OCR Interpretation


Indiana tribüne. (Indianapolis, Ind.) 1878-1907, May 16, 1904, Image 7

Image and text provided by Indiana State Library

Persistent link: https://chroniclingamerica.loc.gov/lccn/sn83045241/1904-05-16/ed-1/seq-7/

What is OCR?


Thumbnail for 7

Jndiana Tribüne, I. Mai RSÄ.
7
n n n n t
o bene
V'I
u 28 summ
ö n u n n n s
(Fortsetzung.)
Der in jedem Menschen schlum
mernde Hang nach verbotenen Früchten
erwachte vielleicht auch in Vincent und
verband sich mit seiner steten, niemals
befriedigten Neugierde. Sizlvie einmal
unvermuthet,zu überraschen und hinter
ihre geheimen Schliche zu kommen.
So gab Vincent Gerbault noch vor
zwei Uhr seinem Pferd die Sporen
und trabte der Zinkpastete" zu.
12. Kapitel.
lü dein Beginn der guten
Jahreszeit hatte Dulau
sVW riers Besitzung den Höhe
punkt ihrer Reize erreicht.
Auf der im Winter so schmutzigen, jetzt
überaus staubigen Landstraße zogen
Abends und besonders Sonntags lär
mende Schaaren übermüthiger Bur
schen und festlich geschmückter Mädchen
nach dem nahen Tanzlokal. Aus einem
Wirthshaus klang das Kreischen und
Johlen Betrunkener und aus dem auf
der andern Seite der Straße gelegenen
Stall der Straßenbahn das verzwei
felte Stampfen der von den Fliegen
gepeinigten Thiere, während die Stea
rinfabrik die Frühlingsluft ganz be
sonders freigebig mit ihren unange
nehmen Düften erfüllte.
Gegen den Straßenlärm fiel die
Stille innerhalb des Besitzthums um so
mehr auf. Von dem kahlen, einstweilen
nur roh angelegten Garten umgeben
lag das in der Sonne glänzende Haus
einsam da und erinnerte an das Grab
mal eines mohammedanischen Fürsten
in der Wüste.
Gerbault trat durch die kleine Neben
thüre, die nur angelehnt war, und band
sein Pferd am Gitterthor fest. Nichts
rührte sich. Auf dem Sande ausge
streckt lag der Hofhund, der bei Bin
cents Näherkommen kaum den Schwanz
bewegte, und auch im Innern des Hau
ses herrschte tieft Slille. Die Fenster
laden waren zur Schonung der Vor
hänge zugemacht, und da auch die säu
lengeschmückte Hauptthür verschlossen
schien, so ging Vincent um das Haus
herum nach dem gegen Norden gelege
nen, für die Dienerschaft bestimmten
Eingang. Auf jener Seite stand ein
Fenster offen, zu dem sich nun unwill
kürlich seine Augen erhoben.
Die Zinkpastete war nach Edmunds
eigenhändigem Plane erbaut worden.
Auf hohem Untergeschoß, das fast als
zu ebener Erde liegend hätte gelten
können, ruhte das obere Stockwerk,
über dem wieder niedrige Dachstuben
lagen, so daß hier der schwerfälligste und
unharmonischste Bau zu Stande ge
kommen war, den je das Hirn eines
Architekten gezeitigt hat. Um der Ge
schmacklosigkeit die Krone aufzusetzen,
hatte Edmund an dem etwas vorsprin
genden Mittelfenster der Rückseite einen
Balkon aus geschnitztem Holz nach Art
der Schweizerhäuser anbringen lassen.
Dieses Fenster, vor dem Vincent soeben
stehen geblieben war, gehörte zu Syl
dies Zimmer, und darin bemerkte er
den Umriß eines dunkeln, vornüberge
neigten Kopfes.
Sylvie hatte ihn nicht kommen hören.
Vorsichtig machte er noch einige Schritte
vorwärts, so daß er ihr gerade gegen
überstand und sehen konnte, von wel
cher Beschäftigung sie so ganz einge
nommen war.
Die junge Frau saß an einem kleinen
Tisch vor einer Briefmappe und schrieb
ganz rasch, wie Jemand, der sich nicht
zu besinnen braucht.
An wen der Brief wohl gerichtet
war? Vielleicht an Madeleine! Doch
einerlei, Vincent war es jetzt in erster
Linie von Wichtigkeit, Sylvie einmal
zu beobachten, ohne daß sie etwas da
von wußte, und wieder war es eine
neue Sylvie, die sich vor ihm offen
Karte. Ihr Gesicht war wie verzerrt. Deut
lich sah man die geschwollenen Adern
an dem weißen Halse; es war als sei
die ganze Entschlossenheit und That
kraft der Schreiberin auf einen einzigen
Punkt gerichtet, als entströme mit den
aus ihrer Feder kommenden Worten
etwas von ihrem ureigensten Wesen.
Ein leichter Windstoß hob in diesem
Augenblick das Blatt Papier, auf das
die junge Frau schrieb. Mit einer
hastigen Bewegung hielt sie, es fest,
während sie, ohne aufzusehen, weiter
schrieb. Der Wind aber wollte es bei
diesem ersten Angriff nicht bewenden
lassen, sondern kehrte tückischer Weise
mit verdoppelter Stärke zurück, und
zwar so unvermuthet, daß eines der be
schrieben? Blätter von der Mappe
emporwirbelte.
Heftig an den Tisch stoßend, fuh:
Sylvie mit ausgestreckter Hand auf.
Allein sie kam zu spät: das Blatt war
bereits zum Fenster hinausgeflogen und
im Begriff, sich zu Füßen Vincent
Gerbaults niederzulassen, den die junge
Frau jetzt plötzlich bemerkte.
Ihre Augen begegneten sich. Wild
blitzten die Sylvies aus ihrem erblaß
ten Gesicht doch nur eine Sekunde
lang. Ehe der Hauptmann es sich ver
sah, war sie auf das Geländer des Bal
kons' gestiegen, und nun sprang sie aus
einer Höhe von drei Meter in den Gar
ten binab,wshei sie fast auf Vincent
mff -t t. . T ? t.
TT i i 1 '""
TT Tl 4
Vxoman von
hampol
h ff ff ff
4j.
mr r
gefallen wäre, der gerade noch Zeit ge
funden hatte, sich ihr entgegenzuwerfen.
Wie unvernünftig!" konnte er nicht
umhin, ärgerlich auszurufen, während
er ihr aufhalf. Sie hätten den Tod
davon haben können! Was fiel Ihnen
eigentlich ein?"
Schon hatte sie ihr leibliches und
geistiges Gleichgewicht wiedergewonnen.
Bah, ich wollte eben ein wenig rascher
bei Ihnen sein."
Inzwischen hatte sie nachlässig das
zu Boden gefallene Briefblatt ausgewor
fen, zusammengerollt und in die Tasche
gesteckt. Dann trat sie auf Vincent zu,
schob ihren Arm zärtlich unter den sei
nigen und sah ihm lächelnd, mit dem
selben Blick wie neulich beim Abschied.
in die Augen. Aber weder Blick noch
Lächeln vermochten Vincent zu täu
schen, denn während seine Augen Syl
dies Bewegungen gefolgt waren, hatten
sie unwillkürlich die erste Zeile des
Briefes gestreift, den sie soeben mit Ein
setzung ihres Lebens wiedererobert
hatte, und diese lautete: Mein heiß-
geliebter Adrien!"
Mein heißgeliebter Adrien!
Diese drei Wörtchen hatten Vincent
wie ein Schlag getroffen; sie summten
fortwährend in seinen Ohren.
Adrien! Wer mochte das sein? Was
für ein neues, räthselhaftes Gespenst
stieg da wieder auf? Am liebsten hätte
er sich sofort darauf losgestürzt und es
zugleich mit allen andern unaufgeklär
ten Geheimnissen, die Sylvies Person
umgaben, mit Gewalt ergründet. Aber
um das thun zu können, hätte er sich
selbst frei von aller Schuld fühlen müs
sen, und das war nicht der Fall. Ge
wisse Erinnerungen und Zugeständnisse
und auch die soeben begangene Jndis
kretion, die er nicht eingestehen wollte,
bedrückten ihn.
Kommen Sie, wir wollen hinein-L?l-en,"
sagte Sylvie, ihn langsam in's
aus führend.
Im Innern herrschte, dank Edmunds
Fürsorge für die Vorhänge, ein mattes
Dämmerlicht. Ebenso , wie neulich
wurde Vincent von derselben Unruhe
und Verwirrung ergriffen. Alleis
diesmal kämpfte er gewaltsam dagegen
an, denn er wollte unter allen Umstän
den eine Auseinandersetzung herbeifüh
ren. Sylvie " begann er.
Doch plötzlich, mit einem heftigen
Ruck, entzog sie ihm den Arm und eilte
an's andere Ende des Zimmers.
Mein Mann!" rief sie, die Finger
auf den Mund legend, während die
Treppe unter lauten Schritten er
dröhnte. Gegen alle Verabredung kam Ed
mund erschrocken hereingestürzt.
'Ich habe Lärm gehört, und die
Köchin sagt mir eben, es sei ein Un
glück geschehen. Du seiest gefallen.
Kleinchen. Hast Du Dir weh gethan?
Wo denn?"
An das zwischen ihm und seiner
Gattin bestehende Zerwllrfniß dachte e?
nicht mehr. Voll Besorgniß trat er zu
Sylvie, die sich natürlich von ihm los
machte. Wäre es zu verwundern, wenn
einem in Deinem Hause ein Unglück
zustieße?" antwortete sie mürrisch. Es
ist ja alles so ungeschickt als möglich
eingerichtet! Wie kann man einen Bal
kon mit einer solch niedrigen Brüstung
versehen, daß man nothgedrungen hin
unterstürzen muß, wenn man sich nur
ein wenig vorbeugt."
Ich werde sie höher machen lassen."
versprach Edmund. Aber Du bist
auch gar zu unvorsichtig. Doch sprich,
hast Du Dir wirklich nicht wehgethan?"
Nein, beruhige Dich, es war nur
eine kleine Turnübung, die mich an
frühere bessere Zeiten erinnerte."
y Du unartiges Kind!" rief Edmund,
sich zu einem scherzenden Tone zwin
g'end. Warte nur, da Du mich ab
sichtlich zu quälen scheinst, so werde ich
Vincent unsern Streit erzählen und
ihn als Schiedsrichter anrufen."
Und ausführlich begann er die Sache
auseinanderzusetzen; als es aber Nie
mand in den Sinn kam, ihn zu unter
brechen, erlahmte er plötzlich.
Na, beschließen wir die dumme Ge
schichte mit einem Kuß!" rief er, und
als Sylvie sich sträubte: ' Schnell,
Vincent, sage ihr, daß es , nicht nett
von ihr sei, so lange zu schmollen! So
sage es ihr doch!"
Der Häuptmann aber vermochte dem
lächerlichen Auftritt nicht länger Stand
zu halten. Ich überlasse Euch Euren
Herzensergießungen," sagte er ziemlich
barsch und ging in den Garten hinaus.
Kaum hatte er das erschlaffende
Halbdunkel hinter sich, so fing sein
Geist schon wieder zu arbeiten an.
Mein heißgeliebter Adrien!
Ob Sylvie wohl ahnte, daß er diese
Zeilen gelesen hatte? Und wenn es so
war, wie würde, sie sich dann ihm ge
genüber vertheidigen? Wollte sie ihn
durch ihr freundliches Benehmen am
Ende zum Narren halten wie Edmund?
Aber zu welchem Zweck? Jetzt war sie
für ihn nicht mehr ein bloßes Doppel
Wesen, das seine Maske je nach Vedürf
niß abnahm und auffetzte, sondern ihre
Vermummungen erwiesen sich allmälig
als so mannigfaltig, daß man gar nicht
mehr wissen konnte, wo die Natur auf
hörte und die Verstellung anfing.
Schon war Gerbault drauf und
dran, auf eine Erklärung zu verzichten,
und der ganzen Familie den Rücken zu
kehren, als wieder die Neugierde siegte,
Jbic brennende Neugierde, die sich den
entgegentretenden Hindernissen zum
Trotz immer mehr steigerte.
.
Ach, wie hübsch, daß Sie sich un
serm Ausflug anschließen, Herr Haupt
mann!" Vincent machte keinerlei Versuch, der
ihn plötzlich umringenden Familie
Mougin zu entfliehen, im Gegentheil,
mit ungewohnter Bereitwilligkeit ging
er auf ihren Vorschlag ein. Gab es
auch wohl etwas Verlockenderes, als
einen Spaziergang in glühender Som
merhitze und in solch liebenswürdiger
Gesellschaft!
Selbst Edmund, der mit etwas nie
dergeschlagcner Miene e?n seinem
Zwiegespräch kam, schien seinen Kum
mer abgeschüttelt zu haben.
Los jetzt!" schrie er in lautem Kom-
mandoton, indem er seinen Schirm in
der Luft wirbelte.
Zver aire cougm ipannte innen
schwarzen Regenschirm gegen die Sonne
auf, und hinter ihm her humpelte Frau
Mougin, ihren Klappstuhl am Arm,
während ihre Töchter Adele und Fanny
sittsam, mit gesenkten Augen nebenein-
ander hergingen. Sylvie eröffnete den
Zug.
Wohin gehen wir?" fragte Ger
bault, als sie die letzten Häuser der
Vorstadt erreicht hatten.
Weit hinaus auf's Land. Ah, das
thut wohl!" rief Edmund, voll Ent
zücken eine dicke Staubwolke einath
mend. Hoffentlich kommt kein Gewitter!"
bemerkte Adele, indem sie den tiefblauen
Himmel mit besorgtem Blick betrach
tete. Nachdem man etwa zwei Kilometer
auf der staubigen Landstraße zurückge
legt hatte, war es Vincent endlich ge
lungen, Sylvie einzuholen. Fanny hef
tete sich jedoch so hartnäckig an feine
Fersen, daß er seinen Entschluß, von
Sylvie eine Aufklärung zu erlangen,
nicht ausführen konnte.
Auf Edmunds Befehl wurde jetzt in
einen Seitenweg eingebogen, wo den
Spaziergängern der Staub wenigstens
nicht mehr in's Gesicht geweht wurde.
Alles athmete erleichtert auf, die beiden
Fräulein klatschten vergnügt in die
Hände, und nur Frau Mougin entriß
der steinige Weg noch hin und wieder
einen dumpfen Seufzer.
Nur Muth! Ihr ahnt nicht, was
für .Ueberraschungen Euch noch bevor
stehen!" verkündete Dulaurier.
Dreiviertel Stunden noch wanderte
man querfeldein, über Dornengestrüpp
und Ackerfurchen. Endlich blieb er
stehen und rief mit einer feierlichen Ve
wegung der Hand: Jetzt ist's erreicht!
Na, was sagt Ihr nun? Habe ich etwa
zu viel versprochen?"
Zur allgemeinen Befriedigung wurde
Halt gemacht. Frau Mougin entfaltete
ihren Klappstuhl, ihr Gatte setzte sich
in's Gras und Edmund streckte sich
lang aus, während die beiden Mädchen
sich sittsam niederließen und Sylvie sich
einen Baumstumpf zum Sitze ausersah
Und nun sollte die Natur bewundert
werden.
Die gerühmte Oase war eine große,
auf zwei Seiten von Wald umgebene
Wiese, durch die sich ein kleiner Bach
schlängelte. Zur Rechten erblickte man
ein rothblühendes Kleefeld, und gerade
aus, ganz in der Ferne, eine bläuliche
Hügelkette, hinter der gute Augen und
eine lebhafte Einbildungskraft die Py
renäen entdeckten.
In Anbetracht der Entfernung, die
uns vom Hauptgebirgsstock trennt, und
der Höhe der Gipfel " begann der
alte Mougin, während sich ein angeneh
mer Halbschlaf auf seine Zuhörer nie
dersenkte. Nachdem so der Natur der schuldige
Zoll entrichtet war, fühlte sich die Fa
milie erholt und zu neuen Unterneh
mungen bereit. Die Sonne sandte jetzt
mildere Strahlen herab, und die beiden
Fräulein erhoben sich, um am Bache
Vergißmeinnicht zu suchen. Sylvie da
gegen saß noch immer fast unbeweglich
auf ihrem Baumstumpf. Vincent war
allmälig wieder in seine Träume ver
funken, als ihn ein freundlicher Rip
penstoß Edmunds unsanft weckte.
Genug gefaulenzt!" rief der liebens
würdige Führer. Nun geht's auf die
Jagd. Jawohl! Das hättet Ihr Euch
doch sicherlich nicht träumen lassen,
was?"
Gnädig fügte er dann, zu den alten
Mougins gewandt, hinzu: Ihr Alten
könnt natürlich ruhig hier sitzen bleiben;
aber die Jugend soll sich nur ein wenig
die Beine ablaufen. Was glaubt Ihr
wohl, daß wir Euch mitbringen wer
den?" Niemand vermochte die Frage zu be
antworten. Ich war natürlich wieder der ein
zige, der einen guten Gedanken hatte.
Als ich nämlich den Boden hier sah,
sagte ich mir sofort: da gibt's gewiß
Champignons! Da schaut mal dort
drüben, was sind das?"
Pilze. Pilze!" rief Fanny, sofort
darauf losstürzend.
Der alte Mougin ließ die Gelegen
heit natürlich nicht vorübergehen, einen
Vortrag über giftige und nicht giftige
Pilze zu halten, während Edmund den
Familiengliedern ihre Plätze anwies.
Ihr Mädchen, hier herüber! Du
Vincent begibst Dich mit Kleinchen
dorthin, während ich meine besonderen
Vläne habe."
Eilig lief er nach dem zur Rechten
gelegenen Gehölz, die beiden Mädchen
hielten sich in der Mitte und Vincent
ging mit Sylvie langsam dem andern
Ende der Wiese zu. .
Zum zweiten Male an diesem Tage
war jetzt dem jungen Manne Gelegen
heit geboten, sich über seine Zweifel
Aufklärung zu verschaffen. Kein Be
denken sollte ihn diesmal davon abhal
ten, und er hatte nur die eine Sorge,
Sylvie möchte ihm entwischen.
Die junge Frau aber schien dies kei
neswegs zu beabsichtigen, sie ersparte
ihm sogar das Peinliche einer Einlei
tung, denn kaum befanden sie sich außer
Hörweite, so fragte sie: Nun?"
Und als er im Zweifel über den
Sinn dieses Nun" zögernd schwieg,
fuhr sie neckisch fort: Oder sollten Sie
vielleicht das ungestörte Zusammensein
mit mir, das Sie seit einiger Zeit auf
möglichst ungeschickte Weise zu bewerk
stelligen versuchen, nur deshalb ge
wünscht haben, um mir nichts zu
sagen?"
Ihre ungenirte Art verdroß ihn, und
bitter antwortete '.r: Da Sie so ge
schickt einem Ausammensein auswick?
so haben Sie wohl auch geahnt, was
ich Ihnen sagen wollte?"
Sie halten mich also für sehr klug?"
) ja, sogar für zu klug."
Auch dieses offene Bekenntniß brachte
sie durchaus nicht aus der Fassung.
Lächelnd sagte sie: Ich glaube auch,
es hat einer gewissen Geschicklichkeit be
durft, Ihnen ein wenig Freundesliebe
für mich einzuflößen, und wenn es das
ist, was Sie mir vorwerfen wollen,
mein lieber Freund, so bereue ich es
nicht."
Sie hatte den Ton geändert. Wie
verhaltene Leidenschaft klang es jetzt
aus ihrer Stimme.
Die Liebe ist das einzige Gut. das
man weder erwerben, noch verdienen
kann. Man muß sie rauben. Wer dies
am klügsten anstellt, trägt den Sieg da
von. Sie mußten mich einfach lieben,
Vincent, denn ich brauche Ihre Freund
fchaft zu meinem Glück, zu meinem Le
ben. Ich wollte es, und nun ist es so
weit." i
Sylvie schleuderte ihm diese Vehaup
tung mit einer solchen Bestimmtheit
in's Gesicht, daß er sie bestürzt an
starrte. Ein Gefühl von Befangenheit
drohte sich seiner zu bemächtigen, und
mit Gewalt mußte er sich seinen Ver
dacht in's Gedächtniß zurückrufen und
sich zwingen, in kaltem, höhnischem
Tone zu fragen: Sind Sie dessen
wirklich fo sicher. Sylvie Dulaurier?"
Sie schien auch jetzt durchaus nicht
gekränkt zu sein, nur Schalkhaftigkeit
war auf ihrem Gesicht zu lesen, als sie
entgegnete: Warum zweifeln Sie
daran?"
Da die Beiden noch von den übrigen
Familiengliedern beobachtet werden
konnten, so blieb Sylvie, , ihre steife
Haltung bewahrend, in einiger Entfer
nung von ihm stehen. Um so beredter
und verführerischer aber sprachen ihre
Augen, die besser als irgendwelche
Worte den Argwohn des jungen Man
nes widerlegten.
Sylvie!" sagte er, unfähig, sich län-
ger zu verstellen, warum sind Sie auf
die Gefahr hin, sich das Genick zu bre
chen, vom Balkon hinabgesprunqen?"
Warum bin ich eines schönen ages
zu Ihnen in die Wohnung geklettert
auf die Gefahr hin, meinen guten Ruf
einzubüßen, was doch ein noch größeres
Unglück gewesen wäre?"
Es war also nur eine besondere Art
von Begrüßung?"
Die, wie mir scheint, keinen Ein
druck auf Sie gemacht hat."
Womit waren Sie bei meinem
Kommen beschäftigt?"
Sie müssen es ja gesehen haben."
Sie schrieben wohl an Ihre Freun
din Madeleine?"
Ei der Tausend," sagte sie, anschei
nend ohne seine Hintergedanken zu
ahnen, Edmund hat Sie also ganz zu
seinem Vertrauten gemacht? Wahr
scheinlich sind Sie von ihm beauftragt
worden, ein rührendes Versöhnungsfest
anzubahnen?".
Geschickt hatte, sie das Gespräch zu
wenden versucht, so daß sie jetzt die
jenige war, die fragte. Vorwürfe
machte und spottete.
Gar nichts habe ich anzubahnen!"
rief Vincent ärgerlich. Mir sind alle
solche hinterlistigen Kniffe, in die Sie
mich mit hineinziehen, in der Seele zu
wider." Glauben Sie vielleicht, ich hätte
Ihnen meinen Mann als Unterhändler
geschickt?"
Nein," gestand er aufrichtig.
Sie sind doch gewiß derjenige, der
am wenigsten das Recht hat, mir über
meinen ehelichen Zwist Vorwürfe zu
machen. Sie konnten ihn doch voraus
sehen!" Das am andern Ende der Wiese
sitzende Ehepaar Mougin sowie-Adele
und Fanny erschienen jetzt nur noch
als kleine verschwommene Gestalten,
während Edmund ganz unsichtbar war.
Wofür halten Sie mich eigentlich?"
fuhr die junge Frau immer heftiger
werdend fort: Glauben Sie, ich se!
im Stande, mein Herz zu theilen?
oder ich kennte Bedenken, wenn ich
lieber
(Fortsetzung folgt.) ;
Klondikes Goldschätze.
Die Goldfelder im Klondike-Distrikte
werden diese Saison mindestens $10,
000,000 produziren. Nome hat in
diesem Winter mehr Arbeit als je vor
her gethan und wird die Gesammtaus
beute noch um mehrere Millionen er-hohen.
Ausland.
Der Grabhügel Friedrich
Friesens, des Mitarbeiters vomTurn
vater Iahn, auf dem Jnvalidenkirch
Hof in der Scharnhorststraße in Ber
lin ist von den dortigen Turnern er
neuert worden. Friesen, der als Leut
nant und Adjutant des LUtzow'schen
Freicorps 1813 mit in denBefreiungs
krieg hinausgezogen war, ist am 15.
März 1814 bei La Lobe in den Ar
dennen gefallen. Im Jahre 1843
wurden seine Ueberreste aus der
Fremde nach Berlin gebracht und auf
dem Invaliden - Kirchhof bestattet.
Die alten skandinavi
schen Kirchenbauten scheinen dem
Verderben anheimfallen zu sollen.
Kürzlich wurde eine alte, vom Bischof
Absalon eingeweihte Kirche in
Schonen vom Feuer gänzlich zer
stört, und ein ähnliches Schicksal hat
dieser Tage die im 11. Jahrhundert
aufgeführte Kirche von Borgund bei
Aalefund betroffen. Dieses Gottes
Haus war eines der herrlichsten Denk
mäler der alten kirchlichen Kunst in
Norwegen und zeichnete sich besonders
durch die prachtvollen an der Kanzel
und am Taufbecken angebrachten höl
zernen Schnitzwerke aus. Schöne Ge
mälde alter niederländischer Meister
schmückten das Gebäude. Das Feuer,
das in der Sakristei entstand, wurde
vom Pfarrer entdeckt, und es gelang
ihm, hier den Brand schnell zu löschen,
gleichzeitig brachen die Flammen aber
auch beim Altar aus und verbreiteten
sich von dort so schnell, daß es unmög
lich war, die Kirche zu retten. Nach
Verlauf einiger Stunden standen nur
noch die äußeren Mauern des alten
Gotteshauses. Die Einbrecher, die
das Feuer anlegten, sind entkommen;
sie scheinen in einem Boot geflüchtet zu
sein.
Ueber einen polizeili
chen Mißgriff, der in Bielefeld vor
gekommen ist, wird aus Minden i. W.
folgendes mitgetheilt: Eine junge
Dame aus Minden, eine Lehrererin,
die, vom Besuch einiger Verwandten
heimkehrend, den Anschluß zur Wei
te?reise in Bielefeld abwartete, wurde
dort auf dem Bahnhof im Wartesaal
1. und 2. Klasse, wie es heißt auf
Grund erfundener Angaben einer
Dirne, durch einen Kriminalbeamten
arretirt. Da sie die ihr von dem Be
amten vorgehaltene Erkennungsmarke
wie überhaupt die ganze Situation
nicht verstand, weigerte sich die Dame,
dem Fremden zu folgen. Der Beamte
zog sie nun angeblich gewaltsam fort
und brachte sie zum Polizeibureau.
Eine große Menschenmenge hatte dem
Auftritt beigewohnt. Im Polizeibu
reau mußte die Lehrerin ein peinliches
Verhör über sich ergehen lassen. Als
der dienstthuendeKommissär den Miß
griff erkannte, führte er die junge
Dame sofort zu seiner Frau in seine
Wohnung, erquickte sie und geleitete sie
dann selbst zum Bahnhof. Der Vater
der Mindener Dame, ein Regierungs
beamter, hat wegen der oben geschil
derten Festnahme seiner Tochter
'Strafantrag gestellt.
Ein Villett - Kassirer
der französischen Westbahn, Eduard
Carre, der 20 Jahre lang ehrlich sei
nen Dienst gethan hatte, mußte sich
dieser Tage wegen Unterschlagungen
in Höhe von 18,000 Francs vor den
Pariser Geschworenen verantworten.
Ein toller Liebesroman hatte ihn auf
die Anklagebank gebracht. Neben ihm
saß als Mitangeklagte die bildhübsche,
junge Rumänin Milka Geormaneano,
die verführerische Circe. Sie hatte einst
an Carre's Kasse ein Villett ins Vois
de Boulogne gelöst und ihn dabei an
gelächelt. Wie ein Blitzschlag hatte
dieses Lächeln auf den armen Beamten
gewirkt; er war plötzlich toll vor Liebe
für das fremde, schöne Mädchen, und
Mademoiselle' war wiedergekommen,
hatte ihm Hoffnungen gemacht, wenn
er ihr Geld bringe, Geld und wieder
Geld. Sie war auch eine merkwürdige
Perfon. In Rumänien hatte sie die
Staatsprüfungen für Literatur - und
Kunstgeschichte gemacht, später war sie
in Paris Schulreiterin im Cirkus ge
Wesen, hatte dann in Montpellier Me
dizin studirt, war aber im ersten Exa
men vurchgefallen und nach Paris zur
hohen Schule" zurückgekehrt. Und
für diese Dame plünderte Carre seine
Kasse, kaufte ihr ein Pferd für 4000
Francs, zahlte ihr die Miethe, die Toi
ketten, und während er hinter seinem
Schalter saß und Billette verkaufte,
fuhr die schöne Milka in der von ihm
gemietheten Equipage spazieren und
machte neue Eroberungen. Als Kisnst
reiterin war sie schon so weit, daß das
Pferd, auf dem sie saß, eine Treppe er
kletterte und wieder hinabstieg. Da
wurden Die Unterschlagungen entdeckt.
DaS Gericht hatte diel Nachsicht mit
dem verführten Kassirer, der zu zw
Jahren Gefängniß verurtheilt wurde,
aber die Strafe im Falle künftigen
vorwurfsfreien Verhaltens nicht zu
verbüßen braucht. Die Kunstreiterin
erhielt 18 Monate Gefängniß, muß je
doch diese Zeit hinter den Mauern e
ner Strafanstalt zubrmgeni.
Verschnappt. Gemeinde
raths-Mitglied: Ich möchte den An
trag stellen, daß das Schlagwerk der
Uhr abgestellt wird, weil eö die Vera
thungen stört." Präsident: Wieso?
Gem.-Mitglied: Ich bm schon zwei
mal darüber aufgeweckt!"
Feuer - Signale
i PennHlV n Market
English'S OpHau
i Eastund Ntt York
7 Noble und Michigan
3 91. Jersey u. Mass Av
9 Pine und North
3 Market und Pine
1 Vermont nahe East
' Ny. S Spritzenhaus
Mafs. Ave nahe Nobl
.3 Delaware und Walnut
4 .Jersey Central A.
Mass. und Eornell Av
Ash u.d II. Straße
' r Park Ave und is Err
, Columbia undHillfid .
9 Highland Ave u. Pratt
"1 JllinoiS und St. Jo
Pennfhlv. und Pratt
4 Meridian un II. Str
& No. 6 Spritzenhaus 15.
nahe JllinvlS
2 Senate Aveu.StClair
Illinois und Michigan
i Pesylvania und 14,
!9 Senate Ave. und 18.
n No. 1 Spritzenhaus
Jno Ave naheMichiga
2 Meridian und Walnut
California u Lwmont
16 Blake und New Fork
J6 Ind. Av. u. St. Elair
17 City Hosvital
?3 Blake und North
59 Michigan und Lgne
a No. 6 Spritzenhau
Washington nah Weft
i2 Esendorf u Wafh.
3 Missouri New Fork
5 Meridian u Wash
46 JllinoiS und Ohis
67 EapitolAv.uWash
Kmgau'S PorkhauS
Straßenbahn Ställe
SB. Washington EU
61 No. 10 Spritzenhaus
JllinoiS uMerrM
8 JllinoiS n Louisiana
SS West und South
West und WeEarty
$6 Senat Ave. u Henry
S? Meridian und Ray
?S No. 4 Spritzenhau
Madtson V. Morr
39 Madison Av. u Dunlop
No, Haken Leiterhau
South nah Delawar
2 Penn, u Merrill
33 Ttlawan u. McCartv
afl und Mcarty
5 New Jersey u. MerrM
7 Birg. Av. u Bradsha
68 Saft und Prospekt
9 Bikking und High
l No. 11 Spritzenhau
ir Ave. nah Hur,
7 Gast und Georgia
75 Eeda, und Elm
74 Davidson u Georgia
75 English Av. u Pine
7 Shelby und Bäte
'8 No. 8 Spritzenhau
Prospekt nah Shelby
7 Fletcher Av. u Shelby
51 Market u. New Jersey
32 Delaware und Wash. .
83 East u Washington
54 New York .Davids
55 Taubstummen Anstalt
HS er. Staaten Arsenal
37 Orient! und Wash.
ss Frauen-Reformat.
'1 No. 13 Spritzenhaus
Marhland nahe Mer.
52 Meridian u. Veorqia.
93 Meridian und South
4 Pennfblv u. Louisiana
5 Virgini Ave u. Alab.
)5 Hauptquartier.
37 Grand Hotel.
03 Capital Ave und Ohl
23 No. 16 Spritzenhau
IS. und Ash.
124 Alabama und 16.
S5 Central Ave und 15.
.2 Dands und 15.
'S? Brookside und Jupiter
.23 Central Ave und 17.
29 Delaware und 19.
.21 Alabama und 11.
32 Bellefontaine undä.
34 College Ave und LS.
;35 Delaware und 13.
136 Alabama und North
137 Newmann und 19.
133 College Ave und 14.
139 Cornel! Ave und 13.
'.41 YandeS und 19.
',4S Highland Ave und 19.
.43 Tecumseh und 10.
146 New Jersey und L2.
U6 Alvord und 17.
U7 No. Spritzenhaus
Hillside Ave und !6.
.48 College Ave und 2.
(49 College Ave und 27.
(52 Park Av und 22.
158 LEu. W Bahn. 22.
154 Ramfey Ave und 10,
156 Stoughton u Newnia
157 Atlas und Pike.
153 Blohd und Pawpav.
15g No. 21 Spritzenhau
Brightwood
2 Arden und Depot
163 Brightwood und 25.
164 Rural und Blohd
165 St. Clair u. Keyston
167 Arsenal Ave unk 28.
.68 Bellefontaine und 23.
169 Park Ave und 1.
12 Capitel Ave und i.
213 Pennsylv. .Michiaa
214 JllinoiS und 2.
215 Senate Ave und t.
16 Pennsvlvania und 22,
17 Meridian und 16.
218 Capital Av und 2C
219 Broadivay und 10.
231 JllinoiS und McLea
234 No. 14 Spritzenhau
Kenwood und 80.
235 JllinoiS und 83.
236 Annetta und 8s
837 No. 9. Spritzend iu
Udell und Rader
233 Udell Ladder Worls
239 Jsabel und 27.
241 Meridian und 24.
242 JllinoiS u Et.ClZk
243 Eldridge und 23.
812 West uud Walnut
818 West und 12.
814 Howard und 16,
815 Torbet und Paca
81 Capital Ave und n
817 Northwestern AveuN
818 Gent und 13.
819 Can.il und 10.
824 Cerealin Work
824 Vermont und Lyn
825 Bismak u Grandviel
826 No. 29 Spritzenhaus
Haughville.
827 Michigan u. Holme,
823 Michigan u. Concord
841 West und McJntyre
412 Missouri u. Maryland
613 Missouri und Ohio
415 Capital AvelLeorgia
416 Mifsourt u KmtuckyA.
417 Senate Ave u. Wash.
421 P und E slundbau
W. Washington.
428 Jrren-Hofpital.
424 Miley Ave u. I D
425 Wash. und Hv
42 No. 18 Spritzenhaus
W. Washington
427 Olwer und Birch
423 Olwer und OSgood
429 Nordhke und Dork
431 Hadley Ave u. Morri
482 River Ave u. Morri
484 River Av und Ratz
435 Harding u. Big4R?
436 Harbins und Oliv
437 No. 19 eprltzechO
Morri und abinb
UafemAGmK
489 Stoflaeb
461 Rkin und SUBt '
4 Howard und Stet
458 Morr und Kapp
5 Lambert und Ikbat&i
457 Nordykr ve . 9sm
mon Work
612 West und Ratz
18 Kenwcky Av u. WerriO
514 Meridian und MorrP
i JllinoiS nd Kansa
517 Morris und Dakot
IS Morri und Church
619 Capital A. u McCar
621 Meridian und Palm
623 Pine und Lord
24 Madisor.Ave u Lincol
526 Meridian und elt RV
27 Carlo und Ray
623 Meridian und Vrizm
29 Ä.eridian u. Rahmond
631 Meridian u. McCa.,i
S3 No. 17 Epritzenb
Morri nahe West
l McKernanund Douflh.
613 East u. Lincoln SLmt
614 East und Beecher
61 Wright und Sanderi
17 McCarty und Brach
13 New Jersey u Ldc 38
718 Spru und Prospekt
713 English Ave. u, Laurek
714 State Ave u. Belt R $
715 Shelby und Brecher
71 State Ave und OranA
fi8 Orange und Laurel
' 719 Shelby u. Ci",tage W
721 Lexington A. LmliH
728 Fletcher Ave. Spruc
724 Stote Ave u. Pleasmö
7 Prospekt und leasanZ
726 Orange und Hla
723 Liberty und We
729 Noble und South
Ll No. 15 Spritzenhau
Oft Washington
813 Market und Noble
814 Ohio u. Highland Av
815 Michigan u. Highlanz
816 Market Arsenal A
317 Ost Clair und
Union Bahn Geleise.
821 Pan Handle Shop
828 Vermont um, rfeotf
824 Wash. und State Afc.
826 Madden'SLoungeVav
82 Tuck und Dorfey
827 Wash. und BeviSe SU
829 No. 1 Spritzenhau
eville naheMichiga,
881 Southeafter vd
Woodfide.
88 Wash. und Drbon
884 Southeafter und
Arsenal ve.
8 New Fort und Tempi
12 JllinoiS nd Maryl.
18 JllinoiS und Market.
914 Ben. und Sag,
15 Delaware rat Mk
Spezial Signale.
krsten Schlage, zweiter Alarm,
Zweiten Schläge, dritter Alarm,
Dritten Schlage, vierter Alarm.
i-2-l, Feuer au und Schlauch aufgerslkl.
8 Schlage, Wasserdruck ab.
12 Schläge, l, Uhr Mittag.
Die so bezeichneten Signale werdtn nur 9n Thür
wacht angegeben da an de Setreffend Straße
rreujunge ketn AlarmkSLen angebracht find.
Chicago
und der große Nordwefte
vi
MWkWSWSSÄIMUkjN
laSka-vawatt-PhiUpptne Jnsela.
Vier tägliche Schnellzüge nach Chicago.
Bon der Mono 47. Str. Station. Chicago.
find nur 5 Minuten mittelst elektrischer ar nach
den Union Biehböfen
French JLick Spring,
Indern Orange County Hochland. Familien-Hotei
amer neuer eicyastsienung. Piuio, !pro?erpme
,nd Bowle Quellen. Beste Mineralwasser der
elt. Zwei Züge täglich via Grecaftle.
Ticket-Officen : Union Station. Massachusetts ve -
und LS West Washington Straße.
R. P. A l g e ,
Distrikt Baff. Agent, Indianapolis, Ind.
.MeDoel, C.H. Rockwell,
ras. und Gen. Mgr. Betriebsleiter
Frank I. Reed,
' en.zss. Agent. Chicago. Jll.

xml | txt