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Freie Presse für Texas. [volume] (San Antonio, Tex.) 1865-1945, September 07, 1893, Image 4

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.
L kaltes.
-l· Jas.H.Freuch« -l·
Einer unserer besten Bürger ist durch
den Tod plötzlich aus unserer Mitte
odberufen worden. Ein Schlaganfall
machte dem Leben von James .
French am Mittwoch Abend 8 Uhr
nach nur zweistündigem Leiden, ein
Ende.
Seit einigen Monaten war der Ge
iundheitszustand des Herrn French kein
befriedigenden Er hatte auch eine
kurze Erholungsreise unternommen,
von der er anscheinend gestärkt zurück
gekehrt war. Aber eine gewisse
Schwächew4chte sich doch gelegentlich
bei ihm geltend.
Am Dienstag wohnte er noch der
Stadtrathssitzung bei, deren Schluß er
allerdings nicht abwartete. Am Mitt
woch lag er seinen Geschäften ob und
hatte gegen 4 Uhr Nachmittags eine
Konferenz mit dem Mayor Paschal
über verschiedene öffentliche Angelegen
heiten. Als er gegen 5 Uhr die Osnce
des Mahors verließ, trat bei ihm hef
tiges Crbrechen ein; die Aldermen
sbflmg und Daugherty und W. H.
akxetson eilten herbei und führten
Herrn French zu einem Stuhl, auf
welchen er sich niederließ. Während
dem wurde eine Kutsche herbeigeholt
nnd die beiden letzteren Herren beglei
teten Ihn nach Hause. Unterwegs
dauerte das Erbrechen an und Herr
Freneh schien sehr zu leiden
Im Haufe wurde der Kranke auf ein
BFK gelegt, die Aerzte Shropshire,
icks und Young ließen ihm zur
· er; man wußte jedoch, daß es mit
Ihm vorüber sei und um 8 Uhr schloß
James H. French für immer die Augen.
Der Verstorbene war 57 Jahre alt
und in-Dalifax Counth, Virginien, ge
koxeg.· 1852 kam-er nach »Tean und
W
ueg na) ans einer inancye m Aragcofa
Counth nieder; wo er als noch junger
Mann das Amt des Sheriffs beklei
dete. Während des Krieges nahm er
eine Stellung im Kommissariat der
Konfdderirten ein. Nach dem Kriege
eröffnete ers in der Commerceftraße in
Satt Antonio ein taufmännifches Ge
schäft, von welchem er sich jedoch nach
einigen Jahren zurückzog, um sich als
igenthumsagent zu etadliren.
Wen er mehrere Termine als Al
dermnn gedient hatte, war er zehn
ehre lang —bis 1885-— Mahor der
« tadt nnd zur Zeit wieder Mitglied
des Stadtrathes.
Er war mit Sallie Webb, Stief
techter des verstorbenen Enoeh Jones,
verheirathen Der Ehe entsprossen fünf
Linden zwei Söhne und drei Töchter,
ddtt welchen letzteren zwei noch unver
heirnthet find-. -
Mit Innres H. French ift ein ganzer
Mann, ein Gentletnan im wahrften
MWortes, ans dieser Welt
jeden. An ihm waren uns in der
Syst gute Eigenschaften bekannt
getrost-dem Eigenschaften, die von ei
nem-. vorzüglichen Karakter und von
durchaus weltmännifchen Ansichten
Mgem »Er kannte keinen Unterjchied
Nationalität; er war gleich lie
benswürdig und gefällig gegen Jeder
nnn; der T pas eines vollendeten
nnnes, fewo lfeiner stattlichen Fi
sirk feines ehrwürdigen, vertrauen
» « .
how Issäksbans m-- bös-m
reten nach, welches den ritterlichen
Steh des Südländers, mit jener na
türlichen Leutseliqkeit verband, die fern
war von eglicher Derablassnng. French
innr- aus ein Ehrenmann durch und
durch; sein Tod hat die ganze Bevöl
kernng ties erschüttert und das Beileid
Iiit der tiefgebeugten Familie ist ein
IZW Stunde der Beerdigung ist noch
Mkestgesetzn Sie wird bekannt ge
eben werden, wenn die beiden in
ort Werth wohnenden Söhne hier
ssesksxzind
C e s n eh t.
De t t A
cis-« »Mit-T III-MS OUEMI
chseleIenheit geboten wird, die
Chefchespr zu erlernen.
tillige nerdieten sind unter
ll E 21 in der Expeditivn dieser Zei
Herdetkn
die iutut-neunt- sder Leut Ortion
Muts-u Co. angeschlich.
Distriktrichter Frank G Morris in
Mit hat entschieden, daß die auf den
U September in Williamson Counth
andernnntte Abstimmung über das Lo
M OstioipGesek nngesetzlich ist.
Die Liandrhåndler G. W. Scott
und G.F Ring hatten gegen die Ab
haltung der Wahl auf drei Gründe
hin protestirt nnd um Entscheidung
gebeten.
Der erste Grund war-« daß das
Connthgericht verabsäumte, die öffent
liche Bekanntmachnng der Wahl durch
Inschlagzettel in gehöriger Weise vor
zunehmen. »
e » n ,- A.,«
» III- sslscuc, VIII III OULUI UPUUIID
Geses beg Staates keine Vorkehrungen
trift, bie von den Petenten voraus
bAltte Lizens zurückzubezahlem
» dritte, baß die Wahl ungeseklich
leis- Me, ba in den Precinkten 1, 3
kinb 5 das LocalsOptiomGesetz bereits
m Kraft ist, bie Bürger also noch ein
tnal über das Gesetz abzustimmen
hätten. ".
Juden beiden ersten Punkten ent
schied ber Richter gegen die Petenten.
Just britten stimmte er ihnen jedoch bei
, nd instrnirt die Countygerichisbeami
’ ten von Williamson Couniy, am ersten
Montag im Januar 1894 vor ihm u
erscheinen, nnd zu erklären, weßhalb sie
ni abgehalten werben sollten, das
R nltatber am Il. September statt
gehabten Wahl als ungültig zu be
trachten unb von demselben in ben
öffentlichen Büchern keinerlei Notiz zu
nett-rein
, MssGesmlk
Teuts K ·t
Wage-PFAFFENKka
"« a solcher
Osterten befördert bie Ex
.- Zeitung unter N. s.
l —J
Schattenseite-i des StanessEiseuhahnT s
Systems.
Ueber die praktischen Erfahrungen,l
welche bis dahin mit den im Besitze des
Staates befindlichen oder unter Staats
Controlle stehenden Cisenbahnen ge
macht worden sind, bringt bat- in New I
York erscheinende ,,Commercial Balle-.
tin« den folgenden Artikel: .
»Das System der Staats-Eisenbah- s
neu hat sich in Preußen im Ganzen
bisher besser bewährt und befriedigen
dere Ergebnisse geleistet, als irgendwo
anders. Vor Kurzem hat aber ein
Korrespondent in dem Londoner Blatt,
dem »Transport«, eine Reihe von Ar
tikeln über Eisenbahn-Frachtsätze und
Staats-Controlle der Eisenbahnen ver
öffentlicht, in welchen er darthut, daß
das preußische System ganz dieselben
Mißstände aufweist, über welche am
meisten und schwersten bei den unter
der Verwaltung von Privat- Gesell
schaften befindlichen Bahnen Klage ge
führt wird. Der Kritiker ist freilich.
ein Franzos-e nnd stitnt seine Kritikl
hauptsächlich auf sranzbsifche Quellen
und Studien; da es sich aber um kalte
»Thatsachen, nicht um bloße Ansichten
handelt, thut die nationale Eifersucht
und Gegnerschaft ihrer Beweiskraft kei
nen Abbruch. Bei Befprechung der
nationalwirthschaftlichen Erfolge, wel
che die französischen, unter der Aufsicht
des Staates verwalteten Eisenbahnen
aufweisen, zeigt der Kritiker, Herr
Mange, auch drrchaus keine patriotische
Voreingeno.nmenheit.
Eine Reihe von Jahren —- so lautet
sein Bericht, welcher die bisherigen
Resultate zusammenfaßt — haben die
Staats-Eisenbahnen in Preußen einen
ganz erklecklichen Gewinn erzielt; im
letzten Jahre hat sich das Blatt aber
gewendet; der Gewinn ist in ein Defizit
umgefchlagen und für das laufende
Jahr wird auf eine noch größere Ab
nahme der Einkünfte, mithin wird auf
ein noch bedeutenderes Defizit gerech-»
net. Wäre dasselbe dem Umstande zu
zuschreiben, daß bei der Betriebs-Ver
waltung der Bahnen dem Interesse der
Verschiffer zu sehr Rechnung getragen
wurde, so möchte das in den Augeni
derer, welche grundsätzliche Befürworter T
des Staats - Eisenbahn - Besitzes sind
nicht von gerade ausschlaggebendem
Gewichte sein. Das ist aber nicht der
Fall, wie die Thatsache zeigt, daß es
eben die Geschäftswelt ist, welche sich
auf das bittersie über übermäßig hohe
Frachtsiitze und unzulängliche Leistun
gen beschwert und daß, wie geklagt
wird, die feit lange verfprochene Her
abminderung der Passagiersiitze unab
sehbare Zeit hinaus vertagt worden,ist.
« Der Gesetzvorschlag, welcher im Jahre
1879 den Verkauf einer Anzahl von
preußischen Bahnen an den beantragte,
Imachte in der Einleitung die beträcht
liikhe Thon-»h- »n»m. dan hist-inm
weil im Besitz unter Verwaltung von
Privat - Gesellschaften allzu gierig auf
Gewinn seien, nur hohe Dividenden
im Auge hätten und des an eine Her
absetzung der Fracht- Personen-Sätze
gar nicht dachten, ihr sogar entschieden
feindlich gegenüber ständen; nur der
Staat-so wurde angeführt-wäre im
Stande, den Eisenbahnbetried derartig
zu führen, daß er zum Nutzen der All
gemeinheit ausschlüge und allen Lan
desthelen in gleichmäßiger Weise zu
Gute käme. Der Reform- Tarif, wel
cher sich ausschließllich auf die Veran
schlagung stützte, was die Bahnziige zu
befördern im Stande wären-heißt es
weiter ——- ist denn auch eingeführt wor
den und mit der ganzen Einfachheit
und Gleichmäßigkeit eines auf Meilen
zahl begründeten Kostensatz- Systems
ist es zu Ende gekommen. Die Herab
setzung der Raten ist keine allgemeine
gewesen, sondern hat nur einzelnen
Spezialinterefsen und Bevorzugten zum
Schaden anderer Vortheil gehrachi.
Jn Australien sind die Eifenbahnen
nicht nur im Befitze der Kolonial-Re
gierungen, sondern diese selbst stehen
unter der Herrschaft der Volkgstimmung
und Abstimmung. Da sollte man doch
voraussetzem daß dort, wenn überhaupt
irgendwo, die Frachtsätze von Platz
zu Platz nach dem Gesetze einer voll
kommnen Gleichmäßigkeit geregelt wor
den wiiren. Dem ifi aber durchaus
nicht so; wie der »Transport« an
führt, beträgt . B. der Frachtsatz von
Sidney nach range, die «192 Meilen
von einander entfernt find, 31 Pfund,
6 Shillings und 6 Penre und der nach
ah, 292 Meilen, nur 20 Pfund. Von
» idneh nach ·Covtamu»nd«ra,» 252 Mei
kclb UUU klllllllocc llcgcllo, III Dcc Ukklcysp
preis auf 38 Pfund, 6 Shillings und
6 Pence, während nach Waggawagga
bei einer Entfernung, welche um 56
Meilen größer ist« nicht mehr als 20
Pfund ausmacht. Die Kaufleute in
Contamundra haben daher an Fracht
auslagen gespart, wenn sie ihre Waa
ren von Sidnev nach Waggawagga
gehen ließen und dann für die Strecke
von letzterem Orte nach Contamundra
zurück die Lokalfracht von 8 Pfund
6 Shillings bezahlten —- ein Fall, wie
kein schlimmer-er gegen die amerikani
fchen Eifenbahndespoten geltend ge
macht werden kann. Und nicht besser,
wie in South Wales, steht es mit die
ser Ungleichmäßigkeit der Frachtpreiie
in der Kolonie Victoria, wie der
Mangefche Artikel im »Transnort«
darthut.
Jn Frankreich giebt bei den Bah
nen, welche unter der Aussicht der
Staatsregierung stehen, die Benach
theiligung der einheimiichen Artikel
durch die ungleichen Frachtsiitze, welche
ausländischen Waaren zu Gute kom
men, ebenfalls gerechten Anlaß zu
schweren Klagen. Der Preis für den
F
Transvort von Getreide von Havre
nach Paris z. B. ist für den importir
ten Artikel niedriger, als für den ein
heitnischen. Französischer Wein hat
für die Strecke von Bordeaux nach
Paris 37 Franken an Frucht bezahlt
nnd spanischer Wein von der Grenze
jäher Bordeaux nach Paris 36 Franken.
Wolle hat für die Strecke von Mar
seilles nach Rouen, 510 Meilen, den
gleichen Frachtsatz zu zahlen, wie von
Roubaix nach Rouen, die 680 Meilen
von einander entfernt sind und zwar
beträgt der Frachtsatz für australische
Wolle 37 Franken; der für die algie
rische 50 und der für die im Jnland
produzirte 58l
Jn Oesterreich-Ungarn hat der Ver
such,denEisenbahnbetriebunterStaats
Kontrolle zu stellen, soweit einen ver
hältnismäßig leidlichen Erfolg gehabt.
Und doch haben Chicagoer Zeitungen
vor Kurzem die Mittheilung gebracht,
der Vorsteher der österreichischen
Eisenbahn-Kommission, Herr H. Graf,
welcher sich zur Zeit die dortige Welt
ausstellung angesehen hat, habe nach
einer- eingehenden Prüfung des ameri
kanischen Eisenbahn-Systems und des
sen Wirksamkeit sich dahin geäußert,
er sei jetzt zu der festenund wohlbe
gründeten Ueberzeugung gelangt, daß
es doch wohl besser sei, wenn der Eisen
bahnbetrieb und Dienst in der Hand
von Privatkovorationen lieae. Selbst
unter der kaiserlich-österreichischen Ver
waltung. fügte er hinzu, wirke der fort
währende politische Wechfel fchüdigend
auf den Eifenbahndienst ein.
« - —--0.—»-- -—s
Trauer - Anzeige.
Freunden und Bkannten hiermit die
fchmerzliche Nachricht, daß es dem Herrn über
Leben und Tod gefallen hat, meinen lieben
Mann, Pastor W Krapf, am 6. Sep
tember, Abends 6.30 llbr aus der Zeit in die
Ewigkeit abznbcrufen
Die Beerdigung findet Freitag den s. Zep
te1nber, Nachmittags 4 Uhr, vom Trauer
hanfe 209 Syeainore-Strafze aus statt.
Die trauernde Gattin-.
Margarethe Krapf.
Allcrlei.
—- Als Kouiite, um über den Be
trieb der Abfalloerbrennungsöfen Be
richtzu erstatten, find W. C. Peters,
W. Scott und R. G. Nixon ernannt
worden.
—- Jn der Baumwollgin von Avent
F- Klemcke in der Süd - Flores - Straße
brach am Mittwoch Nachmittag in
Folge eines Streichholzes, welches
durch die Gin lief, Feuer aus· Es
wurde durch die vorhandenen Löfch
avparate sofort gelöfcht, aber E. Gar
eia, der die Gin bediente, erhielt dabei
mehrere Brandwunden an den Händen.
— Superiutenbent Smith berechnet,
daß den Freifchulen für das kommende
Jahr 888,499.44 zur Verfügung ste
hen nnd die Ausgaben 384,940 betra
gen werden; folglich verbleibt ein Ue
berfchuß von 83,559.44.
— Am nächsten Sonntag findet in
nYiutkhsLPavisllon eine deutsche Theater
ooutcuuug stut- uutcr juuuutuuug Url,
beliebten Künstler Carl und Ella Arno.
Gegeben wird: »Kuriri«, »Die Frau
im Haufe-· und »Die Brautschau.«
Nachher Ball. Eintritt 25 Cents.
—....——
Volksfest!
Knaben und Mädchen von 6 bis 14
Jahren, die sich an einem für das
Volksfest zu bildenden Kinder-Massen
chvr unter Leitung des Professor J.
Buckowitz zu betheiligen wünschen, sind
ersucht, sich am Samstag den 9. d. M.
3 Uhr Nachmittags in der Missions
guten-Halle einzufinden.
W m. H ö f l i ng, Präsident.
—- Der senfationelle Verführungs
proceß der Miß Madeline V. Pollard
gegen den Kongreßmann Breckinridge
von Kentucky ist jetzt formell eingeleitet
worden. Da das Gericht in der Bun
deshauptstadt Washington aber stark
mit Geschäften überhäuft ist, so kann
bis zur eigentlichen Verhandlung der
Klage wohl ungefähr ein Jahr verge
hen. Die Aussagen einer Mrs.Black
burn von Kentucky verschlitnmern die
Situation für Breckinridge noch be
deutend. Jhr gegenüber hat Brettin
ridge die Miß Pollard als seine Braut
vorgestellt, »die demnächst seine Frau
sein werde«. Wahrscheinlich wird der
Proceß nicht-in Washington stattfin
den, du die Senatoren und Repräsen
tanten gewisse Privilegien besitzen,
welche ihre Verbottnna und Nenn-fis
rang während der Kongresz-S·essionen
verhindern.
ISJ Die« bestenuffSorten Messer
Schmiedwaaren, Scheeren 2c. billig zu
haben bei A. Heusinger.
·— »Für die Thüringer Damenwelt
wird 1eyi der Vorzug in Anspruch ge
nommen,in ihren Kreisen die Besitzerin
des kleinsten Fußes der Welt zu haben.
Auf der Crfurter Rohrbach’schen Aus
stellung, so wird geltend gemacht, seien
ein paar Damenschuhe ausgestellt,
welche nur 31 Stiche (20z Centimeter)
lang und für den Fuß einer erwachse
nen Dame in Erfurt gefertigt worden
seien. Eine Frau Rittergutsbesitzerin
B. aber von einem Gute Thüringens
baxe in dem Aussiellungsraume die
Schuhe anprobirt und aeiunden, daß
sie ihr noch viel zu bequem seien, ihr
also auch gehaßt hätten, wenn sie nur
30 Stiche lang gewesen wären. Bei
der Chicagoer Konkurrenz um den
kleinsten Damensuß war der Schuh der
Siegerin noch immer 325 Stiche lang.
owdex
, Das einzige reine Cremor Taktaristilvcr.--Rein Annnonjaf, kein Huan
IF Millionen von Däusern gebraucht. —- Seii 40 Jahren das «Htss)(1usd ."
L
— Aus Kyle wird die Zahlungsein
stellung der Firma H. Hellmann ge
meldet. Die Passiva betragen WILL
000 und die Aktiva werden auf s125,
000 angegeben.
—- Am 16. soll auf der Chicagoer
Weltausstellung ein T e x a s - T a g
gefeiert werden. Die Cx-Gouver11eure
Jreland und Hubbard halten die Fest
reden.
— Jn Galveston tagte die »Texas
Federation of Labor.« Jn seiner
Schlußrede sagte der Präsident der
Verbindung- Mr. P. H. Golden, daß
für die Erziehung der Massen in aus
reichender Weise gesorgt werden müsse;
die gegenwärtigen Bewilligungen für
den Zweck seien lächerlich klein. Die
Arbeiter hätten die Pflicht, sich mehr
mit der Landbevölkerung zu vereinigen
nnd zu verehjndem da ihre Interessen
tu »Hu-u Putlucu gutchusuul ist«-«
Man müsse auf eine Verrängerung der
Arbeitsstunden dringen, so daß acht
Stunden eine Tagesarbeit ausmachen."
Zur allgemeinen Erleichterung der La
sten sollten die brach liegenden Lände
reien besteuert werden, damit sie der
Spekulation entzogen werden. Die
Bestimmung, wonach über gewisse Fra
gen nur die besitzenden Klassen ihr Vo
tum abgeben können, sollte aufgehoben
werden. Um der Noth in den Arbei
terkreisen des Landes abznhelfem sollte
der Kongreß 3500,000,000 anweisen
»für öffentliche Arbeiten, als da sind:
; Lehre-buntem Schissbarmachung vou
: Flüssen, Errichtung öffentlicher Ge
s bäude ec.
’ — John Rehmershosser zu Galve
stan, Texas, erhielt eine Depesche, wel
cher zu Folge der dreimastige Schooner
»Frank M. Hornes-« mit einer Ladung
Mehl untergegangen ist. Der Howes
fuhr vor einer Zeit von Galveston ab
und nichts wurde mehr von ihm gehört,
bis die Devesche aus Jamaica kam.
—- Die »North Laredo Land- und
Bewässerungs- Kompagnie-« an dessen
Spitze Herr A. Urbahn steht, hat jetzt
bereits gegen 500, etwa 5 Meilen nörd
lich von der Stadt Laredo liegende
Acker Land unter Kultur und künstlicher
Bewäfserung, von welchen 400 mit
Trauben und der Rest mit Obstbäumen
aller Art bepflanzt sind. Das Wasser
für die Anlage liefert der Rio Grunde.
—- Vor ein paar Tagen hat einer
der großen Landeigenthümer von Süd
west - Texas, Capt. A. C. Diones-so
lautet eine Korrespondenz vom 3. Sep
temberaus Beeville—wieder ein großes
gegen 8000 Acker umfassendes Stück
Weideland, das 4 Meilen westlich vou
der Stadt liegt, an die Herren Chefter
und Wangermann verkauft und diese
werden es in kleinere Stücke abtheileu
und mit deutschen Farmern besiedeln.
— Seit Jahren litt ich an Versto
pfung. Jch gebrauchte fast alle Medi
zinen ohne Erfolg; bis ich schließlich
Dr. August Königs Hamburger Tro
pfen anwandte, welche mir sofortige
Linderung verschafften. —- Theresia
Müllenhof, 21 Chpreßstraße, Bussalo,
New York.
Heiraths - Scheine :
B. F. Heffermann und Adele Niggli.
Geo. A. Chabot und Lucilla Siapp.
Tutt’s Pillen sind Feinde der
Krankheiten
Konvention der Nationalen Pap
tisten für answärtige Missionen.
Die »Jnternational Route« wird zu
dieser Gelegenheit Billette zu einem
Fahrt-reife fiir die Rundreise nach
Washington, D. C., verkaufen· Die
Zusammenkunft findet am 14. Sep
tember statt. Billete werden am 1l.
September zum Verkauf ausgestellt
und sind 30 Tage gültig.
Wegen der Näheren wende man sich
an irgend einem Billetvertituser der
Bahn.
Halbe Raten für die Fahrt nach
Chicago und zurück.
Das lange erwartete Ereigniß ist
endlich eingetreten, die Passagier-Raten
für die Fahrt nach Chicago und zurück
sind auf die Hälfte reducirt worden.
Vom 1. August an verkauft die
Santa Fe-Bahn Retour - Billette nach
Chicago via St. Louis oder Kansas
City zum Preise der einfachen Fahrt
plus 82,00. Solche Tickets werden
täglich bis zum 31. October 1893 ver
kauft werden. Dieselben haben eine
Gültigkeit von 30 Tagen für die Rück
fahrt vom Tage des Verkaufes an.
Die Inhaber derselben sind keinen Be
schränkungen in Bezug auf die Amm
modationen unterworfen. Wer dafür
koste-« hosnhlsn tmZH Inn-I tin-h Snliikio
in den Pullman’schen Vesiibiil-Schlaf
Wagen belegen. Die Benutzung der
hocheleganten Chair-Cars der Santa
Fe Bahn steht den Passagieren ohne
Extra-Vergütung-sur Verfügung.
Die Passagiere sinnen von Chicago
an die Rücksahrt nach Belieben antre
ten, vorausgesetzt, daß das innerhalb
der 30tiigigen Gültigkeitsdauer der
Billette geschieht- und wenn man zu
rückkehrt, wird man nicht nur das Be
wußtsein mit sich nach Hause nehmen,
dem großartigsten Schauspiel der
Welt beigeivohnt zu haben, sondern
daß die Reise auch die denkbar ange
nehmste und bequemste gewesen ist
wie das eben nur bei der hochelegan
ten und modernen Ausrtistung der
Züge der Santa Fe Bahn möglich ist.
Eine entsprechende niedrigere Rate
wird für alle unkte an der Santa Fe
Bahn nach t. Louis und Kansas
City unter denselben Bedingungen
festgesetzt werden.
Man wende si mündlich oder
schriftlich an irgend einen Bitten-tilgen
teu der Santa Fe Bahn in Bezug aus
Billette oder sonstige Einzelheiten.
Man lasse sich einen -·(,’».iusnl)i:1-l·’oi
agr« geben, der nicht nur eine genaue
Beschreibung der Weitaiidstellring5
Bauten-enthält, sondern auch einen ge
nauen Plan von Chicaga
W. S. sit-ennu
General-Possagier-Agent,
« - w ·
»(..0·..».« sz « «
— s, « - «
X « Ae »H
Meu Geo. ff. coeli
Ion St. Johngbuw, Et.
Großes
Leiden naledcr Grippr.
Furchtbares Geräusch im Kopfe. —- Schmet
zen im Magen.
»Bei zwei Jahren hatte ich einen heftigen Anfall
von Gewiss der mich in einein schrecklich schwachen
und hetabqeiommenen Zustand zurückließ. Vorigen
Winter hatte ich einen weiteren Anfall und war
wieder herabgekommen meine Gesundheit fast
kuinirt. Mein Appetit war ganz verschwunden, ich
hatte keine Kraft. war stets müde-, hatte unmi
Ienehme donnekähnliche Geräusche im Kopfe, gleich
einem Iasserfall. Auch hatte ich heftiqe Kopf
schmekzen und
Heftige driickende Schmerzen
in meinem Magen. Jch nahm Medizineih ohne das
fieinir nütztem bis ich, nachdem ich so viel Ube
Imshm G«-t«i»-·«t« »Hu-o Imm- nsizi most-fah
es zu versuchen ünv das Resultat ist sent lebens
wektb. Alle unangenehmen Folgen der Gkippe find
vorüber-, ich bin alle Schmerzen und Leiden lot, und
qlaube, daß
.Hood’s Sarsaparilla
meinen Karat-eh sicherlich heilt. Jch empfehle es
Allem —Geo. W Cool. SI. Johasbury, Vi
dpodfgägislen heilen Bucht-W« und-«
dauliviein Salliuchr.
California - Weine.
Weinliebhaber finden ein großes La
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sowie Heiz -Oefen, die schönsten in der ganzen
Welt 12 verschiedene neu patentirte Verb e
- rungen an denselben, die keine anderen De en
onszuwesen haben, Tausende davon sind hier
im Gebrauch man frage Diejenigen, welche sie
E haben, wie sie icxnit ;ufcicden sind.
Agentnr sur die »Im-e «-Gasolmesen.
Alle Küche-i - Geräthh Messerschmiedei und
Silber-Waaren, Lan pen, Porcellam und Glat
Waaren. Deutsche-s weißes und blaues email
s littes Kochgeschirr. Blechgeschirr aller Art.
Korb - Waaren, Vürsten und Besen. Wasch -Maschin·en,· Bügelöfen, Kamin - Versetzen
Var-Einrichtungen, Billards, Cash-.«Register, Restautant-Emrtchtungcn.
Whoäegale—und Detail
Spiel - Waaren,
Schau7äften,
Kinder - Wagen,
Hängematten,
Schauke1n, ·
W Croquet · Sen-,
Vogel-Käfige,
Blumentöpfe,
Korb - Waaren,
—bei——
Paul Wagner
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