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Luxemburger Gazette. [volume] (Dubuque, Iowa) 1871-1918, October 02, 1888, Image 6

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L h r o n i k.
—ln Dakota wuthet nordwestlick Mn
B ismarck und den Ufern des ob
souriflusies entlang ein heftiges (4k ‘ aitie f CU;
er. Man nimmt an, dah g €Uer burcb
umherziehende Jndraner, Wild zu
erlegen suchten, en ist. Einige
Rindviehheerden Folge des Feuers
Noth und
Heerde die wurde an den Mis
ser stilrzte und hinuber nach dem ostlichen
<Ufer schwamm, um dem Feuer zu entgehen.
Ein Mann Namens Wilson hatte etwa eine
Meile vom Misiouri entfernt sein Lager in
der Prairie aufgeschlagen und sich zum
Schlafen niedergelegt. Als er nach eini
ger Zeit erwachte, war er nicht wenig er
staunt, sich von Flammen beinahe einge
schlosien zu sehen, und nur mit Muhe ge
lang es ihm das Fluhufer zu erreichen.
Bei vielerlci Uebeln, wie Kopfweh,
Unverdaulichkeit, Verstopfung u. s. w.
schuttelt der zu Raihe gezogene Arzt be
denklich den Kopf, wie um den Patienten
auf eine lange Behandlung und eine noch
langere Doktor- und Apotheker-Rechnung
vorzubereiten. Und doch bedarf es da le
diglich einer Lauterung des Lebenssaftes,
wie St. Bcrnliunl Kraiiterpillen sie am
schnellsten und nchersten bewlrken. Adres
sire B. & Co., Box 2416, New
York City, um foftmfrei eine Probe zu be
kommen. Die Bt. Bernard Krauter-Pillen
sind in allen Aotheken zu haben. Preis
25 Cents.
Auf schlaue Weise ist der reiche Far
mer Zebulon Brown in der Nahe von
Alton beschwindelt worden. Ein fein
gekleideter Herr stellte sich kurzlich bei ihm
ein, der sich als Agent einer Vereinigung
von New Aorker Kapitalisten vorstellte,
welche Land in Illinois zu kaufen suchten.
Brown und er wurden über ein ziemlich
bedeutendes Stuck Land auch handelseinig,
namentlich da der Fremde einen sehr hohen
Preis zu bezahlen Dillens war. Damit
der Kauf ganz fest sei, schlug der Fremde
vor, dah ein Jeder -2500 in Baar hinter
lege als Reugeld im Falle des Zurucktre
tens. Brown fuhr nach Alton und holte
das Geld, wahrend der Fremde in der
Nachbarschaft blieb, angeblich um noch
mehr Land zu kaufen. Am Nachmittag
kam der Fremde wieder, zahlte Brown's
Geld-Packet und reichte ihm anscheinend
dasielbe wieder, erklarend, er wolle jetzt
gehen und sein Geld holen. Aber als er
fort war und Brown noch einen Blick auf
das Pocket warf, fand er, dah es nur oben
und unten je eine -20 Bill enthielt, sonst
aber aus gefarbtem Papier bestand. Der
Fremde ist naturlich verschwunden.
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Der Bundesrichter Foster in W i chi
t a, Hat die Farbigen Jake und Al. Tobler
und den Weihen Thom. Thurber wegen
«ineS im Jndianer-Territorium begangenen
Mordes zum Tode verurtheilt; sie sollen
am 21. November gehenkt werden.
—ln Seneca, herrscht Aufregung
wegen einer Bande von Pferdedieben, wel
che seit Kurzem im sudlichen Theil von Ne
maha County ihr Unwesen treiben. So
bald sie ihrer habhaft werden kLnnen, ge
denken die Farmer mit ihnen kurzen Pro
zeh zu machen.
—ln der Umgegend von Wich it a
wurde der vierzehnjahrige Robert Ness, der
in einem Bache sischte, von einem Jager,
der seinen eben auS dem Gebusch hervorra
genden Kopf wohl fur ein Thier ansah,
durch einen Schrolschuh todtlich verwundet
und geblendet.
Die Einwohner verschiedener Ort
schaften in Kansas haben sich entschlosien,
eine Streitmacht von 200 Mann auszuru
ften, welche in „N i e m a n d s l a n d" nach
gestohlenen Pferden und besonders nach den
Pferdedieben spilren sollen, welch' letztere
sich in einer Schlucht verschanzt haben sol
len. Leute, welche den Platz gesehen ha
ben, sagen, dah er verniSge seiner naturli
chen Lage und durch kunstliche Befestigun
gen fast uneinnehmbar sei, und dah es einen
schweren Kampf kosten werde, die Diebe
darauS zu vertreiben. Aber entlang der
ganzen Grenz- herrscht ein so unertragliches
Gefllhl der Unstchrrheit, dah die Bewohner
entschlosien sind, der Sache mit einem Mal
ein Ende zu machen. Vereinzelte Streif
zuge sind schon viele unternommen worden,
aber immer ohne Erfolg; jetzt wollen die
Bewohner der Grenzorte es versuchen, ob
sie nicht mit vereinten Kuislen etwas auszu
richten vermSgen.
—InW a b afh bei Winona Hat es
ein altmodisches Lynchgericht gegeben. Ein
3 a l a «d.
Dakota.
Illinois.
«ansa».
Minnesota.
Kerl, Namens Roh, der schon
lange die Beoolkern sein brutaleS
h-,,-. ,chi- ,-in-m
Gebahren die auf, indem er einen
r i*? 0 ” 1 * der ihm eine Rechnung brachte,
zusammenschlug. Die sammt
" MLnner des OrteS versammelten sich
>araufhin, fahten ihn, gaben ihm eine ge
hbrige Tracht Prilgel und stillpten ihm
dann ein Fah Theer über den Kopf. Der
Unhold Hat das Weite gesucht.
—ln Minneapolis ist dtt Ge
treidekaufmann W. G. Harley aufdie An
klage verhaftet verhaftet worden, der Union
Elevator Co. daselbst 15,000 Bushel Wei
zen durch Ueberladen von Wagen gestohlen
zu haben. Als sein Mitschuldiger wurde
der Speicher-Clerk Chas. M. Masar bei
gesteckt und unter -10,000 Burgschaft ge
stellt. Die Verhaftungen sind die Folge
der vor einiger Zeit seitens der Speicher-
Gesellschaft gemachten Entdeckung, dah
ihr 50,000 Bushel Weizen fehlen. Sie
hielt die Sache still und stellte Geheimpoli
lizisten an, die bald die Schuldigen sest
stellten. Man erwartet noch weitere Ver
haftungen.
Die grphen Muller C. A. Pills
bury & Co. in Minneapolis haben
seit vier Jahren ihren sSmmtlichen Ange
stellten, bte zwei Jahre lang in ihrem Ge
schaft gewesen sind, einen Gewinnantheil
gegeben. Der diesjahrige wurde dieser
Tage vertheilt und soll über -40,000 be
tragen haben.
—ln dem lehten Wochenberichte des
Minnesota'er Ackerbau-Bureaus herht es:
Der Drusch ist in Minnesota und Dakota
nicht weit genug vorgeschritten, um ein end
gilltiges Urtheil über den Ausfall der Ernte
zu gestatten. Nur soviel ist sicher, dah die
Ernteresultate, besonders im westlichen
Minnesota und im Lstlichen Dakota, sehr
ungleichmahig sind. Von competenter
Seite wird das Durchschnittsergebnih mit
Proz. geringer als das des vergange
nen Jahres veranschlagt. Das Wetter
war fur das Einbringen des GetreideS sehr
gunstig geblieben. Der Manitoba-Eisen
dahn entlang ist der Drusch des Weizens
fast vollstandig beendigt. Im Red River
Thale sind die Drescharbeiten noch im vol
len Gange, im Norden dieses Thales haben
sie erst begonnen. Der Minnesota-Wei
zen verspricht von sehr guter Qualitat, zum
grLhten Theile „No. 1 Northern", zu wer
den. In denjenigen Theilen, welche die
Wirkung des Frosts am Schsrfsten zu spil
ren hatten, wird der Ertrag sich kaum auf
die Halste einer Durchschnittsernte belau
fen. Dazu gehoren die Counties Traill,
Barnes, Grand Forks, Benson u. Walsh,
sammtlich in Dakota. Die Haferernte
wird angesichts der ausgedehnten, mit die
sem Cereal bebauten Ackerflache. in diesem
Jahre quantitatio besier ausfallen, als im
vergangenen. Auch Gerste verspricht eine
befriedigende Ernte. Flachs ist in einzel
nen Punkten des nordlichen Minnesota be
reits eingebracht. Welschkorn reift im
sudlichen Minnesota schnell heran, in eini
gen Theilen ist es bereits erntereif. Die
Welschkorn-Ernte wird eine sehr gunstige
werden.
Geld gut avgewendet. Bersuche es.
Funfundzwanziq Cents kostet eine Flasche
Allon’s Balsam, ein sicheres und zu
verlassiges Mittrl gegen Husten und
Braune. Wer ein Mittel gegen Schwind
sucht oder irgend eine Lungenkrankheit
wunscht, sollte die grohe -1.00-Flasche kau
fen. (Er enthalt kein Opium, sei es in
irgend welcher Form.)
Michigan.
ln R e p u blic brach in dem Spei
cher der Republic Iron Co. Feuer aus, das
die Erplosion mehrerer darin befindlicher
Dynamitpatronen veranlahte. Dadurch
wurden drei Manner, Namens A. Dam
rodt, P. Lebrand und E. Buller schwer
verletzt.
Am 19. September wurden in der
Michigan-Mine bei Jshpeming gegen
1000 Pfund Quartz zu Tage gefordert,
welche fur -8000 Gold enthalten. Der
Schaft ist jetzt 14 Fuh tief und Hat schon
-20,000 werth Gold ergeben.
Ein aufregender Vorfall ereignete
sich dieser Tage in Cen tero ille, bei
Three Rivers. Auf der dort abgehaltenen
landwirthschaftlichen Ausstellung wurde
auch ein Luftballon aufgelassen und dabei
verwickelte sich ein alter Mann in die Stricke
und wurde zum Entsetzen der Zuschauer,
Kopf nach unten, mit in die HSHe gerisien.
Mit Hulfe des im Trapez besindlichen Luft
schisfers gelang es ihm indessen, sich aufzu
richten, und er wurde dann glucklich nach
einem Aufstieg von etwa 1000 Fuh wieder
auf die Erde gebracht.
NebraSka.
—ln Bla i r erplodirte der neue
Dampfkessel in Hamilton's Schneidemuhle,
wobei der Jngenieur Henry Morrell und
der Heizer Alexander umkamen und 5 Ar
beiter schwer verletzt wurden.
Bei G ardner entgleiste der soge
nannte..Ooerland Flyer" Erprehzug der
Union-Pacisic Bahn in Folge einer ge
brochenen Schiene. Die Pasiagiere sind
mit leichten Berletzungen davongekommen.
Eine merkwurdige Wette auf den
Ausfall der Nationalwahl ist in N e b r a s
k a City zwischen zwei in der Nahe woh
nenden Farmern, Ole Johnson und HanS
Erickson gemacht worden, und zwar schrift
lich. Im Falle Cleveland gewahlt wird,
verpstlchtet sich Johnson, seine vierzigjShri
ge Frau an Erickson aus,uliefern, der ein
WiNwer ist, wShrend Erickson, falls Har
rison gewahlt wird, eine Kuh im Werthe
von -55 an Johnson zu geben Hat. Die
Wette ist mit Einwilligung der Frau in al
lem Ernst gemacht, bei einem GeschaftS
mann in NebraSka hinterlegt, und durch
einen Trunk feierlich besiegelt worden. Und
Frau Johnson soll den Siea Clevelands
wilnschen. Wird wohl ein Wahljur sein.
Luxemviirger Gazette.
Ohio.
—InN ew Ri H nrv n d Hat der Far
bige George W. Ringold die dortigen
SchulbehSrden gerichtlich belangt, weil sie
seinem Aufnahme in die Ssfent,
lichen Schulen verweigert haben.
Eine gerechte Strafe Hat in Li m a
ein fauler und brutaler Familienoater,
NamenS Asa RanSbottom erhalten. Er
zwang nicht nur seine Frau. ihn selbst und
die Kinder zu ernShren, sondern mihhan
delte sie auch auf die bosartigste Weise, so
dah sie mehrfach bei Nachbarn Zuflucht
suchen muhte. Als dies dieser Tage wie
der geschah, sammelten sich die Nachbarn,
setzten ihn auf einen scharfkantigen Zaun
pfahl und trugen ihn darauf in starkem
Trabe bis zur Stadtgrenze. Dort trak
tirten sie ihn mit vierzig Peitschenhieben
und empfahlen ihm, sich nicht mehr in Lima
blicken zu lassen.
Wiseonstn.
Kronsbeeren werden wohl theuer
werden. In Berlin sind dieser Tage
2000 Fah davon, die ganze Erndte jener
Gegend, verbrannt.
Zu sechs Monaten Gefangnih wurde in
Milwaukee vom Richter Ewing ein
armer Mann verurtheilt, weil er vom Wa
gen eines Backers einen Laib Brod stahl.
Wie viel, fragt ein Wechselblatt, muhten
nach diesem Verhaltnih die Matadore der
grohen „Trusts" und Combination bekom
men, welche den bescheidenen Geschaftsleu
ten und Consumenten jahrlich Millionen
stehlen?
Die Minneapolis, St. Paul und
St. Ste Marie Eisendahn-Gesellschaft Hat
ihren Jahresbericht, bis zum 30. Juni die
ses Jahres laufend, dem Staatssekretar
eingereicht. Nach demselben betrug das
Einkommen -829,135.54; Verlust im Be
trieb-380,323.49; bondirte Schuld -13,-
000,000, ein Plus von -10,170,000 im
laufenden Jahr. Die Bahn ist 787 Mei
len und die Unkosten des Baues der Linie
betrugen -29,671,297 und die Gesammtko
sien der Verbesierungcn, die im Lause des
Jahres vorgenommen wurden, beliefen sich
aus -1,956,218. Die Kosten des Baues
der Bahn per Meile betrugen -40 18.
Die Einkunfte bezissern sich aus -136,843.
Die Milwaukee und Northern Eisen
bahn-Gesellschaft meldet, dah sie ein Ein
kommen von -1,032,284 hatte, eine Bilanz
vod -72,250.94, und die gesammte Ver
schuldung betragt -4,131,000 oder eine
Zunahme von -1,976,000 gegen daß Dor
jahr. Die Gesellschaft zahlte -160,315
fur Vervollstandig ihrer Auslilftung aus.
303 Meilen Geleise gehoren der Gesell
schaft und die Zahl ihrer Angestellten be
lauft sich auf 575.
Die Prairie du Ehien und McGregor-
Bahn meldet. dah ihr Einkommen -61,321
und ihr Prosit -13,665 betrug.
A « S l a n D.
Deutschlanv.
S ch l e s i en.
Einen schrecklichen Tod fand in L a u
r a h u t t e in Schlesien der etwa 20 Jahre
alte einzige Sohn einer Wittwe, deren Er
nahrer er war. Derselbe stilrzte bei seiner
Arbeit, als er mit dem AuSschutten der
Schmelzmaterialien beschaftigt war, in einen
Hochofen. Jedenfalls ist er durch heraus
stromende Gase beraubt gewesen. Seine
Leiche wurde nach Absperrung der Geblase
vorrichtung mittelst lanqer Eisenhaken in
ganzlich verkohltem Zustande herausgezo
gen.
Hanno v e r.
JnHannover starb der ehema
lige Generallieutenant Weste, einer der
wenigen noch lebenden Kampfer von Wa
loo, der letzte Stadtcommandant von Han
nover in der vorpreuhischen Zeit, jim Alter
von 91 Jahren.
S a ch s en.
Bei den ManLvern, die in der Rahe
der Stadt P l a ue n i. V. stattfanden, Hat
ein junger Ossizier, der Sekondelieutenant
Freiherr von Jmhosf von dem in Wurzen
garnisonirenden Jager-Bataillon, sein Le
ben verloren. Bei dem Vorpostengefecht,
das Rachts zwischen einer Ablheilung des
Schutzen-Regiments No. 108 aus Dres
den und dem obengenannten Jager-Batail
lon stattfand, wurde aus den genannten
Ofsizier in solcher Rahe ein Schuh abqe
seuert, dah ihm der Holzpfropfen der Pa
trone in die Brust drang. Der Schwer
verletzte wurde in das nachsie Dorf getra
gen, und trotz der sorgfaltigsten arztlichen
Pflege gelang es nicht, ihn zu retten.
Ein bedeutender Miin,enfund wurde
am 6. September in Aschersleben
bei Ausschachtungsarbeiten gemacht. Man
spricht von etwa 1000 Stuck, die aus ziem
lich alter Zeit stammen und ein Gesammt
gewicht von 15 Pfund haben sollen.
Hes s e n - R a ss a u.
—ln dem Marooerfelde bei Lim
be r g sind zwischen Soldaten und Bauern
burschen am 2. September blutige Raufe
reien vorgekommen. Einem Jnsanteristen
wurde das Gesicht durch Mesieistiche total
zerfleischt, einem anderen das Auge auSge
stochen. In dem Dorfe Mahren Hat zwi
schen Bockenheimer Husaren und Bauern
burschen eine sSnnliche Schlacht stattgefun
den. Die Husaren gingen an dem Ruhe
tage ohne Waffen spazieren, als sie von
einer Schaar Burschen überfallen und so
fulchterlich zugerichtet wurden, dah drei von
ihnen zur Heilung nach ihrem GarnisonS
lazareth übergefilhrt werden muhten. Ein
Unteroffizier erhielt einen Schuh in die
Brust, an desien Folgen er im St. Vin
cent-Hospital zu Limburg verstorben ist.
Unter ven der That verdachtiqen Bauern
burschen sind mehrfache Berhaftungen vor
genommen worden.
B a d en.
ln B ii hlerthal ist die Kern'sche
SLgemilhle abgebrannt. Wahrend deS
Brandes platzten unter starkem Krachen
zwei Bomben und die einzelnen Stilcke wur
den bis 30 Meter weit fortgeschleudert.
Besonders von einem Geschoh fuhr die eine
HSlfte durch und ilber die umstehende Men
ge, zum Gliick ohne jemand zu verletzen.
Vier alte, schwere Geschosse waren n3mlich
langst an der Maschinerie als Gegenge
wichte im Gebrauch. Man hielt dieselben
fur vollig ungefahrlich und glaubte,
die Pulverladung sei entfernt, oder doch
unbrauchbar gemacht. In der sehr starken
Gluth aber wurde auch der Grohmantel
gluhend, und zwei derselben platzten.
Der B. Herder'scheVerlag
und seine Jnhaber mitsammt dem ganzen
Persona! haben an dem Arrangement und
der Ausfilhrung der Generaloersammlung
der deutschen Katholiken heroorragenden
Antheil genommen, was allerdings diejeni
gen, welche die fortgesetzten Anstrengungen
der Firma Herder im Dienste der katholi
schen Sache kennen, nicht überraschen kann.
Im Herder'schen Hause Hat ja auch Ercel
lenz Windthorst sein Heim aufgeschlagen
und empfangt dort in der sitzungsfreien
Zeit taglich eine grohe Zahl von Freunden
und Verehrern. Man kann nur staunen
über die grohe korperliche und geistige
Flische und Regsamkeit des greisen Herrn,
der noch nicht im Mindesten daran denkt,
was ihm vor einigen Taqen die Karls
ruher „Landeszeitung" instnuirte die
Filhrerschaft der deutschen Katholiken nie
derzulegen. Moge Gott uns noch recht
lange, lange Jahre die herrliche „Perle
von Meppen" erhalten! Bei dieser Gele
genheit sei noch kurz erwShnt, dah das
Personal der Herderschen Verlagshandlung
(ilber 100 Mann) Ercellenz Windthorst im
Hofe des Herder'schen Hauses eine wohlge
lungene Ooation darbrachte. Buchhandler
Bareih hielt die Ansprache, Windthorst
dankte zwei Mal.
Baiern.
Abends nach dem Angelus ist der
Kirchthurm zu Aunkirchen in Bayern
eingesturzt. Weder die Kirche selbst noch
die anstohenden Hauser haben erheblichen
Schaden gelitten, nur das Dach der Kirche
ist etwas beschadigt. Die Glocken liegen
unversehrt aus dem Boden, die Kirchenuhr
wurde zertrummert. Die Magd des Leh
reis, welche das Lauten besorgte, ist noch
rechtzeitig vom Thurm weggekommen.
lm Rathhause zu Karlstadt in
Bayern wurden sehr alte Spielkarten auf-
fur welche das germanische Mu
seum zu Rurnberg 500 Mark geboten Hat.
ln Oberhochstadt bei Rurnberg
Hat ein Dienftmadchen nach und nach sunf
Kinder umgebracht. Beim Tode des 5.
Kindes entdeckte man, dah dasselbe erstickt
war. Der Verdacht siel aus das Dienst
madchen, welches ein GestSndnih ablegte.
Rheinprovinz.
Die 50. General Berfammlung des
landwirthschaftlichen Vereins sur Rhein
preuhen Hat am 9. Sept. zu Duffeldors
ihren Anfang genommen. Mit der Ver
sammlung wurde eine Bienenzucht-Ausstel
lung erSffaet, welche sehr interesiant ist.
Es wurden bei derselben drei StaatSme
daillen vertheilt. Am 10. Sept. wurde
in Koln eine medizinische und naturwissen
schaftliche AuSstellung eroffnet. Sie ist in
6 Salen untergebracht. Man ist überrascht
von der Reichhaltigkeit.
—lnLi ss e ndo r f brauchte eine Fa
milie als Nachtlicht eine Petroleumlampe.
Dieselbe entwickelte solchen Rauch. dah die
Frau mit threm Kinde beinahe erstickte.
„Faul und lilgnerisch" lautete die
Censur, welche der Herr Lehrer von Wie
senfeld dem Sohnlein des Schneiders
Schuhmann in's Buchlein schrieb. Der
Papa setzte darunter: „Sie desgleichen."
Dafur erhielt er vom Schoffengerichte 8
Tage Haft wegen Berufsbeleidigung.
Am 16. Sept. fand zu Mehren
die Einweihung des Ausstchtsthurmes aus
dem Mauseberg bei Mehren statt.
W e st f a l en.
Bottrop. Ein furchterliches Ge
witter, wie wir seit Jahren keines erlebt
haben. entlud sich dieser Tage ilber das
Emscherthal. Jnfolge des von Hagel
schlag begleiteten, stromenden, wolkenbruch
artigen Regens schwoll die Emscher zuse
hends an und trat über die User. So weit
bis jeht festgestellt ist, sind in Gladbeck
und Braubauerschaft 3 Hauser vom Blitz
angezilndet, hier sind 2 Personen und in
Huttum eine Frau vom Blitz erschlagen.
Folgendes heitere Geschichtchen er
zahlt man sich von einem zu Bo ch u m
wohnenden polnischen Ehepaar, dessen Ehr
nicht mit Krndern gesegnet ist. Der Mann
schenkte seiner bessern Halste vor einiger
Zeit einen hubschen Kanarienooqel, der ihr
durch seinen Gesang die Muhestunden ver
treiben soll, wahrend er sich selbst einen
Hund zulegte. Sie jedoch, als grohe
Hundefeindin, schafft ohne sein Wisseu den
Koter wieder ab. Daruber wird er aber
so erzurnt, dah er ihrem Liebling, dem
Kanarienoogel, unter folgenden Worten
die goldene Freiheit schenkt: „Weib, wrllst
Du nicht haben, dah ich soll haben „Wau,
wau", wiU ich nicht haben, dah Du soUst
haben „Pip, pip!"
Man schreibt aus Back Oey n
hause n, am 27. August: Ein 13jahri
ger Knabe aus dem benachbarten Dorse
Bolmeringsen Hat gestern Abend
einen hiesigen Malerlehrling mit dem Ta
schenmesser erstochen. Der Junge ist sei
ner That gestandig. Die Veranlasiung
derselben ist noch nicht bekannt.
—ln Ha m m im Regierungsbezirk
Milnster kam der einzige Sohn eines ver
mSgenden GutsbesitzerS um's Leben. Beim
Putzen eineS geladenen Revolve.- druckte
er unvorsichtig aus den Hahn, der Schuh
krachle los, und die Kugel fuhr dem un
glucklichen jungen Mann, der sich erst kilrz
lich mit einem braven und hlibschen MLd
chrn verlobt hatte, mitten durch'S Herz.
Echweiz.
Filr bcn Ausbau des MilnsterthurmS
in der Stadt B e r n sind von Privaten bis
zur Stunde nahezu 190,000 Francs ge
zeichnet worden, dazu kommt eine Spende
der Zilnfte im Betrag von 58,000 FrS.,
eine solche von Seite der Bllrgergemeinde
in der HSHe von 50,000 Frs. und eine
anonyme Schenkung (fallig nach dem Tode
des DonatorS) von 50,000 FrS. Die
Einwohnergemeinde sicherte ebenfallS 50,-
000 Frs. zu, sodah die Gesammtkosten des
Anbaues mit durchbrochenem Steinhelm
bis auf 70,000 Frs. gedeckt sind. Die
Plane Qber dieVerstarkungen werden Dom
baumeister Beyer zugestellt, welcher gegen
wartig als Erperte fur die Restauration
der dortigen Kathedrale in Lausanne weilt.
ln W i en wurden am 6. September
die Gebeine der MLrzgefallenen auf dem
Schmelzer Friedhofe und nach dem Een
tral-Friedhof überfrihrt. Die Gebeine sind
zumeist sehr gut erhalten geblieben; es
wurden vierzehn Schadel complet bis auf
den Unterkiefer aufgefunden, im Ganzen
zZhlte man deren 21. Ein Frauenschadel
hatte ein Schuhloch am Scheitel, ein ande
rer ein solches an der rechten, ein dritter
ein an der linkrn Schlafe, ein vierter war
in zwei Theile zersagt. Der Obelisk von
dem Grabe der Marzgefallenen war bereits
einige Tage vorher nach dem Central-Fried
hofe übergefrihrt worden.
Einige Kapitel von Ven
Speisen.
VII.
Kurze Betrachtung über die
allgemein genossenen
Fleischsorten.
Kalb fleisch. In vielen Theilen des
Landes werden Kalber von beliebigem Al«
ter geschlachtet. In einigen Stadten aber,
wie z. B. in Boston, ist es verboten, ein
Kalb, das nicht wenigstenS ein Monat ait
ist, zu Nahrungszwecken zu schlachten. Es
ware sehr gut, wenn dieses Gesetz, oder
ein noch weiter gehendes, im ganzen Lande
in Kraft gesetzt wstrde. Nur zu oft be
nutzt man Kalbfleisch als ein Gericht, das
blos den Gaumen kitzrln soll. Wie bereits
bemerkt, ist es bei Weitem nicht so nahr
haft, wie Rindfleisch und auch schwerer zu
verdauen. Viele Leute konnen es überhaupt
nicht verdauen, und wenn sie Kalbfleisch
esien, so agirt es als fremder KSrper in
ihren Emgeweiden und verursacht Grim
men und Durchfall. Dr. Smith berichtet,
dah gebratenes oder gerostetrs Kalbfleisch
leichter zu verdauen sei, als gekochtes.
Kalbfleisch beansprucht zu seiner Verdauung
5 Stunden oder noch mehr, wahrend Nind
fleisch in Stunden verdaut wtrd.
Die Art und Weise, wie oft in solchen
Fallen geschlachtet wird, Hat einen ganz be
sonderen Einfluh auf den Nahtwerth der
Speise. Kalbfleisch erhalt eine blasie Farbe,
wenn man dem Thiere wiederholt einige
Tage lang Blut entzieht und es am E»rde
zu Tode bluten laht. KatbSknochen ent
halten viel thierischen Nahrungsstoff und
werden aus diesem Grunde zur Herstellung
von Gallerte verwendet, und Kalbsfstste
nimmt man zur Bereitung von Sulzen,
welche oft fiir Kranke sehr gut sind.
Hammelfleisch. Hammelfleisch
laht sich weit leichter verdauen, als Rind
fleisch, obschon sich bei einem gesunden Men
schen kein groher Unterschied wahrnehmen
laht, weil die Verdauung des Rindfleisches
einem solchen keine Beschwerden verursacht.
Man wird jedoch sinden, dah Hammelfleisch
dem Magen eines Dyspeptischen weniger
zumuthet, als Rindfleisch, und Hammel
fleischbruhe ist fur Leute, die an Dysenterie
oder ahnlichen Affectionen der Eingeweide
leiden, angenehmer und werthvoller. Doch
ist Hammelfleisch nicht so nahrhaft wie
Nindfierfch.
Bei der Herrichtung des Hammels muh
man Sorge tragen. dah die wollige Auhen
seite mit dem Fleisch nicht in Berrlhrung
kommt. Es lSht sich ein deutlicher Unter
schied im Geschmacke des Hammelfleisches
wahrnehmen. das von einem schon langere
Zeit seiner überflussigen Wollbekleidung
beraubten Widder stammt, und dem von
einem Schafe, welches noch ein schweres
Vlieh Hat. Am Schlegel ist die Proportion
von gett und Knochen zu dem Muskel
fleisch am kleinsten, und er ist daher der
werihoollste Theil des Thieres.
Lammfleisch. Dieses ist bei Wei,
tem nicht so nahrhaft, wie Hammelfleisch.
Die Gewebe sind weich, gallertartig und
reich an Wasier. Man genieht es haupt
sachlich wegen seines delikaten Geschmackes,
der jedoch nach Zucht und Futterung sehr
verschiedenartig tst. Wer schwache Der
dauungSorgane Hat, sollte kein Lammfleisch
geniehen.
Schweinefleisch, Speck und
Schin ke n. Getrocknetes Fleisch ist in
der Regel schwerer zu verdauen, als die
selben Fleischsorten in frischem Zustande.
Speck und Schinken machen hiervon eine
Ausnahme, denn wenn sie gut eingesalzen
sind, lasien sie sich leichter verdauen. als
frisches Schweinefleisch. In kaltem Wetter
ist guter Speck besondeis geeignet, durch
Orydation im Korper bedeutende Warme
heroorzubringen. Die Bewohner kalter Lan
der sinden fette Speisen fstr ihre Eristenz
nothwendig.
Das Fleisch des Schweines muh aus
verschiedenen Grunden eines unserer wich
tigsten LebenSmittel bleiben. Das Thier
kann leichter und mit geringeren Kosten ge
mastet werden, als Ochse oder Schaf.
Schweine von der besten Zucht setzen drei
mal mehr von der aufgenommenen Nah
rungstm Korper an, als der Ochse. Dabei
kann das Fleisch leicht eingesalzen und auf
unbestimmte Zeit aufgehoben werden. Fer
ner vermehrt sich daS Thier rasch und er
reicht schnell feine Reife.
Auf der anderen Seite ist aber unter al
lem Fleisch, das genosien wird, das Schwei»
nefleisch am leichtesten der Erkrankung aus
gesetzt. Schweinefleisch kann
man bei genauer Beobachtung lricht mit
dem blotzen Auge erkennen. E- ist mit
grauweitzen Punkten, etwa von Erbsen
grStze, betupft; oft aber wird „finnigeS"
Schweinefleisch zu Wilrsten zerhackt, in wel
chen es sich der Beobachtung entzieht. Die
Oesterrei«h'Ungarn.
„Finnen" entwickeln sich, wenn
sie in den Magen ausgenommen werden, zu
Bandwurmern. Auherdem gibt es noch
die Tnchinen, die man nur mit Hilfe deS
Mikroskopes entdecken kann. Diese klei
nen Schmarotzerthiere dringen in die MuS
keln des Menschen ein und verursachen
grohe Leiden, die oft mit dem Tode endi
gen. Die Schmarotzer kommen HBusig im
Schweinefleisch und eingesalzenen Produkten
von demselben vor, und mrn sollte daher
stets bedenken,dah das Fleisch des Schwei
nes nie gegesien werden darf, ehe es vell
standig durchgekocht ist. Wie bereits be
merkt, werden diese Schmarotzer getodtet,
wenn alle Theile deS Fleisches beim Kochen
einer Temperatur von 160 Grad Fahren
heit ausgeseht werden.
Geflugel. Es gibt keinen Vogel,
den man nicht im Nothfalle esien kann.
Mit anderen Worten, das Fleisch von kei
nem einzigen Vogel ist an und fiir sich gif
tig. Dasselbe gilt von den Eiern der Vo
gel. Es stnd zwar schon Vergiftungsfalle
infolge des Genusies von Wachteln im
Fruhsahr vorgekommen. allein die Vergif
tung riihrte von den Knospen des Berg
lotbeers her, von welchem sich die Vogel
nahrten. Das Fleisch von stiauboogeln Hat
einen starken Geiuch und Geschmack und
wird, wenn nicht der Hunger droht, nie be
sonders zum Genusie einladend sein. Das
Helle Fleisch von Viigeln wird leichter ver
daut, enthalt weniger Stickstofs und ilt we
niger schmackhaft, als das dunkle. Hilhr
nerbruhe ist nahrhaster, als die Bruhe von
Hcmmel- oder Rindfl.isch, und ist oft von
grohem Wcrthe fstr Kcanke.
Fortsetzung folgt.
Sei verstandig
in deiner Wahl, und dann geh' anS Werk,
ist cine werthvolle Maxime, die man beim
Einkauf einer Blutarznei beobachten sollte.
AqerS Sarsaparilla ist cin hiichst concrn
trirtes und kraftiges Alterativ. Sie ist all
gemein aIS das beste Blutrcinigungsmittel
anerkannt. W. F. NicholS, 424 Washing.
tou Str., Boston, Masi., schreibt: „Nach.
dem ich mehrerc lahre an Unverdaulichkeit
gelitten, rieth mir ein Freund: „Folge mir
Und nimm
Ayers Sarsaparilla." Ich solgte ihm und
mit bestem Erfolge. Ich war nie qesiinder
aIS jeyi." Annie Zivinsky, 60 State St.,
BrooNyn, N. U., sagt, sic habe wegen einer
Geschwulst am Halse eines KropseS
Ahers Sarsaparilla eingenommen, und
nachdem sie dies drei Monate lang fortge.
skht, sei die Geschwnlst verschwunden. Wer
am .Hropfc leibct, sollte dicse Arznei neh
men. Clt Campbell vou Hooker, Pa.,
schreibt: „Durch die Anwendung von
Ayer S
Sarsaparilla
tvurde ich von meinem Leiden iin Huftge
lrnke geheilt."
Bereitet von
Dr. I. L. Ayer 6c Lo., Lowell, INaff.,
v. St. v. A.
In allen Apotheken zu habe n.
Vr»t« -I; sechs -laschen, $6,
PostorKirnjg^
Einige Zeugnisse.
Schlaflosigkeit kurirt.
St Sevrin. Kylcrton P. 0., Pa.
(fi bime Jedem zur gest Kenntnrtz. dast ich Pastor
Adnig'» Nerven>Ltctrter mit dem allervesten tfrfolge
qegen Schtaftosigtett anwandle. Gewih ist der leiden
den Menichheit durch diese» Mittet em grotzer Tienst er
wiesen.
(f. 5 ra it d. Psarrer.
W Tas Buch fiir Nervenleidende wird Jedein. der
e» verlangt. fret juuf<anbt, und timuit auch dic 'lKe*
dizm von unS umsonst fldiefftt
Iteje Medijin wurde seit zed-i 7>adren von Pastor
Kbnig in Fort Wayne, Jnd jubcxcitit und icyt unter
ftutet Anweisung von der °
Aonig Medicine <Lo.,
50 West Madison, (kcke lllinton Strahe,
llhirasto. IU.
T. W. Ruete, Creneral Agent, Dubuque,
lowa.
Buckeve Bell Foundry.
l oUocken von Kupfer und Zinn, flir Kirchm.
PSchulen, I'arm, Farmen tc. Bi) lltg
Aar ait t«r t. Katalog wird frtt ocrfontt.
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BattimoreUirchen-GLocken.
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Sie werden dem reinjien Glockenmelall (tkupser
AZinn), mtt Rolldewegung anqeieriigl, und genitgentz
aaranltrt. 'ttzrqen Preilen, tiirculare u. s. w. wende »a«»
stch an die BAHhnor» Boli Foundry, I. «cgeft»» A
EonG. Batttmore. Md
Das
Lehrer-Seminar
zu
St. Francis, Wis.,
jur Heranbildung tsichtiger Lehrer und
fahiger Organisten.
<»inlritt»gkld K.",.»» fiir da» eriie lahr; dann 8>75 ffi r
da» zehnmonattiche sin haldjahrlicher Voraurde-
fiir tost, Wohnung, Unlerrichi, Gebrauch der
Jnstrumente Melodeon, Piano.l
Mtt dem rehrer-Seminar ist zugleich da»
Pio Uono-EoUeginm
zur An»bildunA junger Veule in der HandetSivisseiischast
und cine l.audiiu»ln>c» Anftall verbunden.
ttnmetdungen suid zu adrejstren an den
Rootor ot' Teachcrs’ Seminary,
St. Francis, Wis.
St. Francis
Solanus. Lollege,
Cuittfi), Illinois.
Diese nuter Leituna der P. P. Franziskaner
stthenden Anstalt, erosinet ihr achiundzivanzig
stes Schuljahr am
5. September I ttttS.
Derms: Kost, Voqid und Unterricht per lahr
$185.t0. Musik erira '.Nur katholische Schu
lrr werden ausgenommen.
Um RabereS wende man sich an
Rev. F. Auselmai Maeller, O. 8. F.,
VrSftbM*l.

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