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Freie Presse für Texas. [volume] (San Antonio, Tex.) 1865-1945, September 08, 1893, Image 4

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Reisende Agcnten:
. L. Busch.
. Schorobinn.
F. Runge.
WITH
N a ch r n f.
Seiten hat ein Todesfall unsere Be
völkerung so erschüttert, wie der von
James D. French; selten ist das Be
dauern über das frühzeitige Adleben
eines Mannes so ungeheuchelt, so aus
xichtig gewesen; selten ist die Trauer
m so weite Kreise gedrungen und selten
ist die Frage so oft ausgeworfen wor
den,«warum die Besten als Opfer des
Todes auserlesen, in der Blüthe ihrer
Jahre von einem unerbittlichen Schick
sal ereilt werden.
Die Trauer, die sich um das Dahin
scheiden von James H. French kund
gibt, betrifft ganz allein den Mann
; selbst und seine vorzüglichen Carakter
Eigenschaften. Mit ihm ist kein reicher
Mann gestorben; nicht die begüterte
Klasse bedauert den Hingang eines der
ihrigen; nicht jene Sympathie kommt
sum Ausdruck, die Demjenigen entgegen
gehracht wird, der im Leben Erfolg hatte,
unt-Geld zusammen zu s charren. James
— fs Freneh ist gestorben, der ein
athe und männlichxstolzh der diedere
» nnd geachtete, der bescheidene und an
« Eis-drang und Kenntnissen reiche,
-·dessett Rath für Jeden zu erlangen war,
der sich ihm näherte, der siir Jeden
einen freundlichen Blick, ein höfliches
Wort hatte, der Jedem zugänglich war,
der Jedem, ganz gleich, mer er sei, als
James H. French gegenüberstand. Nie
ist einem Manne ein schöneres Zeug
uiß ausgestellt worden; nie fühlte man
so sehr das Bedürfniß, das, was Jeder
mann weiß, nochmals ossen auszuspre
chen als heim Tode von James H.
XII-aufs Es crboint fast nlä nb mnn
laube, durch die vielen Beweise der
änneigunw Achtung und Liebe, das
chicksal versöhnen, den thevren Ver
storbenen zum Leben zurückzurufen zu
können.
Männer, wie James H. French, ge
hören zu den Ausnahmen; sie ragen
bergeboch über ihre Mitmenschen em
por; sie sind lenchtende Beispiele wah
rer Münnlichkeitz ttchter Menschenliebe,
denen man kein prunkendes Denkmal
· in sehen nöthig hat, denn sie leben im
fberzen der Nachwelt fort.
Um Jan-es H. French trauert die
gesammte Bevölkerung nnd die Begräb
ntßseier gab einen eklatanten Beweis
davon. Wenn je all das Gute, das
über-einen Todten gesagt wurde, auf
lanterer Wahrheit beruhte, so war das
bei anres h. French der Fall.
öge ihm die Erde leicht sein!
G e s n ch t. .
, Ein junger Deutscher sucht Ausnahme
in einer deutschen Familie, wo ihm zu
EgIeichr Gelegenheit geboten wird, die
— Mr Sprache zn erlernen.
e billige Anerbieten sind unter
- kl. B. 21 in der Expedition dieser Zei
tung erbeten.
« .
Hsie alten Immer-keine Moskbackst
« Der Klasse der »Alt - Texaner« wird
Ueifach in der Presse der Vorwurf ge
W- daß sie es sei, welche sich stets
und-überall jedem Fortschritt hemmend
. Linden Weg stelle.
" Hecken diese Anklage des «mossback
Jena« nimmt die in Fort Worth er
scheinende «Gkasette« die Alten in ei
nem-Artikel, welcher in einer ihrer leh
den Nummern veröffentlicht ist, in
Schut. Er sei ein vollständig nn
. ,Wgtn und werde gerade wie
in der letzten Zeit, wo die Fort
schritts-Bewegung im Staate so kräftig
K Tage trete, durch die Thatsachen
skYrutjchieden widerlegt.
- . itpfl ».dßerem Rechte,—p!aidirt
»Ja-Ei . erder AltzeivTexaner,-—
dürfe tet werden, daß vor allen
» I de die alten Bewohner fich aufs
stigste an der Entwickelung des»
. Staates detheiligten nnd sich jede Ge-i
" Ruhe machten, den Fort-?
s zn ordern.
Die großartige Obst - Ansstellung, ;
welcheinoiesem Jahre in Thler, Smith
Co» abgehalten worden ist und nicht«
M dazn beitragen wird, den Ruf
m Texas als Obststaat ersten
Ranges noch mehr zu verbreiten und
se , hat dem alten Stock der
exan Bevdtkerung ihn-Lugng
W « Die-grossen Obstgakten
«Ik; welche jept schon einen so hohen
Innfnritnäischen und wirthschastlichen
M haben, sind im Besitz von Alt
" Tetnnern nnd stehen unter ihrer Ver
an. Die berühmte Vitalian-n
Inlage in Ditchcock ist von einem Alt
Texaner gemacht und gehört ihm zu,
nnd-da ans der ganzen Strecke von
Gai on bis nach Honston hin das
Land heute einen so ausnehmcnd ho
hen Werth etlanat bat, ist das Werk
bis-ziehen pack-verdienten Mannes.
Begründer der bekannten, süd
licheu Baumichule in Mission
hei Viktoria, here Overdonk,
Ort sur Klae der Alt-Tannen der
, ärteuia ugleside bei Rockpokt,
Ieichen der Südwesttheil des
, ufzuweifen gehabt hat, und
» see etfolgreichfien, die es in
Texas siebt, isi von einem Alt- Texanerj
assele tworden; Den- Wm WatsonJ
der wetüber die Grenzen von Teva
M bekannte Baumschu1- Mann
Ists Sakienkünftlek züchiet bereits seit
XII-Jahren bei Brenham Bäume und
Papa für den Markt; die treu Whiti
HTylet, owellin allas, Kitt
Wck in Mecnmem Kett in Stier
mas, Stel in Paris, Munfon in
Mk, ,ceutp in Sulphur Springs,
sisb nfo insgefammt Texaner der
alten· t, und das Gleiche kaiiu von
n Campbell in Alvarado,
Lasset- is Mal-amti- Bowman in
ss Its den Schritt-ern Stuben
Messi- gejagt verdeu.
, unten »alt-iexani
- s -:- -— sieht es eine ganze
s scheute von einem Acker
- » Inwieweit-w die bisl
« «. - « - chi, und jeder von
; »» aistho Jahren ein
F 1
Die «Tcxae-Ausstenaug aus Rädern-a t
Wie von Waco berichtet wird, ist;
eine Bewegung im Gange, um für dief
Halle der alten »Tean - Ausstellung
auf Rädern«, welche vor Kurzem in
Denison ein Opfer der Flammen ge
worden ist, eine neue, aber viel groß
artigere in das Leben zu rufen.
An der Spitze dieser Bewegung sieht
Col. R. B. Parrott. Diese Alst, unse
ren Staat zur Anzeige und öffentlichen
Kenntniß zu bringen,-—sagt er zur Be
grtindung,—ist ursprünglich von der.
ItHandelskammer in Waco ausgegangen
und wurde dann von der Texas Grund
leigenthums - Gesellschaft zur Ausfah
)
t
rung gebracht, und das Unternehmen
ist für Texas von großem Nutzen ge
wesen. Cin Eisenbahnwagen, welcher
mit wohl ausgewählten und geordne
ten Produkten des Landbaus, der Mi
nen, der Industrie 2c. angefüllt war,
und Lesestoff in Masse zur Vertheilung
mit sich führte, wurde über eine große
Strecke der übrigen Staaten der Union
auf die Reise geschickt, hielt an allen
bedeutenden Plätzen an, und was er
den Leuten dort von Texas zu zeigen
hatte, veranlaßte Viele, sich das so
reich mit allen natürlichen Hülfsmit
teln ausgestattete Land einmal anzu
sehen und zum Auswanderungsziel zu»
nehmen.
Wenn jetzt, ——so schlägt Herr Par
Irott nun vor,-——jedes County im Staatt
nur 8500 für ein neues derartiges
Unternehmen unterzeichnen wollte, ·so
würde das einen Fond geben, der ecne
,reich ausgestattete Wagen - Ausstellung
schaffen könnte, die fortwährend aus.
Reisen bleiben und für das ausgelegte!
Geld in einer tüchtigen Zuwanderung
von Ackerbauern, welche das Land ent-!
wickeln halfen, reichliche Zinsen tragen
wiirde!«
Zu vermiethem
Oberhalb der »Freien Presse« ist
eine aus mehreren Zimmern bestehende
Wohnung zu vermiethen. Nachzufra
aen am Platze. -

Ein Plan fär Sport-Liebhaber.
. Ein sehr beliebter Lagerplatz für
»Liebhaber des Jagd- und Fischfang
;Svortes ist die sogenannte Ducrox
Fähre an der Mündung des San Ber
nardo- Flusses in Brazoria Contrib
nebenbei bemerlt: des einzigen Flusses
an der Texas-Küste, welcher sich außer
dem Brazos in den Golf selbst ergießt,
ßen, während alle übrigen in die Bai
ausmündem
Der Bernard ist ein romantifch schö
ner Strom, mit fanft abfalleuden
Uferbänken, der eine ganze Strecke in
das Land hinein schiffbar ist und sehr
reich an Fischen aller Art ist, von der
l hüpfenden, spielenden Meerbarbe an bis
lzum »Subekkduig«, dem majestijtischen
Tarpon. Jn Den umliegenden kleinen
Seen, von welchen sich eine vollstän
dige Kette vom Brazos bis zur Mam
gorda-Bai hinstreckt, giebt es außerdem
Austern in Unmafse.
Jm Herbst und Winter ist dieser
» Theil des Küstendiftrikts auch der Lieb
lings- Aufenthaltsort für die wilden
Enten und Gänse. Ein paar Enten
Arteu kommen schon im September
und bleiben bis zum Monat Mai und
am zahlreichsten vertreten sind die mal
lar(1- und die teal (Kriech) -Enten,
obgleich auch die Schwarz-Ente zuwei
len ebenso häufig ist. Die Gänfe hal
ten sich mehr auf den Prärien auf, als
auf dem Wasser. Jn großer Zahl find
guch die Sandhügel -Kraniche vorhan
en.
Stelle - Gebiet-.
Ein junger deutscher Kaufmann mit
Prima - Zeugnissen, sucht irgendwelche
Beschäftigung als solcher.
Gefällige Offerten befördert die Ex
pedition dieser Zeitung unter N. S.
115 weiter. -
—.--.-.--—
Allen-L
—- Am nächsten Sonntag findet in
Muths Pavillon eine deutsche Theater
Vorstellung ftatt unter Mitwirkung der
beliebten Künstler Carl und Ella Arno.
Gegeben wird: »Kurirt«, »Die Frau
im Hause-« und »Die Brautschau.«
Nachher Ball. Eintritt 25 Centg.
— Der Jockey - Clud hat mit der
Bart-Association einen Kontrakt abge
schlossen für die Benutzung des Parkes
»Hu ettrennen ec. Die Rennbahn foll
T Die-fis fis-Falk ein«-könnt nnd-mi
bete Verbesserungen sollen auf dem
Plage vorgenommen werden.
— Könnte die Sanitiitspolizei nicht
seintnal die gründliche Reinigung der
IStraßen anordnen? Wenn zum Be
trieb der Berbrennungsöfen Brennma
terial nöthig ist, so ist davon genug
jan der Straße zu finden. Es müßte
allerdings gesammelt werden und dann
Ischlüge man zwei Fliegen mit einer
Klappe.
— Die Unterzeichneten machen hier
mit bekannt, daß Herr P a u l H e l l
m a n n für uns die Vermiethung und
den Verkauf von Häuser.i, den Aus
tausch von Grundeigenthum, Lände
reien, Ranches und Vieh und die Ver
Jleihung von Geld übernimmt. Sprecht
vor bei Ma.rtin8sCo.,
Alamo - Plaza, San Antonio.
— Die geologischen Untersuchungen
im Staate sind wegen Mangel an Geld
am l. September eingestellt worden.
Das Bureau des Staatsgeologen
Dumble in Auftin bleibt jedoch geöff
net und alle Mittheilungen und Kor
respondenzen über die einschlägigen
Angelegenheiten werden von diesem
beantwortet werden.
A
Verschwendung in der Küche. i
Professor Atwater hat sich seit Jah
ren bemüht, den Nachweis zu liefern,
daß die große Mehrheit aller civilisirten
Menschen in der Auswahl der Nah
rungsmittel außerordentlich leichtsinnig
vorgeht.
Weder der Kostenpnnkt, noch der
Werth der Speisen in Hinsicht auf Ge
sundheit und Arbeitsfähigkeit werden
genügend berücksichtigt.
Der Professor veröffentlicht im »Fo
rutn« einen Aufsatz, in welchem er den
Nachweis liefert daß in amerikanischen
Haushaltungen ganz enorme Ver
schwendung bei der Auswahl der Nah
rungsmittel herrsche. Die Behaup
tung wird von so überzeugenden That
sachen und Zahlen begleitet, daß wir
an ihrer Richtigkeit nicht zweifeln könn
ten. wenn wir dieselben nicht schon
vorher anerkannt hätten. Uebrigens
wird in der amerikanischen Küche al
lerdings mehr verschwendet, als- in der
anderer Länder, aber das Verständniß
flir vernunftgemäße, den Gesetzen der
Wissenschaft entsprechende und ökono
mische Ernährung ist noch nirgends
besonders verbreitet
Die Wichtigkeit des Gegenstandes
läßt sich schon daraus ermessen, daß
bei den meisten Menschen der bei Wei- l
tem größte Theil der Einnahmen flirj
HFiahrungsmittel ausgegeben wird. ;
Je geringer das Einkommen,desto gross
ßer der für die Ernährung verwendete s
Prozentsatz ;
Nach Berechnnngen des bekannten l
Statistikers Carroll D. Wright geben i
Familien mit einem Jahreseinkommen E
von 8750 bis 81200 volle 55 Prozents
für Nahrungsmittel aus-, und Faun-·
lien mit einem Einkommen von ZZZOJ
bis 8400 sogar 64 Prozent. Diese ;
Zahlen gelten allerdings flir die gro-f
seen Städte des Ostens nnd müssen flir i
den Westen etwas herabgesetzt werden, Z
aber man übertreibt nicht, wenn niani
annimmt, daß im Allgemeinen allej
Arbeiter und Familien mit mittleremj
Einkommen die Hälfte ihrer Einnah-!
men für Speise und Trank verwenden ;
müssen. «
Trotzdem also Nahrungsmittel sok
bedeutend mehr kosten, als Kleidung, j
Heiznng, Miethe 2c., so widmet der;
Durchfchnittsmensch den Ersteren doch ;
lange nicht so viel Aufmerksamkeit, wie
den Letzteren. Er kauft allerdings
wohl so billig; wie möglich, ein, zieht
aber fast nur den Preis in Berechnung
und nicht den Nährwerth Der Haupt
grund dafür liegt natürlich in der all
» geniein vorhandenen Unwissenheit über
diesen Punkt. Man nimmt im Allge
Jmeinen an, daß es sich zunächst darum
handelt, den Magen zu füllen und den
’ Hunger zu stillen, nebenbei nimmt man
auch einige Rücksicht auf die Verdau
ung, besonders wenn man älter wird,
aber der Nährwerth der Speisen wird
entweder gar nicht in Berechnung gezo
gen, oder doch nur nach alten, von der
Großmutter ererbten und meistentheils
Nichts weniger, als richtigen Regeln.
»Wir verschwenden im Laden, auf
dem Markt und in der Küche genug
um uns reich zu machen, wenn wir nur
in vernünftiger Weise sparen woll
ten«, sagt Prof. Atwater, und wer
seinen Ausführungen folgt, wird ihm
Recht geben müssen. Wir sollten ler
nen, die Speisen nach ihrem Nah
rungswerth zu beurtheilen. Weder
Preis-, noch Quantität bilden dafür
den richtigen Maßstab. Ein Pfund
Weizenmehl enthält eben so viel Nah
rungsstoff, wie sieben Pfund Austern.
Mehl, Bohnen oder Stockfisch im
Werthe von fünf Cents geben eben so
viel Kraft-, wie Lachs, Hammer oder
Rinderfilet, welches zehn Mal so viel
kostet. Der Professor weist an dem
täglichen Leben entnommenen Fällen
nach, daß viele Menschen mehr als
doppelt so viel für ihre Nahrung aus
geben, wie nothwendig ist. Es ist eine
nicht zu leugnende Thatsache, daß wir
in der Auswahl unserer Speisen nicht
auf dem Standpunkt stehen, den man
nat-b der in anderer Richtun» licenses
nen· Intelligenz erwarten dürfte.
Theils Ist daran die große Masse der
Menschen selbst schuld, indem sie sich
durch falschen Stolz, Nachlässigkeitund
Unwissenheit von dem Studium dieser
Lehre hat abhalten lassen, theils liegt
der Grund auch darin, daß die Männer
der Wissenschaft die von ihnen entdeck
ten Wahxhetten noch nicht in genügend
verständlicher und eindringlicher Weise
dem Volke mitgetheilt haben.«
Volksseftl
Knaben und Mädchen von 6 bis 14
Jahren, die sich an einem siir das
Vollsfest zu bildenden Kinder-Massen
chor unter Leitung des Professor J.
Buckowitz zu betheiligen wünschen, sind
ersucht, sich am Samstag den 9. d. M.
3 Uhr Nachmittags in der Missions
guten-Halle einzufinden.
W m. H ö f l i ng, Präsident.
— Dresden, 16. August. Aus den
Ergebnissen der sächsischen Armenstati
stik will die »M.Z.« auf eine Abnahme
der Trunksucht schließen. . Während
1885 in Sachsen 4128 Personen er
mittelt wurden, die in Folge eigener
TTrunksucht oder der Trunksucht des
Crnåhrers die öffentliche Armenpflege
anrusen mußten, zählte man 1890 nur
noch 2726 solcher Personen. Obgleich
»also die Bevölkerung in dem genann
Iten Zeitraum um etwa 10 Prozent zu
nahm, verringerie sich die Zahl der in
Folge von Trunksucht Unterstützien um
etwa 34 Prozent, oder von 13 auf 10,
000 Einwohner auf 7.8.
Das einzige reine Cremox Tarfari-Pulvcr.——sii.m Ammo trink, sein Tumm
Jn Millionen von Häuser-i gebraucht, — Seit W Jahren does «-"standard."
XXVII-Messian
chlldkon of III-. sind III-. LI. III-. soll-s
Altooam Pa.
Beide hatten Eczcma der
schlimmsten Art.
Uns den Aersien nicht qelanq, heilte Hut-.
Snrfaparilla vollständig.
Große qeisiise Qualen bestehen Eltern, die ihre
Kinder an Krankheiten, die von unreinem Blute
herrühren, leiden schen, und iiir welsche es keine
Heilung Ia geben scheint. Diese werden jedoch in
Freude verwandelt, wenn man Iu Hoodls
Sarfaparilla feine Zuflucht nimmt. denn ez ver
treibt die faulensioffe aus dem Blute uxrd ver
leiht der kranken Haut ihren frischen, gefunden
Glanz wieder. Leser das Folgende von dankbaren
Eltern:
»An E. J. Oood ä co« Lowell, Mass.:
Wir glauben. daß Hei-MS Sarfaparilla die
werthvollfie Medizin iin Markte ist für Blut- und
Haut-Krankheiten Unsere beiden Kinder litten
schrecklich an
Eczcma der schlimmsten Art
zwei volle Jahre. Wir hatten drei Aerzte während
dieser Zeit, do ) keinem derselben gelang es, sie
wieder zu heilen, noch ihnen die leiseste Linderuns
zu verschaffen· Schließlich versuchten roir Hypsi
Snrsaparilla, und nach einein Monate waren
beide Kinder vollständig qeheilc. Wissend, daß
Hood’5 Sarsaparilla heilt,
empfehlen wir es als eine hervorragende Fami
lien-Medizin und würden nicht ohne dieselbe sein
wollen. Mr. and Mrs. M. M. Soller, 1412 B
ernue. Riesens-, Pa.
Korrespondenz. —- O ’ D a I: i el,
Guadalupe Co» 6. Sept. ’93. Seit
geraumer Zeit ist auch hier die Comm
Gin in vollem Gange, doch erweckt die
Datnpfpfeife bei den meisten Farmern
wenig fröhliche Cmpfindunacn, bleibt
II
!
!
i
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I
I
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s
doch die Cotton-Ernte in diesem Jahre
weit hinter der des Vorsahres und der
roähergeheiidett Jahre überhaupt zu
ru .
Leider haben auch die Gins in dieser
kurzen Zeit schon wieder einige Opfer
gefordert; so wurde bei Marion einem
jungen Mann der Arm zerschnitten
und in der Gin des Herrn L. Tewes in
New Berlin wurde dem Sohn des
Herrn Ludwig Streh eine Hand nnd
das Gesicht arg zerfchnitten.
Erst im vergangenen Jahre wurde
in letzterer Gin ein Familienvater
buchftäblich in Stücke zerschnitten.
Aber trotz der vielen Unglücksfälle wer
den alle Ermahnungen zur Vorsicht,
tauben Ohren gepredigt und wird die
Gin noch manches Opfer fordern, be
vor eine wirkliche Besserung eintritt.
Der hier strichweise gefallene Regen l
hat der Baumwolle wenig Nutzen ge
bracht, da die Sonne gleich 4 Wochen
ihre Strahlen auf uns herab gesendet
und so zu sagen Alles auszndörren
droht, dazu gesellt sich seit geraumer
Zeit ein ziemlich kalter Nordost-Wind,
welcher der Baumwolle empfindlichen
Schaden zufügt. Ein in Bälde eintre
tender Regen dürfte deshalb wenig
mehr zur Ausbesserung der Cottonernte
beitragen, aber wenigstens die Wasser
löcher füllen und etwas Herbftweide
bringen. Nur aus diesem Grunde
wäre ein ftärkerer Regen von großem
Nutzen, da viele ,,Tanks« ausgetrock
net sind und das Vieh aus Brunnen
gewässert werden muß, welches auch in
Folge der verdörrten Weideplatze an
vielen Stellen Mangel leidet.
Die ,,Schwarzrbcke« trinmphiren, daß
den Regenmachern ihr Handwerk nicht
gelingt, und legen sich aufs Beten; ja,
wenn's nur hilft; aber leider war bei
des ohne Erfolg- nur mit dein Unter
schied, daß das Beten nichts kostet, und
die Regenmacher theure Spretig-Stosfe
gebrauchen. Schließlich kommt doch
das liebe Naß von selbst.
Eine Tochter des Herrn Frank Ach
terberg hatte das Unglück, von der Va
randa zu fallen und erlitt einen doppel
ten Armbruch5 sie befindet sich aber be
reits auf dem Wege der Besserung.
H e n r t) R o h l f.
Sorialistifthc Arbeiter-Partei.
Versammlung jeden zweiten und
vierten Samstag Abend im Monat in
der Halle der Hermannssöhne. Zutritt
frei sur Jedermann.
— Der gegenwärtig größte Soldat
des deutschen Heeres ist ein als Vice
Feldwebel eingezogener Reserendar aus
Gelsenkirchen, der bei übrigens wohl
proportionirtem Körperbau die statt
liche Größe von 6 Fuß 11 Zoll hat.
Seiner activen Dienstpflicht genügte
der Riese vor einigen Jahren als Cin
jeihrig-Freiwilliger beim ersten Garbe
regiment in Berlin. Eine Photogra
phie-dieses großen Vaterlandsvertheidi
gers befindet sich im Besitze des Kaisers-.
Ueberall wo derselbe sich zeigt, erregt
er begreifliches Aufsehen.
Konvention der Nationalen Pap
tiften für auswärtige Missioneu.
Die «J-nternational Route« wird zu
dieser Gelegenheit Billette zu einem
Fahrpreise für die Rundreise nach
Washington, D. C., verkaufen· Die
Zusammentunst findet am 14. Sep
tember statt. Billete werden am Il.
September zum Verlauf ausgestellt
und sind 30 Tage gültig.
Wegen der Nitheren wende man sich
an irgend einem Billetverkitnser der
Bahn.
Cooleyks Register- Na. 23 Alamo
Plaza hat einen Ruf siir guten alten
Whiskey, die besten gemischten Ge
tränke, feine Weine und ausgezeichnete
importirte und einheimische Cigarren
und stets frisches Bier. Der Eigenthü
mer, Joe (-5-oolet), versteht sein Geschäft.
Die Mission Oil Compauy liefert
das beste Petroleum und Gasolin im
Markte und dasselbe wird frei in Wah
uungen in irgend einem Theile der
Stadt abgeliefert.—T e l e p ho n 543.
L. J. S ii l te n f u ß, 18 Alnmostraße.
, —
Halbe Rateu für die Fahrt na
Chicago und zurück.
Das- lange erwartete Ereigniß ist
endlich eingetreten, die Passagier-Raten
für die Fahrt nach Chicago und zurück
sind auf die Hälfte redlicirt worden.
Vom 1. August an verkauft die
Santa Fe-Bahn Eli-sinnr- Billette nach
Chicago via St· Louig oder Kansas
City zum Preise der einfachen Fahrt
plus S2,00. Solche Tickets werden
täglich bis- zum 31. October 1893 ver
kauft werden. Dieselben haben eine
Gültigkeit von 30 Tagen für die Rück
fahrt vom Tage des Verkaufes an.
Die Inhaber derselben sind keinen Be
schränkungen it Bezug auf die Achtu
modationen unterworfen. Wer dafür
extra bezahlen will, kann auch Plätze
in den Pullman’fchen Veftibül-Schlaf
Wagen belegen. Die Benutzung der
hocheleganten ChaikCarS der Santa
Fe Bahn steht den Passagieren ohne
Extra-Vergütung zur Verfügung.
Die Passagiere können von Chicago
an die Riickfahrt nach Belieben antre
ten vorausgesetzt, daß das innerhalb
der Ztltijgigen Gültigkeitsdauer der
Billette geschieht. und wenn inan zu
rückkehrt, wird man nicht nur das Be
wußtsein mit sich nach Hause nehmen
dein großartigsten Schauspiel der
Welt beigetvohnt zu haben, sondern
daß die Reise auch die denkbar ange
nehtnsie und bequemste gewesen ist-—
wie das eben nur bei der hochelegan
ten und modernen Ausrüftnng der
Züge der Santa Fe Bahn möglich ist.
Eine entsprechende niedrigere Rate
wird fiir alle Punkte an der lSanta Je
Uutju uou Ol. OULUV UUU ölullfutd
Cith unter denselben Bedingungen
festgesetzt werden.
Man wende sich mündlich oder
schriftlich an irgend einen Bitten-Agat
ten der Santa Fe Bahn in Bezug auf
Villette oder sonstige Einzelheiten.
Man lasse sich einen «Columbia-Fol
der« geben- der nicht nur eine genaue
Beschreibung der Weltaiisstellungs
Bauten enthält, sondern auch einen ge
nauen Plan von Chicago.
W. S. K e e n a n,
General-Passagier-Agent.
California - Weine.
Weinliebhaber finden ein großes La
ger von feinen California- Weinen bei
Herrn F. J. Meyer ain Alamo
Plaza. Herr Meyer sucht die Weine
an Ort und Stelle aus und kauft direkt
aus dein Keller der Weinziichter. Als
gutem Kenner gelingt es ihm stets, die
besten Sorten auszuwählen. Er kann
seine Kunden und Familien mit einem
guten Tropfen versehen. Roth- und
Weiß- Weine in vorziiglicher Qualität
von jetzt ab SLOO ver Gallone —- frei
ins Haus geliefert.
Scholz’ Palmen-Garten ift der
Sammelplatz der Deutschen von San
Antonio mit ihren Familien. Die re
gelmäßigen Abend - Frei - Konzerte an
vier Abenden in der Woche find stets
zahlreich besucht und erfreuen sich einer
allgemeinen Beliebtheit. Feine Weine
und Whiskeys und allezeit kellerfrifches
Bier, sowie die besten Cigarren.
Die Restauration liefert alle
Delikatessen der Saiion. Austern,
Fische, Wild in bester Zubereitung.
Täglich ausgezeichneter warmer Lunch.
--·-—
Osm. Matthies,.
Fleischer, Houfton-Straße.
Liefert das vorzüglichste Rind-, Schaf
und Schweinefleisch. S P ezia l it ät:
Junges Kalbfleisch. Alle Sor
ten von Wurst.
Bestellungen werden in irgend einem
Theile der Stadt frei abgeliefert.
sIläIBF Te Zkilllsll
West - Connnerce - Straße
Psscktssche PlumberS.s
Dampf- und Heißsvasser-Hetznitg,
Badewannen, Gartcnschläuche,
Ingenieur-Utenfilien.
Kostenanschläge für Lieferung von
Valcones Kalkftein
ctty Electrio company,
Pat E. O’Hara, Elektriker.
Elektrifche Klingeln, Motore, Fächer
und alle Arten von
elektrischen Arbeiten
und Utensilien.
WÆW Es EG»
Eigenthümer der
Mamo Gomit-e Werks
Fabrikanten von
GolvaniiJLem eisernen Coknicc.
Zinn- und Schicserbach, starke Eisen
blech - Arbeiten
Panoy Beu- Finsqu
E i s kr ü g e. «
Schaftröge und Dipping Wannem
Pettins’ feuetsichere Feuster-Läden.
I II II
Frei fur Mannen
Ein werthvollcs Buch über die Ursache und
Oeimng aller Arten von
Nerv enschwåche,
geschlechtltchen Leiden, Schnsijchczustäaden und
anderen Krankheiten vrkvater und schont-nas
bedütftiger Natur bei TVcamkenL Geschlossen
und Portofrci versandt. Man schreibe an
Dr. E— TKESROW, s
A-« Broadnsay, New York.
Soeben ersah-sind -
LlZUchromotakeln and 480 Tafeln m chwarzclkaclc .
Mk FIEWIHE co.
Sau Amortis, Texas
Hamntcrkdgg veäejaß und Bläschen-Bier
Böde in alle m Theil en der Stadt cui das vrnktllchste frei aogsliesekt
Wagner sc chabot W
Man komme und besichtigc unseren neuen Storc!
Der größte Laden im ganzen Staate-,
er dehnt sich Ton der. Czoxtnnerce-Straßc nach der Crockeit:Stt-aie aus und hat eine Tiefe
von 010 Fuß bei einer Breit-.- von 65 Fuß, und das durch Z Stockwekke hindurch.
« , - , i Wir hiben die Agentur für die bekannten
- Bucks Koch-Oeer and Heerde,
sowie Heiz - Oefem die schönsten in der same-I
Welt. 12 verschiedene neu patentiete Verbesse
. rungea an denselben, die keine anderen Oeius
aufzuwe sen haben. Tausende davon sind hie-e
im Gebrauch. man frage Diejenigen, welche sie
haven, wie sie damit zufrieden sind.
Agentur für die ,,Jewel«-Gafoliniifen.
Alle Küchen - Geräthe, Messerfchmiede- und
Silber-Waaren, Lampen, Porcellans und Glat
Waaren. Deutsches weißes und blaues ermit
lk littes Kochgeschirr. Blechgeschirr aller Art
Korb - Waaren, Bürsten und Besen. Wasch - Maschinen-» Bügelöfen, Kamin - Vorschein
Bat-Einrichtungen, Biuardgz Cash-:Jiegister, Nestaukant-Eumchtungen.
Wuokegsajxuxja Rote-up
«- Spiel - Waaren,
E Schaukästeiy
j Kinder - III agen, «
i Hängemattcn,
« Schau·keln,
Croquet - Sen-,
Bogel-Käfige,
Blumentöpfe,
Korb - Waaren,
i —·bei—
Paul Wagner
Alamo
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»- —.—«—B t e r.:::—.:—:
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TBLEPHON 474.
Etablirt Wäs
ss OW- m DIE-W
F. l. MS M www
No. 35, West - Seite Alamo Plazm San Antonjo —- Telephon 280.
Weiß - Weine. l Noth - Wenn.
Steinberget Cabinet, Medoc, ·
Rauenthaler Berg, St. Jultan,
Geisenheimer Auslese, Chateau Bottliac,
Marcobrunner, St. Emilioty
Liebfrauenmilch, Chateau La Rose
usw. usw. Pontet Cauet.
Champagner: Psmery, Mamm, Eckipse.
eine Liqudrex Alter Num, Alicr Cognac, Abs nth, Anifette, Berliner GilkasKijmmkl
tlsä Fischer EuzianiBittcr, Kirschenwassey Zwetschenwa er, Chartteuse,Benedictinc-t, Caragao
holländischer Gin. IS'-Besonders für Familien-Gebrauch.

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