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Freie Presse für Texas. [volume] (San Antonio, Tex.) 1865-1945, August 07, 1889, Image 2

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Zur Blutreinigung.
Immer an· Hand
Ottawa,«Jllo., 28. Mai, xssa — Ueber
wei chke litt ich an Unkeinigkcn des Byer
achdem ich eine kurze Zeit De· August mng
Hamburger Troper angewandt hatteils war ch
wieder vollständig hergestellt-Wut » IRS
Hilft set-.
D ad env ort, Jst-, 2«2. Mai, 1888. — Jch
alte stets De. Au . Kötctg’s.ban1«bur ee Trop
en im Haufe von MI- dit stch diesel en schon
åusif als ein ausgezeichnete-S Bluteeinigungds
mitte erwieer hasem — Th. E. Janer.
Regehncksixer Setz-suchs
Ro estek ,.N Y.,;1"9. Jan-i, 1888. —- St
edem ruhzabre giebmuye ich regelmässig Dr.
ngu Mng Hamlknkgek Troper zur eini
mt es Blutes, Deese auggeixeichneten Trop
fen sollten sin fernem Haufe feh eu. —- Gouliei
Zeitarb, 392 Lvell-Avenue.
Wirklicher Freund.
Stvcxtp n, Cal., 2o. April, 1887. —- Als
ein wirkltchee Helfer in der Noth bei allen Blut
ktemkheiten kbnnen Dr. August Königs Fam
bmget Trovgen an efeben werden; sie elfen
immer. —- A . Glas-zer
Greis so caus- In alles spotteten sticht
Iss bis-It Ist I Iflflsl II Ab IIIOlIII —

Dr. August chnlgW
II- Eambupgep I
Kpæuieppflastsp
ist ein ganz vorzügliches Heilmittel gegen
·«se:i;:s.szsk-ks:k.:i::ksssk:cxx«sag M
Is Tis. das Yacker. Ja allen ijfvthelen zu balde-.
III cllssbss l IRS-II co-. III-II- Is
Das ein ige bekannte Mittelfür epilevtlfche Anfälle.-CI
Ebean kü- Eonvulstonen und Falllraakheit. Nervöft
Schwäche wird ofort gebessert and Hekejlh Neinjgl
das Blut und be chleuni tdessen Eirka a kon. Ver Zu
dert die Ursachen der Brankheitem Bellt gefähnche
Ein Sceptiker sagt
Blutgefchwüte. Zerthellekakbitgelsp Kiseilt dau
ernd and schnell La molk Eis , ein wahrer Gefun
Zerttsbriager. ei ’ ela - andere gleichartige
Inkheitem acht le en Mem gut und entfernt
die Ursache. Vertreibt die Biliosität und ist unüber
stumm-TM
« »Deva
trosseu let eher . Ein unve· lel taxes Il- e
mltteh Eisieilt Wiss-Westen Los syan mindsten
schnell. thäxt keine schädlichen Ssb anzete Nel
aigt das Gehirn. Kunst schnell Rheaatatismus und
Das große
Nerven - Heilmittel
gibt dem Bitte-neue Lebensteåfte. Es heilt alle Un
FSZMMWZMNMWMI 'T- ""« NR
s ete v e u örper. e t
Dyspevslm obs-er das Gelb with zurüssegebem
- W f
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Verfagt niemals.
Das beste Mittel für alle Blut-Krankheiten. Ueber
ImM Immunaassfchreibeu von Kasten, Geistliche
uad anderen Listen hier und in Europa liegen vor
KZIU Leib-f bit allen guten Druggisten ZIJOO
Ur. s- t. Richl Hamm- co.,
VII-u III-few Mo.
US- PrdbekFlasche frei-. »s
Mchmyudsvsebet - Pilze-; Man Unverdaulichkeu,
sehn-krankhett und Biliofität dauernd. Preis 25 Ets«
er Schacht-L Bei Druggtsten.
WITH co;
" SICH-teure und Håudler in
EisesjzksSxtahlkWaarem
Farbextz;«Oelän, Fenstetglas,
» « Seil-Im ic. - «
sunzkgzzjth - m its-konso.
Zweig-Geschäft tam Rlämd Pia-Hm
R Was-s san-vi- a m
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III-. so IIISIM, 822 Bwadwalh
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Ackerbccuki Geräthschaften,
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Met- nnd Intuition
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Zustand-, Texas, 264 Commemstmir.
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A. non-.
Vsssichmmgs- Z Land-Agent,
über Betst ä- Marx,
sc- stmis ................... Texas
Yie Rache der Dichternn
Huniorcske von H. v. Reniagew
Martha Walden war eine Waise, 19
Jahre alt und besaß ein ziemlich beden
tendeg Vermögen. Sie wohnte mit ih
rem alten Oheim aus einem Gute, wel
ches etwa vier Stunden von einem klei
nen Städtchen der Rheinprovinz ent
fernt lag. Htibsch war Martha, das
steht unbestritten fest. Tannenschlank
gewachsen, hatte sie schwarzes Ringel
haar und ein Paar dunkle, schwärmeri
sehe Angen. An den gesellschaftlichen
Freuden des Städtchens ließ sie der
Oheim nicht oft Theil nehmen; sie ver
langte auch nicht darnach und fühlte sich
am glückltchsten in der stillen Einsamkeit
ihrer ländlichen Umgebung.
Sie war gewiß ein liebenswürdige-S
Mädchem Aber sie besaß zwei Fehler.
Zunächst war sie, wie ihr Onkel manch
mal sagte, ein kleiner Trotzkobf, und
dann schrieb sie Verse.
Meine Leserinnen werden den letzten
Fehler verzeihlich finden, denn welches
junge Mädchen im Alter unserer Heldin
hat nicht schon im Jrrgarten Metrik ge
wandelt? Bei Martha aber war die
Neigung, ihre Gefühle poetisch zu ver
klären, zur Leidenschaft geworden.
Emanuel Geibel verehrte sie als ihren
Lieblingsdichten auf ihrem Teile-nen
tische lag eine Ausgabe seiner Poesien in
Prachtband. Jm Stile GeibePg schrieb
sie ihre Lieder, Lieder der Sehnsucht,
der Klage, der Einsamkeit, Mondschein
bhantasiem Auch dem Lenz und der
Liebe brachte sie den Tribut ihres Gr
nius. Mit-einem Worte, sie begann an
ihr boetischeg Talent zu glauben uno
träumte den guldenen Traum, unter
dens nrelen Berufenen eine Auserwayne
zu- eur.
Jhre Geisteskinder bewahrte sie sorgsam
vor den Augen Aller. Jn der Einsam
seit berührte sie der Weihekuß der Muse;
keine Freundin, keine Verwandte, Nie
mand wußte, welch einer idealen Be
schäftigung fie ihre Mußestunden wid
mete. Das-Aldum ihrer Dichtungen
Metze sie wie-einen Gold·schap.
Ein Gedanke brittet den andern aus
Unserer modernen Sappho kam denn
eines Tages, als sie sinnend auf der
Gartenbank saß, die Idee, daß es doch
schön sei, sich gedruckt zu sehen. Wie,
wenn sie unter angenommenem Namen
ihre Gedichte in einem belletristischen
Journale der Welt vorstellte?
Sie sprang auf aus ihren Träumen
und strich erregt mit den weißen Fingern
durch ihr reiches Gelock. Der Gedanke
gefiel ihr, erwürrnte sie, er mußte zur
That werden. Sie nahm das Gedicht
Aldum, mehrere ihrer schönen, parsüri
mitten Briefbogen und begann einige
Sachen abzuschreiben, die sie der wohl
ldblicheu Redaition desJournals zur ge
fülliaen freundlichen Benutzung til-orien
den wollte
Ein Pseudonym war bald gefunden:
Therese Minanollo. Unter diesem Na
men sollte der schöngeistigen Welt ein
neues Gestirn aufgehenl
Martha deshrderte den Brief zur Post.
Jlireskrfolges sicher, erwartete sie ein
baldiges, freudiges Wiedersehen ihrer
gei»s;teslinder in dem Rahmen der Zeit
rr .
Ein Redaktionsbüreau ist nun aber
ein sehr prosaischer Ort, es birgt unbarm
herzige Seelen, und vor Allem steht in
ihm — ein mächtiger Papiertorb,« das
Itshl aller heimathlosen Lieder-, das
dunkle Endziel alles dessen, was nicht
druckreis ist. Manches poetithe Kind,
geboren vpngltthender Phantasie, findet
in ihm kühle Ausnahme. «
Die neuesten Nummern der Zeitschrift, »
der fiejhre dichterischen Erzeugnisse ver
trauensvvll übergeben hatte, erschienenp
aber keinesTherese Minanolio eröffnete
irr ihnen den Reigen Guten-es Sie
durchlas die Yntworten im Redaktions
telephon in der hoffnung, dort Aus
innst zu erhalten. Richtig! Da
stand’s: -
zsherese M. in B. Gedicht erhalten.
Zu schwätmerisrh und unreif. Papier
fovs .
»s
cinstich sing Marthe beim Lesen die
ser Worte’dnreh«sherz. Sie sah im
Geiste, wie die cand eines taltherzigen
Kritilers ihre rdsafakbigen Briefbogen
Illtdeni tiefenrpsnndenen Gedanken in
den Behälter deg Vergessens hineinwarf,
nnd die ganze Tragil ihres ersten schrift
itelleriscen Ri olgeg prägte sich in
ihren hübschen tlgen ang. Sie zwei
fette an ihrer Begabung, aber nur einen
Augenblick. War nicht schon manches
Genie zuerst oertannt, daz sich später
siegreich Bahn gebrochen hatte?
« Martha war eine energische Natur.
Sie ließ den Muth nicht so leicht sinken,
sondern unternahm einen zweiten An
lauf. Aber wiederum erhielt sie die
Antwort: Empfangen, formell unt-in
haltlich mangelhaft, Papierkorb! Das
tvnr ärgerlich. Sie wiederholte ihre
Sinsendungen zum dritten und vierten
Male nnd erzielte ebenso oft dasselbe
Ergebniß. Die Antworten der Redak
tion waren jetzt mit beißenden, sarlafti
schen Bemerkungen gewürzt. Ach, das
Vers eines Redntteurg ist hart, sein Ge
wissen streng, sein Papierkorb uner
Irttndtitht
n is en kam die Zeit des Corne
MZ.mM2rif-a emvsiua die Einladmm
einee Freundin aug bem benachbarten
Stabichem vieFasinachtztage in der Fa
milie derselben tu verleben. Sie hielt
Rath mit bem Obeim, und als dieser
nach einigem sauern seine Zustimmung
gab, tegelte sie bie Tailettenskage und
nie eines Nachmittags mit ber Post nach
Betgbeim.
« Das Schicksal ist lannenhast und be
reitet dem Sterblichen manche Irrun
gen. Im Postwagen saß ein seiugellei
betet jun et Mann von etwa siebenund
Isanztg abren mit vornehmem Aeußes
ken. Da außer demselben keine Passa
giere ba waren, so konnte fie füglich
einem Gesptache mit ihm nicht auswei
chen. Und warum hätte sie es auch thun
sollen? Jbr Fahrgenosse zeigte sich als
ein vorzüglichen Gesellschaften et sprach
elegaut in klaren, fließenben Sätzen und
wußte anschaultch zu schildern. Wenn.
et redete, schwebte um seine Züge eini
feines Lächeln, das dem Antlig gar nicht
itbeiiianb. Jm Beginne des Gesprä
l
Jlchks UEUIOIJM Murtha aus seinen Acri
fßerungen«. daß er während der Kame
ivalstage in Vexghciui bleiben wolle, wo
er Bekannte have. Man unterhielt sich
zsodann liber- die Bedeutung der Fast
nacht, und der Fremde erzählte sehr leb
haft von dem Karneval in Venedig, den
er selbst einmal mitgemacht. Martha
lauschte mit Juteresse seinen Schilderun
gen,. und was den jungen Reisendeu an
ging- sc- schien ersieh in der Gesellschaft
einer Dame mit so wunderbar schönen
Augen, wie Fräulein Walden sie besaß
gar nicht unwohl zu befinden. Beiden
kam so das Ziel der Reise unverhofft
früh, sie gefielen einander augenschein
lich und hatten gerne noch länger ge
plaudert. Aber der Schwager gab mit
seinem Horn das Signal der Ankunft
und der Postwagen hielt. Der Fremde
verabschiedete sich daraus, und Nara
Enkhorst, die Freundin unserer Heldin,
trat herzu, um sie in Empfang zu
nehmen.
s Mit der Familie Enkhorst nahm Mar
stha an dem Fastnachtsballe, den die bes
i sere Gesellschaft Bergheimg veranstalte
!te, Theil. Sie trug das Kostttm eines
s Polenmädcheng und sah wirklich reizend
saus. Schalkhaft kühn saßihr das Käpp
’chen auf den dunklenLockenwellen, in de
s nen ein Diamant blitzte. Unter den anwe
s senden maskirten Herren im Saale fiel
ihr sogleich ein schlanker spanische-r Rit
ter auf. Er hielt sich stets in ihrer Nähe,
und mehrfach sprach er sie mit neckenden
Worten an. Einmal recitirte er die
Verse Lenaug:
Seht, da schwebt mit trantem Nicken
Eine holde Maske her,
Ach, wer bist Du, sage, wet?
Strahlend in dem Glanz des Geldes,
Polenmitdchen, wunderheldesl
Als man sich demagkirtr. erkannte
Martha in dem spanischen Ritter ihren
Reisegefährten. Sie sah, wie ihn der
Vater ihrer Freundin herzlich begrüßte.
Nnchdem iich die Herren eine Weile un
terhalten hatten, näherten sie sich der
Fallmilih nnd der Fremde wurde vorge
e t.
. Marihas Puls fing an etwas schnel
ler zu schlagen, als iie dem jungen
Manne gegenüberstand.
Doktor Sender, Sohn eines alten
Gefchiiftsfreundes von mir ...... Fräu
lein Walden, stellte Herr Enkhorft sie ein
ander vor, und beiderseits wurde die
Reifebetanntfchaft vom vorigen Tage
mit freundlichen Worten erneuert.
Auf die Einladung Enkhorfts nahm
darin der Doktor an dem Familientische
Platz. Marthe fand ihn an diesem
Abend noch liebenswürdiger, als am
Tage vorher; er war ein unermüdlicher
Tänzer, entwickelte heute wiederum eine
außerordentliche Unterhaltungsgade und
hatte sie vorzugsweise zum Gegenstand
feiner zarten Aufmerksamkeiten erkoren.
Nur eins beuntuhigte die junge ver
schitmte Dichterin. Sie hörte, daß
i Doktor Seitder Redakteur einer illustrir
ten Zeitschrift-fei, und auf die Frage
nach dem Titel derselben erfuhr sie, daß
es jene fei, der sie ihre pvetifchen Schö
-vfungen eingefundt hatte. Selifames
I Zusammentreffen!
Unsere Dichterin wurde einen Augen
blick nachdenklich; sie warf dem Doktor
einen etwas mißtrauifchen Blick zu. Wie
sollte er der Mann fein, der unempfind
lich gegen die Schönheiten ihrer Stim
mungsliedcr dieselben erbarmungslos
» dein Papiertorbe übergeben hatte? Soll
te er der Verfasser der fariaftifchen Ant
worten fein?
Sie schaute ihn noch einmal nn: nein,
Doktor Sender, der feine, intelligente
Mann, hätte sicher den reichen Scha
idres Fühlens aus den Gedichten ber
ausgefunden, er konnte unmöglich jener
ungalante Uebelthiltersein. Das war
gewiß ein Anderer, ein alter Bitt, ein
Einenfch mit vertrocknetem Herzen gewe
en.
Der Ball ging zu Ende, und die
Faschinggtage vertauschtem Dottor
Sender hatte den Entschluß ausgespro
chen, noch einige Zeit in Bekgheim zu
verweilen. hier hatten vor langen
Jahren feine Eltern"gewohnt, hier ver
lebte er die ersten Jahre feiner Jugend,
und die Erinnerung an diefe fonnige
Zeit hatte ihm. eine«Anhituglichkeit an
den freundlichen Ort bewahrt. Doktor
Sender blieb also, und da er viel im
Hause des Herrn Enlhortt verkehrte, fo
fah er Martha Walden häufig. Manch
mal begegnete er ihr auch, wenn sie mit
ihrer Freundin einen Spaziergang
machte, und immer hatte er eine Artigs
Ikeit, einen Scherz für fie, ohne dabei
aufdringlich zu erscheinen. .
Kein Pflänzchen wächst fo schnell, wie
dag Blümlein der Liebe. Jn den her
zen der Beiden entsaltete es sich heimlich
und lieblich wie das Maigltickchen und
läutete leise und tlingend den fchdnrn
Lenz ein, der mit der Minne in die
Menschenbrusteinzieht. Leider kommt
über Nacht oft ein thdtlicher Frost.
Eines Tages lud Derr Enkhorft den
Doktor zum Abendessen ein. Sender
erschien. Das Gespräch kam auf die
neuesten Erscheinungen im Gebiete der
Literatur, aus Ueberproduktion und li
terarischen Dilettantismug.
Sie erlaubt-n nicht« Inntp Ratt-s- Sm
der, wie sehr heutzutage die Redaltia
nen von unreifen schristsiellerischen Pro
dulten jeder Art überschwemmt werden«
Den Erfinder des Papierkorbeg rechne
ich deshalb zu den größten Wohlthütern
der Menschheit. Mancher gelangt doch
endlich,wenn feine Schöpfungen mehr
mals den Weg zu diesem dunklen Asyle
gewandelt find, zu der Ueberzeuqnng,
daß eg besser für ihn sei, mit seinen
schriftftellerischen Lieddabereien zu
brechen.
Man sollte giauben, meinte darauf
»Herr Enkhorst, daß dem Redakteur
Tdurch derartige Einiendungen zuweilen
« viel Amttsement bereitet werde.
Das Komische der Lektüre non solchen
literarischen Wechselt-tilgen vertenne ichl
durchaus nicht, entgegnete Sender.s
Gewiß, ich habe in meiner Praxis häufig
Gelegenheit, herzlich lachen zu müssen·
Da tauchte zum Beispiel in der letzten
Zeit in unserem Reduktiongbiireau ein
dichterischer Stern von sehr zweifelhaf
tem Glanze auf. Ei trug den Namen
einer Dame — ach, wie heißt sie doch?
Richtig. Thetese Minanollot
. Martha Walden preßte dieiLippen zu
sammen.
L
i
00
Sie war nnex rundlich in ihren Gin
sendnngen, fuhr der Kritikcr fort, lie
ferte Poesien, zum Entzücken schwärme
risch, den reinsten Himbeers aft. aus Rei
me gezogen. Eins ihrer Erzeugnise:
»Die Nachtigall im Dämmerschein« bade
ich langem der Tasche mit mir herumge
tragen. Jch mochte den schwärinerischen
Sänger wirklich nicht gern körden und
habe sein Lied zur Erheiteruag meiner
Freunde mehrfach ertönen lassen.
Doktor Sender lachte bei der Erinne
rung laut auf. Therese Miiianollot
Ei, ei! Wenn ich nicht irre, muß der
Pusensitz der Dichterin hier inder Stadt
ein.
Sollte denn aus Nazareth so etwa-Z
Großes hervorgehen? bemerkte Herr
Enkhorst wieder.
Der Redakteur nahm seine Brieftasche
zur Hand und suchte unter seinen Papie
ren, während Martha mit fieberhaster
Aufmerksamkeit jeder seiner Bewegun
Igen folgte.
Schadel sagte er dann, das Porte
feuille wieder einsteckend ich habe den
Sänger verloren. Jch hätte ihn wirk
lich gern zum Besten gegeben und für das
Lachen gewiß nicht zu sorgen brauchen.
Jn diesem Liede übertraf die Dichterin
sich selbst. Uebrigens, fügte er ernst
hinzu, möchte ich einen solchen Blau
strumps nicht zur Frau habenl
Martha stand auf. Sie hatte ab
wechselnd erbleichend und errdthend wie
auf Kohlen dagesessen. Ohne den Ver
räther ihrer Poesten noch eines Blickes
zu würdigen, verließ sie das Zimmer.
Jhre Erregung war zu mächtig. Rache!
das war der einzige Gedanke, der sie be
herrschte.
Und der Tag der Rache sollte nicht
ausbleiben. Seitdem sich Doktor Sen
der als Uebelthäter an ihren Geistes-kin
dern entpubvt hatte, war mit Martha’5
Gefühlen fiir ihn eine vollständige Am
derung vor sich gegangen. Seine Worte
hatten mit schneidiger Schärfe ihr Herz
an der empfindlichsten Stelle verwundet.
Nichts vergißt ein Weib schwerer« als
wenn es sich in seiner Eitelkeit getroffen
fühlt. Des Mädchens ganzer Stolz
bäumte sich auf gegen das wegwerfende
Urtheil des Mannes. Wer die Sprache
meiner Gefühle so verspotten kann, wie
derholte sie sich, den kann mein Herz
unmöglich lieben. Aeußerlich bezwang
sie jedoch ihre Empfindung. Die Ar
tigkeiten des Redaktenrs nahm sie mit ge
wohnter Liebenswürdigkeiten entgegen,
und Sender ahnte nicht in Entferntesten,
wie sehr er das Mädchen beleidigt halte.
So blieb die Sachlage, bis sich eines
Morgens der Oheim einstellte und
. Martha wieder zu ihrem stillen Gute zu
l rückführte.
i Tags darauf reiste auch Doktor Sender
ab. Er fand das Rednltionsbürean auf
dem alten Fleck, er fand tn ihm die be
kannten Gesichter der Kollegen wieder,
der Papierkorb stand noch auf der frühe
ren Stelle, Alles war unverändert, nur
er nicht. Die gewohnte Thittigteit ver
mochte ihn nicht mehr zu befriedigen, sei
ne Bücher redeten eitles Geschwtty, die
ganze Welt schien ihm plötzlich ein leeres
Blatt zu sein. Er fühlte, daß etwas
geschehen müsse, was trotzdem ungethan
blieb. Dammes Zeug, dachte er dann
wieder, ich will das Mädchen vergessen,
ich will meine Gedanken an sie durch
rastloses Schaffen vertreiben. Und er
arbeitete, arbeitete angestrengt und aus
dauernd, aber es fehlte ihm die Freude
des Schaffens, und sein Herz vergaß
nicht, was es vergessen sollte.
Endlich stand sein Entschluß fest. Jch
will an sie schreiben, ihr meine Gefühle
offenbareni sagte er, und ein hoffnungs
freudigesLächeln schwebte um seine Züge.
Dr. Sender hatte in seinem Leben Hun
derte von Briefen geschrieben; nichts ist
’leichter, als so ein Schreiben nbzufassem
Er nahm die Redn- hits ironi- Jeder
einen Bogen feines Papier-, schrieb unb
strich dann wieder aug, um noch ein
mal von Neuem zu beginnen. End-.
lich war-der Brief fertig. Er versiegels
Z iän hastig und brachte ihn selbst zur
o .
Mehrere Tage vergingen,Tage der Un
ruhe unb des quillenben Zweifels.
Da bringt ber Brieftrager die längst
ersehnte Antwort. Senber sieht es an
der Aufschrist. Mit zitternber Van
erbricht er das Schreiben und s— tüuf then
ihn seine Augen nicht? —- er liest nur die :
Worte: »
Brief empfangen, zu schwärmerisch;
und unreif. Papierlorbt -
Martha Walden.
Doktor Senber faßte an feine Stirn.
Wie ist eg möglich? Er musteri die
Schriftzlige, sie kommen ihtn sehr be.
lannt var, und mit einem Male ist ihm
Alles klar
Therese Minanollol murmelte er.
Wer hätte solches ahnen lbnnenl Eitel
keit, Dein Name ist Weil-l
- -.--O—- «
Staat Ohio, Stadt Taledo,å
Lunte Connty, s· s.
F r ank J. Cheney befchwört,daß er der
ältere Partner der Firma F. J. Eh e n e y et
Iso., ist, welche Geschäfte in der Stadt Toledo,
in oben genanntem Caunth und Staate, thut,
und daß besaate Firma die Summe von e i n
Pu ndert Dollars für jeden Fall von lia
arrh bezahlen wirb, der durch den Gebrauch
von Dall’s Fiatarrh Kur nicht geheilt
lverben kann. Franl J. Eheney.
Peschivoren var mir und unterschrieben in
Msllck Oegcliwflcc UM S. September Ä. U. IS
A A.W.Gleason,
öffentlicher Notar.
HallM Aatarrh Kur wird innerlich genom
men und wirkt direkt aus das Blut und die
schleimigen Oberflächen des Systems. Laßt
Euch umsonst Zeugnisse samtnen
F. J. Cheneh G Co., Teiche-, O.
« UVerlaufi von slpothcscrsy 75 Cents·
—- ————-·-.-————«———
— Rhode Jsland ist noch nicht ganz
ttber seine Prohiditionsgesahr hinaus.
Es besteht dort, trog des Widerrufs des
einschlägigen Versassungszusaszes immer
noch ein Prohibitionsgesetz, das aller
dings nicht mehr ausgeführt wird. Nun
zanken Haus und Senat über die Li
cenziBill, da der repudlitanische Senat
höhere Schanklicenzen ansenen möchte,
als das demokratische Haus zugeben
will. Wenn keine Einigung zu Stande
kommt, wird möglicherweise ein Ver
such gemacht werde-, doch wieder das
Prohibitionsgesest durchzuführen. Da
wäre ein wenig Nachgiebigteit seitens
der Demokraten jedensalls am Pinse.
D i c Fett-R a um
istfiik
«I«. HUTH 81 sllNs
neue Anzeigc
rescrvirt.
Etablirt 1852.
« Bevraeilvk Ball
No. 281 Commerces Straße,
Fa» MZMJC -— few-s
Händler in
Diamanten,
Uhren, Juwelen,
Silber- und
Messerfchmied-Waarm. »
Brilleu ! Brillen ! Ic.
Goldfachen werben angefertigt, gravirt,
tepatirt und alle Aufträge prompt aus-i
geführt. . 1,5,w1j «
« Ver. Staaten nnd deutsche Postdampfek.
Hamburg - Amerikanifchc
Packetfahrt Aktien - Gesellschaft
Von
New York
nach
Hamburg
T« - « - Donnerstag und Samstags.
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I Die rühmlichst bekannten, neuen und erprob
z ten Posidampscr dieser Linie fahren regelmäßig
I wöchentlich zwischen
; Baltimore Und Bremen
l
i
—- d i r e e t, —
s und nehmen Passagiere zu sehr billigen Preisen.
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.heit! Dolmitscher begleiten die Sind-anderer
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