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Freie Presse für Texas. [volume] (San Antonio, Tex.) 1865-1945, December 05, 1889, Image 1

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D i e
Tägliche Freie Presse für Tean
erscheint
mit Hast-ahnte des Sonntag
und kostet
810.00 für das Jahr oder 8250
für 3 Monate.
Jahrgang 25
Sau Ante-um Donnerstag den 5. Dezember 2889
Die -
Wöchentliche Freie Presse für Tean
erscheint
jeden Donnerstag
und kostet
82.507i1r das Jahr over 81.25 sit
6 Monate tu Vorausbezahluug.
Nummer 2312.
HEcke Main Plaza und Acequia- Straße,
erhellt raqlteh die neuesten
für alle Departements des
-———--Sissigiåktwassiren - Gesg.-»äfts.-—————
· Vollständigcs Lager und große Axxixswahk von ·
Mæbeln, Teppiebesh Bootes-tax em., ew.
Petfbnliche Erinnerungen an Kai
ser Friedrich III.
Von H. B n ch e n, Teramich, Texas.
lzortseinngJ
Jm folgenden Jahre wurde ich von
einer Brezlauer Verbindung, der ich
früher als Student angehört hatte, zur
Theiinahme an ihrem Sommer-Ausflu
ge und Commers eingeladen, welcher
auf der romantisch gelegenen sog. alten
Burg bei Fürstenstein abgehalten »ver
den sollte. Niemand hatte eine Ah
nung davon, daß der Kronprinz an dem
selben Abend ans dem gegenüdeniegen
den »Neuen Schlosse-« zu einem Besuche
bei dem schon obenerwiihnten Fürsten
Pleß eingetroffen war. Um so größer
war die Ueberraschung, als am nächsten
Morgen, kurz nachdem das ,,Katersrüh
stück« ausgetragen war und der bekannte
»Katerfkühschoppen« in seine Rechte tri
ten sollte, der Kronprinz in Civil er
schien. »Lassen Sie sich nicht stören,
meine herrent bin selber mal Student
gesesentE war seine einfache Begrü
szuug nnd ungezwungen ließ er sich aus
bern nächsten freien Siye nieder. Ein
irr-kräftiger Semester-Salamander wur
de sosokt ihm zu Ehren »gerieben«, und
der Prinz schien sich mit unverhohlenem
Behagen der heiteren Freude deg An
genblickeg hinzugeben. Bald trieben
auch die munteren Füchslein unter der
Führung deg stattlichen Fuchsmajorg
ihre Spüße nnd Scherze und hatten eg
dabei besonders aus einen »alten Herrn-U
einen kürzlich habilitieren Privatdocen
ten der Brezlauer Hochschule, abgese
hen« der eben in untadelhastem Chlins
der und mit sehr würdevoller Amt-Ernie
ne angelangt war. Nun steht bekannt
lich ein richtiger Couleurstndent fort
während aus dem Krieggfuß mit der
smjudtesx -»Angstxöbt.s«-· Und plövlich
Illscllc slcy clll kcccck Euchs vctll lll llcl
Nähe des Kronprinzen sitzenden zukünf
tigen ordentlichen Professor, klopfte mit
kühnem Finger auf den verhängnißvol
len Deckel und sagte laut: »O, wie
klingt das hohl l« Der Sturm allge
meinen Beifalls und Gelächterg, der
jept ausbrach, spottet jeder Beschrei
bung; am herzlichsten aber lachte der
Kronprinz, der sich sofort ben Berübers
des harmlosen, aber sehr angebrachten
Scherzes vorstellen ließ. Dann machte
er unter allgemeinem Jubel dem ziem
lich verbirgt dreinschauenden Privatdo
kenten den Vorschlag, die beiderseitige
Kopfbedeckung——er trug gleichfalls einen
- Filzhut — gegen die bunten Verbin
dunggmittzen zu vertauschen und schied
erst, als das Programm den Anfbruch
der lustigen Studentenschaar zur Noth
wendigkeit machte. Jener ,,krasse«
Fuchs aber fühlte sich nicht wenig geho
ben, als etwa acht Tage später von Ber
lin eine Kiste Cigarren eintraf, begleitet
von einigen sehr freundlichen Zeilen des
liebenswürdigen Spenden-.
Die anfregenden Zeiten unmittelbar
vor dem Beginn des deutsch- französi
schen Krieges gaben dem Kronprinzen
abermals Gelegenheit, seine Pobulari
titi nnd seinen wahrhaft bestrickenden
Einfluß über die Massen in vollstem
Maße zu entfalten. Ja der That hatte
keine geeignetere Persönlichkeit fiir jene
entscheidende Reise nach Süd-Deutsch
land gefunden werden können. Ueber
all schlugen ihm die Herzen freudig ent
gegen, hell auf loderie dag Feuer der
Begeisterung, nnd im Augenblicke war
er »unser Fris« nicht nur ftir ieine
Preußen, sondern fast noch mehr fiir
die Bayern, Württemberger und Ba
denser. Er verstand es eben durch jene
unge wungene, vom Herzen kommende
Lentsetigteih die so himmelweit ver
skieden ist von steifer, förmlicher Der
a lafsnug, sich die Herzen mit Allgewalt
zu erobern.
Nach der Schlacht bei Sedan erhielt
unser Armeecorbg den Befehl- die sog.
rbmische Brigade, welche zu jener
Schlacht zu spät gekommen war und sich
nun nach Paris zu retten suchte, zu ver
folgen. Obschon wir Gefangene mach
fen, zahlreiche Waffen und Wagen, ja
sogar die Musikinstisuinente der Kapel
len erkeuteten, gelang es den leichtfüßi
gen Franzosen dennoch, uns zu ent
kommen. Sie schifften fichin den frühe-i
Morgenstunden deg 5. September auf
dem Bahnbofe zu Rheims ein, with
rend wir erst gegen 9 Uhr anlangten.
Um 10 Uhr hielt der greife König mit
dem Kronprinzen seinen Cinzug in die
alte französische Krönungsstadt, und
da die eigentliche Stabswabe des gro
ßen Hauptquartierg noch nicht einge
troffen war-, wurde die erste Compagnie
meines Regiments (ich war inzwischen
zum l. Oberschles. Jnf. Reg. No. 22
versetzt worden) zur Ehrenwache com
mandirt. Sie war nichtvoll;ithlig mit
Officieren besetzt und daher mußte ich
von meiner Compagnie überteetcn.
Der ganze Dienst nabm mit dein Ein
treffen der Stabgwache ein Ende und
dauerte kaum eine Stande; dafür aber
wurden wir Offiziere zur königlichen
Tafel ,,befohlen«.
Wenn man Monate lang auf die bis
weilen etwas zweifelhaften Erzeugnisse
der Feldkochkunst angewiesen war, er
öffnet das Wort ,,königliche Tafel« sehr
einladeude Aussichten. Leider sollten
unsere schönen Hoffnungen sich nur ur
vollkommen erfüllen. Der alte König
schien ungewöhnlich ernst, die Gesichter
seiner nächsten Umgebung dunkelten in
derselben Schattirung nach, und ans
Bismarck’s und Moltke’g Zügen lagerte
die gewohnte starre Undurchdringlichkeit
mit noch verschärstem Augdrucke. Man
hatte eben aus Paris die wichtige Nach
richt erhalten« daß das Kaiserthum ge
fitlrzt und die Republik proclamirt sei.
Unter diesen Umständen war das Mahl
ein sebr schweigsamegz außerdem ent
sprach es durchaus nicht mit seiner na«
bezu bürgerlichen Einfachheit unseren
Erwartungen von der königlichen Ta
fel, und Schinken in Vurgunder war
die mir noch erinnerliche piece de re
sistanee. Nach kaum zwanzig Minu
ten »an Stsb h» Ost-in III-n nofnlnt
von Bismarck, Moltte und Anderen in
seine Gemächer zurückzukehren, und toir
waren eb:n imBegrisf, mit einem letzten
wehmuthigen Blicke ans die gestörten
Tasclfreuden uns rückwärts zu conten
triren, als die interessante Gestalt des
Kronprinzen vor uns auftauchte. »Mei
ne Herren von dee dritten Armee« sagte
er, »die Herrschasten haben sich zurück
gezogen — Staatsgeschäfte. . . . wir aber
wollen noch ein Stündchen gemüthlich
plaudernl« Es blieb nicht ur.bemerkt,
daß er das Wort »Staatsgeschitfte« mit
einer besonderen Betonung aus-sprach
und mit einem leichten Achselzucken be
gleitete. Jch wage aber nicht zu ent
scheiden, ob er gegen Staatsgeschitste
fthatsitchlich ziemlich gleichgiltig war
oder aber seinem Unmuth tider die tra
ditio.relle nnd namentlich von Bismarck
streng aufrecht erhaltene Zurückietzung
des Thronfolgers von den sog· Staats
Geschitften Ausdruck geben wollte. Ge
nug, wir verlebten eine angenehme
Stunde, der Kronvrinz und hochstehen
de Heersübrer schien weiter nichts als
ein guter Kamerad nnd machte es sich
izur speciellen Ausgabe, unseren Land
lwehtiOsficier und Fahntich, wlche
beide etwas schüchtern waren, in den
Kreis der Unterhaltung zn ziehen. Das
gelang ihm auch so vortrefflich daß der
iLandtoehr - Osficier offen erklärte:
»Wahrlich, mit dem Kronprinzen möchte
ich lieber zu thun haben, wie mit unse
rem alten Major l«
Während des Waffenitillstandes vor
Paris paisirte die nunmelirige »Willst
liche Hoheit« eines Tages durch unser
Cantonenment und fragte wie gewöhn
lich die aus den Hitusern hervorstitrzem
den Soldaten u. A. auch, ob sie alle ih
re Cotnpetenzen rTchIig erhielten oder
überhaupt irgend Grund zu Beschwer
den hätten. Nun fehlte es unsern bie
deren Wasserpolacken allerdings kaum
damals an Etwas, sie lebten ,,wie Goti
in Frankreich-; gleichwolil fand sich ein
llnzufriedener, der sich über schlechtes
Bettstroh beklagte. Jrn Augenblicke
war der Kronprinz aus dein Wagen,
untersuchte selbst in einein Hause das
Bettstroh, das freilich nicht mehr ga,-.z
frisch aussah und fuhr Zum Quartier
ds Oberstm Wage- nixserm »Alten«
sagte, mag wohl nicht io schlimm gewe
sen sein; non-« sofort flogen die Ordnu
nanzen mit dein Befehle: »Die stimmt
lichen Officiere zum Herrn Ober-ftan
und nun ergoß sich in der bekannten ge
ometrischen Progression erst von den
- Lippen des Regiaients - Coinmandeur5,
« dann von denen der Stabss - Ossieiere
nnd schließlich aus dein Munde der
hauptleute eine Flott- rion Tadel und
Vorwürfe-n uns ise sinnen Lieutenunts
und Jnineitäotis :- Officiere herab.
Selbstverständlich erhielten die Unterof
ficiere auch ihr Theil. Wie sich aber
bald ergab, lag die Schuld weit mehr
an den Leuten selbst, welche das frisch
empfangene Stroh auf das alte Mate
rial hausten, statt dasselbe zu beseitigen.
Doch davon abgesehen-die sich hier
abermals bestatigende Fürsorge des
Kronprinzen fttr alle Bedürfnisse der
Mannschasien verfehlte natürlich nicht
seine Pooularitttt womöglich aufs Neue
zu erhöhen.
(Schiu·e folgt.)
; —-——--—--Oo.s.—-- — - -
iStaat Ohio, Stadt Toledo,(
i LucissCounty-S.s. z
F rank J. Cheney beschwört,daßerder
ältere Partner der Firma F. J. Chen en ts
Co·, ist, welche Geschäfte in der Stadt Totedo,
in oben genannte-m Counly und Staate, thut,
nnd daß besapte Firma die Summe von ein
hu ndcrt Dollars für jeden Fall von Ka
tarih bezahlen wird, der durch den Gebrauch
Jdon hall’s Katarrh Kur nicht-geheilt
werdentann. Franc J. Ebenen
Beschworen vor mir und unterschriebcn in
meiner Gegenwart am 6. September A. D. ’86.
’ --« A.W.Gleason,
« öffentlicher Notar.
L-«
Hall«S Katarrh Kur wird innerlich genom
men und wirkt direkt ans das Blut und die
schleimigen Ober-flachen des Systems. Laßt
Euch umsonst Seugnisse kommen
F. J. Ebenen Ae Co» Toledo, O.
. WVetlaust von Apotheterty 75 Gent-L
— --- -—««o«.-———- ——
ch gcplcglfchchcmcstng Voll Texas.
Deinkürzlich oerbffentlicbten Bericht
des Staats-Geologen, Herrn Dumble,
über die bisherige Thäiigkeit des Bu
reaug entnehmen wir das Folgende:
Ja Wefttexas schreiten die Ar
beiten, welche behufs der Anfertigung
einer topographischen Karte vorgenom
nien werden, so rasch ooriottrtz, wie die
Witterung es erlaubt. Obgleich dieser
Landestheilfitr einen äußerst trockenen
gilt, sind doch an den Vertriessuitgs-Sia
tionen während der Monate S teniber
und Oktober elf Zoll Regen gefa en uno
am 5. November war ein schwerer
Schn««»full zu verzeichnen, wobei der
Schnee in den Adler - Gebirgen zehn
Tage lang liegen blieb. Außer der ge
nannten Hauptarbeit, wurde aber auch
den verschiedenste, innerhalb des vermes
senen Distriktes gelegei In Minerallagrrszr
die nöthige Beachtung geschenkt· West
lich von den Cheatman - Bergen, welche
selbst nach den wiederholten Untersu
chungen des VerincssungS- Korps stark
mincralhaltig sind, nat man ungeheure:
Betten von fchwefelfanreni Kixltgestein
in seinen verschiedenen Formen von
Alabach und Gbe entdeckt und in der
Region des Diabolo Gebiras findet sich
ein sehr großes Lager von Marmor von
feinem Gefüge. Die Farben des legte
ren wechseln von einem sahnefarbigrn
Weiß durch Blafz- und Ti «rotb zu
lname und beinah Schwarz. Zieht
rnan in Betracht, daß die Lager leichz
zugänglich ui«"s daß die Transportichwio
rigk;.ten nur gering sind, so nij mai.
zu dein Schluß gelangen. daß diese
Steine bald unter den Baiisteinen einen
hervorragesidenlltang eii nebmen werden«
Prodestiicke davon sind ans dem Wege
nach dein geologischen Museum nnd
werden sobald als möglich geschlisten
werden. Professor S .eeriiwih hat die
Karte der Minendistrikte von Jesf Dabis
Connth vollendet nnd erwartet mit der
von Presidio Connth in ein paar Tagen
fertig zu sein.
Jn Nordte xa s haben die Herren
Dumble und Cummiris die erste wissen-«
schaftliche Durchforschung der Abilene
Gegend gemacht. Diese vorläufige For
schungstour erstreckte sich liber die Conn
ties: Jenes, Shutleford, Herstell,
Stonewull und Fisher nnd wird noch
zweimal wiederholt werden. Sie hat
indeß schon fesigestellt, daß die Frucht
barkeit des größten Theiles dieses Di
strikts nicht langer einer Frage unter
worfen sein kann, nnd die reichen
Ernten, welche dort schon gezogen sind
haben den thatsächlichcn Beweis dafiir
geliefert, daß dort das Land für den
Getteideban und die Odstzncht durchaus
geeignet ist. Die Ländereicn werden
jetzt dort rasch durch Einwanderer in
Beschng genommen, und man findet
innerhalb der großen Viehranchen schon
hübsche Formen. Jn vielen Theilen
des Distrikts wurden Niederlagen von
sehr gutem Baustein and Gyps gefun-?
den Sie kommen an vielen Plünens
vor und werer später zur Begründung:
eine-Z bedeutenden GeschäftsbetriebeLI
führen. Gutes Wasser ist fast überall
in nicht zu großer Tiefe zu finden, ent- :
hält aber meistens ths in größererj
oder kleinerer Menge. Es wurden an-»
ßerdem manche Plätze aufgefunden, wo ;
sich ohne Schwierigkeiten Dämnie,i
Teiche und Reservoirs für die Anfspei-’
cherung von Wasser herstellen lassen.
Eine zweite Strecke in Nordtexas wird
jetzt von Professor Cummins nnd sei
nem Gehillfen, Herrn Drake, geologisch
untersucht. Dieselbe beginnt bei Al
bany in Shalleford County nnd er
streckt sich bis zum Fluß der Stocke-den
Ebene in Dickens Counth. HerrR.
S Tarr ist zum Assistenz- Geologen filr
diese Abtheilung ernannt worden und
wird besonders die verschiedenen Koh
lenabern, welche Herr Cunimins in dem
Distritt schon verzeichnet hat, einein ein
-.-k.-. . h«..«- ..4....- ...t«
vyysnuhsvu III-Usqu uutbcssktlbni
Die Arbeit an der Karte des Eifenerz
Distritteg von O st t e x a s fchreitet
langsam vorwärts-, in Folqe der Krank
heit des damit betrauten Beamten, des
Mr. Ladd. Es ist indessen Hoffnung
vorhanden, daß sie bis zu ver Zeit, wo
der Jahresbericht zur Veröffentlichung
kommt, fertiggesteitt sein wird.
Die Arbeiten in C e n t r a l-T e xa E,
die unter Mitwirkung der Ber. Staa
ten-Vermessungs - Behörde vorangehen,
nehmen eine bedeutende Zeit in An
spruch. Der Beamte des Staats - Bni !
renns, Mr. R. T. HilL ist jetzt mit ei- ’
nein Aufsatz beschäftigt, welcher eine ge
naue Beschreibung von dem artesiichen
Wasser-Gürtel von Central-Tean giebt,
und die Ergebnisse der Forschungen ent
hält, welche in dieser Richtung gemacht
worden sind.
Dr. T. B. Contstock hat die Felde-r
beit in seinem ganzen Distrikte mit Ans
nahme der Counties Ltano nnd Burnet
und einer Strecke von unbekannter Aus
nung im Nordweften beendigt. Genug
Material —— in der Form von schriftli
chen Auszeichnungen, Probestitckxn und
Zeichnungen —- ift gesammelt worden,
um zur Grundlage zu einem ausführli
chen Bericht iiber oie geologische Beschaf
fenheit und die ökonomischen Hülfsquels
len der bis dahin nntersnchten Gegend
zu dienen. Es wird intesfen noch viel
Arbeit im Studirzitnnicr und im Labo
«atorinin nöthig sein, bis ganz zuver
lttsfige Resultate veröffentlicht werden
können; soviel läßt fich aber jetzt schon sa
gen: Der Umfang der Eisenerz-ittegion ist
jetzt schon genau festgestellt. Das Vor
kommen von Mangan-Crz, von Kupfer
nnd wahrscheinlich euch von Bleierzen ist
erwiesen und die verschiedenen Distritte
»für dieselben sind bestimmt. Mit einer
Adschittzung iiber die Werthe der Funde
muß indessen noch znrsikgetmlten wer
den, bis die chemischen Arbeiten vollen
det sind. Die Edelntetnlle, wenn solche
überhaupt vorhanden, werden auf einem
sehr beschränkten Raum gefunden wer
den, doch giebt es an einzelnen Stellen
im Diffrikr andere Mineral - Produkte,
die fchliißlich größere Einnahmen lie
fern werden, als man sie von Gold oder
Silber-Mitten erwarten durfte, Granit,
Marmor, Sand und sonstige Minerale,
die fich, wenn erst mit mehr Sorgfalt
aus der Tiefe herausgefbrderh als
sehr werthwoll erweisen werden. Die
LBefchaffenheit des Bodens nnd feiner
Erzeugnisse im Natmzuftanae ist so ge
nau beobachtet worden, wie möglich
war, und der Bericht über die ackerbou
liche Leistungsfähigkeit des Distiiltes
wird non großem Interesse fein.
Professor Jerniyo hat In Gillespie Co.
seine Arbeiten im offenen Felde« u En
de gebracht und ist jetzt dabei, feinen
Bericht niederznfchreiben.
Professor H. H. Harringlon von der
Staats-Ackerbau-Schule hat sein Werk
liber die Bodenarten und die Wasser
verhitltnisse von Westtexas beendigt und
dasselbe wird bald veröffentlicht wer
den.
Hagerstoivm Mb., 8. Juni, 1887.——
Ich konnte in Folge von neuralgifchen
Gefichtsfchmerzen nicht schlafen. Auf
Anrathen eines Freundes gebrauchte ich
St. Jakobs-Oel und wurde geheilt. —
George W. Harris.
-—-—«I..—--—
— Am letzten Freitag,—berichtei eine
Correspondenz vom 1. December aus
Brenham, Washington Coun1y,—rvacen
die Herren Ad. Busch, Tony Faust, A.
Rumeli und C. Conrad hier. Die
selben haben die Absicht, hier ein Kalt
Lagerhaus und eine Eisfabrik anzule
gen, d. h. sich mit einem Kapital von
825,000 bei dem Unternehmen, an wel- !
chem auch ein paar unserer Bürger in
terefsirt sein werden, zu betheiligen·
Der Platz für das Gebäude ist schon ge
wählt. Daß dieer Unternehmen mit
dem Antan der Sau Antonio’er Lone
Gar-Brauerei in Verbindung steht,
unterliegt wohl kaum einein Zweifel,
es scheint, die neue Gesellschaft, weiche
binnen Kurzem die genannte Brauerei
bedeutend erweitern wird, will fich bor
her schon überall Lager-Plätze fttr ihr
Bier im Lande fiche rn. Wie es heißt,
wird sie noch an anderen Orten so z.
B. in Cuero, äbn liche Lagerhaufer er
richten.
sq P- --.,- —
F. F. Collins Mannfactnring
Co» No. l, 3, 5 und 7 Oft-Hauswir
Straße, hatdie größte Auswahl in
Wind-, Pferdekraft-, Dampf- und
Hand-Pumven aller Art und vorzüg
lichfter Konstruktion; Wasser - Röhren
aller Art nebst Zubehör im Groß- und
Kleinhandi. Hydraulifche Rammen
und Witwühlen aller Größen zum
Puinpeu und Mahlen find dort zu ha
ben oder werden uuf Bestellung besorgt.
Große Auswahl in allen Artikeln und
billige Preise bei gediegenfter Aus
führung.
—-—- -—-.
— Jm Bericht des Schatzmeifterg
werden für deu Staat Tean die folgen
den Geldbewilliaungeu in Vorschlag ge
bmcht: 850,000 fitr den Weiterbau
der Kaserneu in Sau Antoniu; 20,000
für den Autan von 62 Ackern Landes
zur Vergrößerung von Fort Dnncan in
Eugle Paß: 8300,000 fltr Fortsetzung
der Verbesserungö - Arbeiten an der
Aransas Paß-Bad 8100,000 für Ver
jbcsscrungcssArbcitcn nnd jährlichen Un« ’
; terhaltungskoften des Schiffskanalg bei
ZGalveftom 81,0()U,000 fijr die Fort
jfetzung der Arbeiten am Eingang des
Galoestoucr Hafens; 8500.000 für die
JFortleyung der Verbesserung-zsArbcileu
- bei Sabines-Paß; 825,000 für die Vol
. lendung der Arbeiten im Triuity · Flan
E und 850,0000 fiir Fortsetzung der Ver
besserungsarbejtcn am Bussalo-Bayou,
» im Ganzen: 82,025,000.
; l.....-..sp.— »W
; see-« R. J. Hoflieinz am Miti
jtktr-Plaza verkauft die bekannten Milchels
T Wagen.
EAufliifung einer Firma.Z
Eine geschäfistljeithaberschofl
erlöscht!
Die Firma c. s. Fee-We
wird am 1. Januar 1890 aufgelöst werden. (Siehe Ankündigung an
anderer Stelle.)
Um dies zu bewerkstelligen, sind wir gezwungen unseren gefamneten
Waarenvorrath innerhalb eines Monats zu verkaufen. Deshalb thei
len wir dem Publikum mit, daß unser ganzes Lager, bestehend ans
er Gnade-, Gkoiljing, Hchuljem gitiefelm
Putzw a aren u. s. w., u. f. w» von heute ab
zum Verkauf angeboten wird
ohne Rücksicht auf den Einkaufspreis.
Das laufende Publikum der Stadt und Umgegend wird gebeten
oorzusprechen nnd sich zu überzeugen von den
erstaunlich niedrigen Preisen.
Große Weihnackspts Ansstellung
—vdU
Spiel- Mauren
—bei-—
aul Wagner
No. 22, 24 u. 26 Commercestraße.
Souvcnir- Albums mit 31 Ansichten von San Antonio für 25 Cents.
Ben Colliixs. Joe W. Hort-ne.
TopkthskfoRTuNE
209 Alamp Plan.
Egllusgedehnies Abzuljkungs-Gestljäst-—
.- in «- .
Möbel-h Teppichen, Spitzen - Vorhängen, Gemäldem
Fenster · Voksäbcn, Kindern-agen, Refrigetakoki te.
Verkauft an den kleinsten mischen-fischen und mouatlicheu Abzahlungem
Haupt-Niederlage im Staat: s i
209 zuw p1«z«, ,-San21ntomo,Tean.
«3WOE-Rcttungs-Anker.
X Einqetrsgm in Uebrkeinsismmung mit tm Con,xreßgefesen.)
· Den einzigen Weg, verlorene Manuskme
» wwber lu«kmftr!1ek1,ssu«ie Nicht-, veralrcte u. selbe anschejnend unbeilbare »Es
-—- Don Neswlechtgtrantbciten sieh-r unt dauernd zu brilenJcigtbasgedie ene ach
»Ter:lck.-1tuugxs :«!11!ck««lctch1rcncvn unt ZE!-i-»1,1ie1thgewiljknloien Quackfalbets,Vttfa tknsmhi .
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