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Pennsylvanische Staats zeitung. [volume] (Harrisburg, Pa.) 1843-1887, August 03, 1876, Image 3

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HarriSbtt.'g. Pa.
Donner st a g. August 3, 1370.
' Neue Anzeigen. Folgende cnc
Anzeigen erscheinen i d'cr heutigen
„Staats-Zeitung "ant welche wir unse
re Leser ansnlerkstim mache:
D.iiikabstallaiig—Danges. Kimpelze.
Dank.ibitattniig—ZchombergscNicth.
Zn erkaufen—Anton Wägete.
Nene meinzii'ischc Anzeigen.
Nene Lokal Notizen :e., tc.
Aht,q! Wrr brauchtGrld!
tag Abend de >O. August, 1870, Geld er
steigert. Lille Diejenigen dir Geld brauchen,
sind freundlichst eingeladen.
Im Austrag dcs Verein,
F. ?Am. LirSmann, Präsident,
tZonrad Möller, Sekretär.
Harrisbnrg, Aug. 3,1876.—2 t.
Reue Erzählung In heutiger Nro.
beginne wir eine spannende Erzählung
„Zedent das Seine ans der
gcwandlcn Feder des Hrn. Ad. v. Auer.
Bcrunglückt. Am vorigcn Mon
tag stürzte Dr. I. A. F. Arnold, ci
Bicharzt, in eine tiefe Erzgrube in Nord.
Lodorns Towiischiv, Aork Cvnnly, nnd
erlitt eine Schädelbruch; er verschied
kurz darauf.
Todcs-Urlhcil. Gov. Harlranst
hat daS TodcSnrtheil gegen Wm. Green
ilntcezcichlicl, der im December v. ?.
wegen Ermordung von Samuel Mar
tin i AUcghenl) Eonnli) vernrthcilt
worden war, und seine Hinrichtung ans
Donnerstag de 7. September festgesetzt.
Versteigerung. Wir richte die
Anfmerksamkeit unsrer Leser ans die
Versteigerung eines gewissen Stück
Grupdes, das Eigcnshnm der vcrsiorbc
ue Agatha Helfer, früher wohnhaft in
der fpiiftcn Ward, Harrisbnrg, welche
nächsten Samstag stattfindet. Siehe
Anzeige in heutiger Niimmer.
General - Postmeister Tyiicr hol die
verschiedenen Postmeister licnachrichtigt,
daß die Gehalte der Briefträger für das
laufende ?al>r nm 25 Dollar zn rcduzi
reit sind. (Dies ist jedenfalls der plan-
Übelste Weg, um ans jedem Briefträger
525 z Wahlzwcckcn hcraiisznwindcn.
Aiim. d. Red.)
S" Wir bitten nnscrc Leser die An
zeige über 1. Anglist König's
Ha mb urgcr T r opfcn im heuti
gen Blatte zu beachten. Wir rathen ei
nem Jeden, welcher im Falle von Krank
hcit Medizin nöthig hat, dieselbe zn ge
brauchen. denn sie haben sich stets als
wirksam und heilbringend bewährt. Laßt
Euch nicht durch falsche Anpreisungen
ticncr Artikel bcthörcii. 1.
Schwer verbrannt.—Während die
. Gattin unsres Agenten Hrii.H.Schmidt
in PittSbiirg, vor einigelt Tagen mit
ihrem etwa 19 Monaten alten Kinde
auf Besuch bei einer Freundin in Alleg
hcny war, Kind an ein Ge
fäß. in welchem sich flüssige conccntrir
tc Lauge befand, die man fahrlässigcr
wcise hatte an einem niederen Fenster
stehe lassen, und schüttete sich die ganze
Flüssigkeit über seinen Kopf und die
Brust! Daö Kind wurde furchtbar ver
brannt. Zum Glück war indessen ein
Arzt in der Nähe, der schnell lindernde
Mittel anwandte, nd dessen Schmer
zen stillte. Man hofft des Kind zn ret
te, was uns sehr freuen soll, da die
' kleine Dulderin der Augapfel der lie
ben Eltern ist.
Ein guter Witz, aber wahr. Ein
itiiimer Freund erzählte uns dieser Tage
einen Witz, der zu gut ist, um ihn -
ser Lesern nicht mittheilen z dürfen:
Z unserm Freund kamen nämlich zwei
tliisrcr angcschciistc Bürger, die in ih
ren Jngcildjahrcn Slndciiten waren in
Deutschland. Der ältere dieser beiden
Männer war früher auch Soldat, und
gehörte zum Scharfschützcncorps. Dieser
erzählte nn unserm Freund in Gegen
wart .seines Stildcntcngciiossc, wie es
ihm erging, als er früher einmal einen
-Hasen schoß. Er sagte nämlich, seine
Frau Kostwirihin habe drei Hasen gc
habt, da sie ein besonderer Freund die
ser Thicvchcn gewesen sei. Eines Tages
wünschte nn die Frau Koslivirthi ei
c dieser Hasen geschossen zn haben,
NM eine treffliche Mahlzeit damit herzu
richten. Was thut nn eben dieser nn
ser Student der dies erzählte? er bc
stellte einen Knaben dem er befahl, einen
der Hasen mit einem rothen Band um
de Hals nn eine sogenannten „Busch"
zu binde, nd lud seine übrigen Stn
dciitcngcnossen ein, dem Hasenschicßc
beizuwohnen. Die Flinte ivnrbc gcla
-den, nnd da der ältere derselben (eben
-dieser unser Held der den Witz erzählte.)
-als aller Soldat und tüchtiger Scharf
schütze bekannt war, so waren sie Alle
sicher, ?aß er den Haas treffen werde.
Die Büchse wurde an den Backen ge
legt, cS krachte, und-flugs lief der Haas
davon! Der Stndciiicn - Scharsschütz
halte nämlich anstatt den Haas, das—
Band entzwei geschossen, mit welchem
der Haas befestigt war! Potz allcwcttcr ?
da gab es Gesichter-ellenlang waren
sie, und Keiner wußte recht was gesche
hen sei! Sic schallten sich einander an.
und guckten dann nach dem Hase, die
ser aber war—futsch, und keine Spur von
ihm mehr zn sehen! Es entstand na
türlich ein schallendes Gelächter, daß
aber weder die Studenten och die Frau
Hanswirthiii an jenem Tage einen Ha
scnbraten'crhicltcn, brauchen wir wohl
nicht z sagen, abcx lachen mußte unser
Freund ckils ihm dieses erzählt wurde,
daß ihm beinahe das Zwcrgfell borsten
wollte.—Zn bcmerkcn ist noch, daß der
wackere alte Stndctcn-Scharfschütz dem
dieses Malheure passirte, gegenwärtig in
unsrer Stadt wohnt,' nd einer der gc
müthlichstcn nnd besten Bürger von
Harrisbnrg ist. Ob er indessen 'jetzt
noch auf die Hasenjagd geht, vermöge
wir nicht zu sagen.
Ein zweiter Mormone.—ln Har
risbnrg wohnte bisher ein Bursche Na
mens A. P. Bohcr. nsslchcr nicht wem
gcr den uicr Franc haben soll! Man
denke sich vier Franc ! Mancher ar
mer Schinder kann kaum eine ernäh
re. Bayer ist jetzt in der Zail, nd
wurde vor einige Tagen von einer der
vier Frauen besucht, die bitterlich weinte
als sie ihn sah Er behandelte sie indes
sen ganz stillblülig; als sie ihm aber
sagte, daß sie nicht als Klägerin gegen
ihn auftreten, würde, da wurde es ihm
leichter nm's Herz, nnd ihr widerfuhr
eine frcnndlichcrc Bchandlniig —Richt
wahr, ein rechtes Zigennerpack.
Ist da nicht schnöde.-Bor einigen
Tage besuchten vir zwei Leserinnen der
„Staatszeitnilg" in Lankaster, die mit
einander das Blatt lesen, nnd da sie uns
zwei Jahrgänge (84.00, ohne das
Porto) schttldctcn, so machlcn wir auch
iliigcnicrt unser Anliegen lnnd. Wie
erstaunten wir nun aber als das eine
Fräulein (?) uns sagte: sie hätten das
Blatt nicht bestellt i was so viel bedeu
te soll, daß sie ach nichts schnldelc),
aber sie lese es dennoch! Nun, es ist
wahr, bestellt haben sie das Blatt nicht,
aber bestellt wurde cS sür sie,
und sie babcn'S auch gclcsc n, schon
zwei Jakrc lang, und aber wie in s mit
dem Bezahlen ? Ja. Bauer, das ist ganz
was anders, heißt es jetzt.—So geht es
dem Drucker, nicht ollciii uns, sondern
auch andern. Was soll man aber von
solch' schnödem Betragen sagen ? Wein's
da nicht ekelt, der hat emettHnndsniagui,
Da sieht's schlecht ans.—JnL-olge
der schlechten Zeiten, iviirdcn letzte Wo
che eine große Anzoht Arbeiter aus dem
hiesigen Ronndhans nnd Werkstätten
der Pennsylvania Eisenbahn Evmpagnie
entlassen.—Und immer gibt es noch Leu
te die für dieselbe Partei stimme (oder
sich kaufe lasse), welche Schuld an
den schlechlcn Zeiten sind. Wer hat die
Gesetze seit dc letzten l 5 Jahrcn'gc
macht? Wer sind die Schwindler ? Wo
kommt das Geld hin, das jährlich für
Taxen u. s. w. cinbczahlt wird? Fragt
Graut, Babcock, Bclkmrp nnd Eo. Wer
baut die großen Pallästc, nnd wird von
Jahr zu Jahr reicher? Wer setzt den
Lohn der Arbeiter herab? Schaut nm
Euch, nnd Ihr könnt es mit offenen
Auge sehen, ohne daß man cS Euch
sagt. Wollt Ihr, daß dieses so sondan
crn soll, dann stimmt nächsten Herbst
das republikanische Ticket. Das ist Al
les was vir Euch zn sage haben.
Stimmt sür die Schwindler, wenn es
so bleiben soll.
Festliche Bewirthung.— Während
sich unser alter Freund, Herr I o h.
W.Bloch von hier vor einigen W vchcn
auf elncrßcsuchSrcisc inDentschland be
fand, wurde er in seinem Geburtsorte,
Elmshagen, Kreis Cassel auf's festlich
ste bewirthet. An einem bestimmten
Tage hatte sich gerade der ~Kricgcr-Vcrc
in" jenes Ortes versammelt, und eine
Parade durch die Stadt gehalten; nd
da man wußte, daß Hr. Bloch im ame
rikanischen Kriege gedient hatte, so
wurde er vom Bürgermeister des Orts,,
Hrn. Schaub eingeladen, an der Pa
rade thcilzunchmcn, was er auch that.
An der Spitze dcö Zuge waren der
Bürgermeister, sowie die Herren Adam
Leck, Johann Knopp, Wm. Schramm,
Hauptmann Green, und Herr Bloch,
welche in stolzen Schritten dahcrmar
schirtcn. Wie unö Hr. B. erzählt,
wurde er ans d.aö Zuvorkommenste be
wirthet, und ihm große Freude bereitet,
für welche er seinen Freunden in der
allen Hcimalh den wärmsten Dank ab
stattet.
Eine betrübende Nachricht. Bei
iiserm Besuch vor einigen Wochen in
Philadelphia, käme wir uiitcr Andern
anch zn iiserm guten alten Freund,
Hr. Fricdrich La , an der Spriicc
Straße, und speiste dort zu Mittag.
Er wie auch seine Gattin schienen wohl
niid innter zn sein, was uns recht herz
lich freute, denn nichts thut uns weher,
als kranke Freunde anzutreffen. Und
was hören wir jetzt? Daß die liebe
Gattin unsres Frcnndcs Lau am letzte
Dienstag den 25sten Juli gestorben sei!
Ja, jene treue und biedere Gattin nd
Mutter, in deren Brust ein so liebevol
les Herz schlug, ist nicht mehr nutcr dc
Lebenden. Wir wisse vor Staniicii
kaum was wir sage sollen. Noch gleich
sam gestern froh und iiinnter im Kreise
ihrer Familie, und heute—deckt sie das
dunkle Grab! Welch' ei Schmerz für
den hiiiicrlassciie Galten nnd Kinder,
die mit so inniger Liebe an ihr hingen?
In den schönsten Jahren ihres Lebens
wurde sie dahingerafft, indem sie kaum
das 54ste Jahr erreicht hatte.—Wahr-
sich, wunderbar sind die Wege Gottcl.
Wie Er indessen befiehlt, sa geschiehet es.
Möge Gott de schwergeprüften Gatten
und Kinder trösten, trösten ans ein fro
hes Wiedersehen in jener Hcimalh, wo
keine-Trennung mehr ist, und keine
Thränen mehr fließe.—Hr. Lau und
seine Kinder und Verwandte haben
nnsrc innigste Theilnahme.
Seitdem obiges geschrieben, haben wir
einen Brief von dem Sohn des Herrn
Lau erhalten, worin er meldet, daß sei
ne liebe Mutter während der culichcn
großen Hitze in Atlantic Eich, wohin ihr
der Arzt gerathen hatte zu gehen, in
den Armen scktics schwergeprüften Va
ters und dessen Schwester (Frau Stork)'
gestorben sei. Fürwahr, ein trauriges
und dennoch süßes Loos, i den Armen
des treuen Gatten zu sterben ! Sanft
ruhe sie im stillen Grab.
Es" „Wirf Deine Medizin vor die
Hunde; ich will keine." Wir sind
durchaus nicht aufgelegt Macbeth wc
gen dieses Ausdrucks des Abscheu s z
tadeln. Selbst heutzutage sind die mei
sten Abführnngsmittel. die dem Piibli
knin angeboten werde, große, abstoßend
aussehende Pillen, deren bloßer Anblick
genügend ist Ekel zn erregen. 'Hätte
Macbeth jemals vr. I'ioreo I'oi-Mtivv
l'sllow (Abführung - Kügclchcn) gc
braucht, so. würde er jene Worte des
Abscheu s nie geäußert haben. 24.
Fehlgeschossen, lieber Alter.-Un
ser College vom,.Lankastcr Bolksfrcd"
sagt i seiner Rümmer vom- vorigen
Mittwoch:
„Mit Bedauern sehen wir aus Hai
risbnrgcr Blättern, daß College Rippcr
vcklt der ~ Staatszcitung" ans einem
Piknit in letzter Woche so eifrig das
Tanzbein schwang, daß er im tollen
Reigen ei werlhvollcs goldenes Druk
kerchlcuzcichcn von seiner tthrkcttc ver
lor. Ra. ttliii Hat'S aber geschellt!
Schier scchszig, nd noch so wild tan
zen, nnd bei der Hitze! Freund Rippcr,
das geht übcr's Bohnciilicd; die Pa
storen werden hintcrSic kommen, wenn
Sic so Über die Schnur hauen."
Na, da hat der Herr College ivicdcr
einmal einen Bockschnß gethan, der nns
herzlich lachen machte. Ans jenem Pic
Nie, auf welchem wir das Drnckcrehrcn
zeige verloren, habe wir nicht ge
tanzt, so gerne oIS wir anch trotz istisrcs
Alters tanzc, sonder nns ciiifach mit
den liebe Freunden amüsirt, „Blinde
kuh" gespielt, nnd dergleichen komische
Possen getrieben. Daß es dabei c bißlc
wild (aber doch anständig) zuging, wis
sc Alle die gegenwärtig waren. In
Betreff der -Herren Pastoren aber haben
wir blos zn bemerke, daß diese mit nns
ans dem freniidschasllichste Fuße stehen.
Sie hinler uns kommen? Gott bewah
re, lieber College; davor ist nns nicht
bange, denn wir habe die besten nnd
leutseligsten Prediger unsrer Stadt,
(wir meinet- die Drillichen) die man
sich nur denke kau, und die ihrem guten
allcii Rippee noch nicht einmal cin Haar
krümmen würde, denn sie wissen, daß
er eine krenzsipclc Haut ist, nnd es t!)lii
nicht ncrargen, wenn n h>c nnd da ein
mal „über die Schnur Hanl." Also,
nur ruhig Blut, Anton.
DaS Textbuch. Bor etwa einem
Jahr machte die hiesige Schnlbcbördc
einen Eonlrakt (gegen den Willen der
Bürger) mit dem nun verstorbenen Ben
jamin Singerll) für die Lieferung von
Osgoods Lese nd Buchslabierbuch zu
einem gravi neu Preis. Hr. S. flingirtc
als Agent sür Englisch K Eo. um die
selbe zn liefern, als aber die Rechnung
dafür eingereicht wurde, stellte es sich
heraus, daß der Preis dafür bedeutend
höher war als der Eonlrakt lautete, was
sich die Schnlbchörde weigert zn bezah
len. Die Sache ist dem Schnlsi>icriii
tciidcnt zur Entscheidung übergebe
Und was wird wohl das Ende vom
Lied sein? Daß die Schnlbchörde oder
besser gesagt, die Bürger die Wichse bc.
zahlen müsse, denn wen Englisch k
Eo. das „Schmieren" verstehen, so cni
scheidet der Snpcrintendcnt natürlich zu
ihren Gunsten, den heutzutage kommt
alles auf's „Schmieren" an. Richter,
Advokaten, Beamten, ja jeder Lumpen
säckcl läßt sich schmieren, vom Präsiden
ten hinunter bis zum Abtrittanspntzcr.
Ein schreckliches Unglück. Der
Farmer John E. Eamcra, der in der
Nähe van Pittsvillc, BciiaiigoEo., Pa.,
einen Kalkofen hat, setzte diesen am
Morgxn des 19. Juli in Brand, nach
dem er stiiicn Sohn mittelst des Kübels
hinabgelassen und wieder hcransgezogen
hatte.- Nachdem diese beide fort wa
ren, ließ der 9jährigc Sohn des Farmers
seine kleine Schwester hinab. AIS er sie
hcraiifbringen konnte, holte
er seine Mutter und Großmutter herbei,
doch war mittlerweile das Mädchen be
sinnungslos geworden und ans dem
Kübel gefalle. Die Miiitcr ließ dc
Knaben hinab, der?aS Mädchen in den
Kübel legte, aber selbst von den Gasen
betäubt wurde. Nachdem die Mutter
ihr kleines Mädchen als Leiche ans dem
Kübel genommen hatte, stieg sie selbst in
diese, in sich von ihrer Mutter hinab
lasse zn lasse und ihren Sohn zu ret
ten. Das Gewicht war indessen zn groß
für die alte Fran; die Kurbel flog ihr
ans der Hand und traf sie vor den Kopf,
so daß sie bewußtlos zusammenbrach und
der Kübel in die Tiefe stürzte. Zufällig
kam gleich darauf der Omnibus von
Piitsvillc vorüber, der Kutscher Kaue
sah die Leiche des Kindes nnd die.ohn
mächtige Frau nnd eilte niit dem einzi
gen Passagier dcs Omnibus herbei. Er
ließ sich i die Grnbc hinab niid'cs ge
lang de Anstrengungen der beiden
Männer, die Fran und den Knabe an
das Tageslicht zn fördern. Doch waren
beide bereits, wie auch das kleine Mäd
chen, am Erstickungstod gestorben.
KS" Allenthalben hören wir, daß die
deutschen Heilmittel von vr, Ang n st
Kön ig. die H anibnrgcr Fami
lien -Mc d iz icli, sich einen siche
ren Weg in den amerikanischen Hans
halt bahnen nd die Hamburger Fanii
lit Mcdizincii von unseren amerikani
schen Mitbürgern andere vorgezogen
werden. 12.
Eine entsetzliche Schandthat.—Als
am Montag Morgen vorletzter Woche
eine junge Schnllchrcri in ihr Schul-
Hans bei Biiciirns, Erawford Connly,
Ohio, ging, traten ihr zwei Landstrci
chcr entgegen, die sich darin versteckt hat
ten, überwältigten -und mißhandelte sie
in iinnciinbarcr Weise furchtbar und
schnillcn ihr endlich die Zunge ans, da
mit sie nicht als Zeuge gegen sie aiiftrc
ten könnte. Sie erholte sich zwar so weit,
daß sie einen Bericht über diese teuflische
Schandthat aufschreiben konntc, aber ih
rc Brrlctziingcn waren so schlimm, daß
der Tod bald ihren Leiden ein Ende
machte. Die Scheusale, welche die
Greiielthat vollbracht haben, waren sei
der nach den letzte Berichten noch nicht
gefangen.
Fcner in Philadelphia. —Longe
Mittwoch Morgen kurz vor 8 Uhr brach
in der Spinnerei in St. John Street,
nahe Girard Avenue, Philadelphia,
Feuer ans. Das eine Gebäude ward
gänzlich eingeäschert nd acht Franc,
welche sich im dritten Stocke desselben
befanden, mußte ans dem Fenster sprin
gen oder licßcOsich an einem Tan her
ab. Zwei derselben, Helen Helens,
33 Jahre alt und die Mutter von sieben
Kindern nd Frau Paltcrson kamen da
bei z Tode. MarieHoovcr trug schlim
me Brandwunde davon. .
Ein Fall an Schkintod.
;C'i Kind bcinakc lebendig
begraben!
Gelegentlich tauche schreckliche Gc
rüchlc ans, daß Personen lebendig begra
bc wurden, doch niinml man an, daß
diese Gerüchte in sei vielen Fällen der
Bcgrünkwng entbehren. In dcn größc
rcn Städten in Europa Hai man Bor
kchrnngen getroffen, wonach die Körper
der Begrabenen durch clckiirschc Appa
rate mit Alarmglocken in Verbindung
gesetzt werden. Im Falle eines Schein
todes wird, sobald der Scheintodtc er.
wacht, der betreffende besonders zu die
sem Zweck angesteUtc Beamte durch das
Ertönen der Alarmglocke i Keliiiiniß
gesetzt.
Ein solcher Fall von Schcinlvd kam
in nnscrcr Siadt vor mehrere Togen
vor. Ei kleines Kind dcs Herrn An
derson, der bei der Pennsylvania Eisen
bahn angestellt ist, erkrankte an der Cho
lera Infantum, und ach Verkauf von
ein Paar Tagen, am vorigen Dienstag,
trat allem Anschein ach der Tod ein.
Alle Vorkehrungen zum Begräbnis) wa
ren bcrits getroffen, nd die Zeit des
Lcichciibegäitgnisscs ans Doiincrslag
Nachmittag festgesetzt worden. Am
Doniierstag Morgen, wenige Stunden
vor der Zeit, z der das Bcgräbiicß statt
findcn sollte, entdeckte ein Mitglied der
trauernde Familic, daß daS todtgc
glanbtcKiiid eine Hand bewegte. Sofort
wurde ein Arzt geholt, nnd man fand,
daß das Lebe och nicht entwichen war.
Die angestellten Wicdcrbclebniigsvcr.
suche erwiest sich zur große Freude der
Familc als erfolgreich. Das Kind de
findet sich seit der Zeit auf dem Wege
der Besserung nnd wird bald ivicdcr
gänzlich hcrgcstrlltsciti.—Pittsb'gFrhfr
Für Postsachen dritter Klaffe ist
folgendes Gesetz in Kraft getreten:
Sektion 15. Daß Zeitungen nnd pe
riodische Schriften nnd sonstige Beröf
fcntlichiiiigcn welche Aiinoiic'cn ciithal
tcil und alle gedruckte Schriften, welche
zur dritte Klasse Postsachen gezählt
werden (unversiegelte Eirciilarc ansge
nomine) durch die Postznin Preise von
einem Cent für je zivci Unzen oder
Bnichlhcil derselben befördert werden
sollen; ein Cent sür je wcilcre zwei Un
zen oder Brnchthcil; und der Absender
irgend eines Artikels, der z Postsachen
dritter Klasse gerechnet wird, kau seinen
Namen außen oder innen mit dem vor
hergehenden Worte: „Lrom" angeben
oder kann irgend ein Packet mit der An
zahl und Benennung der darin enthal
tenen Artikel (geschrieben oder gedruckt)
bezeichne.
Herausgeber noti4ieitnngcn nnd pe
riodischen Schriften können ans dcr Zci
tiiiigscinfassuiig, wen diese Zeitungen
für reguläre Abonnenten bestimmt sind,
die Zeit angeben, bis zn welcher für die
Snbscriptioil bezahlt ist.
Sektion 10. Für uiwcrsicgclte Eircn
lare und alle anderen Postsachen dritter
Klasse nicht in diesem Gesetze erwähnt
sind, wird wie früher ein Cent für jede
Unze oder Brnchthcil berechnet werben.
Liste der Deutschen, welche in der
Schlacht mit den Indianern am Litt
lc Horn grtödtct und verwundet wur
den.— Man hat bis jetzt die amtliche
Liste der Todten nnd Verwundeten aus
den Kämpfen am Littlc Horn. Unter
den 270, die mit Gc. Enstcr starben
oder uter Nciio ihren Tod fanden, nnd
unter den Verwundeten sind folgende
mit deutschen Namen:
Deutsche Todte: Custcr'S StabStrom
leter, Heinrich floß : Soldat Mack von Comp.
B ; Sergeant ginkel, und die Soldaten Cis
mann, Engel, Hammel, Maper, Sanier von
Co. E; Soldat Edward Hausen von Co. D,
Sergeant Fncdrich Hochmeper und die Sorpo
ten Klein und Knautb von Co. g-, Sgeant
Otto Hagcmann und Soldat Zoh. Rapp von
Co. G; Corpora! John Wild und die Soldaten
A. H. Groß, M. E. Horn, Adam Heilstem,
Friedrich Lehmann, Heiqpich Lehmann, I. I.
Bitt von Co. I; Trompet Julius Heimer
von Co. K: die Soldaten Netter, Hauggc, Lö
bcring, Schmidt, Reinhold.Simeon von Co. L;
die Soldaten Kerzwischer, W. D. Meyer, D.
Sommers, H. C. Bog von Co. M.
Deutsche Verwundete: Sergeant
W. Hein von Co. A, im linken Arm ; Sergeant
John Pähl von Co. H. im Rücke: Trompet
W. H. Rammel von Co. H -, Sattler Otto
Volc von Co. H z Soldat Johann Müller von
Co. I; Soldat Carl Windolf von derselben
Compagnie; Soldat M. Wiike von So. g;
Soldaten Franz Braun, I M. Mever, Carl
Wiedmann, von Co. M, alle sind schwer ver
wundet theil im Bein, G-sich, und Rücken.
Europäisches.
Deutschland. Fürst Bismarck traf
am 27. Juli von Kissingen in Berlin
ein. Er wird binnen wenige Tagen
nach Barzin abreisen.
Der Berliner Gerichtshof, hat am 20.
Juli, welcher über das Scheitern der
„Deutschland" im verflossenen Winter
zn Gericht gesessen, daS Urtheil des eng
lischcn Gerichts umgestoßen und hat er
klärt, daß der Irrthum in, Course des
Schiffes durch eine Abweichung der
Eompaßnadcl entstanden sei.
Der Kaiser Wilhelm ist von dem Kö
nig Ludwig von Baiern in einem eigen
händigen Schreibe zu der in diesem
Monat i Baircuth stattfindenden Fest
auffühnitig von Richard Wagner's
„Ring der Nibelungen" eingeladen wor
den.
Württemberg. Die Volkszählung
in Württemberg ergibt folgendes Re
sultat :
Das Königreich hat 1,881,505 Ein
wohncr. Nach dem Geschlecht zerfällt
die Bevölkerung i 907,314 männliche
und 974,191 weibliche Einwohner, es
kamen sonach ans I,oovmänliche Per
soncn 1074 weibliche. Die Zahl der
Eheschließungen zeigt eine Abnahme; sie
ging von 20,703 in 1871, 19.533 in
1872, 18,211 in 1873, ans 10,579 in
1874 zurück, während die Zahl der Gc
bnrtcn im Zunehmen begriffen ist. Es
wurden nämlich 1871: 77,471; 1872-
83.031 s 1873 : 84,927, 1874:84,-
873 Kinder geboren. Nach dem Reli
gionsbckcnnliiiß ergab die Zählung fol
gcnde Resultate. 1,290,050 Evangcli
sche (09 pEt.). 507,578 Katholiken (30
pEt.), andre ~Ehristen"4.l77,l2,BBl
Israeliten und 229 von „andercr"
(oder auch gar keiner) Religio. Von
den 1910 politischen Gemeinden des
Landes zählen 1468 weniger als 1000
Einwohner; Gemeinden mit über 2000
Einwohmr gibt es nur 123; Städte
über 10,000 Einwohner zählen wir 10,
. nämlich Stuttgart 107,273 Einwohner
Ulm 30,222, Hcilbroiin 21,208, Eßlin
gen 19,002, Reniliiigeii 15,240, Eann
stadt 15,005, Lndwigsbnrg 14,709,
Gmünd 12,838 nnd Roncnsbnrg 10,
Die relative Bevölkerung berech
net sich ans 5311 OdlSaiiwcscndc pr.
Onadratmcile.
Das Hcrbstmanövcr. zu welchem der
Kaiser von Deutschland angesagt ist. soll
sich von Winnenden gegen Waiblingen
hin Ziehen nnd die groste Revue vordem
Kaiser ans dem Schmidencr Felde zwi
schen Cannstatt nnd Schmiden, iliimit
tclbar über der Zicgcihüttc vor sich gc
hcn. Auch spricht man davon, das) daS
heurige Volksfest nm einige-TagS vo>-
gcrückt werde solle; nnd der deutsche
Kaiser dasselbe besuchen wird.
Türkei. Belgrad. 27. Int!.
Folgendes ist offiziell: Die Türken ver
suchte am Mittwoch, die Tiniock, luc-i
che die östliche Grenze Serbien s bciWra
sognatz bildet, zn überschreiten, wurden
aber mit schwerem Verlust zurück
geschlagen. Am 24 ds. wurde Dcrvisch
Pascha vom General Änlich bei Dngal
jana vollständig geschlagen. Letzterer ist
zum Befehlshaber der Idar - Armee an
Slcllc dcs verwundete Generals Zach
ernannt worden.
Der Er-Govcrnör von Salonichi ist
am 28. Juli zn einem Jahr Gefängnis,
vernrlheilt worden.
Egypten. Alexandria, 20.
Juli.—ln Kairo ahc deinGeinüsetiiarkt
brach gestern ein großes Feuer ans. Ivel
ches eine große Anzabl Hänser in Asche
legte.
Euba. Joseph G Moore, Bcr.
Staaten Consnl in Trinidad, Cuba, ist
am 25. ?li am gelben Fieber gestor
ben.
China. In Tirnsin, China, zer
störte am 17. v. Mts. eine FcncrSbrniist
drei militärische Zenghänscr. Es gin
ge viele Menschen dabei ticrloren.
Schweiz. —Zwischen Bern nd Lan
sänne, Schweiz, stießen dtcser Tage zwei
Eiscnbahnzügc aufeinander, wobci zehn
Personen getödtct nnd mehrere schwer
verwundet wurden.
Frankreich. Präsident MncMa
hv Hut am 26. Znli Begnadigungen
für 127 weitere Eommnnistcn erlassen.
Näthstl.
Auflösung der Räthsel in Nro. 52. der
„StaatSzeitnng":
No.l.
„Gra b sche it."
Auflösung von Hrn. Wm. F. Reiser,
Rcading.
No. 2.
„Lobgcsang."
Auflösung von Hrn. Wi. F. Reiser,
Readiiig.
No. 3.
„H e Ii t e."
Keine richtige Auflösung eingeschickt.
No. 4.
„Das Werk des Dichterlings."
Keine richtige Auflösung eingeschickt.
Neue Aufgaben:
No. 1.
Nicht weit hinein im Alphabet,
Als Zeichenlant die erste sieht,
DerZiveitenPaai dient um zn schmücken,
Gewisse Art von Kleidnngsslückcii.
Das ganze hört man oft in Sälen
Lebhaften TonS aus Männcrkchlrn,
Jetzt maßvoll, jetzt in wildem Schwung,
Bald sanft und ohne Mäßigang.
No. 2.
(Eiliges. von C. Rückert, PiltSburg.)
Wie theilen sechs Personen sechs Eier
daß jeder eins bekommt und daß och
eins im Korbe liegen bleibt?
No, 3,
Was ist das Tröstlichste?
No. 4. .
Was ist das Seltenste?
No, 5.
Was das Gepricscnsic?
Briefkasten.
SilvcrSprin g.—Hr. Agent
Mcisenbach.—Halloh! da kommt cn
frischer Rekrnt. W illtominen, Jakob.
Pitts bürg.—Hr. Jakob Pfeiffer.
—Guck, da kommt bei Golly noch cn
frischer Kamerad, und zwar anch cn
Jakob—Recht so.
Eincinnati, O.,—Hr. Fr. Roll.
—Wir sind Ihnen nachgcrnkscht, Franz.
Hanovcr.—Hr. John Nicdcrhöfer,
—Schönen Dank, lieber Hannes.
Bom Galgen sind Sie sähf, Alterle.
Baltsmore, Md.,—HH. A. Bogc
lcrsrCo., —Wird alles besorgt. Danke
bestens.
. Chainbcröbnrg.—Rcv. Jos.Kö
lln.—Auch Ihnen sind wir nackg'fußclt
nach sellcm schönen Stitdtel, wo wir so
viele Jahre wohnten.
HollidaySburg.—Hr. Gco. Hü
ther—Gerne thun wir Sic entschuldi
gen. Aber, sapprcmcnt!- Wa ist denn
letz in Ihrem Städtcl? Schon wieder
'nen—Prinzen ? Gratulircn. lieber Al
ter, und wünschen Glück und Segen in's
Haus. Lange lebe der junge Thomas
Jeffcrson; möge er ein treuer Nach
folger seines Namensvetters werden.—
Na, jcbt! eben fällt'S uns ein, daß wir
nichts vom „Ccntcnnial-Prinzcn" sa
ycn sollen, damit'S Weiblc nit hört, und
setzt ha'n mcr'S schon an die große
Glocke gehängt! Der Rippcr ist doch
en Blitzkcrl, daß cr'S Maul nit halten
kann. Nun, nix fiir ungnt, lieber Al
ter.
Johnötown.—Hr. Aug. Danges.
—ES thut uns sehr leid, daß wir nicht
bei Ihnen und den vielen Freunden in
Philadelphia sein konnten, da Geschäfte
uns abhielten. Hoffentlich treffen wir
Sie diesen Herbst in Johnstown, wo
wir daö „Andenken" bcrcitöwilligst in
Empfang nehmen werden.—Apropos!
Was ischt es denn? Es will uns Nie
mand sagen.
Pittsburg.—Hr. Agent. Gölz.—
Ist gefixt; das klebrige folgt.
PiNSbnrg.—Hr. Agent Schmidt.
—Das ist gewiß traurig; aber wahr
ist'S, daß die meisten solcher Unglücks
fälle durch reine Fahrlässigkeit erfolgen.
Philadelphi a —Hr. Emil La.
—Die betrübende Nachricht hatten wir
bereits vernommen als Ihr Brief kam
Eine Erwähnung des Todes der lieben
Mutter finden Sie an einer andern'
Stelle in dieser Nummer.
Johnstown. —Hr. Agent Rüth. —
4. aiikc für's nette Pllastcr.—Ja, w an n
werden bessere Zeiten kommen? Richt
eher als bis ein Regierungswechsel statt
findet, und die Diebe verjagt sind.
M'll-cPSvillc.-Hr. Agent Rees.
—Dank dem wackeren Frcnnd Krauth
sur die Läppten.
Wilmington, Del.,—Hr. Abr.
Kaufmann. —Haft! da kommt' nicincr
scel soeben noch cn frischer Rekrut, —
die gute alte Großmutter, Frau Müller,
welche an der 'Adams Street wohnt.
Schön, lieb' Mütterchen. CS leben die
Frauen.
Wil iilickto li, Del.,—Hr. Wm.
Rotthanö.—Wir danken Ihnen für die
Benachrichtigung; jetzt ist alles g'fixt.
Geldkastett.
Folgende Gelder wurden für die „StaalS-Zci
tung" erholten, die hierdurch mit Dank be
scheinigt werden:'
Joh.H. Hege,>, 42.20 J.Äb. Burg, 82.20
MrS. I. Bisstng,2.2o Valentin Scheid, 2.20
Christ. Schafte, 2.-20 Henry C. .Neil, 2.20
Franz Pfeiffer, 2,20 Henry Franke,' 2.20
Herman Müll, 2.20 Andreas Noch, t.OO
ChaS. Rothwcilcr, 2.20 Christian Werner, 2.20
Henry Rosenfeld, 2.20 Jakod Effing, 2.20
Philipp Wall, 2.20 Henry Riemer, 2.20
Ambro r Docket, 2.20 Geo. DarmstäNcr,2.2o
Nit. Wilkcr, 4.10 Corad Moser, 2.20
Wm. Meyer, 2.20 MrS. Lamparles, 2.20
Petet Weber, 2.20 August Strang, 2.20
Georg Geiger, 2.20 'Nikolaus Scheie, 2.20
Charles Falk. 2.20 Jakob Nhinger, 2.20
Hilairc Za'pfcl, 2.20 Henry Wcbcr, 20-0
John Wittlingcr, 2.55 Raphael Fischer, 2.20
Georg Nircher, 2.20 John Ochs, 2.20
Cavt, Lller. Gerz, 2.20 Pclcr MM, 2.2
John P. Deik, 2.20 Lt. Vallendorf. 20.0
Wm. H. Koring, 2.20 'Pclcr Zicgier 2.20
Friedr. Hcpting, 2.20 Marti Riibo, 2.20
MrS. Fclir'Senn, 2.20 Marius nirchner, 2.20
Henry Breiter, 2.20 Henry Missel, 2.20
Fricbr. Jung. 2.20 ohn Cberhart, 2.20
Christ. Diebl, 2.20 Rupert Rombach, 2.20
David Wcllcr, 0.30 'r.'Mcuthaler, 2.1 0
A. F. Marli-. 2,20 Fr. Djnkribcrg, 2020
A.Waller, 2.2 V zHcnr Dörr, 2 20
Jakob Ottho, 230 l
Charles Kalb, Hokcskown, 83.00
Jakob Hallcr, Harrisbnrg, 2.00
Engcnc Walz, do 2.00
Carl F. Sichert, do 1.00
John Wurster, do 4331
Nicolaiis Miller. Enterlinc, 2.00
Friedrich Lcpp. Slackwaicr. 4.00
Conrad Cornnff, Litiz. 2.00
Math. Dörr, Philadelphia, 2.20
John Nicderhöscr, Hannover, 4.00
Jttftns Zieglcr, Johnstown. 2.20
August Dölle, do 2.00
Henry Hcssclbcin, do 2.20
Jacob Kranlh, Millcrsvillc, ' 2.20
Wm. Rolthans, Wilmington, Del., 2.20
G. F. Ättnkcl's Bittcrwei von
Eisen.
beständige Ahnungen von Unglück und große
Bedrückung' des Gemüths. Preis PI.OO die
KuntcvS von^Eisen. Lttlmtt kein
die Flasche. C. F. No
259 Nord NcunNrStraße, Philadelphia.
Haltern.
Band Wnrm lebendig entfernt,
Nopf und Alles vollständig zwei SNinben.
"'"lugust 3,"l"^^-Itt
Eine doppelte Gefahr abaewendet.
Der Bewohner einer Siimpfsttbcr-^egend
entstehende Magen-, Leber- nnd
UntcrleibSleiden gilt. VIII.
Nene Ameisen.
Zn verkaufen.
Jenes wcrihvollc und wohlbekannte
Wirthshaus, Scheuer, EiShauS,
n. s. w., an dcrFallmonth Station, Law
caftcr Eonnth,
gegenwärtig verg trm
Anton Wägete,
Fgllmouth Statte.
August 3, 1870—tf.
Schul-Taxcn für 1870.
E i n N achlaß v o
Fünf pro Cent
wird erlaubt für Schultax wenn er
Vor dem 24. September
bezahlt wird.
Officc - im neuen Schiilgebäudc in der
Chcstnut v-truße, zwischen der Iren und Zwei,
ten Straße.
M. A. Thattuck.
Schatzmeister,
Harrisbnrg, 27. Juti'7o-2Mt
Charles Ivah's Hotes,
Ecke der 44stcn und Bcllmont Straße,
Philadelphia, Penn.
Weine, Per und Liquöre
sowie Kost und Logieö
stet zu haben. Gute Bewirthung gesichert.
Philadelphia, Juni 1,1876.—Zm0n
Dllnkabstilttung.
Die Unterzeichneten erstatten hiermit, Heu
Beamte des G>oß-Budes de „Verbesserten
Orden der Vereinigt. Brüder", sowie allen Bell
dem und Freunden de>Drdcn,. inSbisondcrc
d'.n Veudern Math. Wößner, Math. Dörr. R.
Williard, Fran, Pandorf, Carl Ilrdete, John
Zimmer, C. Engelkiaut und vielen Andern, de
ren Name ihnen entfallen ist, ihren herzlichsten
ab, für die liebevolle Aufnahme und Be
handlung während unseres Aufentbalis in Phi-
Udrlvhia, und wcrdrn uns diefchönen Tag,
welche wir in Ihrer Mitte erbracht, unver
geßlich bleiben.
Achtungsvoll zeichnet
Wilhelm Martin Schomherg,
Carl C. Rieth,
Ncpräscnlanten des, Steuden-Bundes," No. 8
V. O. P. 8., Harrisbnrg, Pa,
August, 187S-U*
Dankabstattnng.
Wir, die Unterzeichneten, Beamten und Rc-
LNknlant'n des „Treuen Brüder Bunde."
Nd. 0, V. O. B. 8., erstatten hiermit der Cm
pfan,,s-Comntt-c des W. Groß Bunde SeS
„Verbesserten Orden der Ver. Brü'.rr" für dir
hcrzlichc Begrüßung am Bahnhof in Philadel
phia, sowie drn Ordrns-Brüdern C. Cngeltrau,
John Hering, Math. Dörr, Robert Williaid,
Matti. Wößttcr, Franz Trcmpcrt, David Mül
irr, Jakob Wößner u. A., insbesondere Br. F.
Pondorf und seiner lieben Familie unsern ver
bindlichsten Dank ab für die freundliche und lic
btvoilc Aufnabnic und Bewirlhung. die sie nS
während unsres "Infcnth.rlis i Philadelphia
zu Theil werde ließen.
Hochachtungsvoll zeichnet
August Dange?, Groß-Sire,
Christian lkimpel,
John Frist.
Georg Schäfer,
Repräsentanten de „Treuen Brüder Bunde,"
JobuStown, Pa., 'August!!, 1570-It.
Otffciitlichc Versteistrruust.^^
Samstag, den stcn August, 187t>,
"rühre sechste) Warden Statt Harris
burp anfangend an einem Punkte auf der west
liehen Seite des MillerStown Turndike, und
zurücklaufend 37 FÄB, -1 Zoll mehr od weni
mthr oder weniger; von da durch eine gleich,
laufende Linie mit der ersten, 9 Fuß, 2 Zoll
r^nige^-, l t
der vcrstordcne?Ngatha Helfer"
Der Verlauf beginnt Nachmittag m 2 Uhr
Zoh n e b c r,
Harrisburg, Juli 27,1876,
Dobbin's Glanzstärke.
Eine große Entdeckung!
Dobbins, Bender n. Eo.,
No. 13 Nord Viert- Straße,
Juli 27, '7O-omt, Philadelphia, Pa.
k IPI ou II l?
' .'.lliiL OkTiec 05.
> W HvNNWtz
m kW., k,
Ei Werthvoltes Eige
thmn z verkattfett.
11 Lote Grund,
s>! bei 150 Fuß. Ligonicr^ Hauptstraße!
DaS Gebäude ist ein
Zweistöckiges backsteineneS
Wohnhaus,
22 bei 28 Fuß. Die Storestube befindet sich
in einem Anbau am Wohnhaus, hat 50 Fuß,
grub ein anderes Geschäft zu betreibe.
Die Stcre-GoodS bestehen aus GeorerieS,
GlaS- uud Porzrllanwaaren, u. s. w. Die
Anch befindet sick/ ein hübscher Garte mit
Das Ganze wird für 40. Uli) verkauft. Vor
Jahren waren dafür geboten.
lB7o—if.
An das Publikum.
Fr. Wm. Tchnrer,
Deutscher
AK Schlosser
d
Mnten-Filbrikant.
No. I2< Ehcstiliit Straße,
(ztvischcn der Front und Zweiten Straße,)
Heirnsburst, Pa.,
macht dem Publikum ergedenst die Anzeige, daß
er bereit ist, alle Arien
Schlosserarbeit,
er >c., zu versorgen. alle Arten
Werkzeuge prompt und nach Wunsch reparirt.
er Schlosser und mit
Fr. Wm. Schürer,
Harrisburg, Juli 13, 1870.
Waffer Rente
für 187 V.
Departement zur Versorgung der Stadt ml
Wasser, Mai 10, 1870. Wasser-Rente sind
jetzt zahlbar
an de City - Schatzmeister
in seiner Office im ilourt-HauS, szwiilenSlock),
Office-Stunbrn von Vormittags 9 bis 12,
nd Nachmittags von halb 2 bis 4 Uhr.
David S.Herr.
City-Schahmeister.
HarrrSburg, Mai 25,187.
Job-Arbelten
deutsch und englisch, werden in dieser!
Druckerei besorgt. i
Warnnttg!
Wir halte cS für nsercPflicht, ein
vertrauensvolles Publikum vor soge
nannten I'ockcklors und anderen Leuten
zu warne, welche versuchen gehaltlose
Medizinen, nur auf der Billigkeit fuß
end, in den Markt zu bringen.
Dieselben machen sich kein Gewissen
daraus, Verpackung, Gebrauchs-An-
Weisung, ja ZeituligS-Anzeigen von Dr.
August König' Hamburger Fami
lien Mi diziarn nachjuahncn und ihre
Mischungen Leuten unter dem Borzug
der Billigkeit aufzudrängen.
Hütet euch vor diesen Quacksalbern
und haltet fest an dem seit beinahe ei
nem halben Jahrhundert in taufenden
Fälle bewährten
alten
deutschen Heilmittel
stMIWIKMW
M
gegen:
Alle K r a Ii k li e i t e n
des Magens,
dcr Leber und des
Unterleibes,
insofern sie ans Verschleim un g,
angchäilstcn Kruditätcn nnd
UnVerdaulichkeiten
entstanden sind und Blayungtii und
Verstopfungen veranlassen. Sa wie
die Tropfen die Ausführung dcs Stof
fes bewirken, der die Beschwerde veran
laßt, so nehmen sie die Symptome nd
Zufälle weg, die ans jener Quelle cnt
sprungeil waren, z. B. nicht nur die ko
likartigc Leibschmerzen, sondern anch
die davon abhängigen Beschwerden des
Hauptcs nnd der Brust, dm Schwindel,
das Drücken und die Düsterkeit des Kop
fes. Dunkelheit der Augen nnd Beklem
mung der Brust, auch das beschtMfsZsö'
Ans- und Cinathmen, ZuWe, weiche
besonders de Hypochviidriste öfters
fürchterlich sind.
Gegen
alle Leiden des w eibli
cli ei G eschl echt s.
Vollbtüligkeit,
Blei ch s u ch t,
Schwermüthigteit,
Aen st stli ch kei t,
Uebrlkcitrn,
Ohnmächte n,
Kopf- und Gliederschmerzen,
Herzklopfen,
Gelbsucht.
Gegen: Katarrh und Stockschnup
fen, welche gewöhnlich schnell geheilt
werde,' indem die Tropfen den scharfen,
stockenden Schleim auflösen und abfüh
ren.
Gegen: entzündlichen und chronischen
Rheumatismus, stegen Gicht,
gallige, rcmitlircndc und intcrmittircn
de Fieber, gegen Krankheitcn des Bis
tcs, der Nieren und der Blase. Gc
gen:
Dyspepsia,
oder Vcrdanungs - Beschwerde, Kopf
schmerz, Schliltcrschmvrz, Beklemmung
.der Brust, Husten, saures Aufstoßen aus
dem Magen, Schwindel, schlechten Ge
schmack im Munde, Kallcnlcide, Herz
klopfen, Schmerzen in der Nieren-Ge
gend, nd huiidcrt andere Krankheits-
Erscheinungen, welche durch Unvcrdnu
lichkcit erzeugt werden.
Gegen: .Yautkrankhei
teu, Ausschläge, Schwären,
Salzflüssc, Flecke, Mitesser, Geschwüre
Earbunkcl, Ringwurm, schlimmcAngcn.
Rathlaus, Grindkopf, Krätze, Schorf
Mißfarbc und andere Krankheiten der
Haut ist der Gebrauch der Tropfen von
unvergleichlicher Wirkung. Eine ein
zige Flasche wird in fast alle Fäl
le den Ungläubigsten von der Wirkung
dieses Heilmittels überzeuge.
Haltet Euer Blut rebn
uud die Gesundheit Eures
Ocganit mus wird dieFol
go sein.
Die Flasche
„Hamburger Tropfen"
kostet 50 Ecnts, oder fünf Flaschen
zwei Dollars, sind in allen beutschcn
Apotheken zu haben oder werden diese!-
den nach Empfang des Geldes frei nach
allen Theilen der Bereinigten Staaten
versandt.
Man adrcssire:
Rattimore ZNd.
August S. 1870.- ZM.-ißärz 30, '70.)

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