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Freie Presse für Texas. [volume] (San Antonio, Tex.) 1865-1945, May 09, 1889, Image 2

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sommerkeieien.
—.....-—
Seht wenige entgehen den Leiden, welche mit
beut Wechsel der Jahreszeiten eintreten. Eine
plösliede Aendetung des Wetter-z von kalt zu
deii im frühen Sommer bringt viele Leiden mit
sich« vier
Unechtes Blut, unihitiqe Leber-, Bes
sers-tas, Schmerzen im Magen, Kopf
shmetzem Geruch aus dem Munde. settige
Haut, sinnen, Ausschusse, Schwindel,
pretitlosiqkeih allgemeine S ch w å ch e ,
Inteslelvilslelh geistig sowohl wie physisch.
Die ersten Anzeichen find gewöhnlich:
Schläfrigkeit m Trägheit
Das beste Heilmittel für irgend eine der obi«
sen Krankheiten inzwie vielen Millionen m
Deutschen bekannt sein wird
Dei Gebrauch dieses ausgezeichneten Mittels
resullkt die Funktionen des Magen-, ent
seent tiheesisiiqe Gatte, beseitisttapsschmeh
Zeus ste» stellt den Appetit wieder bee,
spitzt neue statt und reinigt das Blut.
TO wird nllenthalden old das beste Blut-eini
sunssaiiml anerkannt.
steil sc Zenti- iu tileu lsstdeken II Men
III Als-M s. VOSELEI co» VIII-son, It
-.
as ein ige bekannte Mittel für epilevtische Anfälle. s
enfo für Fonvulstonen und Fall lrankheit. Nervöfe
S wäche wird ofvrt gebessert und geheilt Neinigt
da Blut und be chleuaist dessen Eirkalatipn Verbin
dert die Ursachen der Krantheitem Heilt gefährliche
Ein Sceptiker sagt
staigeschwäre. Kerlheiltserbuakels Scheut dau
ernd nnd schnell L mang. Es ist ein wahrer Gesund
prinet Savvheln nnd andere gleichaetige
ntpe acht eifhtgletlpien Athent gut unl- entfernt
" sie Ursssr. Vertrei die Biliofität und ist unüber
sAnIARtTAN
Nathan-:
fressen liei PfIsieberhiye Ein nander leichbnres III-führ
Iitteb eilt krankha pchmer wunderbar
eI Häuthäll keine äbliehen Sah sitzen. Nei
n It des Gebiet-. Kurier schnell Uheumatismus nnd
Das große «
Nerven - Heilmittel
Iibi dein slule nene Leben-träte. Es heilt alle Un
resehsäfisteiteu int bWeinens stei- Ss llft, wo alles
Issere Ieise It nd erstifchi Geist nnd Zwer. heilt
DUIOOIAJ er das Geld wird zurücksegebem
Verfagi niemals.
Dse sep- Ieutec Zis- ane stut- Krankheiten- new
IMW Inethesnnng fchreiben von setzten- Geistlichen
m endete-I Leuten hier unt in Europa liegen vor.
Ist-! Verkauf bei allen guten Drugsisten 81.50s
IIL s- i. Kleinod-l III-mag co.,
St. Joseph, Mo.
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W kult, - Mc ANDRE
Zweig-Geschäft am Alxmw Plaza.
L »I» IMME.
Deutfches
Grocery - Geschäft,
Icke Iid flam- u. Lukan-Strafe
——:-p ändlet Ja —:—
stsplo Ist knei- Grimm-.
Frische Butter u. Eier stets an Hand.
Mlle sure- werdm frei ist Haus ge
Metk. IIIIPIOI II 280-18,6,U
Frei für Mäuuer.«
cis Dachs-Its such über die Ursache nnd
Heil-as aller site-c von
Retveufchwäche,
L id- , IX s d ad
STIMME-schritte- n risse-: tät-us äsgäp
Rat-I bei sauer-« Quäl-fes und
posi- Vetfudi. Un schwi
sk. I- IIISIOM 822 Produkts-, (
Ich Int.
skclc Pkcnc sUk Lale
office- 214 Ost-Cvmmereestratke.
sichert Hanschke ...... Herausgehen
donuerftag den 9. Mai 1889.
Fuße-ed St the Post Miit-e an sei-a Antonio,
J Texas, as second olsss mutter
Die einzig e, täglich erschei
ieude deutsche Zeitung in Texas.
»—
Die-Freie VII-»F nie kean
hat von allen deutsch-texanifchen
zettmism die aröste stimme-steu
Mth
Uniformirte Abgeordnete.
Als wir die Nachricht von der neuen
,Hoftracht"—beftehend aus Schnallen
Schuhen, seidenen Strümpfen, Knie
)ofen, goldgefticktem Frack, Dreifpitz
ind Stoß-Degen— mittheilten, konn
:en wir uns nicht enthalten, «die Frage
rufzuiverfem «What next? s
Wir brauchten nicht allzu lange auf
Die Antwort zu warten, denn die Berli
ner Blätter verbreiten jeyt allen Ern
stes die eigenihümliche Kunde, daß
demnächst auch eine besondere officielle
Hofttacht für alle diejenigen Abgeord
neten, welche nicht zum Tragen einer
Uniform oder sonstigen Amtsttacht be
Feäztigt seien, anbefoh len werben
o e". .
Diese Mittheilung klingt allerdinngi
schier unglaublich, allein man ist im:
Laufe der letzten Jahre an so unglaub
liche Dinge gewöhnt worden, daß man
schließlich Nichts mehr für unwahrfchein
lich hält· Es wird übrigens auch mit
getheilt, welcher Art die neue Abgeord
neten-Uniform fein foll. Sie soll be
stehen aus: Frac— ob bestickt, resp.«be
e--54 -1.-- -:J-4 k-:-L -;-f«e «-k·-«.e
sskps »Ist-· anyt, wu- ueujt pas-Inst pu
ner aus schwarz-seidenen «Esearpjns«
(an gut deutsch: Kniehofen) sowie fla
chen Schuhen-d. h. wahrscheinlich ohne
Absage und Schnallen. Mit den Al
longe-Perrticken und demDreispitz scheint
man also die Velkgvettreier vorläufig
noch in Gnaden verschonen zu wollen,
aber wer weiß, vielleicht will man die
Herren stufenweise an die mittelalter
lich-: Vermummung gewöhnenl
Ueber dies Vermummungg - Projekt
wundern wir uns eigentlich nicht weiter.
Dasselbe fleht ganz im Einklang mit den
übrigen Cupricen des regierenden Ho
henzollern- Sprossen, der übrigens —
wie neuerdings wieder seine Wagner
Manie beweist — bedenklich in die Bahn
hineingerüth, auf welcher der geistvolle»
und hochfinnige Wittelgbacher schließlich !
in den Starnberger See hinein gerieth.l
Worauf wir aber gespannt sind, dass
ist Folgendes: Wird es dem Kaiser»
Wilhelm II. gelingen, dasI durchzusi
legen, was seinem Großvater kurz nach !
feinem Regierungs- Antritt nicht ge
lang? Denn ein derartiger Versuch ist
—was allerdings bisher noch wenig be
kannt war-bereits einmal gemacht wor
den, allerdings mit negativem Erfolge.
Auch erstreckte sich der damalige Ver
such, Abgeordnete in eine Art von
Livråe zu stecken, keineswegs auf salle
Abgeordneten, sondern nur auf das
Prasidium deg, Abgeordnetenhaulez.
Ein der Berliner »Freifinnigen Zeitung-«
nahestehender Abgeordneter——allo wahr
scheinlich Eugen Richter selbst-hat
über jene Vorgänge in den alten Akten
des preußischen Abgeordnetenhanleg
herum estdbert und dabei recht interes
sante rmittlungen gemacht.
Es war im Januar 1862, als der da
malige Oberhofmarlchall Graf Plickler
dem Präsidenten des Abgeordnetenhau
Leg, dem Links-Liberalen Grabow——
erselbe war Oberbürgermeister der klei
nen Stadt Prenzlau — mittheilte, Se.
Mai-IN his- Känia tin-Imm- dnft dnä
Präsidium des Landtages, sowie die
sämmtlichen Oberbürgermeister der
Provincialftädte in Hoftracht mit Degen
und dreieckigem Dute zu erfcheinen hät
ten. Grabow wäre dadurch alfo dop
pett gezwungen gewesen, sich in einer
Weite zu vermummen, die dem ernsien
und würdigen Manne von Grurd fei
ner Seele ans widerstrebte. Grabow
feste sich fofort nach Empfang von Pün
ters Briefe mit den beiden Vice - Präsi
denten des Landtags und sechs Mitglie
dern desselben, welche zugleich Oberbür
germeister von Provtncialttddten waren,
in Verbindung, und die neun Betten
beschlossen, »wegen Unwohlfeinz« von
dem Hoffefte, zu dem sie befohlen wor
den waren (die Einladungen zu
Dofe werden bekanntlich in die Form
des Befehle getleidetl) fern zu
bleiben. ·
Das osientativeFernbleiben Grabows
war lehr »ungnltdig« bemerkt worden
und die Folge davon war, daß Grabow
den folgenden «fpiben« Brief vom Gra
fen Pttckter erhielt, welcher schon seines
tdsilichen Schnörkelsirlg wegen mitge
thetlt zu werden verdient. Derfelbe
lautete
Ew. ochwohlgeboren foll ich auf
allerhbch en Befehl mittheilen, daß Se.
Mafesittt bedauert« nicht mit Ew. hoch
wohlgeboten gesprochen haben zu tan
nen, da Ew. Hochwohlgeboren »sich»
wahrscheinlich in einem vom Weißen
Sache weit entfernten Zimmer auf
hieltenl«
Das Zimmer, in welchem Herr Gra
bow,Dochwohlgeboren, sich aufgehal
ten hatte, war allerdings ziemlich weit,
nicht nur vom Weißen Saale, sondern
überhaupt vom Königlichen Schlosse
entfernt gewefen, aber Grabow hielt es
doch fitr angebracht, dem Grafen Pttcks
ler zu erwidern, daß Se. Excellenz der
Derr Oberhofmarfchall, übersehen zu
haben fcheine, daß er—Grabow-—dem
OdnhafmarschalliAmte vor dem Hof
’Fesie die Mitiheilung habe zukommen
ilassem daß er durch eine »heftige Grin
pe« am Crfcheinen auf demselben ver
hindert set. Damit mußte man sich
denn wohl oder libel begnügen, da man
nicht gut verlangen konnte, daß herr
Grabs-w mit kurzen Kniehofen, seidenen
Strümpfen und Schnupfen zugleich
feine Aufwartung bei Hofe machen sollte.
Später hat man noch einmal den
Berfnch gemacht, den Nachfolger Gra
bes-, Deren von Ferckenbech m Cecars
plllg usw Irrt-em- Onuuipfr zu ziuuugeik
Aber obgleich dieser die entsprechenden
Waden aufzutveisen hatte, wollte er von
dem Mummenschanz ebenfalls Nichts
wissen und warf die vom Oberhofmar
schall - Amte ausgehenden »Verfügun
gen« einfach in den Papierkorb. For
ckenbeck war damals übrigens noch nicht
etwa Oberbürgermeister von Berlin,
sondern einfacher Advokat in dem gott
vergessenen ostpreußischen Neste Moh
rungen, dem Geburtsorte Herders.
Ob die Regierung dies Mal — wo eg
sich nicht nur um die Bermummung des
Präsidiums, sondern sämmtlicher Abge
ordneter handelt-— wohl mehr Glück
hat? Möglich, denn die Zeiten sind
leider vorbei, in denen die Volksvertre
ter in Berlin Männer wie Gra
bow und Forckenbeck zu Präsidenten
wählten. Jn einer Zeit, wo ein Hof
Beamter (der Haus - Minister von We
dell-Piegdorf) gleichzeitig Präsident des
Reichstagg sein kann, ist schließlich »Ei
uiges« möglich.
Am meisten Dank wissen für die neue
Verordnung werden dem Kaiser wohl
die Berliner Witzblättey für die
zum Beispiel »Windthorst in Kniehosen«
eine geradezu unerschöpfliche Fundgrube
für allerlei gute und schlechte Witze mit
denß entsprechenden Karrikaturen sein
mu .
—·-.-———
stell
von Leuten, welche bei einem gelindert Anfall
von Rheumatismus es versäumen, prompte Ab
hülfe zu suchen. Spätere Tortur wird verbü
tet durch sofortige Zuhilfenahme von H o st e t
te r’s Magenbitters. Eine geringeCrs
kältung oderDurchnässung, etwas Zuglqu ge
nügen, ntn bei Denjenigen, denen die Anlage
dazu im Blute steckt, dieses fchmerzhafte Leiden
zum Ausbruch zu brinaen Es ist nicht schwer,
ihm von vornherein Einhalt zu thun, aber fast
unmöglich, es auszurotten, wenn es sich einmal
festgesept hat. Kein besserer Beweis für die
vorzüglichen blutreinigenden Eigenschaften die
ses Elixirs kann erbracht werden, als seine Fä
Yigtkeih densRheuniatiLmusazu verhüten-nnd zu
---------- -:.« --«·1-«h
Unerträglicher Schmerz wird herauf
befchw
k-«
.......... .-., » ... .....,. ........ ,,»...»....,, .-..
dern ist auch vollkommen ungefährlich, was Von
vielen als Spezialmittel gegen Rheumatismus
angewendeten vegetabilischen und mineralischen
Giften nicht gesagt werden kann. Es vertreibt
dasdheumatische Gift aus dem System und ist
außerdem gut für Fieber aller Att, Gallens
lrantheiten, Verstopfung und Dytpepsir.
———.·«·
Der deutsche Festzug.
Au dein deutschen Theile des Festga
ges in New York iibt der »Philadelphia
Demokrat-! bei aller Anerkennung der
künstlerischen Vollendung folgende be
rechtigte Kritik :
»Die deutschen Darstellungen waren
sammtlich lo zur Ausführung gekom
men, wie sie von künstlerischer Hand
entworfen waren, und überboten sich an
mächtiger Ausstattung und genialer
Ausführung. Zu den historischen Ta
bleaus, welche darin vorkamen, sind
aber doch einige Bemerkungen am
Plage.
Wenn man Ereignisse aus der deutsch
amerikanischen Colonisations-Geschichte
bei solchen Aufzügen durch Tableaus
borfllhren will-, soll man sich auch mit
dieser Geschichte bekannt machen und
sich streng an dieselbe halten und dem
Publikum eine Angabe genauer Da
ten geben, damit alle Welt erfährt,
wie lange schon das deutsche Volk hier
im Lande wohnt nnd waltet.
Wer die Ankunft der ersten deutschen
Einwanderer zu Schiff in einem Ta
bleau darstellen will, der soll dieses
Schiff »Concordia« nennen. Denn so
hieß das Schisf, in welchem am 3. Oc
tober 1683 — also vor 200, nicht vor
-100 Jahren, wie die englischen New
Yorker Zeitungen meinen —- die ersten
deutschen Pioniere, die Colonisten und
Gründer der Stadt Germantown bei
Philadelphia in größerer Menge im
sDelaware ankamen. l
; Und wer den ersten deutschen Zei- ;
ltangs- und Bnchdruck in Amerika bild
lich starstellen will, solltestch davon in
Kenntniß setzen, daß derselbe in Ger
mantown durch Christoph Saur im
Jahre 1738 deinen Anfang nahm.
Man kann auch Exemplare seiner ersten
Zeitschrift zum Nachdruck haben. Und
daß er 1743 die allererste Bibel druckte
(in deutscher Sprache), die in Amerika
gedruckt worden ist, hat eine so große
Bedeutung, daß·mnn»ste den AngloJ
Amccllllllkcll Ucl Illdllscll Uslclllllascll ;
Demonsttationen, die ja nicht blos Un
terhaltung, sondern auch Belehrung ge
ben sollen, niemals vorenthalten sollte
Darin liegt die beste Predigt gegen Na
tivismug nnd.Deutschenhaß. »
Ebenso interessant ist, darzustellen,
daß das Stadt - Wappen von German
town, der ersten deutschen Kolonie im
Lande (die 1691 von William Penu ib
ren Stadt-Charter bekam) die Worte
enthielt: »Vinum, Linum at- Dazu-i
num«, d. h. »der Wein, der Lein und
der Webeschrein.« Daß Williatn Penn
den ,,Wein« in diesem Motiv gestattete,
beweist die liberalen Lebens-Anschauun
gen der Ouäler oder Freunde, und das
zweihundertjtthrige Recht der Deutschen
und aller Andern, und überall wo nicht
puritanische Unduldsamkeit herrschte,
auf freien Lebensgenuss, den uns jetzt
die nenenglischen Puritaner rauben
wollen. William Penn selbst braute
Bier. — s
Wer die älteste deutsche, noch vorhan
dene Presse im Lande sehen will, schaue
sich die einfache Drucker- Presse der
Mönche von Ephrata an, welche jetzt
über 150 Jahre alt isi und in der Bib
liothet der Distorischen Gesellschaft von
Pennsylvanien aufbewahrt wird. Da
mit haben jene vrotestantischen Mönche
ihre Bücher geistlicherLisdergedruckt
Ucllklgclls Ylll Øclllllllltll qui-nun fu«-u
1730 das erste deutsche Buch in Amerika
gedruckt, nämlich ein Gesang - Buch:
»Gottliche Liedes- und Lobes-Gethdne.«
Die Neiigionsk Freiheit in Pennsyl
vanienstvat eg, welche die ersten Kalt-ni
sten nach Amerika brachte. Wer also die
Ereignisse aus der Geschichte der Deutsch
Amerikaner dildlich darstellen will, mpge
niemals vergessen, an dieses ullerwichs
tigste Moment stir die deutsche Einwan
derung zu erinnern. Cg steht da, wie
ein historischer Wahn-Ruf an die Nach
kommen, für die Religiong - Freiheit
gegen alle sanatische Unterdrückung ein
zutreten.
Nicht zu übersehen ist, daß die ersten
deutschen Ansiedier von Germantown,
urspruuguuj wectyuvistrlh uuu zum
Quäkerthum unter ihrem Führer Franz
Daniel Pistorius übergetreten, am 18.
April 1688 den ersten Protest gegen
Sklaverei erließen, der jemals im Lande
gemacht wurde. Dies fand vor 201
Jahren statt.
Wer etwas über die Herrnhuter oder
mährischrn Brüder durch bildliche Dar
stellung vorführen will, sollte wissen, daß
dieselben unter Leitung des Grasen Zin
zendorf1738 und 1793 in Pennsylva
nien die Orte Nazareth und Bethlehem
gründeten, und die allerersten Weißen
waren, welche Jndianer bekehrten und
Indiana-Schulen stifteten, aus denen
Männer hervorgingen, deren Nachkom- »
men jetzt im Jndianer - Gebiet eine bei I
deutende civilisatorische Rolle spielen,
z. B. Col. Roß.
Bei Ausführung der deutsch-amerika
nischen RevolutionsGrbßen sollte außer
dem General Mühlenberg auch Fried
rich August Mühlcnberg, der Sprecher
des ersten conföderirten Kongresses in
1787, nicht übersehen werden.
Wenn Deutsch-Amerikaner bei festli
chen Aufzügen das Alter und die große
Bedeutung der deutschen Einwanderung
aller Welt vorführen wollen, dann soll
ten sie nicht nach Belieben verfahren,
sondern sich streng an diese ältesten Mo
mente ihrer Ansiedlungs - Geschichte in
unserem Lande halten und ihnen ebenso
genau aus der neueren und neuesten Ge
schichte hiitorische deutsch - amerikanische
Großen vorführen.
———-—-—0mo-- --— —
8100 Belohnung. 8100.
Die Leskr der »Freien Presse« werden sich
freuen zu erfahren, daß es wenigstens eine ge
fürchtete Krankheit giebt, welche die Wissen
schaft in all ihren Stufen zu heilen im Stande
M; Haue Entarry Eure In oie einzige Iepr ocr
ärztlichen Brüderschaft bekannte positive Kur.
Katarrh erfordert als eine Constitutions
Krankheit eine eonstitutionelle Behandlung.
dass Fiatarrh Cur-e wird innerlich genommen
und wirkt direkt auf das Blut und die schleimi
gen Oberstiichen des Systems, dadurch die
Grundlage der Krankheit zerstörend nnd dem
Patienten Kraft gebend, indem sie die Konsti
tntion des Körpers ausbaut nnd der Natur in
ihrem Werte hilft. Die Eigenthümer haben so
viel Vertrauen zu ihren Heilkraftem daß sie
einhundert Dollars Belohnung für jeden Fall
anbieten, den sie zu turiren verfehlt. Laßt Euch
eine Liste von Zeugnissen kommen. Man adres
sire: F· J. Cheney öz Eo» Toledo,O.
KVon Droguisten verkauft, 75 Eents.
M
Tages - Neuigkeiten.
J n la n d.
—— Die Zwischenhandels-Kommission
in Washington untersuchte die Fracht
Verhtiltnisse verschiedener westlicher Bah
nen. Etwa 45 Eisenbahn - Leute wur
den vernommen. Es handelte sich spe
ziell um die Verglinstigungen, welche
den großen Berschiffern, die eigene
Waggons besitzen, bewilligt werden.
Es stellte sich heraus, daß die diesen
Frucht - Versenvern bewilligten Abzüge
trotz des Verbotes durch das Zwischen
handels-Gesetz noch immer sehr betracht
lich sind. -
—- Frant Palmer ist zum Chef des
Druck-Departements in Washington er
nanntworden. Erbat sich nach Chi
cago begeben, um bie erforderliche Bürg
schaft im Betrage von 880,000 auszu
bringen«
—- Jn Nockport, Jlls., haben die
Weißtapven dem Prediger Jatob
Schweinfurtb die Weisung zukommen
lassen, die Stadt innerhalb von zehn
Tagen zu verlassen, widrigenfalls man
ihn theeren und federn und dann an ei
nem langsamen Feuer braten werde.
Schweinfurth soll »den Frieden vieler
Familien gcstört haben.« Er ist das
Oberhaupt der sog. »Selte der Bei-sma
niten und wird von seinen Anhängern
als ein Art von Messias verehrt.
Sehn-einsah hat sich mit Waffen ver
sehen unb gedenkt der Austveisungsordre
der Weißkapven Trotz zu bieten.
— Die Chicagoer Vorstadt Mon
land ist fast völlig von einer Feuers
brunst ierftbrt worden. Achtunddreifeia
Häuser sind total niedergebrannt.
—- Der Gov· Francig von Missouri
hat beschlossen, in dem Falle der drei
zum Tode verurtheilten Bald Knobbers
von sein ..n BegnadigungssRecht keinen
Gebrauch zu machen. Die Hinrichtung
der drei Verurtheilten wird demnach am
nächsten Freitag in Ozarl, Mo» statt
finden.
Aus l an d.
— Das Senats-Tridunal in Paris
hat beschlossen, seine Arbeiten derart zu
beschleunigen, daß die Untersuchungen
gegen Bonlanger spätestens in 14 Tagen
beendet werden können.
—- Zum Nachfolger des kürzlich ver
storbenen russischen Ministers des Jn
nern, Grafen Tolstoi, wird wahrschein
lich Herr Dutnobo, der Direktor der ds
sentlichen WohlthätigkeitS-Anstalten, er
nannt werden.
—- Der Dampser »City of Paris«
von der englischen JnmaiksLine bat die
Fahrt über den Ozean in 5 Tagen, 23
Stunden und 7 Minuten zurückgelegt.
Die ixirzeste—von der ,,Ctruria« zurück
gelegte— Fabr-seit betrug bis jetzt sechs
Tage, eine Sande und 59 Minuten.
— Jn der Fabriistadt Essen ist es zu
; einem blutigen Zusammenstoße zwischen
s Denkern uiio veai Minim- gekommen.
Als-die Striter nach dieimaliger Auf
forderung einen Plnp nicht tüumten,
den sie belegt hielten, gab das Mililär
sFeuen wobei drei Mann getödtet und
sllnf schwer verwundet wurden.
! — Die amerikanischen Delegaten zur
sSamoasKonserenz gaben den übrigen
i Mitgliedern derselben im hotel Kaiser
jhos ein großes Banlett. Es nahmen
un demselben Theil: Die Delegaten
s Kassen, Phelps und Bote-N Gras Her
»bett Bismatck, Sir deard Malett,
gen n. Richihosen, Me.Sewall, Dr.
L cauel, Dr. Arendt. Lieut. Bucking
hom, Mk. Scolt u. A.
CHO
Einstinimlged Urtheil.
Dir Apothelek W. D. Salt iii Pindus, Jntinnm
be euztr »Ich kann das Electrie Bit ins als das
be eycilinittelenipsedlcm Jede Flasche-, welche ver
kauft wurde-, hat die gewünschte dgiilfc gebend-L Je
mand Irurkc nach teni Gediauwe von nur t; Flaschein
von seinem Rbeuniatisiniis befreu, Der ilni schon li)
ahkc lang gereinigt hatte. Der istvktlielcr Adralmiii
are in Belloille- Ohio,sveesichett: »Diesenigc Me:
»klein, welche meiner Nishi-un Erfahrung nach ,,ain
besten geht« ist tao Elemic Amme-« Tausende von
ähnlichen Zeugiiissen liegen we- so keifi das Urtheil,
dahin lautend, taß kais Eleeiric Bitieks alle Krankheiten
ret Leder, tet Nieren nnd cis Blutes heilt, ein ganz
l einstimmige-S ist«
Die lssche kostet nin 50 Seins. Zu baden in allen
spothe en. Dreiß, Theinrfen ä. Co» Whrlesale«
WUIO Pilatus E- anao
Unsere Hauptnahrung ist und bleibt
das Fleisch, und um folches frisch und
gutzu erlangen, kann man unmöglich
einen zuverlässigeren Markt finden, als
den von Wm. Höfling sc Sohn, No.
511 Ave. C. Die Herren haben dem
Geschmack ihrer Kunden Rechnung ge
tragen und in ihrem Etablissement eine
kalte Luftmafchine errichtet, welche allen
Anforderungen für Erhaltung und Ent
fernung schädlicher Jngredienzen des
Fleisches entspricht. Sie haben bestän
dig in ihren Viehhöfen einen großen
Vorrath von Mastvieh, aus welchem
nur das Beste für ihre Kunden gewählt
wird. Wer reell bedient fein will, der
besuche den Markt, No. 511
Avenue C. 1,10t1
IS- Cin sehr kompleties Lager von
Hemden, Unterzeug, und Herren - Tot
lettensArtikeln führen P a n c o a st F
S o b n.
p(
Der Cinderella Schuh - Stare
H Ecke Oft-Honstonstraize und Avenue O»
dieser beliebte Laden der Stadt, hat
seinen neuen Vorrath von S o m m er
sch u h e n für Herren, Damen und
Kinder erhalten und hat eine unver
gleichliche Auswahl aller Sorten und
Qualitäten. Der Cinderella - Schuh
Store führt nur die Fabrikate der besten
Fabriken und überbietet Alles, was im
hiesigen Markt zu haben ist. Specia
tität für Herren: der Rockford - Schuh
für Oz. Es verlobnt sich der Mühe, im
Cinderella Store vorzuspre
chen, ehe man anderswo kauft.
IS- Jm beliebten Missiouss
Garten sind Eßzimmer eingerichtet
und eröffnet worden, woselbst man re
gulitre Mahlzeiten einnehmen und s« la
carte speisen kann. Austern werden
roh und in bester Zubereitung fervirt.
Mahlzeiten werden im eigenen Geschirr
ausgesandt und auf Wunsch Dinners
und Soupers ins Haus geliefert. Auf
merkfame Bedienung und prompte Aus
suyrung der Aufträge gutartan
, Rheiner G Gaul.
IS- Wie gewöhnlich haben P a n -
co ast F-. S o h n auch diesmal das
größte Lager in Clothing, Düten ec. für
Herren und Knaben.
Win. H. Outterfide, 335
Ost-Houfton-Siraße, Plumbers, Gas
und Steam - Fitterg, halten sich dem
Publikum für allein ihrFach fchlagenden
Arbeiten empfohlen und versprechen
prompte Beforgung aller Aufträge.
Kronleuchter, Gas-Fixture5, Badewans
nen. Closets ec. stets an Hand.
— ——.--·0«
A- Kapitalisten und Solche, welche
ihr Geld in Grundeigenthum anlegen
wollen, verweilen wir auf die Anzeige
der Herren C. L. D ignvwitv ö- Co.
s
Zeven «- Altmann.
-sun Autonio UTRBLD W0lklcs,
212 Ost - Commerce - Straße.
Zeigen hiermit dem Publikum an,
daß sie siir den ausgezeichneten S a n d
ftein aus Fayette Countv
die Agentur übernommen haben. Die
ier Sandftein, der besser wie jeder an
dere dem Feuer und den Witterungg
einflüfsen widersteht, ist dem Granit an
Dauer gleich, aber bedeutend billiger.
Hinterlaßt Eure Aufträge für alle ein
fchlagenden Arbeiten bei Z e v en ö
A l t m a n n.
F. I. Collins Manufacturing
Co» No. l, Z, 5 und 7 Ost-Hvuston
Straße, hat die grüßte Auswahl in
Wind-, Pferdekrast-, Dampf- und
Hand - Pumpen aller Art und vor liq
lichster Konstruktion; Wasser · Rözren
aller Art nebst Zubehör im Groß- und
Kleinhandel. Dydtaulische Rammen
und Wirsmühlen aller Großen zum
Pumpeu und Mahlen sind dort zu ha
ben oder werden auf Bestellung besorgt.
Große Auswahl in allen Artikeln und
billige Preise bei geoiegensier Aus
sühtung.
-——- ow- —
— Das größte Lager von Gewehr
und RevolversPatronen und Dülseu
bei Piper F: Schultheß.
.
Die Florence Niåhtingale der Kit
derp ege.
Folgendes ist ein Auszug eines an ·den
Deutschen Reform Messenger in Cham
bersburgh, Pa., geschriebenen Briefes
Eine Wohlthäteriu.
Oessnet die Thüre siir sie und Mrs.
Winglow wird beweisen, daß sie die ame
rikanische Florentiner Nachtigall der Kin
derist. Davon sind , wir so überzeugt,
daß wir unserer »Susy« lehren werden
zu sagen: ..Gefeanet sei Mr6. Winden-«
Eveil sie derselben behülflich war, über die
Periode des Zahnens und andere Be
schwerlichkeiten fiir Kinder hinwegzukom
men. Mrs. Winslow’s Soothing Syrup
nimmt den Kindern die Schmerzen und
kurirt Dysentrie und Diarrhoe. Er
macht den Gaumen zart, befreit von
Entzündung und bringt das Kind lücklich
über die Periode des Zahnens inweg.
Er thut gerade das, was er vorgiebt zu
thun, Alles und nicht weniger. Wir ha
ben einmal Mrs. Winelow gesehen und
kennen sie nur durch ihren Soothing
Syrup für Kinder. Wenn wir die Macht
hätten, würden wir sie als Heiland für
die Kinder hinstellen-was sie auch in
der That ist. Der Syrup wird in
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