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Freie Presse für Texas. [volume] (San Antonio, Tex.) 1865-1945, March 03, 1892, Image 1

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D i e .- V l i -·
Tägliche Freie Presse sitt Tean Wische-nicht Frei-DIS- fiskss
erscheint - erscheint
sit Ost-nahm des Herr lag-» s- it d e u Y i s u e r s a s
und kostet -— - und Hm - , ,
s10.00 Mr das Jahr oder 82.50 , , IS 50 str- dai Jas- Idee it II I »,
fis s Unme- « - C III-men- Ist-usw
»—åglichc Ausgaben .
Jahrgang 27. Sau Antonjo, Donnerstag den 3 März 18913 -.- - « « Nummer 30 2
's---. —, - « —
Giftulsjegengift
Roman von Anton Freiherrn
v. Verfall.
lsottietuusJ
Er ioi dem Mädchen aus, da suchte
sie ihn se st, site machte kein Hehl mehr
ans ihrem Ge ’hl und härmte sich iibek
eine Erkaltung. Niemand war das
hältniß beider mehr ein Geheimniß,
man wunderte sich nur, warum Hans
We ögere; das war man ierzus
- e n’ t ewohnt —- oder dün te den
Grau-eine o terMerritszu schlecht?
—- solchen sichten hätte er diesen
Boden nicht betreten allen
Einmal verrieth ary ahnungslos
ihre Neigan auch der Grozmutter,
e sonst r nichts Interesse mehr
zeigte nnd deshalb au von keiner Seite
niit Neuigkeiten beläs gt wurde. Da
war es, als ob die alte Frau sich alle
Mühe gäbe, ihre gelii niten Arme zu
einer Drohung zu erbe en und auf das
iidchen loszugehein so ächzte und
wand sie sich; dabei stammelte sie· un
verständliche Worte; begleitet von einein
Ingleich entsetzten und drohenden Blick
da Ma in ellerAn st davonlief und
uakh demkzzatee rief. inesem s ien sie
.das Entsetztiche begreiflich ma zu
vollem bis sie nach vergeblicher An
strengung, den Ausdruck eines jähen
Schreckens im oerstdrten Antlis behal
teud, wieder still wurde. .
Hans suchte in dem wilde-Reiter
lebeu der Pacheeoderge Vergesse- alles
desseuzwas ihn druckte-s Das var doch
etwas W als die Feldaedein
bei eren Einerlei man u viel- denken
konnte. Wenn er auch ' Lein-rang
war, er wardoz ausgewachsen-in dieser
ritterl en Lu t; als zwdlsjähriger
· nge ß er s on im Sattel, und die
emeuZ Lemmings aus .s werem
« M troß, die in den Gängen ingen,
en damals schon seine Phan- «
«. das geht dann zuletzt in Fleisch
M hat über —- dakbte » Gib
Eine große Heerde war angekommen
von derGiIaranch in Texas, die Rie
der gehörte; die sollte ohne Verzug
iiber die Pachecoberge nach Snn Inan
cisea etriebeu werden. «
Be übernahm die Führ-Fing, Hand
weilte ihn bis zur Gebirgsjchneide bes
gleiten. Exznarni tzn unterscheiden
von den uxanychen aqueros, so son
nenverbrannt tat er in deni birschleder
nen Linan so kühn trug er den breiten
Sand-erd, d gewandt tummelte et
sein Pferd, wang er den Lasso. Nur
ungern verl er aus der Schneide den
endlosen, danBaquerag unis wärm
densusund s ihn in denj orbeers
wal nngeu be - winden; er wäre am
iieb ten Egger-Zum w f z
e en war In rem , rege
iirte nicht niekkf u Niede« annch
Abend an an herab iiber das
« u einen Füßen. Der
äl: · Hut Fee uåtdferzengte
M — ein« u antnteni
sein mit ice Mutter an diesem Abend
erade n furchtbar scheinen ließ; am
» Ende er zu einer Aeußerung, E
einer Frage inreißenz die ibn dann b
tet reiten würde. Er beschloß, die
Nachtin den Ber en znzu ringen, in
einer Baldbiitte, d e iinu ast zum Ob
« . ««««.-·-.-ss due diesen Entschluß ritt
- erst-We lter Man täter
«-« seri"itcktich
Wen befand ser sjich ans einer
seine-Lichtstng er hatte den« Weg der
Æ k- das war Merrit’ cher Grund.
JLichtnna kannteer tua l, Bab hatte
sie iFm einst gezeig ais den Kampsptatz
chen seinem nter und den beiden
s; hier wurde kennt von ihm
verbunden Eifersucht war der Grund
desshasses,« sagte der Alte damals.
«lizenn er i gethdtetP blitzte es in
ihm aus, o daß er es verhindern
« , »und witee es dann anders, ware
er minder der Vater Many-s ? Wieder
Maryi« Er stieß seinem serd die
Sporen ein, daß ed sich bitntnte,
nnd ritt über die Lichtuna —- eg nim
Hex-Maske Max-;
,an ein elnen Stellen bracht wsächein von
chimmer Ba
Es war die elbe Zolzhiittyt in
« still-ehemals Ort No überm tete
—- alser woher der Schimmer?
ietzt drang auch der Geru? von Nnncå
Er hatte me ört Ja
Mbeszo t oder da hier n
ehtVaqneroe,
hinüber-na- teten. Eei sah naä
feinem Neu-wen aßab und nii erte si
vorsi tig der Tgiirr. Ein P etd wie
bittern heiltetdiitte —- und
est —- Ins-i leiser- Gesang —
veilslithee Genus Er verstand die
Bette nicht, a mdie Melodie hatte et
speiseu s er gehört —- es war die Melo
Longfellonks en Lieds-zu
Muth-s Lieblingslied. her wie kam
diese »Wan Und welches Mädchen
Blatwelle kchnellte empor bis in
fein im. Er tieß die T ür auf —
. recktek Schrei — qry stand
vie-' em lotzernden Feuer, in item
. W blitzte ein kleiner Revolvek
en. mWie aus Erz ger ens stand«
erfchein sung an elt, feste
imtkotzi cscefaltenden
ehatte es sigt equekn ge
macht met-S das Neitkleid abgelegt die
laue nnd der Nacken waren entölößt
IV lemjteteg wie klgejtet Bernstein,«
vom greuen nicht umspaer ern rurzes
buntes Röckchen chlofz sich eng um die
zierliche nnd doch rast trotzende Gestalt.
So schön dünite sie ihm nie, die alte,
blinde Maßlosigkeit seiner Natur brach
wieder hervor, die unseziigelte sinnlrche
Be ierde; er stürzte auf sie u, sie zu
ngan en —- doch die Ge ta bewegte
r ni t·
»Zurück, Mensch, oder Du bist des
Todest« schallte es ihm entge en, und
er wankte zurück vor dem Lan des Ne
bolvers, der seine Brust berührte. Jetzt
erst erkannte ihn Mart» mit einem
hellen Auflachen steckte sie den Revolver
u sich. »Hans, wie Du mich erschreckt
hast i« « Sie faßte den stürmrschen An
Iiss als Scherz anf. »Nun, was sagst
u dazu? So schlecht habe ich mich
ni tbtnommen —- wenn es ernst ge
we en wäre —«
»Läge ich als Leiche zu Deinen
Füßen,« entgegnete, rasch u sich kom
mend, » ans. aSo e cherze sind
esährii mit Ench isornierinnen.
I un sag aber, Mach, wie kommst Du
allein zu s olcher Zeit hierher ?««
H Nun lachte sie, daß die weißen Zähne
inten.
»Wie ich hierher komme? Auf mei
nem »Darling« da draußen —- hörst
Du ihn denn nicht ?«
»Um hierzu übernachten?«
»Das ist ·a Hemde meine größte
Freude. Siehst u, wie ich mich ein
enistet habe? Eben wollte ich mein
eudbrot tochen.«
Sie zeigte ils-n allen lichen paus
rath, den siehierheqkeb t: eine kleine
roviantkammer mt Me l,- Eiern und
utterund draußen neben dem Dars
linq, einem onharti en P erdchen, ein
- sorqHaltig bepreitetes Zank-lassen
» ast Du das noch nie versucht?
O, as ist wie ein Märchen, wenn man
in stiller Nacht den tausend leisen
Stimmen des Waldes lauscht und
Ihinabblickt in das nner riindliche Thal
! git den unzähligen Fi tern, dann der
zart-r en, wenn vie Ovllnc allsgc l cht
( den ächneegipselni Du müßtet hier
bleiben,,n:id das mit ansehen ; Darling
Loll nur im Freien iibernachten. Aber
ein Vater darfst Du es nicht sagen;
ehe er auf ist, bin ich immer schon längst
wieder u Hause; er würde ani Ende
An st gaben um mich nnd mich nicht
mesr sortlassen —«
. ·Und Dn hast keine Angst?«
s .Wozn denn Angst?«
»Nun, wenn jetzt anstatt mir ein an
derer herein ekommen wäre mit minder
guten Ab ten ?«
»So wäre es ihm erguugw« wie Dn
eben sagtest —- er läge ais Leiche am
Boden,« sagte ie energisch. »Ja, wir
sind so, wir alifornierinnen, Katzen
niit weichen Tatzen, bis es ernst wird;
dann zeigen wir die Krallen«
Die Un chnld ihres ganzen Wesens»
der kinijis e Uebermnth ihrer nächtlicher-HEFTS
Andfliiße und der männliche Muth, mit
»dem e» ihm entgegentrat, begeisterten
lihm r ssen ihn hin; zum erstenmal ward
es ihm klar, er liebte Mart-, wie er nie ,
E gelie . So sehr er anchdariiiishW
er v nahm keine Stimme in » iisem
Innern, die ihm diese Liebe a eine
unnatürli e verboten hätte, iind so
«wenig sti halti ihm auch in einem
ruhigen singend icks dieser Umstand ge- »
schienen hätte, jetzt in der hitch ten Erre
giin feine: Seele dünkte er ihn geradezu
ein i .
Bleiben konnte, dnrste er nicht, diese ;
«Niicht in der iitte, aber auch Mai-h
! sollte nicht d —- ein plötzlichen wie «
Erlöinzisditntenzdeesedante nun i m
;«Mt visit dirsinid trete ei
» vori ren- theraiåiit kleinem
., » m - sped ·ren.
Mein ließ-sich Inan ea, ace
er· erwartete; er schmeichelt-s- isch, daß
fie. der Ritt durch e Nischt an seiner
Seitelreizr.
m Dariingrt wurde and einein Stall ge
, dirs Feuer gele t.
ni kannte enaii den Weg. Aug
dein Wald tönte as Nanichen des Kar
linriversz sie waren nicht mehr weit von
, dein Pian, wo Merrit verunglückt
i Die Finsterniß machtzoffeiiiiarfMgtti
l s---s---- . -- ,.-«
kuvdss Ists III schilt-G III- lll l ls Iccl
lmit unterhalten wie. one, oder
I stät-nie etin tmsnnetnje rede-ist«
p- , is
chahPSierittditnebenimxz
i .
» ßt Du, was sich einst bei dieser
'Hiitte zagettqgen ?« ragte ans
«Dcfiir hat die Großmut er gesot t,
daß ich es weiß. Gott, wie oft erzii te
l emikfeüher, als ten gut s e en
i unte, von jener re ensnagtk von
; dem Tod des Großvaters, von einem
«Bktter, der den meinen verwundet. —
»Hüte Hans, war er wirklich so böse,
der Graf P«
s »Wie war et nicht, Dein Vater reiste
: ihn wohl·««
»Und rettete dann mit ekfcho enein
Inn Deine Mutter und ich. iehft
Du, wie n ekecht Dn bist? Gott,
was habe i geweint vor Rührung,
wenn er mir oft erzählte, wie er Dich
ans den Händen der kranken Mutter
!genom1nen, die in Todesangg ilflos
E dalag! O, ich dachte oft an i nnd
lmuchie mit ein Bild von dem leinen
ihnuschent« -
- Cornet-usw
— COE «
E
f . .
! vielen such- Inne.
l
« Die iece Halse bei seit Use Ost
; LIMUJJCXUQUPIZII II 's- III-:
’ seite- ;«tskm stimmde · II- lut -
.t.-c Zsflkvsssu SIIIILM II. .cls Und
I IIOI Isdssass IIOII Pf . t I . nd
« « , I 's
Wl i l . I. . II ,
Der Weltfriede.
Glas der Berliner Nationalzeitung).
So hoch im Sommer des vergange
nen Jahres die Fluth der politischen
Unruhe und der Verstimmung zwischen
den Mächten Europa’s gestiegen war
so tief ist seit einigen Monaten die
Cbbe hinsichtlich dieser Verwicklungen
gesunken. Selbst die Gerüchte von
Irrungen und Wirkungen, von herauf
steigenden Wetterwolken sind verstummt.
Der Versuch eines übereifrigen franzö
sischen Residenten, wegen der Austrei
sung eines französischen Journalisten
aus Bulgarien, die orientalische Frage
anznbohren, hat, wie bekannt, den
kläglichsten Ausgang gesunden; so
scharf, wie sie es nur bei ihrer Hinnei-.
gung zu Frankreich vermochten, haben
ihn die Russen, zu deren Gunsten er
doch unternommen war, zurückgewiesen.
Ohne Schwierigkeit hat sich die Thron
folge in Aeghpten voll ogen, nicht ein
mal zu einer Prote note gegen die
Stellung der Engländer im Lande ist
diese an sich nicht ungünstige Gelegen
heit von Frankreich und Rußland be
nutzt worden. Wie eine almosphäris
sche Depression ist diese allgemeine
cheu vor einer Beunruhigung des
Weltsriedens von Europa zu den an
deren Erdtheilen vorgeschritten.
Ueberall ist so in den Verhältnissen
der großen Staaten zu einander eine
ArtGottesfriedeu eingetreten, der we
niger dem Willen nnd der Gesinnung,
als dem Drang der Umstände verdankt
wird, aber doch für dieses Jahr jede
kriegtrische Gefahr auszuschließen ver
ptl
Leicht erkennt man als die ersten und
stärksten Gründe des eingetretenen all
gemeinen Uinschwungs die Hungers
noth in Rußland und den Niedergang
der wirthschaftlichen Thätigkeit und des
Wohlstandes auf der ganzen Erde.
Der Mangel an Arbeit bei der Zunah
me der Bevölkerung —- diese beiden Er
scheinungenmachen sich überall geltend.
guchk nur oie schlechte Finanzverwab
tung der südamerikanischen Republiken, ;
die Schuldenlast, unter der Spanien,;
Portugal und Griechenland zu erliegen .
drohen, und oer Sturz mächtiger Bank- :
häuser sind schuld daran; die hastige
Land unbedachte Ueberproduktion, dies
l
Schugpolitih die in das Maßlose ge-;
steigerten kriegerischen Rüstungen, diel
socialdemokratischen Bewegungen haben s
iihr vollgemesfeues Theil an der uner-«
sateslichentvitthfchuftlichen Lage. Die
Wandlung der Handelsverträge, dies
Gewinnungneuer Adsatzgebiete, die Cr· s
werbung nnd Ausdehnung des Colo-»
nialbefitzes sind den europäischen Bill-«
kern als die Auswege ausz- den unhe
haglichen » Zuständen erschienen und s
. J nihre Aufmerksamkeit und T atJ
kraft immer ausschlie licher..-i«in n
spruch. Ohne Uebertr «ng kann man
,behaupten,,, daß der neue Tarif in
xankreich nnd die Schließung der
, ndelsverträge zwischen Deutschland,
esterreich - Ungarn, Italien, Belgien
und der Schweiz alle anderen Fragen
auswärtiger Politik in den"Hintergrund
gedrängt haben. Vor der Macht der
dkonomischen Dinge verstummen zur
geit die Bolksletdenschasten und die
timmungspolitih Eine geraume
Zeit wird vergehen, ehe sich Handel
und Industrie in die seit dem 1.«-Fe
bruar gelegten neuen Geleise gefunden
haben werden. Mit der Zoll- undJ
Verkehrs- Politik verschmilzt sich in
allen Staaten die Arbeiter- Gese -
gehung. So stark und gefährlich ist
die soziale Bewegung geworden, daß
die Regierungen, wie die leitenden
Klassen sich nirgends mehr der Ver
pflichtung entziehen können, der an
gedrohten Revolution durch die Reform
guvorzukommem Selbst die Englän
er, denen jede Einmischung des Staa
tes in die Angelegenheiten der Einzel
nen unsympathisch ist, erwägen eine
staatliche Organisation der Altersver
sorfung Der Erfolg der deutschen
gedung aus diesem Gebiete würde
durch ich selbst die flndskkn anflfvn III
ähnlichen Versuchen treiben, auch wenn
nicht tiexbeständigen Strikes in Frank
reich und Belgien, die traurige Lage
der Lanbarbeiter in Italien und Spa
nienlzu Maßregeln, die Zustände nach
Mög ichteit zu bessern, an orderten.
Thntsit lich ist so überall die Ener
gie und heilnahme der Völker Kul
turaufgaben und wirthschastlichen Uni
wandlungen zugewandt. Die Macht
fra " haben darüber an verlockendeui
Treff-die politische Atmosphäre an
Spannung verloren. Das Kriegsspiel
in Gedanken, mit dem sich noch vor we
nigen Monaten die hitzige Leiden chaft
unserer Nachbarn im Westen und sten
unterhielt, ist dringenderen und noth
wendigeren Geschäften gewichen. Man
mag es beklagen, daß wir die ein
Detretene Friedenspause weniger der
ernunst und dem sittlichen Ge
fühl als einer Reihe von Zu
fällen verdanken, die der Betrach
tung so viele S attenseiten bie
ten und so ernste orgen bewubu
schwören, aber sollten wir uns i rer
darum nicht erfreuen? Die Aussicht
auf ein sriedliches Jahr ist ein Sporn
für jede Thittigkeit, die wirthschaftltche
wie die gesetzgeberische. Jn der rasch
lebenden und rasch sich wandelnden
Gegenwart rechnet man mit Jahren
wie früher mit Jahrzehnten, alle Hoff
nungen auf die dauernde Erhaltung
des Friedens beruhen zulth auf der
-——-——-—.-——.—-—-—.
—-—MEine unvermeidliche NevolutissssnM
Jn Anerkennung der Thatsache, baß nichts anderes alo eine wirkliche ·
Qrevolutionäre Bewegung Trick-s- ou- zur Handlung antreibt
und da wir entschlossen sind, unseren großartigen Vorrath von W i n t e r -
-W, "
W a a r e n zu reduziren, wird das große Geschäftshani Von
Ecke Main Plaza und Acequia- » s « Ecke Music Plazax m . . l« «««
Straße, Sau Antoniu. - D D Straf-» SM Am« H« » :
in allen Departements außerordentliche Preise offeriren, speziell in S ch n i tt - W a a r e n,s
such - Waaren, pas - Waaren,
Mänteln, Jacketz, Haushaltungs - Gegenständen usw. usw. · ,
z .
I Kleiderstoffe! Kleiderftoffu Kleid-er risse!
Neueste Moden! Niedrigste Preise! Unsere Novitäten m Kleidekstoffen sind unvergleichlich. Spezielle Preisermäßigungen sind einsetreteu, II Itsise
l Fabrikate Jedem zugänglich zu machen. Wir erwähnen
sso a vrene mn Sei Ide durchzogene Henrietlas m schwarz und Navy Blau, bei W o l s
fou zu nur 5 Cent
Sucah und China Ssidenstoffe, wofür Jhc überall 40 bis so Cents per Bord bezahlt, M
Wolffon für nur W und 35 Gent

ZOZoll breite Novelty Plaid Serge Stumm sie I ie Ism- si Guts Dust-Ist Ists-.
jetztbeiWolfsonzu 25 Eentö. "«
42 Zoll breite Novelty Plain Boukette Grimm-, die importist sie Ist W on «.
Tents ver Yard vertauft werden konnten, bei W o-l f s · n su IVH C etst s
———
Niäntel und Jackets!
Sind nicht Ine r vom Preise abhängig. Sucht aus, was Euch paßt und das Uebrige ist
Ihnen erledigt ir wollen so wenig wie möglich Mantel übrig behalten und haben unsere
reise Danach eingerichtet.
82 wunderschöne seivegefütterte Astrachan Kragen, die in anderen Häuser-n se lunb 87
kosten. herabgesetzt ans 84. « »
127 ausgewählte Newmarkets, aus den feinsten importirten Tuchen angefertigt, die ge
wöhnlich su 812.50 und 814 verkaufen, herabgesetzt aus nur 88.76.
500 reinwollene schwarze und farvige Jersey Jackets. Um damit schnell aufzuräumen,
haben wir die Preise enorm reduzier. nmen - Jackets, reine Wolle, kl. Damen - Jerseys,
reine Wolle, 81.50, und andere für M. Kinder-Jetseys, reine Wolle in schwarz nnd Farben,
50 Centih 75 cems und SI, wenig über die Hälfte des sonstigen Preises.
Flanelle, Blankets und Entnme
Der Stolz der Hausfrauens 396 Paar 104 weise solle-ge DER-Of
wahrer Staub-müssen Jedem gefollem der sie sieht. Sie werden für» II dgi Im
272 Paar extra-große graue wollene Phian Wir haben zu vnle das-u,
taufen wir sie zu 81 pas Paar. 875 einfache Vett- Comforts su 50 Heth das . . ,
Y- Gköße Bett - Comfokts 75 Cents bei-Stint 828 doppelte Eos-ziemt rol- Iessiexp .
Ebenso eine ganze Anzahl von Satim und Daumen - Tours-US, da wir1u solch-les
R e d uk t i o n e n gegen frühere Preise abgeben. - . « «
Feine Bluntetsgn verhältnismäßig niedrigen Preisen. Roth- tus seist VIII-e III-.
von 15 Cents per ard aufwärts
Si veziellei fferten machen wir außerdem in starbwa W
Strümpfen, Shawli, calstücheim Kravatteu te. 7 - . - T
PUB- Waaren! Pu13- Waaren!
für weniger als die Hälfte der alten Preise.
wBiele fertige Hüte und Bonnets werden mit Verlust vers-saht v
Briefliche Aufträge weiden mit größter Sorgfalt ausgeführt
: D wHGILHEIISHOHNL —- «
Main Plaza, Sau Antonio, Texas.
Kraft der die Leidenschaften besänfti
,genden und die Traume des Stolzes
auf das Maß des Möglichen zurückfüh
renden Erkenntniß und der langsamen
Arbeit der Zeit, welche allmählich den
veränderten politischen Verhältnissen
die Schärfen und Härten abschleift.
Frei fiir Leidende.
Alle, die an den Folgen jugendlicher Ver
irrungen leiden: Verlust der Manndarkeit,
finkende Kraft gelehlechtliche Krankheiten, »
Strikturen, Shkxtis und die vielen Neben- ;
kranldeiten, we die Folgen dieser schreckli
chen Unregelmäßigkeiten find, erhalten —J a
enfrei—genaue Angaben, wie sie
ich selbst zu Hause kuriren kön
n e n, wenn sie an die CJikomia Medic-l
tarl surgiasl last-aim, 1029i Marter sit-»
san Mache-A cal. schreibe-L .
Der Eingepiaseltr.
Oerliner Gerichtss cene.) ,
Mit einem dicken wollenen Shawl nrn
den Hals erscheint der Grünkramhünd
ler Emil T. auf der Anklagebank des
Berliner Schöffengerichts. «
»Wieder die alte Komödiel» rief der
Vorsitzende, als er des Angeklagten asi
sichtig wurde. »An Jhrer Stelle, T»
würde ich die Sache doch ruhig zugeben,
Sie sind doch als Schreier bekannt und
schon oft deswegen vorbestraft. Am 5.
Dezember haben Sie auf der Ziegelstra
ße wieder derartig gebrüllt, daß die Leu
te sich deschwerten. Das nennen Sie
»Waare ausrufen l« — Na, was sagen
Sie dazu ?«
Der Angeklagte bewegt die Lippen
aber man versteht kein Wort.
»Wollen Sie reden oder nichtl« for
derte ihn der Vorsiyende energisch auf.
»Die alte Komödie mit der permanen
ten Heiserkeit zieht nicht mehr, ich kenne
hr Organ. Binden Sie sieh ’rnal den
hawl ab, sonst erkalten Sie sich,wenn
Sie wieder herauskommen.« -
Der Anklagte scheiut etwas verblüfft,
Holgt aber den wohlgemeinten Rath
o ort.
V o r s.: Na, also, wie war die
Sachel Bedenken Sie, daß drei Schutz
leute als Zeugen gegen Sie geladen
sind!
A n g ekl.: Die sollen man ruhig
kommen! Jck un brillenl Ein kranker
Mann, dem et det jan e Jahr usf’n
Puls liegt! Manche age kann ick
aum jiepsen—denn warum? hier is
det Dokter-Attest, wodrin steht, des ick
an eenem kathedralischen Affenton in
die Halsbänder leide!
o r s.: Zeigen Sie doch einmal
herl Hier steht allerdings, daß Sie an
einer katarrhalischen Affektion der
Stimmbänder gelitten haben. Aber
das war nur periodisch?
M
Armeli Nee,det is wahrt Jck
hab’ den Pinsel von ’u Doktor mitte
bracht, womit iel mir jepinselt hab’.
Wie kann ick mit’n injepinselten Hals
so brillen, dat et die Schupleite stört?
Ausrufen muß iet, dafor bezahle ick
mein Jewerbe!
V o r s.: Sie kennen den Unterschied
mischen Ausrufen und Skandalmachen
fehrgenau Sie sind nun schon elfMal
wegen derselben Uebertretung bestraftl
A n g ek l.: Det beweist eben meene
Unfchuldigkeetl Denn wenn ick die elfe
mal so jebrillt bätt’,·wie in die Akten
steht, dann könnte ick heite nich mehr
piepsenl Een Männ, der den janzen
Las nischt wie pinfelt und jurgeltt
ie Zeugen bekunden, daß F· derar
tig laut »ausgerufen« habe, daß man es
von der Ziegelstrasze bis an die Artille
rie- Kaserne gehört habe. Was der
Angeklagte eigentlich anpries, war gar
nicht zu verstehen, man hörte nur ein
fortwährendes, heiteres Gebrüll.
«Nächstenö luss’ ich meine Aeppel von
Nie m a n n’n ausrufen, sinf Liter zu
neinzig Pfennig t« bemerkt F» zu dem
Sehnt-wann gewendet, hohnisch.
Der Angeklagte wurde zu der verhält
nißmitßig hohen Geldstrafe von 10 Mark
verurtheilt· "
Die Cxtrablattverkitufer und Grün
kramhitndler glauben das Privileg zu
haben, auf den Straßen brüllen zu
können; bemerkte der Vorsigende bei
Motivirung des Urtheiløz »die Mei
nung muß ihnen aber durch recht ener
gische Strafen benommen werden«
Der Eingebinselte steckte den dicken
Shawl in die Tasche, er schien eine
neue katarrhalische Affektion seines ed
len Organes nicht zu fürchten.
cwndeigenthnmi - Uebertragnngen.
John Scherer an Bruno Nauschit3,
Grundstück an Scherer-Straße, 8200.
Chris. Adler an Annie Adler, zwei
Grundstücke bstlich vom Sein Antonio
Fluß, 8600. -
M
kais ............................. 25 Cis. H
»He-Eh einer Schacht-l eine Gaum- «
II- Ell-Es WT
Uchuell austösbar
augcnhetjm ist-erzogen ;)
hell en
Kopfschmcrzen
Gatten- M Nerven
KranW.
gerühmt in dck s- ists Wsu
Frager nack- Dem-II I M III-c keine
andere-L vers-stellt is .sn1
lans. Ictkcuft von Dr « wär Bänd
lcrm Am III-c Des-i
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