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Indiana tribüne. (Indianapolis, Ind.) 1878-1907, December 15, 1900, Image 2

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A Jndiana Tribune, Vamftag, den 15. Dezember 1900.
f
chter Grcnzer.Liedesroman.
Ein Liebcs-werben unter solchen j
Berhälwjssn. wie im nochfolgenixn
Kali, bürste weder in der Wirklichkeit.
noch uch nur in der Romondichtung
irgendwo ein Seitenftück haben. Im
Uebrigfn ist d Geschichte echt gren-,
zerhaft, und sie wurde erst kürzlich, an- wundet worden und ließ einen Blut
läßlich irs Reunions-Festes der streifen binter sich, welcher ein Rudel
teranischen Pntere. zum Besten gege- , hungriger Wölfe anoa. Näher kamen
n. Jyr Held lfl der. Iktzt 7öMnge
Capt. Jk Jackson, das bekannte THU
glted der terani sehen Militärpolizei.
welche unter den Namen Rangerö" so
berühmt geworden ift, und wahrschem-
lich der älteste Überlebende weihe Ein
geoorem des Staates. Natürlich spielt
die Geschichte noch in der wilden Zeit
von Texas. Jke, obwohl damals noch
im junger Bursche, hatte schon ein gu-
tes Stückchen eifenfreffr,schen Aben- : wo er ursprünglich gekommmen war.
ter. Lebens hinier sich; war er doch und er lief direct auf eine Colonne An
bereits tYi 24jähriger Junge mit in i edle, zu. welche die Indianer verfolg
ven mexicanischen fltieej gezogen! Doch Hn und von dem Vater des Mädchens
es kann nicht die Aufgabe dieser Zeilen ! geführt wurden. Dieser erkannte
sein. JkV ereignißreiches Leben zu SaNie's Stimme, der Bulle wurde
schildern; wie er aber zu seiner naa rasch eingefanaen. und wil waren ge
maligen treuen Lebensgefährtin kam, ttet!
das möge er hiermit selber erzählen:
In einem tleinen Blockhaus der
Chrisman'schen Ansiedelung, weit
draußen im County Burleron. spielte
Scheines Abends zum Tanze auf. Man I
munkelte, daß die Judmner im Anzug j
leien; aoer dies yieit ynfmanoen in
der Nachbarschaft ab. sich an dem
Tanzvergnügen zu betheiliyen. Aus
ungefähr 20 Personen bestand die
Partie. Ich hatte gerade Promenade
ausgerufen, als ein Pfeil durch die of-
fene Thüre sauste und ein junges ! bei der Anwesenheit des deutschen Kai
Mädchen an der Schulter traf. Im fei in Bresla- ereianel hal. stell: ein
Mädchen an der Schulter traf. Im
nächsten Augenblick folgte ein ganzer
Sckuer von Pfeilen, und auch einige
Schüsse. Die Frauen kreischten auf.
die Männer ergriffen ihre Zöaffen und
begannen, das Haus' zu verbarrikadi-
ren, Ich fiedelte währenddem munter
weiter, als ob ich Schlacht-Musik zu
machen hätte, und der alte wackere !
Oberst Chrisman rief mir nock) zu:
So ist's recht, mein Junge, fpl',
als ob der Teufel hinter dir drein I daß doch eigentlich ein so großes Maß
war. und ich will die Frauen und von Ueoerlegung und Seldstbeherr
Kinder in Sicherheit bringen !" Einige ; schung dazu gehöre, um eine derartige
Männer pfefferten vor dem Blockhaus That zu planen und eine paffende Ge
in die Dunkelheit hinein, während es , legenheit zu ihrer Ausführung ad.iu
dem altenOberst gelang, hinten hinaus i passen, wie man es bei Geisteskranken
zu schlüpfen und die Frauen und Kin- j nicht vermuthen sollte. Dcmgegen
der in das Gehölz zu bringen. Dann über ist darauf hinzuweisen, daß 5 fth
legte auch ich die Fiedel nieder und ; bei derartigen Attentaten fast nie um
nahm die Flinte zur Hand. j solä Geisteskranke handelt, welche an
Aber die rotben Teufel waren zu . Tobfuchtsfällen leiden. Tobsüchtige
viele für uns. Sie todtcten vier der , Kranken werden in ihrer. AnMer.. in
Unseren und setzten das Blockhaus in , denen ihnen meist jede Ueberlegune
Brand. Ich wurde gefangen genvm-! fehlt, allen Menschen in ihrer Umge
men, während ich mit dem Bowie-Mes- ; bung gefährlich und sind deshalb auch
sei mir einen Weg durch den Haufen in Anstalten internirt. Dagegen giebt
zu bahnen suchte. Eine blutende Kopf- j es andere Geistest ranke, denen " ein
wunde blendete mich. ! La ihre Leiden anfänglich gar nicht
Man fesselte mich an Handen und anzumerken braucht, die chren Geschäft
Füßen und band mich an ein Pony, j ten nachgehen können und die durchaus
Die Indianer plünderten und brann- j gutartig sind. Ganz allmälig ent
ten weiter und kehrten dann nach einem j wickelt sich bei ihnen eine geistiae Ver-Lipan-Dorf.
am Devilfluß, zurück, j wirrung. deren erste Spuren meist nur
Es waren gräßliche Stunden für mich; 1 dem geübten Blick des Psychiaters er
als abe-r der Tag graute, erwachte auch kennbar sind. Die Ursachen der Gei
wieder meine Hoffnung. Ich gratu- , steskrankheit sind sehr verschieden, und
lirte mir dazu, daß die Indianer keine ebenso ist das Bild, welches der Gei
Frauen oder Töchter der Ansiedler ge- steszustand der Patienten bietet, ein
sangen genommen, und tröstete mich shr mannigfaltiges. Immerhin aber
damit, daß dieJndianer jedenfalls ver. lassen sich doch gewisse Symptome, die
folgt würden. In diesem Augenblick erfahrungsgemäß häufig vereint sind,
hörte ich einen Nothschrei, und als ich zusammenfassen und so die einzelnen
mit Mühe meinen Kopf ein wenig um- j Geisteskrankheiten trennen. Unter die
wandte, sah ich zu meinem Staunen ftn Symptomen kehren zwei besonders
ein schönes junges Mädchen, das ich yaufig bei den geisteskranken Attentä
flüchtig kannte, an eine alte Squaw lern hervor: der Größenwahn und der
gebunden, die auf einem Mnstang ritt. I Verfolgungswahn. Die Größeideen
Das Mädchen tvar die Tochter von finden" oft den merkwürdigsten Aus
Oberst Murroe. einem bekannten Mit- druck: der Kranke glaubt die größten
glied der Austiner Kolonie. j Reichthümer zu besitzen, er glaubt von
D Indianer hatten bei der Plün- höchster Abstammung zu sein, er glaubt
derung auch einen Krug voll Brannt- ! König, Kaiser, selbst Gott zu sein. Je
wein gefunden, und es dauerte nicht ! mehr der Kranke sich in diesen Ideen
lange, so waren mehrere der 5k?ger i kreis hineindenkt, um so mehr wird er
tternhaaelvoll, stießen wildes Geheul ihm zur firen Idee; alle feine Hand-
aus und machten allerlei Kapriolen
aus ihren PonieS. Beim Durchqueren
der Praine von San Gabriel ftießen
sie auf eine Heerde wildes Hornvieh
und finaen mehrere der fetteren Tbiere i
ein. Am User des San Gabriel wurde I
Halt gemacht und geschmaust, zumal
der alte Häuptlina fchon so betrunken
war. daß er kaum mehr reiten konnte. ,
Man sprach davon, die beiden Gefan
genen später bei lebendigem Leibe zu
verbrennen! Ich war dem Mädchen
nahe genug, um zu ihr sprechen zu kön
nen. und versuchte, sie bei gutem Mutb ,
zu erhalten. Bis beinahe Sonnen-- j bung an. In anderen Fällen ist der
Untergang dauerte der Schmaus der. j Verfolgungswahn der erste krankhafte
ziemlich sorglos aewordenew Indianer. Gedanke gewesen: die 5dranken glauben
Man fing einen riesigen nricanifchen ! sich verfolgt und suchen nun eine Er
Bullen, und die alte Squaw bemerkte klärung für diese allgemeine Verfol
höhnisch zu dem Mädchen: Blaßgesicht ' yung; sie finden diese Erklärung in
hat Haufen Angst vor Bullen, reitet i ihrem großen Reichthum, ihrer hohen
ihn gewiß nicht gern." Diese Worte ! Stellung u. s. w. und kommen so zum
stachelte die betrunkenen Krieger zu
einem grausamen Scherz an. das
Mädchen und ich wurden losgeschnit-
ten und neben einander fest aus den
Rücken des brüllenden Stieres gebun
den. worauf der Bulle, welchem Blut
und Schaum aus den Nasenlöchern
drangen, losgelassen wurde! Der ganze
Haufen zagte, heulend vor Vergnügen
hinter dem rasenden Stier her. Pfeile
und Kugeln abschießend, wahrend die
Sauaws jubelnd in die Hände klatsch-
ten. Das Mädchen wurde vor
Schrecken ohnmächtig, und ich muß ge -
stelzen, vatz ich zettweilig alle Hoffnung
aufgob.
Sum Glück war es schon spät am
Abend, und der rasende VuVe rannte
so schnell, daß die betrunkenen Jndia-
ner, deren Tffficherheil auch dahin
war. ihn bald aaft dem chchtÄnis
vntarn .
Ich schöpfte neue Zuversicht, zumal
als ich beim Anrußn merkte, bc ds
Mädchen wiedei zu sich gewmmen nxii.
Mit allci i'iacfci n rn Stricken zer
rend. qdarrn ej mir auch, eine Hand
frei zu machen. In diesem Augenblick
aber machte ich eine neue gräßliche
Wahrnebmuno! Del VuLc war
Mc Besten, und lch hcrte sie schon mal
den 5iäl,nen knirschen. Lanae konnte
der Bulle wohl nicht mehr rennen,
dann mußte er erschöpft auf der Proi
r niederfallen, und wir hatten Aus
sicht, von den Wölfen verschlungen zu
werden, ehe wir uns frei machen könn
ten l
Aber der thierische Jnftinct führt
den Bullen nach der Stätte zurück von
Auf diesem entsetzlichen Bullen-Ritt
aber habe ich mich bis über die Ohren
in San verliebt. Während die
Pfeile uns umsausten. waren auch
Amor's Pfeile darunter! Was ich ihr
Alles sagte, nxiß ich nicht mehr,
aber kurz darau? waren wir Mann und
Weib."
Attentate von ctfteokrnnke.
Der Zwischenfall, welcher sich i jnasi
Glied der überaue großen Reihe
Fallen dar, wo Geisteskranke ein A:
tentat qeqen hochqesteUle Personen un-
ternommen haben. Auf den ersten Blick
muß man sich oft darüber wundern,
daß Geisteskranke gerade unter hoch-
stehenden Personen ihre Opfer suchen,
und man wird gegen die Annahme
einer geistigen Erkrankung bei Atten
tätern nicht selten einwenden hören.
langen werden von diesem Gedonken
abhängig, An vielen Fällen schließt
sich an den Größenwahn unmittelbar
der Verfolgungswahn an: die großen
ReichiKümer erregen so folgert der
Kranke den Neid anderer, darum
verfolgen sie ihn; oder er glaubt, daß
ihm seiner hohen Abkunft und Stel-
lung wegen nachgestellt werde. In die
sem Stadium können solche Kranke in
der That gemeingefährlich werden: da
sie sich von allen Seiten verfolgt glau-
den. suchen sie angeblich ihre Verfolger
abzuwehren und greifen so ihre Umge
Größenwahn. Gerade die Größen-
wahnsinnigen sind unter den Attentä
tern gegen hochgestellte Personen oft
zu finden. Sie sehen in allen Höher
gestellten gewissermaßen Concurren
ten, deren Stellung ihnen eigentlich zu
kommen müßte und von denen ihnen
heimlich Nachstellungen bereitet wur
den. Außerhalb dieser Gedankenkreise.
die sich zu einem vollständigen System
; schließen, sind d,e Kranken oft ganz ,
vernünftig: sie vermögen sich über öf- ,
fentliche Fragen zu unterhalten, Ur- !
! theile abzugeben u. s. w.. bis das Ge-,
jpracy aus oen wunoen Punkt kommt.
dem ihreZwangsvorstellung beginnt.
Gerade darum ist es zuweilen sehr
schwer, die Genleingefährlichkeit solcher
Krnken zu erkennen, so daß erst ein
' versuchtes Attentat die Veranlassung
zu ihrer Jnternirung in einer Anstalt
ü'bt.
Eine der uuovgcnehmße M?
" ist ,!ne
Verrenkung
efd,? HkUmm wnn Mit einer Uttsg ertantott.
Wer tzesi ,g um bnt NnfäOc zu heilen geschieht d?ch die
Anwendung ten
t. Aaoös cf
wodurch eine prompt Heilung bewirkt wird.
vym HeirthSmarkt in Velgrad,
Ein Eldorado für Hausbesitze? und i
heirathslustige Domen ist zur Jett
Belgrad bezw. Serbien. In diesem
Lande und namentlich rn feinerHaupt !
statt ist jetzt die Nochfrage nach Woh- l
nunaen. besonders nach folchen für I
kleinere Beamte und Geschäftsleute, l
eine derartig große, daß viele am:-
Iren sieb in den Hotels einquartieren !
müsien. da in den Privathäujern n,t
genug Obdach zu finden ist. Diele r.
knarrige Erscheinung findet ihre Er
klärung in Folgendem Dortzulande
sind im Laufe dcr letzten Zeit, nament-
lick im letzten Jabre. bis sogenannten
Vcrheiraid.ingsrcrcinc wie Pilze aus
kr (5 rbt geschossen. Diese 2kni::r
stellen bei Vorzeigung eines amtlich be
glaubigten Nachweises über eine recht,
mäßig geschlossene Ehe ihren MitgÜe
dern soferne diefelbeil vorher we
T-.igstens sechs Monate regelmäßig zum
Vereine gehört und pünktlich ihre mo
natlicken Prämien entrichtet haben
Summen von 1000. 120Y, 1500Fran
ken :n Aussicht. Durch diese günsti-
yen Bedingungen angelockt, ist dieMit'
siiederzahl dieser Vereine rapid gestie
gen. Schi viele Eben sind jedoch auch
ltfum daraufhin perfekt geworden,
dementsprechend sind große Auszah
lungen erfolgt, die Mitgliederzahl
sinkt wieder und die monatlichen Prä-TT-.icnzahlunqen
werden immer böher.
o daß manche Mitglieder diesen Ver- j
pflichtnakn nicht mehr nachkommen,
können. Viele der Mitglieder sind in
eine ganze Reihe von Vereinen einge
schrieben und nicht selten beträgt das i
Anrccht eines frifchgebackcnen Ehepar-i
ckens a die Vereine 14.000 bis 20.-
rrr l n - '
"w Uranien, oa )eoe hülste t iKi
Vereinen als Mitglied angehört hat.
Jetzt in der gesetzlich für Hochzeiten
noch zulässigen Zeit vor den Weih
nachtsfaften werden täglich sehr viele
Eyen eingesegnet. An den letzten
Sonntagen betrug die Zahl der Hoch
zeiten allein in Belgrad jedesmal 120,
150 und darüber. Wo sollen aber
aLe diese jungen Ehepaare plötzlich ge
nügende Wohnungen finden? Und so
wie mit den leeren Wohnungen aufge
räumt worden ist. ergeht es auch bei
den Heirathscandidatinnen. Bald
wird ei keine heirathslustigen Mäd
chen und Wittwen in Belgrad mehr
geben. Und wenn das bekannt wird,
steh! zu erwarten, daß vom Auslande
bald ein Nachschub von solchen Schö
nen, die in den Hafen der Ehe einzu
laufen wünschen, erfolgen wird. Denn
an jungen und älteren Männern fchlt
es in Serbien wie auf dem Balkan
überhaupt nicht. Uebersteigt doch in
den Balkanländern bekanntlich die
Anzahl der männlichen Geburten um
ein ganz Beträchtliches die der weibli
cken. Vorläufig haben noch die Pfar
rer alle Hände voll zu thun, um die sich
in Schaaren meldenden Ehepaare zu
copuliren und ihnen die erforderlichen
Scheine auszustellen. Auch ihr Wei
zen blüht. Aber die Zeit der Heiraths
vereine dürfte gezählt fein und deren
Bankerott vor der Thüre stehen. Dann
auch wird das Konsistorium alle Hän-
de voll zu thun Zriegen. um den vielen
Ehepaaren zur Scheidung zu verhel
sen. die nur des lieben Mammons hal
der sich trauen ließen, nun sich nicht
vertragen können oder auch wohl be
reits die schöne Mitgift haben weg
schmelzen sehen.
Mciftersinützen.
Der von de? Nowoje Wrcmja" nack,
China entsandie Berichterstattcr A.
Moltschanow kommt in einer seiner
Correspondenzen. die er auf der Reise
durch Sibirien geschrieben hat. auch
auf die dortigen Jäger zu sprechen,
von denen er interessante Dinge ,.u er
zählen weiß: Nach der Meinung Mo!
ffchanow's sind alle in Ostsibirien an-
lässigen Russen vortreffliche Jäger und
ausgezeichnete Schützen. Was versaht
man aber dort unter einem .guten
Schützen' ? In Ostsibirien werden an
einen solchen weit höhere Anforderun
gen gestellt als anderwärts. Wenn ein
sibirischer Waidmann von Beruf sich
aus die Jagd begibl. kann er nicht
viele Pfund Bleikugeln mitnehmen.
sondern nur eine beschränkte Zahl und
er muß mit seinenKugeln äußerst spar
sam umgehen. Die Büchsenkugeln sind
dort von sehr kleinem Kaliber, sie
muffen sehr vorsichtig verschossen wr-
den. besonders bei der Jagd auf billige
Pelzthiere, deren eine große Menge er
legt werden muß. sonst ist der Verdienst
nur sehr klein. Darum schießen die
Jäger in Ostsibirien auf GHchfckmM
j. B. nur in dem Falle, wenn die Ku-
ks '
n
gei daö 'Lyr "jo treffen kann, daß sie
es tödtet und dann in den Baumstamm
eirrschlöst. aus dem der Schütze sie mit
Hilfe seines Messers sofort wieder der
ausholt, um sie von Neuem zu be
nutzen. Wemaer als zehn Eichhörn-
chen mit einer und derselben Kugel zu
erlegen, g'lt alt unvorteilhaft. Außer
dem aber muß die Kugel wenn möglich
tetc denKopf des Eichhörnchens durch-bih-Ay.
und darf fein Fell nicht duich
löchern, weil ein durchlöchert Balg
von den Pelzhändlern nur schleckt bc
zahlt wird.
K i n 1) c i m u n d. Onkel : Na.
Käulchen, machst Du enn Fortsebritte
im Französischen?" Karlchern Ja
wohl." utI: Na. wenn Du nun in
Paris bist irnd rine Droschke haben
willst, wie sagst Du a?" Karlchen:
.Pftl W
In Paris hat der Gras
Charles Marie von ornullei, Haupt
mann im französisäen Generalstab.
seine von ihm gerichtlich geschiedene
Frau Genevieve. geborene Pineau,
meuchlings erschossen. Dei Gras hatte
Genevieve, ein sehr reiches Mädchen,
im Jahre 1883 yehenathet. Der Ehe
' .Nprossen drei Kinder, ein Knabe, der
jetzt 13 Jahre alt ist, und zwei Töckler.
jetzt im Alter von 12 und 11 Jahren.
Da der Gras durch Verschwenoung
urid Ausschweifungen seine Frau un
glücklich machte und schon einen erheb
lichen Theil ihres Vermögens durchae-
bracht hatte, leitete Frau Cornulie:
durch den alten Änwalt ihrer Familie,
Herrn Leroux. die Ehescheidung gegen
ihn ein, auf die auch vom Gerichte au
dem Verschulden d? Gatten erkannt
wurde. Die Erehng der Kinder
wurde der Mutter zugesprochen. Seit
her lebte die Gräfin in Auteuil bei Pa
ris und besuchte geitiveilig Herrn Lc
rour, den alten Freund ihres Hauses.
Graf Eornulier. der in Folge dieses
Versahrens auf seine Gage als Haupt
mann beschränkt wor, lauerte seiner
Frau vor dem Hause, in dem Leroux
wohnt, auf, schlich ihr, da sie Lerour
besuchen wollte, auf der Treppe nach
und tödtete sie durch drci Revolvcr
schüsse. Er will glauben machen, daß
er aus Eifersucht zum Mörder wurde.
Indessen steht die Ehrbarkeit der Ge
mordeten bei allen, die sie kannten, au
ßer Zweifel. Der Mörder wurde va
haftet. A. B. Meyer & Co.
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. H. rmftrong k Co.. 224 E. rtdi,
Pumpe, Wasserleimng, Fahrzeuge,
omftock k Coonse Co., 871 6. erld.cA.
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khe Parrett k raggar, Bakery. TA. 801t
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