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Freie Presse für Texas. [volume] (San Antonio, Tex.) 1865-1945, November 15, 1890, Image 1

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737 -810 00 für das Jahr oder 82 50
" O OO
D· L « Wo kutt M sinkt-« sz
l c . . - e»
Tägliche Freie Presse für Tean ,« « . O ch lche Fixier — .«
erscheint l - « jeden Yasuetstsi
mit gusnciuynngekxå sonntags « und kostet ·
für s Monate.
Jahrgang 26.
Täglichc Ausgabe.
Sau Antonio, Sbnnabend den 15. November 1890.
82. Zosiir das Im ask-III «
6 Monat-tu Von-W - «
——--——---—- «
Nummer 2605.
Guten Morgen!
Kauft Jhr bei
Wolfgan?
Nicht ? Und w arum nicht ?
Alle Damen behaupten, daß es der
billigste Platz in der Stadt ist. Nirgendg
im großen Sübwesien bezweckt der M ü ch
tige Dollar soviel als bei
IV 014F80H98.
Für Einen Dollar kann man kaufen .
ard guten Calico,
20 ard gebleichten oder ungebleichten Baum
wollenfwff ff,
-12 Yard guten Mairatzem Stoff,
ZHatd Einheimifchen karirteu Kleiderstofß
ard Extra Canton Flanell,
ard Feines Atlas- Band,
10 ard feinen geköperien Caf niere,
ZHH Yard fein feidenes Band rSchleifen,
ard extra feine Tischleinwaniy Stoff ge
nügend für ein paar Beinkleider
Für Einen Dollar bekommt man;
Ein utes starkes Paar Kinder-Sehn c,
Die esten Alltags-Männcrschuhe in S merika,
Ein feines Paar Glacee-Handsch11he,
Einen Hut für einen Mann, Dame, Knabe
oder Mädchen, .
Ein feines wollenes Jersey für Damen,
Ein paar gute Blankets.
WOLFSON «l«e-x(101" in feinen Herren
Hemden.
Für 4 Mal einen Dollar bekommt man einen
guten Mantel oder Ueber-ziehen
LIMIku -- - Main Plaza.
Etwas über
Mä ntel!
Habt Jhr schon
gekauft? Nicht?
dann um so besser!
Jn diesem Falle wer
det Jhr profitiren,
obgleich wir Verluste
erleiden.
Der Annahme der
McKinley Bill vor
Ist -- I .q lgreifend, haben wir
in diesem Departement schwer und zeitig
Verkaqu Jm Vergleiche zu früheren Jahren,
haben wir diese Saison mehr als das Dop
pelte in Mänteln erhalten. Zum Unglück tritt
anhaltend warmes Wetter ein; folglich müssen»
wir verzweifelte Anstrengungen machen. Es
ist allbekannte Thatsache, daß reduzirte Preise
das beste Verkaufsmittel sind, und obgleich wir
schon Hunderte von Mänteln verkauft haben,
sind doch noch viele Hunderte vorhanden, die
losgeschlagen werden müssen. Darum sind die
Preise auf das
Niedrigfte
gesetzt und empfehlen wir Jedem, der Vor-theil
laft einen Mantel kaufen will, bei uns vorzu
sprechen.
——-— — —
Sich gut kleidende Herren
finden den Comfort und Styl in unserem fei
nen Baltimore Assortement von
IAnzügen und Ueberröcken.
Wir haben ohne Zweifel das größte Lager
wirklich feiner Anziige im ganzen Sitdtvesten
Neues in schmalen und breiten Wales, im
portirte Stoffe, die als Prinz Alberts, Cata
tvays und nach dem sehr populären
. Tuxedo - Styl gearbeitet sind.
Billige Geschäfts-Anziige zu s8.00 und
810.00 bis zu den feinsten Casimeres und
Worsteds.
Knaben, die bei W o lfs o n s kaufen, sehen
immer schmuck und tvohlgekleidet aus
Eine bedeutende Reduktion in
Ueberröcken!
Mehrere Hundert müssen während den näch
sten d r e iß i g T a g e n verkauft werden. .
Das größte Lager
· von
billigen
— und —
hocheleganteu
Wissle
in ganz Texas
bei
woLFsont
Unübertrefflich
Auöwohl von
Gardineu,
Teppichety
Matten
und anderen
Hans - Ansstqts
mngssrtikeln
bei
wol-Esau.
ABBEs-» ABBEs-H
und Alles, was man zur Ausstattung einer behaglichen Wohnung nothig hatt L III
Alle auf Credit kaufenden und verkaufenden
Häuser müssen einen Preis-Aufschlag auf ihre
Waaren legen, um eventuelle Verlu te zu decken,
die bei dem CreditsSystem unausb eiblich find.
Wir kaufen für baar und verkaufen
fur baut!
Paul-Ir- nud SchlafzimmersGsruitw
freu in allen Fug-uns und zu den verschieden
sten Preisen. "
Bequeme Schaukelftühle und Armftiihle in
neuen Mustern und in alten, wie fie zur Zeit
unserer Vorfahren Mode waren.
den bekannten besten deutschen und frischen
Fabriken
Da wir direkt aus erster Quelle kaufen, kön
nen wir billigere Preise ansehen, als Kau ente,
denen solche Vortheile nicht zurVerfiigung tebm
Gardinen und Vorhänge.
Einzelne Reste, nur noch wenige Paare zu
erstaunlich niedrigen Preisen. ,
Jedermann wird erstaunt sein, wie viel er
hier für wenig Geld bekommen kann.
Handtüchey Serviettem Tiichzeug, Alles aus " «
IL Wolfson. - san AntonioL
Brudeks Balk.
Novellevon Hans Hei-feu
Gcttsetsmgo «
Auch Manna weinte, nnd je länger,
desto heftiger. Wie sie so Eine an der
Andern herzen ihre reichlichen Thtitnen
mischten, tnm der argen Tendel pidhlich
die Freche, warum denn Mann weinte,
ob ans erdruß oder ans Freude. Und
wieesihr nicht gelingen wollte, diese
— Frage einleuchtend zu entscheiden, merkte
sie ans einmal, daß sie selber keine
Timänen mehr hatte. »
Vetter Gudete erschien heute schon
zum Frühstück und ward gut empfan
gen. Bei seinem Anblick stieg Tendei
die Galle. Sie snnb es unbegreiflich,
spie Manna diesem Bewerber den Bot
ask-be eben können, nnd zu spät ge
- nd sie , daß, wenn sie schon einen
Stiesvntet heben sollte, Varaid Richter
denn doch der schäme ewesen wäre.
Wo war unn d er, ni Zum Ball
spieten wird er gen-iß n t wiederkom
meni Ich, was Bnllspie ent Tendenz
nsssssn new-s »De- W»
" k « M au g, o ne
Teoit nndseiiperiteib, schlich das Kind
« ine Sitten herum-, darin es gesietn noch
so EIN-d gtnckiich geteilt hatte.
site-I- desl kann-v di- Kund »
in der Tasche und in der band den ver
sänsehten Ball. .Er brannte sie ordent
lichindie Finger, nnd sie konnt« ihn
M nicht loslassen. Wie, wenn sie in's
Dem-liefe, der Mutter Alles zu sagen
.... oder dent Vetter Gudete....oder
-.... Was sie dachte, erschien ihr ganz
dumm. Es war ihr jämmerlich und
tronthuth. Und an alledem war
nnr das verhexte Spielzeug schuld. Sie
voitP es iostperden um jeden Preis.
Stein-echte schon Miene, ed über den
sann hinaus auf die staubige Straße
zn schaudern-aber wenn es dann Ci
ner fand nnd ässnetetI Rein, davor sei
com Wäre nur etn Wässerlein am
fasse vorübergeflossen, Trudel hätte
then gewußt, was sie gleich hineinwer
set würde-aber der Flu hatte weit
dritte-, hinter allerhand traßen nnd
päusern seinen Laus, und man ließ sie
nicht allein hinan-. Verbrennen? —
Bose, Seide, Werg und Seegrast Das
ließ sieh nicht gut nutstihrew ohne
sämmtlichen Rasen im Dause aufzusals
ten. Unkraut-Dabei hätte minde
stens der Gärtner sie beohachtet und
Diese-t- tamn daß das Kind den Rücken
set-M nachaefotscht
Ihrr los mußte siedas Ding werden,
das t immer and dem Sack heraus in’z
sen-i en schrie, sie hätte gottlos gehan
delt nnd sollte keine Ruhe finden vor
Inssi nnd Sehnlddeivusetseim
Da fiel i r ein, unterm Dach droben
gut-W Esset-es Mk »Ist cis-km
IM III VIII-l Illlc succ- cllc Milch
W Mund Fett-rochen Geräth, aus
Kew Hättst n, ans dee Mode ge
naue s lamen, Nihpzfachen
nnd anderes ümpel nettes-gebracht
nett und die fett Menschen Gedenten
keine band der-übte hatte, als eben die
serv-minnen Seen-ad- die in Muße
gntden wie ein Kä en im hause
menschlich und ihr ågchen in Alles
steckte.
In diesem Stiege mochte dee no ge
Mfo mühsam ausgeschmückte eith
sen ihres Ball- Ruhe finden, bis eine
selesendett taus, ihn, etwa bei einem
sp- iek ans au 's Land, in ein fließen
des sey in e nen dampfeaden Mei
iee Idee s einen anderen beliebigen Ab
d zu versenken. Spieler-d wollte
We siedet an ihn rühren.
sendet kennte die Treppen empor
nnd kroch unter-m Dach herum, die sie
im Herd enen Winkel des Bodens die
Stube in , die ihr aus tüdestrn Ta
en in Erinnerung ge lieben war.
d flog ans und ein ddet Geruch
Dies Ihr in dde Nase, als sie den Deckel
IM. Was da ice Wust dei einan
der Inst Undetnt ich detalteie Gesell
schasti Hinein mit dir, Unhold, der du
einsi Trudels Ball gewesen, und zu den
Deckel und zu das Schloßl
Der Schlüssel war lange nichigedreht
worden. Dem kleinen Madel thaten
die Finger weh, aber nun war’g doch
versperrt nnd der kranse Schlüssel aus
dein rostigen Schloße gerissen und von
Trudel mitgenommen, die Treppe hinab.
in den Garten hinaus-. . . . und wag
nun?. . . . da flog er schon über die Hecke
in des Nachbars Grundstück hinüber.
Drüben wohnte kein Mensch. Ein
leerer Banplog, auf dem Gestrüpp- Di- ;
sieln und deidelraut ,wncherten. Dort l
mochi’ er lange liegen bleiben, bis Gras
über ihn und diese Geschichte wuchs.
Trndel war ihn log nnd war ihren Ball
los und alle Sorgen und Kümmernisse
los, die sich an diesen hefteten.
Den Vetter Gudeke aber behielt sie
und dieser ihre vFrau Mama. Und
kaum, daß ein Monat in’g Land gegan
gen war, da zogen sie mit einander aus
und verschlossen alle Laden und Thüren
deg lang bewohnten LandhaUse5, darin
Trudel so wohl geborgen und so guter
zogen worden war, und machten eine
hübsche Reise und kehrten endlich zurück,
aber in die Großstadt Berlin, nicht in
die Residenz Charlottenburg, dahin sie
nnr mehr alle heiligen Zeiten besuchs
weise fuhren, wenn es etwas Besonde
res is der Fabrik zu sehen oder en feiern
galt.
Ob Manna mit Meister Gudeke sehr
glücklich geworden war, Trudel wagte
sich nicht daran, diese Frage zu braut-;
worieu. Der Vater-Vetter siarirte in
feinen alten Gewohnheiten und einigen
neuen, die er sich im Gefühl ihrer Recht
mäßigkeit zugelegt hatte, hehiihig und
siiilvergntigt weiter. Seine nunmeh
rige Frau trieW auch nicht viel anders,
als vordem. Sie lebte und wehte,
seufzte und klagte, hatte Launeu und
.Migrttnen und manchmal auch Thrtinen
—- nicht mehr als früher, aber auch nicht
weniger.
So war fiir Manchen Manchrs an
ders gekommen, als man’s gedacht
hatte, in einem Punkt aber hatte sich
sich Trudel nicht getäuscht. Energie und
strenge Zucht in’z Paugwesen und be
sonders in ihre Erz ehung zu bringen,
dazu war der gute Gudete nicht geeig
net. Er gerieth nur in Eifer, wenn hie
; Stunden der Mahlzeiten nicht pünktlich
eingehalten wurden, und war der de
)haglichsie, zufriedensie Mensch von der
Weit, so lange man ihm feinen Camiatt
nicht alterirte und feine liebe Seele in
Ruhe ließ. Ein eigensinnig Kind zu
maßreaelin welches gar nicht einmal
tein eigenes war, das paßte ihm vol
lends nicht in den Sinn, und io ließ er
krumm wachten, was nicht gerade gedei
hen wallte, und brach nicht, wag sich
nicht bog.
lsnrtsehnng falgt.1
.————-.o...-————k .
Tit-richte Vielen-rek
cs leblsäklveeeslec Iet. Manche waren weise
la ersehen eu- endete Hab tböetcht l- nahen-steilen
sen-e des erles· Das Wort unbed seit sen-n
auf dle lesleee Kln e, Ioell sie es veene lä fl en, e
Qen dle drohende a e vom-leben- le zähen li
« lb sue fle, aber wltt nnen re nicht respe ren. Zu
den allerveteåclestenläebdten le Rheuknallsmus-Mår
them sei-Oe lbeen I äsllch unb allnächtlich wlebeele -
nndea MI hätten soeben en tdnneth wenn e
recht eltls Oestetleks Muse-eilt es genas-wen hätten,
eln lnteelnigungstnlmh des dle verdorbenen Säfte
kennsllszee ans bern rot en Lebens one beseuigt. als
edes en eee Ieelges bi est der ltlrn Allgemeinen
nnd dee ineylgnls en Izl nichan eelell bekannl ge
wordenl . Orest dle
lesen al o den enl en Annal,
welcher d e spalten-sich El t nnd a ersucht er
sea enden mal-steilen nnd lbftfosse aus dem Blut
u snberlunb dene Körpern f htt, e lebba te
een hstlaleltan und es belebt und ten ist die et
pcnuug und U stillt-- des Oeno enen In einer
Welle, welche von bdäst nmgent Ein u auf das All
kmeinbe ndesltL us tatmes Vllo tät, Mena
elden In Malaelm
—- Der Werth des Eigenthum in
Neu Beaunfelz ist nach den Listen des
Steuersslssessotg um 849,330 gestiegen·
llt die Locomollve, welche dort durch die
undalouhe Brücke brach und isn Flusse
las, mußte ein Geleite das Flußufer
hinauf qelenl werden und jeht steht sie
ans Depot, lfl aber in fchauerlichek Ver
Wuns
Inn verflcheee leln Leben für 25 Eenlö gegen elle Oe:
« der S w nd acht Indem sann immerwährend
Yes-use Visite-( ykafp tm Haufe hast-.
«.«...-—
Der Jahresbericht des Staats - Schul-«
Snperintendenten Cum-en
Der Bericht, welchen der Superin
tendent Cooper zugleich mit feinem Re
signationzfchreiben über die Verwaltung
nnd Stand der öffentlichen Schulen in
Tean während der Jahre 1888 bis
1890 eingeschickt hat, beginnt mit den
Worten: »Das öffentliche Schulshstem
des Staates schreitet stetig voran, wenn
auch weniger rasch- als die besten
Freunde desselben eg wünschen. Sein
Fortschritt hült mit der allgemeinen
Vorwürtg-Bewegung Schritt; den Be
weis dafür liefert der steigende Besuch,
sowie die Vermehrung der Anzahl der
Schulen, der hohe Maßstab, welcher an
die Leistungen der Lehrer gestellt wirb,
die jährlich wachsende Ausgabe für die
Staatglehranstalten und das zuneh
mende nnd immer kräftiger zu Tage tre
tende Interesse, welches sich für das ds
fentliche Schul - System kund giebt.«
Die andauernde Zunahme im Schul
besuch weisen die Listen in den folgen
den Zahlen auf. Sie geben für das
Schnl - Jahr 1886—1887: 300,596
Staatsschület, für 1887-1888: 364,
744, für 1888—-1889: 378,767, und
für den Jahrgang 1889—1890 wird die
Besuchgzahl auf mindestens 390,000
abgeschützt
. »Meine Beobachtungen und das Stu
bnnn des Schulshstemg«, — heißt es
oann im weiteren Verlause des Berich
ies,——,,rechtfertigen mich indes, Junf ein
paar oder mehr wesentliche Verände
rungen hinzudeuien« welche nöthig er
scheinen, wenn dasselbe zu einem durch
und durch wirksamen gemacht werden
foll. Jch ZUbchte meine Idee über die
sen Punkt in ein baut-Forderungen zu
iammenfossen, die ich für durchaus noth
wendig erachte; es find das: I) eine
einfache und gleichmäßige Grundbe
ftimmung über die lokaleOrganisntionz
2) allgemeine lotale Besteuerung für
die Unterhaltung der Schulen; Z) eine
wirtsamere Beaufsichtigung der Schu
len auf dem Lande; 4) höhere und
weiter gehende Anforderungen bezüglich
der Ausbildung der Lehrer und 5) eine
reichlichere Geldbewilligung für den
Bau und die Aussiattung der Schul
hituser.«
Der Bericht geht natürlich stillschwei
gend über die Thatsache fort, daß das
Schulgeieh, welches die einzige, repa
blitanische Legislaiur des Staates Texas
unter der- Davis’schen Administraiion
im Jahre 1874 erlassen hat, den meisten
der obigen Forderungen bereits in vol
lem Maße gerecht geworden war, und
daß gerade die Steuer, welche es zu die
sem Zwecke dem Volke auferlegt, sltr die
Demokraten, welche vom Jahre 1874
an die Leitung des Staates übernah
men. zur Veranlassung wurde, das re
pnblikanische Schulgesey so bald als
mbglich aufzuheben und außer Kraft
zu Men. Der beste Beweis dafür, daß
das von der republitanischen Legiti
Insnv sönssqcillmh »Es-»Uns-— J
gutes und den Anforderungen ent
sprechendes war, liegt wohl darin, daß
die Deine-traten sieh gezwungen gesehen
haben, nicht allein sehr haid die Unzu
länglichkeit des Schulshsiem5, welches
sie an die Stelle des repudiiianischen
gesekt hatte, selbst einzugesiehen, sondern
auch jedes Mal, wenn irgend eine Ad
iinderung in ihrem Geseke sich als noth
wendig herausstellte, aus das repudlis
ianisehe Schulgesegmusier zurückgreisen
mußten, wobei sie aber selbstverständ
licher Weise niemals versäumten, das
Verdienst siir die »Verhesserung des
;Schulsysiern5« auf ihre Rechnung zu
setzen. Den Haupt-Beweis aher dringt
gerade die Thaisaehe, dasz der demokra
»tisehe Superintendent der Staatsschulen
sich gezwungen sieht, im Jahre 1890
das siir die Schule zu fordern, wag die
revudiiianiscde Gesetzgebung des Jahres
»1870 ihr bereits gegeben, und wag der
demokratische »Fortsehriit« im Jahre
1874 oder 1875 ihr dann wieder ge
nommen hatte.
Der vorliegende Bericht schließt mit
Iden Worten: »Dein Stam- Superins
Itendenten sollte die Gelegenheit gegeben
sein, mit der Bevölkerung zusammenzu
kommen und Besprechungen zu halten,
den Leuten die besten Methoden für die
Organisation des Unterrichtswesens aus
einander-zusetzen, den Schwierigkeiten,
welche sich bei der Verwaltung der Schu
len entgegenstellen, dadurch zu begeg
nen, daß er ihnen den besseren Weg
zeigt, und überhaupt sie darauf hinlei
ten, selbst die Verbesserung ihrer Schu
len in die Hand zu nehmen. Soll er
das alles aber thun, so ist es durchaus
nothwendig, daß er besser bezahlt wird
als er es jth ist. Sein Gehalt müßte,
in Anbetracht des weiteren Umfanges
seiner Vårpflichtungen und seiner Ver
aniwvrt chteit, höher sein, als das ir
gend eines Universitäts- Professors im
Staate; es müßte mindestens mit dein
ides General-Animus oder der Richter
sdesObergeriehts aus gleiche the ge
fbracht werden.«
; Das heißt mit anderen, klaren Wor
J teu: Wollt ihr gute und wirksame Schu
» len haben, so zahlt dafür; gebt den Be
amten und Lehreren ausreichende Ge
hälter, baut gute Schulhänser und stati«
tet sie aus, wie sich’s gehört, seht Aus
sichtsbeanite ein« die ihre Pflicht thun;
kurz, thut das, was das Schutgeses vom -
Jahre 1870 im Auge hatte und was ein ;
paar Jahre lang-unter sehr schwerer-s
Vindernissen — unter dem rebubtitanist
scheu Schulgesese geleistet worden istJ
Das ist heute, wo der Staat-mit einer
Bevölkerung von über 2,200.000
Steuerzahlern uud mit einem reichen
Ueberschuß im Staats-schoß die Mittel
hat, um ein gutes Schulsysiem, das ihm
gute Bürger sichert, bedeutend leichter zu
ermöglichen, als es vor 20 Jahren der
Fall gewesen sein würde.
.-—-——
Sterben nicht im Hause.
Roma on Kurs vertilgt Ratten, Mäuse
» nnd Schwaben. Salbe 10 Gent-.
» Rennen oN wonnig. Eine sichere Wurm
» Medizin. 25 Gerte
Rollcsll oN Sonn-G Flüsstg 15 Cents.
Ronqh ou Conghs.
Gegen Hutten, rkältung, peiserleih schlim
; men Hals. 25 Deuts. « -
« Komm oN Toonuollm Stillt jeden .
Zahnschmerz. 15 Gent-.
Leunrelle Dil. :
Berhindert die Bildung von stunzeln nnd
Falten in der Haut. Verbütet das Weltwerden .
und Ultern der Cesichtizü e. crdält Jugend nnd I
Frische in wunderbar-er sgeisr. 81.00 große Fla- J
schen, bei allen ilpothelerm I
—.O—— . s
— Im Dosen von Apin auf den Sa
moainselu wurde am U. August d. J.
ein deutscher Matrose des Kern-ers
«Sperber« von einem Haisisch zerrissen
Eln Privatbries eines Kameraden be
richtet jedt tiber den Unfall, wie folgt
.Am 11. August war Baden beschleu,
es waren auch schon einige itn Wasser,
als pldnllch ein großer dai austnuchte
und einen der Schwimmen welcher sich
gerade an der losen Angel befand, am
rechten Beine packte. Auf das Geschrei,
welches nun erfolgte, ließ zwar der hat
log, konnte es sich aber nicht vertagen,
noch einmal kräftig zuzubeisken und dem
sind-« I-5s- m-,-- mit -----I «I----,
---IIII- Oft-I VII-I UIII IIOOIIIIO II«I
reißen-. Der arme Kerl liegt nun an
Bord und leidet furchtbare Schmerzen
wir hätten ihn schon gerne an's Laut-;
geschafft, doch ist er bizjth noch nicht«
trausportfiihig. I
W
Gute Verwuns
Daö ist etwas- was Jeder haben muß, wenn er seines «
Lebens steh sein will. Tausende suchen es täglich Ind»
sterben, weil sie es nicht finden. Tausende von Dollatc (
werden m der cosxnuaq eapsert, dieses Uebel a besei
tigen und doch te tes e n Mittel dagegen. te a
raattrea, daß leetrie Bitters, nach Vorschrift and h n
eetchead lange gebraucht, eine gute Verdauung scha ea
und das Uebel ver Unverdaulichtett beseitigen w ed.
Wir emvsehlea Electkie sitters für Dyspep a and alle
Krankheiten der Leber, des Mc ens and er Nieren.
Wird sa 50 cis. und 81 die las e iu der Apotheke von
Dreif, Thompson ä. p. vertaust.
-— Der eiserne Geldschrauk in der
DepatsOssice der Aranias Paß Bahn in
hausten wurde von Einbrechern mit
Dynamit nasse-sprengt Sie ekbeuteten
83000. Auch Derrn Japhet statteteu
Einbrecher wiederholt einen Besuch ab.
» S- JösMiiutel fitr s2zz stMåniel
Isiiris bei S. Deutsch-s Co.
MS
Wns bevorsteht
,,Erst Sonntagszwang, dann Tem
perenzzwang und nun Stantsschulzwang
wag wird jetzt noch kommen ?—So de
! gann jünft ein ausgezeichneter deutscher
H Polititer seine Campagnerede.
« Wir können ihm darauf antworten.
Unsere puritanischen Gegner haben num
lich soeben in Romunform·die Ray aus
dem Sacke gelassen.
Das ist ja seit Bellamh die deliebteste
Weise, für bevorstehende Umwälzungen
den Boden der öffentlichen Meinung
’sacht.vorzudereiten. « ,
« Hier ist, was der neueste amerikani
sche Roman »The- Upper Ten« über die
putitanische Platsorm der Zukunft zu
melden hat: ,
»Die Regierung sollte die Publitation
fremdsprachiger Zeitungen verbieten.
DIE-se Wische werden ja nicht zu Gun
sten fremder Reisender veröffentlicht-tun
die nmeritnnischen Zeitungen in Paris.
Sie erscheinen vielmehr zu Gunsten je
neg Auswursg der Menschheit, der hier
her verschlagen ist. Jener unverschäm
ten Leute, welche nicht damit zufrieden
sindz unsereaneseHen zu gehorchen, usie
sie dieselben finden und sich unsere Sit
ten nnzueignen, deren Beispiel wir sel
ber sind.
Verdammt seien solche Zeitungen nnd
Wochenblätter. Sie werden hier dan
genaht, die deutsche, itzlienijchh srgnzds
such- unu man-Inz- vptuajc unt Leuen
zu erhalten und eine Masse von Meu
ichen zu füttert-, welche sich zu keinem
andern Zweck naturalisiren ließen, als
um in unserem Lande zu spekuliten und
sich dem heimischen Milititrdienste zu
entziehen. Diese Subjette sind zu feine
ftir ihr Geburtgl nd zu fechten, behalten
aber eine Art uasi-Patriatignms da
für, der ihnen weder Opfer noch In
streugung kostet. Nieder darum nut«
den ausländischen Tages und Wochen
blättern in Amerika.«
L«D—n Such newspapers nnd period
icaisz they are used here to perpetus
ate German, Itslian, Prenoh and
spanish nnd cater to n mass ot people
who get naturalized aolely tor the pur
pose of speoulating in this country nnd
using our ting as n protection from
military servioe in their own coun
tries, tot which they are to cowndly
to tight, and yet- tor which they retnia
a species ot quosi—pnt-·tiotism so long
as it requires no particular nileginnos
or effort-. Down with tokeign perio
dic-als and daily nevspaperssp
1 The Upper Ten, N. Y. 1890. Seite
05
Wenn diese Dersengwiinfche purita
niicher Biederfeelen erreicht sind, wird
wahrscheinlich auch die deutsche Unter
haltung in der Familie, gleich dem Bier-«
trinken in der Familie, mit Zuchtbuuss
strase belegt werden. »Amerika«.
——-.-.-—--—
Ein Mann, der 40 Jahre Medizin prakti irt
hat, sollte Salz von Zucker unterscheiden k n
nen; leit, was er sagt.
T ol e do- O» Januar lo. 1887.
horn- J Ct Eben oh s- ID- —II-l-- -·..,
ren l «- J bingett 40 Jahren meist in der-all
enmnen estlt en Praxis gewesen« nnd möchte
agen, dass m all meiner tWienin nnd Gesc- rnng
ich nie ein Präparnt gesehen habe, das i mit
so viel Vertrauen tn Erfolg net-schreiben lonnte,
alt H a ll’ I Katarrh Kur. sahrizirt von
Ihnen. Habe sie gnr viele Male verschrieben,
nnd Jhre Wirkung ist wundervoll, nnd möchte
snm Schlnsi sagen« das ich noch einen Fall von
statan zu finden Rade, den sie nicht lnkiren
würde, wenn nian e den Anweisungen qemäß
ein-nähme
Jn Wahrheit der Ihrige,
L. L. Gorsnch, M. D.,
Osfiee 215 Summtt-Stt.
Wir wollen einhnndert Dollati sür jeden
Fall von Katatcb geben, der nicht mit p nl l’ s
K a t a r rh It u r geheilt werden kann. Inner
lich genommen
F. J. Eh e n ey se C o., Eigenth» Toledv,
O. SP Verkanst von Apotheke-m 75 Genu.
Verlangt
wird ein Knabe im Alter von 15—16
Jahren, der deutsch lesen lnnn. Nach
zusrqgen in der Osfice der
»Freien Presse site Texa5.«
Etat-rief 1866. "s
Thos. coggan se Bros.
S an Auto ni o,z Teren- «- «
Wir sind stolz daraus, Jeden zufriedenznftellen nnd verkaufen nnr solche IIW U«
Jedem gefallen.
Wiåhxqufsichtigm sen-niede- kaqktemeut uns-ke- oeschiifnuud wim- dksinxng q- - «
ganze er. » «
Wir überbortheilen Niemand! Wir sagen genan, welchen Werth jedes Jnstrnnrenksit .·
Wir haben die Instrumente fast aller hervorragenden sabriten sorobirt nnd nur die Ists- «
turen Derjenigen behalten, welche wir fiir die besten hielt . — .« s- F .
Wir haben in unserem Geschäft mehr Kapital angel t alt alle MnslakW IN —
zusammengenommen, nnd da wir für baar kaufen, so er alten wir die ni stensrelfi "- - . . ,
Wir haben durch Reellitcit, mäßige Preise, gnte Waare nnd Liberalitätnn eren Dude- · «
über ein erfolgreicher nnd stabiles Geschäft aufgebaut nnd werden nnsere P spien M
Wir verlaufen Pianos nnd Jst Zelle bon It .
Orgeln so niedrig gegen baar Unglück gesiihrep . HI
oder auf so leichte Zahlungen
hin toie irgend ein Hans im
Norden oder Süden. Dir b » -
Wir wollen keine Roten oder nnd S usw
Sicherheit, wenn wir Pianos tieri o
oder Orgeln vertan en. Wir ’ transferiren, III-IN
reserbiren nns das nrecht ans
das Instrument.
Roten können leicht dritten
Personen übertragen werden, .fj
tyelche die Sinlösnng derselben » ,
erzwingen. Vorsehnse W
Fries äst Isehr wichtig, da die Garantien nicht recanteoortlieher Ugentety psndlersd M
wertosn. . , -— «"
Unsere Referenzen sind alle Diejenigen, welche Instrumente von nnd sanften. «
Denen, welche die Ernerson anfre tsiehenden Pianos rnit allen nenefrn Use
nicht gesehen haben, können wir derfi ern, das-, ob lereh dieselben W an der W s M
deren Instrumente stehen« sie jüngst noth weitere thtige Veränderungen erfahren Laie-; M
welche Qualität nnd Umfang des Tonet bedeutend erhöht lonrden, so das He nllx der- sitz
treffen. Dies ist die Ansicht aller nnparteiisehen nnd totnpetenten srttiter. · . s "«
Wir sind Stantsstlgenten für Weber, Steinwah so Sons, Knabe, W-« Sm, MA-»
thnschet nnd J. P. Hale « Co Wand-, nnd Mason « can-lin, nnd W. . » « . s? »· s«
Wir haben zwei Sorten bon Or eln, die speziell fiir nnd an ef t herbei-. Mel-eher- ;,—
sausen wir für s75, die andere für Ri. Das polztoert dieser rgeln ist sehr Hinz-usw · —
Innårze nfnizdie Pnagtäitleik liassen txin gä In chlenåilsrågsit Isi- llsche · F T ·
irüren ür oeaesnn ea«- neae enbonrn n Ist-M ,«
ebenso Musik in Blättern, Rinden, Büchern für alle Instruments . --
Unser Vorrath in Roten ist der rößte im Süden.
Wir senden anf Abplilation K aloge nnd Preidlisten ron Pia-os, eln, M
Jnstrnmenien, Mast-alten, Roten er. ans nnd beantworten prompt alle
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