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Freie Presse für Texas. [volume] (San Antonio, Tex.) 1865-1945, May 01, 1889, Image 2

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DAS CZOSSH
schmerzenheilmitteL
Gegen Nenralgie.
Ein Jahr
hvu sto n, Texas, Jukii,1888.— Ein Jahr
takes litt ich an neuraigtschen Schmerzen und
mll
O ie einen Stock ehre-lichem St. Jakobs
e
heilte mich. —- T os-. Martin.
Drei Monate
Davton , O» 25. Juni, 1888. —- Litt drei
Dienste an Gesichtsneuralgie; eine Flasche St.
Jakobs Oel heilte mich; — B. F. Samen
In sc Minuten.
Jtvin ton, Jlls., 28. Mai, 1888. —
Ungefähr tei Jahre zurück litt Frau Eghert
ceneyck an Kopf- und Gesichtsnemalgiq xie liti
drei Tage; nachdem sie St. Jakobs Oe Vet
ucht hatte verschwanden die Schiner en in 20
inuten. —- Jao. T. Goodnek, Apptzekcr.
Mc Null-Es A. KOCH-Ell co» samt-kare, Ic.
— s
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chen, ehe man anderswo kauft.
—- chllccllchl llas Votsjh Weis-Je
ihr Seid in Grundeigemdum anlegen
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I- Jm beliebten Missivusi
Inte- fitid Cßzimmer eingerichtet
uyd nd et worden, woselbst man re
suliite hlzeiieu einnehmen und s i
dem speisen Inmi. Austern werden
— roh ntdiu bester Zubekeiiung ferviri.
Inst ien werden im eigenen Geschirr
arti anvi und auf Wunsch Dianas
und Sei-vers ins Vaus geliefert. Auf
merksam Bedienung und vtompie Ans
fübtuss der sustriiqekgteniirt
Rh er G Gaul.
-—--.-.
«U--Wie gewöhnlich haben P a n -
eoast E- S ob n auch diesmal das
Zsske Lager in Clowin hüten ec. für
und Knebem
»i
O
Ehe-Haare
Erzählnng von U. Fr o m m.
Sie war ein kleines, schmächtiges
Persönchen, nicht besonders hübsch und
von bescheiden freundlichem, zurückhal
l tendem Wesen, aber sie war in der gan
izen Stadt bekannt wegen ihrer schönen
l Haare, die das einzige Bedeutende,
Aufsallende an ihr waren. Man sprach
selten von Lisa Feder, ohne von ihren
Haaren zu sprechen, jn man erwähnte
sie meistens nur um ihrer Haare willen.
Sie waren von einem wunderbar rei
nen, goldglänzenden Blond; wenn sie
sie aufldste, stand sie wie in einen dichten
Mantel gehüllt gleich Lady Godiva.
Jhre Mutter war stolz aus diese
» Haare, und es war ihr eine täglich neue
sWonne, die goldenen Massen zu glatten
Hund zu flechten: sie hätte nie geduldet,
Z daß andere Hände dieses Amt verwal
teten. Lisa war nicht nur stolz auf ihren
Schmuck, sie liebte ihn zärtlich, und
wenn sie allein war, küßte sie manches
Mal ihre langen Zöpfe. Warum sie sie
. so liebte, war ihr Geheimniß —- das
hoffte sie wenigsten-XII
Lisa hatte einen Vetter, eigentlich war
er nur der Sohn einer Consine von
L Lisas verstorbenem Vater; aber in Er
» mangelungjeder näheren Verwandtschaft
« nannte der junge Mann die Frau Feder
s Tante und das junge Mädchen Confine.
» Heinrich war Maler und hegte deshalb
ein besonderes künstlerisches Jnteress e fltr
Lisas Haare. Er konnte lange dafitzen
und die Lichter und Schatten beohach
ten, die aus Liias goldblondem Haupte
i spielten; niitunter fragte er auch: Darf
F ich, Lisa? Und dann löste er die dicken
; Flechten, ließ das niederwallende Haar
durch seine Hände gleitenund ordnete
es bald so, vald so. Wenn er danach
gegangen war und die Mutter das Haar
aufs neue geflochten hatte, dann geschah
es, daß die kleine Lisa ihre Zöpfe küßte.
Denn sie dlickte zu dem Vetter auf wie
zu einein höheren Wesen und war glück
lich,;daß·er sie um »ih«rer« Haare willen
llcc Oclllljlllllg lockle faul-«
Einmal hatte sie ihm zu einem Bilde
gesessen, der Haare wegen. Dein Ge
; sichtchen kann ich freilich nicht brauchen,
; hatte er mit brüderlicher Offenheit ge
; sagt, und sie hatte dazu gelacht und mit
« unschuldiger Eitelkeit erwiedert: Aber
« Haar wie meines findest du hier nicht,
nicht wahr?
Die Mutter sah es gern, daß Hein
rich häufig kam und sich gern mit Lisa
beschäftigte. Denn, dachte sie, mit der
Zeit muß er mehr an ihr liebgewinnen
lernen, als nur die Haare, sie ist ja so
gut und liebenswürdig Sie selber
hatte den jungen Verwandten herzlich
gern, und da er talentvoll, fleißig und
nicht unvermögend war, witte er ihr
als Schwiegersohn willkommen gewes
sen. Wenn Lis a irgend weiche Hoffnung
in Be ug auf ihn hegte, so wagte sie
jeden allg nicht, es sich selbst zu gestehen.
Einstweilen hatte Heinrich ganz ande
te Gedanken, als sich nach irgend einer
Richtung hin zu binden. Er rüstete sich
zu einer Reise nach Italien, wo er min
destens ein Jahr zuzubriugen gedachte
Er nahm fröhlich und herzlich Abschied
von den beiden Verwandten; und als
die Mutter, vielleicht in einer Ahnung
von dem Weh, das durch das Herz ihres
Kindes guckte, zu ihm sprach: Vergiß
uns nicht-über alle den Herrlichkeiten in
der Fremde, Heinrich. — Da antwortete
er lachend: Wie sollte ichl Haare wie
deine, Lisa, finde ich doch nirgends.
Er hielt wirklich Wort, er vergaß sie
nicht. Ost, wenn eine berühmte Schön
heit gepriesen wurde, sagte er triumphi
rend: Jch will alleg gelten lassen, nur
ihre Haare nicht. Daheim in Deutsch
land habe ich eine Con ne, welche die
schönsten Haare der We t hat.
Er beeilte sich nicht mit der Rückreisez
aber nach etwa zwei Jahren suchte er
doch wieder seinen Heimathsort auf.
Den ersten Abend nach seiner Ankunft
verbrachte er in einem Kreise von ihm
»befteundeten Malerin und es dauerte
nicht lange, so sagte einer unter ihnen
7Haben Sie schon gehört,.was der klei
t nen Feder geschehen ist?
Nein, sagte er. Er hatte mit niemand
corresvondirt und daher nichts von den
Verwandten sehnen Yiun durchtuhr
ihn ein Schrecken. Sie ist doch nicht-—
sagte er ockead.
Sie st jetzt munter und gesund.
Ader sie hat eine schwere Krankheit
durchgemacht und ihre schönen Haare
verloren.
hLåirilichs ries Heinrrich. Das ist
ar
Gewiß. Können Sie sich die kleine
Feder ohne ihre schönen Haare denken?
Ader es ist so, sie find fort.
Heinrich ließ mehrere Tage vergehen,
ehe er die Verwandten aufsuchte. Jhm
schien, daß ein schönes Gesicht durch
Marter-rathen oder Brandmale nicht
ärqer entstellt werden konnte, als Lisa
durch den Verlust ihrer Haare. Endlich
aber machte er sich doch zu ihr aus. Zu
seiner Beruhigung fand er die Mutter
allein. Sie begrüßte ihn sehr herzlich,
er kragte nach ihrem, nach Lisas Ergetzen
un sagte, daß er von der Krankheit
der leteren gehört hatte.
hat man Die erzählt, daß sie ihre
schönen Haare verloren hat? fragte die
Mutter in deiünimertem Tone.
Jndem that sich die Thür aus und
Lisn·trat ein. Panthattlejhm nicht
Illclcl sklllssj Illilllll Dcl Ulllclh soll-c
neii lechteit ietieckteu ihren Kopf nur
ipttri ch weißblondr. feine Durchm, wie
ein Flaum. Sie fah ganz fremd aug.
Guten Tag, Liia, tagte er ein wenig
verlegen und reichte ihr die Hain-, die
sie mit ruhiger Freundlichkeit nahm«
Jch habe mit Bedauern gehort, daß du
Lebe trank gewesen dtfiunb freue mich nun,
ich gesund zu sehen· Arme Lise, feste
er unwillkürlich nnd ziemlich uniogifch
gings-.
eöhaM fragte sie kurz, und als er
einen nicht mißzudeutenben Blick auf
ihren Kopf richtete, feste sie mit leich
iein Lachen hinzu: O, du meinst wegen
meiner Haares Nun, liber unwieder
bringlich Vetlorenig muß man fichzn
itiiiieii wissen. · · ·
Veinrich fühlte, baß fein Mitleid übel
angebracht ioar und fing an, von ande
ren Dingen zu sprechen; aber fo oft er
es unbemerklthun konnte, sah er Lisa
forschend von der Seite an. War es
der Verlust der Haare allein, der sie
ihm verändert scheinen ließ. Sie war
zwei Jahre älter geworden, aber neun
zehn und einundzwanzig machen keinen
großen Unterschied. Sie sah so viel
ernster und reifer aus als vordem, und
als sie einmal durch das Zimmer ging,
sagte er: Jch glaube, du bist während
meiner Abwesenheit gewachsen.
Daß ich nicht wüßte, entgegnete sie
urz.
Als er fortgegangen war, beschäftigte
ihn immerfort der Gedanke an Lisa.
Sie ist ganz anders als früher. Ob
der Verlust ihrer einzigen Schönheit sie
so scharf und herbe gemacht hat« Das
arme Dingl Aber sie hat kluge Augen,
das habe ich früher garnicht bemerkt;
sie müßte garnicht übel aussehen, wenn
sie einmal lächeln wollte.
Den Gefallen that sie ihm sobald
nicht. Er besuchte das Haus der Tante
häufig; es reizte ihn, hinter Lisas ver
ändertes Wesen zu kommen- aber sie
blieb ihm ein Räthsel. Sie war nicht
gerade unfreundlich, aber herbe und
scharf, wie er selbst gesagt hatte, etwas
Verschlossenes, was er sich nicht zu deu
ten wußte. Vielleicht hatte er sich wenig
uui sie getümmert, wenn sie das schüch
terne, gute, kleine Ding von ehedem ge
blieben wäre. Aber entweder hatte er
sie früher verkannt oder sie war in ho
hem Grade geistig reifer geworden.
Es war klar, daß sie nicht nur viel ge
lesen, sondern auch viel nachgedacht
hatte. Sie kam nicht vorschnell
mit ihrem Urtheil heraus, aber sie sprach
es bei passender Gelegenheit mit einer
verständigen Klarheit aus, die ihn in
Erstaunen seh-te. Noch mehr verwundert
und angenehmer überrascht war er, als
er von seinem Aufenthalt im Auslande
-..-ne.n- .. ek-4L-.ö.»»- »«»-i.4«
blos-Situ- uuu un- veuøsuuuu sssss , sp
wie gut Lifa unter den Kunstfchiihen
Italiens zu Haufe, wie versiitndnifzinnig
sie zuhörte, wie fein sie zu fragen
wußte. Du bist ja wunderbar gefcheut
geworden, sagte er mit einem verun
glückten Versuch, ihr zn schmeicheln.
Doch nicht mehr, als ich früher war,
erwiderte sie kurz.
Nun, wenn auch das nicht-ich meine
dugast seitdem viel gelernt.
l
h
Ganz natürlich. Während der Ge
nesung nach deiner schweren Krankheit
haft du sicher Zeit gefunden zu lesen, zu
studireu.
Meinst Du, fagte sie mit einem schar
fen Blicke, vor dem er die Augen nieder
schlagen mußte, ein Mädchen muß krank
werden, um zu Verstande zu kommen.
Sie ist eine kleine Hexe, sagte er auf
dem Heimwege zu sich. Aber ich will
fund muß sie zähmen. Sie war doch
»sonsi so sanft.
E Die Zeit der alljährlichen Gemüldes
laugsiellung kam heran. Heinrich hatte
lsich bei früheren Gelegenheiten mit klei
nen Bildern beiheiligt, dieses Mal
stellte er ein großes Gemülde aus, das
an anderen Orten bereits großen Beifall
gefunden hatte und von der Kritik mit
warmem Lob bedacht worden war. Er
war begierig zu wissen, wieman seine Lei
stung in der Heimath aufnehmen wür
de; er mochte sich nicht gestehen, wie
häufig er sich fragte: Was wird Lisa
dazu jagen?
Das Bild wurde ausgestellt und der
Erfolg war glänzend-. Man fand, daß
es alle Erwartungen, die man gehegt
hatte, noch übertraf. Es war immer
von einer Menge entzückter.Befchauer
umringt, und fo oft Heinrich sich in den
Aussicllunggritumen zeigte, wurde ihm
von allen Seiten begeistertes Lob ge
spendet.
Alle Tage fah er sich nach Lifa um,
aber vergebens; verfehlte er sie, oder
ging sie nicht in die Ansstellung, ihm
»zum Tros? Jedoch, in eine-r frühen
sNachmittaaStiunde, als der Saat fan
leer war, sah er ihre zierliche Gestalt
var seinem Bilde stehen. Er wartete
eine Weile, als sie sich aber gar nicht
von der Stelle rührte, ging er hin
legte die band anf ihre Schulter und
sagte: Nun, Lisa?
Sie wandte fich heftig um, ihre Au
gen leuchteten, und ihm beide Bande
reichend, sprach fie in freundlicher Er
regung: O Deinrich, es ist so schön!
Ich bin so froh, daß du es gemalt hastl
Und ehe er etwas erwidern kannte,
war sie verschwunden. Auch er ging,
aber den ganzen Tag lang hörte er den
warmen Klang in ihrer Stimme, sah er
das sannige Leuchten ihrer Augen
Die Augen find wunderbar, dachte er,
wunderbar wie die ganze Lisa. Es
giebt schlinere —- aber ich weiß nicht«
wag ich gäbe, um mich von diesen Augen
öfter so anblicken zu lassenl Seltsamt
So seltsam es war, er fand es bald
unabänderlich, in, natürlich, daß er
unter dem Bann von Lisa5· Augen
stand. Und er wußte auch bald, was
ihm ein warmer, inniger Blick aug die
sen Augen werth war. Er stand vor
einer Lebensfrage, die er nur mit hilfe
der kleinen Lisa, und mit ihr ganz al
lein, lösen konnte.
nin via-m bestimmten Tau-. das
wußte er, ging die Tante allein aus.
Er lag listig im Dinterhalt, bis er die
gute Frau verschwinden sah, dann trat
er in das haus.
Lisa, die mit einer Vandatbeit am
Fenster saß, empfing ihn ohne alle Ver
legenheit; es war ja der Vetter, der
zu allen Stunden im Hause aus« und
einging. Jhm wäre es lieber gewesen,
wenn ste sich etwas befangener gezeigt
hätte, sie war so beunruhigend gleich
giltig. - ·
Störe ich dich? fragte er.
Nicht im geringsten, wenn du er
laubst, daß ich mit meiner Arbeit sott
fahre.
Er sing an, von dem Tage zu spre
chen, an welchem er sie in der Ansstel
lung getroffen hatte. Wenn du witszs
test, wie dein Loh mich steutel
Das degreise ick nicht, sagte ste, zum
Verzweifeln kühl. Das Bild ist von
Vielen gelobt, die unendlich mehr von
dergleichen verstehen als ich.
Dennoch hat es mich über alles ge
frebut, daß du es warst, die mein Bild
lo te.
Jch hätte es doch nicht weniger schön
finden können, wenn ein anderer es ge
malt hütte, sagte sie, einen neuen Faden
in die Nadel ziehend. Für den Schöpfer
des Bilch war es vielleicht ein Com
pliment, aber Heinrich hatte den Maler
zu Hause gelassen; er hätte mit Wonne
sein Meisterstück tadeln gehört, wenn
fie Ihm selber nur recht freundlich be
gegnetwitre. Er lenkte das Gespräch
auf andere Dinge, aber die Unterhal
tung wollte nicht in Fluß kommen
und stockte zuletzt ganz.
Er saß stumm da und betrachtete
Lisa, die ohne Unterbrechung emsig
fortniibte. Sie hielt den kleinen Kon
über die Arbeit gebeugt, das hellblonde
Haar lockte sich um ihre Schläfe und
im Nacken. Er erhob die Hand und
strich leise darüber hin.
Laß das, sagte sie ungeduldig und
bog den Kopf von ihm fort.
Früher littest du es doch, meinte er.
Ja, früher, sprach sie in einem schar
fen Tone.
Lisa, sagte er bittend, du bist so ganz
anders geworden. Jch möchte sagen,
du hast mit deinen Haaren alle Weich
heit und Milde verloren.
Natürlich. Was habe ich nicht mit
den Haaren verloren? Außer ihnen war
ja nichts an mir.
Er sah sie verblüfft an. Der seltsa
me Nachdruck, mit dem fie die legten
Worte gesprochen hatte, weckte eine dunk
"le Erinnerung in ihm.
Jch weiß nicht recht, ——stammelte er.
Odoch, du weißt recht gut. Oder
soll ich deinem Gedächtniß nachhelfen?
Wir waren am Abend vor deiner Ab
reise in einer Gesellschaft zusammen, es
war das leßte Mal, daß wir uns sahen.
Ich war müde, verstimmt, und hatte
mich still in eine Fensternische gesetzt;
wer merkte es wohl, wer achtete auf mich
kleines Ding? Da hörte ich dich in mei
ner Nähe mit einem Anderen reden.
Jener sagte, ich weiß nicht was, von
mir, ein besonderes Compliment wird
er mir nicht gemacht haben. aber gleichi
viel, er sprach wohlwollend, wag er
mich fante Dir hebt-it Dis- fis-in
Feder? Jch habe sie mir immer nur auf
ihre Haare angesehen. Außer ihren
Haaren habe ich nie etwas an ihr ge
fanden.
Lisat tiefer entsetzt. Das hast du
gehört? O, es war eine Rohhcit, eine
Ruchlosigkeit, aber wie anders bin ich
seltsam belehrt worden.
Alterire dich nicht, sagte sie kühl.
Was ich zuerst empfand, als ich dich —
dich unter allen Menschen so reden hörte
möchte ich nicht zu schildern versuchen.
Aber so einfältig ich war, ich sah doch
bald ein, daß du nicht ganz Unrecht hat
test. Es war wirklich nichts an mir
außer meinen Haaren, und besonders
nichts in mir. Das mußte anders wer
den. So unbedeutend wie bisher wollte
ich nicht bleiben. Jch fing un zu lesen
und über das Gelesene nachzudenken,
anfangs aus kindischem Trotz, aber
bald mit wirklichem Interesse an
der Sache. Jch habe dir für deine
rücksichtgtosen Worte zu danken, dennz
sie haben mir den Weg zu einem neuen ;
Leben ausgeschlossen; mein früheres er
scheint mir jetzt to nichtig, so leert Jch
will mich nicht klüger stellen, als ich bin.
sEg ist mir manches Mal herzlich schwer
geworden, zu begreifen, wag kluge und
große Männer geschrieben haben. Aber z
ich berzagte nicht, fuhr sie mit immeri
größerem Eifer fort, ich hatte einenl
" Sporn, der mich trieb. Jch will ihm. ;
wenn er zurücktommt, beweisen, sagtet
ich mir, daß noch etwas an mir ist außer «
meinen Haaren! ,
Er hatte mit athemloser Spannung
zugehdrt. Lisa, fiel er jetzt ein: Dach-i
test du so, weil ich dir ganz gleichgiltig
war? I
Sie schrak zusammen, faßte sich aber
gleich wieder-. Warum sollte ich dir
ein Bebt kam-ans mach-III fabr- sip mbia
sokt. Damals-, ja damals hätte ich
Schwereteg gethan, nur um nicht von
dir verachtet zu werden. Damals trat
mein thörichteg Kinderherz ganz voll
von dik. Jch darf jent ruhig darüber
sprechen, denn das alles ist mit meinen
Haaren big auf die Spur verschwunden.
Lisai rief er. Jetzt sprichst du nicht
die Wahrheit, ich sehe es an deinen Au
gen, ich höre est Es ist nicht wahr, was
du da sagstt
Sie wandte den Kon ab. Es ist
wahr, sagte sie mit erstickter Stimme
die kleine Band ballend, es ist so — eg
soll und muß wahr seinl
Und ich bleibe dabei, rief er nnd legte
den Arm um sie, so sehr sie sich auch
sträubte, es ist nicht wahrt Sieh mich
an, sieh mir fest ing Gesicht und dann
wiederhole jene Worte, wenn du eg
kannst, liebe, liebe Lisal
Quåle mich nicht, sagte sie heftig;
aber er beugte sich über fie und sah sie
an. Einen Augenblick nur sah sie in
sein Gesicht, dann lag ihr Köpfchen an
bin-I- Skbnltns nnd fi- ssammvlts zwi
fchen Lachen und Weinen: Nein, nein,
es ift nicht wahrz Jch glaubte, es wäre
fo, aber es iit nicht wahrt .
Nun faß sie ruhig ·neben ihm und
ließ ihn ungehindert mit der Hand über
die feinen feidenweichen Lbckchen strei
chen. Wenn du mußtest- sagte fie, die
legten Thränen trocknend, wie un
glücklich ich zuerst über den Verlust mei
ner Haare war, weil ich an dich dachte.
Wie habe ich mich nach dir gefebnt und
mich doch vor dem Wiederfehen gefürch
tett Und manches Mal habe ich rnit
bangklopfendern Herzen gesprochen:
Wer weiß, vielleicht wachsen sie doch
wiederl Aber ich glaubte es nicht.
Mögen sie wachfen oder nicht, rief er
in lustigem Uebermuih. Was frage ich
nach-deinen Haaren, da ich dich habet
Bist du fo wankelrnttthigs fragte fie
lachend.
Oder haft du früher geheuchelt, wenn
du fo viel von ihnen machtest?
Ja, früher, gab er zur Antwort, das
war etwas ganz anderes. Jn deine Dante
war ich vernatrt, aber dich iiebe ichi
— — —s———.—.———————s
ISDWenn Jemand Euch fagt:
»Solch einen Schnupfen wie diesmal,
habe ich doch aber nach nie gehabtl«
dann nehmt ibn beim Worte und em
pfehlt ihm «Chaml)01-Iains Cough Ro
me(iy" zu gebrauchen. Das wird ihn
heilen. Für haften, Heiterkeit und
Erkaltungen aller Art giebt eg nichts
Besseres ais dies Zum Verkauf bei R.
Cshn eile Co» F. Kalteher ör Sohn und
allen anderen Apothetern.
Eine Ordinanz
zur Annahme der Zusammenstellung
der revidirten Ordinanzen der
Stadt San Antonio.
Sei es verordnet durch den Stadt
rath der Stadt San Antoniu:
Sektion 1· Daß die Ordinanzen de1
Stadt San Antoniu, wie sie von Herrn
Oscar Bergstrom, Stadtanwalt, zu
sammengestellt und revidirt worden sind,
die Ordinanzen eines jeden hier nume
rirten und betitelten Kapitelg verschie
dener Ordinanzen enthaltend, hierdurch
als die Zusammenstellung aller Ordi
nanzen besagter Stadt allgemeinen Ka
takters, welche sich jetzt in Kraft befin
den, anerkannt wird und ist, und alt
die Municipalgesetze besagter Stadt ge
nehmigt und angenommen werden«
nämlich:
Kapitel 1. Aldermen.
,, 2. Animus-.
» Z. Attorney, City.
. Assessor.
. Balle-, Public. .
. Bar Rooms und Theaters-.
. Bathing.
. Vridges.
. Buildingg.
» 10. Boot Blacks.
» 11. Clerk, City.
12. Collector, City.
13. Contracts.
,, 14. Deadty Weapong.
,, 15. Ditches und thigation.
» 16. Disdursementg.
» 17. Dogg.
,, 18. Drainage.
» 19. Elections.
,, 20. Engineer, City.
,, 21. Fire Department.
» 22. Fing-.
,, 23. Gaming.
,, 24. Gas.
,, 25. Good Order.
» 26. Gun Powder, ec.
» 27. Hacks und Behicles.
,, 28. Health.
,, " 29. Health, Baard os.
,, 30. Jlluminating Oilsec. Sto
rage os.
» 31. Jail.
’ » 32. Marketg und Market Ma
stets.
» 33. Mayor Pro Tempo-tm
,, 34. Nnisances. , ’ ·
,, 35. Ordinances.
» Zei. O Jfficetgz Removal of, ec
,, 37. Prohibiting the thction os
Bari-ed Wire Fences
within the City Limitg.
» 38. Paupets.
» 39. Phyfician u. Sexion, City.
« 40. Police.
,, 41. Privies.
,, 42. Properw, Prviection of.
» 43. Prvperiy Taking of for
Public Use.
,, ·44. Properiy, Renting of for
Ptostituiion ec.
,, 45. Recotdets Court.
,, 46. Rock Quartieg.
» 47. Rinetg, Sau Antonio und
. Sau Pedto.
» 48. Signs.
» 49. Siteets und Sidewalks.
» 50. Street Commissioner.
öl. Street Railway.
,, 52. School Fund.
» 53. Taxes, und Bearb of Re
« vision und Appeai.
,, 54. Taer, Cxempting Manu
factorieg from.
» 55. Teleglraph und Telephoue
o es .
» 56. Treasurer, City.
,, 57. Vastauiz.
» 58. Wards.
» 592 Weiter Worts, und Projec
tion of Properiy ec.
,, 60. Weighet, Public.
,, 61. Weights und Nikolaus-.
» 62 Regulating Speed of Rait
road Locomoiives, Cats
u. us. w. u. s. w.
Ver-schiede« Ort-innigem
Sektiou 2. Daß die Zusammenstel
lung fus- . ------- SU- Its
svv »w--u-·s ou »v- skeng III
-»-., ,
Antonio, wenn in Buchform gedruckt,
als »Revidirte Ordinanzen« bekannt
sein nnd so benannt werden soll. Daß
alle Ordinanzen ein in besagter Zusam
menstellung in Wirklichkeit nnd Kraft
treten vom 31. Tage deg Dezember 1888
ab und alle vor dem 31. Dezember,1888
angenommenen Ordinanzen allgemeiner
Natur, welche in Kraft find, wenn die
revidirten Ordinanzen in Wirksamkeit
treten, und welche nicht darin einge
schlossen sind, hiermit wiederrufen
werden.
Sektion Z. Jm Falle in irgend einer
Verordnung oder Sektion der revidirten
Ordinanzen, ein Vergehen bezeichnet
oder irgend eine That oder Vernachläs
sigung als ungesetzlich bezeichnet und
keine Strafe dafür festgesetzt ist, die
Person, welche sich eines solchen Verge
hens, einer solchen That oder Vernach
lassignng schuldig macht, mit einer
Geldstrafe -van nicht weniger als
Fünf Dollarö (85.00) und nicht mehr
als Zweit-andere Dauqu (8200) sür
jedes Vergehen, jede That oder Ver
nachlässigung, belegt werden.
Angenommen und genehmigt am
15. April, 1889.
Bryan Callaghan,
Attestirtr Meyer-,
C. P. Cl a u d o n, Stadt-Clerk.
Wem H. Outterfide, 835
Ost- ouskdniStraße, Plumbers, Gas
und teamsFitterg, halten sich dem
Publikum sllr alle in ihrFach schlagenben
Arbeiten empfohlen und versprechen
prompte Besorgung aller Aufträge.
Atome-achten GassFixtures, Bat-erran
nen, Closets ze. stets an Hand.
—·-——.«0»
Für Familien-Behufs
Täglich zu haben Eis in Quantitäten
von 2 Pfund und mehr im Sau An
tonio Resrigerator Fleischmarkt, Ecke
Süd Alamo- und Martinesztraße;
ebenfalls das beste frische Fleisch aller
Sekten, seine Cervelatwurst, einhei
mischer Speck, Schinken, Rauchfleisch
und geräucherte Qchsenznngem gepökels
teg Rindfleisch, reines Schweineschmalg,
geschlachteteg Federvieh, Fische und
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dem durch ein leidendes und schreiendes
Kind mehrere Nächte der Schlaf geraubt
wurde und der zu der Ueberzeugnng ge
langte, daß Mrs. Winslows Soothina
Syrup gerade der Artikel sei, dessen er siir
das Kind benöthigte, kaufte einen Vorrath
davon. Als er nach Hause kam und sei
ner Frau davon Mittheilung machte, wei
gerte sie sich, dem Kinde von dem Getauf
ten zu verabreichen, da sie eine Anhänge
rin der Homöopathie war. Die nächste
Nacht wurde wieder schlaflos verbracht.
Als der Vater am nächsten Tage nach
Hause kam, fand er das Kind schlechter
als je, und da er abermals eine schlasiose
Nacht befürchtete, verabreichte er während
der Abwesenheit feiner Frau dem Kinde
eine Portion des Syrup und sagte nichts
davon. Die Nacht darauf schlief Alles
wohl und der kleine Schreier erwachte
am Morgen mit heiterm Gesicht. Die
Mutter war erfreut über den plötzlichen
wunderbaren Wechsel und obwohl sie sich
zuerst beleidigt fühlte, als sie Aufklärung
erhielt,setzte sie dennoch den Gebrauch
des Syrnps fort. Schreiende Kinder
undschlaflose Nächte sind ihr jth unbe
kannt. Eine einzelne Probe mit dein
Syrup hat noch das Leiden jedes Kindes
und das Vorurtheil der Mutter besiegt.
Jn allen Apothelen zu haben; 25 Cents
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