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Pennsylvanische Staats zeitung. [volume] (Harrisburg, Pa.) 1843-1887, March 08, 1877, Image 3

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sci.?.lc ?>e!iigim!cn
Ht'.rrisbu.'a, Pa.
Donnerstag. März 8,1877.
Neue Anzeigen. Folgende nene
Anzeigen erscheinen in der heutigen
„Staats Zeitung " ans weiche wir iiiise
re Leser ausmerksam machen:
Geldnrrsteigcruiig—Teutonia B. V.
Ein Barbier Salooii zn verkaufen.
Neue Lokal-Anzeigen u. s. w.
Achtung! Wer braucht Geld!
Zm „Teuloni Bau- ab Spar-Vrrein,"
No.v, t Dreisel' Halle) wird näcbstrn Donner,
tag Abend de 15. März. 1877, weld er
tteigrrt. Altc Diejenigen die Seid brauwen,
sind freundlichst eingeladen.
Im Auftrag des Verein,
F. <!Sm. Ltkömaiin, Präsident,
ttionrad Müller. Sekretär.
Haniburg, Marz 8, 1877.
Ei böse Omrn. HayeS iraf am
Gaigcnlag (Freitag, den NenMürz)
während dein es regnete, in Waschington,
um sein Amt. daß er durch Betrug.
Schwindel und Meineid erhielt, am
Sonntag den 4lcn März anzutreten.
—Mohamed ist groß, aber Haycs noch
größer.
Lizenzen. Der General - Staats
anwalt hat entschieden, daß Besitzer von
Restaurationen sür ihre LizenS mir 812
zu zahle haben und nick! 8-50, die ih
nen unter dem jetzigen Lizensgcsetz abge
fordert wurde. Der letztere Preis gilt
für Hotels, Die Aufmerksamkeit des
Griicral-Anwalls wurde ans diese Un
gerechtigseit gelenkt; er pruste daher da
Gesetz ud die Folge ist obige Cntschei
d:ig.
Ein blühender Pflaumenzwcig.
Frau Scheircr von Wcißcnbnrg
Townschip in Lchigh Counly, schnitt letz
ten Hcebsl eine Zweig von einem Pflan
mciibanm nd steckte denselben in einen
Hasen zn einem Blumenstock, um den
selben aufrecht zn erhalten. Dnrch die
Wärme im Hause gedieh dieser Zweig
und nun steht derselbe in voller Blüthe,
wahrscheinlich um seine Freude zn zei
gen, daß er anS dem kalte Freien in
das Hans versetzt wurde, und seinem
Zögling dem Blumenstock, zu zeigen,
daß er ihn als Zierde übertreffen kann.
E kommen viele Leute zn Mutter
Scheircr, um diesen im Winter blühen
den Pstanmenzweig zu sehen.
ine Bend, da auch eine Bend
war. Bei einer Bend, die letzten
Donnerstag in Allcnlowii stattfand,
wnrdc ein Pferd für zwei Thaler, eine
Carriage für drei Thaler und fünf und
fikbcnzig Ccnls, ein Geschirr für ein
Thaler und ei Schlitten für zehn Cls.
verkauft. Wenn dieses nicht Panikprci
sc sind, dann kenne wir nicht die Be
deutung des Worte. Diese Vendn war
noch schlechter als die, welcher Schreiber
diese vor etwa vierzig Jahren in
Chambcrsburg beiwohnte, wo er ein
Pferd nebst Zaum für 83.75 kaufte, und
cZ später wieder zn 84.75 losschlug!
Der große Gewinn (ein Dollar!)
den er dabei machlc, freuten ihn indeß
mehr wie zehn Busche! Kartoffel.
„ttaser Fritz" ist da! —ln „nn
serm Fritz" meinen wir nicht den Krön-
Prinzen von Preußen, denn wir wollen
in Amerika weder von preußischen noch
anderen Prinzen etwa wissen; sondern
lvir meinen unsern früheren Agenten,
Hrn. Friedrich Schmidt von
Piltsbnrg, welcher vor einigen Tagen
von Philadelphia wieder nach der
„Rauchstadt" zurückgezogen ist wo er
früher wohnte, nd dort in Nro. 122
Smithfield Straße, gegenüber der City
Hall eine scharmante Wirthschaft cröff
nct hat. DicS freut nickt allein uns,
sondern auch eine große Zahl seiner
persönlichen Frcnndc in PittSbnrg. wo
ihre Zahl eine Legion ist. Wir wün
schrn „unserm Fritz" sowohl plcnly
Gäste wie anch plcnly „Lponckulitzz",
denn wo diese ichs sind, da ist alles
falsch. Daß sich indessen seine alten
wie auch nene Freunde wieder zahlreich
bei ihm einfinden werden, ist sicher, denn
Hr. Schmidt besitzt eine krcuzgnte Seele
und ein warme Herz für Alle.
in frohe eburtStagscst.—Fwu
Pfuh l. die beliebte Gattin de Hrn.
Pastor Pfuhl, Prediger der hiesige
deutschen St. Michaels Gemeinde, fei
erte oin letzten Dienstag ihren 32sten
Geburtstag. Es war dieß ci höchst
frohes Ercigniß für sie und ihre liebe
Familie. Erhöht wurde indeß diese
Freude noch, als auch am Abend eine
große Anzahl Gemeindeglieder, wornn
ter viele Frauen, sich einfanden, und mit
Sturm Besitz von der freundlichen Pfarr-
Wohnung nahmen, nicht nur herzliche
Glückswünsche, sondern auch viele hüb
sche Geschenke mit sich bringend. Ein
solche? Zusammentreffen, die große
Zahl der Besucher, die unzählichen Ge
schenke ii. s. w. hatten der geschätzte Pa
stor und seine liebe Gattin wohl nicht
erwartet, denn, wie wir hören, sah das
ganzeHaus wie cinßicneiischwarm ans,
zu welchem wohlwollende Frcnndc her
beigeströmt kamen. Im ganzen Hanse
herrschte Frohsinn und Heiterkeit.-
Großen Beifall erndete der 10 Jahren
lte Sohn de Hrn. Pfuhl, als er mit
seiner Mutter ein Musikstück ans dem
Piano vortrug, da piit großer Fertig
seit durchgeführt wurde. Der Junge
verspricht ein gewandter Künstler zu
werden, wozu wir ihm und seinen liehen
Eltern nur Glück wünschen können.
Nor dem Scheiden der lieben Freun
de und Freundinnen, winde noch das
schöne Lied: „Nun dnnket alle Gott"
mit großer Rührung gesnngc, worauf
Hr. Pastor Pfuhl den Anwesenden sei
nen innigsten Dank ausdrückte für ihre
herzliche Güte und Freundlichkeit, und
erflehte für Alle in einem inbrünstigem
Gebete den reichsten Hegen Dessen, von
deni qfle gute Gaben kommen, und hoff
te, daß, wie an diesem Abend, und wie
bisher, anch in Zukunft Friede und
AH? ich der Ecmeinde herrschen mstge.
Wledcr srourige TodcSnachrichtcn.
i —Nicht wenig überrascht warcn wir lctz
tcn Milttvoch durch cine tclcgraphijchc
Dcpcsche z vcrnchincn. daß Hr. Louis
Reincmann von Astegheny Cily
(Schivagcr dcSchreibers dicscrZcilcn)
mit Tode abgegangen sei! DicNachricht
erweckte in nns ein höchst wchmüthigcs
Gefühl. Kaum sind cinigc Monaten
vrrflosscn, seiidcm diese Familie eine
geliebte Tochtce durch den Tod vcrlorj
und jetzt ist ihr auch der Vater nachge
folgt ! Fürwahr, ein heibcr Schlag für
die hinlerlasseiie Gattin und Kinder.
Um seine Gcsiindhcil herzustellen,
machte der Verstorbene im Jahre 1868
mit seiner Familie eine Reise nach
Deutschland, wo er fünf Jahren blieb,
und dann wieder nach Allcgheny City
zurückkehrte. Allein cS war ihm nicht
gestattet. lange unter nd bei den Sei
igen zu bleiben, sondern wnrdc in den
schönsten Jahren seines Lebens im Al
ter von 54 Jahren von diesem Schau
platz hiniveggernfen. betrauert von einer
treuen Gattin, fünf Kinder, und vielen
Freunden und Verwandten. Es gibt
Wenige, die sich einer größeren Bekannt
schaft, einer größerer Achtung und eines
größeren Kreises warmer Freunde er
freuten, als Hr. Reincmailn, wie auch
daS sehr zahlreiche Leichenbcgängniß
am Sonntag thalsächlich bewies. Ans
Zicgenhaiii. Churhcssen gcbüriigt, kam
er mit seinen Eltern nnd Geschwistern
in den 30gcr Jahren nach Amerika,
ivohnlc längere Zeit in Chambcrsburg,
und siedelte von dort nach PittSbnrg
über. Mit seinem Bruder, Hrn. Adam
Rcineinann ctabliric cr an der Fünften
Straße daS Juwelen-Geschäft, und dnrch
prompte, ehrenhafte Geschäftsführung
hatte die Firma sich bald einen benci
dcnswcrthen Ruf erworben, der sich von
Jahr zn Jahr ausdehnte, bis die Firma
sich endlich auflöste, nnd der Verstorbene
in Gemeinschaft der Herren Mcyran 6
Siedle das Geschäft weiter betrieben.
Von dort zog cr sich nachgchcnds zurück,
und reiste nach Deutschland, wie oben
bemerkt. Seine beiden ältesten Söhne
haben gegenwärtig selbst einen Juwelen-
und Uhrcnmachcr-Store in Alleghcny,
nd erfreuen sich einer recht gntcnKund
schaft. Möge der Verstorbene sanft
schlummern in seinem stillen Kämmer
lein, und möge sich die allivaltcnde Vor
sehung der Hinterlassenen annehmen.
Anch von Stanton, Jcsserson County,
Pa. erhielten wir die betrübende Nach
richt, daß Hr. Jacob Rcitz, einer der
ältesten nnd ehrenhaftesten Leser der
„Staatszcitung" in das Jenseits hin
übergegangen ist, indem er am Listen
des verflossenen Monats im schönen Al
ter von 73Jahren nnd 2 Monate starb.
Im Jahre 1842 siedelte der Verstorbene
von Norlhumberland County nach Jef
fcrson County über, nnd wohnte nahezu
35 Jahren an demselben Ort wo er starb.
Er hinterließ eine betagte Wittwe, nebst
7 Kinder. 33 Enkeln, nnd 4 Ur-Enkel,
sowie eine große Anzahl warmer Freun
de. Bater Rcitz war ein höchst geachte-
j ter und biederer Bürger, und seiner Fa
milie ein treuer Gälte und liebender
Vater—Sanft schlnmmrc er im Grabe
biß Christus ihn einstens wieder anfcr
wecken wird.
Zurück nach der alte Hri-nath.—
Wie der "Vnllv? Spirie" meldet, so ist
Hr. Hei ri ch Rnb y. seit den letzten
20 Jahren in Shippcnsbnrg wohnhaft,
wieder nach seiner alten Hcimakh—
Ehambersbnrg—übergesiedelt. Hr.Ru
dy ist unser alter Lehrmeister, bei dem
ivir vor beinahe 45 Jahren (es war im
April 1832) in die Lehre traten. Wir
waren ans fünf Jahie „verbunden,"
(wie man cS damals hieß), blieben aber
selbst nachdem niisre Dienstzeit vorüber
war. noch längere Zeit als Geselle bei
>hi. Hr. Rubi, war damals der Her
ausgeber
der"1'nl!)-Spint.') nd dcz,.Dcntschcn
Corrcspondcnt."—Um'sJahr 1830 kauf
te indessen unser verstorbener altci Freu nd
Hr. Victor Teribo. die Typen
und da nöthige Material de „Corrc
spondcnten" von Hrn. Rudy, und grün
dete in Chambcrsburg ein neucS Blatt,
welchem er ans Veranlassung des schon
längst verstorbene Dr. Förstc r (des
sen liebe Familie wohnt jetzt noch in
Allegheny City) drn Namen ..Freiheit-
Freund ' beilegte. Hr. Scriba blieb
bis zum Jahre 1837 in Chambcrsburg,
und siedelte mit seiner Druckerei nebst
den beiden gegenwärtigen Herausgebern
jenes Blattes, (den Herren Nccb) nach
Piltsbnrg (oder Allcgheny?) wo daS
Blatt seitdem gedruckt wird. Hr. Rnb
wurde später Aufseher in einer Drucke
rei der rcformirlen Kirche (Zeitschrist
und ?losinger). wo wir bis znm Jahre
1860 als Geselle fortarbcitctcn, und
nachgehend ans „unsre eigene Fanst"
Geschäfte ansingen. Hr. Rudy ist be
reits hoch in den Jahren, aber wir wer
den ihn nie vergessen, denn trotz aller
Mängel des menschlichen Lebens besaß
er dennoch ein wohlwollendes Herz.
Möge er seine Abrndjahrcn in Frieden
genießen, nd de Himmels reichster
Segen ihm zn Theil werden.
Die Pennsylvania R. R. Co.
Der 30. JahrcS-Bcricht den Penn
sylvania Eisenbahn Co., ist ein sehr in.
tcrcssantcs und wichtige Dokument,
nicht allein filr Diejenigen, welche al
Inhaber van Bonds und Stock der
Compagnie ein unmittelbare Interesse
an Ihrem Gedeihen haben, sondern fllr
da Publikum Überhaupt, denn es ist
die Pennsylvania R. R. Co. mit den
materiellen Interessen unseres Staate
und speziell unserer Stadt auf da In
nigste verwebt und verwachsen. Ilm so
erfreulicher ist e. daß ihr eben verflos
sene Betriebsjahr ein wesentlich gün
stigeres Resultat ergeben hat. als man
nach dem erbitterten Cisenbahn-Kriege
welcher einen ansehnlichen Theil de
vorigen Jahres in sich begriff, crwar.
ten durste. Da Hauptresultat stellt
sich MM W Ungleich zum Borjah.
r? wie sbW Hrans:
Reill-SMnki m IS7O SI2.SS4.SSS
" .. N/D.ISS
Zunahme de Rcin-Gc
Winnes in 1876 81,411,188
Wenn auch der vermehrte Passagier
verkehr im Centennial-lahr wesentlich
zu diesem sehr günstigen Resultate bei
getragen hat, so ist nicht zu übersehen,
daß die Haupt - Einnahmequelle der
Compagnie, nämlich da Frachtgeschäft,
unter dem Eisenbahnkriege und dem de
moralisirtcn Kohlengcschäft nicht so er
gicbig sein konnte, al cS unter anderen
Umständen der Fall gewesen wäre.
Trotzdem ergab das BctriebSjahr nach
Zahlung aller Pachten, Interessen
(83,571,126), Dividenden (H 5,509,-
587), der Abfindung an den Staat für
Erwerbung der Canäle u. s. w. (460,-
000). der Taxen (490,000) und aller
anderen Ausgaben and Betriebskosten
einen reinen Ueberschuß von HI,
433.7V3.4V, welcher zur Abschreibung
verschiedener Conto verwendet wurde.
Es ist das in der That ein sehe günsti
ge und erfreuliches Resultat.
Loiale Remgknten.
LaneaSter, Pa.
Donnerstag, März 8,1877.
Anstellung. Frl. Nora Ferguson
ist als Postmeisterin zu >'mo Loiots
in Lancastcr angestellt worden, an Stelle
ihres Vaters, welcher abgedankt hatte.
Die deutsch-englische Schule des Hrn.
Matz in Lancastcr ist die am stärksten
besuchte Schule jener Stadt; sie zählt
217 Schüler, wovon 180 regelmäßig bei
wohnen.
In Marietta hat cin neues englisches
Blalt unter dcm Namen „Stsr" seine
Erscheinung gemacht. Wie lange der
„Stern" leuchten wird, ist schwer zu sa
gen. Unsres Wissens leuchten die Ster
ne bleS von Morgens bis Abends.
Beraubt. Das Hotel des Cyrus
Shcrbon von Maytown, LankastcrCoun
tr wurde letzte Mittwoch Nacht umßl4
in Geld, einem Ueberrock, Pistole und
anderen wcrthvollcn Sachen beraubt.
Von dcm Thäter hat man noch keine
Spur.
Die Wohnung von Henry Wallace
zn Bcthania nahe der Gap, Lancastcr
County, wurde ebenfalls um mehr denn
8100 in Gcld beraubt.
Im Trauergevaud. Hr. Daniel
Hoffman, ein bekannter Wirth in Mil
lerSvillc, Lankaster County, hat vor sei
nem Hotel einen ungeheuren Rooster
als Schild aufgestellt. Zum Zei
chen der Trauer tider den Sturtz d
! Ehrlichkeit und Sittlichkeit im politi
schen Leben dieser Republik, hat Hr.
Hoffman dem Rooster mehrere Zard
schwarzes' Band umgehängt. Fürwahr!'
Sc ist große Ursache zu trauern.
Schönvlichrr Angriff.— Am Saui-i
stag Abend, aISHr. Philipp Braun
von Lankastcr, friedlich die East King
Straße hinauf ging, wurde er von zwei
niederträchtigen Negern nahe der Far
mer'S Bank mit einem sogenannten
niedergeschlagen, wobei ihm eine
schwere Wunde am Kopse beigebracht,
und der Knochen des Schädels bloSgc
legt wurde. Man brachte ihn nach der
Wohnung dcS Hrn. L. Knapp, wo Dr.
King seine Wunde zusammennähte.
Wer die Neger waren, wird nicht an
gegeben. Die Radikalen hatten an je
nem Abend eine Versammlung am Cen
tre Square, und wahrscheinlich wurden
die beiden Niggers durch die Reden ih
rer weißen Gesinnungsgenossen aufge
stachelt, sich an den Demokraten zu
rächen.—Wird man solche teufliche An
griffe noch länger dulden?
Der Mörder Pannell.— Unsre Leser!
erinnern sich noch der kaltblütigen Er
mordung der Gattin de James C. Pan-j
nell letzten Juli in Lankastcr durch ihren
Gatten. Pannell Verhör began be
reits letzte Woche in jener Stadt. Wie
c gewöhnlich bei solchen Gelegenheiten
geschieht, so suchen Advokaten ihn nun
znm Narren zu machen, und haben deß
halb eine Reihe von Zeugen zur Hand,
die einem Erbübel von seiner Mutter
und einer Baptistcn-Revival die Schuld
zuschreiben, um dem Galgen seine Beu
te zu entreißen. Nach vielen Mißhand
lungen hatte sich seine Frau, früher
Fräulein Anna E. Hcdrick, entschlos
sen, nicht mehr mit ihm leben z wol
len. worauf rr sie vor den Augen ihrer
Mutter erschoß. Wie daß Verhör noch
ausfallen wird, ist schwer zn sagen, da
die Gerichte in Amerika eben so zuver
lässig sind, als das Märzwetter. Da
ganze Gerichtswesen ist ja nichts weiter
als ein Pvssenspiel, ein Hnmlnlg, in
welchem Richter nd Advokaten dem
Eulenspicgrl nachäffen.
(Eingesandt.)
Ei warnender Mahnras.
Volk von Amerika! Vernimm die
Stimme eines schlichten Manne, der,
obgleich dem Greisenaltcr nahe, doch
noch ein Herz besitzt, welche jugendlich
feurig fier Freiheit, Wahrheit und Ge
rcchtigkeit schlägt. Ich habe bi jetzt
geglaubt, daß e in Amerika noch IS
Männer geben müßte, die über allen
Parteigeist erhaben und gerecht sein
würden ; allein ich sehe, ich habe mich
getäuscht, und so wie mir, geht eS mehr
denn 4t Millionen freier Bürger. Wir
haben im letzten Jahre da hundertjäh
rige Jubiläum unsrer Freiheit gefeiert,
aber in den letzten Wochen auch daö
Ende derselben erlebt, wenn
wir nn den Schwindel gefallen lassen,
welcher in Washington in Scene gesetzt
worden ist. Betrachtet, liebe Mitbür
ger, die Geschichte der alten Republiken
Griechenland und Rom . Hatten sie
nicht tapfere Völker, große Heerführer,
weise Staatsmänner und gerechte Rich
ter, und doch find sie zu Grunde gegan
gen! Und warum? Weil Faulheit,
Genuß- und Verschwendungssucht sie
gleichgültig machte gegen da hehre:
Kleinod die Freiheit. Jedoch ha
ben diese Völker ihre Freiheit Jahrhun
derte lang blhanptct, nnd bei nS soll
te es kaum ein Jahrhundert gewährt
haben ? Ich sage Nein! Tausendmal
Nein!! Dieselbe Partei, welche heute
die Säbclhcrrschaft in Washington übt,
hat dasselbe schon vor 8V Jahren unter
John AdamS probirt und versucht, die
damals noch so junge Freiheit de Vol
ke möglichst zu beschneiden. Allein sie
wurde verjagt, und der Vater der De
mokratie, Thomas Jcsserson, gab der
Freiheit des Volkes so feste Grundlagen,
daß die Demagogen der Partei biS jetzt
zum ersten Mal in den letzten Monaten
sie zu rütteln wagten. Willst Du. 0
großes jonvcraineS Volk von Amerika,
Dir dieses von einer Partei gefallen
lassen, die zwar schon 37 Mal ihren Na
men, aber ihre demagogischen Grund
sätze nicht einmal gcivcchselt hat? Hast
Du, 0 amerikanische Volk, das Recht,
daS hohe Gnt der Freiheit, um welches
unsre große nnd edle Vorväter sieben
Jahre lang blutig errungen haben, leicht
finnig auszugeben? Was würde wohl
der größte und edelste der Menschen,
was, frage ich. würde der Vater des
Vaterlandes, Georg Washington,
dazu sagen, wenn cr den heutigen Zn
stand sähe? Würde er nicht sagen:
„Habe ichdafür sieben Jahr gekämpft,
alle Noth und Entbehrungen ertragen,
die Königskrone ausgeschlagen, daß nach
einem Jahrhundert der schöne herrliche
Tempel der Freiheit, welchen wir so
mühevoll erbaut, in Staub zerfalle
soll ?" Und wird die ganze monarchische
Welt nicht in Spott und Hohn gegen
uns ausbrechen nnd rufen: „Sehet ihr,
das ist die gepriesene Freiheit der gro
ßen Republik, wo acht ungerechte Män
ner die Stimmen von mehr denn 4t
Millionen freier Männer umstoßen kön
nen ! Da haben wir doch ivenigstrns
noch ehrliche, gercchlc Richter, die selbst
unsere Fürsten und Könige vcrurthtiltn,
wenn sie Unrecht haben-" So würde
man, liebe Mitbürger, in Europa spre
chen. nnd das mit Recht; und anstatt,
daß wir früher unsre Häupter höher ge
tragen als andre Völker, müßten wir sie
tief senken nnd vor Scham die Augen
niederschlagen.
Darum ans, 0 Volk vn Amerika!
erhebe Dich in Masse nnd optestirc ge
gen den Betrug, der in Washington
verübt worden ist. Haltet Massenver
sammiungen in allen Städten, Flecken
und Landdistriktcn; sendet Proteste cin,
mit hundert, tanscnd, ja zehn und zehn
hundert tausend Unterschriften bedeckt,
und wenn Du so Deinem Willen kund
thuest, so werden dieStaatSstreichlcrfich
nicht wagen Dir zu widerstehen; denn
wisse, Feigheit nnd Schlechtigkeit ist stets
gepaart.
Ihr aber, meine deutschgeborcncn
Brüder, von denen vor 24 Jahren ein
Russischer LcgationS-Sckrctär sckrieb:
„Wenn die eingewanderte
deutsch-Dcmokratic in Ame
rika die Freiheit nicht auf
recht erhält, so ist in 25 Jah
ren Amerika eine Monar
chie!" Ihr habt doppelte Vcrpflich
tung gegen diesen Betrug zn protcstic
ren, indem ihr einen zweifachen Cid ge
schworen habt für die Constitution und
Freiheit de Lande einzustehen, und in
dem leider ein großer Theil von Euch
geholfen den Karren in den republikani
schen Sumpf hineinzuschieben, helft ihn
nun anch wieder herausziehe, und die
Achtung und daS Lob aller guten und
freisinnigen Menschen wird Euer Lohn
sein. Also an'S Werk! an'S Werk!!
Ihr ehrlichen Bürger von Amerika !
Recht zu thun ist'S nie zn spät.
Ein Patriot dem Freiheit und Va.
tcrland höher steht als alles Parteiwc
sen L b'. li.
rrespondenz Butler County.
Butler City. Februar 2S. '77.
Freund Rippcr: Erlauben Sie mir
Folgende anS unsrer Stadt zu mel
den, da sich neulich hier zutrug. Hr.
Bernh. Gerber von East Liberty
bei PittSbnrg, war nämlich nach But
ler gezogen, wo er die Restauration dc
Hrn. John Knobloch für tzlvov
kaufte. Knobloch versprach, Butler zu
verlassen, statt dessen aber bezog er gleich
neben dieser Restauration ein HanS, um
wiederum Wirthschaft darinnen anzu
fnngcn! Cr erhielt indessen keine
Lizense, und um seinem Serger Lust zu
verschasien, klagte er Hrn. Gerber we
gen Liquor-Berkauf an! Die Folge
war. daß Hr. Gerber seine Restauration
schließen mußte, da die Court sol
che anordnete! Den Unwillen, dc
dieser elende Streich de Knobloch in
dieser Gegend erregte, können Sic sich
leicht denken. ES ist unstreitig einer der
niederträchtigsten Streiche, den je ein
gemeiner Mensch begehen kann.
Knobloch hat man wegen leineschnö
den Bubenstreiche folgendes Gedicht
gewidmet:
Der Schinder.Hanne!
Melodie, „Ich in der Vektor Eisendart."
John Knobloch ist ein feiner Mann,
trilleriri, bambum ;
Hing einem Freund 'ne Wirthschaft an,
trilleriri, bambum;
er versprach betrüg'risch fei,
trilleriri, juheirasa,
Hinfort in Butler nicht zu sei,
trilleriri, bambum.
Chorns: Lautoria, lautoria, trille
riri, juhairasa,
Lautoria, lautoria, trille
riri, bambum.
Was hat der Hund zunächst gethan,
trilleriri, bambum,
Cr setzte sich gleich neben dran,
trillcrin, bambum;
Und glaubte schon, er könnte dann.
trilleriri, juheirasa,
Anch ziehen alle Säfte an,
trilleriri, bambum.
Ch rn : Lautoria, lautoria. ic.
Aber Blitzschnell ging er auch gleich fein,
trilleriri, bnmbiim;
Schnustrack sogar für Licenz ein,
trilleriri, bambum;
Da hat er aber bald gespürt,
trilleriri, juheirasa,
Sr mußte fort, wie telegraphir.
trilleriri, bambum.
Ehd? u: Lnnkvrla, Mutorin, x.
Da er kein' Licenz bekommen van,
trilleriri, bambum;
So stand rr af, die dicke En,
trilleriri, bambum:
Und plaudert cin paar Worte fei,
trilleriri, juheirasa,
I!rnav häl verkauft auch Wein,
trilleriri, bambum
Chorus: Lautoria, laittoria. :c.
Geschlagen hat für ihn die Ilhr,
trilleriri, bambum;
Und mußte geh n ans Butler nur,
trilleriri, bambum;
Dcr Tcufcl ließ ihm keine Ruh,
trilleriri, juheirasa,
Er borgte auch noch Geld dazu,
trilleriri, bambum.
Chorus: Lautoria. lautoria, tc.
Dahrr war der Jämmerlich bös,
trillcri, bambum;
Und folgte ihm dann auf den Fuß'.
trilleriri. bambum;
Doch. Jämmerlich, thun die Füß' nicht
weh, trilleriri, juheirasa,
Schinder-Hannes mußt anS der Oelge
gend geh, trilleriri, bambum.
Chorus: Lautoria, lautoria, ic.
Jämmerlich.
Cine Kirchhosisrrnr.
Bor etwa ciiicm Jahre war in Ber
lin ein junger Stlidircndcr. der einzige
Cohn am Rhein wohnender reicher El
tern, mit Tode abgegangen. Zu der
Leichcnfeierlichkcit waren die Eltern dort
eingetroffen nnd hatten sich dann sofort
wieder nach ihrer Heimath begeben.
Bor einigen Tagen war der Sterbetag
deS Sohnes, und die Eltern desselben
trafen ein, um daS Grab des Todten
mit Kränzen zn schmücken. Als sie dem
Grabe de Verblichenen sich näherten,
fanden sich an demselben kniecnd ein
junges Mädchen welches soeben einen
einfachen Kranz ans den Hügel gelegt
halte. Da heftig weinende, ärmlich
gekleidete Mädchen bemerkte erst das Et
tcrnpaar, als dasselbe dicht vor dcm
Grabhügel stand, nd erhob sich, die fra
genden und erstaunten Blicke der Ange
kommenen damit erwidernd, daß sie noch
einmal den Kranz berührte, ein stilles
Gebet sprach und mit stummen Gruß sich
darauf entfernte. Der Vater des Ver
storbenen rief daS Mädchen jedoch zu
rück und bat dasselbe, einige Augenblicke
noch zn verweilen, worauf cine längere
Unterhaltung zwischen den drei Perso
nen stattfand. Kurze Zeit darauf ver
ließen alle Drei den Kirchhof, bestiegen
einen vor der Kirchhofsthür haltenden
Hotel - Wagen und begaben sich in das
Hotel, wo das Ehepaar sein O.narticr
genommen Halle. Der Sachverhalt
war folgender: Das junge Mädchen
war die frühere Geliebte de Studenten
gewesen, und das Verhältniß, welches
den beiderseitigen Eltern nicht bekannt
war, war nicht ohne Folgen geblieben.
Das Mädchen wurde zu der Zcit, als
der Student erkrankte und mit Tode
abging, in der Charit von einem Kna
ben entbunden. Nach ihrer Entlassung
von dort fand sie keine Heimath mehr,
ihre Eltern hatten sich in Folge ihres
Fehltritts von ihr losgesagt, nur das
Grab des Geliebten und ihr Kind wa
ren ihr gclicbcn. Falscher Scham hielt
sie zurück, sich an die Eiter des Verstor
benen zu wenden ; sie arbeitete in einer
Fabrik, in sich und ihr Kind zn ernäh
ren. Am Sterbetage ihres Geliebten
tvar sie zum Kirchhofe gewandert, wo sie
mit den Eltern desselben zusammentraf.
Die Letzteren sind in diesen Tagen nach
ihrer rheinischen Heimath, nnd zwar in
Begleitung des jungen Mädchens und
des Enkelkindes abgereist. Letzteres
wird von den Großeltern erzogen wer
den, während die Mutter vorläufig ein
Asyl bei ihnen gefunden.
Die deutsche Militärpflicht.
Der Schwäbische Merkur veröffent
licht eine ans sachkundiger Feder stam
mcnde Zusammenstellung der zur Zeit
über den Beginn nd die Dauer
der Militärpflicht geltenden
Bestimm ngc n, welche von allge
meinem Interesse und insbesondere au
gewanderten Deutschen von Werth
ist, welche in Deutschland wieder ihren
dauernden Aufenthalt genommen ha
den. Wir theilen sie deßhalb vollstän
dig mit-
Die Militärpflicht ist die Pflicht, sich
der Aushebung für da siebende Heer
oder die Flotte zu unterlvcrfen. Sie
beginnt mit dem 1. Januar de Kaien
dcrjahrcs, in welchem ein Wehrpflicht
ger, d. h. ein zwischen dem vollendeten
17. und dem vollendeten 42. Lebens
jähre stehender Deutscher, das 20. Le
bensjahr vollendet, und dauert so lange,
bis über die Dienstpflicht de Wehr
pflichtigen endgültig durch Ausschlie
ßung vom Dienst im Heer oder in der
Marine, durch Ausmusterung vom
Dienst im Heere oder in der Marine,
durch Ucbcrweisnng zur Ersatzrcserve
oder Sccwehr, oder durch Aushebung
für einen Trnppen- oder Marinctheil
entschieden ist. Die endgültige Entschci
dung darüber, ob ein Militärpflichtiger
auszuheben ist oder nicht, kann außer
dem Fall eigener Verschuldung desselben
nur auf seinen Antrag über daS 3. Mi
litärjahr. d. h. über den 31. Januar
desjenigen Jahres hinaus verschoben
werden, an welchem er das 23. Lebens
jahr vollendet. Der Fall eigener Ver
schuldung kann insbesondere auch dann
vorliegen, wenn ein Militärpflichtiger
sich nicht rechtzeitig vor die Ersatzbehor
den gestellt hat obald über Militär
Pflichtige nicht cndgiltig entschieden wer
den kann, weil sie nicht rechtzeitig vor
den Ersatzbehörden gestellt, bleibt die
endgültige Entscheidung bis zu ihrem
persönlichem Erscheinen vor den Ersatz
behördcn ausgesetzt. Dieselben bleiben
bi zum vollendeten 42. Lebensjahre
militiffpflichtig. Nach dem vollendeten
42. Lebensjahre hört für jeden Deut
schen die Pflicht, sich der Aushebung zu
unterwerfen, auf.
Wehrpflichtige, welche ohne ihr Ber
schulden und ohne Antrag ihrerseits im
dritten Militairpflichtjahr zur Aushe
bung nicht gelangt sind, hören auf, mi
litärpflichtig zu sein, bleiben aber ihrem
Lebensalter nach wehrpflichtig, d. h. bis
zum vollendeten 31. LebenSiahr ersah
rcservtpflichlig und bis zum vollendeten
42. LcbenSiahre landsturmpflichtig.
Wer vom Auslande eingewandert ist, d.
h., seinen dauernden Aufenthalt im deut
schen Reichsgebiet genommen und außer
dem die StaatSanaehörwkeit in einem
Staate des deutschen Reich erworben
hat, wird nach Maßgabe seine Leben
wehrpflchlig. Die Naturalisationsur
künde beziehungsweise Aufnahmeurkun
d begründet mit dem Zeitpunkt der
Aushändigung alle Mit der StaatSlM-
gcbörigkeit verbundenen Rechte und
Pflichten, also anch die Wehrpflicht.
! Die Regelung drr Lirnslpflicht solcher
! Cingcwandrrlcr crsolgt nach dcnselblu
l Grundsätzen, wie bei allen übrigen
Wehrpflichtigen. Hat daher cin Ein
gewanderter das dritte Militärpflicht
jahe, d. h. den 31. Januar seine 23.
Lebensjahrs znr Zcit der Aushändignng
de Naturalisations- bezichungslvcise
Aufnahmcurkundc zurückgelegt, >0 steht
er nicht mehr im militärpflichtigen Alter
und kann zur Aushebung nicht bezogen
werden. Wicdcrcingcwandcrlc. d. h.
Personen, welche das Reichsgebiet ver
lassen, die Reichsangehörigkcit verloren,
cin andere Staatsangehörigkeit nicht
erworben oder wieder verloren haben,
find, wenn sie ihren dauernden Aufcnt
halt in Deutschland nehmen, znr Gestel
lung vor den Ersatzbehörden vnpslich
tct, und können nachträglich auSgeho
den. jedoch im Frieden nicht nvcr das
vollendete 31. Lebensjahr hinan im
aktiven Dienst zurückgehalten werden.
Der Bclziehung Wicdercingewandcrter
zur AnSycbnnq hat cine Wiederaus
nähme in die Reichs- nnd StaatSangc-
Hörigkeit nicht voranzugehen; für ihre
AnShebungSpsticht sind lediglich die
Thatsachen entscheidend, daß sie ihren
dauernden Aufenthalt in Deutschland
wieder genommen, da 31. Lebensjahr
noch nicht Vollender habe, nnd eine an
derc Staatsangehörigkeit nicht besitzen.
Die vorstehenden Bestimmungen fin
den auch Anwendung auf die Söhne
ausgewanderter und wieder in daS
Deutsche Reich zurückgekehrter Personen,
sofern die Söhne keine andere Staats
angehörigkeit erworben haben. Haben
mit ihren wieder eingewanderten El
tern in daS Deutsche Reich gezogene
Söhne durch Geburt, Aufnahme ic.
cine andere Staatsangehörigkeit erwor
ben, und während iyrcS Aufenthaltes
in Deutschland nicht wieder verloren,
so sind sie nicht auShcbnngSpslichtig.
Den Wicdereingcwandcrtcn glcichznach
tcn find solche AuSacwandcrtc, welche
zwar cine andere Staatsangehörigkeit
erworben hatten, aber vor vollendetem
31. Lebensjahre wieder Rcichsangchö
rigc werden. Las Rcichs-Militäracsctz
und die deutsche Wehr-Ordnung bestim
men übrigens nur das Hereingezogen
werden können und nicht die unbedingte
Dienstpflicht der bei dcm Musterung-
Geschäft tauglich gefundenen und durch
daS LOOS zur Einstellung in daS stehen
de Heer bestimmten Wicdcrcingcwan
dcrten. Seitens der Ersatzbehörden
dritter Instanz ist in jcdcm Einzelfalle
über die Zulässigkcit der Einstellung
Entscheidung zu treffen. Bon der Mög
lichkcit der Einstellung wird aber in
allen denjenigen Fällen Gebranch ge
macht werden, in welchen kein Grund
zur Berücksichtigung der Wicdcrcinge
wanderten vorliegt, oder bei welchen gar
der Verdacht begründet ist, daß die ein
stige AuSivandcriiiig nur stattfand, nm
sich der Militärpflicht zu entziehen. In
je zarterem Alter die Auswanderung
erfolgte, um so eher iverden die Wic
dereingcwandcrtcn Befreiung von der
Einstellung erwarten dürfen.
S" So viele Zeugen sprechen für
die Bortrefflichkcit von Dr. Aug. K ö
nig'S Hamburger Brnslthee,
daß wir nicht umhin können, denselben
unseren Lesern auf s Beste zu empfehlen.
Herr Fcrd. Marmillot, Charleston, W.
Va., schickt uns Folgendes darüber:
Der gute Erfolg von Dr. Aug. Kö
ig's Hamburger Brustthee
bei einem heftigen Husten hat mich von
desscnUnüberlrcsflichkcit bei Erkältungen
vollkommen überzeugt und mögen wir
nicht mehr ohne dicscSHcilmitlcl sein. St.
NSthsel.
Auflösung der Räthsel in Nro. 3. der
„StaatSzcittmg" :
No. 1.
„Böse Beispiele verderben gute Sitten."
Folgende Personen schickten die rich
ige Auflösung ein: B. Conighi, Phila
delphia; Frau Regina Hartig, Kilian
ning
No. 2.
„Brodlaib."
Keine richtige Auflösung eingeschickt.
No. 3.
QQS"
Auflösung von folgenden Personen :
V. Conighi. Georg I. Bald, Philadel
phia.
No. 4.
„Vor dem Spiegel."
Keine richtige Auflösung eingeschickt.
Neue Aufgaben:
No. 1.
(Einges. von Hrn. B. Conighi. Phila.)
Folgende Ziffern sollen derart zusam
mciigesleUt werden, daß sie addirt die-
Zahlioo geben. E darf sich jedoch
keine Ziffer im Ansätze wiederholen:
I. 2, 3, 4. 5,. 6. 7. 8. 0.
No. 2.
(Arithmogrhph.)
(Eiliges, von W. F. Reiser, Reading.)
14, 2, 3, LI, 13, 2, 4—war ein König.
16, 6,14, 2,s—Stadt in Ungarn.
10. 2. 5, 11, 4. 7.14. 14, 16—Wichti
ge Produkt.
16. 6.14. 2, 18, 23, 16. I—Stadt in
Baicrn.
4. 16. 22. 13. 16, 18, '.'.16. 14, 13—
Stadt in Preußen.
22. 13,2,2,17—ein Patriarch
16. 6. 3. 9. 14. 17. 15—schädliche In
sekt.
3, 7, 3, 23, 16—Amerikanischer Gene
ral.
s.ls.l6.l6.lB—Künstliche Werke.
4.22.18. 13. 14. 7,4—Amerikanischer
Admiral.
16, 22—AuSrnfnngS-Wort.
18.16.17. 8, 2. 6—Bekannter Fluß.
3.16.13,11, 7, 22, 18. 13—Stadl in
lowa.
5. 12. 6. 16. 17. 15. 12—Stadt in
der Niederlande.
16. 6.10.15.16. 6. 21, 7.23—Prädi
kat gewisser Prinzen.
22,13.16, 6, 23, 16,10. 22, 6, 23, 16
—Gebirge.
18.16, 2. IS. 16, 4-Stadt in Italien.
11, 7.14.12. 8. 6—Deutscher Held
2.15, 2.lo—war König in Israel.
14, 22.17,15,12—i5t unentbehrlich.
13. 17.15.11.16. 6.2l—Entbehrlich.
12,15, 2, s—Wohlthat bei trockenem
Sommer.
22. 13, 2, 14. 22. 16 18, 22. 13. 17.
15—ist nicht spanisch.
6. 22. 23. 2—Russische Stadt
10. 2.18. S. 3. 22. 16. Iv-Gefährli
cher Mensch.
13, 8,14,2,20,16 —BedaucrnSwcrtyer
Mensch.
12.16.13.13.16. 18-2tadt in der
Schweiz.
Deutscher Denkspruch, von vielen ei
tirt und von Wenigen gehalten.
NoTs.
Weiche Thier mich in gola der Sin
ffilstyM de neuen Maaße feinen Na
men Mirmi?
In Palästina wird jetzt eine Eisen
bah gebautnnv bald wird dcr Condvk
lein den herbeieilenden Passagiere z'
rufen : „Die Hintere Eaes sür Icriisa
lein; Passagiere sür Moab und das
todte Meer wollen gefälligst die vorderen
Cars nehmen "
Briefkasten.
Sazonbnrg.—Hr. Agcnt Tottcy.
-—Danke bestens sür den saMose
„Heller".
Zellenvpkr.—Hr. Agent Zehner.
—Auch den wackeren Zellen vplcri nn
fern Dank.
Baltimore. Md. Hr. Wm.
Jüngling.—Wir sind Ihne nachmar
schiert.
PittSbnrg.—Hr. Fidel Weis;.—
Thut uns leid, daß Sic den Entschluß
faßten. Hoffen, daß später wieder alles
stricht" wird.
Philadelphia.—Hr. B. Conighi.
—Die fehlenden Nros. rutschten nach.
BittSbu rg.—Hr. Agcnt Schmidt.
—Freut uns, den wackeren „Fritz" wie
der in der Ranckstadt zn sehen.—lst bc
sorgt.
Sugar Balle y. - Hr. Geo.
Brungcird.—Danken bestens.
Stanton. Hr. Edw. Reib.-
DaS Hinscheiden des alten Vaters thut
uns sehr leid.—lhrem Wunsch ist ent
sprochen.
PittSbnrg.—Hr. John Wunder
lich. Hailoh! da kommt cn frischer
Rclrnt. Willkommen, Hannes.
National S 0 ldicrS Home,
Va. Hr. Fr. Grasso. Halt! da
kommt noch c frischer Waffenbruder.
Bravo, Fritz.
Turtle Ercek. Hr. Math.
Gräser—Danken für die Lappen
Scll Räthsel ist cn bißlc zu kitzlich, lic
bcr MathäS; besser cS bleibt im Ruin
pelkastcn.
E 0 nsch och 0 etcn.— Hr. Jacob F.
Orchell.—lhr Bricflc ist gut, aber fei
ler eingeschmuggelter Dieb ist ihn nicht
werth; man würde sich nur besudeln.
EarliSl e.—Hr. Agent Lißman.
—Guck, da kommt hol der Gnckiik noch
cn frischer Rekrut.-So ist'S recht, lic
der Alter.
Philadelphia—Hr.Fried. Balk
haus.—Danken schönstens.—Wir sind
Ihne hübsch nachgcrntscht.
PittSbnr g —Hr. Eon. Diode
Eine in Betreff Ihrer Wette gegebene
Ansicht finde Sic an einer ander
Stelle.
Philadclphi a.- Hr. Louis Z.
Sommer.-Besten Dank fiir's „Wck
ker"-Läpplc. soll sich nit
truweln, denn denken Sic nur emal, er
hat jetzt zahlt bis zum nächsten Dezem
ber! Allen Respekt vor ihm.
Geldkasten.
golgcntc Acldcr wurden für die „Staats-Zei
tung" crhaltcn, die hicrdnrch mit Dank dc-
M. G. Einstein, Hamsbnra,
John Siere, do 1.00
Joseph Fron. Do 2.00
Christoph Heller, Saronbiirg. 2 20
Daniel Brenner, Zclicnople, 5.00
Rev. Mr. Winter, do 4.00
Georg Brilngard, Sugar Valley, 12.00
Adam Nagel, Danphi, 1.00
John Schinncllcr, Tcnipcranccvillc,s.vv
Wm. Hochstein, East Liberty. 2.20
Jacob Dappcr. Do 2.201
MrS. Schlipp, do 2.20
C- Hcincmann, Piltsbnrg, 2.20
Math Gräser, Turtle Crerk, 2.20
John Ztchögiicr. Do 2.20
Friedrich Ballhaus, Philadelphia, 1.00
Jacob Wacker, da 3 00
HeLraths-Gesuch.
Ein junger Mann, Besitzer eines gu
ten Geschäfts in Chicago, Ist., wünscht
die Bekanntschaft eines streng soliden
Mädchen zu machen, mit der Absicht
auf eheliche Verbindung.
Adresfire nebst Photographie nnffr
strengster Verschwiegenheit.
I. F. Miller,
Chicago, Illinois.
Fib.ZS, 18? 7.
tSiiiathmnng von Miasmen harm
los.
Es ist Angabe, daß Tau
mit MiaSmen ae>chwaqerte Luft cinalhmcu,
ohne sich eine Krankdeii zuziehen, lediglich
weil sie o^st et ter' S Magenl> i tlercS
aen. ES ist häufig vorgekommen, und die That
sacht ist von den Betreffenden selbst reichlich be
scheinigt, daß Personen inmitten einer, die Qua
len dieser Frösteln und B>cn>n verursachende
Plage erduldenden Nachbarschaft völlig frei da
von geblirbea sind. Dank dem ihnen durch das
Bitlere gewahrt-n Schuß. Auch ist dieses dem
Sieber entgegenwirkende anerkannte Labsal nicht
minder ivtrffain in der Heilung a-S in der Ver
hütung des JröstelfleberS, der Wechselfiebrr und
Leide verwandlrr Art. Zwischen drn Anfällen
genommen, mildert S schnell ihre Heftigkeit
und verhütet ihre Wiederholung. Diese zur
Ueberzeugung durch Z-ugnlsse festgestellten That
sachen appellirrn mit eigenthümlicher Bcredt
samkeit an dir in Sumpffichergrgrnren Vcr
ellrnden. 111.
V. ?. Kunkel'S Bitter Wein von
Eise
giebt dem Magen Elastizität, verbessert drn Ap
etil und befördert Verdauung; rcgt die Ein
geweiden zur gesunden Thätigkeit auf entkrrnt
alle die faulen Stoffe, welche das Blut veinn
reinigen, die Kanäle verstopfen und den Ath- n
beleidigen. E regt di Leber zur gesunde
Thätigkeit ans, stärkt die Nerven und flößt die
Lebensglulh ein, die nr allein aus vollständiger
Gesundheit he,vor geht. Tausende auf allen
Lebenswegen bezeugen die Kraft dieser auSgc
zeichneten Medizin die Unordnung der Vcrdau
ungSoraane zu verbessern. Nrhmt das Aechlr.
Verkauft nur in l Flaschen. Fragt nach E.
F. Kunkel'S Bltter-Wci von E i-
DiSpevsta. Tttpepfla. Tispcpsia.
S. g. Kunkel'S Bittcrwcin von
Eisen ist ein sicheres Mittel für diese Krank
beit. SS ist sei lelcn Jahren täglich in der
lichemErfolgverschrlebrn wordrn. DieÄnzei
gen sind: Verlust von Appetit, Drehen und
AufstrigtN der Nahrung, Trockenheit des Mun
des, Kopfweh, Schwindlichkeit, Schlaflosigkeit
und gesunkener Muth. Nehmt das Aechlr.
Es ist nicht in Masse z virkaufcn, sondern nur
in t glaschen.
Braucht Ihr Etwas Euch zu stärkt oder ci
nen guten Appetit? Wollt ihr eure Nerviosität
lo werden? Braucht ihr Enrrair, gute Schlaf
oder Heilung von Unverdaullchkeit, Nieren - oder
Leberkrankheite S Versuch E. g. Kun
kel' S Bitte- W ei vo Eisc n. Je
de Flasche wird garantirt, daß sie wirkt wie an
gegeben. Depot und Office 23g Nord Neunte
Straße, Philadelphia, Pa. Nehmt das Rechte.
Verkauft bet alle Mhekcrn. Fragt nach E.
A. Kunkel'S und nehmt kein Nudirrs. Alles
a tch rath. Ist in Veisuch diese, werlhvollen
Medizin. Eine Flasche wlrd Euch überzeugen.
Nehmt sechs Flaschen für 85. 'sl für rlne
Einzelne.'
vublrm lebendig cnticrnt.
Vandwnr, Eingeweiden- Siß und Magen-
Würmer erden in zwei bi ter Stunde le
brndig entfernt. Keine Buahlrng bis der
Kopf vom Bandwurm lebendig r d eines her
aus kst. Fragt Eunn Apothcker nach Kun
kel' Wurm Gprup. Veikaust uur in
AI glaschen. Gebraucht von Kindern und er
wachsenen Personen. ES fehlt niemals. Oder
schickt ach einem Slreular zu De. Kunkel 25g
Nord Neun, Straße, Philadelphia. Pa. Rath
Nach die Post ffei. Schickt Inen drei Ten!
Stomp für die Beantwortung de Brief.
März k, 1877—-41.
t?i",t't bleichtet sSe die..eiaaU-Zetinn.'
Der Geldmarkt.
'S ck> l II A . V r r t s e,
tili SN
DeHauen ck Townsend,
Stock-Goverament ä- ld Broker,
Banquiers, 40 Sud Z. Str.. Vdtlabelptzt.
März 8.^877.
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Ver. St. K'S. j881,....?. nzj zznZ
d°. 5-20.18K5 tO7Z ! !oÄ
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Marktberichte
i Harrisburg. Mär, 8. 1877.
' A ° p.! ' Veit 10-1 K Et.
V t t cr—per Pfund, „
E1 e r—per Dutzend, 10—18
55 ct t—xrr Pfund 12—13
M/h l-Ertraggmilic.perßl. 87.W-.)
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Wcizrn, wriffrr, tzr Vush -st.ks-IM
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Huhncr,llchrndigc)zrl Pagr,...„. 30 00
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Kraut—prr Kopf. s—lo Ei
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Silß-Kartoffrtn-pcr jPc.k, 'l-45?.
La twcrgc—pcr Quart 20—25 „
Lancastcr, März it, 1877.
Acpfcl, pcr j Pcck 12—18 St
Vuttcr, prr Pffind 20—2 K
Eier, pcr Dutzend, 15—17 "
Schmalz, pcr Pfund "
Kartoffeln, pcr j Pr-t, 20-25
Schinfr. per Pffind. 18—2 "
Kornstroh. >-cr Vlltcl. 28—!
Kraut, per Kopf, M_ls
Zwirbeln, prr Z Prck, l I—ls
Wclschkornmel'l, per Quart, 4—S '
Haf"-—" ~
Hc, >B.OO—2VZ
Philadelphia, Marz 8, 1877.
Mehl, Fancp-Brändr, HB.OO-Pt0.25
AKZSamtti.", P7.ON-57.75
Mc'S-r Weijt 1.55-,1.L0
Nothcr Wrizeii, 1.35—P1.!
Zstttanirn Ik.zsj?,.
Timothpsamcn, Pl.9!>—ZM
Machsfaincn. Pl.>-81.05
R°MN 75-80 Et
Hat". ..
Korn, 53-00
Taback, IPrnnff'loaniajpr Pfd B—l 2 Et
V iehmarkt.
Ochsen, per Pfund Bruttogewicht,..Kt-Kj EIS.
Scliaafc, pcr Psd Bruttogewicht,„
Schwrinr.pr tooPfd.,Kornfrttr, )8.7d—5.50
Pitts bürg, März 8. 1877.
Vuttcr. per Pfund, .20-25 Et.
Etrr, pcr Dutzend, 18—20
!sctt. per Pfund, 12—14 .
Mehl, Wisconsin,prrßärrel, 87.25—P7.75
do Minnesota, pcr8ärrr1.....87.50 -88.V
do rother Waffen, prr 8b1..87.75—8.5t>
do wcißcr Waffen, per 8bU88.50-80.5t
Buchwrffrmmhi 8450-84.75
Timothpsaamr.' rrr' Buschts
Lcinsaamcn, per Büschel, 81.35—81.50
Klccsaawen, prr Büschel, 7.00—88.00
Rothcr-Waffc, 81.40—81 50
Wcißcr-Wrizrn. 81.48—81.55
Werste,
Haffr,
Roggen 7Z-7S „
Viehmarkt.
Ochsen, (gute bis schwerste) 81.70-85.80
(gewöhnliche) 83.50-80.0
>- crc und Kiihc, 53.50—84.12
„ j Trraner, schwere) S3.SO-84.U0
Schaafc, extra gute, 83.75—80.25
Schwelm, 8V.25-OS.ÜO
Nene Anzeigen.
Zn verkaufen.
Ein Barbicr-Geschäfttu Philadelphia
das sich einer ante Kundschaft erfreut, und
vier Stilhtr beständig im Mehr hat, ist zu der
kaufen.—Die wöcheiitlichr Einnahmen belauf
sich ans ZOO bis 875. Preis für de Schoo.
55.50. Wo ? ist zu erfahren in dieser Office.
F. W. Liesmann,
Oeffentlicher Notar,
und Agcnt für
Feuer- K Levrns-
Berficherg-Gesellschaste,
drr
Hamburger und Bremen
Dampfschifffckhrts - Linien;
bcssrgt daS Golletttrrn von
Erbschaften
in Deutschland und der Schweiz, satvic
de Collekliren 0
Hansrknten dßermiethe so
Hänser:e.
Oft'tte: Chesttlnt Straffe, neben
Singer's Store.
HarriSburg, März 1, 1877.
Eine Farm zu verkaufen.
Ter Unterzeichnete wünscht seine
Farm, enthaltend 77 Vlcker,
woon etwa 50 Acker geklart sind, und da
und Pinc Hotz bewachsen ist, z ver-
Baucrci liegt in Perrp
ty. Pa., 12 Meilen von Newport, an
sylvania Eisenbahn, und 0 Meilen von Nw.
Bloomfield, dem Eountysttz von Prrrp Evuntp.
Die Bcrbesserunaen lindeinar 0ße neu
eS Zvclslöaiges Wohnhaus,
Izääl 28 bei 24 ffuß, Stall und andere nöthi-
AkZIZ ge Gedäulichkeitc
Riefchlendes Wasser ist vor der Thüre, wie
! überhaupt die ganze ffarm gut mit Wasser er
sehr ist. Ferner ist auf dem Platze auch eine
Sägemühle, mit drei G-gen,
und cin zehn Fuß hohes überschießende Was-
Auch cin jnngcr Banmgarlrn ist
ans dcm Platze.-
Der Bodcu ist nicht felsenartig. sondern lrichi
zn bebauen. Mehrere Acker sind in Frucht,
welche Mttverkaufl wird.
Die Bauerri ist In der Nähe 0 Schulhau
scrn. Kirchen, des Postamis und Mühlen, und
liegt in einer srhr gesunden Grgcnd.
Besitz wird am l. April gegeben. Der
Preis drr Farm ist blos ,00V, zahlbar tn
S-Ein.,nb.str.übarr.
Rrchtstitel wird garanlwt.
Dir istnnstrrttig eine der besten und schön,
stcn Brauerelr im Staat.
Nähere Auskunft ertheilt,
ZhnH.vlr,
, - Ro. 1811.
(März l, >7.j HarriSburg, Pa.

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