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Luxemburger gazette. [volume] (Dubuque, Iowa) 1871-1918, November 06, 1894, Image 3

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Aie uitheintliche Miihle.
ErzShlung aus C.ennejsee,
Vou I- e t i r L i l l a.
In einem Boardinghanse zn Smith
lano, einer kleiuen Stadt am Ansflussc
des Gninberlandflufses in den Ohio,
logierten zwei junge Tetitsche,. die von
Cincinnali gekommen waren nnd sich
nach Nashville in Tennessee begeben
Wollten. Sie warteten sehnsiichtig auf
das Abfahrtsngiial eines kleinev Tam
psers. der scit zwei Tagen schon am
Landungsplaste lag, aber ttoch immer
seine Fracht nicht vollsiandig an Brod
hatte Allerdings war e-, e Ause! :'.t
Zlt Smithland nu recht lanan^Ni
ger, denn d.w'e ~-Hafenstadt" bett-.-ick
nur aus einem T.uai. ztvei Scheul
wirtschasten, etnem >iramladen uud
sechs anderen wittdschiesen Holz' iiu
sern.
Tie beiden Teutschen waren Ha:! w
veraner, der eine ein Landmann, -er
an.ere ein Miiller. beide voll Ingeud
muth nnd Hoffnung, in der ueuen
Wclt ibr Olliick zu machen. wie so viele
Tausend andere. Von Kindhett aus
waren sie besreundet und einander so
anhanglich gesinnt, das;, als Ka r l
H t l b e r g sich zur Attswattderuitg ent
schlost, sein Freund P h i l i p p W e r
n er sich sogleich bereit erklarte, ihn ;n
begleiien, da es ihm ebcnfalls im Vater
lande nicht mehr so recht gesiel. Nach
Abzug der Reisekosten von Hamburg
iiber Netv-Aor! nach Ginctnnati blieb
ihnen immer noch ein hiibschcs Summ
chen iibrig, wosur sie in Tennessee eine
Farm mit dazu gehoriger Mtihle zu
tausen bcabsichtigten.
In einer zu Gincinnati erscheinen
dcn Zeitung hatten sie namltch die Ver
katifsofferte eines solchen Gtablissements
gelesen. Gine Farm von 17u Ackern
mit Wohngebaude nnd einer Mahl
mid Sagemithle, belegen am oberen
Gutttberlandflusse, wurde fiir einett an
scheinend sehr mastigen Preis von einem
Landagenten in Nashville ausgeboten.
Tie Freunde zogen brieslich einige Gr
kundignugen von dem Agenten ein, und
da dieselbeu durchauS besriedigend tan
teten, so machte» sie sich ohne Verzug
aus die Reise, tnn die Besitznng in Au
genschein zn nchmen. Falis sie ihnen
dann anstand, konnte das Geschast so
gleich abgeschlossen werden.
Gndlich kam die Fracht an, welche
der Kapitan des kleine» Tampfbootes
grostere konnen ans dem Gninber
landslusse wegcn seiner Seichtigkeit
nicht sahren erwartetc. Gttva drei
sitg groste schmere Kisten, welche ein
Ohiodampfer gebracht und auSgcladen
hatte, wurden an Bord geschafft.
selben cnthielten Gisen-, Zinn- und
Mesnttgwaaren von Pittsburg nnd ge
horten einen, Kausntanne ans Nashville,
der personlich den Giakauf in der Fab
rikstadk besorgt hatte und sich jept ans
der Heimreise befand.
Gr hiest harlesße aumo n t.
war ein geboreney Ainerikaner, aber
von sranzosischer Abstammung, ein
altlicher wiirdiger Gentleman, dessen
sreundliches hosliches Wesen im Gegen
sap zn der Insolcnz so mancher
tees einen angenehmen, wohlthuenden
Gindruck machte.
Nach dem Mittagessen verliesten Hil
berg und Werner das langweilige Boar
dinghaus nnd begaben sich mit ihrem
Reisegepack an Bord des Tampsers.
Gs befanden sich weiter keine Pasia
gicre als die beiden Teutschen und Mr.
Beaumont in der kleine» Kajiite. Rasch
wurden die jungen Leute mit dem alten
Herrn dekannt.
Gs war eine berrliche Fahrt den
Gumberlandstrom hinanf. Der Friih
ling neigte sich bereits zum Sommer
und die Natur zeigte sich in ihrem lach
endsten grunen und bunten Schmnck.
Machtige Walder von Gichen, Buchen,
Pappet», Atazien und Ahorubaumen
umsaumen den Flust, dazwischen tan
chen haufig kleine frettndliche Stadtchen
und wohl eingerichtete Farmen aus,
denn diese furchtbare Gegend ist bis zu
Nashville, der Hauptstadt des Staatcs
Tennessee, nnd noch etwas daruder hin
atis gut besiedelt.
An den ilfertt ziehcn sich hie nnd da
weite Rohr- nnd Schilsbruche hin; an
anderen SteUen aber hangcn die Z. > ige
der Waldbaun.e iiber dett Wasserjpicgel
hinaus. so cast sie gcttne Bogengange
über der lrisrallklaren F!n: bile e:.
Zahllose wilde Gmen und andeie T. a'
servogel beleben amnuthig diesc reizvotte
Fluhszetierie.
Ter Nachmittagshitze wegcn, war ein
Zeltdach auf dem Berdeck errichtet, lin
ter welchem die Kajutenpassagiere cm\
Feldstuhlen sasten. Zigarren ranchlen
und Shcrrycobbler sein durch Gis ge
lnhltes Getranke) schlursten, indent sie
glcichzcitig die Schonheit des Stromes
tutd des angreitzendett Laudes dewutt
dertett.
Hilberg nnd Werner priesen sich in
viele» Ausrufungen des Gntzuckens
glucklich, dast sie ein svlch herrliches
Land gewahlt, um darin fiir das ganze
Leden sich eine friedliche Heunstiitte zu
schaffen.
Tie Teutschen silhrten anfanglich ihre
Unterhaltung in ihrer Muttersprache.
allein bald tam Hilberg, der besser im
Gnglischen bewandert war, als sein
Freund, aus oen Gedanken, das; es
zweckmastig sein wiirde, von Mr. Bcau
mont einige Grkundigungen iiber die
(siegend, in welcher sie sich niederlassen
wollten, einztiziehen. Moglicherweise
kannlc er ja den Landagenten. mit tvel
chet» sie tn Berbindung getreten waren.
~Gs ist unsere Absicht, Sir," sagte
der junge Deutsche. ..eine Farm ttebst
Miihle zu kaufe». die au einem Neben
slrome dieses schonen Flusses, etwa
jilnszig englische Meilen oberhalb Nash
ville, in der Nahe des Stadtcheus Leba
non liegt. Was halten Sie davon?
Kennen Sie die Gegend?"
..Ich bin nicht dort gewesen," ver
septe Mr. Beatimviit kopfschiittelnd.
..Ich mache dorthin fast gar keine Ge»
schaste, ivas gewist nicht zn Gunsten der
Gegend spricht, da ich mit allen mogli-
Ackerbangetathett handle. Lebanon ist
eiit erbarmliches Rest, wie ich gehort
habe, nnd besteht nur ans einigen arm
seligen Blockhansern."
~Aber unser Vertranensmann Hat
uns doch die verfiihrerischsten Schilder
nngeit von den sruchlbaren Landschas
ten a m rbercit Gnmberlattdsluffe ge
macht. Gr schrieb uns. dast es keine
schoncre Gegend im ganzen Staate
gebe."
~Jn Betreff der Schonheit, soweit
eine Wildnis; schon genanut werden
l.tnit, Hat er wohl Recht, in Betress der
Ftuchtbarkeit aber ganz uitb gar nicht.
Tas Land ist dort bergig uno steinig;
kein Bankee mochte den Boden geschenkt
erhalte:». Mehrere Ansieolungen wei
ter im Ti:>ii von Najyv.lle, darnnter
da-> gn 'iantg angelegte, von Teutschen
g gni-.ioetc irtbtirg," sind klaglich
mistgittckt, wie Tie vielleicht gehort ha
but werden. Wer 'ein gutes Austom
tnen als Farmer, Muller, Handwerter
oder Naufmann in diesestn Laude sinden
tvi!l. der bleibe im sruchlbaren Westen
de- Staatcs, wo noch die schonsten Far
men und Besitzungen sur mastige Preise
zn haben sind ich selber btn imstande,
solche Geschctfte zu vermitteln der ge
birgige Lstcn des Staatcs tangt nicht
sur die Ansiedelung.,"
~Nun, wir wollen natiirlich erst sehen
und dann tausen, wenn uns die Besi:;-
iliig gesallt. Dast mancher deutsche
Neuling in Amerika jammerlich iibers
Lhr gehanen wurde, ist nns wohl be
katint. Bei nns ist das aber doch nicht
gut moglich, denn mein Freund ist ein
tiichtiger Muller und weis; grundlich zn
benrtheilen, was zn einer Miihle und
ihrem Betriebe gehort. und ich schmeichle
mir, den Ackerbau mit allein Znbehor
so zn verstehen, dast uns kein liniger
Bankee blauen Tunst vormachen kann.
Ter Mann, mit dem wir in Berkehr
getreten sind, macht iibrigens durch seine
Briefc einen durchauS anstandigen nnd
ehrenhaften Eindruck."
~Nun, Sie werden ja selber sehen
nnd Herr," meinte der
Kaufmann achselzuckend.
wahrscheinlich znerst durch ein Zeitnngs
inserat auf die Farm mit der Muhle
bei Lebanon auftnertsam geworden^"
~Ganz recht, Sir. la. im ~(sine
innati-Wecker" haben wir die Ber
kaufsosserte gelesen."
~Je nun, die Offerte Hat auch in ait
deren Zeitungen gestande», seit zwei
lahren schon. Finden Sie das nicht
cin wenig sonderbar?"
~Gs kann sich ja tuti andere Farmen
tutb Miihlen gehandelt haben, denn es
wird im Staate tvohl viele verkaufliche
derartige Gtablissements geben."
~Moglich!" sagte Mr. Beaumont
gedehnt, nnd dann sngte er nach einer
Panse hinzu:
~Ter Agent, mtt welchem Sie in
Derdindung getreten sind, heistt R i ch
ar d Irw in g und wohnt in der
o'olumbiastraste. Ist es nicht soi"
~la, Sir. Kennen Sie den
Herrn?"
~Nur von Ansehen, sonst nicht. Ich
habe niemals Geschaste mit ihm ge
macht."
~Gr ist doch olme Zweifel eine acht
uttgswerthe Personlichkeit?"
. „Hunt!"
..Haben Sie etwas Gegentheiliges
gehort, Sir?"
..Lieber Herr, es ist Grnndsatz von
mir, iiber andere Leute kein voreiliges
Urtheil abzngeben. Ich sage von Mr.
Irwing nichts 0-utes, will also auch
nichts Doses iiber ihn sagen. Bon
Herzen wunsche ich. das; Ihre Verbi,id
ung mit diesem Manne siir Sie ein ge
deihliches Gnde nchmen moge. Reisen
>-ie allein nach Lebanon zttr Pesichtig
ung der Farm, over wird Mr. Irwing
Sie begleiten?"
~Gr wird uns begleiten." '
„la, so Hat er es auch schon sriiher
gemacht."
..Wissen Sie denn, dast bereits Kauf
lustige auf die Besitzung rcflettiert ha
be» ?"
~lnt vorigen Jahre wurde davon zn
Nashville gesprochen, allein das Geschast
scheint sich zerschlagen zu haben. We
nigstcns Hat man nachher von dem
ttaulluftigen nichts mehr gehort.
Vielleicht begab er sich nordwarts'
iiber dic Ber ze nach Zlentucky."
..Ta-:- toitiucn mein Freund nnd ich
ja auch noch thun, wenn nns die Farm
nicht gesallt."
..Ich wiirde Ihnen rathen, sich in
Teniiesiee anzukaufen, oder im Westen
von Nashville, wo schon geordnete
stattde unv Sicherheit fiir Personen mtd
lngenthutit hcrrfchen."
~Sic meinen, dast weiter oben am
Guinberlandfluh die Gegend nicht ganz
sichersei^"
„Man Hat bisweilen von Ranberein
tmd Mordthaten gehiirt nnd der soll be
schwerlich sein. wie man sagt. Sie
sind doch bewaffnet? Sonst ' versehen
Sie sich mit Waffen fiir die Reise nach
Lebanon! Wenn sie nicht gebraucht wer
den. um so besser. In meinem Store
sinden Sie trefslicheColtscheßevolver."
..Ich danke, Sir," versetzte Hilberg
etwas kiihl ablehnend.
„Mein Freund und ich sind mit gn
ten Revolverit ansgerustet. Borkausig
also haben wir keinen Bevars. Aber
vielleicht konnten wir ja spater mit ein
ander Geschaste machen, wenn wir die
Farm mit der Miihle, die im Inveniar
wohl etwas vernachlassigt sein mag,
wirtlich erstehen."
..Tazn halte ich mich bestenS empfoh
len." sagte Mr. Beaumont freundlich.
..Sie konnen sich zit Nashville jederze.t
davon iiberzetigen. das; mein Lager aufs
Reichshaltigfte versehen ist."
Und dann zog er seine Brieftasche
heraus nnd machte einige sliichtige Noti
zen. Bald nachher staitd er auf und
ging in die.tkajute.
Tie beiden Deutschen blieben zttriick.
Werner, wenn er auch im Gnglisch
sprechen noch nicht sehr geiibt war, hatte
doch ziemlich gut oie tnhaltichwere Unter»
haltung verstanden, welche sein Gesahrte
mit dem Nashvillcr.Oaitsmann gcsiihrt.
~Hore, Mari, nttr wird bei der Ge
schichte jevt doch etwas bedentlich zt:
Muthc," sagte er. ~Wenn der alte
Herr Recht hatte und das Land, die
Farm nitv die Miihle nichts tangt
was ttmtit'"
„Nun, so brauchen wir den Plunder
ja nicht zn tausen'."
..Tas iu sehr richtig. Aber wer
weis;, welch ein Lchlankopf der Pantee
ist. mit dem wir zn thun haben, tmd in
welche listige Schlingcn cr uns ntog
licherweise vcrwickeln kann!"
~Tas befurchte ich nicht, liebcr Phi
lipp. Wir haben ja unsere gutcn Au
gen uno nnscre gesnnde Urtheilskrast
nicht in Teutschland ztiruckgelasscn,
meine ich. Nein, ich stelle mir den
Sachverhalt etwas anders vor."
~llnv wie denn^"
~Mr. Beaumont scheint allerdings
cin tresslicher.und wiirdiger alter Herr
z:t sein, der es gewist gtit mit nns meinl,
aber er ist zuglcich ein amerikanischer
Geschaftsmantt. das will sagen, er
denkt rastlos immerdar an seinen Bor
theil. Gr machte ja selber daraus aus
merksam. dast er kultivierte Farmen iu
dem von ihm so gepriesenen Westen des
Staatcs zum Berkanf in Kommission
habe, Grund genng siir ihn, dast er die
Ansiedelungen im Tsten schlecht machte,
obgleich cr sie aus eigener Anschannng
gar nicht kennt. Sicherlich ware es ihm
angenehm gewesen, wenn wir aus seine
Andeutungen eingegangen waren, mit
ihm iiber den Ankaus einer Farm im
Westen zn verhandeln. Tabet hatte er
ja seine gute Provision verdient. Kurz
iitit, Mr. Irwing und Mr. Beaumont
siitd Konkurreitten im Berkausen von
Farmen nnd Landereien, nnd der eine
dieser Giitermakler sticht dem anderen
die .tlauslnstigett wegzuschnappen, das
iit erklartich, unv sie werden >vohl beide
ganz brave Lente sein, wenn sie sich
auch gegenseitig nicht leiden konnen.
Wie eifrig Mr. Beaumont daraus cr
picht ist, Geschaste zu machen, erhellt ja
daraus, das; er gerne Revolver an nns
verkansen wollte, weil oie Gegend, in
die wir reisen, angeblich unsicher sein
sollte.
Tas ist so amerikanische Geschastma
nier, in wohlwollende Worte eingehnll
ter Humbug! Bei nns aber heistt es:
Bange machen gilt nicht!"
~Fiir den Nothsall haben wir ja auch
unsere Revolver in Bereitschast."
~la, zum Glitck haben wir sie nicht
in Oincinnati zurtickgelassen, tvie eini
ges andere von unserem Gepacke, das
tlits bcschwerlich siel.
Sonst waren wir wahrscheinlich in
die htibsche Falle gegangen unv hatten
von Mr. Beaumont nbcrslnnige Was
fen siir die Reise gekaust."
Noch tangere Zeit plaudertcn die
Freunde über die Ansichten, welche der
Nashvillcr Kaufmann mit so wvhlwol
lender Miene zum Besteu gegebeu, und
auch Philipp Werner sing balo an. die
Zweifel HilbergS zn theilen, der in
Teutschland viele Bucher iiber Amerika
gelesen hatte, um sich sur die Auswan
derung vorzubereiten.
Tas; er dadurch etwas itberklug ge
worden sein konue, und um so mehr
Olefahr lanse, mit ali seiner vermcintli
chen Weisheit iiber einen Stein des An
stostes zn straucheln, siel ihnen nicht
ein.
So ergeht es manchen jungen Teut
schen in Amerika, welche mit iiberlege
neni Gigendunkel die Rathschlags eines
vernunstigett Mannes verschmahen,
wetl sie glauben, dast er doch nttr sein
eigenes Interesse im Auge habe.
Toch blieben sie wahrend der Strom
fahrt im angenehmsten Berkehr mit
Mr. Beaumont, wenn sie ihn auch nicht
weiter in ihren Angelegenheiten um
Rath fragten.
Gr scinerscits hielt es wahrscheinlich
unter seiner 'Wurde, nochmals daraus
zuruckzulommen.
Am Bormittag des dritten Tages er
reichte das Tampsboot Nashville, eine
recht frcundliche, wenn auch nicht sehr
volkreiche Stadt in schoner Lage am
sitdlichen User des Flusses.
Ans hohem Hiigel erhebt sich das im
posante Regiernngsgebaude und ist
weithin sichtbar.
Rasch tvurde die Landunq bewerkstcl
ligt.
Mit wenigen Worten verabschiedete
sich der alte Zlausmann, der anscheinend
jept mit seinen eigenen Geschasten ge
nug zu thun hatte.
Tie beiden Deutschen aber gingen
mit ihrem Reiscgepack iu das nachste
Wirthshaus.
Nachdem sie sich dort an Speise und
Trank etwas restattriert, suchten sie so
gleich Mr. Irwing aus.
Tie Oolumbiastraste war ganz uahe.
Ter Agent hatte sein Bureau in
einem recht ansehnlichen Hanse.
Au dcu Wanden des grosten Zim
mers hingett Karten der verschiedenen
hounties, iu welchen er Landereien uud
Farmen zum Bertaus hatte. und Plane
von Stadten, die enttveder bereits be
standen oder erst noch gebaut werden
sollten.
Gs war kein Buchhalter und kein
Schreiber zu sehen.
Mr. Irwing schien seine Geschaste
ganz allein zu betreiben.
Gr war ein Mann von ctwa fititfzig
lahren, mit kahlem Haupt, bleichem
gelblichen Gesicht, dem ein diiuner roth
licher Backenbart keineswegs zur besvu
dereu Zierde gereichte, und sunteluden
schlaue 11 ankee-A uge > t.
Mit grostter Hosltchkeit hiest er die
Teutschen willkommeit tiud lttd sie zum
Sipen auf einem alten steiuharten Ti
van ein.
Es war schon brieslich iiber das Ge
schast hiu uud her geschrieben worden.
Ter Preis sur die 160 Acker-Farm.
mit Wohnhaus, Stall uud Wasser
ntiihie sollte nur 2500 Tollars betra
geu, eiu allerdings sehr mastiger.Uauf
preis vou dem uichts mehr abgehau-
Fuxcmduvaer Garette.
delt werden konnte, wie der Agent be
hanptete.
Hilberg hielt es fiir angemessen, ihm
mitznthetlett. dast sie Herrn Beaumont
ans dem Tampfboote kennen gelernt
nnd was derselbe fur Bedenken gegen
die Ansiedelungen im Cften von Rasli
vi ll e vorgebracht habe.
ries Mr. Irwing mit gcsaltc
ter Stirne nnd sich das siinn reibend,
~Mr. Beaumont weis; wohl was Rcch
tes davon! Ich glaube, er ist nie in ver
(stegend gewesen!"
~Tas Hat er sreilich eingeranmt."
~Hm, und dann tvetst man es ja, er
Hat selber 'Farmen utid Miihleu im
Westen zn verkaufctt. Ta lassen sich
seine Beweggriinde leicht durchschanen."
~Anch davon Hat er gesprochen."
~la, ja, er Hat mir die gute Ziund
schaft wegkapern wollen, hahaha!
Giu spasthafter alter Mann, dieser
Beaumont, nicht wahr?
Hat er Ihnen auch die Preise fiir
scine Farmen uud Muhleu im Westeti
genannt^"
~Nein."
„Nun, da will ich Ihnen sagen, das;
Sie im Westen sur das Spottgeld von
2500 Tollars keine tultivicrte 160
Acker-Farm mit Miihle uitd guter Was
serkrast dabei tausen konnen. Sie
miistten dann das Trei- und Vierfache
dieser Summe answenden.
Tie Landereien sind im Cften nicht
so gut, vas gebe ich zn. ader der Holz
bestand ist mu so werthvoller, und die
Sagemiihlen haben vollans zn thun.
Noch ist die Gegend nur schwach besie
delt und deshalb gerade nnd die Grund
stucke dort so billig.
Tas wird aber bald anders werden,
wenn die Eisenbahn gerade nach jener
Richtung hin durch die Hugel gelegt
wird, wofiir man schott die Bermessun
gen vorgenoinmett Hat. Ter Plan die
ser Bahn nach dem Tsten hangt dort an
der Wand, Sie konnen sich davon iiber
zeugen.
Ich kakktilicre, das; vor Ablatis von
zehn lahren Reynolds Farm und
Miihle über 20,000 Tollars werth sein
must. la, das paradieSimistige Land
dort Hat eine herrliche Zukunft!"
~Aber jevt ist die Besistung doch
ziewlich vernachlassigt, das haben Sie
in Ihren Briefen angedeutet."
~la, das ist richtig. lohn Re y
n o ld s ist ein nachlassiger Patron,
dem Trnnk ergeben, und ungluckliche
Familienverhaltnisse kommen da auch
iu Betracht. Aus allen diesen Griin
den ist die Farm ja über auch io billig
zu haben. Gin paar junge thattrastige
Manner,.wie Sie, meine Herren, wer
den da bald Wandel zum besseren schas
sen uud die Besipung zum herrlichsten
O-eoeihen bringen. Ich habe schon oit
mit Frende gesehen, was in unserem
gesegneten Laude deutscher Fleist und
deutsche Ausdauer ftir austerordentliche
Resultate zu erzielen vermogen!"
Tas klang nun allerdings alles recht
schon und befriedigte die unerfahrenen
Teutschen ungeinein.
~Gs wnndert mich dann tuir, dast
die Farm nicht schon sriiher einen
ser gefunden Hat," sagte Hilderg.
~UnS wurde gesagt, dast sie bereits seit
lange ausgeboten wird."
~Gi, es ist jcht gerade eine geld
knappe Zeit und der groste Zug der
Auswanderung geht allerdings immer
nach Westen, iiber den Mississippi."
~Mr. Beaumont behauptete. dast im
vorigen Jahre ein Kauflustiger aus
allerlei Grunden votu Handel zuruckge
treten sei uud sich in Kentucky angesie
delt habe."
~Tie Sache verhalt sich anders. Tie
Farm soll bei dent btlligen Preise nur
gegen Baarzahlung verkaust werden.
Ter Kaufluftige vom vorigen Jahre
hatte kein Baargeld, deshalb happerte es.
Ich hoste, da st Sie zur Baarzahlung
im stande sittd?"
~Tas siud wir. Wir haben das
Geld iu der Tasche, konnen baar aus
zahken und behalten noch einige hundert
DoUars iibrig, um das Nothwendige
aiizuschassen."
Gin kattm merkliches vergnugtcs
Grinsen glitt über das kalte Gesicht des
Agenten.
~Das srent mich," sagte er. ~Ta
gibt es also keine Weitlausigkeiten und
Schwiertgkeiten. Wenn Ihnen die
Farm gesallt, wird das (Geschast gleich
abgemacht. Ist es Ihnen recht, schon
morgeu mit hiuauszusahren?"
~Ia; sobald wie moglich."
~Schon! So tvill ich einett Wagen
bestellen. der uns am ersten Tage bis
zum Stadtchen Green Hill, am ztveiten
nach Lebanon bringt. Bon dort kon
uen wir dann zu Fuste über die Hugel
aus dem nachsten Wege nach der Farm
gehen. Solleii wir Pferde mieten, so
werdeu die Reisekosten, die Sie ja auf
alie Falle dezahlen inussen, etwas theu
rcr."
~Uns ist eS so recht, wenn es sur
Sie nicht zu undequem ist. Aus einer
Fustwanderung haben wir ja am desten
Gelegenheit, die Gegend grundlich ken
nen zu lernen."
~Haben Sie viel Reisegepack^"
~Neiu, nur eiu paar lcichte Reise
taschen, die tvir mitttehmen. Unsere
sonstigen Sachen haveu tvir zu hinciu
uati gelassen, von wo mau sie uns nach
schickeu wird, sobald wir sie haben wol
len."
Mr. Irwing nickte zusrieden nnd zu
stimmeud. Gs wurde über Zeit und
Trt der Abfahrt das uothige vereinbart.
Dann verliesten die Freunde das Bli
reau. iu der Absicht, durch die Strasten
vou Nashville zu spazieren, bevor sie iu
ihre Herberge zuruckkehrteu.
Als sie iu der Hauptstraste aulangteu,
lvurden ihre Blicke durch eiu gropes.
stattlicheS Haus geseyelt. mit grosten
GeschastSraumeu im Grbgeschost. Gs
war das Maschienen- uud Giseuwaareu
lager vou lsharles Beaumont, wie- das
Firmaschild auswies.
Kaum waren sie etwas weiter gegan
aen. da begeguete ihnen der alte slaui
mann in Begleitung eines kraftigen.
braungesichtigen. lmlgbartigen Herrn,
der den Rock eng zugeknopft trng.
Hilderg horte tut Bvrbeigehen, das;
der alte Herr den Langbartigen ~Mr.
Sheriss" titulierte.
Gr griistte sreundlich die Teutschen
und schien seinen Legleiter ails sie auf=
inertiam zu machen, wenigstens mus
terle der Sheriff die deideu mit einem
forschenden Blick, was sie ader nicht
wciter beachteten.
Am folgenden Tage in der Frnhe
filhren sie in einem leichten Phaeton
mit Mr. Irwing aus Nashville die nach
Lsten fuhrcnde Landstraye entlang.
Abends langten sie in Green Hill,
einem uubedeuteudeu Stadtchen, au.
Bis hierher war die Gegend noch
sruchtbar. tvohl angebant und mit Far
men reichlich versehen.
Am folgenden Tage fuhren sie rvei
ter nach Lebanon nnd kamen mit (>in
bruch der Racht dort an. Sie befan
den sich jevt in gebirgiger Gegend, wo
nur selten armselige Ansiedelungen die
Wildnis; von Hugeln, Felsen uud Wald
unterbrachen.
Lebanon selbst war ctti erbarmlichcr
Weiler, aus wenigen Blockhansern be
stehend, dessen paar Tutzend Ginwoh
ner sich hauptsachlich mit Mustiggang
nnd Branntweintrinken zu beschastigen
schienen. Tie Leute im Wirthshause
starrten unsere Freunde mit hohnischen
Blicken an nnd schienen sie sur ein paar
deutsche,,Greenhorns" (d. h. unersah
rene Burschen) zu halten.
Hilderg und Werner begannen zn
zweiseln, das; in solcher Wildnis; viel
Gluck fur die Zukunft zu sinden sei.
Sie gerieten auf den Gedanken, dast
Mr. Beaumont doch wohl Recht habe,
und das; Mr. Irwing sich im Unrechte
besinde.
Indcssen hatten sie das Unternehmen
cininal augesangen und wollten eS nun
auch zti Gnde filhren. Auch wuhte der
Agent sie immer mit schonen glatten
Worten zu beruhigen, wenn sie ihre Be
sorguisse kiind gaben.
In der Fruhe des anderen Tages
traten sie ihre Futzwanderung an.
Gin zerlumpter, barsuhiger lunge,
der zu Reynolds Farm gehdrte, hatte
sich eingestellt, um die Reisetaschen der
Ankommlinge zu trageu.
Ter Weg fuhrte dald bergauf, bald
thalab durch tiese Schluchten, uud der
Boden wurde immer unfruchtbarer uud
steiniger, so das; es ein Wahnsinn
schien, in dieser Gegend Farmwirth
schast zu treiben.
Tie Wanderung dauerte viel lauger,
als die Teutschen erwartet hatten.
Mittags gelaugten sie in ein Thal,
wo mehrere verfallene uud verlasseue
Blockhauser standen. Wie der Junge
erzahlte, waren sie die Ueberreste einer
veruugluckteu deutschen Ansiedelung.
~Sir," sagte Hilderg, sich den
Schweist von der Stirne wischend, ~lch
glande, wir kehren um. Tiese Gegend
ist kein Land fur uns.
~Gs wird bald besser," trostete
Agent. ~Wir kommen bald in den ge'
segneten Landstrich. der eine autzeror'
dentliche Zukunft Hat, und Lie werden
erstaunen, was Sie sehen. Ginstwei
len wollen wir einige Stunden rasten,
bis die Mittagshitze voruder ist."
Ter andere war damit einverstanden
und es wurde Rast gehalten unter einem
knorrigen Baum.
Fur die Mitnahme einiger Lebens
mittel und einer Flasche Wein hatte
Mr. Irwing gesorgt. Gine erfrisch
ende Quelle sprudelte in der Rahe.
Nach einige» Stunden wurde die
Wanderung fortgesept und endlich der
schone Nebenstrom des Gumberlandflus
ses erreicht, wo die Farm mit der
Miihle in einem finsteren Thale lag, so
einsam, wie vielleicht keine andere Sie
delung in Tennessee.
In der That hatte man die Muhle
mit erhedlichen Kosten crdaut zn einer
Zeit, als i.i der Gegend ringsumher
mehrere grostere Kotonien bethorter
deutscher lf inwanderer sich desanden.
Tiese waren ader samtlich verun
gllickt nnd verlassen worden. Zersal
lene Blockhauser und verwitterte Grab
lreuze gaben noch Zeugnib von dem
Glend, welches eiust dort geherrscht.
Jetzt tonnte also das Miihlenetablis
sement keinen eigentlichen Werth mehr
haben.
Tas begrissen die verstandigen Teut
schen sogleich, und sie gaben in unver
hohlener Weise dem Agenten ihre voll
slandige Gnttauschung zu erkennen.
Mr. Irwing dagegen beharrte bei
seiner Meinung. Tie Muhlensarm
wurde sich unter geschickter Leitung
dald Heben, und spater wenn erst die
Eisendahn nach dem Tsten geschasfen
sei, einen erstaunlichen Rutzen abwer
sen.
Das Wohnhans war so verfallen,
das; der Gigenthumer nicht in demsel
ben, sondern in der Muhle wohnte, die
noch am besteu im stande war.
Tie Mahleinrichtung stand sreilich
dafur ader war die Sagemuhle
im Gange und einige Haufen Bretter
und Acnzriegel bewiesen es, dast doch
etwas gethan wurde.
Dr.. ...
August ..
SIMO . .
Hamdurger
Brustthee.
Nnr in Original Packeteu.
Nur in Original Packeteu.
"»r in Lrigiual Packeteu.
-PrsiS Or; Ccnt»?.
PreiS Cent^.
ipreiS Ce«te>.
Tie Wanerkraft des rasch sluthenden
Ttromes lies; nichts zu wunschen udrig,
viet ader die Beschaffenheit des Ackerdv'
dens.
Rur zwei kleine, verwahrtose, mit
Mais kummerlich destellte Acker waren
zu sehen. Eiuige magere Kuhe, die
traurig umherfchtichen, schienen uiemals
eine fette Wefde getaunt zu haben.
John Reynolds, der Gigeutduiner,
war ein rustiger Mann in den urittle
ren ut it einem drciten, rothen
Gesicht, und sah aus wie ein Trunken
dold, wcnn nicht wie ctwas Schlimme
res.
hatte bei der «agemiihle zwei
itt Ardeit, die physisch und
moralisch ihrem Prinzipal sehr cihnlich
waren.
Tie fyamilie des Sagcmullers lieh
sich nicht blicken. Seine ,Trau war an
geblich kraut und sein Tohn nach Ken
tuctn verreist.
Als Hilderg erklarte, das; er und sein
rireund nicht dazu geneigt 'ein tonnten,
eine solche einsame. verfallene Muhlen
farin zu tausen, sing Reynolds sluchend
und fenszend an, sich über sein ungluck
liches Lchicksal zu deklagen.
l>r wolle so gerne nach Misiouri uder
siedeln, wo er gute habe, doch
zuvor musse er die Aarm verkausen.
Dann destatigte er die Aeuherungen
des Agenten von der hossnungsreichen
Zukunst der Gegend und forderte die
Bcsucher auf, sich nicht so ohne weiteres
das Geschast aus dem Linne zu schla
gen, sondern erst am folgenden Tage
mit Musse das Grundstuck und dessen
Lage genaucr zu studiren, sie wurden
dann doch vielleicht noch aus audere Ge
danten kommen, was auch Mr. Irwing
mcinte.
Widerstrebend gaben die Teutschen
dazu ihre Ginwilliqung, da sie fest da
von überzeugt waren, das; ihre beschwer
liche Reise ganz nutzlos gewesen sei.
lss war ihnen tiubegreiflich, wie der
Agent hatte glauden konnen, sie wur
dcn ihr gutes Geld fur ein solches Land
gut von dem zweifelhastesten Werthe
hingeden.
Ta hatte er sie denn doch fiir gar zu
unersahren und vertcauenSselig gehal
ten.
Jndessen huteten sie sich, um Unan
nehinlichteiten zu verineiden, ihrem ge
rechten Unwillen Ausdruck zu geben.
Lie muszten ja doch in der Muhle
udernachten, bevor sie den Ruckweg nach
Lebanon antreten tonnten, denn es war
mittlerweile schon Abend geworden.
Ter Muller beeiferte sich, scine Gaite
so qut. wie er vermochte, zn dewirthen,
und forderte sie sreundlich aus, recht
hausit der Branntweinflasche znzuspre
chen, was sie ader wohlweistich nichr
thaten.
Hilderg und Werner klagten über
Mudigteit und wollten sich dald
schlasen legen.
Als sie diesen Wunsch aussprachen.
fnhrte Retinolds sie dienstsertig in einen
Ranin oden in der Mutile, der wohl
ursprunglich aIS Kornkammer qedient
haben mochte, denn als einziges Modi
liar befand sich darin eine 26inde, auher
einigen Ttrohsacken und Pserdedecken,
die als Lagerstatten dienen sollten.
Ter Muller entschuldigte sich, datz er
seinen Giisten kcine besseren Betten an
bieten konue und ging dann wieder in
die untere stude zu betit Agenten, der
uoch teine Lust hatte, sich zur Ruhe zu
begeben.
Tie deideu Teutschen bcfanden sich
jeNt allein und tonnten zwanglos ihre
Gedankcn austauschen, lvas sie leise
flusterud in ihrer Muttersprache thaten.
~Nun, Karl, scheint es Tir
nicht, das; der brave Mr. Beaumont
doch Recht hattefragte Werner.
~la. Philipp," verseUte Hilberg.
~(sr hatte Recht, und es war thoricht
von unS, das; tvir seinen Rath nicht be
achteten. Ie mehr ich daruder nach
denke, desto verdachtiger koinmt mir
Mr. Irwings Betragen vor."
~(sr weis; es, dah wir unser Geld
dei uns tragdn.
~Gs war unvorsichtig, das; wir ilnn
dies sagten, ader wer tonnte dainals
denken...."
..Gliicklicherwetse haben wir unsere
Revolver. Tavvn lveis; er nichts."
~Wir mussen wuchsam sein. Gott
isede. das; unsere schwarzen Gedankcn
irttlnimlid) sein unv unsere
qen sich morgen in lustiges Nichts aui
lSsen."
~Wir wollen doch dieses Gelus;
nnu untersuchen!"
Hilderg war dazn bereit.
Turch ein schmales Fenster siel ein
Mondscheinstreis in den Raum und ver
breitete bleichen Schinnner.
wnr nur die eine Thure dn, durcti
welche sie hereingekommen waren, und
dieselbe tonnte durch einen starken. eiser
nen Riegel von innen verschlossen wer
dcn, wus ;ur gereichte.
Soich war, wie ftesagt, weiter nichts
in dem Raum, als die und
oie Winde.
(S chluh fota t.>
Heilt sicher
Beinahe ein rolle- Jabr rlaqtk
mick ein Husten. Das destandige
Kratzen im Halse btieb nach wenigen Tosen von
August Koni.q'S Hamdurger Brusttbce aus,
der Schteim toste sich und nach Gcdrauch von ein
paar Packcten verschwand der Husten ganztich.—
Fred. Schuly, Columbus, L?bio.
Monake litt
ich an.brftigen Brust.
beklemmungen und kein Mittel wollte hetfen.
Schlicflich gebrauchte ich Dr. August Konig'-
Hamdurger Brustthee und ich rrar'batd ktrheitt.
CbarlcS H. Arwe, 323 S. Prince-Stratze,
Lancaster, Pa.
* * *
tfvrfrlf ec^cn ffit 3klhen
v -alte td> tr. August
iioniit’B Hamburger Brustthec stet- in metner
ZZ-nmilie vorrarhig und babe immer gefunden,
dasi dieser T dee ein ausgczeicbneteS Miltet ge
gen alte Erkaltungen ist? Francis M. Lar
rett. 2vo R. Ann-Straje. Baltimore. Md.
3
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- Druckgescllschaft.^
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WKatholischeriW
iiiiWesten.?^
ilreffliche Anicigemillel.
Zwei kathclische Familienblatter,
welche über die gesammte
r,\ Union verbreitet sind.
Tie
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i)l ciit spezielles Crijait der Lurem»
burger der gaiizen Ver. Ltaaken
und besiyt eiiicil betrachklichen Leser
krciS und bietet eiu besonders gutes
Aiizeigemittel. da es einen bestimm
teir, von keinem sonstigen Llatle
erreichren Lescrkreishat, bei welchem
es fur jebe aiizeigende Atrma vou
Nuyen in, oerrreteu ju sein.
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A ... ..
»st eni vorzugliche» Drgau beiknnmt
fiir alle deuricheu karbolischen Fami
lien des ganzeu Westens der Ver
einigten Staaten. Der Leserkreis
ist ein sehr bedeutender, welctier sich
taglich vergrostert. AIS Anzeige
blail ia der „ziathotijcher Westen" v
vou sehr grohem Werth».
. i
. . Punktum: .
• Veide Blatrer bieteu nebeu einer •
• sorgsalrig ausgearbeiteten Wocheu- »
' Rundschau, die eine kurzgesastte guke •
Uebersicht über vie Haupterergnisse im *
• Ju und Gustande umsaht, eine zeit- *
' gemape Crorterung der religiose» Ta »
' qeSfrageu, welche die deurscheuKaiho- •
• likei» insbesondere iuleressireu. sowie *
' eine sorgscillige Auswahl der 'lieuig- *
' keileu aus dcu einzelueu Staaten der »
' Union. •
•••••••• ••••
Nebenbei gesagt,
widmcu ivir uusereu Erzahluugeir
eine genaue Sorgfalt und wir
wunschen die Ausmerksamkeil aller >
unserer Vefer iit detonderer Weise
aus dieselbeu zu leukeu.
P t ii m t e n:
Zn sedem der deideu Vliitter werdeu beson»
dere Prainieu gegebeu.
')i eue A dou n ente n irgeud eines der
Biatter, welche im Vorans bezahlen,
«rhaNen ein Prachkgebetduch mit deu Terte» r
1) Golt ist die Liebe,
2) Die Rachsolge Christi, und
3) Herz Jeju, Quell der Liebe (in grostem -
Druck).
A ite A b o u u e nte n, welche ein lahr
ihr Abonuemrnt im VorauS bezahlen,
«rhalten zur
T er
' Unio».
Kuxenrvnvgev Gttictte
kine s p ezi s i sch turcmburgischePra
ni i e, Buch oder Vlld, über em luvemburgi*
sches Thema.
Zum
KtttyolisUiev Westen
beu Regeusburger Marienkalrn»
de r, welcher als FainiUenkalendrr heule
uoch immer uiibestritreu daslrht.
tuxemburger! abonnirt auf die
„tuxemburger Gazette".
Deutsche Aatholiken! leset den
„Aatholischer lvesten".
IlTatt schreibe fiir probenmu»
mcrn an dis
— —Ucntfd)e=—
=ilatl)oUfd)c=
-Druckgtscllschaft,-
Lubuqus, Iow». •

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