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Freie Presse für Texas. [volume] (San Antonio, Tex.) 1865-1945, October 23, 1918, Image 3

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Eier-.
Novelle non Oele-e - Damm sühn.
sum zwanzigsten Male warf Ma
ria die »Kritit der reinen Vernunft«
beiseite. Es war unmöglich« für das
Kolleg zu reprtiren mit diesem Wal
len und Klopfen im Blut, diesem
einen, einen Gedanken: der Junge
kommt, der Hans! Lange Zeit hatte
er ihr nichts als Kartengriiße gesandt
aus dem Erdwindtelchen, wo er mit
feiner Malklasse Naturstudien machte,
nnd nun heute früh plöylich das Tele
grarmm »halte es hier nicht mehr
aus« Komme mit dem Abendzug zu
Dir-".
Und wieder sprang sie von der zer
beulten Ehaiselongue aus, lief in das
Nebenzimmerchen ihrer mödlirten
Dachwohnung und lehnte sieh an die
Thür ihres winzigen Dachbalkons,
zu dem das Geräusch der Straße nur
wie ein fern wogende-B Meer herauf
klang. Träumend sah sie hinweg über
die ragenden Baumwipfel und die
grauen Schieferdächer, auf denen der
goldene Abendschimmer lag.
Drei Jahre waren es nun, daß sie
alles aufgegeben, Elternhaus und
standesgemäßen Verkehr und die ganze
Stickluft verarmten Adels, die ihr dick
Hände lähmte und ihren Wissens-i
und Freiheitsdurst erdrückte. Dreis
Jahre waren es auch, daß sie den jun-I
gen blonden Schweizer kannte, der im’
Zimmer nebenan den lieben langen:
Tag gezeichnet und gepsisfen hatte —s
auch dann, wenn sein Mittagbrot ausx
einein Stück Brot und dem Thee be-i
stand, den sie ihm bereitete, und wenn
er herüberkam, sie lachend zu bitten,
ob er sich die steifen Fingern an ihrem
Petroleumöschen wärmen dürfte An
fangs war er ganz scheu gewesen, er,
der Bauers-Ihn, empfand es als Her
ablassung wenn sie mit ihm sprach,
und machte fortwährend einen Unter
schied zwischen ihrer und seiner Ge
sellschaftsklassr. Dann hatten sie sich
aneinander gewöhnt, hatten angefan
gen, über Kunst, Philosophie und
Menschen zusammen reden, bis er so
weit war, daß er ihr alles, aber auch
alle seine äußeren und inneren Er
lebnisse mittheilte. Allerdings blieb
immer sie die Gebende in dieser
Freundschaft, sie unterstützte ihn mit
Mitteln, als dies noch nöthig war,
sie regelte seine Tageseintheilung und
seine Lektüre und schalt ihn, wenn er
leichtsinnig gewesen — ja, sie war
es auch, die ihm, ohne daß er darum
zu bitten gewagt, allerlei kleine Rechte
eingeräumt und ihm eines Tages das
kameradschastliche »Du« angeht-ten
hatte. Es war als sei sie die viel
Aeltere, obwohl sie gleichalterig waren
—- beide 26 Jahre — die Verschie-(
denheit ihrer Abstammung und ihrel
höhere, gleichmäßigere Bildung war
es wohl, die zwischen ihnen standen,
nnd die waren wohl schuld daran,daß
er nicht sah, welche Veränderung im
Laufe der Zeit mit Maria vorging.
baß ihre seinen, kühlen Gefühle sah
entzündet hatten an seiner jungen
Kraft, seinem unbändi « Künstler
tempetaruentz daß ihr "» z. zu Gla
geubegimn wenn er kam —- das sie
ihn liebte mit jeder-Feier ihres Seini.
sie es nur möglich- mr, daß et
nichis davon seh-, nicht-· odntei Aber
et net-sie ei In eines Inst empfin
denn mägäfjfa sehen, das Fesäeeini
an e g en waren un daß sie
alle ihre Mete, alle While undi»
kleinen adlisen Gewohnheiten-W«
sen , e, unt ihm u gehören! T
mir so in denken, das siej
die Schritte aus der Delziteppe übe-e
·,··hstie; fest klopfte es nn ihm;
hiit —- und im nächsten Aus-;
ick stand er ver ihr und hielt ihre
Gen Hände sesi: »Motia, meine;
Maria, da hast Du Deinen armen
Junsen wiedet!« «
Erschrocken blickte sie ihn an --- et«
sah blaß aus, und in seinen Augen
war ein siebiget Glanz: »Aber Hans,
was iii denn? Was hast Du denn?«
Ei wars den Schlapphut in eine
Ecke, ließ sich aus das wurmsiichige
Katiunsosa fallen und zog sie neben
sich: »hiet komm her, meine Freun
din, meine Madonna. Dein Junge
hat Die so viel, so viel zu sagen.«
Es wurde ihr ein klein wenig bange
ums z, aber sie versuchte es hin
wegzu chetyeiu »Dein Geld weht,
Du Schlinle Wo hast D· sie denn
in Deiner Landeinsaniieit ausweic
ben, die neue Peppi oder Messe-limi«
Sie waren nun einmal gewöhnt,
über alles skei miteinander zu teden..
»Nein, nein«, sagte et, »du-sit isiI
es aus. Diesmal isi es ——« undle
lich riß et sie an sich in dem Bei-Urs
niß, seiner überschüssigen Ktnsi Aus
druck zu geben. »Motin, ich liebe sie
ja so wahnsinnig.«
Sie zuckte zusammen wie unter ei
nem Peitschenhieb. Dann machte sie
sich los aus seinen Armen und sah
ihn an mit weitgeössneten, entsetzt-u
Augen. Aber er merkte es gar nicht,
er fuhr sich durch die blosde Mähue
und starrte über die Dächer hinweg.
Sie rückte ganz weit weg, bis in die
andere Ecke des Sofas, zog die Fitße
herauf und sagte endlich, nachdem sie
mehrmals tonlos die Lippen bewegt,
ganz kurz und rauh: ,.Erzähle.« Ih
re häade rissen tratnpfhaft an den
tose baummelnden, morschen Spin
franzm
Und er erzählte.
«Dranhen in meiner Multlasse ist
ac; sie bot sich m- ark-is noch au
ssah-. Wo tie eigener herum-oh
»Wer ihre Leute sind des-« kann ich nicht
Trecht herausdetonnnen Ich weiß unr,
Iihr Vater war Schiffskapitän und
lhat lange in Indien gelebt, und dort
ist sie wie eine Wilde ans-gewachsen
ohne Schule, ohne Religion, nur von
Kindheit an um den Vater bemüht.
iDer Alte hat nebenher auch gemalt,
kund nun scheint sie zu denken, es gibt
;aus Gottes Welt teinen Broterwerb
Hals Malen. Denn als er plötzlich
Jdtaußen in der Wildniß gestorben ist,
ist sie hierhergelommen, zu irgend
welchen Verwandten, die sie nicht
» mehr vorgefunden hat. Na. und nun
I hat sie fast keinen Groschen mehr und
; sitzt und malt und malt und hat nicht
»für einen Dreier Talent. Aber was
soll sie denn machenlck Sie weiß und
kann doch nichts, nicht mal ordentlich
Deutsch, und hat keinen Menschen, der
für sie sorgt. Wie das bloß geworden
«wäre, — so ein Kind, so ein kleines
Mädel von 18 Jahren!«
Er fuhr sich wieder mit beiden Hän
den durch das dicke Haar.
»Wie eine kleine exotische Blume ist
sie, vielleicht wie eine Mimose. So
scheu und stumm und zart wie zum
Zerdrücken —- aber dabei von einer
Glut. von einem ganz fremden, hei
ßen Jnnenleben. Jhre Augen sind
tiefschwarz und das Haar rothbraun
——weißt Du, solches berückendes Haar
mit ganz hellen Lichtern. Und ein
süßes, feines Körperchen — sie heißt
Lisaz aber ich hab’ sie Saskia getauft,
wegen des braunen Hälschens und
der schlanken Kinderarme, die mich an
Rembrandts kleine Saskia erinnern.«
Er sprang auf lief an de Bal
konthijr und ließ den weichen Abend
wind über seine feuchte Stirn wehen
Dann drehte er sich um zu Maria
und sagte betreten: »Verzeih, Maria
ich störe Dich wohl?«
Sie biß sich in Den Finger, daß
die Haut einen Riß bekam, dann hob
sie mit einer verzweifelten Anstren-.
gung den Kopf und lächelte ein wenig
,,Unsinn, Hans-. Sprich doch weiter»
Sag’ doch, wie alles gekommen ist.«"
Er setzte sich wieder in seine Sofa
ecke. »Wie es gekommen ist? Was
denn? Gekrmmen ist eigentlch gar
nichts. Jch habe sie natürlich immer
fort ansehen müssen und bin manch
mal ein Stück mit ihr hinausgewaw
dert und habe sie überhaupt unter
meinen Schutz gestellt. Und das ist
auch nöthig, denn diese Mädel, diese
Malmädel —- pfuii Maria, sei mir
nicht böse, manchmal ist mir aber
wirklich die ganze Weiberwirthschaft
zum Ettl. s Du weißt ja nicht wie das.
so ist, die Mädchen ohne Aufsicht und
der Lehrer ein junger Mensch —- da
erlebt man so viel Kleinliches und
Häßliches, was ich Dir gar nicht sa-"
gen mag Und nun quälen dies —
Beitien des kleine, fremde, elternlose
Wesen wegen ihrer schlechteaZeichnun-.
gen. Na, und da kommt sie eines Ta-;
ges ohne weiteres zu mir herein in’z.
Zimmer und bittet mich, dableiben
-zu dürfen und kann nicht begreifen
warum ich sie sofort hinausschiebel
Sie ist ja wie ein Kind und weis
nicht, wie gen-ein die Welt ist.
hat sie lieb gewonnen, mit hat sich
ihr Seelchen erschlossen, und malt
seit sie mit überhaupt titnen Wider-]
stand entgegen; gar keinen, ich könnte
alles mit ihr machen. Und ichv —
Maria, ich kannv doch nicht zuml
Schrittenvwerden,· ich kann dgch deml
Kleinean nichts the-us Aber- ichs
,halte das nicht ans, ich-gehe zu Gran-i
de, wenn ich sie nicht haben iann." , s
Er tniete vor ih- nieder und legtei
sein-u blonden npåx in ihko « - !
«Sag doch was, atia, Du di sas
anders heute. Rathe mir doch.« s
Sie saß wie versteinett, wagte nicht«
sich zu rühren, und wagte auch nicht
den Mund auszuthun, denn ihr warj
ev, als könnte nur ein Schrei über»
ihre Lippen kommen: »Bist Du denn(
blind? Alles will ich Dir ja geben,.
alles, mein ganzes reiches Lehen,3
meine Pläne, meinen Stolz, und Du;
gehst hin und giebst Dich an eine
kleine Wilde weg!« Aber sie kämpfte
es nieder und sagte nur mit einer
Stimme, die ihr selbst fremd erichien:’
»So willst Du sie heirathen?«
Er athmeie tief. »Ja, ich will sie
heirathen. Jch habe sie dann iOnnIer
um« mich, und sie sorgt stir mich mit
den kleinen, weichen Händen. Und ihr
kann dann nichts mehr passiren, sie
sieht nicht mehr hilflos und allein da.'«
»So heiratheft Du sie ans Mit
leidi« fragte Maria. Sie hätte es
als eine Erleichterung empfunden,
wenn-er es bejaht hätte.
»Aus Mitleid?« wiederholte er er
staunt. »Maria, verstehst Du mich
denn heute gar nichts Aus Liede, aus
heißem Liebesdeqehren will, muß ich
sie haben!«
»Aber sie ist Dir geistig nicht eben
bürtig, sie wird Deine Ziele nicht ver
.steben," fagte Maria, aber im selben
« Augenblick war esibn als habe sie ihr
Geheimnis preisgegeben »
»Bersiehen?".fragte er. »Sie liebt
1 mich doch, sie findet ja alles gut, was
« ich thue. Und was ihr noch fehlt, das
wird sie bei mir lernen. Ich freue
mich ja so unsinnig darauf, ibr so
nach und nach eine ganz neue Welt zu
etfchließen, von der sie noch nichts
abnt.«
Maria richtete sich aus« sie wollte
einen lekten Versuch machen. »Und
Deine Kunst. Hauss« fragte sie.
»Dein Freiheitsbebiirfnißi Willst Du
Init deinen 26 Jahren die Sorgen fiir
«eiue Familie auf Dir habe-If Ulllsi
sDu all die schönen, stolzen Pläne, die
wir zusammen siir Dich geschmiedetH
beiseite werfen?«
) »Aber nein doch,« sagte er, und nun
,hatte er wieder das sriihliche Jungen
i gesicht, »nan fängt es ja erst an! Bis
i her habe ich ja noch gar nicht gewußt»
Fwas es heißt, schaffen müssen, unds
igar nicht anders können. Jetzt fühle
sich mich so stark, so voller Pläne und:
-Jdeen, jetzt bin ich überhaupt erst ein»
Künstler.« s
Es war fast dunkel im Zimmer ge-«
worden, ein Lufthauch zog über den
unberührt gebliebenen Theetisch nnd
von irgendwo aus oer Ferne tönten
zwei ruhige Menschenstimmen zu
ihnen herauf. Nun, da er sie nicht
mehr sehen konnte, saß Maria in ihrers
Sosaecke, Und heiße Thriinen rannens
ihr in den Schooß, eine nach der an-»
deren. Also nicht einmal das hatte
sie ihm geben können, nicht einmal»
seiner Kunst hatte sie gedient, sie, dies
ihn anfeuerte oder seinen Eifer ein-i
dämmte, und die sich zu der klarsten,s
objektivsten Kritik zwang —- auch ums
seine Künstlerkraft zu wecken, mußtes
dieses Kind, dieses kleine Nichts korn-;
men! Eine tiefe Muthlosigteit be-s
schlich sie, als sei ihr ganzes Leben;
verpfuscht und verfehlt. i
Er hatte schon wieder zu sprechens
begonnen, ohne daß sie es bemerkt«
»Und nun, Maria, nun bitte ich Dichl
um einen Freundschastsdienst, wie ich»
ihn eben nur von Dir erbitten kanns
Jch kann sie doch nicht da draußens
lassen, ich hab’ ja solche Angst für sie.j
Du mußt sie hierher nehmen, hier in;
dieses Stäbchen, bis ich 1viedertomme.?
Du mußt sie behüten, um meinetwil-;
len, um unserer Freundschaft willen.« !
»Hierher?« Sie« schrie es fast aus,!
und dann war es ihr, als müßte sie’
laut herauslachen: »Aber das ist ja;
Wahnsinn!« 1
Er bat und bettelte und küßte ihre
eiskalten Hände wie ein Schuljungeu
»Madonna, liebe, kluge, vornehme!
Madonna, nimm doch das klein Mit-I
del zu Dir, ich habe es ja so liebl« s
Am nächsten Tage fuhr sie hinaus«
und holte sie. Unterwegs schoß es ihrs
durch den Kopf, sich vor ihr niederzu-.
werfen, sie anzuflehen, ihr den gelieb-!
ten Freund zu lassen — aber als siei
dann vor dem ganz kleinen, ganz fun
gen Ding mit den scheuen, heißen Au
gen sland, da konnte sie es nur an
«lächeln, wie man ein Kind anlächelt
und es behutsam nach Hause führen.
Als sie ankamen, stand Hans schon!
voller Sehnsucht auf der Schwelle.
Er sah der kleinen entgegen mit Au-l
gen voller Leuchten, und wie sie sichs
gleich einem zitternden kleinen Vogels
an seine Brust flüchtete, zog ders
blonde, von Kraft überschäumendes
« Riese sie ganz, ganz sanst an sich unds
küßte sie zart auf die Stirn. s
Maria aber floh aus dem Zimmer
und wars sich nebenan auf das Bett in
heißem, lautlosem Schluchzen.
l
l
i
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1
Theykes Uiudslessch.
Von den fünfhundert Ochsen, die
jihrlich aus St. helena verzehrt wur
den, rechnete man auf Rapoleon und
seine Umgebung hundertsünszig. Kein
Ochse durfte ohne besondere Erlaub
niß des Gouvernererö geschlachtet wer
den und die Einwohner der Jnsel
isten- ost sei-r hohe- Preise für ds
leisch bezahlen; Darum sagte
·einst ein Haujvster sie einem Herrn
vorn Gefolge des Kaisers:
« Man behauptet, daßl ihr da droben
irri Lo vood euch beklagt und für
unglückli ltet. Wir können daz·
nicht begrei en, denn man versichert
uns doch, ihr hättet alle Tage Rind
sletlchjzu essen, während wir nur drei
bii viermal im Jahre welches bekom
men und noch dazu das Pfund mit
Miso Sous bezahlen müssen. Der
Kaiser lachte herzlich über diese
HAeußerung und sprach zu dem, der sie
erzählte:
Sie hätten dem Mann erwidern
sollen, das Rindsleisch koste uns man
che Krone.
Es war das erste Wortspiel, welches
Las Casag aus St. helena aus dem
Munde Navoleons zu hören bekam.
Professoren-siegend l
An der Universität Z. erscheint bei
dem Geheimrath X» dessen Berühmt
heit nur von seiner Eitelkeit übertrof
’sen wird, kurz vor Semesterschluß ein
jlra er »Fuchs« und bittkt um das
.Teetsat. Zwischen beiden entspinnt sich
E folgendes Dialog:
; »Wie soll ich dazu kommen, Ihnen
: abzuteftiten, mein Herr? Niemals sah
Tich Sie in meinem Collegi«
f »Berzeihung, Herr Geheimratln
ich —-«
»habe hinter dem dicken Viel-let
gesessen, nicht wahr-? Aus den ural
ten Kalauer falle ich nicht mehr hin
1ein. ——-- Uebrigens bin ich stark be
s schäftigL Sie entschuldigen mich
! wohl . . .?«
» Gestatten Herr Geheimrath viel
leicht eine ganz kurze Erlläruna?«
,,Ra?« ,
,,Also ich betreibe kein Brotftudium·
ida ich später das Landgut meines
LBaters übernehme, und erbitte nur
deshalb das Teilat über das laut
Aus-weis von mir ihaifächlich belegte
Colleg des Herrn Geheimrath, weil
ich leidenschaftlichet Sammler von —
Autograplzen berühmter
Männer bin.« —
Nach drei Minuten z das schlaue
»Yilchzlein« mit des II en Testat
. . I
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No. 2—-Von Cowus Christi und (
wansvillnGegend ab'ds 5:20»
No. 4—-Von Cowug Christi und I
wansmlle-Gegend vorm. 6:45l
No. 6—Von Catrizo Sprinas u. ;
Ekhstal City ...... abends 5:20 »
Abfahrt— !
No. 1——Nach Corpus Christi und !
wansville-Gegend vorm. 10:4.«) ;
No. 3———Nach Eva-us Christi und ;
Brownsmlle-Geqend ab'ds 10:4«5 T
T Schlafwagen.) !
Io. 5—Nc·cch Crhfxal City und ;
can-no Springs. . vorm. 10x45 4
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ROÄFFLZBM Christine. ..nachm. 4:4d:
Ro. 201——Nacb Christine. . marm- 8:MH
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Die neue Einrichtung
dafk die Straßenbahneats nicht an jeder Straßeneike halten, fou
dern einige Blocks- iibetfchlagen, hat sich auf den Linien, wo sie ein
geführt wurde, bestens bewährt Die Fahrzeit ist dadurch bedeu
tend vermindert worden, die Passagiere erreichen ihr Ziel schnel
ler, und was die Hauptsache, es wird an Kraft nnd dadurch an
Heizmaterial gespart, denn der Anston zu dieser Einrichtung geht
. bekanntlich von der Regierung ans.
Sobald es tunlich, wird das System auf alle Linien ausge
dehnt werden. Die Inschrift auf weißem Felde an den Telephon
pfoften zeigt an, wo die Cars halten, um Passagiere aufzunehmen
oder absteigen zu lassen. s
W W0kil0 Plllillc skiiilck c0. «
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