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Luxemburger gazette. [volume] (Dubuque, Iowa) 1871-1918, November 27, 1888, Image 2

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Etwas aus Jlundien.
Hoftrlustigunnen in Lakhno.“)
Der interessanteste Teg des Auferihal
tes in Lathno war der, wo der Piinz zu
einem Diner beim Köntg geladen w-r. Er
beschreibt die Sc· ne felzentermaßen: „Am
Moigen um 9 Ugr kam ber älteste Sohn
des Königs, der Thio-felger, mich abzu—
holen. Wi beihe und ber Resident be—
stiegen einecn oispnrigen curepãischen
Wagen, und nahmen die Richtung nach ei—
nem der vielen löiglichen Paläste außer—
halb der Stadt, umgeben von einer bunten
Reiters aar, die ausgent mnen das De—
tachement cints gelben irregulären Regi—
meuts der ostindischen Compagnie, die
Leibwache des Resideaten, welche geschlos—-
sen vor und hnter dem Wagen ritt —in
der größten Unordnung durcheinander
sprengie. Ein prachtiges Bild: die flai—
ternden weißen Gewäader, die Kaschinir—
Shavls, die glänzenhen Turbans, die
reichgeschirtten Pferde und die schönen
braunen Gesichter; Reiter in Panzerhem
den und Stat lhauben, mit Spießen,
Schwertern und Schilden; Reiter auf Ka—
meclen, dem Zug voraneilend; Elephanten
mit bunten Schabraken und reichen silber
nen und goldenen Houdes, sich mit langen
Schritten vordiängend und den Wirrwar
vermehrend; die gedrängten Straßen voll
staunenden, schirienden Volks in solcher
Unordanng, wie ich hier das Einzelne auf
zähle, zog mir das Ganze an den Sinnen
vorüber; ich wußtie nicht wo hinsrhen, über—
all cin neues schönces Schauspirl! Vor ei—
nem arabishen Thorweg wurde still ge—
halten. Wir drei stiegen aus dem Wagen
direkt in vergoldete Tragsessel, und gelang—
ten so in den Garten des Palastes, der
mit seinen Vlamenanlagen und klaren
Wasserbassins ein recht frisches Ansehen
hatte. Zwischen präsentinenden Wachen zu
Fuß und zu Pferde, mit Musik und Trom—
peterchören, die ohne Sinn und Verstand
durch einander schmetterten, zwischen Rei—
tern, Kameelen, Eephanten, Wagen, uad
was sonst alles den Gartenhof füllte, zo
gen wir vor die Treppe des Palastes.
Unter der breiten Veranda, die mit Neu—
gierigen, E gländern und Intiern, besetzt
war, kain mit der König, gestützt auf zwei
Engländer, die in seinem Dienste stehen,
entgegen geschritten. Nach dreimaliger
Umarmuung zog sich Se. Mjestät, von mir
und dem Residenten geführt, einen Mo—
ment in ein Seitengemach zurück, wo eine
Unterredung stattfand, die in Complimen—
ten und Danksagungen sür die huldreiche
Aufnahme im Königreiche bestand. Der
König muß nach orientalischem Begriff ein
wunderschön gewachsener Mann sein; nach
unserim Geschmack ist er abscheulich: eine
furchtbar dicke, aufgeschwemmte Figur, mit
großen, fast unförmlichem Kopf, aber sehr
utmüthiger Physiognomie. Seine ganze
in schlägt ihm im Aeußern nach. Drei
kleine Söhne, die mir, so oft ich ihnen
begegne, sehr freundlich die Hand drücken,
sehen jetzt noch ganz niedlich aus; ich bin
aber überzeugt, in Kurzem sind sie auch so
dick wie der Vater.
Von dem Reichthum an Perlen und
Edelsteinen, mit dem diese königliche Fa—-
milie bedeckt ist, hat man gar keinen Be—
griff, und überhaupt mit dem Reichthum
show (Schau) machen, das verstehen die
Leute hier! Wie im „Gestiefelten Kater“
alles dem Marquis v. Carabas gehört, so
ghort hier Alles dem König. Weunn wir
torgens ausreiten, was auch mit einer
Cavalcade von Soldaten und hinterher
folgenden Wagen geschieht, merke ich immer
wie an jeder Straßenecke irgend etwas in
die Augen Fallendes aufgestellt ist, um den
Glanz des Hofes zu zeigen: ein Elephant,
Komeel, Tiger, Tschita, Falkenträger re.
Doc ich komme von meiner Erzählung
ab.
Es wurde in einer langen Halle zur Ta—-
fel gegaugen, die auf der einen Seite mit
Indiern, auf der andein mit Engländern
besetzt war. In mehreren Reihen hinter
einander standen die Diener, hinter dem
König, zu einer förmlich undurchdringlichen
Masse gruppirt, ihm zunächst die höheren
Staatsbeamten. Währenb des Frühstücks
ging das Tanzen und der Nätschgesang un—
aufhörlich fort, und Possenreißer sprangen
vor uns herum. Der König legte mir
und einigen Auserwählten die Speisen selbst
vor. Zuletzt wurden Pfeifen gebracht,
für den König, den Residenten und mich.
Ich rauchte eine prächtige, mit Steinen
behängte Hucka, ein Präsent des Königs;
außerdem hatte ich schon früher mehrere
req interessante und reiche Geschenke er—
halten: einen Säbel, einen Ring und sein
Portrait. Mit diesen Sachen behängt er—-
schien ich vor dem König, der diese Auf—
merksamkeit sehr freundlich bemerkie. Nach
dem Frühstücẽ bewegte man sich, einer den
andern führend, zu einer anstoßenden Ver—-
anda über einen Zwinger, in dem drei oder
vier starke Büffel mit prachtvollen, weit
geschwungenen Hörnern erwartungsvoll
hin- und herschritten. Der König befahl
d-s Kampfspiel zu beginnen, und
„Auf thut sich der weite Zwinger,
Und hinein mit bedächtigem Schritt
Cin Tiger tritt.“
Das war nun nicht gerade der Fall; es
thaten sich wohl zwei Klappen auf, hinter
deren jeder ein Tiger saß, aber keiner
hatte den Muth heraüszukommen. Endlich,
nach vielem Anstacheln mit spitzigen Stöcken,
rascheln sie aus ihrem Käfig hervor, zwi—
schen den Büffeln hindurch, die sie aber
mit ihren Hörnern verfolgen und in ihren
Zufluchtsort zurückwerfen. Da öffnet sich
auf einmal auf der entgegengesetzten Seite
ein neuer Käfig, und mit erhobenem
Schweife, brüllend, in ein paar mächtigen
Sätzen, sliegt ein großer Tiger hervör; in
demselben Augenblick hat er auch sqhon
seine vier Tatzen und seine Zähne in ben
Hinterkopf des stärksten Büffels eingeschla—
gen, sich unbeweglich, krampfhaft baran
Prinz Waldemar von Preußen, Reise nach
Indien.
festhaltend. Einen Augenblick außer Fas
sung gebracht, da er, nach den andern bei—
den Tigern sehend, den Angriff von hinten
nicht eiwartete, bleibt der Büffel mit ge—
senktem Kopf, durch die schwere Last nie—
dergedrückt, wie sich besinnend, stehen; dann
aber fäängt er an sich zu schütteln und gegen
die Wand zu arbeiten; seine Genossen,
Muth bekemmend, eilen ihm zu Hilfe und
fahrcn mit ihren Hörnern wie mit einge—
legter Lanze gegen den Körper des Tigers,
und nun geht es an ein Gebrüll, ein Zer—
ren und Stoßen von allen Seiten. Einige
Affen, die sich auch in dem Zwinger befan
den, aber in völliger Sicherheit auf hohen
Stangen saßen, an denen sie mit Kelten
befestigt waren, vollendeten die Scene.
War ihnen die Zuversicht auf einmal ver—
gangen durch das furchtbare Schauspiel,
öder konnten sie sich auf den Stangen nicht
mehr festhalten gegen welche natürlich
in ber Hite der Gefechts mit starker Ge—
walt gerannt wurde genug, in Todes—
angst lagen sie platt auf dem Boden des
Plätzes, sich todt stellend, und über sie fort
wälzte sich der Kampf. Doch nur einen
Motment dauerte derselbe: der Tiger wurde
heruntergeworfen vom Kopfe des Gegners,
ünd einige krästige Stöße hatten ihn in die
Ecke geschleudert. Noch zwei Bären wur—
den in den Zwinger gebracht, und es ent—
stand ein kurzer Kampf zwischen Tiger
und Bär, dem aber der verwundete Büffel,
ein muthiges Thier, mit seinen Hörnern
bald ein Ende mächte, indem er beide über
den Haufen warf. Die Büffel gingen
glorrẽich aus dem Kampfe hervor; Bären
und Tiger hatten keine Lust zum Angreifen
mehr. Letztere saßen ängstlich und heulend
an den Wänden, und alles Stechen mit
Siöcken half nichts; sie waren nicht mehr
vorzubringen. In der Mitte der Büffel
befand sich ein Junges, und diesem Umstand
wird es zugeschrieben, daß sie sich so tapfer
vertheidigten. ;
Von hier begab man sich nach einer an—
dern Bogenhalle. Jenseits des Flusses,
auf einem freien Platz, wurden Elephan—
ten gegen einander geritten. Nachdem sie
sich gegenseitig mit den Rüsseln befühlt,
fuhren sie mit den Zähnen in einander, und
schlangen die Küssel förmtich zu einem
Knoten zusammen. Dem einen wurde der
Zahn ausgebrochen, was ihn dermaßen in
Wuth brachte, daß er die andern wie ra—
send angriff und in die Flucht schlug. Rei—
ter und Fußgänger mit Lanzen warfen sich
dazwischen, sie auseinander zu bringen.
Das erforderte natürlich viel Gewandtheit;
es war eine gefährliche Aufgabe, zumal
hier auf offenem Platze, mit Tausenden
öon Menschen bedeckt, die von allen Sei
ten aus einander fuhren; einige stürzten
sich sogar in den Fluß um der Gefahr zu
eutgehen. Glücklicherweise kam Niemand
zu Schaden.
Außerdem fanden noch eine Menge an—-
derer Gefechte statt, z. B. zwischen Wid—
dern und Äntilopen, was ganz prächtig
aussah. Reiter tummelten ihre Rosse,
Mohren rangen mit einander und Schwert
tänze wurden aufgeführt.
eie
Beim Abschied hing der König einem
jedem der Gäste eine Guirlande von Flit—
tersilber mit eigener Hand um die ge—-
wöhnliche indische Sitte. Man mag in
Inbien hingehen, zu wem man will, auch
zu Kaufleuten, beim Abschied träufeln sie
einem Sandelholz oder Rosenöl in die
Hand und behängen einen mit Rosenguir—
landen. Den König und seine ganze Fa
milie mußte ich in dieser Art bekränzen.
Es war keine Kleinigkeit, über die hohe
kronenartige Mütze mit Paradiesvozelfe—
dern geschickt hinüberzukommen.
Unter den Festlichkeiten, welche der Kö—
nig Amjud-Ali dem Prinzen zu Ehren ver—
anstaltete, nahmen Jagden, Thierlkämpfe
und Gastmähler die erste Seite ein. Ei—
nem jener grausigen Schauspiele, bei denen
die stärksten und gewandtesten Thiere In—-
diens in staubdurchwühlter Arena einander
blutig zerfleischten, folgte ein großes Gast—
mahl. Die Tische bogen sich unter der Last
von Speisen. Früchten, Leckereien aller Art,
und für die Europäer strömte schäumender
Champagner, während unter dem betäu—
benden Lärm indischer Musiker, Spaß—
macher, Jongleurs und Bajaderen Alles
aufboten burch Tanz und Gesang und die
barocksten Kunstproduktionen die Gesell—
schaft zu ergötzen. Interessant war auch
eine im Park mit des Königs abgerichteten
Falken, Tschitas, Antilopen und Luchsen
(Karakals) angestellte Jagd auf Reiher,
Schnepfen, Zibethkatzen, Antilopen und
Nilgais (Pferde-Antilopen), der ein Kampf
zwischen Schafböcken und ein anderer zwi—
schen einem Esel und einer Hyäne folgte.
Mit den Eindrücken von dem Reichthum
und der üppigen Pracht eines indischen
Hoflebens schled man am 2. April von
Lakhno, und langte am 3. bei der Stadt
Kanodje an, dem alten hochberühmten
Kanyakubja. Hier, bei diesem zweiten
Babylon, ist die Ebene meilenweit förm—
lich zum Hügelland umgewandelt durch
Schutt und Trümmerhaufen, welche heute
noch den großen Umfang, aber nichts mehr
von dem Glanze der prachtvollen Findu—
Houptistadt erkennen lassen, die einst, um
das Jahr 600 nach Christi Geburt, über
eine Million Einwohner, darunter sechzig
tausend Tänzerinnen und Sänger, und al—-
lein zum Verkauf des Betel dreißigtausend
Kramläden enthielt. Wenige Jadihuntecte
später drang Mahmud 1., der Ghaznewide,
ins Land. Die Stadt mit ihren herli—
chen Tempeln wurde größtentheils zer—-
siört (1018), und auf den Resten erhoben
sich die Monumente ihrer Eroberer, die
Citadelle, mehrere Forts, Moscheen und
Heiligengräber. Auch sie sind nun bereits
n Verfall begriffen; und selbst der Gan—
es, an dessen Ufer die alte Stadt lag,
a sich im Lauf der Jahrhunderte bis
äuf eine halbe Stunde von ihr zurückge
zogen, als ob er sie nicht mehr für würdig
hielte, von seinen heiligen Wellen bespült
zu werden.
Thierleben in den Wäldern von Ceylon.
Der Reisende, wenn er seinen Fuß zum
ersten Male auf setzt, wundert
dah er so wenig Wiid antrifft. Nach dem—
was er in Büchern gelesen, erwartet er
auf jedem Schriit, so zu sagen, einem wil
Eurxemburger Gäzette.
den Thiere zu hegegnen, und doch kann er
hundert englische Meilen in diesem Lande
vordringen, ohne auch nur einen Vogel zu
bemerken, wenn er nämlich auf offenem
Felde bleibt. Der Instinkt aller wilden
Thiere treibt sie, mit Tagesanbruch sich
im Vickicht der Dschungeln und Wüälder
zu verbergen, und wer nicht da hinein dringt
ierkt wenig von dem Reichthum des Thier
lebens. Aber auch die Farbe fast aller
Thiere korrespondirt so sehr mit ihrer Um—
gebung, daß schon ein geübter Blick dazu
gehört, das zu erkennen, was dem Auge
ganz nahe liegt.
Wie erstaunt man aber, wenn man in
die Urwälder eingedrungen ist und etwa
am Ufer eines stillen En Halt macht,
wohin der „weiße Mann“ seinen Fuß noch
nicht gesetzt hat! Es gibt kaum etwas
Ueberraschendes als diese Menge von Ge—
schöpfen, deren Existenz sich ohne Unterlaß
erneuert in der Tiefe dieser Gehölze. Zahl—-
lose Vögel und Fische, Schlangen und
Krokodile stellen sich dem erstaunten Blicke
dar, und Insekten, in den buntesten Farben
schimmernd, spielen im Sonnenstrahl. Da
känn man Thierstudien wachen, denn die
Thiere sind von den verderblichen Waffen
des Menschen noch nicht eingeschüchtert
und genießen in vollem Maße der Freiheit,
welche ihnen der Schöpfer verliehen hat.
Wie manche stille und glückliche Stunde
hatte ich in der Abendfrische, verborgen im
Gezweig eines riesigen Baumes verlebt,
un die Bewegungen dieser unendlichen
Menge lebender Wesen zu beobachten!
Dort über meinem Kopfe sprang das leichte
Eichhörnchen von Zweig zu Zweig, die
Knospen abnagend, die seine Nahrung
bilden. Bor mir, auf dem entgegengesetz
ten Ufer des Sees, nahm ein majestätischer
Elephant sein Abendbad, ließ das Wasser,
das cr in seinen R—ssel eingeschlürft, über
seinen Rücken plätschern und rief dann laut
der Heerde, deren Anfüührer er war. Sei—
nem Trompetenton antworteten die Weib—
chen, die in der Nähe waren; langsam ka—
men sie herbei, und ihre massigen Leiber
tauchten aus dem dichten Gebüsch hervor.
Der Anblick d.s Wassers beschleunigte ihren
Schritt, und sie eilten, sich das Vergnü—
gen eines Bades zu verschaffen, das in die
sem Klima so angenehm ist.
Ein Trupp zierlicher Damhirsche ver
läßt auch das Dickicht, das ihm während
der Hitze des Tages zur Zuflucht diente,
und breitet sich nun in der Lichtung aus.
Sie lassen ihren kurzen scharfen Ton hören,
und der Rand des Sees belebt sich mit ih
ren beweglichen Formen. Am sumpfigen
Ende des Sees bemerkt man schwarze
Punkte, und das Fernrohr lehrt, daß es
Eber sind, die den Boden aufwühlen, um
Wurzeln zu suchen. Auch eben so schwarze
Büffel kommen heran, um ihren Durst zu
löschen. Hart am Ufer schlägt der Pfau
seine Spiegel, und brüstet sich mit der
Eitelkeit, die ihn charakterisirt. Auf sei—
nen langen Füßen ruhend steht der Kranich
in einer Untiefe, unbeweglich wie eine
Bildsäule. Der weiße Pelikan schimmt
wie eine Schneekugel auf der schwarzen
Fläche des Sees; während Enten und an—
dere Wasservögel springen, tauchen und
schnattern. Der schönste Vogel dieser
Wasserbewohner ist unstreitig der Wasser-
Fasan, der auf einem breiten Lotusblatte
sich wiegt und unaufhörlich Klagelaute aus
stößt, die einigermaßen dem fernen Bellen
eines Hundes gleichen. Er hat die Form
und zierliche Haltung des Wald Fasans,
aber seine Größe übertrifft kaum die einer
Taube; sein Gefi-der ist weiß, mit glän—-
zendem Braun des Kopfes und am Ende
der Flügel.
Die Kraniche sind in großer Menge
vorhanden und in allen Arten, von der
kleinsten bis zur größten. Vor Allem fällt
der riesige Adjutant auf, sechs Fuß hoch,
mit ausgebreiteten Flügeln 15 Fuß mes—-
send, mit der weiten Tasche am unteren
Theile des Halses. Er schreitet langsam
mit gemessenem Schritt in den Binsen
vorwärts; plötzlich steht er still, stößt sei—
nen gewaltigen Schnabel mitten in die
Wassergewächse und triumphirend den Kopf
wieder erhebend hält er im Schnabel eine
große Schlange, die vergeblich sich dreht
und windet und deren Länge immer kleiner
wird, indem sie in den Schlund des Vogels
hinabspazirt. Darauf setzt sich der Adju
tant abermals in Marsch mit höchster Ruhe
und Würde. Abermals verschwindet sein
Schnabel im Grase, und wiederum hebt
sich der Kopf stolz in die Höhe; dieß Mal
ist es ein Leguan, den er ergriffen hat,
und da diese unschuldige Eidechse nur 18
Zoll lang ist, so ist ʒ auch im Nu ver
speist. Die Pfauen machen gleichfalls auf
die Reptile hitzige Jagd. Die Vorsehuug
hat jeder schäolichen Thierart eine zweite
zur Seite gestelli, welche jene zu bekämpfen
hat.
Oft, wenn die Rlage der Moskitos mich
am Schlafen hinderte, verließ ich mein La—
ger, um auf die feierliche Ruhe der Natnr
zu lauschen. Ermüdet von der Anstren—
gung des Tages schliefen die Eingeborenen,
die mich begleiteten, bei dem Feuer der Bei—
wacht, eingehüüllt in ihre weißen Tücher,
die ihnen das Ansehen von Leichen gaben,
die in Leintücher eingehüllt sind. Zuweilen
flogen noch einzelne Funken vom Heerde
auf und dann erlosch die Flamme wieder.
Die Pferde, an den Vorderbeinen gefesselt,
ließen schläfrig die Köpfe hängen. Der
Reiz einer solchen Stunde besteht darin,
auf die wilden Töne der belebten Natur
zu lauschen. Alles schien zu ruhen; nur
bie Moskitos summen. Sanft und me—
lancholisch dringt aus der Ferne der Lock
ton der Nachtfalken, und wieder ist Alles
still, bis eines der Rosse, von Moskitos
gequält, ungeduldig stampft. Wieder
Stille für einige Sekunden, bis deutlich
über die Fläche der Schrei des Regen fei
fers „did he do it“ hörbar wird, als
eine menschliche Stimme kreischend diese
Worte gefragt. Dieser Vogelruf ist das
eigral daß irgend eine Beste umherstreift,
welche den Pfeifer aus seiner Ruhe ge.
stört hat. Unerwartet hört man darauf
das rauhe Gebrüll eines Hirsches, beant
wortet von seinen Kameraden, während der
Regenpfeifer sein ,„did he do it“ wiederholt
und ein Pfau seinen Schrei mit darein gibt.
Bald verräth ein regelmäßiges gïihen
im Wasser den gemessenen Tritt eines
Elephanten, der im kühlen See umherwa
tet, und dentlich vernimmt man das Nie—
derrieseln des Wassers, wenn das Thier ei—
nen kalten Schauer über seinen Körper
spritzt. Horch! welch tiefer lockender Seuf
zer streicht über den See, wie der tiefe
Athemzug des Nacht windes ? Welche Rie
senlungen beherrschten solche Laute? Nun
horch ein heller Trompetenklang, als
hätien hundert Menschenlungen in ein Horn
gestoßen! Dort von der andern Seite wird
der Klang beantwortet, freilich nicht so
hell, sondern durch mißtönendes verworre.
nes Geschrei, und das lautere Plätschern
verräth, daß die Heerde sich dem Bullen
nähert. Wie ein Donner aus der Ferne
kommt bas ticfe Gebrüll über das Wasser,
wenn der alte Monarch seiner Ungeduld
Luft macht. Eulen stören mit ihrem lan—-
gen trillernden Aechzen die Nachtruhe und
darunter mischt sich das Kreischen des
Wassergeflügels, das die badenden Ele—
phanten aufgescheucht haben. Abermals
erstirbt alles Gerãusch, bis ein krchzender
Leopard durch seinen Schrei die Pferde vor
der nahen Gefahr warnt und ihre Besitzer
aus dem Schlafe weckt. Man wirft ge
schwind frisches Holz auf das Feuer, und
bei seinem Auflodern verklären sich die
Wipfel der Bäume und färbt sich der Spie—
gel des Wassers. So kommt endlich der
Morgen, heran, den, noch ehe die Nacht
gänzlich abgezogen, der große Fichtenadler
ankündigt, welcher von der höchsten Spitze
eines Waldbaumes späãhet, und in gemesse—
nen Zeiträumen seinen gellen zitternden
Ton erschallen läßt, unheimlich, als riefe
ein Geselle des Bösen. Alles lauscht jetzt
auf den dumpfen Klagelaut, der unsägliche
Pein und Qual ausdrüückt lange, bis
zum Herzbrechen schwillt er an und stirbt
dann wieder hinweg. Das war des Teu—
fels Vogel, und wer das Thier jemals
sieht, stirbt nach dem Aberglauben der Cin—-
galesen sicherlich.
Jährliche Marlifeste an den Ufern der
heiligen Ströme.
1111.
Ehe wir unsere Reise nach dem Hima—
laya begannen, machten wir noch einmal
einea Ansflug nach dem Marmorfelsen am
Nerbudda zu Beraghat. Es war am Ende
des Katik, wo die Hindu's ihre Markt—-
feste an allen heiligen Strömen feierten,
an den Orten, welche durch Dichtung und
Sage als der Schauplatz irgend einer That
der Götter bezeichnet sind. Diese
Märkte vereinigen dem Hindu höchst com
mod die Lustbarkeit mit der religiösen Feler,
denn Jeder macht sich lustig und ergötzt
sich, so gut er kann, zugleich aber sucht er
sich von allen früüheren Sünden zu reini—
gen, indem er betet, in der heiligen Fluth
sich badet und lobenswerthe Entschlüsse
künftiger Besserung faßt.
Die religiösen Feierlichkeiten dauern fünf
Tage, sie finden an allen heiligen Strö—
men Indiens zu gleicher Zeit Scit und
es ist jeden Falls der größere Theil der
gesammten Hindubevölkerung vom Hima—
laya bis zum Kap Kamorin während die—
ser fünf Tage an solchen Märkten versam—
melt. Wenn man den Ganges hinab—
fährt, so kann man in Einem Tage ein
halbes Dutzend solcher Märkte sehen, je—
den mit einer Menschenmasse von dreißig
Tausend und noch mehr, und höchst male—
risch durch die Pracht und Mannigfaltig
keit der Zelte. Der Bewahrer des Welt—-
alls, der Gott Wischnu*) steigt nämlich
nach dem Glauben des Volkes am 25.
Assar (Junius) zur Unterwelt herab, um
Radscha-Ball gegen die Angriffe Indra's
zu schützen, vier Monate bei ihm zu blei—
ben und am 26. Katik (Oktober) wieder
heraufzukommen. Während seiner Abwe—
senheit hört aller Gottesdienst auf, alle
Festlichkeiten müssen ruhen; nun aber ist
er wieder aufgefahren gen Himmel, und
auf diesen Märkten feiert man fröhlich
ein Auferstehungsfest.
Unsere Zelte waren auf einem Rasen—
platze an einem kleinen, in den Nerbudda
fallenden Bache aufgeschlagen, dessen an—-
deres Ufer die versammelte Menge ein—-
nahm. Nachts waren alle Zelte und Bu—
den beleuchtet, und die Scene fast eben so
belebt wie am Tage. Was aber einem
Europäer am meisten auffällt, das ist die
allenthalben herrschende Ruhe; man sieht
nirgends eine Störung, und ist auch ge—-
wiß, daß keine Sieren eintreten wird.
Unbesorgt läßt man Weib und Kind unter
einer Masse von 100,000 fremden Men—
schen mit fremder Sprache und fremder
Religion, und geht aus die Jagd in die
fernen Wälder. Während der Zeit des
großen Aufstandes der Sipahi's ließen die
englischen Offiziere ihre Kinder bis in die
feindliche Linie laufen und mit den rebel—-
lischen Soldaten spielen bis zu dem Tage,
wo die Artillerie gegen sie aufgeführt
wurde; und von mehr als 30 europaischen
Damen, welche sich in der Garnison be—
fanden, fiel nicht einer bei, den Ort zu
verlassen, bis sie die Kanonen donnern
hörten.
Die Volksmasse auf diesem Markte war
wie gewöhnlich ungeheuer, aber Viele, die
keine Zelte sich anschaffen konnten, wur—-
den vor der Zeit durch schwere Regen—
schauer fortgetrieben. Bei dieser, wie bei
allen ähnlicheu Gelegenheiten badet das
Volk in dem Nerbudda, ohne Beihilse der
Priester; aber eine e armer Brami
nen finden sich ein, um Almosen zu sam
meln, doch nicht um bei den Ceremonien
hilfreiche 22 zu leisten. Wer es ver
mochte, gab diesen Männern, wenn ste aus
dem Vaher kamen, eine Kleinigkeit, aber
niemals ward etwas gefordert, wie dieß
auf den Markiplätzen am Ganges gewöhn—
lich ist. Am ersten Tage badet das Volk
unterhalb der Schnelle, über wil der
Fluß, nachdem er aus seiner friedlichen
Behausung zwischen den Marmorfelsen
rrheteten ist, herabfällt; am zweiten
Tag oberhalb dieser Schnelle, und am
dritten Tage etwa noch eine Stunde weiter
oben, wo ber ganze in ein schmales Rinn—
sal zusammengedrängte klare Nerbudda
wild sich dinabstcze in einen tiefen Schlund
von Marmorfelsen. Diesen Fall des heili
*) Die drei Hauptgötter der Hindu's sind:
B die der aptpot wfah u, 2 Er
halter; Shiwa, der zecsorer, Eine Orei
cinigteit des Heidenthums, da ihm Gott gut und
böse zugleich ist.
gen Stroms nennt das Volk Dovandhar
oder den rauchenden Fall, von dem bicken
Dampf, welchen man jeden Morgen da
raus aufsteigen sieht. Aus dem Schlunde
heraus gleitet der Fuß ruhig und unmerk—-
lich eine halbe Stunde weit in einem 30
bis 150 Fuß breiten, ziemlich tiefen, nach
dem Volksglauben bodenlosen Bette fort,
an dessen beiden Seiten schneeweiße Mar—
morfelsen 100 Fuß senkrecht anfsteigen.
In den Spalten der weißen Felsen sind
zahlreiche, große, schwarze Nester von Hor—-
nissen, die jederzeit bereit sind, über den
Unglücklichen, der sich ihnen naht, herzu—
fallen. Hier ruhen auch nach der Volks—
sage, die Pandua's, die Helden des großen
erzählenden (epischen) Gedichts Mahab—
harata, deren Namen in's Nerbudda-Thal
übertragen wurden. Jeder phantastisch
geformte Fels verdankt seine Entstehung
der göttergleichen Kraft dieser großen Hel—
den der indischen Sage, die hier im Strome
fortlebt.
Die Scthichten der Sandsteinkette von
Keimor, welche das Nerbudda-Thal quer
durchsetzt, erheben sich an einigen Stellen
fast senkrecht mehrere hundert Fuß über
die Ebene, während anderswo ihre Gipfel
in der Entfernung kaum sichtbar sind.
Das sind eben so viel Ochsenpaare, welche
von den Pfeilen Ardschau's in Stein ver—
wandelt wurden, und mancher Bach, der
jetzt das Thal bewässert, entsprang, wenn
des Helden Krieger Durst litten, durch die
Berührung des Bodens mit seiner Lanze.
Die Götterbilder früherer Tage, die jetzt
unter den Ruinen alter Städte umherlie
gen, zum Theil in der Tiefe des Waldes
vergraben, sind nichts Anderes als die Lei—
chen der Erdkönige, die in Stein ver—
wandelt wurden, weil sie es wagten, mit
diesen Halbgöttern zu kämpfen. Die Teiche
zwischen den Felsen an der Nerbudda tra—
gen noch die Namen der fünf Brüder, der
Helden jenes großen Gedichts, und werden
jährlich von Hunderttausenden besucht,
welche fest glauben, daß ihre Gewässer
einst die müden Glieder dieser Helden er
frishten.
as Volk glaubt, daß der Ganges nur
noch 60 Jahre lang der heilige Strom
bleil en könne, und daß dann der Nerdudda
an seine Stelle treten werde. Das Was—
ser des Nerbudda ist bereits um so viel
heiliger, als das des Gamges, daß sein
Anblick allein schon die Menschen von ihren
Sünden reinigt, während man den Ganges
terühren muß, ehe er diese Wirkung haben
ann.
In dem auf einem kegelförmigen Felsen
erbauten Hügel, von wo aus man den Fluß
überschaut, ist das Bild eines Stiers,
welcher Schiwa, den Gott der Zerstörung,
und seine hinter ihm sitzende Gattin Par—
batti trägt; beide haben Schlangen in den
Händen. Man nennt diese Gruppe Gori—
Sankar, und ich fand auf dem Markte ein
Modell von Erz, das einer ähnlichen Grup—
pe nachgebildet ist, zum Verkauf ausgestellt.
Die Verhältnisse sind aber weit ungenauer,
und als ich dieß bemerkte, entgegnete man
mir, das sei natürlich, denn das Erzbild
sei von Menschen gemacht, während der
Gori-Sankar im Tempel ein wirkliches
Götterbild, d. h. eine Umwandlung leben—
der Wesen in Stein durch die Götter sei.
Als wir in den Tempel hineinsahen und
das Bild betrahteten, drückte eine Dame
ihr Erstaunen über die gute Erhaltung der
Figuren aus, während doch Alles umher
von den Muhamedanern verstümmelt sei.
„Sie sind auch von den andern Bildern
sehr verschieden“, sagte ein ehrwürdiger al
ter Bauer, „sie sind eine Verwandlung von
wirklichem Fleisch und Blut in Stein, und
keine Menschenhand kann sie nachahmen
oder verletzen!“ Die Dame lächelte un—
läubig, während der Bauer sehr ernst
huae und die ganze versammelte Menge
aufrief, die auch sämmtlich die Wahrheit
dessen, was er gesagt, bezeugte und hinzu—
fügte: „in nicht ferner Zeit werden die Ge—
stalten wieder in's Leben gerufen werden,
die Götter werden zweifelsohne zurück
kehren und ihre alten Leiber wieder be—
leben.“ Arme Leute.
Wer zu dem Marktfest kommt, um zu
baden, bringt Kränze von gelbem Jasmin
und hängt sie um den Hals des Gottes und
seiner Gemahlin. Im Innern des Tem—
pels stehen die Bilder der drei großen
Götter, Brama, Wischnu und Schiwa,
mit ihren ursprünglichen Gattinnen. Die,
welche auf dem äußeren Platze stehen, sind
die Abbildungen der Gemahlinnen der ver—
schiedenen Inkarnationen d. h. der ver—
schiedenen Menschwerdungen dieser drei
Götter, denn die Frauen sind den Göttern
auf ihren irdischen Wanderungen überall
gefolgt. Die Köpfe der Frauen, sind die
der Thiere, in welche sich ihre Gatten ver
wandelten, wie Löwen, Elephanten, oder
die der Buhans. d. h. derjenigen Thiere,
auf denen sie ritten, wie Stier, Schwan,
Abler u. dgl. Die Figuren sind 64 an
der Zahl, alle auf ihren verschiedenen Ba—-
han's, aber arg verstümmelt durch die
frommen Muhamedaner.
Der alte Oberpriester sagte uns, Ma—
hadeo und seine Gattin seien in Wahrheit
unser Adam und Eva. „Sie kamen“,
sagte er, „mit einander hierher vom Berge
Kailas, und da man sie dringend bat, ein
Andenken ihres Besuchs zurückzulassen, so
verwandelten sie sich in Steine.“ Der
Volksglaube ist aber, daß ein sehr heiliger
Mann, der einige tausend Jahre laug in
strengen Andachtsübungen auf der Spitze
des Berges zubrachte, wo der Tempel
jett steht, endlich mit einem Besuch von
Schiwa und seiner Gattin beehrt wurde,
die ihn sregttn. was sie für ihn thun könn—
ten. Er bat sie zu warten, bis er einige
Blumen aus dem Walde als ein er einge
senes Opfer ihnen überbracht haben würde.
Sie versprachen es, er eilte hinab, stüürzte
sich in den Nerbudda und ertränkte sich,
damit die Götter zur Ehre seiner Woh—
re und seines Namens für immer ba
bleiben möchten. Sie ließen jedoch nur
ierr sterbliche Hülle da, als Pfand, baß sie
einst wiederkehren und selbige wieder mit
ihrem Geist erfüllen werden.“
Eigener Ideengang. Richter: „An—
gellagter, sind Sie verheirathet ?“ An
e:: „Nee, Herr Richter, die paar
chrammen an de Backe rühren von 'ne
andere Keilerei her.“
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