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Indiana tribüne. (Indianapolis, Ind.) 1878-1907, August 25, 1900, Image 3

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Ztxüxtxüt Künstler.
Cen N. v. Zo.nterfel).
Wenn Künstler, vornehmlich schöpfe
tisch thätige Künstler, mehr an Kr
sireutheit leiden als andere Menschen,
so darf uns dics nicht befremden.
Leöen sie doch, bei ihrem künstlerischen
Echaffe'n vorzugsweise auf die Phan
taste angewiesen, fast tets in einer ein
gebildeten Welt, die, von der wirk
lichen sehr verschieden, ste die Angele
Einheiten der letzteren als nebensächlich
und gleichgültig betrachten läßt. Wir
finden daher unter len Künstlern,
namentlich unter den Tondichtern
älterer und neuerer Zeit nicht wenige,
die sich durch einen hohen Grad von
Zerstreutheit ausgezeichnet haben, wo
von uns manche ergötzliche Beispiele
überliefert worden sind.
Blicken wir in das vorige Jahrhun
dert zurück, so begegnen wir zwei sehr
hervorragenden Künstlern, Friede-
mann Bach und Georg Benda, die
neben ihrer hohen künstlerischen noch
ine? besonderen heiteren Berühmtheit
.Rb ihrer Zerstreutheit bei ihren Zeitge-
ZnaU' ssen sich erfreuten.
So vergaß es Friedemann Bach, der
älteste und genialste von den sieben
Söhnen des großen Johann Sebastian,
els er in Halle als Organist angestellt
war, nicht selten, in die Kirche zu
gehen und seines Amtes zu walten.
Ging er aber auch, von seinen Wirths
leuten erinnert, so kam es ihm doch
durchaus nicht darauf an, zu einer
Kirchenthür hinein, zur anderen aber
sofort wieder hinaus und nach Hause
zu gehen, um seine unterbrochenen
musikalischen Phantasien fortzusetzen.
An einem ersten Pfingstfeiertage ge
dachte er seiner Obliegenheiten und be
gab sich, zu größerer Sicherheit früher
als sonst, in die Kirche und setzte sich,
bis die Gemeinde versammelt sein
würde, auf den Frauenchor. Hier
aber vergaß er gänzlich, was ihn herge
führt hatte und blieb ruhig sitzen, als
der Gottesdienst mit dem Orgelprälu
dium beginnen sollte. Die Gemeinde
wird ungeduldig, winkt und schüttelt
die Köpfe. Er schüttelt mit, bleibt
ruhig sitzen und sagt: ftun soll mich'Z
doch wundern, wer heute Orgel spielen
wird Spielte er aber, so fand er,
uneingedenk des Zweckes, häufig kein
Aufhören und erging sich, unbe
kümmert um Gottesdienst und Ge
meinde, in herrlichen aber endlosen
Phantasien. Da alle Ermahnungen
seiner Vorgesetzten und Freunde nichts
fruchteten, so verlor er in Folge dieser
Unzuträglichkeiten sein Amt. Er
suchte daher eine andere Stelle, aber in
seiner zerstreuten Weise äußerst lässig.
Schen Sie", sagte Friedemann eines
Tages zu dem späteren Musikdirektor
.Stuft, der damals in Halle studirte und
Bachs Correspondenz zu besorgen
pflegte, indem er ihm einen Brief gab,
da habe ich einen recht hübschen Ruf
als Hofkapellmeister in Rudolstadt er
halten; schreiben Sie doch, daß ich
entschlossen sei, ihn anzunehmen."
Erfreut liest Rust das Schreiben, sieht
dann nach dem Datum und ruft:
.Aber der Brief ist ja schon ein Jahr
alt'."
Während seine? Anwesenheit in
Berlin wurde Bach öfters zur Prin
z:ssin Amalie, der Schwester Friedrichs
des Großen, eingeladen, die nicht nur
eine große Freundin der Musik, son
dein auch eine bedeutende Virtuosin
auf dem Klavier war. Je öfter sie
das erhabene Spiel des großen Mei
sters hörte, desto mehr war sie entzückt
davon. Alles Hofceremonial war in
solchen Stunden aufgehoben, und die
Prinzessin pflegte sich dicht hinter
Bachs Stuhl zu stellen, wenn er spielte.
Einst befahl sie eine Tasse 2fce. Ich
bitte mir auch eine aus." sagte Friede
mann, ohne sich im Spiel stören zu
lassen. Kirnberger. der große Musik
theoretiker, der auch zugegen war,
wollte vor Lachen ersticken, die Prin
zessin aber legte beschwichtigend den
Finger auf die Lippen. Der Thee
kam. und Amalie reichte Bach selbst die
Tasse. Er nahm sie ohne Weiteres mit
einem kurzen Danke", schlürfte sie
mit Behagen aus. gab die geleerte Tasse
der Prinzessin zurück, die sie ihm auch
lächelnd abnahm und spielte dann
cuhig weiter.
Fast noch ärger in seiner Zerstreut
heit trieb es Bachz Zeitgenosse Georg
Benda, der Erfinder des Melodrama,
einer der beliebtesten Operncomponi
sien seiner Zit und außerdem großer
Virtuose auf dem Klavier und auf der
.Violine. Erst war er Concertmeister
in der Kapelle Friedrichs deZ Großen,
später Hofkapellmeiste? in Gotha.
Wenn er sich zum Componiren auf
o.elegt fühlte, Pflegte er, um nicht aus
"fcer Stimmung gerissen zu werden,
seine Mahlzeiten aufzuschieben. In
solchen Fällen bat er seine Frau, ihm
-einige Speise in sein Studirzimmer zu
stellen. Eines Tages was dies auch
-geschehen, und Benda verspürte, nach
tm er eine Zeitlang gearbeitet, das
Verlangen nach leiblicher Stärkung.
Da, ein halbes Huhn gewahrend,
glaubte er. die andere Hälfte schon ge
nossen zu haben und rief, seinen Ma
&n berührend, aus: Nein, zu viel ist
zu viel! Ein halbes Huhn hast du
schon gegessen und willst auch noch die
andere Hälfte? Wir wollen lieber
fortfahren zu componiren
Benda befand sich einst auf einem
Maskenball. Nach einiger Zeit wird
ihm die Gesichtsmaske beschwerlich, er
nimmt sie ab und spazierte, sie in der
Hand kaltend, "durch den Saal. Da
jiiijji er auf einen Wannten, der ihn
mit den Worten begrüß: Ei, sieh btr,.'j
Benda!" Benda aber, der sich innrer
noch maskirt glaubt, antwortet mit
sorgfältig . verstellter Stimme: Weit
gefehlt, mein Herr, weit gefehlt! Sie
müssen besser rathend
.Einst hatte die Herzogin von Giitha
ein neues Klavier bekommen und ließ
Benda rufen, um es zu probirbn.
Nachdem er einige Zeit gespielt, lptte.
sprang, er plötzlich auf und lief in die
entfernteste Ecke bei Saales, wo er in
horchender Stellung stehen blicö.
Was machen Sie denn da für Be
trachtungen, mein lieber Benda?"
fragte dieHerzogin erstaunt. Gnädig
ste Herzogin, ich wollte nur hören, wie
das Instrument von ferne klingt."
Als Benda seine Gattin durch den
Tod verloren hatte, strömt: er seinen
Schmerz am Klavier in Tönen aus.
Da unterbricht ihn sein Diener, der
kommt, um zu fragen, wie es mit dem
Leichenbegängniß gehalten werden
solle. Gewohnt, alle häuslichen An-
gelegenheiten seiner Frau zu über-
lassen, antwortete Benda: Danach,
frage Er nur meine Frau."
Nach dem Tode seiner Gattin hatte
Benda eine kleinere Wohnung bezogen.
Eines Abends aus der Gesellschaft
kommend, nimmt er in seiner Zerstreut
heit den Weg, anstatt nach der neuen,
nach der alten Wohnung, findet sein
ehemaliges Schlafgemach offen, ent
kleidet sich und legt sich in das darin
stehende Bett. Als er schon im tiefsten
Schlafe liegt, kommt der rechtmäßige
Bewohner des Zimmers nach Hause
und ist nicht wenig erschrocken, einen
Fremden in seinem Bette zu finden.
Er weckt ihn. vermag ihn aber nur mit
Mühe zu überzeugen, daß er sich in ei
nem fremden Bette befinde.
Es sind dies nur einige wenige von
den unzähligen Anekdoten, die seiner
Zeit über Bendas Zerstreutheit erzählt
wurden.
Unter de.n neueren Meistern der
Tonkunst war Robert Schumann einer
der zerstreutesten. Meistens war er so
geistesabwesend, daß er der gewöhn
lichen Welt gänzlich entrückt schien, das
Sprechen ganz vergaß und nur leise
vor sich hin zu pfeifen pflegte. Selbst
mit seinen Kindern, so sehr er sie auch
liebte, vermochte er Nicht, wie andere
Väter, zu verkehren, obwohl er ihren
Spielen oft still lächelnd zusah, um sich
dann hinzusetzen und eine seiner rei
zenden Kinderscenen niederzuschreiben.
Wenn ste ihm auf der Straße begegne
ten. erkannte er sie selten, es sei denn,
daß sie ihn bei der Hand faßten und
mit Papa" anredeten. Dann sah er
sie überrascht mit zerstreutem Lächeln
ein Weilchen an und sagt: endlich:
Ah. Ihr seid's! Gut, gut! Geht
nur zur Mutter."
Einst hatte Schumanns geistreiche
Freundin, Frau Hnriette Voigt, ihm
zu Ehren in Leipzig eine große Gesell
schaft eingeladen. Aber Schumann
erschien nicht, und schon fürchtete man.
e? würde qar nicht kommen. Da öff
net sich plötzlich die Thür, Schumann
tritt ein, nickt der Gesellschaft flüchtig
zu. geht stracks jius den geöffneten
Flügel zu, präludirt eine Weile, steht
dann wieder auf, dreht sich auf dem
Absatz herum und geht pfeifend, ohne
ein Wort gesprochen zu haben, mit
flüchtigem Kopfnicken wieder hinaus.
Als Heinrich Dorn einmal nach
Leipzig gekommen war, besuchte ihn
Schumann, begrüßte ihn stumm, setzte
sich ihm gegenüber und sprach kein
Wort. Dorn machte verschiedene Ver
suche, ein Gespräch in Gang zu brin
gen. Umsonst! Schumann . lächelt
geistesabwesend, pfeift leise vor sich hin
und schweigt. Endlich hört Dorn
auch auf zu sprechen, und so sitzen sie
einander stumm lange Zeit gegenüber.
Plötzlich erhebt sich Schumann, reicht
Dorn die Hand und sagt: Wenn ich
nach Köln komme, besuch: ich Sie."
Thun Sie das," versetzte Dorn ernst
haft, da wollen wir uns einmal wieder
recht gegeneinander ausschwelgen."
Auch dem berühmten Sänger Lab
lache, der sonst ein sehr geistreicher,
witziger Mann war, spielte seine Zcr
streutheit so manchen Streich. Wäh
rend seines Aufenthaltes in Neavel
ließ ihn der König öfter zu sich rufen,
um sich an seinem geistvollen Humor
zu ergötzen. Eines Tages einer solchen
königlichen Einladung folgend, wartete
Lablache im Vorzimmer und unterhielt
sich mit den Hofleuten, wobei er um die
Erlaubniß bat, seineir Hut aufbehalten
zu dürfen, da er an einer Erkältung
leide. Plötzlich ruft ihn der Kammer
Herr vom Dienst in das Cabinet deZ
Königs. Eilig folgte der Sänge: dem
Rufe, und da er vergessen. ins er sei
nc: Hut aufbehalten hatte, nahm er
schnell einen anderen und. trat beim
König ein. Dieser empfing ihn mit
lautem Gelächter, was den Künstler
einigermaßen in Verwirrung setzte.
Doch faßte er sich bald und erlaubte sich
zu fragen, was die Heiterkeit Sr.
Majestät errege.
Mein lieber Lablache," antwortete
der König, sagen Sie mir doch, wel
cher von den beiden Hüten ist der
Ihrige, der. den Sie auf dem Kope
oder der. den Sie in der Hand haben,
oder haben Sie beide mitgebracht, au?
Vorsicht, daß Sie einen vergessen könn
ten?" Verzeihung. Majestät!" rief
Lablache mit komischperlegener Miene,
zwei Hüte sind in der That zu viel
für einen Mann, der keinen Kopf hat."
VonihremS t r n d Punkt.
Doctor: Ich sixg' Ihnen. Fräulein.
Doctor zu werden, ist wohl schwer!"
Fräulein (seufzend): Ach, und Frau
Doctor zu werdur,. noch viel schwerer!
Jndicma Tribüne Samstag,
Vom Auslande.
E'dürfte mtclt ver
wundern, zu hören, da der verstorbe--ne
König Alfons XII. von Spanien
noch nichr begraben ist. sondern einbal
famirt, nur bedeckt mit einem Leichen
tucb. in einem Gewöbe des Escuriak,
welches ähnlich wie der Aremer Bleike!?.
ler von der Luft abgeschlossen ist. auf
eine? Marmorplatte liegt. Das ist die
Folge uer seit dem Jahre nw l?
gehaltenen Sitte. Täe Leiche bleibt
wie henie liegen, bis einst der jetzige
Koma- verstorben tu. dann et t nxxd
der lönialicbe Leichnam unter großem
Pomv neben den sterblichen Ueberresten
der Vorganger in dtc Kapelle des tzs-
cucial. beigesetzt.
Ein g r aI icher Utattv
meid wurde in der russischen Stadt
Lercza - Kartusta. Gouvernement
Grodno, verübt. In die Wohnung der
reichen üdischen iranrnV. Lemlovicz
drangen Raubmörder ein, nachdem sie
dem vor der Hausthür seyenden
Nachtwächter den Schädel mit Axthie-
ben aesvaltet ballen, und nmoroelen
auf grausame Weise die ganze aus acht
Personen besreyenve Famnu; nur ei
nen Säualina verschonten sie. Am an-
deren Morgen fanden die Nachbarn
acht schrecklich verstümmelteLeichen und
einen weinenden Säugling neben ver
ermordeten Mutter. . Die ganze Woh
nung war ausgeplündert. Von den
Thätern fehlt jede Spur.
Ein Leser der West
minster Gazette", der die Berichte der
Zeitungscorrespondenten vom Kriegs
schauplatze mit großer Gewissenhaftig
keit verfolgt hat, hat die britischen An
gaben über die Burenverluste sorgfäl
tig notirt und findet nun. daß die Bu
ren bis jetzt üta 250,000 Mann ver
loren haben. Da die Streitkräfte der
Buren jedoch nur auf 50.000 geschätzt
wurden, möchte er wissen, woher die
übriaen 200.000 Todten und Verwun-
deten kamen und was das eigentlich
für Leute sind, die jetzt noch der 235.
000 Mann starken britischen Armee so
viel Unaeleaenbeiten bereiten. Dies
kleine Beispiel zeigt wohl deutlich ge
nug. wie die englische Presse mit der
Wahrheit umgeyt.
Der französische Gene-
ral Jacquey. Abgeordneter für das
Landes-Departement, hatte im anno
zu CauteretS mit 10.000 Francs ge-
svlelt. die er zu diesem Zwecke dem aus
sichtführenden Croupier entliehen, und
hatte damit einem anderen Spieler
17.000 Francs abgewonnen. Da Jac-
ouev diesen Betrag nicht zu erhalten
vermochte, weigerte er sich, die entliehe-
rtfri innrWl TiTTTsS iiinirfjiilslftfett.
v -ivy v g-'-';j-o '
Die Angelegenheit kam vor Gericht,
Jacquey erhob den Einwand des
Spiels, da ihm das Geld nicht von dem
Crouvier versönlich. sondern aus der
Spielkasse vorgestreckt worden sei,
nachdem er im Easino 8000 Francs
verloren hatte. Er bekannte sich als
völlia zablunasunfäbig. Die Civil-
kammer wies zwar die Klage ab, allcin
der General geht sehr zerzaust aus dem
Prozeß hervor.
2e r Gutsbesitzer Bache
in Aarhus hatte einige Freunde zu
einem Diner eingeladen, und das Fest
verlief in fröhlichster Stimmung
Kaum aber hatten die Gäste sich vom
Tische erhoben, als sie alle h?stige
Schmerzen spürten und bedenklich tU
krankten. Aerztliche Hilfe war schnell
zur Stelle, trotz aller Bemühungen
aber gelang es doch nicht, die Leiden
der Kranken zu lindern. Im Gegen
theil verschlimmerte sich ihr Zustand,
und am folgenden Tage starben der
Gutsbesitzer, seine Stiefmutter, seine
Frau, die Tochter und die Schwester.
Von. den anderenGästen sind noch meh
rere so schwer erkrankt, daß an ihrem
Aufkommen gezweifelt wird. Daß
eine Vergiftung die traurige ' Cata
strophe herbeigeführt habe, war außer
Zweifel, jedoch konnte man nicht con
statiren, welche Speise die Krankheit
verursacht habe. Die Aerzte meinten
erst, daß verdorbenes Fleisch die Ur
sache sei, jedoch hatte eine genaue Un
tersuchung nichts Verdächtiges ergeben.
Erst später stellte es sich heraus, daß
die Köchin, um einen Pudding zu be
reiten, Arsenik anstatt Zucker benutzt
hatte. In der Speisekammer befand
sich Arsenik, das man als RattengP
gebrauchte, und die Köchin hatte die
Materialien verwechselt.
Vom Jnlande.
Aay vteleGegenden des
sonnigen Südens unter dem Joch des
Temperenz- und SonntagszwangeZ
ebenso schwer zu leiden haben, wie viele
Theile des? Nordens, ist eine alte Ge
schichte. Auch in Little Rock. Arkansas.
ist dies der Fall. Dort gelang es den
Fanatikern und Heuchlern, eine langst
vergessene und vergilbte Sonntags
Verordnung auszazraben, und sie zo
zen im Triumph ausK NathhauZ, um
)em Bürgermeister vsn ihrer kostbaren
Entdeckung Kenntniß zu geben und ihn
i-i's Bockshorn zu jagen. Infolge des
srn ist es' jetzt in Little Rock am Sonn
tcq mehr als trocken: sogar auf den
Verkauf von Eis steht eine Strafe von
550. Alle Apotheken und Restaurants,
ja sogar die Zeitungsstände müssen ge
schlössen sein. Ein rabiater Prohibi
tionist har sich die Aufgabe gestellt,
sämmtliche Wirthschaften der Stadt zu
besuchen und' zu beschnüffeln, um zu
seinen j ob der Befehl zum Schließen
derselben'durchgeführt wird.
den 25 August 1000-
Wahre irlr eines in Mlliams
port, Pa., niedergegangenen Gewitter
stürzte der Thurm der Memorial
Baptistenkirche zusammen, während
sich die Gemeinde bei der Andacht be-
fand. Der Thurm fiel auf das Dach
der Kirche, wodurch unter den Andäch-
tigen große Aufregung entstand. Beim
Hinausstürmen- aus der Kirche wurde
eine Anzahl Frauen und Kinder schwer
verletzt.
Ein geladenes Gewehr.
das vor der- Thüre eines Obstoerladers
in Benton Harbor. Mich., stand, rerur-
sachte den Tod eines Knaöen. Frank
Oelhaffer, 11 Jahre alt, war mit ei
nem Auftrage zum Nachbar gesandt
worden und sah das Gewehr stehen.
das er neugierig aufnahn?. Gleich, da-
rauf entlad sich dasselbe, der Schuß.
fuhr dem Knaben in den Kopf und.
führte augenblicklichen Tod herbei.
Zunrersten Mckke wird xrt
dieser Saison der samenlose Apfel auf
den Markt gebracht werden. Derselbe-
soll sich Nicht nur durch hochfeinen Ge-
schmack auszeichnen, sondern wird auch.
wtt von maßgebenden Pomologen der
sichert wird, dank seiner absoluten Nn
sähigkeit. durch verschluckte Kerne rmd
Kernhausschalen zur Ursache von Ap
pendicitis" zu' werden, der erste unges
fährliche Apfel sein, welcher der Welt
qeboten wird.
n
W e g e n d e r T r o ck e n h e i i. 'die
schon im Frühjahr herrschte, beabsichti-'
gen die Viehzüchter, auf der Sioux
Range in Nord - Dakota artesische
Brunnen anzulegen. Den Anfang
wird Herr P. F. Clure auf semer Ce
darCreek Ranch machen, und sollte der
selbe erfolgreich sein, so werden m den
nächsten zwei Jahren Hunderte von
Brunnen auf der Sioux-Range gebohrt
werden.
I m Wo nat Mai 1893 wurden
in Henderson County, Texas, James
Humphreys und seine beiden Söhne
von einemMob gelyncht, und jetzt wurde
in Palestine W. B. Brooks als einer
der Hauptbetheiligten an jenem Lynch
mord zu lebenslänglichem Zuchthaus
verurtheilt. Es ist dies das dritte
Mal. daß in Texas ein Mann wegen
Theilnahme an einem Lynchmord ver
urtheilt wurde.
Die60jährigeFrauEliza
McDonald stürzte in Dcpere. Wis..
eine Treppe hinab, brach dabei ihren
rechten Arm und . erlitt Verletzungen
im Gesicht. Dies verhinderte sie jedoch
nicht, am zweiten Tage darauf sich mit
Edward Ryan von Green Bay, der
ebenfalls 60 Jahre zählt, zu vermäh
l$ny Die Trauung fand in Depere
statt. ' .
Der 27 Jahre alte David
LZMenhouse, ein angesehener Farmer in
Shannonvllle, Pa., wurde auf eigen
thümliche Weise von einem Unfall be
troffen, der seinen Tod zur Folge
hatte. Während er mittelst einer sog.
Patent-Heugabel das Hen vom Wagen
in die Scheune brachte, riß plötzlich der
Strick, wobei die Gabel auf ihn fiel
und die Zackn derselben ihm in das
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jv" uuiiuiiiiiciiiuniH. s oen cruen xagen ti'DItf taj mim Qr
ichmachker. aber nach einer Woche weiteren edrauch? znqte sich ein merklicher Wechsel zum Be-.
ler werden. Ich nehme letzt gelegentlich. ,e nach edürfniß. jeden Nachmittag ein dis zwei
Tosen. Durch den Gebrauch Idre Renovator habe tch :n etner natürlichen Weise meine Ein
gemnoe kvteoer t die gehörige Thätigkeit gebracht." 1
Dr. Kay's Renovator
Vor einig Wintern litt ich unter einem Keftkaen nkall in nn unk h;n kt
irden Winter leichteren-Angriffen dieser j?rankl,nk ungefähr um dieselbe .Seit ausgesetzt. Ihr
T r .$ta n 4 Lnngenbalsam d eilte mich tn diesem Winter sofort. Ich habe stets mtt stcke-
vem lrrn hielen S'nniin 4)1(tm . 0M:r; c .. w . -. .
T rent Erfolg cieten ungen-Balsm in meiner
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Sprechstunden: 8 bis 9 Uhr Vorm.;
2 bis 3 Uhr Nachm.; 3 bis 9 Uhr Abds.;
Sonntaqs von 8 bis 9 Uhr Vorm. und
7 bis 8 Uhr Abends.
Telephon 144G.
C. C, Everts,
Deutscher Zahnarzt,
01 Hord Pennsylvania Str.
Qai wird auf Wunsch angewandt.
0tt. M. E. l.W,
Eeschlcchli und Hanlkaikhcilkv.
20 VJeot Qhio Str.
Dr. 1. 0. Eirtpatricli
ZbeHud:t
Frauenkrankheiten und'Krankhei
ten deS Nectums.
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