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Freie Presse für Texas. [volume] (San Antonio, Tex.) 1865-1945, May 31, 1892, Image 1

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Die —
Tägliche Freie Presse für Texas
erscheint ·
mit gusimtjme des Horn-sieg- je d e u You-eis- s
und kostet wird-W « —
810.00 m pas Jahr oder 82.50 « " 82 Hof-time
« aglichc Ausgada WW « j

D i e l«
Weise-w Frei- —- s- ts
ekicheiui «
Jahrgang 27 an Lunis-M Dienstag den 31 :--.3-3ai189-s. « Nymkm M-;
’ kerliorgene Schätze.
III-can un Reinheit Octavian
Guts-tuned
Doktor Staräe kehrte sich ihm heftig
zu, und seine kleinen Augen funkelten.
»Herr, Sie erlauben sich da eine
Sprache — wie in aller Welt kommen
Sie dazu, mir eine derartige Vorhal
tung zu machen ?«
Wolfram verlor seine Kaltblütigkeit
und Gelas«euheit keinen Augenblick.
»Wiei dazu komme? Mein fach
männis es Gewissen ist es, das mich
dazu t. Man kann die Sache ja
·—unmögli.Zs verkehrter anfassen, als es
hier bei hnen geschieht, und wenn Sie
so fortfahren, werden Sie niemals zu
einem Et« ebniß gelangen, vorausgesetzt
selbst,- da in der That vorhanden wäre,
was Sie-suchen.«
Des Oberbergraths Antlitz hatte sich
tief gerochen und eine kurze Oberlippe
l
itterte-n«crvös. an sah es i m an, i
sz er diesen mib uenien
Mens en am s
liebsten mit beiden » äusten ergrifer und «
zur Thür hinaus eworsen iitte. Es
mußte ihn wir-M eine gewaltige An
« Mung kosten, ich auch nur einiger
maßen zu beherrs en. ,
»Sie sind ja von einer rührenden
-Auseichrigkeit, Fert- —— Herr — nun,
Ihren werthen
en. Und woher, wenn ich mir die he
cheidene Frage erlauben dars, schreith
Ihre Kenntniß von der Berkehrtheit
miser-es Verfahrens ?«
—,,Woher s on tals aus der Besichtigung
kamen habe ich verges- -
bek bereits vollendeten Und det im l
Gan e befindlichen-Arbeiten Das kann »
ein Fachmann unmöin anders als mit
Entrüstung oder mit einem mitleidigen
Lä ln betrachten.« s
ottor Starcke ließ einige unartikui
lirte Laute vernehmen, aber aus irgend
welchen geheimen Gründen versagte er
sich-s auch jetzt noch, dem unberufenen
Krititer kurzweg die Thiir zu weisen.
»Das Betreten der Arbeitsplätze ist
Fremden streng verboten,« sagte er,
heiser vor unterdrücken Aufregung,
»und ich denke, die Au schristen der an
den ugängen befindl en Warnungs
tafe wären deutli genug. Hält man
es etwa drüben in merika für anstän- »
dig, sich über solche Verbote einfach hin- :
weg Hi setzen «
» ein Gott, eine Sache, bei welcher
underte von Mens en beschäftigt sind,
· sich doch am de nicht als ein
tieses Geheimniß betkandelm und wenn
S e durchaus vor remden Augen ver
bergen wollten, was da getrieben wird,
so hätten Sie statt des bretteruen Bau
zaunes mit seinen A tlö ern und Lücken
eine dreifache chinesi che auer um Ihr
Terrain ziehen mii en. Aber ich muß I
ÆhM,-verehrter err, daß mir J re
ung ganz unverständlich ist. ch
glau te, mir durch meine ehrliche War
nung vielmehr einen Anspruch auf Ihre
Dankbarkeit u erwerbeu.«
Der Ober ergrath bemühte sich, sein
eben noch sehr ingrimmiges Geicht zu
einer freund ichen Grimasse zu ver
ziehen.
.-,,Nun ja, Ihr lerbes Urt eil mag ja
aus einer rechtschaffeneu bsicht ent
sprungen fein, nnd es ist ja auclänicht
unmi- ich, daß hier und da kleine ehler
gema t worden find, die noch beseitigt
werden müssen. Aber es ist nicht ange
m, das aus fremdem Munde zu ver
ne men, umal iti einer — entschuldigen
Sie — o wenig verbindlichen Form.
Und noch unangenehmer würde es mir
sein, wenn Sie sich etwa auch Anderen
gegenüber in ähnlicher Weise aussprii
. Sie haben ja auch nicht das
mindeste Interesse an »der LWeite-nier
IDIICUOIH Uns-VI, WIV VII II kkc GYGII
-
l
haben wollen oder vielleicht wir ge
ehen haben.«
«5«Oas ist richtig. Aber ich habe ebenso
wenig ein Interesse daran, es zu ver
chweigeu. Einer meiner Bekannten
ier in der Nachbarschaft scheint von
onders leb Zier Theilna me für die
clissborner o rarbeitene üllt zu sein,
nnd ed gesagxg hauptsächlichan eine
Anregung, ich mich trotz Jhrer
Warnungstafeln von dem Staude der
Dinge unterrichtete. Was fiir eine Ur
sache tte ich nun, den Mann zu belü
gen o er ihm etwas zu verheimlichen ?«
»Und den Namen dieses Bekannten
— darf man ihn erfahren ?«
»Warum nicht, i habe keine Geheim
nise. Es ist Herr homas Rochollauf
ellent in.«
Der oitor schlug mit der Faust auf
. den Tisch- und eine Oberlippe zitterte
noch heftiger als zuvor.
,Der al«ol Das sind ja recht
hübsche Erbstnun en. n seinem Auf
trage also ind ie ge ommen, um zu
spioniren ?«
»Nicht um zu spioniren, sondern iini
Ihnen meine Dienste anzubieten, bin
geiommeu. Sie vergessen, Wie es
Feind den Anfang unserer Unterhal
tuug.«
. Der Oberbergrath trat an das Fen
ster, und sein Athem ging schnaufend,
wie der"enige eines erhitzten Pferden
ter einer Stirne wälzten sich jeden
alls allerlei bedeutsame Gedanken · aber
er ließ Minuten verstteichen, e e er
einein derselben Ausdruck gab. .
»Sie sagen, dieser Herr Regen sei
J r Bekannter,« fragte er endli ,·»d·ag
st, ehrlich gesprochen, Sie sind intim
mit ihm defreundet, nicht wahr r«
»Ich kenne den Besitzer von Millia
t seit weniger als vierundzwanzig
Dudenz aber ich leugne nicht, daß er
mit ig pex That sehr gut gefüllt
»Das ist mir natürlich sehr gleichgilx
tig, wenn ich Ihren Geschmack auch «
nnter mis« gesagt — etwas sonderbar
finde. Ich dachte nur eben darau, daß
Ihre Freundschaft für diesen Herrn Sie
ohne Zweifel veranlaßt haben würde,
ihm über alle Vorgänge auf seliffliorn
fortlaufend Bericht zu erstatten, falls
es mir in den Sinn gekommen wäre,
Ihrem Gefuch nm eine Anstellung zu
entsprechen-«
»Man ist, wie es scheint, sehr miß
trauisch in meinem lieben Vaterlande
Seien Sie versichert, Herr Doktor, daß
ich in dem von Ihnen angedeuteten
Falle nnr noch im Interesse Desjenigen
tätig gewesen sein würde, in dessen
ienst ich hier auf Kliffborn gestanden
hätte.«
»Wirt·lich? Und Sie könnten Ihr
Ehrenwort dafür verpfiinden !«
»Undedenklich l«
»Sie könnten mir mit Ihrem Worte
versprechen, daß Sie weder mündlich
noch schriftlich an Herrn Rocholl oder
an eine andere uninteressirte Persön
lichxeit irgend welche Mittheilnngen
ge ngen lassen würden, welche die Be
schaffenheit oder den Stand unserer Ar
beiten betreffen ?« -
»Wenn ein solches Versprechen zu
Ihrer Beruhigung erforderlich wäre,
könnten Sie es o ne Weiteres haben !«
» m! Und hre PapiereP Ihre
Prü ungszengnisse und Referenzen?
Man pflegt sich doch mit dergleichen
zu versehen, wenn man darauf aus
geht, sich um eine Anstellung zu bewer
en.«
Der Jngenieur zuckte mit den Achseln,
und zum ten Mal trat etwas wie
eine gewisse— erlegenheit in seinem Be
llcylllcll sll Ell c.
»Meine Legitimationen und Zeugnisse
sind mir aus der Reise abhanden gekom
men,« sagte er. »Ich bin mit Vergnü
gen bereit, jedes Examen oder jede
raktische Probe meiner Leistungsöähiw
eit zu bestehen; aber ich würde seien
verbunden sein, wenn Sie alles Ue rigc
ans sich beruhen ließen.«
In den kleinen, verschmitzten Aeug
lein des Doktors leuchtete es verständ
nißvoll und zugleich triumphirend ans.
»So — so !« meinte er, einen wesent
lich anderen, vertraulicheren Ton an
schlagend. »Bei-mit lich war es irgend
ein kleiner Schiffbr , bei welchem Sie
hre Papiere einbüßten. Dergleichen
ann ja dem Tüchtigsten passiren, auf
goher See sowohl a s ans dem festen
ande. Nun, soferntvir uns nur alle
eit recht verstehen, mein Lieber, wird,
von nicht weiter die Rede sein. Es
bliebe also nur noch ein einziger Punkt
Werledigem die Gehaltsxrage nämlich.
ie sind die Ansprüche be chafsen, welche
Sieåcz erhsebenPS d H
» er nche ie, ie öhe meiner
Besoldnng nach dem Werthe meiner
Lei tnngen zu bemessen. Es wird nach
Ablauf des ersten Probemonats noch
Zeit Genug sein, darüber zu reden.«
» ’nverstanden. Und ich. bemerke
Ihnen schon heute, daß bei den reichen
Mitteln, iiber welche ich verfüge, die
Größe Jhrcs Gehaltes ganz nnd gar
keine Rolle spielen wird.- Wenn Sie in
jedem Augenblick eingedenk bleiben, daß
.nnsere Interessen gier Hand in Hand
gehen, und daß ie mit dem bedin
« gungslosen Eingehen aus meine Absich- .
ten und Wünsche nur Ihren eigenen
Vortheil wahrnehmen, o werden Sie
ans Kliffborn ni t nur hr gutes Aus
« kommen finden, ondern Sie werden es
nnter Umständen sogar zu einem kleinen
Vermögen bringen können; doch davon
»und über manches Andere, was noch
! Zwischen uns erledigt werden muß, wer
j en wir später reden. Wann glauben
:Sie, Ihre Stellung antreten zu kon
» ute noch, wenn es hnen so ge
fällt. Aber — halten Sie meiner Un
tenntniß der Verhältnisse die Frage zu
ute — bedarf es siir den giltigen Ab
schluß leines soichemEngagementsvertrw
kv suujt uvuj ou Dusuullllullg llllockck
et onen ?«
» iein. Der Besitzer von Kliffborn
Hist schwer krank und unfähig, irgend
swelche Dispositionen zu treffen. Um
-. ihn haben Sie sich überhaupt nicht zu
P kümmern, denn ich bin nicht nur bevoll
f mächtigt, die Bohrarbeiten mit all«
ihrem Zubehiir ganz selbstständig zu lei
ten, sondern ich kann auch über beliebig
große Kapitalien nach eigenem Ermessen
und Gutdünken verfügen. Seien Sie
versichert, mein werther Herr Wolfram«
—- der Name des jun en Ingenieure
mußte ihm plötzlich wieder eingefallen
sein — »daß ich mich in Allem, was ich
gethan habe und noch weiter thun werde,
»in vollster Uebereinstimmuug mit mei
nem Auftraggeber befinde, auch wenn
Ihnen dabei viellei t Dies oder Jenes
auf den ersten Bli etwas befremdlich
s einen müßte. Es wird in solchen
s F llen nicht Immer angängig sein, Er
klärungen zu geben und langwicrige
Erörterungen stattfinden zu lassen, aber
bei einigem guten Willen auf Ihrer
Seite werden wir uns schon verstehen,
wie ich ja auch Sie vorhin sogleich ver
standen habe, als von Ihren Zeugnifsen
und Empfehlungen die Rede war. Dic.
wesentlichste Hauptsache ist Verschwie
genheit!«
»Berfchwiegenheit i« wiederholte Wolf
ram, indem er den Händedruck des Ober
bergraths duldete, ohne ihn zu erwidern.
Dann, feine Hand so schnell ald mög
li befreiend, uhr er fort: »Ver1nnth
lig werde ich meine Wohnung hier im
Hause zu nehmen haben.« » · »
»Bis auf Weiteres, ja. Sie mufsen
sich in der elenden Baracke einrichten, so
gut es eben geht. Noch inx Herbstaber
I
l
i
r . · «» . . I
werden wir, wie ich hofft-, Alle miteinan
der das behagliche Restchen beziehen
können, das ich nns da driiben erbauen
lasse. Uebrigens wünschen Sie nicht,
gleich jetzt nIit Ihrem Kollegen, dem
Jngenienr Hasselkanip —- nebenbei be
merkt, einem sehr verständigen nnd mu
gänglichen Manne ——-— bekannt gemacht
zu werden ?«
»Spiiter!« wehrte Molfranr ab.
»Er-stritten Sie mir zunächst, meine ge
ringen Habseligkeiten zu holen. Norl
vor Einbrnch des Abends gedenke ich
zurück zu sein.«
Der Oberbergrath hatte nichts dage
gen einzuwenden, und während er dann
vom Fenster ans dem über den Hof
Schreitenden nacl)schaute, murmelte er:
»Der Bursche scheint wahrhaftig keiner
» von den Dümmsten, nnd ich werde ihn
lthener genug bezahlen müssen. Aber
i was blieb mir Anderes übrig, als ihn zu
Jkauffem wenn ich diesem verdammten
lAu passer da drüben auf Mellenthin
nicht eine Waffe in die and geben
wollte, die vielleicht gerade Ietzt doppelt
I unddreifach gefährlich gewesen wäret«
s Fortsetzung folgt.)
L Wie ift dies !
«Wir bieten einhundert Dollars Belohnung
cu- Zdhow Sk-ll sus» 0«4«--·s- h-- »Ob«
teiixkk"e"h7kieå« Isoibhxiisiiåiärks Kissgshiiii ;
werden kann. f
s F J. C h eney en C o., Eigenthümer,
Toledo, Ohio.
Wir, die Unterzeichneten haben F J. Chench
seit den letzten 15 Jahren gek.1nnt und halten
sihn fiir vollkommen ehrenhnft in allen Ge-(
lschäfisverhandlungeu und finanziell befähigt, s
s alle von seiner Firma eingegangenen Ver
i bindlichkeiten zu erfüllen.
T W est Be T ru a r, Großhandels-Droguisten
Toledo, Ohio. ,
Walding, Kinnnn ö: Mart-im Groß
handels-Droguisten. Toledo, Ohio.
HalPs Katarrh Kur wird innerlich genom- x
men und wirkt direkt auf das Blut und dieJ
schleimigen Oberflächen des Systems» Zeug- ;
nisse frei versandt· Preis 75 Cents fiir die
Flasche. Verkauft von allen Apothekern.
, — -——.mO-— I
Blumen-zischt unt-« Blumenhandel in
Texas.
Die Saison ür die Verschickung der
Cape Jasmitk lüthen hat jetzt begon
nen-sagt die in Alvin erscheinende
,,Sun« in einer ihrer letzten Nummern:
Für die, welche in Alvin wohnen, wür
de es kaum nöthig sein, dieser That
suche Erwähnung zu thun, weil die
prächtigen blendend weißen Blumen
sofort jedes Auge auf sich ziehen und
weil der Duft derselben ein so reicher(
ist, daß die Luft ringsherum davon l
förmlich gewürzt wird.
s Was der Pflanze aber eine berchtigte
Wichtigkeit giebt, ist der Umstand, daß
Idie Cape Jasmin -Blüthe die Lieb
, lings - Modeblume aufdein nördlichen
Markte geworden ist und dadurch einen
nicht unbeträchtlichen Handelswerth be- »
kommen hat.
Der Distrikt von Land, auf welchem J
die Pflanze mit Erfolg gezogen werden
kann, ist«nun aber ein nicht sehr um
fangreicher und zu den Plätzen, wo sie
am besten gedeiht, gehört unsere hiesi
ge Küstengegend. Die Folge davon ist,
daß die Kultur derselben in den
letzten Jahren hier einen bedeutenden
Aufschwung genommen hat. So hat
einer unserer bestbekannten Garten
künstler, Herr V. Wright, in diesem
Augenblick sechs volle Acker, welche mit
Cape Jasmin-Stöcken bestellt sind und
hat sich durch sie einen reichen Gelder
werb gesichert. Wie er sagt, liegt der
Hauptgrund, weshalb die Blume einen
so großen Handelswerth besitzt, in der
ihr eigenthümlichen Eigenschaft, die
Verschifsung nach großer Ferne hin bes
ser auszuhalten, als jede andere Blume.
Herr Wright übernimmt z. B. die Ver
antwortlichkeit dasür,doß die Cape Jas
min-Blüthe an jedem, auch noch so ent
fernt gelegenem Punkte der Ver. Staa
ten in bester Verfassung ankommt; sie
kann sechs Tage ausdeni Yeggblejben
aus quu »oui«-ruhig IUIUJ Ulclllcll,
natürlich muß sie gepflückt werden,wenn
sie eben anfängt sich zu öffnen. «
Selbstverständlich treibt Herr Wright
ein recht bedeutendes Geschäft mit die-»
sem verhältnismäßig neuen Handels
Artikcl, fast nur aber mit großen Blu
men-Firmen; der Durchschnitts-Preis
welchen er bekommt, PS für tausend
Stück und wenn er in kleineren Quan
titäten verschickt, sm; in diesem Jahre
ist die Nachfrage eine bedeutend stärkere,
als je zuvor; die Quantität, welche er
jeden Tag verschifst, stellt sich auf 6,000
Blumen.
Außer Herrn Wright es giebtin Alvin
noch eine ganze Anzahl von kleineren
Züchtern, ja auf jedem Hofraum findet
man ein paar Cape Jasmin-Sträuche.
——..- —
Eine garanttrte Kur.
Wie antprifiren den angesetgtea Apothetey anen
Dr. Lin S Neues heilntitiel gegen Schwindsuchh Qu
sten und rcältnng auf folgen e Bedin unq zu vertau
en: Wenn Sie von der Geipne be allen sind, und
leses Mittel den Anweisungen entsprechend gebraut-en
wollen, indem Sie es eingehend probirem nnd wenn
Sie dann keine Bessern-s durch dasselbe verspüren,
dann schiefen Sie die Flasche urück nnd Sie werden
Ihr Gelb zurück betont-new ie machen dies Angebot
in Folge der großartigen Erfolge, welche dies Mittel
bei der leytjäbrigen Gewinn-Epidemie auszuwerfen
hatte. Wu- haben von keinem Falle gehört, in dem
das Mittel nicht geholfen atte. Man mache einen
Versuch. Probeflafchenftei eileolptheiß,Thonip
ion ä Co. Große Flaschen 50 Eents nnd Il.00.
« -- --- «o-«-· s- -
Grundeiqenthums s lieb-Immunqu
Paul Meerscheidt an B. F. Mel-Fin
ley, Grundstück in Meerfcheidts Sub
division an Giiiither-Strasze, 83,700.
B. M. Hammond und L. Ulrich an
Frau N. Nentwig. Grundstück an Pre
«sastras;e, 375().
Migräne weicht durch fBeechanks
Billet-.
JQHO chccccccjg
f XII-Kof- Z STFZS Z Es thT
Neue Waaren ! Die durch ihre Preise anziehen Neue Waaren!
WM «Werthe« fUr die KUUdeU- welche benutzt werden W III-— « —
Chenille-Portieren nnd Tischdecken.
Wir offeriren Eh enille - P o rtieren
und T i f ch d e ckc n zu absolut halbem Preise
, Wir aben 50 Paare Portieren nnd 100
Tischde en, alle zu demselben Preise
5 Dollar Portieren ....... zu s 3.5().
. 6 » « ......... » 4.00.
7 » « » 5s00s «
8 » » » 6.00. !
10 » » . ,, 7.50. s
12 » » 8 50. .
15 » » » 10.00. j
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stiämtensslgtstem h «
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Gemustertc Bedford Cord zu 12z.-;
Cents per Pakt-.
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schwarz und farbig zu 75, 90 Gent-D sl und
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Fancy gemusterte Jndias, schwarzer-,
farbiger und weißer-Grund; zwetfarbi ein
fach und verschiedenartige Figuren, B unten,
Scrolls und andere Muster-, 75 Sortenfsle
Kombination, jedes 20—22 Zoll breit, 36- 48,
60, 68, 75 Cents nnd 81. 28 Zoll breite zu
81 und 81 25.
Verschiedene Glaeee Sutahs, zu W
85, 50 und 75 Geists
Das Feidenlager übertrifft alles Deiqu
fene in Auswahl, Güte und Werth für sjeden
s weck, wo Seide gebraucht wird, nnd deren
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IT- L s w O L Es O NYWWW
Korrespondenz — S wiß Alp
30. Mai ’92.—Das Maisest in La
Grange war vom Wetter in jeder Weise
begünstigt und in Folge dessen ein äu
ßerst gelungenes. Verbanden damit
war eine Geflügel- und Race - Vieh
Ausstellung. Recht hübsche Exemplare
waren hiervon vertreten. Von den ge
schmückten Wagen zog der mit dem er- ;
sten Preise bedachte ,,King Cotton«g
darstellende Wagen die allgemeine Auf-i
merksamkeit aus sich. Derselbe ward
von der äußerst rührigen Firma«
Speckles äs, Shaw ausgestattet. Jch
muß mich der Erwähnung weiterer Ein
zelheiten des Festes enthalten.
Ein Ereigniß war die am 25. d. M.
gefeierie Hochzeit des in weiten Kreisen
als ebenso liebenswürdig wie gedie
gen bekannten Herrn F. Mosig aus
La Grange mit der, mit allen Vorzü
gen ihres Geschlechts ausgestatteten
Frl. v. Thaden. Meine Unfähigkeit,
der Beschreibung der Feier gerecht zu
werden einsehend, erwähne ich nur, daß
für die Gäste in solch vorzüglicher
Weise Sorge getragen wurde, daß die
Erinnerung an die Feier lange in ie
dedeheilnehmer an derselben fortleben
wir . «
Bei verschiedenen nach allen Richtun
gen gemachten Ausfliigen machte ich die
Beobachtung, daß die Baumwolle im
Ufssaømssnon VIII-Ist onkfösslsc «kx-·c.’«
-.-.o---.
------ --·-·- ·-"«'-"7·- »Im-Ir
sieht man große Flächen, welche von
Insekten verschiedener Art gänzlich
zerstört sind, sodaß nochmaliges Pflan
zen nöthig ist. -
Jn O’Quinn hatte ieh das Vergnü
gen, Herrn Chas.-Melcher bei bester
Gesundheit anzutreffen. Wie man ver
nimmt, sind seine Aussichten als »Mit
glied in die Legislatur gewählt zu wer
den, die günstigsten. Herr Louis
Melcher hat jetzt ein mit allen Verbesse
rungen eingerichtetes photographisches
Atelier.
Jn Weimar, Schulenburgsund Fla
tonia sah man viel mehr vergnitgte Ge
sichter, als es noch vor kurzer Zeit der
Fall war. Dieses alles hat der Regen
zu Stande-gebracht.
Letzte Nacht hatten wir wieder ein
Gewitter verbunden mit leichtem Re
gensall. - E. II.
————— «--———----.—.-——--—s—ff
Besser als eine Dollar Flasche Blut
reintgungömttteh
! Dr. W. H. CvauH, der erste Apo
;theker von Sanford, Florida, sagt:
s »Ich zaudere nie St. Patricks Pillen zu
empfehlen. Jch verkanse von der Sorte
mehr als von Irgend einer anderen, die
ich fiihre.« Es giebt nicht-Z Besseres
und eine Dosis erzielt ost mehr als eine
ganze Flasche Blutreinigungømitteh die
zu einem Dollar verkauft wird. Zu
haben bei F. Kalteyer F- Sohn, Dom
ltng de Flood, Adolph Dreiß, Kalteycr
Fe Schuchard, R. Cohn nnd Js. T.
Hatrisom Druggisten.
Ausruf
Au die Mitglieder des Le ver-Bundes, die
des-Mis- amerttant ehe Le rerwelt nnd die
Frei-n edentscher Cdaaøgtttndieses Lande«
Zum erstenmal seit dem Bestehen des
Lehrerbundes wird uns die Gunst zu
theil, eine Jahres-Versammlung im
eigenen Heim, in den Räumen des von
uns gegründeten Lehrer-Seminars, ab
zuhalten. Auch hat uns das Direkto
rium des Turn - Lehrer - Seminars in
liberaler Weise seine stattliche Halle zur
Verfügung gestellt, so daß für Ver
sammlungs-Raume und Komitå - Zim
mer in bester Weise Sorge getragen ist.
Der Ortsausschuß wird für die Gäste
aus Nah und Fern die besten Quartiere
bereit halten und es an nichts fehlen
lassen, den Besuchern den« Aufenthalt
in hiesiger Stadt angenehm zu machen.
An interessanter und fruchtbringender
Arbeit wird es nicht fehlen; wichtige
Fragen auf dem Gebiete des amerikani
schen Schulwesens harren ihrer Lösung
und es» ist unsere Aufgabe, an einer
vernünftigen Lösung derselben mitzu
arbeiten; gemeinsames Interesse follte
alle Lehrer deutscher Zunge in diesem
Lande zu gemeinsamer Arbeit entflam
men und gerade dazu soll der Lehrer
Tag anregen. Daher ergeht an Sie
Alle der Ruf, sich Nzu dem diesjtthrigen
Lebtertaa. der in ilmmikkp nimm bis
8. fJuliTabgehalten wird, einzusinden
und die befreundeten Kollegen zur
Theilnahme aufzufordern.
Mit kollegialischem Gruß
tl ich- räfldent des Lehrerbundes.
Hm Sänftkäkofer.psekretär » « - » ,
V. A. Adams, Präsident des Ortsausschnsses.
Leo. Stern, Selretät » » »
— Zu Marsberg im Regierungsbes
zirke Arnsberg in Westfalen send durch
eine Feuersbrunst 46 Wohnhauser,·24
Stalle und 18 Waarenntederlagen em
geäfchert worden. Auch kamen 60
Stück Vieh in den Flammen utn. Ueber
250 Personen wurden durch die Kata
strophe obdachlos.
III-Fuss- T
Geschmacklvs—Wirkfa«m
bei einer
——kranken Leber.——
Wenn nach Vorschrift eingenommen werden
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25 Ceuts dir S tel
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