OCR Interpretation


Westliche blätter. [volume] (Cincinnati [Ohio]) 1865-1919, October 12, 1884, Image 3

Image and text provided by Ohio History Connection, Columbus, OH

Persistent link: https://chroniclingamerica.loc.gov/lccn/sn83045582/1884-10-12/ed-1/seq-3/

What is OCR?


Thumbnail for

"'-^"5 W
4 .rvfjtw- I ", '«t-a wv ^,». -',
v v
.•
,"C1- "vV
yr» ,4
Mächtige 'MaAm
Züllcn 'C»»ein»otiS
Mnfikhittte,
Hub liü'lchcii Logky's
Rede.
ScMagettbei Mrgmnente «nd
fcharfr Polemik des repu
publikanifchen Banner
trägers.
Wer gestern Abend in der Musikhalle
der republikanischen Äiassen-Verjaininlung
beitvohille, die daselbst abgehalten wurde,
der darf wohl sagen, daß er der größten
Versammlung, tue jemals in Clncnmati
unter einem Dache veranstaltet wurde,
beiwohnte. Die Demokraten hatten ge
glaubt, daß es ein sehr guter Coup sei, am
gestrigen Abend einen Fackelzug zu vcran
stalten, um dadurch der republikanischen
iUaftentterfammlung zu schaden. Wie
sehr sie sich jedoch verrechneten zeigte diese
gestrige Rlesen-Versammlung, eine Äer
sammlung, wie sie (iincinuatt noch nicht
gesehen hat. Nickt nur, daß die Buhne
dicht besetzt war, daß jeder Stuhl im Au
ditorium genommen war, daß alle Sitz
plätze der Gallerieen belegt waren, was
allein über 5000 Personen erfordert.
Sogar sämmtliche Seiten- und Mtttel
güuge im Saal, die Stehplätze der
Gallerieen, die Korridore zur Seite
des Saales, das Vestibül vor
dem Saal, ja sogar die Fensier
fttnse uii term Dache waren Kops
au Kops nut Menschen besetzt, so daß man
wohl kaum zuviel sagt, wenn man an
iebt, daß der gestrigen republikanischen
iassenversammluiig an
10,000 Personen
worunter auch das schone Geschlecht mit
einigen Hundert vertreten war, beiwohn
ten. Der Ton, der dabei in diesen Mas
sen herrschte, war ein geradezu rühmlicher.
Bei einer Lpernvorstellung in der Musik
halle hatte es nicht wohl anständiger tu der
Musikhalle hergehen tonnen als gestern,
nur Daß wohl kaum irgend eine Sängerin
und sollte gegen sie auch eine Patt» eine
Stümperin sein,den Enthusiasmus erzielt
haben würde, der dem republikanischen
Bannerträger General Joh» A. Loga»
entgegen gebracht wurde.
Nachdem der 11. u. 13. Ward GleeClub
In gewohnter vorzüglicher Weise einige
Kampagnelieder gesungen hatte, und
nachdem sich der Beisall, der dieser fei»
ftung gefolgt war, gelegt hatte, ertönten
plötzlich vom Vestibule her erneute Hoch
ruse, die sich lawinenartig anschwellend
zum frenetischen Belsallssturm steigerten,
eis inmitten der Herr Major James
Morgan und Col. Alex. SandS, gefolgt
vom Lincoln Club nut Trommelcorps
und wehenden Standarten und Bannern
General John A. Lox.an in den Saal
trat. Unter nichtendeuivollendem Jubel,
Tücher« UND Hulschwmken wurde der Ge»
tietal zur Buhne geführt. Wie sich der
Ccean, nach dem Sturm nicht gleich be
ruhigt, so dauerte es in diesem Meere des
^nthusiastt!us eine geraume Zeit,
ebe soviel Ruhe «ingetreten »oar, daß Cx
Gouverneur Gen. E. F. N 0 y e i die
Versammlung zur Ordnung rufen konnte,
u e n A n e w i k e n o o e
als den Vorsitzenden vorstellen zu können.
Gen. Hickenlooper verlas dam» die Liste
Je« Beamte» wie folgt:
Präsident:
t?nryLowmann.
y
S. Fe^tziimer,
as.
t.
E. Strudde,
A. Arinstrong,
t-iforge ^tiibcmanflp
Jalov Workum,
.Rodert I. MocgaH
W. F. Haller,
Wn. Buch
v
4*u W. P. Wiltsrtz,
•4.'4
1
g.
t1.M.
Bei Verlesung der Liste wurden die Na
men der Herren Moerlein und Goetz, die
vorgestern unautorisirter Weise von den
Deniotrateu gebraucht, wordeu waren, wit
Beifall begrüßt.
Gen. Hickenlooper stellte den republika
nischen Vizepräsidentschafts Kandidaten
mit passender kleiner Ansprache vor und
dieser hielt dann, nochmals jubelnd be«
grüht, eine häufig vom wärmsten Beifall
unterbrochene Rede.
o a n S e e
Der Redner begann seine Ansprache
mit der Bitte um Stühe, da es seine vierte
Rede sei, die er heute vortrage. Weiter
gehend bezog sich Logan auf tue vorgestern
Ädend von Ex-Gouv. Hendricks gehaltene
Webe. Zuerst verlas er dann den Passus,
„ob nicht eine Aenderung in der Verwal
tung wünschenswerch sei." Sodann ge»
dachte er der Anschuldigungen Hendricks,
das dieNepubltkaiiischeParteitenBundes»
Schatz ungebuhrend angehäuft habe, daß
sie dieFlotte zerstört, daß sie sich überhaupt
einer schlechten Administration schuldig
gemacht habe. Was oer Ruf anbetreffe,
baß eine Veränderung vorgenommen
werden müsse, so fordere derselbe dazu
heraus, zu untersuchen, warum eine solche
Veränderung vorgenommen werden solle.
Warum das Volk der Union die Republi
kanische Partei aus der Macht setzen und
und die Demokratische Partei dafür ein-
Wenn es nicht deshalb ist, warum soll
jene Veränderung vorgenommen werden?
Weitergehend sagte der Redner dann,
Hendricks habe in seiner vorgestrigeuIleve
gesagt, daß die republikanische Partei
nicht genug für den Schutz naturaliiirter
amerikanischer Bürger gethan habe, et
habe dabei instnuitt, Blame sei ein Feind
der Deutschen. Dies sei geradezu eine
Luge, denn nie sei Jemand wärmer für
die Rechte naturaUh&er amerikanischer
Bürger eingetreten als gerade Blaine.
Lassen Sie mich Jbre Aufmerksamkeit
auf etwas anderes richten, sagte et. 40
Jahre lang war diebemofratifcheParttt it*
titrMacht u. wenn ein naturalisirter Bür
ger zurückkehrte nach dem Laude, von dem
et gekommen, so konnte er ergriffen wer
den.
Die« hat die demokratische Partei nicht
abgeschafft, wohl aber Hat die republika
nische Partei England gezwungen, die
Integrität eines amerikanischen Bür
gers anzuerkennen und seine Dok
trin „Ouce a british subject
always a british subject" aufzugeben.
Wenn die republikanische Partei aus die
sen ©runden herausgeworfen werden soll,
waru soll die demokratische Partei on
ihre Stelle gesetzt werden.- Ist es des
halb weil sie die Sclaveref erhalten woll
te, weil sie die Rebellion anzettelte,
Weil sie werthloses Currency schuf, viel
leicht weil damals als die demokratische
Partei, als sie die Kontrolle verloren,
kein Geld im Staatsschatz ließ und daS
Land in einem Zustand ließ, daß es 25
Millionen borgei mußte, jedoch nut 18
Millionen auftreiben konnte und dies nur
zu 12 Prozent Zinsen, vielleicht deshalb
weil daS Land als die demokratische Par
let aus dem Amt ging, am Rande des
Bankerott« war, weil sie damals allen
Mdiaen Nnftkiriientfi#* ÄminNmint*
r75," 1 Wff »'.t»-1» -4f. -.rzi'..'?- «vi
A'"
»"j TV, v»
iW-Ms t' P, ~•'?. V JS'A
i" V„"^
-7.^-."
VW'7 f'lj
setzen sollte. Vielleicht deshalb, weil die stets für Freihandel für gewisse iL-inge
Republitanis&e Partei dem armen Mann sind, wie sie jedoch stets fur ihre speziellen
eine Heimstatte gab, vielleicht deshalb,! Interessen um Schutz bitten und das all
weil DieRvpublifamfchePaitei l'änüereten gemeine Interesse der Gesammtheit ganz
zu Erziehungszwecken widmet. Vielleicht
deshalb, weil die Republikanische Partei
di'e Tarifgesetze einführte, weil die Repu
blikanische Partei sich weigerte, im In
terefse Englands Gesetze zu machen,
oder vielleicht deshalb, weil die republika
nische Partei die heimischen Industrien
schützte, die Farmen vermehrte und das
Volk der Union zu einem großen unab
hängigen machte, oder vielleicht deshalb,
weil die republikanische Partei dem Lande
die Einigkeit und Unabhängigkeit erhielt
oder vielleicht deshalb, weil die republi
kanische Partei den Kredit des Landes,
der ivathlos in den Augen der Welt war,
so hob, daß er der beste irgend eines Lan
des der Erde ist, oder ist es deshalb, weil
Abraham Lincoln eine Proklamation zur
Befreiung eines Thetles der Bewobner
der Union erließ, oder vielleicht deshalb,
weil die republikanische Partei W Re
bellion, welche daS Land zu zerstören
drohte, niederwarf, oder vielleicht deshalb,
weil die republikanische Partei in christ
licher Milde den armen farbigen Bruder
auf denselben Standpunkt erhob, auf den
die Demokraten heute stehen, vielleicht
deshalb, weil die republikanische Partei
gegen die Cpposttton der demo
kratischen Partei hundert Cents
sur ihren Dollar? Schuldschein
zahlte, vielleicht deshalb weil die republi«
(anische Partei dem Fasmer ein Absatzge
biet für seme Produkte schaffte, ober, viel
leicht deshalb, weil sich der Rational*
Wohlstand des Landes unter der Admini
stration der republikanischen Partei auf
30,000 Millionen vermehrt hat, oder
vielleicht weil die republikanische Partei
unsere Territorien den bedrängten Frei
hett Suchenden aller ziviltsirten Rationen
geöffnet hat. Over ist es vielleicht des
halb, weil sich Überall im Lande Schul
Häuser erheben, oder vielleicht deshalb,
weil das Land unter der Administration
der republikanischen Partei größere Fort
schritte auf der Bahn der Zivilisation
machte, als jemals «ine Nation zu irgend
einer Zeit^
--G **5*'" *""^1 Vf.-'»'.-"
,"X- 3 -J •»1« ¥h" /,
,V
4t
V
die zur Rettung des Landes nöthig wa
ren, opponirte, weil sie spates, Ü5 vie
Baarzahlung wiever aufgenommen wer
den sollte, dagegen war, weil sie über
Haupt niemals zu leiner tevt eine jsgens
reichc Maßregel durchgesii hat Wei
tergehend gedachte der Redner dann der
Behauptung der Demokraten, fca^ sich
weiteren Verlaufe seiner Rebe wies Ge
neral Logün die Zweideutigkeit^ der!
demokratischen Partei der Tarifsrage
außer Augen lassen. Es ist nicht möglich,
sagte Logan, daß das Volk des großen,
blühenden Staates Ohio sich jener Partei
zuwendet, die sich stets als unfähig erwie
sen hat, die Verwaltung des Landes in
Händen zu haben. Wenn Jhnin Hen-
dricks sagt, die republikanische Partei set,
Der Redner wandte sich dann einigen
Auslassungen des Senators Bavard zu,
speziell dessen Insinuation, das tue Repu
blikaner betrügerische Abstimmungen vor«
bereiten und sagte über diesen Gegenstand:
Bedenken Sie, von welcher Seite diese An
schuldigung kommt. Sie kommt von jener
a e i i e w e n n e i n e e i e
W a i S e n s a n e
n i e i n e W a v o e A n
u n e A o w a e n i i n
s i e e n S a a e n e U n i o n
siegen würde. Sehen Sie nach
Mississippi, deficit farbige B»völkerung die
weiße um das Doppelte übertrifft uud
von dessen Weißen etwa noch ein Viertel
Republikaner sind. Dieser Staat giebt
demokratische Majoritäten. Dieser Staat
entsendet aus einem seiner Kongreßdistrikte
einen demokratischen Repräsentanten, der
5000 Stimmen im Ganzen erhalt. Ha
ben Sie hier in Ohio einen Kongreß
bistrtkt, in dem ein Kandidat, für deu im
Ganzen 5000 Stimmen abgegeben wer»
den, erwählt wird.
Sehen Sie nach Georgia und sie wer
den dieselben Verhältnisse finden, sehen
Sie nach so und so vielen anderen süolr
chen Staaten und Ste finden Betspiele
sur die Art, wie die demokratische Partei
die Heiligkeit des Stimmrechts achtet.
Meine Herren, wenn Sie wollen, daß
nicht jene Partei an die Herrfchaft kömmt,
wenn Sie an die Freiheit glauben, wenn
Sie an ihre Erhaltung wünschen, wenn
Sie für eine ehrliche Wahl und deren
Erhaltung sind, wenn Sie dafür sind, daß
unser Land fortschreitet auf der Bahn des
Wohlstandes, des industriellen Fortschritt
tes, fortschreitet auf der Bahn der Eivili
sation, fo geben Sie nicht der demokrati
schen Partei Ihre Stimmen. Ohio steht
heute Abend vor den Augen des Landes
als der große Wegweiser. Am nächsten
Dienstag wtrd dieser Wegweiser die Hand
ausstrecken, den Kampf schlichten und dem
Land den Weg zeigen, den es im Robein*
ber zu gehen bat. Ich bitte Sie, Solda
ten und Nichtsoldaten, tue ich vor mir
sehe, hier sitzt ein alter grauer Soldat
(auf General Robinson zeigend) «in
tapferer Streiter, «in braver Bürger, der
Wunden empfing von engltfchem Blei ans
englischer Muskete in der Hand demokra
tischer Rebellen, er ist heute vor Ihnen
als de« republikanische Kandidat sur
Staats-Sekretär. Meine Freunde, ich
hoffe, wenn die Sonn! am Abend des
Vierzehnten Oktober untergeht, wird Ohio
dem üaude bewiesen haben, daß «s treu
zum Besten des Landes steht und daß es
der guten Sache zum Siege verhilst.
Doch Sie haben nicht nur sur
General Robinson zu stimmen. Hier
sitzt noch ein alter Soldat (auf General
Brown) deuten». Hier sitzt Benjamin
Butterworth, der sie fähig und ehrenhaft
vertreten hat. Tretet nächsten Dienstag
nicht nur für das Staatstuket ein, laßt
uu4 Republikaner in den Kongreß wah
len, daß der nächst« Kongreß das Land
zusammen mit einer republikanischen Ad
ministration weiterfuhrt auf der Bahn
des Fortschritts uud der Wohlfahrt.
Blicken st« weiter nach der Rovember«
wähl hin, dort finden st« auf republikani»
schs» 6«itt «utta M»»n, den si« l«*n«n~
5
so ausgezeichnet in letzter Woche in ^iachdem fl5en. Logan unter nichtenden
einer aus dem Bellevue HauS
gehaltenen Versammlung that.
i
nach. Er zeigte, wie die demokratische
Partei tu 183.5 einen „Tariff'fur revenue
ouly" schuf, wie sie in J842 Schutzzoll!
einführte, um in 1846 wieder einen
„Tariif for revenue only" zu schaffen, i
um schließlich nach weiteren Experimenten
Freihandel einzuführen. Die Folge die-, sende zählte, unter Hochs aus die republi
ses ewigen Exverimentirens waren die panischen Kandidaten auflöste.
finanziellen Krisen in 1857 und 1861.
In letzter Zeit hat die demokratische
Partei das Laud beständig mit falschen
Tarifreform-Maßregeln geängstigt, zuletzt
durch die Morrison'sche Tausbül, die eine
Reduktion von 20 Prozent in Bausch und
Bogen vorschlug, eine Maßregel, die,
wenn sie durchgegangen wäre, die In»
fcustrien des Landes in die größten Ver
wickelungen gestürzt haben würde. Wei
tergebend gedachte der Redner dann der
Lohnverhältnisse in diesem Lande und in
anderen Ländern und sagte, die republi
kanische Partei sei die Partei, die fur das
Land und seine Bewohner gesorgt habe
und sorgen werde, die demokratische Par
tei dagegen sei die Partei, welche
im Interesse Englands arbeite, die
Partei, die eigentlich die englische Demo
kratie von Amerika heißen seilte. Gen.
Logan wies dann nacb, wie die Demokra
ten aus den verschiedenen Landestheüen
.... ... ., Getränke aller Art im Detail verkauft
roetöen,
für die Polygamie^ im i'ande veraittwort-, ^ar,U(s sehen, daß dieselben abjotut ge
lich zu machen, so sage ich ^.hnen dies ist
ftänben
X7TV -i 7
-r F. /.. V'.-' ".•'..vt':"t
j? *i! •./*" »,
r*",v
xW?
.** /g» v
-t'"
«JUWt Wither* iZonnlagsblatt sk.MftMM! Volksblatts'') 12. Oktober 1884:
'. '"KV
ich wünschte ich würbe den demokratischen
Kandidaten kennen, ich würde gerne gütig
von ihm sprechen ein Man»?, de'sen
Rame gemeine Verleumdung nicht zet Flo
ren kann, ein Mann, der sich dem genial»
sten Amerikaner, der je gelebt, an die
Seite stellen kann, ein Mann des Wis
sens, ein Staatsmann, ein Mann der
400 Millionen Dollars im Bundes^chatz! stets treu zu», ^aude stand. Wenn sie
befänden. Dies habe Hendricks in Cleve-! ihn zu dem höchsten Posten des Landes
land behauptet, hierin Cincinnati habt [berufen, fo wird er das Staatsschiff in
er nur von 8ö Millionen in Indianapolis den Hafen der Sicherheit und des Frie
abe er nur von 100 Millionen ge! dens lenken zum Segen des amerikani
prochen. Gen. Logan fttzte dann die: schen Volkes. Dieser Mann ist James
Verbältnisse bezüglich des Ueberfchuffes
s
(Ä. Blaine« (GrWer minutenlang an»
im Bundesschatzamt auseinander, in ganz! haltender Leisaltz Tücheß»/ und Hüte
gleicher Weife, wie es Senator Sherman schwenken.)'
ab- Wollendem Beifall geendet, sprachen noch ^er Demokratie ein Unheil abgaben, daß diese
Im die Herren I. P. Dolliver, «in Würger der medr.gsten Klane Menschen angehör-
äußerst begabter erst 26 Jahre alter Red
n e v o n I o w a e n a e s S o
binson, der republikanische Kandidat
fitr Ohio Staats- Sekretär, General
o w n u n a o u e w o
republ. Kandidaten für Kongreß-?teprä
sentat. Es war halb zwölf Übt, als sich
die enthusiastische Versammlung, die trotz
der fortgeschrittenen Stunde noch Tau­
VMmachtcn
nach Deutschland rechtsgültig angefer
tigt, (5onstt!arische und notarielle
Beglaubigungen besorgt. (?vbut)ilfs
ten schnell und sicher einkassirt von
A. SEINECKE, Jr.,
Ecke der 8. und Vine Str.
ttrzF* Gelder nach Deutschland prompt
befordert.
a v o S O i e e
Emcinnati, O.
Den 11. Oktober 1884.
Col. M.
I. Reilty,
Superintendent der Polizei.
Geehrter Herr!
Angesichts der nahenden Wahl am 14.
ds. Mts. wollen Sie gefälligst die folgen
den Befehle der Polizeunannschast uutis
breiten:
Alle verdächtigen Charaktere, welche
auf den Straßen gefunden werden, müssen
aus der Stelle verhaftet werden.
Am Wahltage muß die Polizei, ohne
Furcht oder Begünstigung, das Gesetz in
Beuig auf alle Platze, an denen geistige
aller Art im Detail
in Ausführung bringen und
blelbcn
nicht wahr. Die Polygamie existirte hier gje „nissen an diesem Tage fest und
im X,andt lange schon unter der Adimni-, unparteiisch in der Ausubung ihrer Pflich
stration der demokratischen Partei, und |eu jcjn t,en Frieden unter allen Um
die e Partei hat nie eine Maßregel gegen
aufrecht erhalten, alle gesetzlichen
dieselbe befürwortet, wohl aber allen liap» Stimmgeber bet Ausübung ihres Rechtes h,r,Aimt. m*
regeln, die von der republikanischen Par- |^ut,en alle betrügerischen Stimmge
tei ausgingen, oppoiurt.
Mayor.
Neue Mühle.
Die unternehmende und streng solide
Firma H. Grotiisch & Co., bestehend aus
den Herren o i s ch F. a w i ch
und H. Gardewing, hat ihr Ge
schäft nach dem soeben vollendeten Ge
u e a s e n N a e n u n s e e
Mills führen wird, verlegt. Es ent
hält drei Stockwerke und ist 65 bei 132Fuß.
Die Einrichtungen sind in ihrer Art wun
dervoll und find die neuesten technischen
Erfindungen dabei in Anwendung ge
bracht. Eine prachtvolle Dampfmaschine
von 100 Pferdekraft, welche von der be
rühmten Bradsord Mill ISomp. geliefert
wurde, arbeitet mit einer Sicherheit und
Schnelligkeit die in Erstaunen setzt.
Es werden alle Sorten Dtehl gemahlen
Patent-, Fancy-, (itioicc- und Roggen»
Äeehl, dann Chop Feed, Dil Moil Hafer,
.Horn, Shorts it. f. w.
Ein patentirter Elevator, der, wenn
auch die Taue reißen, dennoch unter kei
nen Umständen herunterstürzen kann, von
H. I. Biscay hierselbst hergestellt, leitet
durch alle Etagen.
Schuhputzer verhastet.
Zwei halbwüchsige Knaben, welche in
Ed. Krippner'S Wirtschaft an der Sech*
sten Straße zu essen pflegten, wurden voif
dem Eigenthumer des Lokales verdächtigt,
daß sie die Kasse beraubten. Gestern
wurden sie aus frischer That ertappt und
unter der Anklage des jKlemtncbftahlS
nach dem Hammoudstraße Stationshause
gebracht. Die Schuhputzer sind folgend«:
Glasgow, 15 Jahre alt, 82 Slow
Straße wohnhaft John Coffe, 14 Jahr«
alt und ^82i Main Straße wohnhaft
Abendschule. Eingewanderte Deutsche,
die gründlichen Unterricht in der engli
schen Sprache genießen wollen,
nicht vet säumen dem Unterrichte in der
morgen zu eröffnenden Abendschule bei der
katholischen St. Paulus Kirch« beizu«
wohnen,- 1*
Nicht gefährlich.
Hermann Clobbe, 23 Jahre alt und
171 Betts Straße wohnhaft, welcher ge
stern Abend in der Varade mitmarjchirte,
wurde an der Ecke der John und Court
Straße am Schädel von einem Stein ver
wundet, der aus den Weihen der Zuschauer
**.
Eiusrndungril.
fi?-ngesandt.)
Haben diese Richter von Cincinnati «n Recht
einem berftoetteu Mörder, wie der Palmer, dessen
Todesurtheil gesprochen war, nach Beüebeii Zeit
zu geben, wie sie wollen oder ist ihm blos Zeit
flegeben, um die Stimmen der 9?eger zu ergat
U:tn für die demokratische Partei?
Ich für mein Schal glaube, es ist besser, diese
verren Züchter selbst tünf Minuten an dm Gal
gen zu hangen, tue daö .iiccht der Büraer mit
Fuften treten. Es scheint, die Märztage sind der
gessen worden, wo so mancher gute Bürger sein
Leben verloren hat, und wo die verren Richter
ten mit Respell gejagt ÄagabmMn utid
Rciuber waren. ."
-lebv Mitbürger von Cincinnati? $eBerie|en
@te nächsten Dienstag, bevor Sie wählen, ob rue
Ihre Stimme für die Partei abgeben, die uns
blos verspricht, Gutes zu thun, und darnach die
größten Schurkeiiftceiche ausübt.
i^iede Bürger! Ich habe zweimal das demo
frstiftie Ticket gestimmt, aber unter so einer kor
rupten Gesellschaft kann *ch nicht mitgehen und
icb bitte tiuch, liebe Bürger von Cincinnati, nicht
müßig zu sein, dmmt diesen Herren Richtern die
Haluiikenftreiche vergehen.
i in e u I
i k a ni s ch, denn die Er
fahriing haben wir gemacht, ein schlechter Repu
blikaner ist besser als ein guter Demokrat, darum
vergeht nicht, nächsten Dienstag für das ganze
republikanische Ticket zu stimmen.
Cm alter Leser IhreS Blattes.
(Eingesandt.)
Cincinnati, den 6. Oktober 1884.
An d!e Cigarren- und TabakShiindler!
Die unterzeich',eten Händler uns Fabrikanten
von Tabak erlauben sich, ^hnen ergeben st das
Folgende zu unterbreiten:
Daß die am 14. Oktober stattfindende Wahl
für ^vngretz-Mitglieder von großer Wichtigkeit
für die Cigarren- und Tabakshändler und andere
Geichästs' Interessen ist.
Im kfcn-a jJiat fehlten dem demokratischen Re
präsentantenhaus nur drei Stminen zur Pasfi
r»ng der Morrison-Bill, weiche den Zoll auf Ei
garren um zwanzig 20* Prozent rehqirt hätte.
Wenn die Morrison-Bill (Gesetz geworden wäre,
dann wäre die Wirkung derselben für nns«
schast verhangiußvoll geworden.
Die Passfrung dieser Bill oder irgend einer an
dcrn Bill ähnlicher Art unter der Fnhrung der
.Herren vurd, Dorshenner, Morrison, Avllet,
UJiills, Tucker und anderer Freihändler wurde
unser Geschäft ruinirt haben. Es darf tucht
vergessen werten, daß die eben genannten Zerren
angaben, daß die Morriion-Bill nur ein Schritt
in der Richtung sei, welche sie in der Angeieqen
Heu der Jietu'tton des Schutzzolles einzuschlagen
gedenken.
Ter erste Distrikt verdankt seine Prosperität,
wie es wohl Mannt ist, dein Schutzzoll-Softem.
Unsere Geichästs-Interessen können unter keinem
andern gedeihen und weiter besteben.
John 3- Follett, Kandidat für Wiederwahl
auf dem demokratischen Ticket, stimmte für die
Ernennung von Carlisle zum 'Surcchcr, der so
fort Herrn Morrison, einen ausgesprochenen
Freihändler, zum Vorsitzer des Aoinmutee» für
Mittel und Wege ernannte. Her: Follett stimmte
für die Morrisoii Bill und wird als ein Frei-
Sta£)t be|
de^en Repräsentanten den ^u&ang ju den (8ege:t-jiandidateii, Herrn Butterioorth.
Stiminplayen gestatten wachen, yenrt, Westphaler^ M. V. B. Weighell,
day die gesetzlich konstitutrtcn Richter und Julius Meter, Henry G. Meyer & Co.,
alle anderen Wahlbeaniten in der richti- Iuo. N. Beckers Co., Frank Schwavb,
gen. Ausübung ihrer Pflichten geschützt Henry Meyer & So., Henry Jenni,
werden, und wenn die Zählung der Sttm- Oberhelnan5iStemkamp^Voiae & Sutter,
m-l. ist. b« @ti„-m!ai.=n !o,
fort an stch zu nehmen und dieselben ©. ÄienbuscH & 6»., Freo. £tteiv
sicher im Polizei-Hauptquartier abzulie- Henrv A. Faber, Peter Ibold,
fxrn. Marl Harris, I. L. White,
)ch mache Sie für die strikte Aussüh
rung dieser Befehle verantwortlich.
Ihr sehr ergebener
o s I S e e n s
0
rr''?j «15 v^.i/vf ^5" V" n y «/.¥ 4.^
v* v--*
i4-i
Sein Vorgehen war derar
u unserer Unterstützung
berechtigt. Wir betrachten es als eine Pflicht,
die wir uns selbst und unserer Familie Schulden,
ber auf bestimmte Beweise hin, daß i seine Wiederwahl zu.hintertreiben.
solch eut Verbrechen begangen worden ist, ^„tr g^uben tas smvc-Jl ui^re eigenen In«
be^aftpn Teöen Kandidaten oder tere'ien, als auch die Ge,chasts-Imerenen dieser
veryasten leoen xaiiDioatui over
-1-er gefördert werden durch die Wahl
Edmund von Hatzseldt, Frank Fbold,
Samuel Ragenoorf, A. Wendel,
d. Lutmer, Frederick Funk,
Jos. Kamp, und viele Andere.
(Eingesandt.)
Geehrte Redaktion!
Behufs Entscheidung einer Wette, bitten wir
die 'vlaende Frage zu beantworten.
Bezte!'! sich die ^iussell-Bill nur auf die Stadt
Cincinnati, resp. Hamilton Co. oder auf den
ganze» Staat Ohio.
AnUv. der Red.—Nur auf die Stadt öinciru
natu
(Eingesandt.)
Geehrte Redaktion!
Da ich in der „Penny Post" und im „Enqui
ter" gelesen habe, daß 300 Musiker das demo
kratische Tiefet stimmen, indem das Russel-Äesetz
pat'firt wnrdr, möchte ich daS Publikum auf
merksam machen, daß von den 400 Musikern in
Cincinnati gewiß 300 fite das repu&tfattijche
Ticket stimmen.
Deutscher Militär-UnterstutzungS«
Verein.
Den Kameraden zur Nachricht, daß am Sonn
tag, den 12. Lktober, Nachniütags yunkt 2 Uhr,
eine Versammlung im Vereinslokale »I^ur
Wacht am Rhein", Nordost-b'cke 14. und Plum
Straße, stattfindet, in welcher die Konstitution
«rngeiiominen, die Wahl der permanenten Beam»
ten vorgenommen unv die Liste geschlossen wird.
Auch werde« nach Mitglieder auigenomuten.
M. BippuS, Präs.
F. Bossert, Sekr.
(Eingesandt.)
Achtung, Arbeiter! tfigarrenmadjrr
hauptsächlich!
Bedenkt, daß jede Stimme die am 14. Oktober
fill- irgend einen demokratischen Kandidaten ab#
gegeben wird, zu Gunsten Euerer Crzseinde ist.
Cine Stimme für einen Demokraten abgege
ben, ist eine Stimme fur N. 31. Bishop &. Co.
und der Cigar Aliaimfactuteis Association, die
Schuld daran sind, daß cie Arbeiter uno Frauen
aufgeschossen wurden, und ihr Aeußerstxs ver
suchten, sie durch Hunger zur Unterwerfung zu
zwingen. Und Was Mr einer Unterwerfung?
Entern Systeme der Silave»ei der schUmmsten
sollten älrt»
Wenn Ihr für einen Demokraten stimmt,
dann stimmt Ihr für Richter I. W. Fitzgerald,
der zwei Eure? Mitglieder unschuldiger Weise
einsperrte, auf Vorschrift ber Cigar Manufactu«
mö Association.
Ihr stinnnt su.' Freunde der Herren Bradstreet
und Bnttersteld vom Board der Arbeitshaus
Direktoren, die Mitglieder durch ungerechte und
I schwere Strafen zwangen, ibre Familien darben
i zu lassen, auf Vorichmt von jt. M. Buhop, des
i tyrannischen demokratischen (EptieuvetiKur* v»n
I Ohio.
I u:ine Stimme für einen Demokraten, ist eine
Stimme, die Tausend« von Dollars in Herrn
Haacte'S Kasse dringt, tem Redakteur und Eigen
g-flogen kam. Der junge Mann wurde |thümtYn^incmmn 8oltsfreunb","eV
nach semer Wohnung gebracht, und ist tw Füide der organistrten Arbeit.
di tiittU|ung nicht gefährlicher ÄO. .j «tot fmm Wf tst ..eine
»Si:
re\t x-- v
s-
Werthe Redaktion!
Iie
Braided Newmarkets von $11 aufwärts.
Feine importirte Zicw'market^, sehr hübsch, von
S 12.50 auswärts. Seidene Brocaded Newmar
kets zu $11.50, billig zu $25 zu $2 5.50, Werth
$J0 zu $27.50, Werth $35. Brocaded 3!ew
ma.it.Uy mit Plash btü^t 527.50, Werth $40.
Elegante Plush Mitoutarkets zu $27.50, Werth
$40.
$2.
Mehrere Leser.
(iro?e
(Eingesandt.)
Antrag
'V,-.""- ""'S. .-yiw-Tr«- ,,, v*« ,1/
V
t,
AKWW
Weue Anzeigen.
"y|" ..«8^'yj.y
Aihrcr im Moalt-
.*
Das heDe Moali-Aoom!
3
... ... v
Die ließe» Wamm zu b«t Migßen Preist»!
Es ist eine unbestrittene Thatsache, daß wir die Führer vom Cloak-Geschäst sind, daß wir
doppelt so viele Cloaks verlausen, als irgend andere Geschäfte. Wir waren die Ersten, welche die
Cloak-Saison von 84—85 eröffneten und zwar im Anfang August, alS noch keiner von unseren
Konkurrenten daran dachte. Wir fetzten die Preise für schwarze Diagonal Russian Circular?
auf $5.50, und die größte Heerde folgte und. Wir sagten, $5.75 ist der Preis von schwarzen Dia
zonal Newmarkets, und alsbald folgten iA§ Alle, obwohl es ihre Meinung war, $9.50 dafür zu
bekommen. Wir sabriziren selber und sind in den Stand gesetzt, große Posten einzukaufen
und billig ?m verkaufen. Wir haben die hellsten, größten und bequemsten Cloak-Rooms in den
ganzen westlichen Staaten, keine ausgenommen. Wir haben übet 30 Tausend Cloaks auf Lager,
mehr als 'rgend zwei der größtenGeschäste zusammen und können alle passend dekleiden von dem et»
nen Tag alten Kinde bis zu der größten Frau. Unser Cloak-Room ist zu ebener Erde, kein Eleva«
tor, keine Stiegen. Aufmerksame Bedienung.
Siewmai'kets. ^asssanCircuIars
Schwarze Diagonal Russian Circulars
Damen farbige Newmarkets, stark und bau-
erHast zu $5, Werth £7.50. Schwarze Diagonal
Newmarkets zu $5.75, Werth Slu.50. Schwane
Tiagonal NewinarketS mit Pelz besetzt zu $6.ö0,
$7, $7.50, $*.50.
Elegante schwarze und braune Diagonal New
markets, besetzt mit Plush, hübschen Ornamenten,
französischen Rückenfalten zu 510.75, worth $15.
^ady Claw Newmarkets nut großem PUish-Kra
gen, Pluih-CuffS und unten mit Plush besetzt zu
5-15,75, iverth $20, diese sind $u haben in
schwarz oder braun.
Werth
mit Pelz-Besatz zu $12.50,
Kinder- uud Madcheu-Cashmere-Kleider.
Eine Partie Cashmere Kleider für Kinder zu $1, Werth $1.50.
Andere zu $1.50, $1.7ö, jü. Schöne Äaochen-Anjüge zu $4.
Kindev-Iersey« zu 60c, 66c, 80c, 90c und $1 Damen-Jerseys, einfache schwarze zu 97c sehr
schöne zu $1.25, $1.29, $1.87, $2.25, $2.50 und $3 Braided zu $2.50 bis $6.50.
1,000 Dntzend hübsch dordirte Taschentücher z» 5c, Werth 12£c.
W inter- Unterlilelder!
Schwere Winter-Unterhemden und Unterhosen zu 25c, 33jc, 35c, 87je, 40c und 50«. Feine
rothe Hemden und Hosen zu 75c, kosteten $1 Farbige Damen-Hemden zu 22c, Werth 85c Ktn
der-Hemden und Hosen von 10c aufwärts.
Stimme für O. I. Cosgrave, welcher tagte: E i n o i e S e n e s i e e
S?,ü U v« UUim
Die Cigarreiimacher haben z« Füßen der De
ntokraten um Gerechtigkeit gefleht, aber sie wurde
verweigert. Und warum? Weit sie ausge
fchlemn waren.
Trades-llnioniste«l! Die Zeit ist aA#mmen,
wo ein jeder Mann aus seinem Posten fein soll,
feine Schuldigkeit thun, und um unserem oilge
meinen Feinde ente i'ehre zu geben.
Eine StiNiiiie für einen Demokraten, ist eine •owtl ?jrauen hatten sich gegenseitig mit
Stimme für Freihandel—was gleichbedeutend ist Schmähungen überhäuft und gegen ein*
mit Arbeitslosigkeit und Hungersnoth site ame
rikanische Arbeiter.
In Meinoriam.
Der Rheinpiaizer l'ifövriran.z hat in seiner Ge
fchaftsversanimlung vom 28. September auf
ein Rommittee ernannt, um Trauerbe-
schlujje zu fassen in Bezug auf das zu frühe Ab«
Heven deS Bruders H. B. Bauer:
I n E w u n a B. Bnu??, Hk
storben am 14. September 1884, ein Mnglicd
des Rheinpsalzer Liederkraiiz war, und daß der
Verein ente» seiner gesellschaftlichsten und wür
digsten Mitglieder in dem verstorbenen Bruder
vermißt, ber, obgleich noch nicht so lange Mit
glied, doch bei Auen beliebt war. sei es
e ch o e n, daß die trauernde Wittwe
ettten treuen Gatten, die Kinder einen liebenden
Hater verloren haben, darum sei es ferner
e s ö s s e n s e i n A n e n k e n z u e e n
diese Beschlüsse dent Protokoll beizufügen, der
trauernden Familie eine Abschrift zuzusenden und
die liberale deutsche preise um Publikation
freundlichst zu ersuchen, -ve ",t
.. jDa4 Romuuttet
Sil
yslltii
Au K-
Werth
1*4
1
4
r.1 *4!
d.:
2
-, 4 -t*
-.f* y-'
i
mit
grossem Pelz-Kragen und Lrnamenten :,u $5.50,
Werth
$11.50. Farbige Russian Circulars mit
Plnsh Beiatz zu S7.50,
Werth
$12.50. Mit
Pel, besetzte schwarze Russian Circulars zu
$7 50,
$12.50. Schivarze Russian Cir­
culars mit französischen Falten und feinen
Ornamenten zu $9.50,
Werth
$15.00. Tasselbe
$18.50. Sehr
Werth
$25.00.
Seidene Brocaded Russian Circular? mit
Pelzkragen und Ornamenten zu $17.50, Werth
$25.00. 5atm und Seiden Brocaded Russian
Circulars, sehr fem. zu £23.50, dcuüt zu ^2.7.50.
Sehr feine zu $35, $40. $45.
Kinder-Hl'oaks, Kavel'olis und '•Tununtarlicls.
Wir haben die größte Auswahl von Kinder-Cloaks in dieser Stadt zu allen Preisen und in
allen Mustern, von $1.50 und aufwärts. Elegante neue Mu ster in einfachen und Embroidered
Cashmere Mother Hubbard Cloaks, für Kinder, ti Monate bis 4 Jahre alt. Ungeheure Auswahl
von Sauglings-Hloats ^Infants Cloaks) in allen Farven von $1.25 bis $18.50.
nrtmcike «nd Hosen.
Sine Partie zu $1.29 Werth
Vorrheile tu ^trumpfwaaren!
PAPENBROCK & JARCHOW,
9qiri,Ri«u
ab.
ander vor Gericht geklagt. Am bezeich«
neten Tage erschien eine derselben mitz
nur einer ifiter beiden angemeldeten Zeu-»
ginnen. Die zweite hatte nicht iourat«t
können, weil fie im Wochenbette lag. Es
erschien daher ihr Gatte, um sie zu ent
schuldigen und um eine Erstreckung fcet
Tagsahrt zu bitten. „Also in acht Xai
gen," beeilte sich der Richter zu sagen,
„Verzeihen, Ew. Gnaden." rief sogleich
die andere anwesende Klägerin, „in acht
Tagen wird wahrscheinlich der gleiche
Fall bei mir eintreten. Wollen Sie also
die ^ache auf später verschieben."—„So
nehmen wir also einen Monat an um
diese Zeit dürsten Sie all« Beide frei
sein,- entschied der Richter, der mit der
Sache zu Ende zu sein glaubte. Aber
kaum hatte es diesen Termin ausgespro
chen, als sich Wiedel euje Leugin erhob
und verschämt lispelte $ „Pardon, i«
einem Monat werde ich mich in der glei
chen Lage befinden. Und so...„Wir wol
len also die Sache a«s's nächste Jahr ver«
schieben und nicht weiter davon reden,"
entgegnete jetzt lächelnd bh Nichter und
entlieh die Parteien, die sich hoffentlich
bi» dahin ausgesöhnt haben tottbin
S u e a i v
Mir scheint, Frau Nachbarin, Ihr
Mann thut den ganzen Tag nicht» I"
B.: «Und da* kaum, sag' ich ^an(*
1
•Ü
i
4
I
3
4
15

Andrew Hickenlooper.
Bize«Präsidenten:
Christian Moertk«,
John Soc$,
l£ita Gveenwald,
Miller Dutcalt
Captain John
Dr. John H. RcndigS,
Dr. John Schaller,
Thomas.vat'^eU,
Fred SchaiMuan.
John E. A^nes,
Col. ?ieb«t Sarftm,
Powhattau
Henry Steierl,
L. jJi. S:abCtn,
Col. Alex C. Sands»
Michael Heister jr.,
graut Svtiicrenbed,
Chris Reichel,
Henrv Fuchs,
Thos. ti. ci'iiith,
Wm. Äuehnueui,
John Maealey,
Daniel Ncvinso^
ti. L. 6flfcler,
has. L, layer,
N. iüiatchant,
Dr. C. X. Armstrong,
Julius F. Blackburn,
Jonah Kirby,
ip. Bettiuann,
©am. B. Johnston,
Jas. F. yewM,
(fc.br.ft. 5teUi),
Dr. I. C. Culbertfon,
Marion Hararav,,
filbert Gvicinmtz,
^enry Varivig,
tz. tzartinaim,
Uhas. 5'ieitd)u',am%
Johl» A. Kreis,
John White,
J. B. Iildenoilr,
fö„ M. Guthardt,
I3chn 3teiuharö4
John Wehand,
George MoerleiN,
L. Greene,
»arry M. Trusler,
George I. King,
Edward Ä. Notice,
ühri® Brmleman,
Avoiph Jäeijel,
Jauies Jliff,
ChaS. P. Taft,
3uaner e. :t. Maxwell,
tzarvev Jounq.
Guf.av achiliutg,
Captain P. N. Way,
John JioUuifon,
Dr. Ä. Ä. Traihor,
Chas. F. Horiiberger,
Chas. Jacob jr.,
Cdas. tinkler.
Col. Cba&. Joseph,
John 'ainn,
Adolph Äeige^
0. S. Davis,
Pdilli? Miehert,
Andrew Wiyenbacher
3Jiarcud Warty,
Chas. B. Äussell,
A. T. Goshorn,
Chas. @. Weatherby,
Ave Trounstink,
Thomas E.
Wm. Keppler,
Nat'oan Stir, ...
Juims Cohn»
Wm. tut, yudbel, jr.,
W. N. Forbis,
John B. UiCobQ,
Peter F. Stryker,
Joseph j.U i)i!i,
Murat halsttsd,
Heury Korte,
ThoS. K. J)»unB#
Taiuel Weder,
John A. 5aldwel^
Job» fön 11,
fo. B. l'Jianbvt»,
Äeo. W. Guyn,
Walter M. Meatman,'
O. W Wood,
Col. P. P. Lane,
Arank E. Weih«,
R. C. Eivart,
T. M. «effier,
Nrthu» S. BriggD»
Samuel jiuba,
John P. Epply,
Auwr Smith,
SitchoiaS ^Uolf,
Chas. F. Much."'
Dr. T. E.
Adolph freund,
$B. S. Capeller,
Lvuis Ä. Zaoif'önu
r^h-i I'icCcumcf,
Lout« 6ta]ongoob*,',
l£amutl üamtafoto,
iet-puU'
iVtyn ^icÄowan,
iiobn Smiplnison,
j'ß, B. Äeh.r^,..
Wm. (Stahfiin^
James äatveb,"
ermann Blair,
W. Peadodij/
Chad. H. Rembari,
Ruhler Svoone»!,
A. I. Nelson,
Dr. A. A. Luse,
John I. Waited,
has. Ranlinelsberg,
Gustav Wahle,
H. R. Proba^co.
Sekretär—Daniel W. Browii.
Assistent-Sekreläre—E. O. Eshelby.
Chas. G. v.miiet, Morgan I. Lewi»,
R. C. Zedier.
H. Blackbiirn,
Döcac BtcCanunon,
Tr. W. IB. Si-.iahlanbS,
Win. M. Farris,
E. I. Turpin jr.
Capt. C. A. SantMeyer,
Fred, iviffes,
Wm. SlryiO,
Robert Ji. Wise,
k.. Busnian,
T. F. Covington,
John Seiger,
Archie '.'onqnoortb,
A. H. Merrill,
Gus Hnssell,
tzermann Löwen stein,
Äeo. 21. Bauer,
E. E. Raihdone,
John V, Murphy,
Wm. Anthony,
"as. Campbell,
eo. Ahrnlg,
Frank Boliner,
Samuel C.
Warner M. -Uateuian,
Phillip Roller,
A. Warner,
"21 int der Mayors-Office.
Solfm%:ie gefälligst folgenb^ Dt 'Hr
®latt aufnehmen:
An die ehrenwerihen Bürger von Cincinnati
Ein Mustier.
a s e W e s e E o a k o o
Dag größte Lager von Cloaks!
Fallit'i$: s i s K i i e I e e
E i a e n a e U n i o n ist e n
von Cine innatz.
(Eingesandt.)
®. 3». 8 o
IP U. S i i,
e v e
Set. Hütet»
a i a
seine Diagonal Russian Circulars zu $12.50,
Werth
$17.50. Brocaded Russian Circulars»
mit ti Zoll breitem Peiz-Besatz zu $18.50,
Importirte Berlin Twill Russian Circulars,
braided und brocaded, zu $27.50, Werth $35.(X.*
Neue Vest Front Russian Circulars zu $25.00,
Werth $35.00.
Knabm-Ueberzieher zu $2.45, Werth 86. Knaben-Anzüge zu $2.75, Werth $4. Knaben-Ho
sen zu 50c, 60c, 75c, 85c, $1, $1.25. Calico-WaistS 25c, Flanell-WaistS 75c, $1, $1.25. 6m
großer Bortheil in Kilt-Suits zu $2.50, Werth $4.
437, 439,441 uud 443 Main uitb 8, 10 und 12 Clay Straße.

xml | txt