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Luxemburger gazette. [volume] (Dubuque, Iowa) 1871-1918, September 10, 1889, Image 1

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Die Fuxemburger Gazette,
erscheiat jeden Dienstag und kostet unter
Borandbezahlung für die Ver. Staaten und Canada:
Zährlich.. . v ß 82.50 | Halbjährlich ... .. · sI.W
Stadtabonnenten, jährlich 2.50, monatlich W Cts.
Nach Europa portofrei:
Jährlich. . . )ïë 88.00 Halbjäãhrlich .. .. . ·1.50
Correspondenzen und Mittheilungen müssen
spätestens bis Freitag Morgen, wenn sie in der
nächsten Nummer Aufnahme finden sollen, ein—
gesandt werden. —Briefe ohne Unterschrift wer--
den nicht berücksichtigt.
Nur für die Gelder, die per registrirten Brief
oder Geldanweisung (Money Order) gesandt
werden, übernehmen wir die Verantwortlichkeit.
Alle Briefe, Correspondenzen u. s. w. adressire
man einfach:
“ LUXEMBURGER GAIETTE”,
pußvauz, 10wa.
Office der, Gazette“:
Ecke der 6. und Jowa-Straße.
Verhandlungen
der
3. General-Versammlung
des
Deutschen, römisch-katholischen
Central- Vereins,
und des
Dritten Katholikentages
zu Cleveland, 0.,
am 1., 2., 3. und 4. September 1580.
Ehe wir zu den eigentlichen Verhendlun
gen übergehen, wollen wir tinite Bemer
kungen vorausschicken. Die Katholiken
der Stadt Cleveland hatten sich alle Mühe
gegeben, um der Ehre, die ihnen zu Theil
geworden war, gerecht zu werden. Der
Empfang der ankommenden Delegaten und
Fremden war ein recht herzlicher. Die
Kirchen und vielen katholischen Anstalten
waren auf's prächtigsie mit Fahnen, Band—-
rollen, Guirlanden, Blumen und Kränzen
geschmückt und viele Katholiken hatten ihre
Häuser mit Fahnen und Buntzeug herrlich
decorirt. Bereits am Freitag, mehr noch
am Samstag, am meisten aber früh am
Sonnteg langten die Fremden, die Delega
ten unb bencchbarten Vereine viele mit
Musikkopellen, die sie mitbrachten, an und
zogen klirgenden Spieles nach den ihnen
angewiesenen Hauptquartieren. Des Wet
ter war schön, doch zuweilen zu heiß.
Erster Tag. —Sonntag, den 1. Sept.
Um s Uhr Morgens versammelten sich
die Delegaten in der St. Peters-Schul
halle an Superiorstraße im greßen Saale,
ber hübsch decorirt war, die Tribne mit
rünen Topfgewächsen, die Wände mit
Vidan, Schildern u. s. w. Wie gebräuch:
lich ward die Versemmlung mit Gebet
eröffnet. Noch Verlesung der Namenslifte
und der Vertheilung der Avszeichnungen
ward vom Vorsitzenden des Festausschusses
der Stellvertrerer des Moyors G. W.
Gardner, Herr MeNeoir, vorgestellt, der
die Delegaten im Ramen der Stadt Cleve—
land herzlich bewilllor mnete. Namens
der Delegaten des Central. Vereins dankte
der Präsident Herr Spaunhorst. Der
Fesiprsident Bütiner hieß dann die Dele—
gaten und Besucher im Namen der Katho—
liken Cleveland's herzlich willkommen.
Hr. Spaunho-st, Namens der Delegaten für
ben warmen Willkomwm danlend, versicher
te, daß die Delegaten die Hespitalität zu
ochten wüßten und ihre Ehrenzeichen auch
sicher mit Ehre nüügen.
Als die Ewpfangsfeierlichkeiten vorüber,
begaben sich die Delegaten ron St. Peters—
Schulhalle, von tiner Ehrenescorte der
St. Peters. Ritter, einer Musikkapelle und
einem Vercine geleitet, zur Kathedrale in's
Hochamt, das vom hochw'sten Bischof Jan
sen ven Belleville ctlebrirt wurde. Im
Chor war der hockw'ste Bischof von La
Crosse und viele Priester von Nah und
Fein. Die Predigt hielt der hochw. Herr
Kilkuem von Notre Dame, Ind. Noch
selten hörten wir in so klaren und schönen
Worten die Zwecke des Central-Bereins so
bündig und deutlich zergliedenn. Hier ein
kurzer Auszug:
Der große Bund des Central- Verei·s fieht
unter dem ea der hl. Familie. Mit wel—-
cher Liebe blickt der liebe Gott nicht herab auf
ECuch, auf ECueren großen Bund katrholischer
Vereine, dessen Wirken so edel und gottgefäl
lig ist. Worin besteht das Werk dieses großen
Bundes katholischer Vereine? Einmal in der
Unterstützung in Krantkheits- und
Todesfällen. Um diesen edlen Streben
recht weite Ausdehnung zu geben, ist dieser
Bund, der Central- Verein, wor—-
den, und haben alle die zahlreichen einzelnen
Vereine sich ihm cut dloss Wie viel Noth
ist dadurch schon gelindert worden, und wie viele
Thränen sind schon getrocknet worden durch
das Eintreten der VBereinsbrüder! Ihr höret
diese Woche in Eueren Versammkungen von den
Brüdern von nah und fern, was sie in ihren
Vereinen geleistet haben; aber brüstet eus
nicht n.it dem Erfolg, damit es nicht von Eu
Leite: „Sie haben ee Lohn schon vorweg.“
as ist nun die eine Seite, die materielle. Das
zweite Werk des Central- Vereins soll sein,
einzutreten für tatholische Inte—
ressen im Geiste der katholischen Kirche, und
dieses Wert ist sozusagen ein noch edleres als
das erste. Der Central - Verein soll Antheil
daran nehmen, in allen seinen Zweigvereinen
sowohl wie auch als Ganzes, denn Einigkeit
macht stark. Wenn ein einzelner Verein für
diese Sache bei gegebener Gelegenheit eintritt,
so geht es damit, wie mit einer einzelnen Welle
des Meeres, die kommt und verschwindet. Wenn
aber Hunderte ron Vereinen aufstehen und für
die Sache der Religion einmüthig und tuigie
den eintreten, dann hat diese Sache in unserem
Lande nichts zu fürchten. Im Hinblick auf diele
zwei Hauptzwecke und Aufgaben des Central—
Vereins und in diesem Sinne sage ich: Gott
segne das Werk des Central - Vereins und der
angeschlossenen Vereine, die hl. Familie beschütze
Euch und Cuere Vereine!
Witt's Lucienmesse ward unter der Di—
rektion des Herrn Meuth von den Kirchen-
Chören von St. Peter und St. Stephan
gut und flott aufgeführt. Nach dem Evan—
gelium hielt der hechw'ste Bischof Gilmour
eine herzliche warm empfundene Ansprache
an die Versammelten, besonders aber die
Delegaten. Er erinnerte daran, daß der
Central· Verein schon zum d-itten Male in
der Diöcese Cledeland tage; er freue sich,
daß der große Bund, der schon so vielee
Gute gewirtt, noch inmer blühe und ge—
Für Reht un
Herausgeber: Dentsche, Katholische Drud-Gesellschast.
Jahrgang 19.
deihe und legte dann die Zwede seines Wir
kens in leiblicher und geistiger Hinsicht dar:
Sorge für Wittwen, Waisen und Kranke
und Eintreten für katholische Interessen.
Dabei mahnte der Bischof nicht über die
Grenzen des Vereins, die ja ohnehin weit
genug gestreckt sind, zu reichen, da dies der
Anfang des Sturzes sein werde. Ec hieß
den Verein, handele er in dem gegebenen
Sinne, herzlich will!ommen und bitte Got--
tes Segen über denselben herab.
Der Festzug
am Nachmittage war eine Demonstration
der Katholiken, wie sie Cleveland wohl
noch nicht gesehen. Gemäß dem Pro—
gramm war der Zug in folgender Art
geordnet und zog wie ein Triumphzug
dahin. Voran schritt eine starke Abthei—
lung Polizei, hinter ihnen der Großmar
schall Herr Joh. Nunn und seine Adjutan
ten.
Die 1. Division bildeten 13 Ritter-Ver—-
eine aus Cleveland, 5 Ritter-Vereine von
Detroit und weitere 7 Ritter-Vereine von
Colnmbus, Dayton, Akron, Sandusky.
Dieselben erregten durch ihre geschmackvol
len Uniformen, prachtvallen Fahnen und
Banner und stramme Haltung allgemeine
Bewunderung.
Die 11. Division bestand aus den Beam—-
ten des Central-Vereins, der hochwürdigen
Geistlichkeit und den Delegaten des Cen—
tral-Vereins.
Die 111. und IV. Dipision bestand aus
den Vereinen von Toledo, Fostoria, Tisñin,
Canton; Navarre, Voungstown und San—-
dus?y, sämmtlich vom Staate Ohio.
Die V. Division bestand aus 7 Vereinen
von Erie, Pa.
Die VI. Division aus den Vereinen von
Detroit, Mich.
Die VII. undb VIII. Division aus den
Vereinen von Cleveland.
Zahllose Fahnen und Banner wurden
im Zuge getragen, der über anderthalb
Stunden brauchte, einen gegebenen Punkt
zu passiren. 17 Mufilkapellen sorgten für
floutes Marschiren. Auf einem von vier
Schimmeln gezogenen prächtigen Wagen,
den der St. Michaels· Verein von Cleve—-
land gestellt und der mit Guirlanden, Laub
Blumen, Grün und Fahnen geschnrückt
war, befand sich das Bild des Erzengels
Michael, von 10 vrthetleiveten Mädchen
umgeben, welche den Delegaten Blumen—
sträuße überreichten.
Wir haben schon viele solcher Zü—ge gese
hen, aber noch nirgends haben wir bemerkt,
baß die Straßen so durchgehends dicht mit
Zuschauern besetzt waren. Riesig war
stellenweise die Menschenmasse, die hübsch
Ordnung und Zucht hielt und fich nichi
allein auf die Straßen beschränkte, sondern
auch auf Balkonen und Dächern zu sehen
war. Bei der großen Hitze war es kein
tleines Opfer, das die Vereine und Dele—
gaten brachten, die em Zuge Theil nah—
men, besondeis da die Marschroute eine
überaus lange, zu lange war.
Za Ehren der Festgenossen fand Abends
ein Gartenfest und Concert statt.
Welches Aufsehen der Zug erregte, geht
daraus hervor, daß nãchsten Tages die Merho—-
distenprediger Clevelands einen,energischen
Protest“ erließen, dotz unter dem Scheine
der Religion der hl. Sabbath durch Umzug
und Vuht entheiligt werde; sie tadelten die
städtischen Behörden för Theilnahme am
Umzug und tadelten sie wegen Pflichtver--
regli ngun Der Protest im Namen der
20,000 Methodisten der Stadt Cleveland
ward von Freund und Feind als Ausbruch
des Fanatismus getadelt undvon der Presse
kräftig zurückgewiesen.
Zweiter Tag. —Montag, den 2. Sept.
Programmgemãß begann der zweite Fest
tag mit einem Hochamte für die lebenden
Mitglieder des Central - Vereins in St.
Morien. Ott hestyrcdiat hielt P. Hagg,
8 J., uub tresfliche Worteswaren es, die er
an die Anwesenden richtete. Eine Witi'sche
Messe ward von den Männer- Chören der
St. Marien· und St. Josephs Gemeinde
unter Direktion des hochw. P. Becker in
splendider Art gesungen. Um 9 Uhr be—
gannen in St. Peters · Schulhalle die
eigentlichen Verhandlungen des Central—
Vereins. In seimer Erõffnungsrede machte
Präsident Spaunhorst darauf aufmerksam,
daß bei der lezten vor 12 Jahren in Cle—
veland abgehaltenen Versammlung blos
101 Delegaten anwesend e - seien und
heute an 215 sich eingefunden hätten. Der
Redner verlieh dem Vasde Ausdruck, daß
ein Beschluß angenommen werde, wonach
in Zukunft Reisekarten mit Mitgliedern
böhmischer und polnischer Vereine gleich
wie bei der großen irischen Union ausge
tauscht werden können. Mit warmen
Worten betonte er das natürliche Recht der
Eltern in Bezug auf die Schule und er:
mahnte die Delegaten, dasselbe gegen alle
Fanatiker mannhaft zu vertheidigen. Von
Neuem empfahl Herr Spaunhoist die Er—
richtung von Arbeiterbureaus, deren se
euite Wirksamkeit darlegend, sowie
as Leo-Haus, und befürwortete schlietz
lich, bie General-Versammlung des Cen—
tral· Vereins in Zakanft am dritten Sonn—
xemburg
Dubuque, Jowa, Dienstag, den 10. September 1889.
tage im Monat Augufst, anstatt wie bisher
am ersten im September zusammentreten
zu lassen. Während des Verlesens der
Namensliste trat der hochw'ste Bischof
Wigger von Newark ein, spendete der Ver
sammlung seinen Segen und begrüßte sie
in einer kurzen Ansprache.
Als Vorsitzende der verschiedenen Aus—-
schüsse die Namen aller Mitglieder zu
geben, scheint uns nicht nöthig wurden
folgende Herren ernannt:
Ausschußfür
onsitution: I. Lochemes von Milwautkee,
Wis.
Neue Vereine: Wm. Auer, New York City.
Unterjuchung des Schatzmeisters -Berichtes:
I. Brot, Erie, Pa.
Die Bücher des Finanz- Sekretärs: Ferd.
Lederer, Epansville, Ind.
Anträge: Geo. Schmit, irre. 111.
Drucksachen: I. I. Gausepohl, Covington,
Kentuckth.
Arbeiterbüreau: Nick. Gonner, Dubuque,
Jowa.
Nebengeseze: Ad. Weber, Racine, Wis.
o -ryollendete Geschäfte: Al. Kaelin, Toledo,
Ohio.
Beschlüsse: Th. Fehlig, St. Louis, Mo.
Die Delegation von Milwaukee reichte
folgende Beschlüsse ein:
1. Als die Repräsentanten von 40,000 dem
D. R. K. Central - Berein angehörenden Mit—
glieder at auch wir. uns anschließend an
unsere Glaubensgenossen in Deutschland und
anderen Ländern entrüstet Protest gegen die
von seiten der Feinde der Kirche dem Oberhirten
der katholischen Kirche gelegentilich der Gior—
dano-Bruno-Feier in Rom neuerdings
zugetügte Schmach, und geloben dem hl. Vater
re neuem wieder unverbrüchliche Treue und
Liebe.
2. Veranlassen uns die jüngsten schmachvol—-
len Vorgänge in Rom und die daraus entstan
dene organ unerträgliche Lage des hl. Va—
ters, von neuem zu erklären, daß die Wie—
derherstellung der Souverainetät
des Papstes für die freie Verwaltung der
Kirche eine Nothwendigkeit ist.
3. Verwahren wir uns auf das entschiedend
ste gegen die von Fanatikern gegen uns Katho
liken erhobene falsche grgen unt Karye
als sei unsere Treue gegenüber dem Obeẽtrhirten
der katholischen Kirche nicht vereinbar mit der
Ausübung unserer Pflichten als amerikani
sche Bürger. Im Gegentheil jind und wa—-
ren die Katholiken stets auch treue Staatsbürger,
und stehen in ihrer Loyalität gegen ihr amerita
mschts Vaterland Niemanden in irgend einer
Beziehung nach, da ja die Kirche Gehorsam ge—
gen die rechtmäßige weltliche Obrigkeit streng
gebietet.
4. Als Katholiken beanspruchen wir keine
Privilegieu, sondern fordern bloß die
Rechte, die uns als Bürger nach der Constitu
tion zukommen. Die Coustitütion garan—-
tirt uns Gewissensfreiheit, und da—
rin ist eingeschlossen das Recht eines jeden
Familienvaters, seine Kinder nach seiner
Ueberzeugung un'enichten zu lassen u. in
diejenige Schule zu schicken wo sie vor al—
lem auch in der Furcht Gottes erzogen werden,
welche die einzige Grundlage zur Heranbildung
derselben zu wahrhaft guten Staatsbürgern
ist.
5. Im Interesse der katholischen Schu—
le möchten wir den betreffs der Schul- Frage
von der 22. Generalversammlung in Clevelaud
angenommenen Beschluß wiederholen, welcher
lautet: Ohne das hierzuland bestehende „öf
fentliche“ Schulsystem zu betämpfen, vielmehr
dasselbe seiner eigenen Entwickelung und sei—
nem Schidsale überzassend, halten die Katholi—
fen es für die beste Löung der Schul-Frage un—
ter den obwaltenden Umständen, ire eigenen
Schulen auf die höchstmögliche Stufe der Voll
fkommenheit zu bringen, sö daß dieselben allen
anderen Schulen nicht blos Eenbinris. sondern
überlegen sind. Ferner erklären wir Alle ossen,
die verkappten Versuche, uns das Recht
zunehmen oderzu schmälern, unse—
re eigenen Schulenzu erhalten und
zu verwalten, mit allen uns zu Ge—
otestehenden geseßlichen Mitteln
betämpfen zu wollen.
Achtungsvoll,
Wm. Casper, Alf. Steckel, Anton Bickel,
John Lochemes, John Fellenz, Gustav
Kaiser, Charles Stehling, Jöhn Noll,
Jos Zierbarth.
Ward an den Ausschuß für Beschlüsse
verwiesen.
Es ward ein Beschluß beantragt und an
genommen dem hl. Vater durch den Prä—
sidenten des Vereins 8200 als Peters
pfennig zu übermitteln, ferner ihn um sei—
nen hl. Segen zu bitten. Die Abfassung
und Sendung erfolgte durch ein besonderes
zu dem Zweck ernanntes Comite.
Es ward beantragt, daß die Herren De
legaten in ihren respectiven Vereinen, im
einzelnen sowohl wie im Allgemeinen, da
hin wirken, daß das Lehrer-Semi—
nar (das einzige seiner Art in den Ver.
Staaten von Amerika), ebenfalls das Pio
Nono - College und die Taub—
stummen- Anstalt zu St. Francis
bei Milwaukee gehorig unterstützt wird;
dies möge geschehen, indem sie:
1) In ihren Vereinen und Gemeinden vom
Zweck des Lehrer-Seminars sprechen und die
Wichtigkeit desselben vorstellen;
2 indem sie es sich angelegen sein lassen, daß
junge Männer, die Lust zum Lehrerstande haben,
sich im Seminar dazu ausbilden lassen;
3) daß solche junge Männer, die eine höhere
Bildung erstreben, zum Pio Nono-College ge—-
sandi werden;
4) daß alle taubstummen Kinder katholischer
Eltern zum katholischen Taubstummen—-Institut
in St. Franceis geschickt werden, nm dort, neben
Anderem, hauptsächlich in der Religion unter—
richtet zu werden. ;
Rev. IJ. B. Wiedman, Rev. A. Th. Rei—
ninger, Anton Bickel, Adolph Weber,
John Lochemes, Gustav Kaiser, Chas.
H. Stehling, Henry Broecker, Peter Bo
den, John Lien Wm. Casper.
Hochw. Hr. Schwenninger von New
e
L der yl. Kihe.
York, der früher lange Jahre Sekretär des
Central: Vereins war, sprach bei seinem Ein—
tritt warme Worte des Grußes zum Verein.
Die Delegation von Chicago legte fol—
gende Beschlsse vor, die an's geeignete
Comite verwiesen wurden:
1. Beschlossen, daß kein Mitglied von
einem dem D. R. K. Central-Verein angeschlos
senen Verein in einen anderen angeschlossenen
Verein aufgenommen werden kann, ohne vom
Setretär des Bereins, den er verläßt, eine
Quittung zu haben, daß er seinen Verpflichtun
gen richtig nachgekommen ist;
2. Beschlossen, daß er seine Absicht kund
gibt, ob er bei dem alten Verein bleiben will
oöder nicht; unterläßt er dieses und bleibt so
lange im alten Verein, bis er Mitglied im
neuen Verein ist, und scheidet dann aus, ohne
seine rückständigen Beiträge entrichtet zu haben,
so soll der nëe Verein, wenn er vom alten
Verein benachrichtigt wird, verpflichtet sein, das
Mitglied anzuhalten, seine Schulden im alten
Vereine zu bezahlen, und soll ihn im Weige—
rungsfalle ausschließen.
Dann ward folgender Antrag als Zusatz
zu Paragraph 3, Artikel V der Constitu
rion vorgelegt:
In Anbetracht, daß der Central-Verein es
seinen Mitgliedern unter Strafe der Ausstoßung
zur Pflicht macht, ihre Kinder in katholische
Schulen zu schicken, was höchst nothwendig
und lobenswerth ist, in Anbetracht jedoch, daß
diese Schulen in manchen Fällen, von mangel
haften Lehrkräften versehen werden, so sei es
hiemit beschlossen, dem obigen Paragraphen
einen Zusatz zuzufügen, so daß derselbe folgen
dermaßen lautet:
„Sollte ein Mitglied eines Vereins seine
Vflichten als Katholik nicht erfüllen, etwa seine
Ostern nicht halten, sine Kinder, falls es ihm
möglich ist, nicht in eine katholische Schule
schicken wenn in der betrefsenden Gemeinde,
ein von der geistlichen Behörde geprüftes Lehr—
personal angestellt ist —, sich dem Trunke erge—
ben“ u. s. w. Adolph Weber,
Delegat des D. R. K. Central-Vereins.
Aus den Berichten der Sekreräre des
Central Vereins und des Wittwen· und
Wuisen: Fonds entnehmen wir das Fol—
gende:
Delegaten waren anwesend aus folgen—-
den Staaten in der dabei stehenden Zahl:
Zlinois.... .
ttena
ea. 2
Ransad. .-
Kentucky
25 Miisouri ... . ..15
10 New Aersih ... .. . 2
s!New Hoit. . . ..17
lOhio. 26
.18 | Lennsylvanien.. .. s
4:
3
Louisiana.. ..
Maryland. ..
Michigan. ...
Minnesota...
Am Sonntag und Montag machten noch
weitere Delegaten ihr Erscheinen, so daß
die dorhin erwäãhnte Anzahl erreicht ward.
Im Berichte der 33. General· Versamm—
lung befanden sich auf der Liste 424 Ver—
eine. Aufgelöst haben sich drei Vereine.
Gestrichen warde ein Verein. Verciaigt
haben sich der St. Alphonsus- und St.
Josephs: Uaterstützungs Verein von Buf—
falo, N. V.; mithin war ein Verlust von
5 Vereinen, wora die im Jahre neuaufge
nommenen Vereine von 20 za zählen wã—
ren. Demnach gehören 439 Vereine zum
Verbande. 12 Vereine haben zur 34.
General· Versammlung nicht berichtet.
Ueber die eingegangenen Be—
richte.
Bis zum 22. August waren 427 Berichte
eingegangen, welche das folgende Resultat
ergeben:
Mitgliederzahl.. . .. .. · 38,906
Kassenbestand und Reserve-Fond.. . $740,250.05
Es wurden kranke Mitglieder unter—
tat: -
Im Betrage von. ..
Gestorben sind. . . ï
An deren Hinterbliebene ausbezahlt
wurbt. ...7.4 09.107.95
Demnach beträgt die Gesammtsumme
der ausgezahlten Unterstützung. . $213,452.30
Neue Mitglieder wurden aufgenom—
men. . .
1,602
Ausgeschieden sind. . ..
Der Reserve-Fond hat nahezu an so,
000 zugenommen, und die Mitgliederzahl
(mit Einschluß der fehlenden 12 Vereine)
fich um nahezu 40,000 vergrößert.
Ein erfreuliches Zeichen ist es, daß die
Untersttzungen sowohl an Zahl der Mit—
glieder wie auch im Betrage in diesem
Jahre abgenommen haben.
Die 20 neuen Vereine, welche seit
Schluß des Berichtes zur 33. General—
Versammlung sich dem Central-Vereine
anschlossen, sind folgende.
Aufgenommen in der 33. General·Ver
sammlung zu Cincinnati:
St. Antonius U. -V, St. Louis, Mo.
St. Antonius-U.-V., Rock Island, 11.
Seit der 33. General· Versammlung vom
Präsidenten des D. R. K. C.-V. aufge—
nommen:
St. Bernardus-U.·V., Cologne, Minn.
St. arntne von Assisi, Kewaskum, Wis.
St. Jakobs-U.-V., Decatur, 111.
St. Lorenz-U.-V., Faribault, Minn.
St. Peter Claver-U.-V., Sheboygan, Wis.
St. Alphonsus Unterhaltungs- und U.-V.,
Westphalia, Kas.
St. Bonifatius-U. V., Siour City, Ja.
ẽ: Benediktus-U. -V., East Minneapolis,
Minn.
Et. Aloysius Jünglings U.-V., Appleton,
Lis. ;
Herz Jesu Kranken-U.-V., Guttenberg, Ja.
Kath. Jung-Männer-U.-V., St. John, Ind.
St. Constantinus-Ritter, Cineinnati, O.
St. Antonius-Verein, St. Paul, Minn.
St. Georgius-U.-V., Chicago, 111.
St. Josephs-U.-V.. Eonwah, Art.
St. Stephanus-. · V., Los ngeles, Cal.
St Vinceents-U.·V., Boston, Mass..
Nachträglich: St. Antonius-Verein, Alba—
Nedaklteur: Nicholas Gonner.
ny, N. N., Königin dec Engel-Gemeinde, Mit—
glieder 7, Kasse d 2,232.53, ausgenommen 27.
August 1889.
Eingenommen seit Schluß des letzten Berichtes
am 18. August 1888:
An rückständiger Kopfsteuer. . . æÿr 59 10
An Kopfsteuer für die 34. General—
Versammlung. . . ï .. ææjßæ œ 1,957 31
An Zinsen des Schatzmeisters von dem
Reserve-Fond von $1500.. ïïv v.l 41 25
Einnahmen beim Schluß des Jahres. . $2,057 66
In Händen des Schatzmeisters am 22.
Aügust 1888... 3,470 82
Total· Ausgaben... . ..41,245 31
Bleibt in Händen des Schatzmeisters. . $4,188 17
Berichte über unvorhergese—
hene Unterstützungen.
Dem St. Georgius·Verein von Cam
bria City, Pa., wurde durch den Präsiden—
ten, Herrn H. I. Spaunhorst, eine Unter—
arun-- $50.00 ũbersandt, da die dor
tigen Mitglieder durch die fürchterliche
At von Johnstown sehr
deitesna wurden. Ebenfalls schenkte
der Hl. Dreifaltigkeits-Unterstützungsver
ein von Philebelpdia, Pa., den Nothlei
denden von Johnstown 8100.00. Auch
sandte der St. Georgius-Unterstützungs
verein von Newport die Summe von $50.00
an dieselben. Später soll eine weitere
Collecte in den Vereinen für die Ueber—
schwemmten erhoben werden.
Wittwen- und Waisenfond.
Im Wittwen- und Waisen- Fond befin
den sich 830,977.44, wovon 825,231.19
in den Reserve- Fond gehören; die für
den Reserve- Fond angelegten Bonds
belaufen sich auf 823,000. Im Asseß—
ment-Fond wurden eingenommen 846,
763.25 und ausgegeben 841,017.00, so
daß eine Bilanz von 85,746.25 übrig
bleibt. Im Unkosten: Fond befindet sich
ein Ueberschuß von $1,900.59.
Dem Wittwen- und Waisenfond sind 28
neue Vereine beigetreten. Es kamen wãh
rend des Jahres 52 Sterbesälle vor. Aus
getreten oder ausgeschlossen find im Laufe
des Jahres 69 (freiwillig ausgetreten 22
und 47 wegen Nichtzahlung der Asseßments
ausgeschlossen). Die Zahl der Mitglieder
hat sich in erfreulicher Weise im Laufe des
Jahres um 687 vermehrt (60 mehr als das
Jahr vorhe-), doch könnte bei lebendiger
Chatigkeit der Vereins· Beamten die Zahl
größer sein, da 170 Vereine, welche dem
Central·Vereine angehoõren, dem Wittwen—-
und Waisenfond noch nicht beigetreten find.
Das Jastitut hat nun die Probe bestanden;
seit seinem Bestehen sind über 8153,000
fürt Sterbesälle bezahlt: sicherlich eine
schöne Summe, welche den Wittwen und
verwaisten Kindern zu gute gekommen ist.
Daß Diejenigen, welche einmal dem Fond
angehören, die Vortheile zu schätzen wissen,
geht daraus hervor, daß von den 4000
Mugliedern während des Jahres nur 22
ausgetreten siad.
Terks
West-Virginien
Wisconsin. . . ..
- 41,858
.. . · 8124,343.35
. 690
London, 30. Aug. Es heißt jetzt
hier, daß die Verlobung der Prizessin
Margaretha von Preußen (welche nach
einer neulichen Depesche mit dem Erbprin
zen von Nassau verlobt sein sollte) mit dem
Prinzen Christian von Dänemark (dem
neunzehnjährigen Sohn des Kronprinzen
von Dänemark) nahe bevorsteht. (Gut
für Luxemburg! Red.)
Berlin, 2. Sept. Die letzte Sonn—
tags-Nummer des Pariser „Figaro“ ist
wegen eines den Kaiser Wilhelm beleidi—
p Artikels in ganz Deutschland ver—
oten worden.
2,918
Berlin, 3. Sept. Die „Nord
deutsche Allgemeine Zeitung“ behauptet,
daß der Londoner Streik mit der sozialisti
schen Bewegung in enger Verbindung stehe.
Zum Beweise dessen a sie an, daß die
Aufforderung zum allgemeinen Streik in
London schon zwei Tage vor ihrer Ver—
öffentlichung in London an die hiesige so—
zialistische „Voltks - Tribüne“ telegraphirt
worden war.
Rummer 946.
Kassen-Bericht.
Einnahmen:
Zusammen... . . æv..· ·. . . 45,528 48
Ausgaben:
(Echluß folgt.)
Telegraphische Depeschen.
Deutschland.
Berlin, 3. Sept. Es heißt, daß das
neue deutsche Wehrgesetz das stehende Heer
von der Reserve völlig trennen und aus
dieser eine zweite Vertheidigungstruppe
machen wird, um dadurch die Mobilma—-
chung des Heeres zu vereinfachen.
Oesterreich-Ungarn.
Wieu, 2. Sept. Die Kaiserin Elisa
beth hatte ein Wallfahrt nach Mariazell zu
Fuß beabsichtigt; diese Absicht war jedoch
n eeabno an die Oeffentlichkeit ge—
bracht worden und in Folge dessen hat bie
Kaiserin sie ausgegeben.
Der Kaiser Franz Joseph hat sich zu den
Felddienstübungen nach Galizien begeben
unbd wird in der Nähe von Jaroslaw Quar
tier nehmen.
Preise der Anzeigen.
Jeder Zoll der Spalte per Jahr. . . 12.00
17- erach 7.00
Für jede Zeile Brevier, oder deren Raum, das
erstemal 10 Cents, die nãchstenmale 5 Cents.
Heiraths- und Todesanzeigen mit Spruch
41.50, ohne Spruch SI.OO.
Auswärtige Anzerigen müfsen vorausbezahlt werden.
Anzeigen für Picnies, Lotterien, Glücksspiele
-e., die dem Geiste der kath. Kirche zuwider, fin·
den teine Aufnahme.
Anzeigen sende man spätestens
Montag Morgen ein.
Job-Arbeiten aller Art prompt und
billig ausgeführt.
Office der, ,Gazette“:
Ecke der 6. und Jowa-Straße-
Wien, 3. Sept. Die Stadt Szege
din ist wiederum von einer Ueberschwem—-
mung bedroht, da, wie es heißt, der nach
der groß·n Ueberschwemmung von 1879
gebaute Schutzdamm zerbröckelt.
Gebirgsgezenden sind viele Menschen durch
umgelommen.
Belgien.
Antwerpen, 6. Sept. In Folge
einer Dyne mit- Explosion kamen heute hier
ein hundert und sechsunddreißig Menschen
um das Leben. Der Schauplatz des n—
glücksfalles war eine Patronenfabrik neben
der Börse. Theile des letzteren Gebäudes
wurden durch Flugfeuer in Brand gesetzt,
wodurch eine ungeheure Bestürzung hervor
gerufen wurde.
Die Fabrik war hinter den Werften ge
legen, wo Millionen Patronen verladen
werden; daneben befanden sich Petroleum—-
Niederlagen. Zwei r russische Oel-
Speicher geriethen in Brand und brennen
errtris noch; die anderen Niederlagen
stark gefährdet. Polizei, Gendarmen
und Militär helfen bei der Löoscharbeit,
während Priester und barmherzige Schwe—
stern für die Verletzten sorgen. Die Stadt
ist in dichten Rauch eingehüllt.
Die Explosion ereignete sich in einer
Werkstätte, wo alte Patronen auseinander—
genommen werden. Männer und Frauen
waren mit dem Auseinanderbrechen solcher
Patronen emsig beschäftigt und bereits war
dies mit 25 Millionen Stück geschehen.
Das Feuer wüthet noch ungeschwächt
fort und die Brandstätte nimmt bereits
einen Flächenraum von zwei Acres ein.
Die Flammen schießen zu einer ungeheue—
ren Höhe auf und in ihr Prasseln mischten
sich in beständiger Aufeinanderfolge die
Knalle von Explosionen vermuthlich von
Patronenbündeln. Jenseits der russischen
Oelbehälter und der Nobel'schen Oelnie
derlagen stehen viele Wohnhäuser in Brand
und die Schiffe „Afrika“ und „Amerika“
an den Werften sind in Erlayr
Der Brandschaden wird sich auf viele
Millionen Franes beziffern. Es wird un—-
möglich sein, die Flammen in weniger als
24 Stunden zu löschen. Mehrere Schiffe
sind bereits verbrannt. In Folge der un
geheueren Hitze kann die Feuerwehr sich
dem Flammenmeere nicht weiter als bis
auf 100 Yards nähern.
Die Explosion ereignete sich in der Cor
vilein'schen Patronenfabrik, welche von dem
Stadtrathe bereits zur Fortschaffung ver—
urtheilt, deren längerer Verbleib an der
gegenwärtigen Unglücksstä te aber von der
„Permanenten Deputation“ gestattet wor
den war. Die Opfer des Unglücksfalles
sind meist Fabrikmädchen. Im Umkreise
von drei Meilen plagten in den Häusern
alle Fensterscheiben.
Die letzten Nachrichten von der Unglücks
stätte geben die Zahl der Todten auf 300
und die der Verletzten auf 1000 an. Die
Knalle von Explosionen dauern noch fort.
Ale an dem Werft Amerea liegenden
Schiffe wurden, Dank der günstigen Wind—
richtung, gerettet. Die gebrannten Fen—-
sterscheiben der Kathedrale sind zertrümmert
und man befürchtet, daß der Thurm ein—
stürzen wird. Die ganze Umgegend ist
mit Trücmmern überschüttet. Die Güter—
schuppen an ben Werften und die hydrauli
schen Krahne sind stark beschäãdigt.
Frankreich.
Paris, 3. Sept. Gladstone ist heute
Abend hier eingetroffen und wurde von
Freunden mit Blumensträußen begrüßt.
Paris, 4. Sept. Prinz Vietor Na
poleon hat ertlärt, daß er zu den bevor—-
stehenden Kammerwahlen keine Kundma—
chung erlassen werde, weil durch diese
Wahlen die Frage betreffs der Regierungs
form nicht zur Entscheidung werde gebracht
werden.
Großbritanien.
Dundee, 4. Sept. In der heutigen
Situng des „Trades Union“ geutigen
hierselbst wurde berichtet, daß 30, 629 Ver—-
bandsmitglieder für und 62, 883 gegen die
Achtstunden: Bewegung sind.
London, 6. Sept. Kardinal Man—
ning, der Lordmayor, der Bischof von Lon
don und Sir John Lubbock berathen mit
den Direktoren der Werftgesellschaften und
den mit überseeischem Handel befaßten
Kaufleuten. Die „Steam Navigation
Company“ hat sich mit den Bedingungen
der Streiker einverstanden erklärt. :
war wiederum eine Anzahl Werft·Arbeiter
in Thätigkeit.
Die Conferrenz hat dahin geführt, daß
die Direktoren der Werftgesellschaften sich
bereit erklrt haben, den Lohnsatz von 6
Pence für die Stunde, der aber erst vom
1. Januar ab in Kraft treten foll, in Er
wägung zu ziehen. Dieser Aufschub ist
festgesetzt worden, um den Werftgesellschaf
ten zur Aenderung ihrer Gebühransätze be
hufs Detant der größeren Auslagen Zeit
zu lassen. Der Streikerausschuß hat da—
rein gewilligt, den Streikern die
dieses Vorschlages zu empfehlen. Die Ge—-
treidehändler haben den Werftgesellschaften
angelündigt, daß sie für jede Schädigung
des Getreides in golge des verlängerten
Aufenthalts auf den Werften verantwort—
lich machen werden.

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