OCR Interpretation


Luxemburger Gazette. [volume] (Dubuque, Iowa) 1871-1918, December 31, 1895, Image 3

Image and text provided by State Historical Society of Iowa

Persistent link: https://chroniclingamerica.loc.gov/lccn/sn84027101/1895-12-31/ed-1/seq-3/

What is OCR?


Thumbnail for

Dn Blhtz « MiWer Somers.
(F o r t s e tz u n g.)
~Ei. ich sehe ihn nicht." rief er aus,
~wo ist er? Was Hat er gethathan?
Moon. Moon. wo seid Ihr?"
Es kam lene Antwort.
~Ter Spitzbube," rief der Berwal
ter aus. ~sollte er nnS betrogen haben?
Sollte ihn das Madchen bestochen ha
ben, wahrend ich unten sah und ranchte?
Hdlle und Teufel! Das tst eine fchdne
(steschichte! Jason!"
~Jch komme schon," entgegnete la
son, welcher drausien vor der Thure
stand, ~was ist denn los, Bater?"
~Ei, dieser Spitzbube von einem
Moon, ah!"
Er stiesi einen Schrei der Erleichte
rung und Wuth zngleich ans, als seine
Meinen schlauen Augen die unter dem
Baume hingestreckte Gestalt crblickten.
..Er schlaft", murmelte er finster,
„er ist betrunken. wie wenn er irgend
wo einen Branntwein gesunden hatte!
(stehe hinaus und riittle ihn auf, lason,
und fiet) gleich nach dem andern; mach
schnell!"
lason cilte hinaus, unt seine Auf
trctge zu vollfiihren.
Dann wandte der Berwalter seine
argwohnischett Blicke Misi Wilchester
zu.
..Was thaten Sie am offenen Fen
ster?"
~Jch weigere mich Jhnen zu antwor
ten," erwiderte Rosamunde hochmii
thig, ..ich bin nicht Ihre Tienerin. noch
stehe ich irgendwie unter Ihrer Autori
tat."
~So," sagte Hadd finster die Stirne
furchend, ..Sie sind sehr unabhtlngig.
Misi Wilchester, viel zu sehr, basi
es mir gefallen sollte. Und dasi Sie so
spat noch aus sind!"
..(stlaubten Sie ich schlafe, als Sie
wie ein Dieb in mein Zimmer schli
chen?" fragte Rosamunde.
Hadd's Gesicht rothete sich.
..Sie scheinen keinen Schlaf zu ha
ben. weder Sie noch Ihre Tienerin,"
bemerkte er.
~Wir haben auch noch keinen Schlaf
verspiirt," versctzte Rosamunde ruhig,
~aber warum sollten wir attch schon
schlafrig sein? Es ist fjn trotz Jhter
Bersicherung vom (stegentheile noch gar
nicht spat."
..Nun," sagte Hadd, welcher mit der
Wendung, welche die Tinge genommen
hatten, durchauS nicht zusrieden war,
da er erwartet hatte. Rosamunde und
ihre Tiencrin in schwerem unnatiirli
chem Schlafe zu finden, ~ich will jetzt
Ihr Fenster schliehen und Sie verlas
sen; ich zweifle nicht daran, dasi Sie
bald einschlafen werden," filgte er
ditizu, denn er erittnerte sich, dasi die
Theekanne leer hinabgeschickt worden
und oitLy nicht ein Stiick von dem
tMack zuruckgekommen war, ~erlaub
en Sie mir, Jhnen guten Abend zu
sagen."
Er ging zum Fenster, von welchem
er sich einen Augenblicke zuvor entfernt
hatte, und wollte es schliesien.
In diesem Augenblick wurde er je
doch verhindert, da sein Sohn mit den
HelserShelfern erschien.
~lch habe die Kerle selbst heraufge
bracht, damit sie sich entschuldigen kon
nen. Bater," sagte Jason Hadd.
„Moon lag schlafend unter einem
Baume und HilS sosi in der Kiiche und
trank wie ein Fisch."
..Sie haben getrunken," sagte der
Berwalter argerlich, „wohaden sieben
Branntwein hergenommen?"
Er schaute die beiden Milnner for
schend an; Moon sah ganz verschlafen
aus und war noch halb detaubt von dem
(stenusie des BranntweinS; Hilks (ste
sicht war star! gerothet und hatte einen
wilden AuSdruck. denn das geistige
(stetranl hatte seine ganze Raublust ge
weckt.
~E 4 ist ntchts gescheben, gncldiger
Herr," erllarte er, „ich habe nicht mehr,
als einen Tropfen getrunken, obwohl
es wirklich prachtig war."
~Woher haben Sie es genommen?"
„Ei, die alte HaushLlterin; Sie wis-
~So," sagte der Berwalter tief auf
athmcnd, indem 'seine Augen plvtzlich
zu sunkeln begannen, ~sie sagte mir,
dasi im ganzen Hause lein Tropfen
Branntwein vorhanden sei; ich fragte
sie ausdpiicklich, weil ich Eure Schwiiche
schon kenne. Welchen (strund hatte sie
nur, mich zu betriigen? Jason!" z
„Ja, Baler."
„Gehe hinaus in daS Zimmer der
Haushalterin und fiel) nach, ob sie
dort ist und bringe sie herab," be
sahl der Berwalter rasch in scharfem
Ton.
Jason flog. um den Befehl auszu
rcn; iu wenigen Minuten lattt er ver
wirrt zurilck.
~Es ist Niemand oben,"rief er aus,
..ich fand wohl das Zimmer der HauS
hstlterin, aber sie war nicht drinnen."
..Nicht drinnen?" kreischte der Ver
walter. ..HtltS, haben Sie die Kiiche
fur einen Augenblick nur verlasien heute
Abend?"
~Nur fiir einen Augenblick," ant
wortete Hilks, welcher zu erschreckt war.
um die Wahrheit nicht zu gestehen, „ich
ging nur auf einen Augenblick hinunter
zti Moon, nachdem er sich schlafen ge
legt hatte: ich wollte ihn aufwecken und
an seine Pflicht erinnern."
~Das Weib ist fort," unterbrach ihn
der Berwalter iu fast wahnsittniger
Wuth; ~sie Hat uns init ihrer falschen
Freundlichkeit und Treue belogen. la
son, durchsuche das Haus!"
Der junge Mann eiite fort. kehrte
aber in Minuttu zuriick, mit
Aus dem Englischeu.
der Auskunft, dasi die Haushalterin
nirgends zu sinden sei.
Wir kdnnen den verzweiselten Zorn
beS BerwalterS umnoglich schtldern.
~Fort!" rief er aus, ~seit wann ist
sie fort) Sprechen Sir Hilks; wann
war cs dasi Sie die Kiiche verlassen ha
ben, um Moon aufzuwecken."
~Etwa vor ciner halbe n Stunde,
gnadiger Herr," stammelte Hilks. der
nicht mehr wusite, wie lange Zett mitt
lerweile vergangen war, ..vielleicht war
cs auch weuiger!"
..Wohin kann daS Weib gegaugeu
sein?"
~Sie ist vielleicht in die Hiitte des
alten Hawkers gegangcn," sagte Hilks.
Etwas wie ein freudiger Schimmer
glitt iiber die Ziige des BerwalterS.
~HawkerS ist eiuer von den Unsri
gen, er wiirde ihr nicht helfen," mur
melte er. ~aber Sie konnen sicher sein,
dasi sie nicht zu ihm gegangen ist; sie ist
nach (stlensea gegangen, nnd daS
Schlimmste von Allem ist, dasi es be
reits zu spat ist, sie einzuholen; wir
miissen etwaS Auderes thnn, nnd das
sogar rasch. Was meinst Tn, Ia
son?"
~Es wiirde nichts niitzen, hier die
Bclagernng sortzusetzen." entgegnete
der jungere Hadd, ~wir miissen fort
von hier."
..Ja." sagte der Berwalter, „wir
miissen siiehen."
~Sir Archy ist von geringem Be
lange fiir uns," rief lason, ~uub das
Madchen ist im Besitze des Pergamen
tes, in ihrer Haud allein ruht unsere
Zukunft. Nehmen wir das Madchen
uud eutfliehen wir vou hier!"
Ter Berwalter iiberlegte, wahrend er
mit leiser Stimme Fliiche vor sich hin
murmelte.
~Tu hast Recht," sagte er, ~Sir
Archy ware unS nur eine Last; eS iit das
Biadchen, welches wir brauchen, daS
Madchen und das Papier! Wir wol-
Icu sie an einen einfninen Crt bringen.
von dem ich Tir schon sagte, und sie
dort zwingen, Teine (stattin zn werden;
dann konnen wir Sir Archy. welcher
doppelt hilflos sein wird, ein Schuipp
schlagen."
„Moon!"
„Zu Befehl, gnadiger Herr!"
»,(stehen Sie in den Slall nnd sat
teln Sie Pferde fiir Misi Wilchester,
meinen Sohn, mich selbst, fiir Sie und
fiir Hilks nnd machen Sie schnell da
mit. Bergessen Sie nicht, fiinf Pserde,
und die besten"
Moon verschwand, um dem erhalte
nen Befehl Folge zu leisten, froh, dem
entseplichen Stttrme.welchen er gestirch
tet hatte, entkominen zu lonneit, jedoch
nicht ganz liberzengt davon, dasi ihn
derselbe nicht noch ereilen tonne.
..Und jetzt. Misi Wilchester," sagte
Hadd, sich mit schrecklichem Lacheln an
sie wrndend, ~will ich eine Frage an
Sie stellen, welche vielleicht tiberfliissig
ist durch daS Licht, welches die Flucht
der Haushalterin m die Sache gedracht
Hat; habeu Sie heute Abend von dem
Thee getrunken?"
„Nein."
~Ah! Asien Sie etwas?"
..Bon dem (stebcicke?" unterbrach ihn
Rosamunde kalt, „nein; ich ziehe natur
lichen Schlaf vor.
Ein wilder Fluch brach von Hadd's
Lippen.
..Tie falsche Hexe," rief er aus, ~ich
wollt', ich hatte sie vor Alletn einge
sperrt; über tvenn ich sie wiedersehe!"
Uud er kuirschte mit den Zclhtten.
„Sie Hat Sie also gewarnt! Aber wie
konnte sie eS nur? Ich lauschte an der
Thiire. ich guckte durch Spalte und
Schliisselloch, sie gab Ihnen keinen
Brief; ich machte zu aufmerksam, um in
diesem Punkte getauscht zu sein!"
Rosamunde lachelte in einer Weise,
die ihn ganz ausier sich drachte.
~Dennoch trotz ihrer Spionage."
sagte sie ruhig. ~ habeu wir, meine
Haushalterin und ich. heute den ganzen
Tag miteinander correspondirt; Ste
sind nicht so schlau. als Sie glauben,
Mr. Amos Hadd!"
In diesem Augenblicke ging Bessy,
einer heimlichen (steberde ihrer jungen
Herrin folgend, zum Fenster, welches
Hadd noch nicht geschlossen hatte, und
kauerte am Fensterbrett nieder, for
schend uno mit wildem, angstvoUem
Blicke hinausfchauend.
~Nun, ich bin schvn bethdrt und de
trogen worden," sagte der Berwalter,
welchem dieseS Nedenspiel ganz und gar
entgangen war. ~aber Sie sollen mir
es biisien, meine Lady, Sie werden es
sehen, und jetzt bitte ich Sie, Ihre
StrasienMeider anzuziehen."
~Soll ich mein Reitkleid nehmen?"
fragte Rosamunde, deren Zweck es war,
ihre Abreise bis zum letzten Augenblick
hinauszuschieben.
„Zum Henker mit Ihrem Kleide!
Nehmen Sie Hut und Mantel und
machen Sie rasch!"-
Rosamunde begab sich in die an
stosiende (stardcrvde, wahlte langsam
eine schwarze Pelzjacke und eiiten Mei
nen runden Hut, tleidete sich sehr be
dachtig an. wcihrend sie sortwahrend
angstvoll fragende Blicke auf ihre Die
nerin warf.
„Sind Sie fertig?" fragte der Ber
walter turz. —
„Nicht ganz. Warum wollen Sie
mich nicht verlassen, dis Sie ebenfalls
fertig sind?"
„Wir sind fertig; die Pserde miissen
bereits gesattelt sein. Um die (ste
schichte schneller zn machen, wollen wir
zum Stalle hmabgehen."
Er ging auf Rosamunde zu und packte
sie beim Arme. Sie schleuderte ihn von
sich, wie eine giftige Schlange.
~Sie gehen zu weit, Mr. Hadd,"
sagte sie stolz, ~ich gehe nicht mit
Ihnen."
~Sie gehen nicht? Sie zwingen mich
also, Sie mit (stewalt sortzusuhren?
lason, komm und hils mir:"
Beide nciherten sich Rosamunde mit
drohenden Geberden
In Augenblick stiesi Bessy am
gknster einen Schrei ans. einen Schrei,
der RosamundenS Herz mit wtlder
greube erfUUte.
Sie wusite, dasi Hilfe nahe sei.
..Rnhren Sie mich nicht an, Amos
Hadd, "schrie sie znrllckweisend.
Hadd lachte hohnisch und fasite sie
rauh an. Rosamunde schrie laut und
gellend um Hilfe.
Sir Archy, welcher die ganze Zeit
her drausien gehorcht hatte, brach jept,
als ob der Schrei ein Signal gewesen
unire, aus seiuem Berstecke hervor und
warf sich mit der Kraft eiuer ungeheu
ren Wuth aus seine Feinde.
Ticse verlietzen Rosamunden, um sich
ihm zuzuweilden, ganz etrtsept river sein
unerwarteteS Erscheinen.
Ein wilder, rerzwsiselter Kampf er
folgte sosort. Terselbe tobte ant starl
sten und Sir Archy war bereits im Be
griffe, den furchtbaren Schlagen seiner
Widersacher zu unterliegen, als rasche
Tritte auf Stiege erschallten und
Hugh EhandoS in's Zimmer sturzte.
Mit einem Blicke seiner Adleraugen
erfasite er den ganzen Borgang. Wie
ein Tiger warf er sich inmitten des
Kampfes, theilte nach rechts nnd links
mit unvergleichlicher Raschheit Schlage
aus und schmetterte HillS mit einem
Faustschlage zn Boden.
~Sie sind es wieder," schrie Jason
Hadd mit bli&ettbett Augen, ..musi ich
immer in Ihrer Schuld bleiben, oder
wollen wir nnfere Rechnung jept auS
gleichen?"
..Wir wollen sie auf der Stelle auS
gleichen," sagte Hugh talt, ..nur euien
Augenblick bitte ich." fiigte er hinzu.
die Schlage seines wuthenden Angrei
fers parirend, wahrend er die Bewe
gungen Sir Archy» beobachtete. ~Ros
amunde!"
Das Madchen kam ans seinen Rus
ncther, und ihre Augen leuchteten vor
freudiger Ueberraschnng auf, als sie ihn
erblickte.
..Sie sind es, welche sie brauchen.
Misi Wilchester," sagte Hugh, Jason'S
Angriffe noch immer abwehrend, ~Mrs.
Blint Hat mir bereits AU es ersiihlt.
Der Mann aus dem Stalle lommt
schon, ich will thren Baker retten nnd
hinausbringen. (stehen Sie. gehen Sie
angcnblickiich. lassen Sie sich von nichts
anshalten. gehen Sie nach Glrnsae!"
~Gehe!" wiederholte Str Archy. die
Worte aufsangend. ..laus Rosamunde,
wir wollen Ttr folgen; nimm Tein
Pserd!" —
Rosamunde zogerte keinen Angen
blick; sie vergegenwartigte sich. wie viel
von ihrer Sicherheit und dem Perga
mentblatte, dasi sie bei sich trug, ab
hinge, und deshald gehorchte sie.
Fliichtig und behend, wie eine (sta
zelle lies sie aus dem Zimmer und stieg
hinab und in die Nacht hinaus.
..Ich wiirde nicht aus biefe Weise
fortlaufen, wenn es nicht des (steheim
nisses balber unire das ich bei mir
trage," fUifterte sie, dem Stalle zuei
lend.—,,Ter arme Papa, dachte, ebenso
sehr an das, als an mich."
Sie naherte sich vorsichtig dem Stalle
und hiclt den Athem an.
Moon war in der Wagenremise eifrig
damit beschaftigt, das vierte Pserd zu
satteln. Rosamunde sah auf den ersten
Blick, dasi das ihrige bereits gesattelt
war und bei der Thiire stand.
Berstohlen trat sie naher, unt sich des
Pferdes zu versichern. Eine unvorher»
qesehene Bewegung, welche Moon drin
nen mit der Laterne machte, verrieth
ihre Anwesenheit.
„Bist Tu daS, HilkS," fragte der
Mann. welcher jept voUkotmnen niich
tern war.
Rosamunde wich erschrocken in den
Schatten znrtick.
Ter Mann verlegen dariiber, dasi er
keine Antwort erhcilt, eiit zur Thure
und entdeckt ihre kauernde Gestalt.
..Entflohen? so?" rief er aus, ver
gntigt dariiber, eine tstelegenheit zu
haden, Hadd zu versohnen, indem er die
Fliichtige. wieder gefangen nahm;
„halla ho! DaS gibt es nicht!"
Rosamunde sprang wie ein aufge
scheuchtes Reh dnrch den Hos, lies durch
den (starten und erreichte die Land
strasie und rannte fort, in der Rich
tung von Glensea.
Ter Mann war mit raschen Schrit
ten hinter ihr her.
Mittlenveile hatte in der Villa der
Kampf seinen Fortgang genommen und
naherte sich dem Ende.
Hugh EhandoS frische Kraft war
selbst durch die Wunde, welche er vor
Kurzem erlitten hatte, nicht vermindert
nnd seine Hilfe war ciusierst wirtsam.
Ein gliicklicher Schlag schmetterte
lason zu Boden und dann sprattg
unser Held aus Sir Archy zu, welcher
bereits der Erschopfung nahe war.—
Aber der Berwalter, welcher sah, dasi
seine Partei im Unterliegen war. that,
als ob er nachgabe, und als er sah, dasi
dadnrch die geindfeligkeiten einen Au
genblick lang etngestellt waren, ent
schlitpfte er durch die Thiire.
Einen Augenblick fpiiter hatte er daS
HauS verlassen.
~Rosamunde ist sicher." schrie Sir
Archy, „dennoch wiinschte ich fast, dasi
ich sie hier gehalten hcitte. „Jch habe
nicht erwartet Sie in dieser (stegend zu
finden, Mr. EhandoS. Nehmen Sie
meinen Tank fiir ihre rechtzeitig Hilfe."
Die beiden Manner schiittelten sich
herzhaft die Hand.
~Misi Wilchester ist in (stlensea siche
rer, als hier," sagte Hugh, ..ich kam
hieher, so bald ich die (steschichte Jhrer
Haushalterin gehSrt hatte. Kommen
Sie mit mir znriick. Sir Archy: Sie
konnen dort entscheiden, was Sie zu
niichst thun wollen."
~lch will eS thun," erklSrte der
Baronet, „aber Bessy und ihre Erosi
mutter, waS sol! ich mil>den Beiden an
fatiflen '
~Tas will ich Ihnen sagen, Sir
Archy," versetzte die altc Bettine,
welche dem ganzen Kampfe mit grosient
Interesse zugesehcn hatte, „Bessy soll
mich in dent Meinett Wagen nach Eor
burnsgath bringen, und von dort wvl
len wir per Bahn nach Hause reifeit;
wir wollen nach Wilchester, um Alles fur
Ihr Kommen vorzubereiten."
~lch kann Rosamunde nicht verlas
sen," warf Bessy ein.
~Mis; Rosamunde ist jept in Sicher
heit, mein gutes Madchen," sagte Sir
Archy, ~ich glande, Betliiren's Plan ist
gut. NichtSdestviveniger sollt Ihr, da
Euch jesit Niemand etwaS zu L-ide thnn
wird, bis zum Morgen hier bleiden,
und wir kdnnen dann Alle zusammen
nach Wilchester gehen; wir wollen biefe
Manner fortschassen, nnd Sie, Bessy.
konnen hinter uns die Thuren versper»
ren."
Sir Archy nnd Hugh schleppten Hilks
i und lason Hadd in dert (starten hin
\ unter, wv sie sie aus die Erde legten
! und ihrem Schicksal iiberliesicn, wieder
znr Besinnung zu kommen.
Dann glwgen sie in den Stall, wcth
rend Befsy sctmmtliche Thuren gegen
Eindringlinge versperrie.
> Als sie in dem Stalle angekommen
waren, sahen sie, dasi Rosmnunden's
dferd und eiit zweites fehlten; drei
! standen gesattelt da.
! ~Rosamunde ist entflohen, nnd der
Berwalter ist ihr nachgeeilt, um sie zu
versolgen," sagte Sir Archy, „kommen
Sie!"
Sie sprangen in den Sattel und
galoppirten nach (stlensae.
Es begegnete ihnen Niemand aus der
Strasie, und endlich erreichten sie das
alie AarmhanS.
Misi Teane kam ihnen bet der Thiire
entgcgen, Mrs. Blurt stand hinter ihr.
„Rosamunde!" rief der Baker.
..Rosamunde!" rief der Liebende.
..Rosamunde," wiederholte Misi
Teane erstaunt, ~sie ist incht hier, sie
war auch nicht hier."
~OH Himmel," schrie der Baker
znrucktaumclnd, ~Roiamunde ist ver
loren!"
28.
6ln schiindlichcr Vertrag.
Am felbett Abende, an welchem die
im vorhergehenden Kapitel erzahlten
Ereignisse stattsanden, befand sich der
alte HawkerS, desien wir bereits er
wahnten, balo nach Einbrnch der Nacht
allein in seiner Htitie, damit beschaf
tiat, sich sein Abendbrot zu bereiten.
Tie Lage der Hiltte war wild nnd
einsam; sie stand am Eingange eiuer
tiefen von schrosie» Felswanden abge
grenzien Schlucht. iiber welche sich ein
brauscuder Wildbach herabstiirzte und
dann nahe an der Hiltte vorbeiflosi.
Ter Wildbach war nur mit einem einzi
gen gefcillten Baumstamm ilberbrtickt,
den das wilde Wasser wiederholt schon
wegzureisien gedroht hatte.
Vor der Hiitte lag weithin gedehnt
die einsame Moorflache, jenseits ragten
die Hiigelketten empor; ein diisterer
Anblick im Ganzen!
Die Hiitte selbst war von einfachster
Eonstruction uNd en(.hielt nnr ein einzi
ges Zimmer, desien grosites Einrtch
tungSstuck ein colostaler geuerherd war;
sie war auf die einsachste und armlichste
Weise eingerichtet und enthielt nur die
allerudthigsten (stegenstaude.
Dennoch schaute der alte HawkerS,
der sich mit der Pfeife im Munde iiber
daS Hcrdfener bengte, beschaftiqt ein
Huhn iiber Kohlen zn rSsten, durchauS
nicht betrlibt oder traurig aus.
Er war ein groher, kraftig gebanter
Mann, derb und mnskulSS, mit Armen
tvie Schmiedehammrrn mit einem
schlauen, thierischen GesichtSausdrncke,
der aus daS Bothandensein der uiedrig
fienLeidenschaften schliesien liesi: der T
ypus eines (stesichteS, dene» man meist in
Strafanstalten bezegnet.
Er war ein Englilnder und entlasie
ner Strasiing, l)atte eiite vieljahrige
(staleerenstrafe auf eiuer australischen
Eolonie iiderstanden und war in sein
Baterland zuriickgekehrt, um dasselbe
mit dem Fluche seiner Anwesenheit zu
dehaften. Er war Inum eintge Monaie
in England gewesen, als er abcrmals
solche Berdrechen beging, die ihn dem
(stesexle verfallen machten; schlau wie er
war, wusite er sich demselben jedoch zu
entziehen, hatte seinen gegenwartigen,
sicheren Schlupfwinkel ausfindig ge
macht, wo er seit drci Jahren unter dem
Namen HawkerS lebte und durch seine
Meitiereti und grosieren 'Jiaiibeicien der
geheime Schreckeu der ganzen (stegend
rings umher wtlrde.
„Wird bald Zeit sein, dasi ich mich
aus dem Stande mache," murmelte
Mr. Hawkers. sein Huhn gewandt mit
den Fingern iiber den Kohlen herum
dn-hend, ..dieses Nichtsthun gefallt mir
nicht; ich habe gute Lust nach London zu
gehen. Aber. leider, die Polizei Hat
gar scharfe Augen. desonderS seit die
grosie Belohnung auf meinen Kopf ge»
sept ist. und ich mochte mich nicht gern
eiitcr Gefahr aussepen! Ich bin ja nicht
einmal uuter meinen Kameraden sicher;
wer kann heutzutage einem Kameraden
trauen? Nicht, dasi tch sie tadle," fiigte
er hinzu, ~ich wiirde meinetwegen jeden
von thnen fur hundert Pfund verra
then."
Mit dieser aufrichtigen Beinerknng
nahm Mr. Hawkers seinen voUstitndig
gebratenen Bogel aus den Kohlen und
degann ihn gierig zu verschlingen.
Er war inmitten seiner kSstlichen
Mahlzeit, als es pldplich leise und vor
sichtig an seiner Thiire klopfte.
Er erschrack. stand auf, und seine
erftc Jdee war. dasi die Polizei ihn end»
lich gejunden habe.
Das Klopfen wiederholte sich.
~Wer ist da?" fragte Hawkers mit
heiserer Stimme.
~Ein Freund," war die Antwort.
Tie Stimme—der alte Hawkers war
ein Kenner von Stiinmen—schien, vd
gleich leise und verstellt, die eines wohl
erzogenen ManneS zu sein.
„Nun» was gibt'S?" fragte er einen
Augenblick fpater.
~Jch bin gekominen, uitt Jhnen ein
gutes (steschaft anzutragen. Wenn Sie
es machen wollen, so lassen Sie mich
hinein und ich will Jhnen Alles sagrn."
~Tas kann wahr sein und auch
nicht," sagte sich Hawkers, ..tvenn es
ein (steschaft ist, mvchte ich mir's nicht
verderben, wenn es die Polizei ist, hm
—dann miisite man andere Masiregeln
ergreifen. Ich will eunnal sehen."
Er schaute zur Thiire wclche mit
einem doppelten Elsenbalken verra.n
mclt war, zum Fenster, daS gleichfallS
mit einem dicken Laden verschlossen
war.
Dann schritt er durch das Zimmer,
bestieg eine Letter, die an der Wand
stand und offnete ein kleines Schubsen
sterchen, das sich direct unter dem Tache
befand.
Tnrch biefe Oeffnung steckte er seinen
Kopf und schaute hinunter.
Ein in einen Mantel gehiillter Mann
stand auf der Thirrschwelle, und sein
(stesicht war von einem breitrandigen
Hute bcschattet. Dieser Mann war
von,hohem, kraftigen Wuchse und ge
bieterijcher Erscheinung, trotzdem seine
Ziige nicht sichtbar waren.
..Schaut wie ein Eavalier aus,"
dachte Hawkers, ~er ist keiit Polizei
mann; erscheint allein zu sein."
Mit fvrschendem Blick fpdljte er in
den Schatten der Schlucht, sab aber
nichts UngewShnliches, mit Ausnahme
eines Pferdes, welches in einiger Ent
sernung an einer Zwergtanne angebun
den war.
~Ja. er ist allein," murmelte Haw
kers. „Polizeimann oder Eavalier, ich
kann mit ihm schon fertig werden. ob
wohl er tein Kind ist, das sieht man."
~So kommt doch einmal," sagte der
Fremve ungedulbig, ~wollt Ihr mich
einlassen oder nicht?"
Hawkers sesite seine Beobachtungen
vorsichtig fort und sagte dann: ~lch
komme schon; versnchen Sie es ja nicht,
mir die Thiire einzubrechen. Ich rathe
es Jhnen!"
Ter Fremde erschrack nnd schaute
hinanf.
Ter alte Hawkers zog hastig den Kopf
znriick, verichloh das Schtebsensterchen
uno stieg die Leiler herab.
Jnt ttachsten Augenblick Sffnete er die
Thure und ltesi den Fremden ein.
..Kommt herein, kommt herein und
sesit Euch." rief er arts, die Eingangs
thtire verrammelnd und seinen (stast
einen Stnhl herbeischiebend, ..sind Sie
auch iiberzeugt, dasi lie sich nicht irren,
mein Herr, ist es sicher, dasi Sie mich
suchen?"
„Wenn Sie Hawkers sind, ja!"
..Ich bin Hawkers daran ist nicht zu
zweiseln," sagte der alte (stanner mit
rohem Kichern. ~Nun reden Sie. was
wollen Sie? Aber eines; lassen Sie mich
zuerst in Ihr (stesicht schauen."
Uin seine GesichtSbeobachtung anstel
len zu konnen, fdjiirte HawkerS das
gener im Herde und ziindete eine alte,
fchinulzige Lampe an, welche ein fahleS
Licht vcrbreitete.
Ter Besucher zogerte, dann nahm er
seinen Hut und ein grosies Halstuch ab
und hiillte ein schiines, hochmiithiges
(stesicht. m dem jetzt alie bosen Ltiden
schaften zu ergliihen schienen.
Es war daS (stesicht von Lord Leo
nard Evremond.
Seit er ans so schmachvolle Art in
seiner DoltorSverkleidung auS (stlensea
vertricben worden war, nachdem man
ihn gezwungen hatte, daS tstestandnisi
seiner Schuld zu unterzeichnen. hatte
Lord Leonard den grositen Theil seiner
Zeit zwlschen Cordurnsgath und (stlen
sea zugebracht. In EorburnSgath
hatte er nach vorsichtiger und heimlicher
Erkundignng erfahren, was der alte
Hawkers fiir ein Mensch sei, und dieser
AuSkunft zu Folge hatte er denselbe»
nun in seiner Hiltte ausgesucht.
Hawkers starrte ihn eine Mente Weile
stillschweigend an. dann stiesi er einen
leisen Psiff aus vor Erstaunen.
~Nun,"sagte Lord Leonard hoch
fahreud.
~Nun mein Lord, "entgegnete Haw
kers trocken.
„Mein Lord?"
~la. Mein Lord Evremond, wenn
Sie den ganzen Titel horen wollen;
glauden Sie vielleicht, ich tenue Sie
nicht. mein Lord? Ich habe Sie mehr
als einmal gesehen; Sie sind im ver
gangenen Jahre hiehergckommrn, uin
Misi Teane in (stlensea zu besuchen; ich
begegnete Jhnen auf dem Moore, erin
nern Sie sich nicht an mich? Und nnn
sagt mir. was kann mein Lord von dein
alten HawkerS nur wollen," fragte der
alte Spitzbube mit erheuchelter Te
muth.
~Da Sie mich kennen, branche ich
mich nicht vorzustellen," sagte seine
Lordschaft, der innerlich ein gewisieS
Grauen vor feinem Wirthe empfand,
„man Hat mir in Eorbnrnsgath gesagt.
dasi Sie ein Mensch seien, der vor nichts
zuruckscheut."
„Das kommt darauf an, wie ich be
zahlt werde," sagte HawkerS, der in
den einfachen Kleioern von Lord Leo
nard vergedens ein Zeichen von Relch
thnm snchte und sich einigermasien -nt»
tauscht fiihlte. ~Fiir einen tleinenLohn
vollziehe ich keine grosie Arbei."
~Man sagte mir," versesite Lord
Leonard, ~dasi Sie fast aUe Berbre
chen, die das (stesetz lennt, bereits be
gangea haden."
„Hm, hin, man schmeichelt mir,"
sagte der alte Hawkers mit einem un
heimlichen Lacheln. ~aber dennoch gibt
es nichts, was ich nicht thate, wenn lch
bafiiTc gut bezahlt werde."
Er schaute feinen (stast mit einem
ganz eigenthilmlichen Blicke an, als er
biefc Beinerknng machte.
Lord Leonard schlug seinen Nockkra-
und enthiillte dabei den
(striff eines Revolvers, der aus seiner
BUlsttasche hervorschante.
~Jch kann jeden Tienst, dcn Sie mir
leistcn, gut bezahlen, Hawkers," sagte
er. ~sesien Sie sich."
Hawkers sesite sich.
~So sprechen Sie, mein Lord." r:ef
er anS, ~kommen Sie zur Sache. Es
ist Niemand hier, als Sie und ich. und
wenn ich Ihr Gefchiist nicht annehmen
will, na—das thut ja nichts weiter,
und ich wiirde auch nichts dariiber aus
plaudern, wenn es von mit verlangt
wiirde."
Lord Leodard warf einen Blick dnrch
daS Zimmer und sagte dann in letfem
zutraulichem Tone:
~Jch habe gehort, das; Sie da drii
ben im Fischerdorf ein Boot desitzen, ist
daswahr?"
, ~Jn, ich fifibe es knrzlich gekauft,
ein niedliches kleines Schiff, von etwa
ficberx es liegt eine halbe
Meile oberhalb des Dorfes vor Anker."
„Und wie weit von hier?"
„Etwa sieben bis acht Meilen."
„Und verstehen Sie mit seiner Fiih
rung ulnzngehen?"
~Lb ich dies verstehe? Ich dente
wohl; ich biri ja in einem Fischerdorse
cieboren uud tjabe in meiiiem Leden
schon unzuhlrge Mule ein Boot ge»
firhrt.^
~Nun, was wollen Sie, “ fragte
Humkers, ~tuollett Sie, dasi ich Sie
irgend wohin fuhre?"
~Mich nicht, aber einen Andern,"
antwortete Evremond fliisternv.
~Und jener Andere?"
~lst ein Mann, der nie wieder an's
Land kommen darf; jesit werden Sie
mich wohl verstehen?" fragte er in ein
dringlichem, leisen Tone, wcthrend seine
Augen fnnkelten, ~er musi iiber Bord
fallen, mit einem schweren Gewicht an
femen Ziisien."
(Fortsetzung folgt.)
(Sine traurige Scene fpieltc sich auf
deu Stufen der Zionskirche in Berlin ab.
Zur genannten Zeit fanden rnehrere Trau
uugen statt. Unter andereij fuhren auch
ein Herr Sch. mit feiiter Beant. Fraulein
eiuer jungen Dome im Alter rou 22
Jahren, vor Tas Paar hakte soeben
den Wagen oer>asscn und stand im Be
grisse, die Stufen zur Kirche zu ersteigen,
als plotzlich eiit ansiandig gekleideter
Manu aus dein Gebusch hervor sprang,
sich auf die zu Tode erschrockene Braut
sturzte und ihr, ehe es der Brautigam
uud die wenigeu Umstehenden oerhindern
konnte, uuter dem Rufe: „Ach.
Rache! Rache!" Schleier uud Krauz
ooin Haupre risi, worauf die Dame mit
dem Aufschrei ..Adolf!" ohnmachtig zu
Boden fiel. Ter Thater ivurde festge
nommen. Er soli fruhcrerein von
Frl. G., von dieser zuruckgewiesen wor
den sein. Tie so unterbrochene Trau
ung konnte nicht siattfinden. Roch be
wusitlos und iit arg zugerichteter Toi
lette ivurde die Dame von ihrem Brauti
gam wieder in den Wagen gehoben.
IDas IBlut •* - I
* * * Huekke des Lebens.
Wenn dasselbe nicht rdn ist, ist der Mensch vielen Krank- M
hcitea aurgefttzt. Man gebrauche baher in Letten . .
Dil.Aryystßae»ltzd O
HUBU > TROPFEN, |
Wlutveinigungsrnittel. m
D
Die IMorene Cnergie,
r, ber reranderliche Appetit, das mude Gefuhl,
1 || der schwache Magen, konnen schnell kurirt wer
lj/1 den durch den Gebrauch von
Fornis >)'
AlpenKrauter- M
Klutdelevrv.
<Er starkt das aesthivachte System und baut es wieder auf, er erweckt B
einen gutcn Appetit und fordert die Derdauung, kldrt die Gesichtsfarbe und a
bringt vollkommenes lvohlsein wieder. nj
iTur durch Lokalagcnten zu bczieben oder direkt von d
=esDR. peter fahrney, chicaco, ill.s=~== \
If you waut a sure relief for pains ia the baclr, side, chest, or
limbs, use an
Allcock’s S ZZ
Bear in Mind—Not one of the host of couaterfeits and imita
tions is as good as the genuine.
Nicholas iSlad, Prandent. A. A. Heeb, Sekretar u. Schaym.
Paul Traut, Vice-Prasident. Litu» Lchmtd, Superintendent.
'J&ubuqiie QUtctlling CSompang,
Vrnusr und WLlzsr,
Dubuque» - - Jowu.
Nachfolger von
A. Heeb Brewing Co., Tschirgi L Schwind,
Glab Bros., Echmid Bros.
Flaschenbier eine Lpecialitat. - Auftrage per Post punttlich besorgt.
Ossue L 127 Eorrlrr Avr. TelrpKo» Ko. 87.
£ a n (I!
In Folge der grohen Einstromung voll
Aufiedlern in die bekaunte katholische
Tu^leKaKeColonie»
habe ich wieder
30,000 Acres neues Land
gesichert, welcheS ictzr furAnsiedluug geoftnet
wordeu ist.
Das neue Laud, in jeder Beziehung daS
beste. waS heul;ulage iu der Umgeduug von
deu Zwitliugsuadleu zu habeu ist, wird zu
deusetben niedrigen Preiseu und zu deusclben
gunstigeu Bediugungeu vertaust, die schon
meinen mehr wie SOO Annedlern iu der Turtle
Lake Oolonie zu Theil geworden sind. PreiS
des Rundreisebillets von Tt. Paul auS
82.0«,
folglich macht es sich leicht fur eiueu Jeden
iiber die Borzuglichkeit der Gegcnd sich per»
soulich zu überzeugeu. Karreu mit ooller
'AuSkuuft und vtameu der Ansiedler frei.
H. Lohrbauer,
173 (?. 3. Etr. Et. Paul, Mum»
. . Tie leicht laufende . .
DENSMORE-
Schristschreibemaschine
Hat weniger Theile, abcr
erreicht eine grdtzere Zahl
Operakioueil als irgend rine audere
iLchreidinaichine. Densinore Dperatoren
gehen nie gern zu einer anderen Maschine
über. Man frage um Katatog und PreiS
liste und schreibe au:
NOYES’ ART STORE,
Dubuque, ... low*
Dubuque Altar
Manufacturing Co.
Empfiehlt sich ;ur Anfertigung voa
Altaren
und anderer.
Lirchenmobel.
Fabnck: Eckr der 18. und Elm • Strahe.
Dubuque, - low a.
- ® N

xml | txt