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Täglicher Baltimore Wecker. [volume] (Baltimore [Md.]) 1867-1877, December 31, 1872, Image 2

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IMirro»t Rt'ekker.
BaNimore, den 31.Dezember 1872.
Die Vermehrung de; Papiergeldes.
Za Len heftigsten Gegnern der Ver
mehrung des Papiergeldes gehören die
Nationalbanken; es ist dies ganz natür
lich, denn sie fürchten hierdurch den Pro
fit, der ihnen Jahr aus Jahr ein aus
drmUmfah des ihnen von der Regierung
beschafften Kapitals von -400,000,000
Banknoten erwächst, zu verlieren; ver
mindert ja doch jeder auszugebenve
Dollar den Werth ihres ausleihbaren
Capitals. Deshalb war es auch nicht
zu verwundern, daß sich ein so fürchterli
ches Geschrei darüber erhob, als der
Schatzamtssekretär im Monat Oktober,
um der Knappheit auf dem N:w Jorkcr
Geldmärkte abzu helfen, circa K4,500,000
von den unter McCullough als Reserve
eingezogenen -44,OM,000 temporär ver
ausgabte. Und doch ist er gesetzlich be
rechtigt, eingezogene, ja selbst zerstörte
Banknoten in Umlauf zu fetzen, mit der
alleinigen Einschränkung, daß hierdurch
der Gesammtbetrag der BundcSnvten die
Summe von -400,000,000 nicht über
steigen darf. Sekretär Boutwell steht
also völlig gerechtfertigt da und hat jetzt
die Genugthuung zu sehen, daß feine
Finanzpolitik von der Geschäftswelt der
westlichen Staaten förmlich „indosstrt"
wirb. Alle die damals ausgesprochenen
Befürchtungen der Opposition- Presse
betreffs der Hinausschiebung der Wieder
aufnahme der Baargeidzahlung, betreffs
des Mißbrauchs der dem Schatzamtssek
retär verliehenen diskretionären Gewalt
u. s. w. sind in alle Winde zerstoben vor
der herrschenden Geldklemme, — ein
Beweis, dafi alle diese nur escheingründe
waren, die die Anli Administrationepresfe
verschob, um ihre Opposition gegen den
Schatzamtsfrkrrtär zu bemänteln. Der
Congreß soll nämlich nunMhr um den
» Erlaß eines Gesetzes angegangen werden,
demzufolge die Unlerfchatzämter, sowie
bestimmte Depositar»» in allen Theilen
des Landes gehalten fein sollen, den Be
sitzern von Ver. Staaten Bonds im Be
trage von -10,OM und darüber, gegen
Drponirung dieser Bonds, Greenbacks
-zu verabfolgen und elftere wieder gegen
Rückzahlung der letzteren, jedoch unter
Verlust der inzwischen aufgelaufenen
Zinsen der Bonds, auszuhändigcn, vor
ausgesetzt, daß der Gesammtbetrag der
Greenbacks Cirkulation nicht die Summe
von -400,000,000 überstrigt. Für die
ses Wechfelgeschäft soll der Schatzamts
sekretär die Summe von -40,000.000
als Reserve halte». Man wird ersehen,
daß hierdurch dem Schatzamt gleichsam
die Stelle einer gewaltigen Nattonalbank,
im wahrsten Sinne des Wortes, ange
wiesen wird. Die Vorrhetle des sorge
fchlagenen Systems liegen auf der Hand.
Durch dasselbe wird einem etwaigen
Geldmangel abgeholsen und die Regie
rung wie der Capitattst prosttiren beide;
die erstere die Interessen für ihre Bonds
an jedem auSgeliehenen Dollar, während
der letztere Geld zu jeder beliebigen Zelt
zu bedeutend geringeren Jnterrfsenraten
wie anderswoher erhalten kann. Un
zweifelhaft würde eine solche Finanzmaß
regrl viel zur Negulirung deS Geldmark
tes und Herabdiückang des Zinsfußes
dcitragkn, während sich andrerseits bald
Herausstellen müßre, ob die Papiergeld
Circularion dem HarrdelSoerkehr genügt.
Während das Projekt, von dieser Seite
betrachtet, als ein ungemein praktisches
erscheint, mag audrerserts die Vermehrung
der ohnehin schon so ungtheuren Macht
deS Kapitals zu gerechten Bedenken Ver
anlassung geben. Ob es die Wiederauf
naune der Baarzahlung beschleunigen
oder zurückhalten würde, darüber ist
wohl kaum Jemand zur Zeit im Stande,
ein nur annähernd richtige« Unheil zu
fällen.
Hrcket'S Vorlesungen.
Kurz nach Neujahr, schreibt die JUs.
Staatszeitung, wird Friedrich Hecker
seine neue Vorlesetour anireten und zu
nächst über Indianapolis, Lolumbus,
Erie weiter nach Osten reisen. Auf der
Rückreise, im Laufe des Februar wirb
Hecker auch nach Chicago kommen, um
feine Vorlesungen hier zu halten.
Das Thema dieser drei Vorlesungen
haben wir schon vor einigen Monaten
genau angegeben, kommen aber hrer dar
auf zurück.
Die erste handelt von den Eisenbahn
monopolen und ihren Gefahren für Volk
und Verfassung; sie giebt ein gedrängtes
übersichtliches Bild dieser Monopolwirth
schüft und macht Vorschläge gegen die
selbe. Wie gründlich Hecker diese wich
tigste und brennendste Frage der ameri
kanischen Gegenwart studirt hat, konnten
unsere Leftr bereits an de» Artikeln er
messen, die er über dieselbe in der JUS.
StactSzeirung veköffrntttcdtr.
Die beiden anderen Vorträge gelten
der amerikanischen Vorzeit. Der eine
befaßt sich mit der Atlantiesage und
sucht den Beweis zu führen, daß sie keine
Sage, sondern em Ereigniß gewesen; ja
der Hrcker'scpe Vortrag sucht sogar den
Zeitpunkt zu bestimmen, in welchem jene
Katastrophe stattfand und die Umstände,
unter denen sie vor sich ging. Er knüpft
an die Erzählung Platsn's an, daß ring
mächtige Könige der Atlantis aus kriege
rischer Heerfahrt bis tief tn'S Mittelmeer
siegreich vorgedrungen, daß aber endlich
der Tapferkeit der Athener die Befreiung
des Landes an jenem Meeresbecken von
den Eindringlingen gelungen und daß
später an einem Tage und in einer
Nacht in Folge einer vulcanischen Erd
revolution die Atlantis versunken und
vom Meere bedeckt worden sei. Diese
Sage, die schon den Geist de- Soton
beschäftigte, dem die Priester von Sais
und HrliopoliS von jener Noturrevolu
tion erzählten, ist für Hecker ein wiik
liches Ereigniß; jene Eindringlinge sind
ihm Amerikaner der Vorzeit. Indem er
das karaibische Meer und seine Inselwelt
mit ihren geologischen Verhältnissen tn'e
Auge faßt, sind ihm ftne Inseln Berg
spitzen eines versunkenen Landes; der
schmale Festlanl streifen, welcher Nord-
und Südamerika verbindet, bestätigt ihm
mit seinen aus engem Raume zusammen
gevrängten zahlreichen Vulcanrn eben
falls seine Thesrie von einem unterge
qangenrn großen amerikanischen Fest
landtheile.
Unter den mannigfachen zum Theil
sehr originellen und scharfsinnigen Grün
den, auS welchen Hecker die uralte At
lantissage aus Amerika anweadet, ist
auch die hohe und augenscheinlich uralte
Cultur, welche die spanischen Eroberer
in Amerika »orfanden.
Dieftr Gr«r.d wird näher auSgrführt
im dritten der Hcckel'jchrn Vorträge;
diescr dritte Vortrag ist nämlich rin Cul
tur- und Sutengemälde der uralten
amerikanischen Culturpölker, wie rS sich
historisch beglaubigt zur Zeit dir spani
schen Eroberungen und rückwärts bi« ins
»irrte Jahrhundert nach Christus da»
ftelt, wahrend diese Cultur ohne Zweifel
weit hinter die christliche Zeitrechnung
zmückretcht und die rghptiscbe, persische
und chaldätsche überragt. Hecker hat
dieses Culturbilv auf Giund des eifrig
sten Quellenstudiums entworfen und bet
Anschaffung der Quellen keine Geldopftr
gescheut. Daß er es in eine lebendige
und entsprechende Darstellung einrahmte,
versteht sich von selbst.
Auch diese drei Vorträge sind Früchte
des emsigen geistigen Schaffens, dem sich
Hecker wieder beinahe ganz bingiebt, seit
cs ihm seine geschwächte Gesundheit ver
bietet, wie früher aus der Farm und im
Weingarten in Wiud und Weiter mit
der Hand zu arbeiten. Teutschthum
und Fortschritt können nur Labet gewin
nen, wenn ein so begabter, vielseitig gr
bilbeter und wohlmeinender Mann wie
Hecker sich wieder beinahe ganz den Stu
dien und geistigen Bestrebungen widme:,
zumal da ihn eben sein amerikanisches
Farmeclebeu, in welchem er übrigens die
Wissenschaften nie ganz vernachlässigte,
geistig so frisch und originell erhalten
hat.
Europäisches.
Ermordung eines deutschen
Soldaten tn Frankreich. —
Ueber die Ermordung riucS deutschen
Soldaten in Nancy erfährt man folgende
Linzelnheiten: „Am letzten, Sonntage
(1. Dezember) fand man in der großen
Straße der Altstadt vor der Tbür der
' Ställe des Äasthofes zur Start Luxem
burg einen preußischen Soldaten, dcr
aus dem Boden lag und in seinen Blute
schwamm- Der Manu, der bewußtlos
nach dem Spita'e gebracht wurde, war
rin Kanonier von der 1. Batterie des 10.
Artillerie Regiments, welches in Nancy
liegt. Er hatte am Kopse eine tiefe
Wunde, welche man ihm mit einer eiser
i nen Stange beigebracht hakte, die neben
i ihm gefunden wurde. Aus den Aussa
, gen mehrerer Zeugen geht hervor, daß
' dieser Soldat, ver sich ohne Zweifel im
> trunkenen Zustande befand, in die Ställe
, des Wirthshauseö einbringen wollte,
: weil er sie für die seines Regimentes
c hielt. Im Innern des Stalles befand
- sich ein Individuum, das man wegen der
- Dunkelheit nicht erkennen konnte und
i das sich bemühte, dem Soldaten klar zu
; machen, laß er sich irre. Dieses Jndivi
r duum verlor zuletzt die Geduld und er
c griff die eiserne Stange, mit der es dem
, deutschen Soldaten über den Kopf schlug,
. woraus dieser todt zu Boden stürzte. Die
r deutschen Behörden ließe» zuerst den
: Stallknecht des WirthShauseS- er heißt
- Vallee — verhaften, welchen die Zeugen
als den Thäter zu bezeichnen schienen.
) Vallee bctheucrle seine Unschuld, ohne
, aber weitere Aussagen machen zu wollen,
i Als man ihm drohte, ihn bis zur Ent
, Deckung des wahren Schuldigen im Ge
- fänglnssc zu lassen, gab er an, daß der
. Mörder der Sohn des WrrtheS — er
. nennt sich Hut>n-sei. Derselbe wurde
, sofort verhaftet. Uebrr dessen Schicksal
ist noch nichts bestimmt worden."
; München, 4. Dezbr. Die große
c Brauerei von Math Pschorr „zum Hak
; ker" ist von einem schweren Unfälle ge
j strrn heimgesucht worden, indem der
, große Lagerbierkeller an der Beyerstcaße,
. der in sechs Etagen gegen 5000 Eimer
. Bier enthalt, uno wohl sein
, ganzer Inhalt vernichtet ist. Der Scha
, len soll zwischen 60 —80,000 Gulden
> betragen, der weitaus größere wird aber
> durch die Beeinträchtigung des großen
. Geschäftsbetriebes entstehen, denn wü
e will jetzt mitten in der Sudzeit den
; Mangel eines solchen kolossalen Kellers
- abgrholfen werden? Der Unfall, bei
k dem glücklicherweise keine MenschenleOn
- zu beklagen sind, soll durch unvorsichti
- geS Anbaurn des Kellernachbars, rer
r gleichfalls einen solchen Keller an dir be
t stehend? Communenmauer anlegcn voll
, te, m-obri letztere zu viel bloßgelegt wo»
, den sein soll, entstanden sein, denn die
CommunemaNer barst und brachte damit
das ganze kolossale Gewölbe zum Ein
sturz. Der Anblick, der sich dem Be
schauer darbietet, ist grausig; über den
- Trümmern wogt eine Fluty von Bier
r von >olch guter Qualität, daß diesen
' Verlust auch jeder Trinker bedauern
' muß.
Balingen in Württemberg, 20.
' Novbr. Bei den Erdarbettcn in der
' Nähe unseres zukünftigen Bahnhofes
unweit der Eyach fand man an einem
l Hügel, dem sogenannten „Bebel", in ei
l nem früheren Baumgarten in einer Tiefe
' von 4 bis 5 Fuß acht bis neun wohl un
terscheidbare Grabstätten mit mcnschli
° chrn Skeletten. Die einzelnen Jndivt
l duen zeigten nach ihrem Knochenbau
l männliches Geschlecht, sind über mittle
' rer Größe und liegen mir dem Gesicht
° gegen Osten gekehrt, jedes für sich tn
' einer besonderen Ruhestätte. Wehr und
° Waffen haben denselben ihre Kampfge
l «offen pararemäßig mit tn'ö Grab ge
legt; bet den meisten dieser Krieger fi»-
- denlvir noch deutlich erkennbar, we-in
auch stark oxyvicl, das kurze Scharrt,
l eine Lanze mit langer Spitze, wohl auch
i einen Dolch. Bet einem Jndivimum,
> dessen ungewöhnlich starkes Knvckenge-
rüste einem besonders stattlichen Nannc
> angeyört haben mußte, traf mar unter
l hacb dessen zerspattcnem Schärst außer
k den schon erwähnten Waffen tn ber Nähe
- der Halswirbel eine Agraffe oder Brüche,
l deren golvene Schmuckp.atke Mlt feiner
l Filigranarbeit versthrn und mst farbigen
° Steinen besetzt ist, aus der Meinen Rück
l feite ist die Art und Wesse, mit welcher
> die Brvche das betreffende Kleidungsstück
I zusammrngehalkcn hatte, ganz deutlich
s erkennen; an der Hüfte des Steletts lte
> gen Schnallen und andere Ueberbleibsrl
l vom Wehrgehänge. Am Fuße des Gra
' des fand man eine Reihe von Schmuck
' gegenständen, Luxusperlen, Fingerringe
' m der Form von sich in den Schwanz
l beißenden Schlangen, Rosetten »ut sn
'sner Arbeit nud zierlichen Arabesken,
sämmtlich von Bronze und stark oxydirt
Ein kleines Kreuz von demselben Metall,
ein silberner Beschlag, ohne Zweifel zu
einem Buche gehörig, ebenfalls mit dem
Zeichen des Kreuzes versehen, deuten aus
christliches Zeitalter. Aehnltche Schmuck
gegenstanoe, welche seiner Zeit in Rttt
west ausgegraben worden, hat man von
sachverständiger Seite als aus dem 5
und 6. Jahrhundert nach Christi Geburt
herrührend bezeichnet, so daß wir nicht
weit fehlgreifen werden, wenn wir diesen
Schmuck und diesen Wessen sammt den
muthmaßltchen alemannischen Besitzern
rin über tausendjähriges Alter zu
schätzcn.
Aus Frankreich wird geschrie
ben: „Der Geist und Stand der Armee
ist, was Schlagserttgkett nach außen be
trifft, wirklich noch recht schlecht. Ge
rade die intelligentesten Offiziere sind
sehr besorgt darüber, sie blicken mit Angst
auf die Möglichkeit eines neuen Krieges,
besonder- mit Deutschland, und meinen,
daß, wie die Armee sich jetzt mache, sie
eine Niederlage, schlimmer wie 1870, er
leiden könnte. Diese Stimmung herrscht
aber mehr tn den mittleren Rangstufen;
die „großen Mützen" nach oben und die
Lroupiers nach unten, sie sind nach wie
vor überzeugt, daß sie überall Sieger
bleiben würden, wofern sie utcht —rrerra
thrn würde». In die inneren Händri
sich nicht mischen zu müssen, das ist da
gegen in der ganzen Armee frommsirr
Wunsch. Chanzy wird in Versailles fe
tirt; wie Ducrot beschaffen, ist wrltbe
kannl; MacMahon über wird mit jedem
Machthaber gehen."
Vermischtes.
DicPeunsylvanisch Deut
s ch e u, schreibt das Pittsburger Volks
blatt, gelten gemeinhin bet Len übrigen
Deutsch Amerikanern als eineArt verlas
sener und verlorener Bruderstamm, der
allerdings an dem speziellen Stamm sei
«er Nationalität seithängt, zu der Ge
sammtheit des deutschen Elementes aber
kaum noch i.r Beziehung steht. Vom
geistigen Leben derselben macht man sich
keine großen Begriffe und ihren sittlich, n
uno intellektuellen Standpunkt bemißt
man nach den saftigen „Stories," die
dann und wann eiu Lanvblatt bringt,
schöne Geschichten, „wie' die Sally mit
ihrem Buwe geschpärkt Hot," und der
gleichen mehr. Wer indessen aus so trü
ber Quelle sich ein Bild der Deutsch-
Pennsylvanicr macht, kommt von der
Wirklichkeit weit ab. Thatsache ist, daß
in Mittelprnnsylvanien, namentlich den
mehr nach dem Osten gelegenen Coun
ties, sich unter den Deutschen ein geistt
geS Streben kund gibt, vor weichem die
Deulsche» mancher großen Städte be
schämt zurückstchen müssen. Mittcl-
Pennsylvanien bat Lehranstalten aufzu
weisen, die zu den Vesten des Landes
zählen ; deutsche Lehrerseminare und
Kirchengemcincen pflegen un" verbreiten
die deuffche Sprache, für deren Studium
sowohl Privatscbulen vorhanden sind,
wie auch tn den öffentlichen Schulen ge
wirkt wird. In mehreren der LountieS
bestehen deutsche Gesellschaften, und na
mentlich dem Streben dieser ist der Auf
schwung zuzuschreiben, den das deutsch
penusylvcrnffche Wesen in den letzten
Jahrzehnten genommen hat. Die Ein
sührurrg des deutschen Schulunterrichtes
ist von diesen Gesellschaften in vielen
Städten Lurchgesetzt worden, und zwar
in einer Weise, welche die Opposition der
Anglo Amerikaner mit ruhiger, leiden
schaftsloser Argumentation und gewin
nendem Entgegenkommen entwaffnet hat.
Auch in der Politik hat man für unsere
Muttersprache zu wirken gewußt, freilich
nicht mit Parteiklepperei, sondern einfach
dadurch, daß man die Besetzung des
Amtes der Schuldirektoren als einen der
wichtigsten Punkte tn dcr Lokaloerwal
tung erkannte. So wird jetzt im In
nern des Staates von den Deutschen
gearbeitet, und aus dem verloren ge
glaubtm Stamme entwickelt sich ein
kräftiger Trieb, der seine Gieichverechti
gung mit dem verwandten anglo ameri
konischen Elemente bekunden kann.
Die Jlls. Staatszeitung schreibt:
Wer zihlt alle die zügellosen Ausfälle,
die vv» Amerikanern, namentlich von
„frommen" gegen dre „deutschen Ungläu
vigen" gemacht worden sind und gemacht
werden. Wie eifern die engherzigen
Zeloten von den Kanzeln gegen rie Teu
tonen, die in ein Konzert oder gar ein
Theater gehen, um einige vergnügte
Stunden im Kceise ihre«- Familien und
Freunde zu genießen. Und nun veran
stalteten dcr Damen einer der vornehm
sten Kirchengemcinschasten der Stadt
eine Unterhal.ung, zunächst für die Mit
glieder der „Union Park Congregationa!
Church," sodann aber auch für bas
Publikum im Allgemeinen. Gegen Er
legung von Eintrittsgeld ist Jedermann
berechtigt, dieser Unterhaltung theilhaftia
zu werden. Und worin besteht dieselbe ?
In der Aufführung einer Posse mit
Gesang und Tanz! Und wo
findet diese Aufführung Statt? -- In
der Kirche! — Ja, ja ! wir scherzen
nicht und wir übectreiven nicht. Sänunt
liche englische Zeitungen bringen längere
Berichte über diese Aufführung, tn der
dieselben selbstverständlich sowenig etwas
Unrechtes hsehen, wie die „frommen"
Schauspielerinnen selbst.
Anläßlich des tm Jahre '73 in
Cincinnati stattfindenden 13. Bundes
turnfestes des nordamertkanffchen Tur
nerbundeS erläßt das Central Comite,
Äbthctlung für geistige Bundesübungen,
an die Bundesvereine nachstehenden Auf
ruf:
Das sogenannte geistige Turnen hat
bei den Bundeöturnfesten noch niemals
die Würdigung gefunden, die ihm ge
bührt. Eine Aenderung in dieser Hin
sicht beabsichtigend und von dem Wunsche
ausgehend, bei unserem wahrscheinlich tm
Frühjahre stattfindenden Turnfeste dem
Publikum nicht nur die Leistungen auf
dem Gebiete des körperlichen Turnens
zu zeigen, sondern auch unsere Tendenzen
klar zu machen, will obiges Comite bei
dem Feste öffentliche Vorträge und De
batten neben dem PreiSdeklamiren ver
anstalten. Es sollen wo möglich zwei
Vorträge von je einer halben Stunde
gehalten werden, eine Stunde soll der
Debatte über ein passendes Thema und
eine Stunde dem PreiSdeklamiren ge
widmet werben. Das Comite ist jedoch
außer Stande, etwas Derartiges zu un
ternkhmcn, wcnn cs ver Bctheiltgung
der Turner nicht sicher ist. Ihr seid des
halb ersucht, innerhalb der nächsten zwei
Monate dem Unterzeichneten mttzuthei
len, wer von Eurem Verein Willens
wäre, sich an einer öffentlichen Debatte
zu vetheiligen, wer einen Vortrag zu
halten beabsichtigt und wer Theil am
PreiSdeklamiren nehmen will. Das Co
mite behält sich die Auswahl unter den
eingcsanvtrn Namen vor und wünscht
zugleich Vorschläge für ein Thema zur
Debatte.
Besonders wird den Vereinen noch
empfohlen, Diejenigen, von denen eine
allrnfallsige Thettnahme erwartet werben
kann, speziell von diesem Zirkular in
Kcuntniß zu setzen.
Pb. Rappaport.
In NewIork erschoß sich der 25-
jähctge Vergolder Hermann Krause.
IuLafayette, Jnd., hatte Frau
Hubbarb das Unglück, ihrem Kinde,
während sie demselben die Nägel mit
einer Schecrc schnitt und dasselbe unruhig
wurde, ein Auge auSzustechcn.
Im M o na t N o v e m ber fanden
in den Ver. Staaten 103 Eifenbahnun
fälle statt, 19 derselben hatten Todesfälle
und 26 Verletzungen zur Folge. Vom
1. Februar bis 1. Dezember ds. Js. er
eigneten sich 483 Unfälle auf Etsrnbah.
nen, bei Lenen 245 Personen getvdtct
und 793 verwundet wurden.
Kirchliches. Die sechs Neu Eng
landstaaten haben bei einer Bevölkerung
von 3,545,043 Seelen — 5,421 Kirchen,
während die sechs südlichen Küstenstaa
ten des atlantischen Ocrans bet einer
weißen Bevölkerung von 3,450,903
Seelen — 11,467 Kirchen aufzuwrisen
haben. Die 28,115,641 Einwohner der
Ver. Staaten liegen dem Gottesdienste
in 62,522 Kirchen ob.
Fortschrittliches. In Law
rence, Kansas, schoß ein zehnjähriges
Büdleiu auf seine Mutter und brachte
derselben eine so schwere Wunde am
rttkiuebc,. datz Muhrjcheuttich Ampu
tation nötbig sein wird.
Eine Mutter erfriert mit ihren
drei Kindern im Bett. In der schr.eckli
chen Samstagrracht erfror in einem Log-
Haus auf der Grrmain Pcairtc, bei
Springst,ld, JllS, eine Mutter mit
ihren Kcnderu. AkS mau sic fand, lagen
sie alle vier in rincm Bette, d-.e zwei
kleinsten in der Mitte, die Mutter und
das. älteste Kind auswärts, mit einem
alten Quilt bedeckt—steif gefroren. Um
das Hans war n'cht ein Stückchen Hol;,
um Feuer zu machen. Kein Name bis
jetzt zu dieser traurigen Geschichte.
Der Bra n d in Barnum's Mu>
,senm. Die Menageue des Herrn P. T.
Barnum, die am vorigen Di nstag Mor
gen in New Aor! vollständig abvrannte,
war unstreitig die schönste in Amerika.
Bon den Thieren sind bekanntlich nur
zwei Elephanten und ein Kameel geret
tet worden, so daß also die Folgend?» in
den Flammeri umkamen: Zwei Löwen,
Werth beider KlO.OOO; zwei beagalische
Tiger, Werth beider -i5,000; ein Leo
pard, -2000; Schaf aus den Rocky
Mountains, -200 ; eiu Albino Reh,
-500;jrbcffynischcSWarzenschwetn,-250;
Liama, -250; Zack, eure Viehcace aus
Tibet, -400 ; Eleenthier, -200 ; e,n
Strauß -1500; fünf Schlangen, -100;
vier Giraffen, jede zu -20.000 geschätzt;
die „glückliche Familie" (v. h. Katze,
Hund, Ratte, Racoon und eine Anzahl
Vöacl in demselben Käsig); ein großer
Affe aus Asien, -400; rin Stachelschwein
und ein Dachs; ein gutes Exemplar eines
„Löwentöbtendcn" Affen, -600; zwei
Leelöwe» -1000; ei« gehörntes Pferd
(Gun). -500; zwei Eisbären, -2000;
vier gehörnte Rehe, -600; zwei Robben,
-100; ein großer Strauß, -2000; drei
Elephanten, zusammen -10,000 und
zehn auf -2000 geschätzte Kamcele. Die
auSgelwpften Thicre und andere Merk
Würdigkeiten waren in 30 Gruppen ab
gctheilt, von denen jede einen Werth
von -2000 biS zu -8000 besaß.
Karl ft e i n z r n, so schreibt das
N. I. Journal, hat bitteres Wehe
empfunden ob des Mißerfolges seiner
Vocllsung über die Abschaffung der Prä
sidentschaft in der hiesigen (New Aorker)
Turnhalle. Er glaubte zu einer Schaar
von Jüngern und Gläubigen zu sprechen,
die seine -chorte htnaustragcn würben tn
alle Welt, um die Völker zu lehren und
sie zu bekehren zu der alleinseligmachen
den Kirche von Noxdury, — und er
mußte erleben, daß man nur gekommen
war aus Neugierde, um über den alten
Narren und seine greise Jmbecillität zu
lachen. Er hat denn auch ein papierncö
Donnerwetter in seinem „Pionier" gegen
die Spötter loSgelasicn, welches sich be
sonders tobend über dem Haupte des be
kannten New Jorker Corresponsenten
westlicher Blätter. Udo Brachvogel, ent
lud. Dieser hatte es der Mühe werrh
gehalten, in einer seiner Corrcspondenzen
jenes Abends in der Turnhalle zu ge
denken und unsere Charakterisirung Hein
zen's als eines auf verwittertem Gemäuer
Hangenden, entblätterten und stachligen
Dornbusches zu Mren. Der große Carl
strengte seinen Scharfsinn an, wie dieser
Hohn zu rächen sei, und kam, da er
weder an der Persönlichkeit, noch an den
Leistungen des Correspondenlen Etwas
auszusetzen fand, mit der sublimen Idee
nieder, dessen Namen zu einer Waffe
gegen ihn umzuschmicden: aus „Udo
Brachvogel" machte er „O du Brech-
Vogel!" Brachvogel leuchtet nun dem
kindisch gewsrdenen armen allen Manne
in einer Corresponbenz an den „Lvuts
ville Anzeiger" ganz gehörig heim.
In E u r c k a, einer kleinen Sta
tion an der Wilmington-, Charlotte und
Rutherford Eisenbahn, ungefähr 80 Mei
len von Wilmtngtou gelegen, feierten die
Nitglieder und Anhänger der Lowery
'schcn Räuberbande, ihr Weihnachrssest.
Stephen Lowery war abwesend, doch
Andrew A. Slrong hatte sich mit seinen
Freunden cingefundcn. Gegen 2 Uhr
Nachmittags stahl einer der Neger, welche
sich tn einem Laden aufhielten, eine An
zahl Schlösser, und als der Clerk Wil
liam Wilson ihn aufforderte, die gestoh
lenen Gegenstände zurückzugeden, wurde
er mit Drohungen begrüßt, und er war
deshalb froh, als die Bande balv darauf
den Laden verließ. Eine Stunde später
kam Andrew Skrvng in dcu Laden zurück
und befahl dem Clerk, sofort das County
zu verlassen. Gegen 5 Uhr kam noch
einmal wieder uno drohte, daß wenn
Wilson nicht das County verlassen
würde, er ermordet werden würde.
Strong schickte sich an, den Laden zu
verlassen, doch Wilson nahm eine mit
Rehposten geladene Flinte und jagte
Strong die ganze Ladung in den Leib.
Er starb augenolickiich und seine Leiche
wurde dem Sheriff McMillan üvergeben.
Dcr Clerk, William Wilson, erhielt so
fort HlOOO auobezahlt, die Belohnung,
welche ans die Auslieferung eines der
Gauner, ob todt oder lebendig, ausgesetzt
ist. Von dem Staate wird er noch
-5000 erhalten. Man ist m jener Ge
gend über die mnthlge Thai WUson's
nicht wenig erfreut und man hofft, dap
der letzte der „Sumpfengel," Stephen
Lowery, seinen College» balo Nachfolgen
wird.
Ein feuerspeiender Berg
tn Ohio. E,n Ohiocr Blatt schreib,:
„Es scheint, daß Roß County eine Be
rühmtheit dadurch erlangen soll, einen
Luican oder feuerspeienden Berg in sei
ner Mitte zu haben. Wenn dieser Vul
can jetzt noch unbedeutend genannt wer
den kann, so ist koch aller Grund zur
Befürchrung da, daß derselbe noch große
und verheerende Dimensionen annehmen
werde, und Lies vielleicht in kürzester
Zert. Am Pain: Creek Lhale, 3H Mri
len oicsseits Bainbridge, liegt rin hoher
Berg, welcher als „Cvpperas Mountain"
bekannt ist; derselbe ist reichhaltig an
grünem Vitriol, Salpeter und anderen
Mineralien. Ungefähr am 1. Oktober
bemerkte man aus ver Bergfläche hellaus
brennende Feuer und manchmal sah man
eine dichte Rauchsäule aufsteigen. An
fungo hielten die tn der Nähe wohnenden
Leute diese Feuer für brennendes Srrauch
werk, welches durch Jäger angezündel
worden sei. Als dies jedoch Wochen
lang ohne Unterbrechung anhielt, beschloß
uian, der Ursache nachzuforschen. Als
man sich dem Berge nahirte, bemerkte
man, baß die Erhöhung selbst in Brand
stehe. Der Grund brannte, aus den
Oefsnungen des Bodens schossen Flam
men und Rauch empor, und in einer be
deutenden Entfernung von dem Feuer
war bec Boden so heiß, daß es für eine
barfüßige Person unmöglich war, dasclbst
stehen zu bleiben. Alles dies ergab deut
Uch, daß der Berg im Innern brenne,
und es wirb angenommen, daß die tn
demselben enthaltenen Mineralien durch
Strauchwerk, welche« Jägcr tn Brand
setzten, Feuer singen. Letzteren Angaben
zufolge nahmen die Flammen an Hitze
und Umfang zu und nicht lange mehr
kann es dauern, so wirb der ganze Berg
in ein Flammenmeer gehüllt sein."
Bu nd es gesetzt gegen Wcin
fälschung. Aus Washington wird
berichtet, daß tm Steueramt daselbst ein
dem tongreß vorzulegender Gesetz
-/'-Uw;i*k ftt'i, S lvche der Amerikanischen
Weinvauein ntsd zur Verhinderung der
Fabrikation von nachgemachten Weinen
vorbereitet werde. Das Steueramt habe
sich an die Herren M Schenk, E A Thomp
son, Zimmermann L Co, und L Bucha
nan in Cincinnati, sowie an mehrere an
dere bedeutende Weinbauern im Westen
um die nöthige Aufklärung über den '
Gegenstand gewendet.
In NewAork starb ein alter '48r,
.Emil Kiesewctter, im Alter von 57 Jah
ren, ein gelernter Schriftsetzer. Er war
der Sohn des Berliner PorcellanmalerS
Kiesewetter und huldigte drüben stets dm
fortschrittlichen Idem, weshalb ihn na
türlich auch die Bewegung von 1817 und
'48 nicht als müßigen Zuschauer ließ
Mit der Begeisterung und dem Feuereifer
eines jungen Mannes war er einer der
Ersten, sich in die Bewegung zu stürzen
nnd mit That und Schrift für dieselbe zu
wirken. Bleibende Zeugen dafür sind die
Lieder (3 Bändchen, in Cvnstanz), in
denen er die Jugend zur That anfeuerte.
Als Hecker in 1848 seinen Zug von Cvn
stanz in's Werk setzte, forderte Kiesewetter
mit hinreißenden Worten seine Freunde
auf, der Freiheitsfahne zu folgen. Und er
selbst, wie wohl ein schwächlicher Mann
von kleinem Wuchs, ging ihnen dabei mit
seinem Beispiele voran, indem cr, die
Flinte ausnehmend, sich dem Freischaarm
zuge anschloß. Nachdem Fickler als Ge
fangener auf den Hohcnaspcrg gebracht
worden war, übernahm Kiesewctter die
Redaktion der „Seeblättcr" in Constanz.
Nach der bald darauf erfolgten Uebergabe
von Rastatt flüchtete er sich, da er wegen
seiner revolutionären Schriften verfolgt
wurde, in die Schweiz und nach kurzem
Aufenthalte daselbst nahm er über Frank
reich seinen Weg nach New Aork, wo cr
seit 1850 in dcr Office des „New Dörfer
Demokrat" ununterbrochen thätig war.
VirrbrLlle'ttnri.
jMTommerseld n. Co.
(früher Odenwald L Jvh's)
D ierb raue re».
N». 7 Calverton NoaÄ,
nah- Frcderick Avenue
Bestellungen auS der Stadt, ,>-.ch von
auswärts werden bestens besorge. i-ectmit
LM"VS L?"rV
Aktien-Vrauerci,
Office bei W m. Hrise, Ecke Taster,.
Ave. und Concvrd Str.
Bestellungen von hier »nd auswärts werde
prompt de,orgt. >7apr—Ndez)
EM GcorqeStad's
ttLLä-i Canto»
Lagerbier-Brauerei,
Ecke der Lancaster- u. Burke Str^
Baltimore, Md.
B-stestyLgen werde p omvt besorgt, ilavr—
-FM Bohrr Bauern schmidt's
,.LM Brauerei
Garren-Wirthschaft
Almapolis Rvad.
Dem geehrten Vndlikum zur Nachricht, dass ich
meinen aus das Befte hergerichtet
Küche und Keller mil Allem, was die Jahreszeit bie
tet »ersehn habe uns inde zu zahtzeichem Besuche ein.
Ivl>» Banernschrnidt,
«pr28,Zwl> Annapolis!1>oad
WLLa? (früher John Bai er)
r «s L-» L" LL HL «Ä r,
Eckr von Äanton Avr. u. Bairr's Alley.
Baltimore, Ms.
.Mw Brstellsr-zen von NuSwäriS werden prornp
(mail-jl)
MLOiMI öM'L
Bierbrauerei,
Garrison Lanr, nahe Frcderick Roctt',
-?!?!!!.. _ B o ltimo-,.
.. MM Lagerbier-Brauerei
«SÄ.NÄSV.
jaulst Beiair Noad. Baltimo-e
HM George Bauernschmidt's
Bier-Brauerei,
an der Belatr Road,
sanLü—jl Greenwood Park.
jWH U. Hönervüg 1,
bor-L H'Ln,L"r»sL».rr. L.!
Brauerei,
Highland Town, Baltimore County.
Bestellungen werden prompt besorgt. avrlO sl
M Höhn BauernsÄmiLL'tz
KZ L e r - B r « rr e r L i,
an der AnnavoliS Road»
Geschäfts-Lokal: 281 West Nratt Gtr,
sapr24-jl>
MMM Mrdrr's
Bierbrauerei,
anHarford Road, Baltimore Lv
. «O- Bestellungen sür BNr können tn Herrn A,
Heiviug'S Lbirthschasl, Nr. 7b N. Gapftr. gemach;
werden u. finden prompte Besorgung. nooiäst
LUD Kvtzüsor's
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Wrst Pratt Straße, Lcke Frrderick Road
Baltimore, Md.
Friedrich Schneiüer'L
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Canton,
2üapr—I2mt 3. Avenue und willvnstr
Voarad ÄLeßmarrn'S
IML agerbier-Brauerei,
tm Darley Park, an Harford Road.
Bestellungen können in Herrn Reddehase's Wirti,
schalt, No. 73 Gay Str. gemacht werden und finden
prompteBesorgung. maiijl
Georgs D abft ' s
Bierbrauerei,
Ecke 2. Ave. und O'Donnrü Str.,
Canto», Balto. County.
Bestellungen sür Bier in und ausserhalb der S rad
werben stets angenommen und prompt besorgt
John F. Wirsinrr'S
Lage cbierb rauer ei,
Belair Avenue,
icbrlsi Baltimore
AdministrationS - Anzeige.
e>:S wird biermit Skackricht gegeben, dag die
vomWaisengcricht der Ba Einö
den Belegen bei an oder
vor dem t. Juni t373 anzumetden, widrige, falls
sie gesetzlich aller Ansprüche an besagten Nachlaß ver
lustig werben.
Nachlaß schulden, sind ersucht,
iinte.Ichnedcn am ... Nvo.
svm. Körte
Gco. M^meling,
Ä uöwa ttderer.
Solche, die Verwandte auS Deutschland herübcr-
ich benachriä^
Preisei/oie Auswanderer, sür w/lch« ich die Passage-
Icheine aussertige, desördern lasse. Alle Aufträge
sür Dampfer- »der Scgeischiss-Lontrakte werden
prompt »«sorgt.
m. Schnauffer, Wcck»r»sfice.
M Wvmk Keakr,
o- -2-2 bi
zwischen Kay et» und öexington Str.)
Importeur und Händler
, von
. Gsaszer--, fr au;
- wie
California, CntnwSa und tfoncsrd
SSkineA
empfiehlt sei» großes Lager
Wleorrneriäufern zu den billigst«» Preist».
Auch inacht er seine Kreunde. sowie das Publt
kam im Allgemeinen. a»i seine» riLei»>H!g!n».aus»
merksam, wo obixe Weine bei GlaS und Flasche
»»Sgeschäukt werden.
Unterzeichnete theilt mii, bas; sie obiges Grschät
»Mer dcr alten Firma aus gleiche Weise sortjühre»
wird, nnd bittet die geehrten Freunde und das ge
sammlc Pn»likum auch ierner »m geneigten Anspruch
Sathint« Teust Wittn-r.
Ä^p. 's HH?c';
(Ä G „'// .'H
Mi NNMMMNW
HMmmmLLrM
Julpörtcnrc,
öko. KkZ Gnd Gay StraHe.
eavrll—il)
MMltzrlM Lkorzii,
Importeur vn
Weinen rr « d LrcjvrrrA
empfiehlt sein reichhaltiges von ihm selbst imyortir
tcS vager in deutschen Weinen, Clarets uno Cham
Nye und Bourdon Whiskeys' Sardi
neu und Käse; Wiederverkäusern wird es lohnen
bei ihm vvrznsprcchen.
S7o. 37 Nord » Gav - Sirasie ,
-—. -----..
E 0. U.' köcker.
.
Importeur und Berkauscr vov
ZSeüsiLraNdrcs, ßog»sc
Girr, Whrskctz. NaktzSerrtz Stzruv.,
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No. 803 West Pr alt Sie.
(1uriS-h) zwischen Latas uno Harn Ler-
EWS.« Irnpsptcur und Vcrläuftp vsv
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Cognac, Punsch-Essrnce,
Mo. Csmdeu StrnHs
ItiL-jl jwlschen H nover und Eharp Slr.
EM- WoLltLS
Importeur «nsiäudlschrr Wrin
S. W. Ecke Baltimot-e und Light Str
Lsterirt zu den billigsten P?e!ken lein wohl nssor
tirkes enger von Rh-in-, Sherry- Por
uns französischen Rvthwcin-.u, sowie Charles Heid
»'Co ahvagn er vnb Rheinweine in
Groß» nnd itleinverka, f H, KZ o i >< e.
M V. 6. LeffjWr,
Importeur von
d e rr r f,D e !k Lb t rk e rr unt
Mtnerirlwtdffer,
No 102 West Aavcttcstr.
C. Siebert. F. Sirgrt.
SM Liedort L
E^JmPorteurs u, Händler
Msiir, LrLnäivL, (-»In, n. v. r?
73 Centre Market Spare, Ecke PraU Sir
Wir machen dem g«ehrten Publikum die crgel ene
Anzeige daß wir an obigen, Platze ein Wein- und
rüquor-tiieschäft eingerichtet Hatzen, welches „ns in
den Stand s-yt a" e Bestellungen in oder außcrhaib
der Stadt stets prompt auSzusührrn
Ties »t L>'
WiNarykand Wein
von
Oka«. I'. VVoinberZ
beim Relay House, Balto. Ohio R. R.,
Niederlage bei Geyer L» Wilkens,
l22 West Lomdarv Str.,
(ImrzlLmr) zwischen Charles und Havover.
LWMsLake Erie Island Weinhandlung
Empfehlen ihr reichhaltiges Lager von deutschen
nnd einheimischen Weinen z B. Catawva, Concord,
Delaware und virg. Secdling (besonders
zu empfehle» sür Familien - Gebrauch), Cognac,
Holl. Gin, Olo und Scolch Whisk y, sowie
Caviar, geräucherte Störe, Sardine -u. s. w.
No. 21 L) noverstraße,
(Akiö.stiiitO gegenüber kein M-rkt.
Hrriusnn Struth,
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Südöstliche Ecke don
Charkes nnd Pr«LL Str
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Altem Bourbon und Roggen WbiSkttS
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Mag«?rr.'BLLters
Dickvs (deutschamerika
nUcherSchuiiiieister). Herr
» teh Gpinoel, bist Du eeri
- ni Was bringt Dich hirher Ü )W
Gn d e (irisch ein. «M
bin's. Ich habe das
armselige Leben draußen satt. Du kennst cü ta —
zu wenig zum Leben zu viel zu n Sterben
D t ck u ö. In Du thatey rs cht hteherzu kämmen
denn hier wenigstens braucht man nicht zu verhun
gern.
Spindel. Man sieht Dir'» an ! Du machst
ja jetzt Deinem Namen alie Shre.
D , ü u s. Na ob k Zch werde Dir als gutem
Freund auch das Geheimriltz davon, inittheüen. Als
ich hiehcr nach Baltimore kam , litten alle Leute en
Dyspcpsia und Du trafst fast nur dürre Leute nri
qrL'.nlichen Gesichtern H>ure sieh' Dir mc! all' die
jovial «uSsehenken, corpulenten qlten Herren an
die hie, aui der Straße herumlauien. Sre Alle Tu
anns! Dich daraus verinstcn, trintr» das unüder
restliche Lftagenbitters von
L- HNLLMLLL,
KLern« und Liquär-Hattdlun;;,
Süd Broadway,
Deutscher Scus unv Salat - Ocj.
Vorzüglicher
Tafelfenf und Salat-Oct
beim Faß, Gallone und in Flaschen verkauft.
A. Nvder.
Ocilfi.sl No. S Süd Frescricksir.
Ein« Sendung
Berliner Gerraide-Äümuiel
A. Martini,
Gougb und Dallas Stft,
-t iir Cokrh a^cn'en.
Angedotc sür Postmarken.
Pa' s c? Departement,
Washington, 12. Dezbr. 1872.
elr- Angebote werden verlangt
vo-r »i- io.rens, Stahldich« und Platin-Druckern,
»uö w eben in diesem Departement dis Freiing,
d u zehnten (10.) Iniiunr 1878, Mittags 12 Uhr,
-uigkqengeiioülmen,iür die Lieferung von Posinrar
für vieri ahrr, beginnend am ersten (1.) Mai
.Qua 1 t ä t d c r P o st,» a r k e ».
Die Posimarken müssen gesickert werden, Wiedas
Depa-temeut versüat, von Gtahlvla'ten in der höch
sten Nollkommenhei'der Kunst des Stahlstichs ver
fertigt und oi jotchen wurden gedruckt, wie von dem
Departement ansgrwähit wc den, in der besten und
angenussenste» Weise, stu-lche in jeder Bezieh»,m t/'„
gegenwärtig Niark'n giftä, sind, aus der
besten Qualität Papi-r, siis diesen -Zweck 'geeignet,
vollständig geleimt mit der besten Qualität kleb,„den
Leims, in solcher Weise durchlöchert, daß jede ein
zelne Marke leicht nbgcnonrmen und gebraucht wer
d n kann. Die -stogeiz müssen gut g preßt und Io
verpackt sein, das, sie nicht aneinander kleben können.
Dieselbe» müssen mit aller möglichen Geschwindig
keit geliefert werden, in iolche» Quantitäten wie von
dem Departement bestellt wird, »m den täglichen
Bedarf dcr Posiineist.r und Postagenten zu bcsriedi-
BorrathanHand.
Der Contrakior loil ,u jeder-jeir einen Vorratb
der verschiedene,, Klassen von Stempeln bereii haben
linier der Aussicht des Agenten des Departement, zu
alle» Zeiten der Beisertigung, um bereit zu s in,
sede Bestellung des Departements auSzusühren u-d
sich gegen irgend und alle Zufälle vorzusehen, die
vielleicht während der Dauer oes Contrakts Vorkom
men könnt », sodaß jede Bestellung des Departe
ments vr mpt besorgt werden kann, und das Depar
tement soll das Recht haben, von dem Contrakior zu
irg-nd einer Zeit währenddes EristirenS des Con
trakts zu »erlangen, eine Extra-Quantität Ma ken
»» liefe n, die einen Bctars von drei M .natcn nicht
übersteigt.
Verpackung.
Marken, t je über eine Secroute verichifft werden
sollen, müssen sorgfältig in hermetisch versiegelten
Blechkäste» verpackt werden und in starkes ManiUa-
Papier cingewickelr werden; alle andern müssen ent
weder in starken Pnvpdeckeischachteln, an den Kanten
nnd Ecken »ns Museiin verbunden sein und mit zwei
Bogen van starkem Maniüa-Papier umwickelt sein;
oder iii starken Manilla-Couvcrten eingewickelt wer
den, wie die Q"ant>tat, die versandt werden soll,
nothig maHt; alle Pnckete solle» so eingcpaUt wer
den, das, der Agent des Departements im Stande
ist, sie zu versiegeln.
Formulare.
Außer'em ist dcr Coniraktor verpflich'et, Etiket
ten zu lie ern, und jedes Packet so zu adrcsstrcn, wie
die dsi vom Agcntem des Levarte
täglich > wöchentliche, monatliche und vierteljährliche
Berichte, ürer die Nummer» und Klasse» der ge ic
serten Marken.
Sch ätzung der ersvrderlichen
Quantität.
zig Millionen »»schätz?, die durchschnittliche Bcrmeh
rung ist acht vierzig hundertstel Prozent.
Für die nächsten vier Jahre wird es geschätzt daß
zur selben Rate der jährlichen Zunahmen zwei Bil
lionen, achthundert und dretundachtzig Millionen
Marken gebraucht werden.
ES muß jedoch verstanden sein, daß Angebote, die
unter kies.r Anzeige gemacht werden, alle Marken
einschließen, die von dem Departement während des
Cont akt-TcrminS ohne Hinsicht aus die oben ste
chende Säätzung gebraucht werden, weiche den Bie
tern nun sür die Jnsormation und Leitung angege
ben ist.
A b I res er u n g:
Es mag vielleicht von dem Contrakior verlangt
werden, die Marken in eorzelnen Packe cn zu liefern,
wie oben angeo den in der Post Office an dem
Platze, wo dieselben verfertigt Wersen, oder in sol
chen Quantitäten im Post Office Departement zu
Washington, D. 2., (jeoc Klasse separat gehalten)
wie der General-Postmeister verfügen mag.
Stempel, Walzen» nd Platten.
Da die Stempel, Walzen und Platten, von wel
chen Postmarkcn jetzt gedruckt werdor, das Eigen-
Bersügung stehen, wie hiernach angegeben; nud der
Lrntraktor ist verpflichtet von solchen Stempeln,
Walzen und Pla'tea, wo eS nothwendig ist, sie von
den eigentlichen Stewvein wieder hervorzubringen,
daß er am Tage ins AnsangS des EonrraktSterminS
eine genügende Anzahl Maiken von jeder Klaffe sür
die Herausgevung mreil hat, um di; täglichen lau
senoen Forderungen des Departements ohne Hinder
lich oder Bcrjpütung zu beso g ».
Der Lviiteasior wird weiter oe, pflichtet, allcStem
prl, Walzen und Platten in guter r.rdnung zu hat
ten. von welchen Mark.n georuckt werden tonnen,
und dieselben zu erneuern, wcnn cS notowcndig ist,
nothwendig s in, um an «tell/der jetzigen Art von
Marren zn lre.cn, oder von irgend welchen derselben
oser sür Benennungen von Marlen, die setzt nicht
im Gebrauch sind, jo sollen solche geliefert und gra
virt weroe» unter der Genehmigung des General-
Postrireisicrs im erhalb einer angemessenen Zeit; eö
soll alles in der besten Weise des Stahlstichs von
dem Contrakior und aus kosten Kosten gcthan und
au geführt werden. Alle St mpcl, Wa'zen und
Platten, die zu irgendeiner Zeit während der Aus
sührung des Contrakts gemacht oder gebraucht wor
sind, sollen das unbedingte Eigenthunr der Bereinig
ten Staaten sein, und sollen in gutem Arbeits-Zu
stande an den Gencral-Postmeistcr oder seinen aüto
r.sirren Agenten aus Berlangen abgegeben wersen.
Gebäude, Fabrikation rc.
ES wirb verlangt, daß die Fabrikation dcr Brief
marken in einem feuerfesten Gebäude und iir Zim
mern staltfindet, welche von denen getrennt siud, in
denen nnocre Arbeiten verrichtet w.rdeir und wenn
üieMarken fertig sind, müssen dieselben ln einem
seuer- und diebcSsestcn Schrank oder Gewölbe ver
wahrt werden, welche besonders zu diesem.-zwecke
eingerichtet sind, und die erwähnten Zimmer,
Schränke und Gewölbe sollen jeder Zeit der Inspek
tion eines Agenten .cs Departements zugänglich
sein.
Berichte.
Vom Coniraktor wird verlangt, daß er wöchentlich
beschwdrr, wiemclcMarken aiigeserligt word.il sind
(ganz je.tig, the lweise fertig und verdorben), ferner
die Anzahl der Woche vera sgadlcn
vorhanden sind. Alle verdorbenen Marken sind in
Gegenwart des ContraktorS oder seines Stellver
treters von einem Agenten des Departements zu
vernichten.
M a r k e n- A g e n t e n.
Ern Agent des Departements wird die Aussicht
über die Fabrikation, Ausvewahrung und Veraus
gabung der Marken führen; derselbe soll zu reder
Zeit zu den Zimmer», Schranken, Gewölben, in de-
Zutritt haben und der Eontraklor soll sci
' en Airarstellten, ohne Unkosten sür die Regierung,
ein passendes Geschäftszimmer anweiftn.
Contrakte nicht übertragbar.
den?
Beschränkungen (Reservationen).
Dcr General-Postmeister behält sich das Recht
vor, irgend eins oder alle Angebote, die seiner Mei
nung nach, den Zntcressen der Regierung zuwider
di,!gungei?nicht oder tm
Falle des Versuchs, bas Departement durch Fabri
kation einer schlechtere« Qualität, wie sie jetzt tm
Gebrauch ist, zu betrügen.
Bezahlung.
Bezahlung für wirklich abgeuesertc Mark.n findet
vicrteliähnich statt, »achd.i» die Rechnungen gehörig
untersucht und sestgesteut sind.
Vertrag-Bürgschasten-
Controls an
Ersorü'ernisse, welche in dieser Annonce aiigesüdrt
sin,, in Gemäßheu ihrer wahren Absicht und Mei
nung und .r Camion (Boiid) sirUen, wel-
S, Leite -26- und gevMigt au, 26. Ltugisit I6i2.
Dies Gesetz besagt, daß in, Falle ein Eviurak or sei
nen nicht^iachkommt^
so weiter bw de eriord.r.iche
Vcrrra . abgeschlossen und die Bürgschast gestellt ist;
Heu zu fordern, und daß der Coiuraktor innerhalb
von zehn Tag.,, „ach erhaltener Notiz »cm General
Postmeister den verlaiigren Bond eiuzuhändigeii hat,
gü.lig?ein- U ep te
Marken" nnd sic müssen an den dritten assistireuden
General-Postmeister, Washington, D. C., addres- ,
sirt stm.
John A. I. CrcSwcll,
Dez14,jat,cw Genera t-Poiliircistcr
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Meinen hiesigen und auswärtigen Freunden,, ö
Bekannten, sowie einem geehrten Publikum im AU
daß ich obiqeS La.'
käiistich an nnch gebracht und bedeutend rc
novirtu. ans s Benuemste für meine aeebrken Gäste
eingerichtet habe Gute Speisen und erfrischend
'f"r-inkr, wobei ich namentlich meine selbst impor
irrten W ei ne ni Erwähnung bringe, sowie
reinliches Lon,S finden mcmc Gäste jederzeit
Besuch sieht entgegen?
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ganz frei von Ihrer HeNnath bis nach Baltimore' ode
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> Gelder und Pa ckete werden pünktlich nach
i und von allen Tbeilen Eurova'S belorgt.
Wechsel ,r, beliebigen Betragen stelle ich aus a«
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Dänemarck. Schweden, Ruß'.n7>y. Schwei», Italien,
Spanien, Portugal, Orient. Angara. Süd-Amerika
Australien. Deutschland rc.
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Ferner besorge ich Sie Einziehungen von Erbscheit
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