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Luxemburger gazette. [volume] (Dubuque, Iowa) 1871-1918, September 28, 1897, Image 8

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Luxemburgisches.
Erniedrigte Aufnahmegebüühren.
Der Luxemburger Unterstützungs—-
Verein von der Nordseite in Chicago,
111., hat beschlossen daß bis auf Weiteres
neue Mitglieder zur Hälfte der bisheri
gen Gebühren in den Verein aufgenom—
men werden können und zwar wie folgt:
Im Alter von 18 bis 25 Jahren · · -2.00
. „25,30 ·83.00
7730.3855
77735740 ——85.00
7 74045 —— 86.00
Um weitere Mittheilungen wende
man sich an Peter Reiter 232 Hudson
Ave, oder an Nitolaus Molitor 240
Mohawk Str., Chicago, 111.
Zu Rose Hill, bei Chicago,
wurde ein neuer Hof des Kath. För—
sterordens gegründet, namens St.
Kunigunde Hof: Die Beamten des
selben sind:
Oberförster —Peter Waldsdorf;
Unterförster —Emil Marschall;
Rek. Sekreätr —I. B. Scholtes;
Finanz-Sekretär Theo P. Kinn.
Der „Aunrora Volksfreund“ be
richtet:
Dominik Reder starb am Dienstag in
Chicago in der Wohnuug seiner Tochter im
Alter von z Jahren. Der Verstorbene war
im Großhedsogthum Lurxemburg geboren und
kam schon in den öoer Jahren nach Amerika
und zwar zuerst nach Chicago. Später ver—
legte er seinen Wohnsit nach Aurora, wo er
eine Reihe von Jahren auf einem Anwesen
nördlich von den Wasserwerken ansäßig war.
Vor mehreren Wochen zog er nach Chicago,
wo er uun vom Tode hingerafft wurde. Re—
der war der Stiefvater von Phil. Fohns
bierselbst. Er hinterläßt außerdem mehrere
Kinder aus erster Che und seine zweite Frau.
Die Leiche kam Donnerstag Mittag um 12.40
am C. . &Q. Bahnhofe an und wurde da—
raus auf dem deutschen kathol. Friedhofe hier
beerdigt.
Ein Besuch im päpstlichen Collegium
Jofephinum zu Columbus, O.
Viele unserer Leser werden schon den
Wunsch gehegt haben, das durch den
„Ohio Waisenfreund“ und seinen Retk—
tor Msgr. Jessing weit und breit be—
tannte Collegium „Jofephinum“ zu
besuchen und zu besichtigen. Da die—
ser Wunsch nun dem Schreiber dieser
Zeilen gelegentlich seiner Theilnahme
an der 42. General-Versammlung des
D. R. K. Central-Vereins zu Colum—
bus, 0., erfüllt wurde, so erlauben
wir uns hier in einigen Zeilen zum
Frommen unserer Leser die Eindrücke
und Gedanken wiederzugeben, die durch
unseren Besuch bei uns selbst veranlaßt
wurden.
Was die Gebäulichkeiten des päpstli—
chen Collegiums anbelangt, so sind die—
selben keineswegs imposante, denn es
sind meistens Bancksteinbauten, die
theils renovirt und theils vergrößert
wurden und den Anblick des „Geflick
ten“ auf uns machten. Leute, welche
ihre Umgebung nach Aeußerlich
teiten richten, würden wahrschein
lich kein günstiges Urtheil über das
päpstliche Collegium fällen. Jedoch
ein derartiges Urtheil würde, wenn ge
fällt, der Anstalt Unrecht thun, denn
es war die Ansicht Aller, welche wir als
sompetente Leute befragten, daß die
geistigen, inneren Bauten, d. h. die
Pflege der Tugend, des Geistes, der
Wissenschaften großartige Leistungen
sind, die der Anstalt alle Ehre machen.
Uebrigens schien uns
Der hochwürdigste Rektor
des Josephinums
ein ziemlich getrener Repräsentant der
Anstalt, welcher er vorsteht. Msgr.
Jessing ist von stattlicher, start gedrun—-
gener Statur, mit großen, träumerisch
blauen Augen und einer ernsten Miene,
die anfangs etwas befremdet, aber im
Verkehre den Beobachter fesselt; er ist
der Kerntypus der Westfalennatur, wie
sie Weber in seinen Dreizehnlinden
scharf gezeichnet. In seinem öffentli—
chen Auftreten ist der Rektor des Jo—
sephinums ebenfalls nicht gleich eine
gewinnende Erscheinung zu nennen,
sondern seine etwas eckige, überaus
männliche Gestalt und seine etwas rauhe
Stimme, wollen genauer verstanden
sein, und es nimmt eine lange Zeit,
ehe man sich über die körperlichen
Eigenschaften des Mannes den Leistun—
gen seines Geistes zuwendet, um diesel—
n in ihrem wahren Werthe zu schä—
en. Man muß sich an den ernsten
Blrk der großen Augen und an die
starke Stimme gewöhnt haben, dann
brechen sich allmählich die Ideen und
Absichten des Mannes Bahn und man
lernt ihn verstehen. Und gerade Dieses
thut Noth, denn unserer unmaßgeben
den Anfsicht nach, fehlt ein ernster, un--
parteiischer Beobachtungsgeist Jenen,
welche Msagr. Jessing oder dessen Ver—
dienste leugnen oder schmälern. Der
Lebenslauf des hochw. Vater Jessing ist
der eines wahren priesterlichen Wirtens
und wir halten dafür, daß derselbe
stets aus den reinsten und edelsten Ab—
sichten vor Gott und den Menschen ge—
handelt hat. Uebrigens kann Niemand
Msgr. Jesfing das Eine ableugnen:
er besitzt ein unbegrenztes Vertrauen
vieler ergebener, deutscher Katholiken,
denn sonst flössen ihm nicht die Geld—
spenden, die er zu seinem edlen Unter—
nehmen so überaus nöthig hat,
nicht so reichlich zu, als es der Fall ist.
Wir glauben fest, daß es nur der Se—
gen ist, welcher den selbstlosen Absichten
Msagr. Jessings folgt.
Auch die übrigen Personen des Jo—
sephinums, die Alumnen des Seminars
und die Studenten des päpstlichen Col
legiums zeugten sehr zu Gunsten der
Anstalt und ihrer Leitung. Wenn man
dieselben näher beobachtet, so kann man
nicht umhin, Züge der Zufriedenheit
und Herzensreinheit zu erkennen, welche
mehr sprechen als Worte, und die Zög—
linge waren stets bereit, ihre Befriedi—
gung in jeglicher Weise kundzuthun.
Das ganze Benehmen der Studenten
zeigte, daß die Grundsätze der Selbst
verleugnung und Abtödtung sie glücl—
lich machen und zwar mehr als eine
Erziehung ohne diese in den feinsten
1
Vereinigte Staaten.
Machträglich.)
Wohnhäusern der Welt es zu thun im
Stande wäre. Und diesen Gedanken
wird jeder Leser, der je Zögling einer
ernstkatholischen Erziehungsanstalt ge—-
wesen, gewiß zu beherzigen wissen.
Die Instandhaltung der Hofräume
und Spielplätze deuten auf eine auf—
merksame Kenntniß dessen hin, was die
Zöglinge zu einem ernsten Studium
befähigt oder, in anderen Worten ge—
nauer gesagt, was dieselben vor einer
allzugroßen Zerstreuung durch ein aus—-
gelassenes und unordentliches Spiel be
wahren kann. Dazu kömmt, daß die
gesammten Hausräumejenen Geist
der Sammlung und des
Ernstes athmen, welche dem
Gebete und derßetrachtung
förderlih und die erste
Grundlage eines jeden
wirklich ernsten Studiums
ist. Und das sind Merkmale, die dem
Kenner in einer Erziehungsanstalt mehr
gelten als Prachthäuser und herrliche,
palastähnliche Schul- und Studirzim
mer. Denn der Geist des Gebetes, der
Ueberwindung und des Ernstes helfen
dem gedeihlichen Fortschritte eines
strebsamen Studiums viel mehr als
vielfältige Gebäude und „reiche“
Aeußerlichkeiten überhaupt.
Dies ist so unsere Beobachtung im
Josephinum und wir legen unseren
Lesern dieselbe vor, so wie sie uns bei
unserer Anwesenheit in Columbus
durch die Seele zogen; es ist der Aus—
druck unserer Ueberzeugung. Andere
mögen anders denken, wir halten es,
wie wir es geschildert.
Die lurxemburger Colonie
im päpstlichen Colle—
gium Josephinum
ist eine ehrenwerthe Schaar, welche die
Luxemburger Nationalität daselbst in
würdiger Weise vertritt. Dieselbe
hesteht aus folgenden Studenten:
1. Concad Conrardy aus Wiltz im
Großherzozthum;
veter Eicher aus Dönningen im
Canton Wiltz im Großherzogthum.
3. Eduard Steinmetz von Chilton,
Wis. Derselbe studirt auf den Gel—
dern, welche durch die Stiftung der
fünften Freistelle zu Ehren der Tröste—
rin der Betrübten gesammelt wurden;
4. Aloysius Steinmetz, Bruder des
Letztgenannten;
5. Nitolaus Krier aus Belgium,
Wis.
Bei dem Besuche, welchen die Cen
tral-Vereins-Delegaten dem Josephi—
num am Donnerstag verfl. Woche ab—
statteten, stellte uns der hochwürdigste
Monsignor und Rektor, Vater Jessing,
diesen Herren Studenten vor und wir
rechneten es uns zur Ehre an, den
übrigen Anwesenden „die luxembnrger
Colonie am Josephinum“ vorzustellen.
Dieselbe besteht aus Studiosen, welche
alle versprechen Tüchtiges zu leisten,
und später im Leben tüchtige und see—
leneifrige Priester zu werden. duit
wird Allen, welche in so edelmüthiger
Weise zur Stiftung der fünften Frei—
stelle beigetragen haben, die Versiche
rung geben, daß sie ihre Gaben zu
einem edelen Zwecke verwendet haben.
(Wir werden in nächster Nummer noch
andere Bemerkungen über die Luxem—
burger auf der General-Versammlung
des Central - Bereins machen. Leider
gestatten Raum und Zeit uns heute
nicht, mehr zu berichten.)
Stait und Amgegend.
Entered at the Postoffice at Dubuque, Ilowa
and admitted for transmission through
ihe maills at second-class ratos.
Herr Ex-Mayor C. I. W. Saunders
ist dieser Tage von einer längeren
Reise zurückgekehrt, welche er mit seinem
Geschäftstheilhaber Tobias Hickson
machte. Dieselben bereisten nämlich
die Staaten New Mexico, Idaho,
Colorado, Kansas, Missouri und Ne—
braska. Auf dem Rückwege waren sie
auf dem Zuge, welcher bei Topetka,
Kas., verunglückte und mit W. I.
Bryan halfen sie die Verletzten pflegen.
Aus dem Distrikt-Gerichte.
Es liegt ein Gesuch um eine Eheschei
dung vor. Dasselbe ist von Ludwig
C. Thiemke gestellt worden, welcher
gerne seiner Frau Luisa Thiemte los
wäre. Auf eine Note hin verlangt
Johann Babcock von J. I. Kavanaugh
8195. Herr Adolph Kochendörfer
klagt gegen die Firma Barnard, Wal—
ker & Co. Er behauptet von denselben
ein Piano auf dem Abschlagszahlungs—-
Plan gekauft zu haben, und will 8200
auf das Instrument bezahlt haben als
die Firma das Instrument wieder zurück—
nahmen, angeblich weil Kochendörfer
Nichts mehr bezahlt habe. Dieser sagt
man habe ihn nicht mehr um Geld ge—
fragt, und weil man nun das Piano
gegen seine Zustimmung entfernt hat,
tlagt er auf 82500 Schadenersatz.
———
Um gut und glücklich zu leben,
gebraucht„Garland“ Oefen und Herde.
———
Die Fire und Marine Insurance
Company
ist jetzt die einzige einheimische Com—
pany im nordöstlichen Jowa. Alles
dieser Company gezahlte Geld wird zu
Hause bleibeu. Es ist eine sichere, ge
sunde und erfolgreiche Anstalt. Sie
hat einen größeren Netto-Ueberschuß im
Verhältniß zu ihren Verbindlichkeiten,
als irgend eine Company, welche in
diesem Staate Geschäfte betreibt, und
die einzige Jowa Company, deren Ca—
pital und Ueberschuß genügt um ihr
auch Eintritt in andere Staaten zu ge—
statten. Alle ihre ehrlichen Verluste
werden prompt bezahlt. Aus über
1400 Verlusten, welche sie während der
letzten fünfzehn Jahre erlitt, wurden
nur fünf beanstandet. Keine Com—
pany hat einen reinlichen Record.
Ihre Bedingungen sind so liberal, wie
sie von irgend einer zuverlässigen Com—
panyh geboten werden können.
I. P. Frantzen, deutscher Advokat
und Notar, Zimmer 413 Office-Ge—
bäude, 9. und Main-Straße.
14
Juxemburger Gazette; Dirtag, den 28. September 18974
Auf nach Le Mars.
Die Vorbereitungsarbeiten im Staate
Jowa für den zweiten deutschen
Katholikentag zu Le Mars
am Dienstag, den 12.,
und Mittwoch, den
13. Okt. 1897.
Es wird dringendst gebeten, daß die
Selretäre der Vereine, welche Delegaten
nach Le Mars erwählt haben, nicht nur
die Zahl, sondern anch die
Namen der erwählten Delegaten
gleich -an den Lolalsekretär, F. I.
Brune, Alton, Ja., einsenden wollen.
Da nämlich die Katholiken von Le
Mars den Delegaten freie Kost und
Logis geben, so ist es unbedingt noth—
wendig, daß man die Namen der
Delegaten möglichst frühzeitig in Le
Mars erhalte. Die hochw. Geistlich—
keit wird freundlichst ersucht, ebenfalls
auf diesen Punkt aufmerksam zu ma—
chen und man wolle daher, sobald als
möglich, die Namen der erwählten Dele—
gaten einsenden.
Die demokratische County Con—-
vention,
welche verfl. Woche, Mittwoch, in der
Germania Halle abgehalten wurde,
war eine überaus lebhafte. Vorsitzen—
der war F. Jess und Sekretär I. H.
Weimer. Auf Antrag des Herrn I.
Murphy wurde eine Depesche der Erge—-
benheit an W. I. Bryan den ehemali—
gen Präsidentschafts- Candidaten ge—
schickt, welcher zur Zeit eben zu New
Hampton, Ja., weilte. Herr Murphy
verlas alsdann Freisilber - Beschlüsse,
welche, wie jene Depesche angenommen
wurden. Dann kam man an die Nomi—
nationen. Der erste Wahlgang für
die Senators-Stelle ergab wie folgt:
Maloy cercrccererecrcercreccermeee· I
Knoll r ce 41
Drei Stimmen wurden für Fr. Jä—
ger abgegeben. Darauf wurde jedoch
Herrn Maloy's Nomination zur ein—
stimmigen gemacht. Als Candidat
für die Stelle eines Repräsentanten in
Des Moines wurde Herr Thomas
F. Nolan einstimmig für die Landbe
völkerung des Counties nominirt —Für
die Stadt wurden folgende Candidaten
vorgeschlagen; Major E. I. Sun ith,
P. F. Ryder, und T. W. Johnson.
Nach einer Pause von fünf Minuten,
wurde Herr Ed. Sauers aus der fünf—
ten Ward einstimmig nominirt. Die
Nomination als Schatzmeister erhielt
Herr Franz Schroeder ohne Wider—
spruch. Dann begann der Wettstreit
um die Nomination als Scherifftkandi—
dat. Im Felde standen: W. Duggan,
Thomas Conlin, M. MeCullough und
Ludwig Vogt. Nach 11 Wahlgängen
ergab sich in dem letzten Wahlgange.,
nachdem alle übrigen Candidaten zu—-
rückgezogen hatten, das folgende Re
sultat: ;
Duggan. MeCullough.
Erste Ward. · M 0
Zweite Ward . . T
Dritte Ward B 3
Vierte Ward O 0
Fünfte Ward M
Total 22
County Ber 40
Total 02
Hierauf erfolgten die folgenden No—-
minationen: B. I. Horchem für
County-Schulsuperintendent; B. Ben
net, jr., wurde über Jules Gregoire
mit 130 gegen 24 Stimmen gewählt.
- Um die Supervisoren Candidatur
warben: F. I. Stolz, A. MecDermott
und T. I. Donahue. Stolz erhielt
116 Stimmen gegen der Anderen 28
und 10 Stimmen.
In der Township Convention wurde
Herr D. Hoffmann einstimmig als
Candidat für die Trustee-Stelle nomi—
nirt.
Die Convention hatte den ganzen
Nachmittag und einen großen Theil
des Abends in Anspruch genommen.
Eine gute Gelegenheit eine schöne
Farm billig zn kaufen.
160 Acer des besten Farmlandes in Cherry
County, Nebraska, ausgezeichnet für Wei—
zenbau. 4 Meilen von katholischer Kirche
und Schule. 60 Acker unter Kultur, 40
Acker in Pasture, gutes Framehaus und
Stallungen, guter Brunnen. Eine aus—
gezeichnete Gelegenheit eine gute Farm billig
zu bekommen. Preis 7.00 per Acker. Ein
Viertel Anzahlung. Der Rest in fünf jähr—
lichen Zahlungen. Nähere Auskunft ertheilt
Valentin Nenzel, 2227 Leavenworth Str.,
Omaha, Nebr.
—“— “
Zu Ehren der Stadt Columbus
müssen wir. noch bemerken, daß der
Empfang und die Bewirthung, welche
den Delegaten des Central-Vereins da—
selbst bereitet wurde, überaus herzlich
und zuvorkommend waren. Den ein—-
zelnen Comites, mit Präsident Abel an
der Spitze, umgeben von den tüchtigen
sund liebenswürdigen Herren Vornarx,
Sebitzky etc. etc. gebührt der Dant
aller Besucher und auch der Bewohner
von Columbus, denn sie waren die
Ursache, daß ihre Stadt in allen Thei—
len der Union jetzt in sehr freundlichem
Andentken steht. Ihnen zunächit ge
bührt aber auch der hochw. Geistlichkeit
von Columbus, mit Msgr. Jessing an
der Spitze, eine besondere Ehrung,
denn die kirchlichen Feierlichkeiten wa—
ren ein Hauptglanzpuntkt der Zusam—
menkunft.
Schöne Farm billig zu verkaufen.
160 Acker schönes Land, nur drei Meilen
von Le Mars und 74 Meilen von Remsen,
Ja. Le Mars hat eine schöne deutsche katho—
lische Kirche und Pfarrschule, und die Nach—
barschaft ist meistens von deutschen Katho—
liken bewohnt.
Eine gute Gelegenheit die Farm zu sehen,
bietet sich während des deutschen Katholiken—
tages am 12. und 18. Oktober.
Um nähere Auskunft wende man sich an:
Western Juvestment Co.,
Le Mars, Jowa.
C. I. Peterson, Zohnarzt,
961 Mainstraße.
Prämie zu haben.
Wir ersuchen unsere Abonnenten zu beachten,
daß wir den schönen
Regensburger Marienkalender
für 1898 als Prämie geben. Abonnenten,
welche ihren Rückstand und ein volles Jahr im
Voraus bezahlen, erhalten sofort einen Regens
burger Marienkalender zugesandt. Unsere
Abonnenten sind darauf aufmertsam gemacht,
daß sie den Kalender als Pramie erhalten
tönnen, und deshalb nicht zu kanfen brauchen.
Abonnenten, deren Jahr erst späãter abläust,
können den Kalender als Prämie erhalten, in
dem sie jetzt ein weiteres Jahr im Voraus
bezahlen.
Lorenz Gonner, Geschäftsführer.
——— ——— “-ff7—+
85.00
nach Le Mars und zurück.
In einer Versammlung von Vertre—
tern der Ortschaften Dubuque, Dyers—
ville, Petersburg, Luxemburg und
der Hauptorte von Dubuque County
wurde in verfl. Woche eine eigene Be—
rathung mit Col. Merrey, dem Staats
agenten von Jowa für die 111. Central—
Eisenbahn, in Dyersville abgehalten.
Es wurde infolge dieser achtbaren Ver
sammlung die 111. Central-Bahn be—
wogen, für die Generalversammlung
deutscher Katholiken zu Le Mars, Ja.,
für die Hin- und Rückfahrt
von Dyersville nach Le
Mars den spottmäßig niedrigen Preis
von 85.00 zu bewilligen. Es wird ein
Extrazug Dyersville am Montag, den
11. Oktober, um 10 Minuten nach 10
Uhr Abends verlassen. Die Billete
sind 10 Tage gültig. Da selbstver
ständlich bei diesem Fahrpreise eine sehr
große Menschenmenge nach Le Mars
reisen wird, so wolle· man sich bei
Zeiten seine Reisekarte bestellen.
Dieser Preis ermöglicht fast allen
Vereinen von Dubuque County, volle
Delegationen zum Katholiktentage zu
schicken.
Correspondenz.
Petersburg, Ja., 20. Sept.
Werther Herr Redakteur. Der S.
S. Peter und Pauls Zweig-Verein No.
75, der R. K. G. Schutzgesellschaft von
Jowa hat die Herren F. G. Kloster—
mann und Geo. Nefzger als Delegaten
zum zweiten Katholitentag in Le Mars
ernannt. Auch hat der Berein be—
schlossen, sich in corpore mit Regalia
und Fahne an dem Katholikentag zu
betheiligen.
Auf Wiedersehen in Le Mars am
12. und 13. Oktober!
Achtungsvoll,
Fred Rubly, Selr.
Eine Räubergeschichte
neueren Datums hat sich bei Cascade
ereignet. Ungefähr fünf Meilen süd—
östlich von Cascade, in Jackson County,
wohnen die Gebrüder Thomas und
Barthley Murphy, von denen es hieß,
sie hätten bedeutende Geldsummen im
Hause, welche, wie es scheint, die Ein--
brecher angelockt hatten. Verfl. Woche
Dienstag drangen nämlich Räuber in
das Haus und banden die Gebrüder
Murphy an Händen und Füßen und
knebelten sie, um ihnen das Lärm
machen zu verhüten. Als der Neffe der
Brüder kurz darauf das Haus betrat,
passirte ihm das Gleiche. Die Schur—-
ken plünderten nun das Haus und
suchten das Weite, indem sie das beste
Pferd einspannten und sich aus dem
Staube machten. Der junge Murphy,
welcher 30 Jahre alt ist, befreite sich
selbst, indem er die Stricke zerbiß die
ihn banden und dann jene des 60jäh—
rigen Oheims Thomas ebenfalls mit
den Zähnen durchbiß. Als dieser eine
Hand frei hatte, nahm er das Taschen
messer seines Neffen aus dessen Tasche
und zerschnitt die Stricke Aller. Bartley
Murhhy ist 68 Jahre alt. Von den
Räubern hat man noch keine Spur.
Gerade was wir nicht nöthig haben.
Keiner kann mit Gewißheit Aender—
ungen im Wetter vorher sagen, es kann
regnen, mit heißen Tagen und kühlen
Nuächten, oder Nächte und Tage mögen
heiß sein, oder ein plötzlicher tühler
Herbst mit Kälte und Frost mag ein—
treten. Wir koönnen sehr dankbar sein
für die reichen Erndten, aber wenn wir
für eine gute Gesundheit dankbar sein
wollen, müssen wir uns vor plötzlichem
Witterungswechsel hüten und uns vor—
sehen gegen plötzliche Angriffe von Bi—
liösität oder Magenleiden, welche das
ganze System außer Ordnung bringen.
Wenn man hjergegen nicht sofort etwas
gebraucht, wird man leicht chronische Le
berleiden bekommen und diese verursa—
chen unreines Blut.
Während wir sehr dankbar sein soll
ten für die vielen Segnungen, können
wir zugleich sehr dankbar sein, daß wir
in allen Apotheken Dr. August König's
Hamburger Tropfen haben können.
Bei Zeiten angewandt werden alle Lei
den des Magens und Blutes in kurzer
Zeit geheilt sein.
Einen eigenartigen Unfall und eine
eigenartige Heilung
hat Herr Shaw, ein Arbeiter des Hotel
Julien dahier hinter sich. Der Mann
fiel vor einigen Monaten aus einer
Höhe von 14 Fuß auf den Bürgersteig
als er im Begriffe gewesen war, ein
Fenster zu reinigen. Derselbe fiel in
aufrechtstehender Haltung auf die Füße
wobei er jedoch alle Knochen in den
Füßen aus ihren Stellungen riß. Die
Aerzte setzten nun die Knochen zurecht
und schloßen die Füße in eine feste Um—-
hüllung. Nachdem der Mann nun bis
heute bettlägerig war, sind die Knochen
jetzt wieder stark geworden und der
Mann kann, ohne Krücken wieder um
hergehen. Die Verlezung und die
Heilung sind beide eigener Urt.
Dubuque'r Schützen.
Das halbjährliche Schießen der Du—
buqueSchützen-Gesellschaft wurde Mon—
tag Nachmittag im Schützenpark abge
halten. Folgende sind die Haupt—
resultate:
Union-Scheibe.
- Höchste erreichbare Zahl von Punkten:
200.
Peter Klauer. 100
Zoe Kulsch
S. MOlO
Francis Jaeger M
Fred Moser m 94
Geo. Fengler 02
A. A. Beck, New Vienna 00
Mann-Scheibe.
orbbte erreichbare Anzahl von enkten:
; Punkte: Preis:
Frances Jaeger 86 88
W. H. Klauer 3 7
Frank Kutsch. 3 6
Peter Klauer 8 5
JoeKutsch . 81 4
Bic. Kutsch. 1 3
R. Kolck 76 2
W. S. Molo 75 1
D. E, Lyon m 71 1
Die meisten Punkte während des Tages
errangen:
Punkte: Preis:
Joe Kutsch e 108 83
W. H. Kläuer —— 110 2
Vic. Kutsch —74 1
——
Es gibt eine Klasse Leute,
die durch den Gebrauch des Kaffee Schaden
leiden. Kürzlich wurde in alle Grocery—-
Stores ein neues Präparat eingeführt, ge—
nannt Grain-O, welches von reinen Körnern
gemacht ist und welches Kaffee ersetzt. Der
empfindlichste Magen nimmt es ohne Be—
schwerden an und nur Wenige können es von
Kafsee unterscheiden. Es kestet nicht mehr
als ein Viertel des Preises von Kafsee. Kin—
der können es mit großem Nuten trinken.
15e und We per Packet. Renpen Sie es.
Fragen Sie nach Grain-O.
Kossuth County ein wahres
und sicheres Klondite.
Auf nach Klondike, ist der Ruf derje
nigen, die ihr Glück und Reichthum im
vergänglichen und glänzenden Golde
suchen und so die lange und gefahrvolle
Reise nach dem hohen Nordwesten unter—
nehmen und dabei ihr Geld ihrẽ Ge—
sundheit und selbst das Leben auf's
Spiel setzen. Welch eine Tollkühnheit
der Unbesonnenen! Wonach der ver—
nünftige Mann sucht und sehnt sind
nicht die verborgenen und unsicheren
Güter Alaskas, sondern einen Ort wo
er auf redlicher Weise sein Leben fristen
und dabei seinen Herrn und Gott nach
der Ueberzeugung seines Herzeng dienen
kann, da ist für ihn ein wahres Klon—
dike. Kossuth County im Staate Jowa
bietet Dieses allen Gutgesinnten. Dort
wird das Verlangen ihres Herzens be—
friedigt, dort findet alles Sehnen seine
Grenzen. Reichthum kann erworben
werden in großer Fülle und reichlichem
Maße. Kein County des Staates kann
sich mit Kossuth erheben und sagen:
Wir haben noch kein Fehl—
jahr gehabt und die ver—
derblichen Hagelstürme
haben bis jetzt ihren un—
liebsamen Einzug hier nicht
geftfeiert. Nichts hat bisher das
rasche Aufblühen des County gehemmt
als der Mangel an echten triebsamen
Deutschen, denn diese sind der wahre
Segen einer Gegend.
Gutes Land kann zu gemäßigtem
Preise gekauft werden. Schöne Far—
men kann man für 830 bis 840 Dollar
per Acker betommen. Der Preis hängt
von der Nähe oder Weite von Kirche
und Schule ab. Warum wollet ihr jun
gen Männer 870 bis 8100 per Acker
im Osten bezahlen; wenn ihr doch ebenso
gutes und fruchtbares Land in Kossuth
County zu 835 per Acker kauft!? Die
Frucht bringt fast ebenso viel. Der
Unterschied im Markte ist unbedeutend.
Sehet den Vortheil! Hier habt ihr das
Land frei wenn ihr im Osten euch erst
ein Drittel der Schulden erledigt und
so zu sagen noch bis unter den Armen
in den „Dreck“ oder Schulden steckt.
Was klebt Euch denn an den trockenen
Hügeln oder was hält Euch auf dürren
Fluren? Erhebet euch und leget ab die
Beschränktheit Eurer Ansichten. Saget
und Denket nicht in dieser Frage.
“There is no place like home”.
Kossuth County ist einem jeden gutge—
sinnten Deutschen eine anmuthige Hei—
math. Hier klingt die deutsche Sprache
ebenso lieblich als bei “ons dahèm”.
Aus voller Brust und liebevollen Herzen
lassen wir an allen Sonn- Fest- und
Werktagen deutsche Lieder zur größten
Ehre Gottes erschallen.
Was Deutschthum und Religion an—-
betrifft, so sind Kossuth und Carroll
County stolze Geschwister. Sechs
prächtige Kirchen zieren diese anziehende
und fruchtbare Gegend. Residirende
Priester, alle der deutschen und engli—-
schen Sprache mächtig, sind: in Algona
in der Hauptstadt des County; Rev.
M. Nichols; Prairie: Rev. A. Erd—
mann; Wesley: Rev. B. Schilmoeller;
Bancroft; Rev. A. I. Schemmel; St.
Joseph: C. B. Lechtenberg; Whitte
more: P. A. R. Tierney. Wesley,
Prairie und St. Joseph rühmen sich
nebst ihrer herrlichen Kirchen auch
prächtiger Pfarrschulen, die unter der
tüchtigen Leitung der fähigen Fran—
zistaner-Schwestern stehen und von
zahlreichen Kindern besucht werden.
Beobachtet dieses, ihr Landliebhaber;
es werden keine extra Ausgaben ver
langt denn, Kirchen und Schulen sind
gebaut. Nehmet Besitz von diesen
schönen Farmen, die von Andersgläu—
bigen zu wohlfeilen Preisen gekauft
werden können. Durch Eure Einwan—
derung werdet ihr Verbreiter des Glau
bens und Begründer der katholischen
Kirche in Kossuth County. Wir deut—
schen Katholiten haben Kirchen und
Schulen, nehmen wir nun auch das
Land in unsere Hände, dann sind auch
die Städte bald unser. Haben wir
Kirche, Land und Stadt, dann ist auch
der Staat unser und wir können in
Bälde sagen: Jowa der schönste und
fruchtbarste Staat der Union, ist ein
deutscher, katholischer Staat. Welch'
eine Ehre! Nächstens mehr.
C.B. Lechtenberg.
Frische leere Whiskey-Fässer zu
verlaufen bei P. C. Murray & Co.
Luremburger
Adbvokat und Notar
,
No. 59 Dearborn Straße, - - Zimmer 612 u. 613.
CGnicago. Ilinois.
Prakltizirt in allen Gerichten. Alle Arten Prozesse mit Erfolg geführt.
Sp ezia lität: Schadenersatzklagen; Kriminalfälle; Erbschasts- und Grundeigenthums
Angelegenheiten; Bollmachten; Colleetionen. Oesfentliches Notariat.
Alle Rechtssachen werden rasch und zuverlässig besorgt.
Man spreche vor oder adressire: Telephon: Main 1692
MATHIAS HUSS, M o OChicago, 111.
Telegraphische Depeschen.
Rußland.
St. Petersburg, 23. Sept.
Es wird versichert, daß die russische
Regierung in Bälde die Ausfuhr von
Weizen verbieten wird.
Schweiz.
Bern, 19. Sept.
Die Kantone Glarus und Grisons
wurden heute von einem heftigen Erd—-
stoß heimgesucht, der von starkem unter—
irdischen Getöse begleitet war. Die
Erschütterung war so stark, daß sie über—
all verspürt wurde. An vielen Stellen
sind große Felsblöcke von den Bergen
herabgestürzt.
Neufundland.
St. Johns, 19. Sept.
Der norwegische Dampfer Eugenie,
der gestern westlich von Grut Island
strandete, ist entzwei gebrochen und un
rettbar verloren. Die Bemannung ist
gerettet, hat jedoch alle ihre Habselig—
teiten eingebüßt. Die Leute wurden
von ein gewaltigen Wogen fast vom
Deck weggespült. Das britische Kriegs—
schiff Cordelia ist heute von hier abge—
gangen, um das Wrack zu inspiziren
und nachzusehen, ob es sich lohnt, die
Ladung des Dampfers zu bergen.
Hawaii.
San Francisco, 23. Sept.
Japan hat während der vergangenen
drei Monate Truppen in Hawaii ge
landet, um, wie allgemein angenom
men wird, jedem Versuche der Vereinig--
ten Staaten, die Inseln zu annektiren,
Widerstand leisten zu können. Der
Orient-Dampfer „City of Peling“,
welcher gestern von Hongkong über
Honolulu hier eintraf, brachte diese
Mittheilung und will selbst 117 als
Arbeiter verkleidete Soldaten an Bord
gehabt haben. Ueber 1000 Mann sol—-
len bereits auf ähnliche Weise in Ha—
waii eingetroffen sein und es unterliegt
keinem Zweifel, daß Japan fest ent
schlossen ist, die Annektirung Hawaii's
durch die Ver. Staaten mit aller Macht
zu verhindern.
Hayti.
Kingston, Jamaica,
23. Sept.
Der holitische Horizont in der Ne
ger-Republik Hayti fängt wieder an,
sich zu verfinstern. Unter der Regie
rung des früheren Präsidenten Hippo—
lyte wurden die unruhigen Elemente
mit eiserner Hand niedergehalten und
Verdächtige entweder in die Gefäng
nisse geworfen oder verbannt. Der
neue Präsident Tiresias Augustine Si
mon Sam ist von anderem Kaliber,
er gleicht weder geistig noch körperlich
seinem Vorgänger, ist fortwährend auf
Kriegsfuß iait seinen Ministern. Die
corrupte Verwaltung und vor Allem
der schreckliche Druck, der seit 12 Mona—-
ten auf dem Lande lastet, haben das
unruhige Element wieder obenauf ge—
bracht und geschieht nicht bald etwas,
so dürften schlimme Zeiten folgen. Als
der Präsident vor etlichen Monaten Ca—
lesthen Fouchard zum Finanzminister
ernannte, wurde dies vom Volke mit
großer Freude begrüßt, aber dies paßte
dem eifersüchtigen Präsidenten nicht
und er verbannte ihn. Fouchard ist z.
Z. in den Vereinigten Staaten und hat
sich mit Stewart, dem neuen Kandida—-
ten für das Präsidentenamt verbunden.
Er will in kurzer Zeit nach hier zurüdck
kehren.
Port au Prince ist voller Soldaten
und diese in Lumpen getleideten und
halbverhungerten Leute sind bereit, für
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Eier, per Dutzend. . .n . .. . . .12— 114
Heu, Prairie, valed, per Tonne. 6. 00— 6.50
„ Timothy,. . . ... ... 6.50 7.50
Fleisch, Vieh, -e.
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Geschlachtete Schweine,. . . . . Ï 4. 25 4.30
Rindfleisch, per Pfund. .... .. . .4 .54
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Chicago, 25. Sept. 1897.
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Welschkorn,. .. . . . ... —.33
Hafer, eeeen 21 —.22
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5. Juli 1897.
Herrn Edward O. Boeding, St. Lucas, Ja.
Werther Herr! Jln Gezenwart meiner
Schwester, Frau Elisabeth Ketter, welche vor
anderthalb Jahren durch eine glückliche Ope
ration mittelst Messers von einem Krebs ge
heilt wurde, wird hiermit bescheinigt, daß sie
im Frühjahr das nämliche Uebel an der ande
ren Brust verspürte und sich schon sertig
machte, sich einer zweiten Operation zu un
terziehen. Ich rieth ihr, Stroop's Cancor-
Cure zu probiren, welches sie denn auch that,
und wie durch ein Wunder vollständig von
dem Uebel geheilt wurde, und zwar nach Ein—
nahme von blos 3 Pulvern. Ich rathe Al—
len, welche am Krebsübel leiden, den Bersuch
zu machen; mir hat es geholfen. Es grüßt
achtungovoll, Math. May,
Elisabeth Ketter.
Wegen Näherem adressire man:
Edward O. Boeding,
St. Lucas, Jowa.
Dr. N. Bray Praktischer Arzt und
Spezialist für Augen- Ohren- Nasen
undHalstrantheiten. 1157 Jowa ©tra.

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