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Freie Presse für Texas. [volume] (San Antonio, Tex.) 1865-1945, June 12, 1890, Image 1

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Die
Tägliche Freie Presse für Texas
erscheint
mit Yasuapme des Sonntags
und kostet
1810.00 für das Jahr oder 82«50
für 3 Monate.
Tagiichc Ausgabe.
D i e
Wöchentliche Freie Presse für Tean
erscheint
jeden Donnerstag
und kostet «
82.50 für das Jahr oder 81.25 irrt
6 Monate in Vornehmtun-. »Es
« Jahrgang 26
Sau Akkouio, Donnerstag den 52 Juni 1890
F
Nummer 2472.
cke Mai-I Plaza se Acequia sttkj
hält das schönste und größte Lager der - « «
· -;2»Iach.
Darunter schöne, neue Sachen in
Satin, Zephir- Giughams, Zephirs und das Modernfte m Toil du Nord- Ginghams Das Neuefte m Sommer- Seidenfioffeu
Challics m großer Auswahl; E-ilbatros3, Nuns Beiling, Battist und Serges m den neuesten Farben Schwarze China-, Surrah- und Gros Grain- -Seidenstoffe.
Feinste Must r in indischer Seide.
Das größte Lager in Befatz-?lrtikeln, Spitzen Ic. und in Drv Goods und Clothing zu den billigsten Preisen»
Vollständiges Lager und große Auswahl von Möbeln, Teppichen, Matten, Rouleimx ec,sz
Jch und Ineine Companjn
Novelle von Otto Roqnette.
(Fortseknng.)
Daher war den Ersteten Fränzchea
ein Dorn ini Auge· Zn Hause hatten
sie den Knaben gehätschelt, jetzt ans der
Wanderschaft, wo er sie dehinderte,
wurde er häufig ein Gegenstand ihrer
Ungeduld. Doch ward der Streit im
mer bald beigelegt, Und ich traf die Ver
anstaltung, daß ich bei gradeu nnd un
verlietdaren Wegen die drei Großen als
Quartier-nachei- voransschickte, damit
sie, Pflicht nnd Genuß vereinigend, ihre
Beine mächtiger nugschreitenl . en könn
ten. Ein besondeteö, uns A en erfreu
liches Mittel, die Schritte zu beflügeln,
war das Singen, und wir sangen ast
unaufhörlich. Jeden Morgen rü ten
,wir ans mit dem Liede: «
Hinausin die Ferne
Æit lautem Dörnektlang,
ie Stimmen erhebet
« Zu mönnlichem Gefang!
Der Freiheit Hauch
Weht mächtig durch die Welt!
· Ein—freies, frohes Leben
Uns wohlgestim
drnertlang halten wir freilich nicht
« an zuweisen, nnd ebensowenig deirrte es
ung, daß Franzchen seinen hellen So
pran in den männlichen Gesang mit er
klingen ließ. Mit jauchzender Energie
wurde stets der Breiheit Hauch« be
tont, denn wir-»hatten« ja frei, nämlich
seine S» le, und waren in der Stim
-«-mnng, g um gar nichts auf der Welt
zu kümmern. Und wenn dann die Stro
- phe kam: , -
Der Hauptmann er lede,
Or geht uns lühn voran!
dann sahen Alle mit alücklichen Gesich
» tern mich an, und schwenkten die bitte,
und brachten mir ein Hoch, das durch
Wälder und Thäler erscholl. Das ge
schah alle Tage, und ich mußte meiner
Comnanie site die täglich wiederholten
Ehrenbezeugungen wohl dankbar sein«
An am siebenten Morgen waren wir
mit ietem Liede aug einem kleinen
Städtchen ausgerückt, und hielten jetzt
nach mehrsiiindigem Marsche eine kurze
Nasi. Wir waren von der breiten Stra
ße, die sich um die Höhe deg Berg-rücken
herumzog, hinabgestiegen, und hatten
nnd einen hübschen Lagerplag unter ei
net Buche ausersehen. Jn unserem Rit
cken der Berg, um uns her Ruer und
Sessiäuch, drunten eine Thalschlucht,
ringsherum freier Blick liber waldige
Gipfel. So saßen wir in Gruppen und
verzehrten unser aug Batterbrod und
Obst bestehendes Frühstück, das wir aus
der Herberge mitgenommen hatten
Zu meiner Rechten logerte elix
Bra u ser, der von Allen um eisten
lihig war seiner Begeifierung durch
orte Ausdruck zu geben, und Freu
denrufe, mie: Reizendl Himmlischl
Entzückendl immer bei der band hatte.
Er war das einzige Kind einer sehr
schönen Fron, welche früh Wittwe ge
worden, unb, bei augenscheinlichem
Wohlßand, lebhaft in der Welt und Ge
sellschast verkehrend, den Knaben schon
in seinem achten Jahre unserer Anstalt
übergeben hatte. Die Votiheile äuße
rer Erscheinung waren von der Mutter
au ihn übergegangen« Der schlank
M Csschvsskue, kaum siebzehnjiihrige
Jüngling war von einnehmender Ge
stalt, sein rosig frisches Gesicht und der
goldbraune Krauskopf zogen die Blicke
Alls sichs Ek VIMI schon stiih eine bei
Knaben seltene Gewandtheit nnd An
muth det« Formen, die sich mit den Jah
ren zu einer ulle herzengeivinnenden
Liebendwlirdigleit entwickelte. Die
Schwester unsers Direktors, eine sonst
sehr rechtschaffene Person, sagte einmal,
der Junge sei, wenn seine Mienen ernst,
«raphaelisch«, wenn er aber freundlich
aussehe, unwiderstehlich. Irgend Je
tnand hatte ihn irgend einmal »Garni
rned« genannt, und der Name war ihm
geblieben, seine Mitschlilee nennten ihn
nie anders. Einer von ihnen, Da
in i n n G r i e s l er, ber eine bäse Zun
ge hatte und ihn nicht leiden konnte,
nannte ihn gern »Ganymädchen«s- UUk
in früheren Jahren nicht ganz rnit Un
recht, denn Felix hatte damals in seinen
Wesen etwas Mädchenhaftes. Jetzt
nüt siebzehn Jahren, da er bereits Tenm
sang, war das nicht mehr so hervortre
tend« Jch glaube nicht, daß Felii
Brauser ber Ausspruch jener Dame je
mais zu Ohren gekommen, aber ein ge
wisser, ihm selbst noch unverstandenei
Drang nach Unwiderstehlichkeit, ein eit
ler Zug. lag bei aller Unbefangenheitin
seinem Wesen doch ausgeprägt. Kei
nerseiner Mitschüler wußte das Hüt
chen so keck aufzulesen, leiuer selbst bit
gestreiste Drillichjacke mit solcher Ele
ganz zu tragen. Wenn die Andern ei
nen grünen Zweig auf den Hut steckten
fügte er für ben seinen einen Blumen
ftrauß, den er am Wege pflückte, hinzu
Er wußte ihn sehr sinnig zu wählen, ei
trug auch Blumen im Knopfloch, er steck
te tfie sogar in den Gürtel, und wenn es
bei sich selbst keine mehr anbriuger
konnte, schmückte er bie Hüte der Kleine
ren damit. Er gehörte zu den Großen
beschäftigte sich aber auch »sehr gert
mit ben.Jüngern, unb führte mit Vor
liebe Fränzchen an der Hand, den
er Geschichten erzählte. Ganymeb was
mir sehr zugethan, er wußte mir sein(
Liebe mehr zu zeigen, als die Andern
und ich fühlte mich seinem einschmei
chelnden Wesen nur zu sehr zugänglich
allein ich·’jeigte es ihm um so weniger
und hielt ihn grundsätzlich in einige1
Entfernung, denn die Gefahr ihn zu
verwühnen lag zu nahe. Wenn unsers
pädagogische Musteranstalt, in welcher
übrigens ebensowohl dumme Streich·
gemacht wurden als anderswo, einer
Musterknaben hätte vorschieben tollen»
um sieh ganz besonders zu empfehlen«
so brauchte sie nur Felix Brauser in'!
Feld zu schicken. Der glückliche Jung·
eroberte sofort die Herzen« auch wo et
keine Ahnung hatte. Aber meinen eii
gentlichen Liebling konnte ich ihn bocl
nicht nennen. Der saß ein paar Schrit
te bavon, biß tüchtig in sein Butterbrob
und wußte nicht und brauchte nicht zu
wissenzdaß er von der ganzen gestreif
ten Comvanie dem Hauptmann am mei
sten nach dein Sinne war. Fritz Ha
lan hatte ein grundehrliches Gesicht,
und Augen, aus welchen bei aller Treu
herzigteit, der Muthwille recht herzlich
hervorblicken konnte. Ohne hervorra
gende Talente, war er tüchtig, zuver
laffig und brav. Er stand im neunzehnten
Jahre und sollte zu Michaeli zur Uni
versität abgehen, um Philologie zu stu
diren. Und zwar zugleich mit dem Aet
testen meiner Campanie, B e n n o
W o l f, mit dem er ein ideales Freund
schaftsverhältniß geschlossen hatte. Dir
beiden Jünglinge schwärmten im Stil
len für Poesie.
Gortseiuug folgt.)
, DAM
Duckleus Armen-Salbe.
Die beste Salbe der Welt für Schnitte
Quetschuageu, Geschwüte, Fieber- und Haut
Auischlag, Fleck-Eh gesprungene Oktave, Mosk
bkulen und alle Haattkansheiten7 kurirt Dä
mokeboiden oder keine Bezahlung. Völli§(
Satisfaktion garantikt oder das Geld wärt
Itäckastattch 26 Centl die Schacht-L Znn
erkauf in allen Apothelem Preis-, Thomps
son so Co» Wholesalr.
O
Gewohnheit-Ninos e.
Junger Arzt Cum Tuglöhncr):
»Von diesen Tropfen nehmen Sie im
mer zwölf, täglich dreimal. Hüten Si(
sich aber vor jeder Aufregung. und was
die Hauptsache ist — trinken Sie mit
keine schweren Weines-«
St. Joseph, Mo» l. Aug» ’88·
Ich get-tauchte St. Jakobs-Oel stet«
gegen Kopf-, Zahn- und Gesichtsschmer
zeu. Es bringt stetg Lendekung. »
Chkistina Musen
— Der Mond ist sür Liebende das
was sur vie Messe das Lampeultcht.
Geffcken über amerikanische Fragen.
Proffessor F. G· Geffcken, dessen Ein
kerkerung und Prozessirung wegen der
Veröffentlichung von Auszügen aus dem
« Tagebuch des Kaisers Friedrich seiner
, Zeit so großes Aufsehen erregte, hat sich
! in der »Fortnightly Review" in längerer
I Abbandlung über den amerikanisch
k britischen Fischereistreit, den Robben
J sang in der Behrings-See und die An
J nexion von Canada verbreitet. Da
» Professor Geffcken eine anerkannteTlm
« torität im Jnternationalen R«cht ist, so
gewinnen seine Ansichten in di· sen Fra
gen eine besondere Bedeutung, und für
uns umsomehr, a s Greffcken, obgseich
er als ein großer Britenfreund bekannt
ist, doch zugesteht, daß das Haupt-Ar
gument der Ver. Staaten in der Fi
, scheut-Frage völlig zutreffend ist.
»Man wird sich errinern,« heißt es
; -in der betreffenden Abhandlung, »daß
die.Phrase: drei Meilen von der Küste
. wie sie in dem Vertrage von 1818 ge
brauchtift, von den Ver. Staaten als
drei Meilen von jedem Punkt der Küste
- in ihrer ganzen Länge und in allen ih
. ren Windungen verstanden wird. Die
’ briiische Regierung dagegen behauptet,
daß die Seegrenze drei Meilen von den
L Landvorsprtingen gemessentverden muß
j und daß Alles Gewüsser innerhalb dieser
" Linie unter britischer Jurisdiction stehe.
». Diese (die britische) Auslegung des
Vertrages bezeichnet Professors Geffcken
als unhaltbar, da sie mit dem interna
. tionalen Recht nicht in Einklang zu
bringen sei. Anders wie von unseren
Ansichten in dieser Frage denlt Profes
sor Geffcxen über die Verwerfung des
» Chaimberlain’schen Vertrages und Prit
« sidentClevelandsRetaliations-Botschast,
die er, der Britenfreund, als leere Dro
hung bezeichnet, und bez. der Behrings
» See wird es ihm nicht schwer, nachzuwei
» sen, daß dieselbe kein Binnenmeer
« ist· Gleichzeitig weist er aber darauf
bin, daß England, welches exclusive Ju
risdiction über die Bat von Fundh be
ansprucht, in denselben Fehler verfällt.
»Die Entfernung von Atton, dem west
lichsten Punkt der Aleuten, bis zum
östlichen Festlande von Kamtschatka be
trage 300 Meilen und diese ungeheure
offene Strecke könne doch unmöglich als
mö----m-»· Ko--;«c»--s —--L-- «
V ------ s- sssss ovpvuquss Wut-spu
Die Angiiederung von Canada an die
Ver. Staaten bezeichnetProf. Geffcken
alg unthunlich. Canada, sagte er,
würde durch die Annexion in to nnd
so viele Staaten zerschnitten und in den
Strudel des ameritanischen Parteihaderg
hineingezerrt werden, die französischen
Canadier würden von den Malo-Ame
rilanern verschlungen werden, resp. ihre
Sprache und ihre Charakter-Eigenthüm
lichkeiten einbüßen, und die Augurs-e
rung eines ungeheuren Gebietes von
3,470,000 Geviertmeilen würde die
ganze innere Politik der Ver Staaten
auf den Kon stellen.
Mit diesen Behauptungen zeigt Pro
fessor Geffcken, wie wenig er von der
Verfassung und dem politischen Leben
der Ver. Staaten versteht. Die mundt
ichen Provin en Ontario· Quebec, New
Brunswich ova Scatirh Prince Ed
tvardg ngund, Britisch:Cos"umbia, Ma
« nitoba und Alberta wurden einfach als
ebenso viele Staaten in die Union ein
treten und die Territorien ebenfalls als
solche. Von einer »Desorganisation nn
serer inneren Politil,« wie sie Professor
: Gesscken befürchtet, könnte unter diesen
; Umständen wohl kaum die Rede sein,
und die französisch sprechende Bevölke
7 rang der Provinz Cannda hätte es in ih
rer Macht, sich eine Staatsverfassung
nach ihrem Bedürfniß und Belieben zu
geden, solange dieselbe nur mit dem or
ganischen Grundgesetz der Ver. Staaten,
der Bundesverfafsung übereinstimmt.
Canada wurde als Theil der Ver.
Staaten nicht mehr zerschnitten werden;
wie es jetzt auch ist, und was den Par
teghader anbetrifft, welcher dem monar
chisch gesinnten Professor so großes
Grauen verursacht, so ist derselbe drü
ben gerade so groß, als hüben.
Der einzige Unterschied ist, daß die
Politik dort nicht ganz so corrupt ist,
als hier; es gibt da aber auch weniger
zu stehlen. Und den politischen Scha
cher, sowie die Anlage dazu, haben sie
vom Mutterbolk ebenso ererbt, wie der
Yankee. Es hat ihnen bei ihren klein
lichen Verhältnissen nur an der Gele
genheit zu der Ausbildung gefehlt, wel
che man hier darin erlangt hat, wo ja
alles in’s Große geht, auch der politische
Schwindel; .
Wo Malaria herrscht,
ioekren an Biliosität leidende Personen sicherlich von
ilyr ergriffen. Bei intermittirenden und Wechselstr- l
licen. beiMilkoerliärtnng und Milzverweiternn ist die
Leber stets ernstlich asfiiirt und das Blut dur über
schüssige Galle verunreinigt. Einer der auptgründe,
warum Hostetter’s Magenbitters ein so si ereö Schutz
rnittcl gegen Schüttelfroste. Fieber jeglicher Art und alle
malariaartigen Krankheiten ist« ist derjenige, daß es die
Krankheitsdiöposion aus dern Körper ent ernt. indem es
vor der Zeit. in welcher die erwähnten t ankheiten ge
wöhnlich austreten. die Funktionen des die Galle abson
dernden Organs regulirn ür Leute. welche sich in eine
Gegend zn be eben beabsicht gen, welche in Folge mas
matischer Ein üsse ungesund ist. gibt es kein besseres sie
siegen dieselben sestilgendes Präparat. Ein unbedingt
sicheres Schutzmitie gegen Krankheiten endemischer
oder epidemischcr Art gibt es nicht, wie viele stimuliren
de und antispasrnodische Miztnren auch dagegen ange
priesen werden. Aber wo selbst Chinin versa t. da ist
das Bitters am Platz als vorbeugendes sowoh wie als
Heilmittel. Zudem beseitigt es jede Spur von DIE
pepsie. überwindet Verxtovfnng. 9ihcuniatir3mu8» Unthä:
tigleit der Nieren und er Blase. und beruhigt und stärkt
das Nervensystem
—- Die Größe des Betriebs beeinflußt
die Produktionslosten. Dieselben sind
um so niedriger, aus je höherer Stufen
leiter die Waarenerzeugung vor sich geht.
Einen schlagenden Beweis hierfür geben
die Berechnungen, welche Münchener
Aktienbrauereien über den »reinen Ko
stenpreis« eines Heltoliierg Bier in
Münchener Blättern veröffentlichen.
iDie nach«olgende Ueber-sieht zeigt, baß
Jbei einer regelmäßigen Ausbeute von
»210 Litern pro Hektoliter Malzver
sschrotung der »reine Kostenpreis« pro
; Hektoliter betrug sür
’ thoenbrauerei ........ 14,06 M.
Hackerbrauerei ......... 15,31 « -
Bürgerl. Bräubaug .· . . .16,15 «
Münchener Kindl» X...16,16 «
EberlsFaber.. ........ 18,66 «
Gabelsberger ..... . . ...19,45 «
Die Kosten steigern sich, je geringer
die Größe der Unternehmung ist. Die
Reihenfolge der Kostenpreigzissern isi
zugleich die thatsüchliche Rangsolge der
anpkpion
—«——.-.-———
Der Werth des berühmten SalvatiomOeles ifl durch
feine za lreichen Kuren hinlänglich inwiefern Esifi ein
wunder ares itlel für alle äußerlichen Schmerzen. wo
ran die Me heil leidet und kostet doch nur 25 Ets.
—- Druckfebler - Kobold im Telegra
phendraht. Die Königsb. Hart. Zei
tung erhält folgenden artigen Scherz:
Eine Dame aus der Provinz hatte sich
an eine Bekannte bei Hofe um Aug
kunft über die bei dem von der Kaiserin
in Konigsberg abzuhaltenben Empfang
anzulegende Kleidung gewandt. Nicht
wenig erstaunt war sie, als folgendes
Telegramm bei ihr einlief: »Kalter
Auffchnitt, halb fauer.« Erst nach ver
tchiebentlichem Hin- und Herielegrapbi
ren ergab sich, baß das Telegranitn lau
ten sollte: »Halber Augfchnitt (ber
Taille), Halbtrauer.«
F. F. Collins Mannfacturing
Co» No. l, 3, 5 und 7 Ostshoustons
Straße, hat die größte Auswahl in
Wind-, Pferdetraft-, Dampf- und
Hand iPumpen aller Art und vor ügi
lichster Konstruktion; Wasser - szren
aller Art nebst Zubebltr im Groß- und
Kleinhandel. Hybraulifche Rammen
und Windmühlen aller Großen zum
Pumpeu und Mahlen find dort zu ba
ben oder werden auf Bestellung besorgt.
Große Auswahl in allen Artikeln und
billige Preise bei gediegenster Aus
fllhrnng.
s --— Wenn Liebende über ihre Gefühle
Hengst einig sind, das-» siiistem sie sich
I dieselben als Geheimniß zu.
I IS- Jarmgerltthschaften aller Art
fortwährend an Hand bei R. J.
Hofheinz. Taufcht alte Fakmwa
gen gegen neue um.
Humoristisctje5.
Kasernbofblüthem
Scrgeani: ....Nur immer Muth,
Jungens —- das Ei des Columbus
gft aluch nicht an einein Tage gelegt wor
en
P a r i r t.
...... Aber, mein Herr, sprechen Sie
doch mit Mama.
Aber ich plaudere viel lieber mit
Jhnenl
Heroisches Pflichtgefühl.
« Buchbalter (beim Baden von einem
Hskfisch elfußt): Herr Müller, ich bitte,
mich morgen im Buieau zu entschul
»digen!,
Sprüchwbrter - Ergänzun
g e n.
»Aller Anfang ist schwer« —- nur
»Eüßigang, aller Laster Anfang«,
ni t.
»Ein bellender bund beißt nicht« —
wenigstens nicht, «so lange er bellt.
D a S S ch w e r st e.
Erster Vagabund: ...... Nun iag’
mal! Was war Dir denn eigentlich
das Widerwärtigste vom Zuchihauss
leben? «
Zweiter Vagabundx S’Klavieripiel
der Frau Zuchihangdirektvri »
i
Aug der- Geichichtgftunde.
S ch iile r (leiend): »Wenn die
alten Römer ihr Ende nahe fühlten,
hitllten sie fich in ihre Toga und erwar
teten den Todl..(zum Lehrer):· Wenn
er aber nicht kams« ’ «
Lehrer: »Nun — dann wickelten sie
sich wieder aus.« .
V o r g e d a u t. —
Onkel (der seinen Neffen auf der
Straße trifft) :. »Ach, wie schön, daß ich
dich treffe, lieber Frist Das du nicht
einige Mark bei dir? Jch muß mehrere«
Einkünfe machen und habe mein ganzes
Geld zu Haufe gelassen i«
Ein edler Mann.
,,Jch bitte dringendst um die Bezah
lung Jdrer Schuld l«
Hüllt mir gar nicht ein l«
»Nun, dann geben Sie mir wenig
stens so viel, daß ich Sie verklagen
kannt«
Eine schneidige Familie
Der Vater ist Rentier und schneidet
ab (Coupong), der älteste Sohn ist Jü
ger und schneidet auf, der zweitalteste
Sohn ist Literat und schneidet 'raus,
der jüngste Sohn ist Lieutenant und
schneidet Cour. -
Recht ermunternd.
Hausirett »Kaner Se m’r ab e’
feine PistoP t«
w Hei-r- ,,Waö soll ich mit 'ner Pistole
un «
Hausirer: »Gott, wollen Se denn
ewig leben? «
Gu t er R a th.
»Hier, Kellner, haben Sie 20 Pfen
nig Trinkgeld-»und nun sagen Sie
mit, was Sie mit mit gutem Gewissen
empfehlen können l«
»Geh’n Sie in ein anderes Gast
haust«
Nomen et- mucn.
Kauier (zum Juwelier): »Gestern
verlauften Sie mir dieses »Kavenauge«
für echt, trotzdem Sie wußten, daß es
falsch istl«
Juwelien »Aber, erlauben Sie,
ein echteg Katzenange muß doch falsch
seinl«
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