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Freie Presse für Texas. [volume] (San Antonio, Tex.) 1865-1945, January 15, 1890, Image 4

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What is OCR?


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Weihnachtsisesehenke
Für die bevorstehenden Feiertage em
pfehlen wir ein großes Lager von ele
ganien reiuwollenen
Schwarzen
LNZUBWBN
bet verschiedensten Fug-Ins zu 813.50,
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F. L. Busch. «
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M. Schorobiny.
Vom Hausbcrg.
Eine texanische Jndianer-Sage.
Da wo sich jetzt in Llano County durch
die Gegend am Fuße des Haugbcrgs
eine breite Sandwüste windet, war einst
ein schöner, klarer See. Seine Ufer
waren von den wundervollsten Bäumen
und Sträuchern umschattet. Jn den
Himmel ragende Platanen, Pappeln
und Nußdilume tauschten und flüsterten
dem müden Wanderer geheiinnißbolle
Sagen undWeisen zu,wenn er,Ruhe und
Kühlung suchend, sich an der klaren
Quelle unter dem schützenden Dache der
Palmenblittter niederließ.
Süße Trauben, Feigen und Bananen
luden überall zur Erfrischung ein. Jn
den Thitlern aber, zu beiden Seiten des
Sees, lebten irsche und Antilopen,
Bitten und Bit el friedlich neben ein
ander und lieferten zusammen mit dem
Fischfang den Bewohnern dieses kleinen
Paradieses eine ausgiebige Jagdbeute.
Auch reiche Erze, Gold und Silber-,
traten überall an’ö Tageslicht, und noch
heute wird Mancher durch die trügeri
schen Ueberbleibsel aus jener schönen
ltttigst vergangenen Zeit irre geführt
und glaubt sein Glück da sinden zu tön
nen, wo Andere es verloren.
Dieses kleine Eden ward von den
Göttern einst zwei sich feindlich gesinnteu
Jndianerstitmmen verliehen.
So lange jedoch nur, als keiner je
mals das Gebiet des anderen betreten
Jwürde.
Bllllgc Jllycc llllll scholl Illytlcn Uclsc
Stämme, nur durch den See getrennt,
die Jagdgrtinde durchschweifend, ein
glückliches Leben. Eines Tages jedoch
ruderte Omaho, ein schöner, schlanker
Jüngling, der Sohn des Häuptlings des
kleinen Stammes, in seinem Canoe zum
Fischfang auf den See hinaus. Aber
auch Lipana, die einzige Tochter des
Väuntlings des anderen Stammes, war
kebenfalls auf den See gefahren. Trän
meud ließ sie ihr Boot leicht durch die
Wellen gleiten, bis sie plötzlich beinahe
in der Mitte des Stromes, zwischen
Schilf und Binsen versteckt, seltsam
schöne Blumen entdeckte. Sie lenkte
ihr Boot darauf hin, jedoch je näher sie
kam, desto weiter wichen sie anscheinend
.von ihr zurück.
Jn ihrem Eifer bemerkte sie nicht,
jwie coeit sie sich schon von dem Ufer ent
fernt hatte.
r Endlich — so däuchte ihr — müsse sie
doch die Blumen erreichen, welche sich ja
so dicht vor ihren Augen befanden; und
wirklich, schon wollte sie sich niederbeu
gen, um sie zu pflücken, als sie, aufschau
end, sich Omaho, dem schönen Häupt
lingssohne, gegenüber befand. Wortlos,
mit einem tiefen Blick in ihre nacht
schtvarzen Augen, reichte er ihr eine der
begehrten Blumen.
Mahnend und klagend strich der Wind
durch das Rohr-, als ob er sie warnen
wollte, sich nicht all’ dem Zauber hin
zugeben, welcher doch nur Verderben
bringt allen Denen, die ihm lauschen.
Lipana aber nahm lächelnd die
Blume und befesiigte sie in ihren dunk
len Haaren, wandte ihr Boot um und
verschwand.
Ader ach — stir die Blume, welche sie
aus seinen blinden empfangen, hatte sie
ihre Ruhe hingegeben. Wieder und im
mer wieder wanderten ihre Gedanken
zuriick zu dem Häuptlingssohne. Und
Omaho’s Canoe sah man von nun an
täglich den See durchkreuzen.
Eines Abends trieb ihn die Sehnsucht
hinüber an’s jenseitige Ufer, too Lipana,
an eine Manne-gelehnt- dem Tanze der
Wellen zuschaute. Er klagte ihr seine
Liebe und sein Leid, und daß er nicht
Glück noch Frieden finden könne ohne
sie, und er flehte sie ex mit ihm zu ent
Ä nd m
. Ists-n Zu ssoo crust-. I- CAN-·
schlugen an das Mit-nd sangen leise:
«Thn« es nicht, thu’ es nicht«
Doch die Beiden wollten nicht hören
und ruderten eilig davon, und schon
hatten sie die Mitte des Sees erreicht,
als sich mit einem Male der Himmel
mit dichten, dunkeln Wollen umzog,
Alles in Nacht und Finsternis hüllendz
grollend rollte der Donner, grelle Blitze
zuckten hernieder und prasselnd mischte
sich der Regen mit den schänmenden
Wogen.
AtDie Götter waren bei ihrem Rache
t
Als die Sonne zum ersten Mal wie
der hinter den Wollen hervortrat, be
schien sie eine verbdete Landschaft. Der
schöne See war dersqndet, das kleine
Paradies zerstört und alle seine einst so
glücklichen Bewohner vom Erdboden
verschwunden.
Jn der Mitte des zerkliisteten Thales
aber erhob sich ein einsamer hoher Berg.
Von seiner höhe herab sah man zwei
sich innig umschlungen haltende Gestal
ten in die verödete Landschnst schonen
Es waren die nngllicklichen zu Fels er
starrten Häuptlingstinder, welche selbst
der Tod nicht trennen konnte. Seit
langen Jahren nun sind auch sie ver
schwanden»
Ob die Götter sie nach bestiedigter
Rache in eine Felsenllust versenkt, oder
db vorüberziehendeJndianer ihnen jenes
einsame Grab gegraben, welches sich aus
dem Ginsel des Berges befindet?——
Wer weiß es ? Nichts gibt nns Kunde
davon, als ein hausen unregelmäßig
auseinander geschichteter Steine und ein
beinahe ganz verdorrter sremdländischer
Baum.
Zwischen den Steinen aber unter
Moos in Farrentraut versteckt, blüht
noch alljährlich jene schöne leuchtende
Blume, durch welche sie aus ihrem Pa
radies vertrieben.
Nur Füchse und Wölfe leisten ihnen
Gesellschaft, und wenn es des Abends
in den Zweigen des alten Baumes ge
heimnisvoll zu tauschen beginnt, singt
ihnen im Mondschein der Spottvogel
manch schönes Lied.
Die ewig klare Quelle »aber, welche
zu Füßen des Berges fließt, und das
einsame Grab auf seiner Hohe sind
schon gar häufig das Ziel so mancher
Wanderungen gewesen, und nicht ielten
wurde Schaufel und Picke in Bewegung
gesetzt um die vermeintlichen Schütze zu
heben, welche, wie Viele glauben, in je
nes Grab versenkt.
Doch nur Steine kommen an das Ta
geslicht und entiäuicht treten die Glück
iucher stets den Rückweg an.
— x· —
Chekry Springs, 15. Jan. ’90.
Der monatliche Bericht.
Loos No. 98,455 zog den ersten
Hauptgewinn von s600,000 in der
235. Großen Mammuih - Ziehung der
Louisiana-Staats-Loiterie vom 17. De
cember. Es wurde in Viertigsteln äd
Pl- welchen man an M. A. Amphia
New Orleans, La» sandte, verkauft.
Eins an die Agency Bank of Britiih
North-Amerika, No. 52 Wall - Straße,
New York; eins an O. A. Hakes,
Catto, Jlls.; eins an Akthur Hartiion,
New Yotkz eins an Chas. E. Woodson,
Memphis, Tenn.; eins an J. B.
Yoitng, Hamilton, Ont.; eins an die
Metchants’ Bank of Pensacola, Fla.;
eins an die Fitst National Bank, Corsi
cana, Tex.; eins an E. T. Bellis, No.
2,228 Walnut-Straße, St. Louis
Mo.; eins an Jas. Bessetle, Wotcesier,
Mass.; eins an Atthur Bittiner, No.
12 West-Straße, New York; eins an
die Bank of Wyanet, Wyonet, Jlls.;
eins an Niblock s- Layn, Philadelvhia,
Pa.; eins an die Texas National Bank,
San Antonio, Texas; eins an F. W
Miles, Mooreland, Cook Countv, Jlls,
u. i. w., u. i. w. Loos No. 40,911
zog den Zweiten Hanptgewinn von
8200,000 und wurde in Achtel O Jö
verkauft. Eins an einen Depositor der
Traders’ Bank, New Orleans, La.;
amei an Ol. san-imm- dsmsb M- sei-min
Bank, Columhug, Jud-; eins an einen
Depositor der New Orleans National
Bank, New Orleans, La.; u. s. w»
u. s. w. Loos No. 35,961 zog den
Dritten Hauptgewinn von 8100,000.
Es wurde in Vierteln O 810 verkauft.
Eins an Buron D. Douahtom ngego,
N. Y. u. s. w. Loos No. 79883og den
Vierten Hauptgewinn von 850,000.
Es wurde in Vierzingteln zu 81 verkauft.
EinsanBrittonöTs oontz,Natchez,Miss.,
eins an Christian Kehlen Natchez,Miss.; I
eins an J. Liedetnann, für Louig J.f
Levin, 108 Canal Str, New York; eins .
an Thos. Voland, Boston, Mass.; einss
an S. Friedman, 26 Clrn Str» New
York; eins an J. C. Jandorf, 34 Mai-;
den Lane, New York; eins an John’
McCarvill, 14 Clarkson Str» New
York. Die 237. Große Monatliche
Ziehung findet am Dienstag, den 11.
Februar, statt, und kann auf Anfrage
an M. A. Daunhim New Orleans, La.
jede nähere Auskunft erlangt werden.
Allerlei. »
— Das Countygericht hat die Wah
len in den Schuldistritten 1, 2, 12, 20, ;
33 und 35 von Bexar Counth auf dent
15. Februar in den Stunden von 10»
bis4 Uhr ungesehn Die Diftrikte 2,;
12, 20 nnd 33 erheben eine Schulsteuerl
von 20 Centg am 8100; der 1. Distrikt
15 Centg am 8100 und der 35. Distrikt
18 Crnts am 8100.—Der Wahlplatz
des 1. Distrikts ist im Schulgebttude zu
Leon Springs; 2. Distrikt: C. Grö
necke; 12. District: Saltillo Schule;
20. Distritkt: Calaverag Schule; 33.
District: Bexar Schule; 35. District:
Carmen Schule.
— Der Countyrichter und die County
Kommissäre werden am 3. Februar die
Sau Jurist-, Losoya-, Bango- und
Quintana-Britcken, sowie verschiedene
Wegeverbesserungen inspi tren.
—- Am 4., 5. und 6. Februar findet
in Sau Antonio eine Frauen - Konven
tion statt, in welcher die sociole, reli
gidse und bürgerliche Stellung der
Frau besprochen werden soll. Die Ver
handlungen werden unter der Leitung
dker Mr5. M. C.mWellS· uusd LMisz Jda
EI-sI-Z-- k-- - --
8:« w-»·q-Is s-» wissIUIIDI saht-Ists
— Wm. Schwenn und Bertha Krü
ger, Benjamin Sacherer und Elisabeth
Felix, sowie F. Wagensühr und Anna
Bbhm ließen sich deirathS-Erlaubniß
Scheine vom Countv - Clerk ausstellem
— Einen schweren Verlust erlitt die
Familie des Herrn Anton Sessel, durch
den am 14. Januar erfolgten Tod der
12jithrigen Tochter Anna J. Sessel.
DaY Kind war von der Jnfluenza be
fallen worden, welche in so ernster
Form austrat, daß sie den Tod herbei
führte.
New York Heratb vom 19. Juni.
Theatermaler Seawv hat soeben eine
wunderhllbsche Rathaus-Saite vollen
det, welche im vierten Akt von »Casey’g
TrostbleN zur Verwendung kommen
wir .
— Die Handelskammer zu Rockport
hat eine Resolution angenommen, in
welcher sie-unter hinweig auf die
Thatsache, daß ei n Oasen für die texa
nifche Golfkliste nicht genügt-den wei
teren Ausbau des Aransagpaß « Hafeng
verlangt und die texanischen Congreßab
geordneten aufsordert, entweder sltr
reichliche Bewilligungen für diesen Zweck
zusorgen, oder den Erlaß einer Bill
durchzusehen, welche Privatpersonen
oder eine Privat-Corvoration autorifirt,
den Dafenbau zu übernehmen.
— Die Sprache ist kaum machtig ge
nug, um meine Bewunderung über die
Güte von Chamberlains Hallen-Medi
zin auszudrücken. Sie ist das beste
Heilmittel stir Krämpse und Keuchhu
sten, das ich je angewandt habe. Wäh
rend der legten achtzehn Jahre habe ich
sast alle die bekannten VustensMedizinen
probirt, die im Markte sind, aber ich sage
mit Vergnügen, daß «Chamberlain’s
Cougb Remedy« die beste von Allen ist.
Thomas Rhode5, Bakersfield,
Calisornien. Zu verkaufen bei R.
Cohn oh Co., F. Kalteyer 62 Sohn und
in allen Apotheten.
— Aus Cotulla wird berichtet: Bei
der am 14. Januar hier abgehaltenen
LotalsOption-Wahl siegten, wenn auch
nur mit der geringen Majorität von
35 Stimmen, die GegW der Countv
Prohibition. ,-»7 -
"- kä
[ »i
Die Ochsenbacke mit Ziumiet.
(Bcrliner (-3eriel)t—3scene.)

Mit die Weiber is det so ’ne Sache,
einige sind fo, einige find fo, nnd nndeie
sind noch wieder anders. Einige find
blos mit ’ne sanftniüttjige Hand zu re
gieren, und andere müssen mit Trense
und Kandare jehandhadt wer’n. Jck
kenne det.
Zu dieser tiefsinnigen philosophischen
Betrachtung verstieg sich der Arbeiter
B» ein etwa vierzigjähriger Mann mit
recht energischem Gesichtsausdruck, als
er sich wegen Körperverletzung auf der
Anklagebank befand.
Vots.: Sie haben selbst als Ehe
mann nicht das Recht, Ihre Frau zu
mißhandeln, aber Sie sind mit der Per
son, die Sie so arg zugerichtet haben, ja
nicht einmal verheirathet.
Angekl.: Vorläufig hat sie aber jahre
lang von meine Knochen jejessen und sich
jekleidet, denn ick habe iilleenejearlzeitet.
Und denn, von wejen die Zurichtnng,
det is noch sehr verschieden, einige jiedt
et, die mächtig ville Schläfe verdragcn
können-di kenne det.
Vors.: Welchen Grund hatten Sie
denn zu der Mißhandlung?
- Angekl.: Wenn ick for Mieth und
Allens sorje, denn werde ick am mi
nimumsten doch wohl verlangenkönnen,
det sie eene Ochsendacke zurechte machen
tann? Aber det jeht mit fünfzehn Jahre
in die Fabriken, um wat zu verdienen,
un wenn sie hernach eeuen Hemden
Pappen uf'n Difch setzen sollen, denn
können sie weiter nischt kochen, wie Zi
chorienkasfee un Kartoffeln mit die Pelle.
Jck kenne det. ,
» Vo3s.: Wenn ich Sie recht verstehe,
nno Sie mit oein Essen nicht zufrieden
gewesen?
Angekl.: Die Jeschmitcker sind ja sehr
verschieden, aber oet kann ick Jhnen fa
gen, Herr Jerichtshof, eene Ochsenbacke,
die mit Ziinmt und Kerdernom jebacken
is, die schmeckt wie Dot und Deibei; ick
kenne det. Dei Wasser looft mir noch
in’n Mund zusammen, wenn ick daran
denke.
Vors.: Alles das gab Jhnen kein
Recht, die Person zu mißhandeln. Wir
werden sie mal selbst hören.
Die Zeugin, eine kleine aber kräftig
gebaute Frau mit hochrothem Gesicht,
wirst dem Angeklagten beim Betreten
des Saales einen iriumphirenden Blick
zu. Sieste, mein Burs ken, nn habe ick
Dir, wo ick Dir haben wollte, Du kannst
ja doch immer Aktens, nu kannst Du
ooch noch kennen lernen, wenn sie Dir
so’n halbet Jührken ufsbrumnien. Da
wird et woll keene Ochsenbacken nich
jeden, ick ......
Vors.: Ruhigl Zeugin, Sie haben
gar nicht mit dem Angeklagten zu spre
chen. Mit Jhnen scheint übrigens
schlecht umzugehen zu sein, nach der Art
zu schließen, toie Sie hier austreten.
Angekl.: Herr JerichtshoL sie isnus
thentisch betrunken; ick kenne det.
Zeugin: Aber nu sag een Menschl
Muß ick mir det hier jefollen lassen?
Vors.: Wenn Sie sich nicht iosort
alle Beide ruhig verhalten, so lasse ich
Sie auf der Stelle abfuhren. Zeugin,
erzählen Sie kurz, in welcher Weise er
Sie mißhandelte.
Die Zeugin legt einen kleinen in Pa
pier gewickelten Gegenstand aus den
Richtertisch. Hier is er drin, ick denke,
det is deitlich jenug.
Vors.: Was ist das-? Was soll dag?
Zeugin: Sie brauchen det blos off
zuwickeln. Hier hat er jesessen Die zeigt
auf ihren Mundj .
Vors.: Es ist wohl ein Zahn in dem
Papier?
Zeugin: Det versteht sich, det is so
jar en Ooqenzahn, un et kann jut sind,
det ick ufs det linke Ooge noch blind
werde.
Vors.: Ach Unsinn; nehmen Sie
Jhren Zahn und erzählen Sie kurz.
Zeugin: Ecnes Abends bringt er eene
Ochsenbacke mit, die er von ecnen
Schlitchter jekriegt hat. Marie, meent
er, kannst du mir die wohl zurechte ma
chen? Jck komme nach ’ne Sinnbi- »in
un dann muß sie fertig find. Jh, sage
ick, wat wollte ick nich, jeh du man weg,
wenn du retur kommst, is sie fertig.
Nu muß ick allerdings injestehen, det ict
us Ochsenbacken nich injelernt din, aber
ick werde mir doch nich den Dementi je
ben, det inzuieltehen. Er jeht weg un
ick flitsche schnell rum dei unseren Nach
bar Werner, wat en jelernter Koch ig.
Den frage ick denn um Rath, un er
sagte, det kennte er janz jenau, er wäre
us die allerseinste Pritpelei zugeschnitten,
denn er hädde schon beiden ersten Kaiser
Wilhelm seine Krönung gekocht un da
bei en janzet Jagdstück ul’n Hasen je
spickt. Un ick müßte die Ochsendacke zus
erst tüchtig mit Salz abreiben nn ihr
dann lo langsam halb süß und halb mit
Essig schmoren lassen. Wenn sie iar wäre,
dann sollte ick 'ne kleene Hand voll Lor
deerblütter und Wachholderbeeren ran
dhun, noch ’ne Viertelstunde mit schmo
ren und denn sor’n Jtoschen Zimmt un
for’n Jroschen Katdamoni raninachen.
Wenn ick ihr denn noch ttlchtig mit
Mugkat destreuen dhitte, denn würde sie
sein, denn für detJewlirzhaste, da wäre
mein Mann sein Jeschmack nach. Jck
mache det denn ooch un denke doch nich,
det so'n aller Mann seinen Feez mit
mir machen will un als er da nach
Hause kommen dhut, da roch det janze
bang nach meine Ochsenbacke. blos det
teener wußte, wat it eijentlich war.
Vors.: Dem Angellngien hat das
Gericht wohl nicht geschmeckt
Zeugint Nee, im jeringsten jar nich.
Als er den ersten anpen in’n Mund
steckte, machte er so’n sonderbaret Je
stchte, del ick nach die lCiiche jing nnd da
habe ick denn jehttrt, det cr lehre spucken
und schimpsen dhat. Als ick wieder rin
kam, da stand er us, hält mir die Jubel
mtt ’n großes Stück Ochsenbacke sor’i
Jesichte un sagt: nu sriß noch, wat du
zurechte geinanseht haßt-Wall saje ick,
du willst en königlichen Koch schlecht
machen, der die Krönung jekocht bat?
Du bist ja en Mensch ohne lammtlichet
Ebrjesühl, un kaum habe ict det mirs-,
da kriegt er mir bei die Haare, reißt
mit in die Stube rnm nnd hant mir
immer, halte, wat tannste, mit die
Faust in’t Jesichte. Jck bin blos durch
WHT Frei Fasse-Is- rnxospsmsut trisew EVEN-LIMI
«·t-ie Nachbarn vor’n sicheren Dot be
; wahrt jemand-ern Un hier is der Zahn
; Vers.: Na, nun hören Sie, Anne
; klagten was die Zeugin ausser-in ist iin
; Wesentlichen wohl richtig?
Angeli Jck kann blos ingen, det
J iik lieber en Dutzend us die Jacke nehme
E als det ick so ’ne Ochsenbacke esse, wie sie
die zurechte jeniacht hat, bein Kuchen un
bei’t Hauen is et schwer, det richtige
Maß zu halten, ick kenne det«
Mit Rücksicht aus die ganze Sachlage
erkennt der Gerichtshof nur auf drei
Tage Gefängniß.
Electric Bitters.
Dieses Heilmittel ist so niohlbekannt und so
papulär geworden, dass es kaum noch besonderer
Erwähnung bedarf. Alle, die es jemals ge
brauchten, stimmen niit ein in sein Lob· Eine
; reinere Medicin giebt es nicht, nnd es wird Ga
; rantie geleistet, daß sie Alles leistet, was man
banihr verspricht. Electric Bitters heilt alle
I Leiden der Leber nnd der Nieren, es entfernt
kGeschwiire, Ausschlag, Salzfluß und andere
i Folgen unreinen Blutes. Es treibt das Ma
i lariasFiclier aus dein System- beugt demselben
vor und heilt es selbst in den hartnäckigsten
Fällen. Es curirt Kopfschnierzen, Vlutandrang
nach dem Kopfe uud Migriiue. Versuche das
Electrie Villers Heilung wird garantirt, oder
das Geld zurückgezablt. Preis per Flasche do
Cents und st in allen Apotheken. Wholesale
bei Dreiß, Thornpson öz Co.
— Das vier Meilen von Börne ge
legene Haus des Herrn Leo von Bran
denstein, Coutily-Vermesser von Kendall
Counly, ist mit allem Mobiliar ec. ein
Raub der Flammen geworden. Der
Verlust ist kaum zur Hälfte durch die
Versicheznng gedeckt. ·
V e r l a n g t
wird ein Knabe im Alter von 14—— 15
Jahren, der fertig deutsch lesen kann
in der Ossice der
»Freien Presse für Texas«.
Wasser - Konsumenten
sind hierdurch benachrichtigt, daß die
Wassermiethe stir das am 1. Februar
1890 endende Vierteljahr nunmehr
überfällig ist. Wenn nicht sofort Zah
lung erfolgt, wird das Wasser ohne
weitere Notiz adgestellt werden«
Wasserwerk - Komvagnie.
-9-—
Jncpf - Notiz.
Mahors Office, ;
San Antonio, 4. Januar, ’89.
Der Stadtarzt wird alle Armen in
den Stunden von 10 bis 11 Uhr Vor
mittags in Kalteyers Apotheke Und in
den Stunden von 3 bis 6 Uhr Nachmit
tags isn Stadt -Haåpital unentgrltiich
impfen.
Bryan Call.aghan,
Mahor,
Dr. J. Braunnagei,
Stadt-Arzt.
-—-—.
Holland’s Thee-Laden
ist von No. 245 nach No. 237 West
Commerce-Straße, vier Thüren näher
zur Brücke, verlegt worden.
Esa- sich drei zusahen in Hollanw
Ehre-Finden erzählten.
Erster Knabe: »Herr Holland! Sie
verkaufen besseren Kassee ais irgend
Jemand in Sau Antonio t«
Zweiter Knabe: »O ja; meine
Mama sagt, Hollatid’s Kassee ist zwei
mal so gut als ihn andere verkaufeni«
Dritter Knabe: »Wir holen all’ un
s sei-en Kassee hier — und Ihre ebenfalls-.
; Maina würde keinen andern kaufeni«
.
— G e o. M a nd r h, Eigenthümer
; der San Antonio Cooperage Werks-,
- Austin-Straße, hat nicht nur das ein
zige Etablissenient dieser Art in der
Stadt, sondern hat sich auch durch die
Güte seiner Fabrikate einen Ruf erwor
ben. Dafür zeugt, daß er die sämmtli
chen in den hiesigen Brauereien zur Ver
wendung kommenden Fässer herstellt, die
sich durch ihre Stärke und Haltdarkeit
nnäiøirbnøn Gib-via lief-et » aus«
zeichnete Arbeit in Wassersäfsern, Tanks,
überhaupt in Allein, was mit den besten
Maschinen und geschicktesten Händen in
einer Küfertoerkstatt erzeugt werden
kann. Wir machen besonders unsere
Former auf diese Thatsache aufmerksam.
IS- Wenn Jemand fein undzu an
nehmbarem Preise speisen will, so gehe
erzuin MissionssGarten. Die
Herren Rheiner E Gaul, Besitzer die
ses Etadlifsements, halten darauf, ihre
Gäste stets vollkommen zufrieden zu« stel
len. Alle iaisonmitßigen Delikatefsen,
Austern, Wild, Fische, Geflügel ec. sind
dort in der delikatesten Zubereitung alle
Zeit zu haben. Mahlzeiten werden auf
Wunsch in die Wohnungen der Kunden
gesandt. Auch bietet der mit der
Speisewittlischast verbundene B a r -
r o o in die besten Getränke, stets frisches
Bier und seine Liquöre und Weine.
CaliforuiasWeiue.
Weinliebhaber finden ein großes Lu
ger von seinen Calisornia - Weinen bei
Herrn F. J. Meyer am Alanio
Plazu. Herr Meyer sucbt die Weine
an Ort und Stelle aus und tanft direkt
ans dem Keller der Weinzitchter. Als
gutem Kenner gelingt es ihm stets, die
besten Saiten auszurvkthlen. Er kann
seine Kunden nnd Familien init einem
guten Tropfen versehen. Roth- und
Weißweine in vorzüglicher Qualität
von jetzt ab 81.00 per Gallone—frei
ins Haus geliefert.
-—-O-—
Passagc nach Europa.
Die Agruturen des Herrn W. J.
Y o u n g , No. l Coimnerce - Straße,
S an A n t o n i o, und No. 603 Main
Straße, D a l la B, vertreten nur die
anerkannt besten europttischen Dampfm
Linien. Herr Young ist irn Stande die
ibilligsten Roten zu geden, er
theilt bereitwillig jede gewünschte Aus
kunft und besorgt sehr proinpt alle ihm »
iibergebenen Aufträge. Wer nach Eu- !
ropn zu reiten wünscht, oder Verwandte ;
heriibeikonnnen lassen mill, wende sich
an irgend eine der genannten Agenturen.
Dr. N. E. Breediim, Z a tina tzt.
Osfice Nio. 231 Ost - Honfton - Straße,
Sau Antonio· Sprecht bei ihm vort
i fffh Al
rjdfontraktoremaufgepaßti
Mayors Office, ;
San Antonio, 27. Nov» 1889.
Vesrsiegelte Angebote wer
den in dieser Osfice eingefordert und im
Beisein der Bieter geöffnet, am
Samstag den 1. Februar, 1890,
für die Pslasterung der folgenden Stra
ßen Und Plaza’5 mit Mesquit-Blocks:
Alamo Plaza, vom Ende des Plasters
znr Ecke von Ave. D und Houstonstraße
bis Ave. E. 2,814.4 Quadrat«YardS.
Haustonstraße von der Ecke des Plaza
bis zur Nord - Floresstraße. 9,958.71
Quadrat-Yards.
Acequia - Straße von Houstonstraße
zum Main-Plaza. 1,990.69 Quadrat
Yards.
Soledad-Straße, von Honstonstraße
zum Main-Plaza. 1,504.7 Quadrat
Yards.
Und andere Straßen, die noch be
stimmt werden mögen.
Bieter sind gehalten, wenn sie ihre
Angedote einreichen, ein Deposit von
Zweihundertundfünfzig Dollars (8250)
zu hinterlegen, ais eine Garantie, daß
der Bieter den vorgeschlagenen Kontrast
übernimmt und die erforderliche Bürg
schaft dafür stellt. Jm Falle er dies
nicht thun sollte, so ist das Deposit an
die Stadt verfallen.
Spezifikationen können angesehen und
erlangt werden, entweder in dieser
Osfice oder in der Osfice des Stadt
Jngenieurs.
Die Stadt behält sich das Recht vor,
irgend eins oder alle Angebote zurück
zuweisen.
Die Angebote müssen an den Mayor
abressirt Und «Pr0posals for Mesquite
Block 1)avement« überschrieben fein.
Bryan Callaghan,
Attestirt: Mahor,
E. P. C l a u d o n, Stadt-Cleri.
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mittel gewissenhaft und aus den besten
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Qualitäten. Der Cinderella - Schuh
Store führt nur die Fabrikate der besten
Fabriten und über-bietet Alles-, was im
hiesigen Markt zu haben ist« Specia
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Cinderella Store vorzusprechen,
ehe man anderswo kauft.
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von Recepten sehr beschäftigt ist, was
ihrer Reellität nnd Gewissenhaftigkeit
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