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Freie Presse für Texas. [volume] (San Antonio, Tex.) 1865-1945, November 15, 1890, Image 4

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Reisende Agentern
F. L. Busch.
M. Schorobiny.
Maxämiliau Sator.
Lokaled »
Sau Antouio, 15. Nov. ’90.»
Sonntagdbettachtangem
Zu welch einer Machtim modernen «
Leben die »conventiou·elle Lüge« ange
wachsen ist, bag beweist ambesten der
Umstand, daß man gegenwärtig Jeman
den, der unter allen Umständen die
Wahrheit, und n u r die Wahrheit, sagt
und wissen will oder doch mindestens
sagen und wissen möchte, wegwerfend
einen ,,Wahrheitg-Fanatiler« nennt und
ihn damit mehr oder minder deutlich zu
einem halben oder dreiviertel Narren
stempelt.
Der Wahrheits - Fanatiker oder wie
wir ihn richtiger nennen wollen, der
WahrheitssFreunb, ist der naiven An
sicht, jede Aeußeruugs könne in erster
Linie doch nur darauf hin geprüft wer
den, ob sie wahr oder nicht wahr iei
und daß sie nur im zweiten Falle anstö
ßig oder unrecht fein kbnne. Aber,weit
gefehltl Unter der mächtigen Herrschaft
der conbentionellen Lüge ist jene Frage
Stelluug längst veraltet und nebensäch
lich geworden. Die Haupts und Ober
Frage lautet jehk ,,Darf man das
auch sagen Z-« Oder: »Nimm- man
mit dieser Aeußerung auch nicht vielleicht
anstoßen ?« Ja, diese Furcht vor dem
Austoßen und noch mehr vor dem Ange
sloßen - Werden ist eg, durch welche der
rücksichtglose Weibchens-Freund zu einer
so unliebsamen und lästigen Figur wird
und weshalb man den liebenswürdigen
aalglatten Schwerenbther, den ,,conbeni
tionellen Lügner-U io ungleich viel lieber
steht. Von dieiem braucht man nicht
zu befürchten, baß er ,,anstbszt , er giebt
Allen Recht, jeht dem frommen Metho
disten, fünf Minuten ipäter dem Frei
deuter, heute dem Republiianer, morgen
dem Demut-raten und übermorgen dem
Sozialißenz «er verdirbt es mit Rieman
dem und von ihm braucht Niemand zu
befürchten- fmü »- Ein-m mal »Im-ni- .
lich auf die moralischen hühueraugen»
tritt. Solcher Hühneraugen bat aber
fast Jedermann aufzuweifen und der
am meisten, der sie am sorgfältigsten
verbirgt oder gar am hartnäckigsten ab
leugnet. -
Da bestrafen nun die Leute ihre Kin
der, wenn sie dieselben auf einer Lüge
ettappen, aber sie selbst lügen den Tag
lider ein paar Dutzend mal. Es erin
nert das an jene erzürnte Mama, die
ihr Södnchen gehörig durchgeprügelt,
weil er gelogen hatte, und die, noch ganz
außer Athem, dem Besuch anmeldenden
Dienstmädchen die Weisung giebt: »Sa
gen Sie, ich wäre nicht zu Hausei« Da
beißt es denn natürlich: »Wie die Alten
sangen, so zwitschern auch die Jungen l« »
Ja einem piidagogischen Artikel, derfi
kürzlich die Runde durch die Presse
machte, fand sich folgende bemerkens
wertlse Stelle: »Auch die Erziehung hat
ihre «kritischen Tage«. Ein solcher ist
es, an dem das Kind sum ersten Male
zu lügen versucht.« Cz war da des
Litnaeren und Breiteren in recht treffen
der, wenn auch etwas bausbackener
Weise ausgeführt, wie der Erfolg oder
der Mist-Erfolg (d. b. die Ausdeckung
und Bestrafung) dieser ersten Lüge ent
scheidend auf dag ganze Leben eines
Menschen einwirten könne. Der ersten
Lüge folgt bald die zweite und dritte,
der kleine Lügner wird zum großen, der
Lügner wird zum Schwindler und Be
trüger, wer- als Kind mit seinen Lügen
zu hause immerddurchtam dem wird
auch der Griff in ie Laden-Kasse nicht
schwer-, und wer gu Hause die Wahr
heit satschte und und ungestraft falschen
durfte, der falscht spitter auch mit dem
Häeflk Gleichmuth Wechsel und Unter
en.
Mist alles ganz richti , aber woher
kommt der bang zum itgenlt Der
Sonntag-betrachtet glaubt nicht an die
Theorie, daß das Böse dem Menschen
nasses-en- sssz us es- cui-inwi
Ist's- qusumev Pensksuuulwussckglk
nach welcher der Eine non Uranbeginn
zum Schurlen und Verbrecher vorang
bestimmt ist und der Andere zum lilien-.
weißen Engel und Tugend-Musier—:
wirklich richtig sei. Diese Lehre isi so
schauerlich trosilos, daß — wenn man
se als richtig oorausseken wollte — es
ach ein himmelschreiender Wahnwih
ware, noch von einem «aligiitigen« und
«alidarmherzigen« und »allge:echten«
Saite zu redenl
Mag auch in jedem Menschen der
Keim sum Bösen liegen —- ebenso-naht
wie in Jedem auch der Keim zum Guten
liegt —- so ist es doch Sache der Er iesx
Y- nnd noch unendlich weit mehr Fee
nsinsses guter oder böser Vorbilder
und Beispiele, ob der Keim zum Bösen
ausgerottet oder ob er entwickelt wird.
Die außersie Grenze einer einigermaßen
haltbare-r PriidesiinationgsTheorie wäre
demnach also, sdaß man sagt: »Der
Mensch wird Das, was die Verhalt
uisse, in die ihn der Zufall seht, aus
ihm machen.« Das liißt sich zur Noth
hören, aber allgemein zutressend ist es
auch nicht, denn energische Menschen
lassen sich durchaus nicht willenlos von
den Verhältnissen hin und her stoßen,
sondern beherrschen die Verhältnisse
Fädeähassen sie sich um, wie es ihnen
Sicher isi aber Eing, daß alle Erzie
ug, und wenn sie nach den herrlich
en und edeliten Grundsii en eleitet
wird, auch nicht einen S aß ulver
werth ist. wenn ihr, als dlo er Theorie,
nicht auch das greifbare praktische Vor
hith in Form des guten Beispiels zur
Seite sieht.
Das trisit aber wohl nirgends in dem
Umfange zu, als bei dem Kapitel von
dee Lüge-einerlei, ab eg Nothilige,
conoentionelle Lüge oder sonst eine Art
der Unwahrheit sei. Die Kinder von
Eltern, die wirklich nur die Wahrheit sa
en, werden nie ingen. Da ei aber
olche Eltern überhaupt nicht giebt-—
wie wäre das unter der denpotischen
Fuchtel, welche die conventionelle Llige
chwingt, überhaupt möglicht — so kann
nan doch auch beim besten Willen nicht
verlangen, daß es Kinder giebt, welche
licht ebenfalls lügen.
Schon die Bezeichnungen »Noch-Lüge«
tnd »conventionelle Lüge-U welche doch
veiter Nichts als Beschdnigungs«Versu
he des »Lügens an sich« sind, beweisen
eben- wie tief die Verlogenheit sich ein
xenistet und gewissermaßen eingebürgert
sat. Läßt man diese Unterscheidungen
therhaupt einmal gelten, dann kanns
iuch die Entschuldigung nicht mehr weit
sein und entschuldigt man die eine Lüge,
Dann ist überhaupt kein vernünftiger
Grund vorhanden, warum man das
Lililgfn überhaupt nicht entschuldigen
to «
Mancher Leser mag es für Pedante
cie halten, wenn der Sonntagsbetrachs
ter auch gewisse kleine von Alters her
übliche harmlos erscheinende kleine
Schtturren und Lügen, die man treu
hegt und pflegt. weil sie so voetisch oder
altersgeheiligt sind, für gefährlich und
unrecht erklärt. Das Kind, dem fort
während vom Osterhasen, vom Klap
perstorch oder vom Nitlas und vom
Weihnachtsmann etwas vorerzithlt wor
den ist, und welches schließlich dahinter
kommt, daß das Dinge der Erfindung
sind, die es gar nicht giebt, die man ihm
aber hoch und heilig als wirklich ge
schildert hat, muß doch schließlich-auch
an der Wahrheitsliebe der Eltern Zwei
sel hegen und zu der Ueberzeugung kom
men, daß-wenn es in dem einen Falle
erlaubt ist, unwahr zu sein, es doch auch
in dem anderen tein so gar schweres
Verbrechen sein könne. Damit ist nun
noch lange nicht gesagt, daß man dem
Kinde stets die nackte Wirllichteit in allen
ihren Einzelheiten vorführen müsse,
aber man soll ihm auch nichts Falsches
sagen. Fragt es Etwas, was man
selbst nicht weiß, dann soll man den
Muth haben, ihm zu sagen: Das weiß
ich nicht. Und fragt es Etwas, was
manihm nicht richtig beantworten w i l l,
dann sage man: Das verstehst Du jeyt
noch nicht, wirst es aber später nach er
fahren und kennen lernent
So lange Das nicht geschieht, darf
man sich wenigstens nicht wundern, daß
die eine Generation geradeso (oder noch
ärgert) lügt, wie die vorhergehende.
Ein frtiher bei der Armee stehender
Wundarzt und jth bedeutender Arzt im
östlichen Jan-m mußte unlitngst auf ei
nige Tage sein Heim verlassen; with
rend seiner Abwesenheit bekam eineg
der Kinder eine schwere Ertitltung, wo
raus seine Frau sofort eine Flasche
»Chambetlain’s Cough Remedh« holen
ließ. Mit dem erzielten Resultate war
sie so zufrieden, daß bei ähnlichen Fällen
zu verschiedenen Zeiten dieselbe Medizin
gebraucht wurde. Nach eigener Ueber
zeugung behauptet der Arzt, daß es das
zuverlässigste Prädarat gegen Ertitltung
wäre und bessere Erfolge erziele, als ir
gend eines, wag er je gebraucht habe.
n verkaufen bei R. Cohen ä- Co»
alteyer « Son und allen bedeutenden
Drogutsten. —
» Illerleh
L- Jn dem Falle des nhnarzt Dr.
Monroe konnte die Jnrh ch nicht eint
gen.
—- Das Counthgericht bat die Bürg
schaft des CounthsSchahmeisterg siir den
Schulsond auf 832,000 erhöht.
— Chester E. Woodville, der Anzei
gensammler der Sau Antonio Triduw
hat in houston mehrere Schwindeleiens
begangen, Gelder kollektirt, falsche Wech
sel ausgestellt ec. Auch Subscriptiongi
getder hat er eingezogen und in die
Taschegesteckt. J. D. Copeland, der
Herausgeber des Blume-, faßte den
Burschen in Dallettgville ab und ließ
ihn vom Sherift verhaften.
·- Dr. Watte bat seine Wohnung
nach 517 Oatlandstraße verlegt.
— Heute Abend findet in Scholz’
Halle-die Versammlung der Delegaten
der deutschen Vereine statt, um zu ent
scheiden, ob im kammenden ahre der
Deutsche Zag« gefeiert wer en soll.
Die Stimmung im Allgemeinen ist fitr
die Feier.
.O———
Gegen einen Schnitt, BeschädignngJ
Sied- oder Brandwunden giebt eg nichts
Besseres, als Cha m berlain’s
Pa i n Ba l m. Die Wunde heilt
schneller, als durch irgend ein anderes
Pranarat, und, wenn dieselbe nicht gar
zu schlimm ist« ohne Rarden zu hinter
lassen. Zu haben dei R· Cohn s- Co»
F. Kalteher ä. Sau und allen bedeuten
den Apothekerm
Oenndeisenthnrnssuederrragnngen.
A. R. Perez an Julius Gersdach,
Grundstück in LeinhsSttaße, 81,200.
J. M. Taylor an Charleg V. Wag
ner, 2 Grundstücke in MontereysStraße,
8800.
F. . Beitel au S. F. Tatum,
grösst- lick an Nord Flores - Straße,
A. Brown an Wur. Menger, 15
Grundstücke aus dem Original City Lot
142, P Meilen uordrvestlich vom Milis
tat-Pia a, 8400 und Augtausch gegen
andere rundstticke.
Nic. Damlen und Theo. Welder an
Oertrud Damten,2 Grundstücke im alten
City Lot 20, Preis nominell.
Der Werth des beruhte-ten Salvation Oeles ist durch
set-e zahlreichen Korea hinlänglich den-te en. Es ist ein
wunderbareä Mittel sur alle äußerlichen rhrner en, iso
ran dte Menschheit leidet und lastet doch nur « Guts·
Pech.
A: «Selbst im Traume habe ich
Pechl Trüumte mir iehteRachhi hat
te einen Dundertmarkschein aesun eui«
B: ·Nnn, das nenne ich doch ein
Glückl«
A: »Ich nichtt Jch gehe· damit,
im Traume natürlich, zum Ciaarrem
händler, um mir gleich eine cavana zu
leisten; der Kerl ader läßt stch sosort
arretireu, weil-der Schein salsch wart-«
US- Mttntel nnd Jackets aller Art
zunå halben Preise bei S. Deutsch
of
—- Prosessor Koch hat beschlossen,
das Geheimnis der Zusammenseszung
seiner Schuh-Lvmphe gegen die
Schwindsucht vorläufig nrch nicht
der Oessentlichleit preiszugeben.
— j
Nochmals Prof. Korle Schwind
suchts-Heilmethode.
Es vergeht jetzt kein Tag, der nicht
überraschende neue Nachrichten über die
wunderbare Entdeckung des Berliner
Professorg Koch zur Heilung der bisher
als unheilbar geltenden Lungen-Tuber
kulose brächte.
Zur Berichtigung sei jedoch hier gleich
eingeschaltet, dasz nach Koch’z Versiche
rung der Erfolg der Behandlung nur
in noch nicht zu weit fortgeschrittenen
Fällen von Langenschwindsucht ein
sicherer ist, während er in jenen letzteren
Fallen eine Heilung nicht mit voller
Sicherheit garantiren könne.
Zu dieser evochemochenden Entdeckung
wird aus Berlin unter dem Datum des
12. November ferner noch Folgendes
mitgetheilt: Die zur Jmpfung nöthige
Lymphe kann von einem Jeden leicht
erlangt nerden und kostet etwa 25 Mark
(ca. 86.00). Diese Lymphe ist eine
durchsichtige Flüssigkeit von hellgelbers
Farbe. Sie riecht etwas nach«Carbol
saure.
Sodann wird noch berichtet, daß der
Kaiser Wilhelm dem Prof. Koch aus
Hieiner Privat-Schatulle die Summe von
I250,000 Mart als ein Ehrengefchenk
tüberwiesen habe. Eine gleich große
Summe hat er dazu bestimmt, ein
Staats-Institut zur Heilung Schwind
Hüchtiger zu gründen. »
; Zur Ergänzung der telegraphischen
iDepeschen lassen wir hier folgen, wag
die Berliner Nationalsseitung —- offen
bar aus dem Munde Koch’g selbst —
über dessen Erfindung erfahren hat.
Sie schreibt: Unsere letzte Miltheilung
über diese wichtigen Untersuchungen,
welche das Einstellen der Heilversuche
an Kranken der Charitå meldete, be
sagte zugleich, daß Prof. Koch behufs
G:winnung eines vielfeitigeren Materi
als seine Versuche an anderem Orte
fortsegen werde· Dies ist inzwischen
taescheben und zwar mit io günstigem
iErfolge, daß man nunmehr sagen kann
iDas Problem der Heilbarkeit
Jder Schwindsncht ist gelöst,
l die berheerendste Krankheit der Menschen
Hist jetzt heilhar. Ueber das Mittel,
sdurch welches dieser vor zehn Jahren
Gaum geahnte Triumphs der Heilkunst
ierzielt worden, herrscht noch immer aus
swohlerwogenen Gründen das strengste
i Geheimnisz. Soviel haben wir indessen
erfahren, daß dieses Mittel nicht in den
EApotheken fertig zu haben ist, auch nicht
von Chemitern hergestellt werden kann,
sondern auf mühsamen Wegen in ähn
licher Weise etwa, wie die Lvmphe für
dieb Schußpockenimpsung, gewonnen
wir .
Den Vorgang der Heilung hat man
stch ungefähr so vorzustellen: Durch den »
von Prof. Koch entdeckten Stoff wird;
der von der Schwindsucht heimgesuchtej
menschliche Körper, ebenso wie der thie
rische, in einen derartigen Zustand ver
setzt, daß die Schwindsuchtsbacillen da
bei nicht mehr sortgedeihen tönnen; sie
werden in ihrer weiteren Entwickelung
gehemmt, verkümmern und gehen zu.
Grunde. Der Schwindsuchtgprozeß ges i
ilangt alsdann zum Stillstande und zur
iAugheilnnO gegen etwaige fernere Jn
;basionen der Tuberkelbacillen ist der
Körper gleichzeitig geschüst (immnn ge
worden) durch die eigenthümliche heil
methode, ohne-dadurch selbst Schaden
zu erleiden. -— Es ist begreif-lich, daß
unzählige Leidende dem Fortgang der
Koch'fchen Untersuchungen mit Unge
duld entgegensehen, an welchem seine
Entdeckung für sie verwerthbar, ihnen
diie bkostbare Gesundheit wiederbringen
w r .
. » Capt. McDonald, Galveston, bestä
tigt: «N dem ich Bethesda Wasser für sieben
Wochen ge raucht hatte, bin ich von einer fast
Reiiährrgen chronischen Diarrhoe geheilt-«
e lto n ö; C o., Groeers, Houstonstraße, ver
laufen das Wasser
(Cingefandt.)
Sau Antonio, 14. November 1890.
Geebrter Herr Redakteurl
.Wabrend der letzten zehn Tagen
durchblätterte ich mit der grüßten Sorg
falt die täglichen Zeitungen, um in de
ren Spalten eine Auskunft zu finden,
die fiir jeden Taxzabler von größter
Wichtigkeit ist, aber meine Bemühungen
endeten stets vergebens. Am 4. d. M.
berichtete die »Freie Presse«, daß Tags
zuvor, während der Sibnna des Stadt
ratbs Mavor Callagban denselben die
Mittbeilung machte, daß die ftir stadtii
sche Verbesserungen ansgestellten Bands
grbßtentbeilz in New-York vob ihm ver
kauft worden seien. Dies stand aller
dings zu erwarten; bat ja doch derselbe
Stadtratb in einer vorhergehenden Si
iunq dein Herrn Mavor die unbeschränk
te Macht ertheilt, über befagte Bands
nach seinem Gutditnken zu verfügen.
Nun aber liegt die Frage noch immer
unbeantwortet vor (unb diese Frage ist
den Taxzahlern von größtem Interesse)
g welchem Preise wurden genannte
onds verkauft und wie viel Zinsen tra
gen diefelbenit Warum man gerade diese
Auskunft, zu welcher das taxzablende
Publikum doch sicherlich berechtigt ist,
demselben vorenthalt, ist mir big jetzt
unerklarlich.
Ein Lefer nnd Taxgabler.
w- Dr. J. Eron sagt: »Ich halte das
Wankesha Bethesda Wasser für das beste im
gortirte Wasser für uns Südländer.« Zu ha
en bei We ton ör.Co-, Gretel-T
P a r a v b r a f e.
gochzeitsreise — junges Paar,
ie noch nie zu Schiffe war.
amburg, Elbe, delgoland,
eekrank — aber Widerstand;
Schau-i fieb, will nicht unterliegen,
Harter Kampf: die Wogen siegenl
Sanft ermuntert Chemanm
»Brich, o Herz — was liegt daranl«
A.Sonnemann.
———Co.o.—————
A- Seht die Billigkeit unserer Da
men - Mantel. halber Preis-. S.
D e u t f ch 8r C o.
S- » rd. Ebelinq bat einen Bar
room er er Classe eröffnet West-Com
mercesStr. 239 (friiber Nettes Apo
tbete.) Stets frisches Bier an Zapfe,
feine Wbigleifg und gute Cigarren.
Ein gemlttbliches Locai, das Jeder be
suchen solltet
l— T—
—- Der neue Oberrichter sür Samoa,
Cederkrants, begiebt sich von Berlin nach
London und dann nach Washington,
um sich dort gleichfalls den leitenden
Kreisen vorzustellen. Von Washington
macht er über San Francisco nie Reise
nach Apia. Mit dem Oberrichter macht
der Secretür Aberg die Reise, welcher
wahrscheinlich einen der vom Oderrichs
ter bei dem neuen Gerichtshose zu be
setzenden beiden Posten cClerk und
Marschall) erhalten wird. Vom Kö
nige von Schweden ist dem neuen Ober
richler als Abzeichem da er eine Uniform
nicht erhält, eine goldene Kette mit ei
ner Medaille, welche um den Hals zu
tragen ist, verliehen worden.
————.00k —«
Bucklens Armen-Salbe.
Die beste Salbe der Welt für Schnitte,
Quetschungen, Geschwüre, Fieber- und anl
Ausschlag, Rechte-, gesprrm ene Hände, ost
heulen und alle Hautkranl eiten; knrirt Hä
morrdoiden oder keine Bezaglnng Völlige
Satisfaction garautirt oder ad Geld wird
Zitiickerstatteh 25 Ceuts die Schachtel. Zum
erkan in allen Apothelen. Dreiß, Thomps
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