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Der tägliche Demokrat. [volume] (Davenport, Iowa) 186?-1918, August 22, 1915, Image 10

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10 'Con. ti.st.A2.Amust^^
U»»KlS»diiche «I»4a»s^au
(Fortsetzung von Seite 9.)
iiraben.zu Tchühengraben ihrml Ziele.
Ztt, idie recke Verdun, Nheims^,
(5l)al.itts zu erreichen, iini dieser Fe
stung? «die Zufuhr von Munition und
Proviant abzuschneiden, dainit zu ei
iiein imifaendeii Ailgrisf ^geschritten
KAsiverden kann, der jedenfalls gleich
nach „Erlediiiun^i"" der Äiussen, wenn
., an der Ostfront grosze Trnppenmas
,!'.^sen 'ntbel)rlich werden, eingeleitet
»Verden wird.
Verdiul wird lui'^erer bescheidenen
Meinunjg nach das nächste KTiegsziel
der deittschen Obersten Heeresleitung
sein. Ver^im mich in deutschen Hän
,den sein, ehe seitens der Deutschen ein
wuchtiger Vorstosz gegen Düntirchea
inrd Calais iiber ?1pern nnd ArraZ,
ilnternomnien iverdeil wird, und el)e
ai^ch ein solcher in den Vogesen an der
siidwestlichen Ccke des Oberelsaß, auf
s'^^dlfort zu, zil envarteir ist.
'freilich sind diese .si'riegsziele der
Deutschen nach Niederwerfung der
Russen durÄans nicht so slcher, wie
allgoniein angenommen wird. Der
Glaube, der nächste Akt des Krieges
^Iverde der Angriff auf Frankreich
seiu, nxig trügerisch sein. Denn
I Frankreich ist nicht inehr gefährlich
und kann warten. Dieser Li'rieg muß
die Lösung vielsacherFragen bringen,
die Zündstoss enthalten, ehe ein dau
ernder Friede gewährleistet ist. Eine
lder wichtigsten dieser Politischen Fra
gen, an denen Europa hlindert Jahre
krankt, ist die a ka sra e, da
.nach kommt Äie egyptische und afri
.kanische Kolonialfrage. Deutschland
inuß sich inl Verein unt seinen Ver
'biindeten em zusaminenhangendes
.Wirthschaftsgobiet -sichern, ias seine
'^«.' Industrien von der überseeischen Ver
b'''^sorgung mit RolKoffen unabhängig
macht.
Vor einigen Tagen erklärte der
Gründer und erste Direktor der Dres
'dener Bank, Geheimer Kommerzien
rath Eugen Gutnmun in diesem Sin
ue: „Die anderwärts verfügbar wer
denden Truppen werden nach dem
'. Balkan geschickt, und wir werden,
uach nieiner Ansicht, durch Ser^bien
marschiren imd den Weg nach dom
Orient frei machen. Hierauf werden
wir der Tüvkei gegen Aegypten, Eng
lands schwächstem Punkt, helfen.
Wenn unsere Feinde fehen, das wir
den Balkan haben, wird die Erniich
terung über sie- kommen. D-er Besitz
ides Balkans wird den Krieg entfchei
den."
Das stimu:t so ungesähr mit unse
... ren in der letzten „Niindsckiau" ausge
^sprochenen Ansichten überein, in wel
chen wir ausführten, daß die verbiin
deten Centralmächte vielleicht die Ab
ficht haben, England an feinem Le
S a a
treffen, den die Engländer bei den
Dardanellen zu vertheidigen suchen.
Wie steht's bei den Dardanellen?
Trotz aller Londoner Lügcnbcrich
!te schlecht, herzlich schlecht.
Wie es in Wirklichkeit an den Dar^
danellen aussieht, und wie es den Al
illiirten dort ergeht, ergibt sich aus
S
A
M-
'^ter veröffentlichen. Einer dieser
-Briefe stammt von einen:^ jungen
Mann, der auf Abenteuer ausging,
'in die französische Frenidenlegion ge
rieth und mit ihr nach den 'Dardanel
-len kan-d. Er schreibt: „Ich kann
-nicht verstehen, wie die Zeitungen so
über die Operationen an den Dar
'.ldanellen schreiben könilen, wie «es ge
Weht. In Wirklichkeit ist die Lage
-^ür uns rechttraurig. Bei un
serer ersten Landung kehrten von dem
aus 1300 Mann bestehenden Regi
ment nur 130 zurück. Das war am
-30. April. Am 8. Mai, wo-wir 800
Mann Verstärkungen erhielten, un
ternahnien wir einen Bajonettangriff.
Von den 950 Mann -kehrten nur 300
zuriick. Am 26. Mai erhielten wir
wiederum eine Verstärtung von 1200
Mlann schwarzer Truppen. Nach den
'Gefechten vom 1., 2. und 4. Juni
Iiatten wir nur mehr 400 Mann und
die waren so schwer verwundet, daß
sie zuriickgetragen werden mußten
ip'.
ji'/"
Außerdenl wurde ein LinienMegi
ment, ein Kolonialregiment und ein
australisches Neginient voltständig
Äezimirt."
In einem späteren Brief höißt es:
„Es jvar uns befohlen, eine bestimmte
Anhöhe, die unseren Vormarsch einen
Monat aufgehalten hatte, zn nehmen,
Ilm 10 llhr Morgens begann die Ar
tillerie mit dem Bombardenient der
Stellung. Die Flotte nnterstuhte uns.
Mittags, als sich nichts Lebendes niehr
vor der Front zeigte, wnrde der An
griff befol)len. W!ie wir nun etiva hun
dert Meter vor der Front waren, ging
es an. lleberall begannen die Mafchi
nengeivehre zu rattern nnd die 77
Millimeter Kanonen zn dröhnen
Bi^n unseren VOl) Mann der Fremden
legion blieben nur 212 übrig nnd un
ter diesen !var eine große Anzahl von
Verwundeten. Dazu hatten wir keiner
lei Fortschritte gemacht, obgleich die
Zeitungen behaupteten, daß wir drei
Nethen Schii,t)ellgräben erobert hätten
Die Blätter berichteten auch, daß Tau
fende von Todten auf dem Schlachtfcl
de umherlagen, aber vergaßen zn be
merken, daß diese Truppen Legionäre,
englische und australische Truppen wa
ren. Der Grund, warum wir solche
schwere Verluste hatten uud jvarnin
ivir die Schützengräben! niit ihren sechs
Maschinengewehren uud ihren vier 77-i
Millimeter jtanonen »licht nehinen
konnten, lvar, daß die Zuaven und Se
negalesen ihre Wafsen lveglvarfen und
gleich Hasen davonliefen."
Also auch hier das Eingeständniß,
daß die englischen Berichte darauf be
rechnet find, das Publikum irre zu
führen. Daranf war auch die jüngste
Rede des englischen Prennerministers
Asqnith berechnet, in der er ansführ
te, die Alliirten feien nach wie vor
der Ueberzeuguug, dnß die .stampfe au
den Dardanellen eilten fur sie günsti
gen Au-zgailg uehnleu ivlirden.^ Die
Lügerei wird wohl erst aufhören, tvenn
die teutonischen Verbündeten nach Er-^
lediguug der Russen ihren Bundesge
nossen, den Türken, zn Hülfe kommen
sollten. Denn dann wird'S ge
schellt haben.
Wie steht's in Mexiko?—ES scheint,
daft Carranza einer Einigung der
Fithrer auf einen neuen provisorischen
Präsidenten, ben die Wer. Staaten nnd
die siidameritanischen Republiken an
erkennen wiirben, inl Wege steht,
Nor der Hand befindet sich die Ne
giernng in Wafhington in abwarten
der Haltung.hinsichtlich Mexikos und
des Eüldrucks, den sie daselbst mit der
in Gemeinschaft mit den in Frage
konunenden sechs lateinisch-ainerikani
schen Republiken an die mexikanischen
Führer gerichteten Note erzielen wird.
Es wird am Schluß dieser die Er
wartung ausgesprochen, daß jeneFiih
rer in einein Zeitranm von zehn
Tagen ihre Stellung zn den behufs
Wiederherstelluug geordneter Verhält-^
nisse südlich vom Rio Grande gemach
ten Vorschlägen kuudthun würden. Da
ich Villa nnd Zapata schon vor der Ab
sendung der Note nach Merrko mit den
in ihr entlialtenen Vorschlägen im all
gemeinen einverstanden erklärt hatten,
nimmt man an, daß die indirekte
Anssorderung, die Note in zehn Tagen^
zn beantworten, speziell an Carranza
gerichtet sei.
In Regiernngs- nnd anderen Krei
sen ist man sehr gespannt, wie er sich
verhalten wird. Wahrend man noch
vor einigen Tagen in Washington zu
der Annahme geneigt war. er werde
einen von vornherein bekundeten
Widerstand gegen die aus Mexiko ge
richteten Bestrebungen der Ver. Staa
ten und der latein amerikanischen
Republiken anfgeben. scheint man neu
erdiugs in dieser Bezeichnung wieder
skeptischer geworden Zli sein.
Es wurde in Regierungskreisen
auch vorausgesetzt, daß in einen Zeit
raum von dreißig Tagen di? vorberei
tenden Schritte zu einer Friedenskon
ferenz zwischen den verschiedenen me
xikanischen Parteien erledigt werden
könnten. Diese Schritte würden vor
allem zu bestehen haben in der Her
beiführung eines Waffenstillstandes
zwischen den sich feindlich gegenüber
stehenden Parteien nnd der Auswahl
eines Ortes für die abzuhaltende Kon
ferenz.
Wie nun aber kürzliche Meldungen
aus Washington besagten, ist es nach
Aeußeruugen der dortigen Vertreter
Carranzas sehr wahrscheinlich, daß er
sich den in der Note enthaltenen Vor
schlägen gegenüber ablehnend verhal
ten und auf seinem ursprünglichen
Standpunkt beharren werde, von dem
ans er sich von vornherein gegen alle
auswärtige Einmischung in die mexi
kanischen Angelegenheiten erklärt hat.
Nach der Ansicht einiger der Agen
ten Carranzas in Washington wird
dieser von dem Standpunkt ausgehen,
daß dnrch seine Truppen schon in
einem großen Theil Mexikos der Frie
den wiederhergestellt worden, daß die
Regierung, an deren Spitze er steht,
durchaus koustitutiouell sei und sich in
vollem Besitz der Macht in den Theilen
des Landes besinde, in denen fried
liche und geordnete VerhäUnisse be
reits wieder herrschten.
Jene Agenten Carranzas nehmen
des weiteren an. daß dieser, nachdem
er den Sit seiner Regiernng von
Vera Cruz uach der Stadt Mexiko zu
rückverlegt. sich zu einer Konserenz
mit Vertretern der feindlichen Par
teien bereit erklaren werde.
Wie aus Vera Cruz in Washington
eintreffende Berichte besagen, nehmen
die Generale der Truppen Carranza
und die Beamten seiner Regierung im
allgemeinen den Standpunkt ihres
Chefs betreffs der in Frage stehenden
Note ein. Wie man in Washington
meint, ist es der Haltung Carran
zaS nnd seiner Anhänger znznschrei
ben, daß der zeitweilig zurückgezogene
Befehl an die Schlachtschiffe Loni
siana und New Hampshire, nach Vera
Cruz abzugehen, erneuert worden ist
Wie sich die Lage uun weiter ent
wickeln wird, bleibt abzuwarten. Wir
glauben uicht, daß Präsident Wilson
viel Erfolg haben wird. Carranza isi
einDickschädel mit dem Fraktur gefpro
chen werden muß, aber in einem be
deutend schärseren Tone, als in der
letzten Note. Doch in einem solchen
spricht er nnr gegen Deutschland, nicht
gegen Mexiko. Na, haben wir so
lange wachsam gewartet, warten wir
noch ein bischen länger.
,.Il Cittadino" beantragt. Ex
Mahor McClellan zu deportiren. weil
er deu Italienern die Wahrheit ge
sagt hat.... die vertragen sie absolu
nicht.
Cvzllinder und Karthager.
VerwendLing minderwertiger Trupveii
als Äanoilenflttter.
dem Bericht des Großen
Hauptquartiers über die Lotetto-^
chlacht hieß es von dem am 9. Mai'
Nachmittages 6.18 einsehenden Angriff
des durch eine indische Division ver-^
tärkten I.' englischen Armeekorps:^
In
Voran eine Welle farbiger Englän
der, dann weiße, stürzen aus'den vom^
Feind für große Massen Mr geschickt
angelegten Versammlungsgräben her^-^
aus noch einmal farbige und wieder
weiße Engländer.folgen ihnen." Mit
dieser Verteilung seiner Streitkräfte^
'^olgte der englisch« General dem be-'
iebten .Brauch, die Landsleute aus
den Kolonieii als Kanonenfutter ins'
Vordertreffen zu stellen, indem hier
den farbigen Engländern nur die
'Wahl blieb, entweder -die nachfolgen
den weißen Brüder beim ersten An
lsturm gegen die Feuerschlünde .des^
Jeindes zu decken, oder von hinten un
sanft daran erinnert zu werden, daß
es ihre-Pflicht'sei, für England eine,
wenn auch wohl unbekannte Knltur
ciufgabe zu erfüllen und nötigenfalls
dafür zu sterben.
Eine derartige rücksichtslose Ver
wendung der Hilfstruppen erinnert an'
etwas Aehnliches im Altertum, und
zwar an -die Art, wie es Hannibal in
der berühmten Schlacht bei Eannae
am 2. August 216 v. Chr. machte,
durch die.er bekanntlich Rom bis zur
Vernichtung schlug. Wie das Heer
der Engländer -in diesem Kriege, war
das der Karthager durch Hilfsvölter
verfchiedener He^unft verstä^'kt. Han
nibal hatte seine Truppen am Ausi
dusflusse in halbmondförmiger Stel
lung aufmarschieren lassen. In der
Mitte, in den ersten Gliedern, standen
die aus der Po-Ebene stammenden
Gallier, 14,000 im Vollbesitz ihrer
kriegerischen Urkraft befindliche 'Bar
baren. Ihnen gegenüber befand sich
in überaus tiefen Gliedern die feind
liche Infanterie, der Kern des römi
schen vHeeres. Hannibal hatte somit'
den Galliern den gefährlichsten Posten
zugeteilt. Zugleich ak^r hatte er da-
für Sorge getragen, daß ein Versa
gen irgendwelcher Art so gut wie
ausgeschlossen war. Denn hinter den
Galliern hielten 800 Iberer, aus die
er sich verlassen konnte, und auf bei-
den Seiten bildeten die römisch ge
rüsteten Libyer, seine besten Truppen,
die zurückgenommenen Flügel, wozm
noch am Flusse die gesamte schwere
Kavallerie und an der Seite nach der
Ebene die leichten numidischen Reiter,,
kamen. Eingekeilt also auf allen'
Seiten mußten die Gallier daher den
ersten furchtbaren Angriff der ihnen
auch an Bewaffnung überlegenen rö
mischen Infanterie aushalten, die ge
wohnt war, als ein Ganzes und ge
fchlossen nach vorn zu rü^cken, wäh
rend sie gleichzeitig von den hinter'^
ihnen stchende.n'Iberern physisch und
moralisch vorwärts getrieben wurden.
.Kein Wunder, daß sie den weitaus
größten Teil der Vlutopfer auf ihre
Rechnung übernahmen. In der Tat
kamen von den nicht ganz 6000
Man:t. dje Hannibal in dieser
Schlacht verlor, 4000 Kote allein auf
die Gallier, für die Verhältnisse des
Altertums ein ungeheurer Verlust.
Jenen farbigen Briten ist es in der
Lorejtofchlacht kaum anders gegangen,
nur Mlt dem Unterschiede, dqß sie
-i
DM? De«tM^, Datz»ehchBe^ I^M.
LMr Motze«
vergeblich für Mglano gebluiei, Han
nibals Gallier ^dagegen wefentlj^ch zlim
Siege Karthagos beigetragen haben.-
Kletternde Fische.
Springende oder fich emporschnel
lende Fische Mmst man längst aber
wirklich kletternde gehören zu deu
neuen Entdeckungen von Naturfor
schern.
Man hat solöhe Fifche in manchen
der kleineren Sttöme des Anden-Ge
birges von Kolombia entdeckt und sie
sind eine besondere Abart der weit
verbreiteten Familie der Kaulköpfe
oder „Eatfish".' '^^(Sehr zu unterschei
den von dem „Catfish" des Salz
wassers). Wegen der''häufigen Stür-'
me im Gebirge ist die Tiefe der^
Ströme plötzlichen Veränderungen'!
unterworfen ein winziges Rinnbäch
lein von wenigen Zoll-Tiefe kann in
wenigen Stunden zu einem tosenden'
Strom anschwellen, der aber wieder
um sehr rasch verflachen kann.
Die Kletterfische nun sind von der
Natur darauf eingeriHtet, diesen Ver-'
Änderungen zu begegnen. Das Klet-^
tern vollbringen sie'mittels eines brei-^
ten elastischen Wulstes um den Mund'
herum'und eines anderen am Bauche.'
In den Ritzen der Felsen, über welche
die Ströme fließen,^teht das Maffer'
hoch, .auch wenn der' Strom draußen'
verflacht ist und die Fische -klettern
an 'den Seiten der Felsen auf und ab,
um"'die bedurfte Wasser-Tiefe zu er-'^
reichen. Das bietet ^einen seltsamen'
Anblick.
Dieselben Muskeln, welche es den,
Fischen ermöglichen, sich solcherart^
durch'Klettern zu chelsen, setzen sie^
übrigens auch in den Stand, .sich eng!
an die .Felsen zu klammern, wenn
S
und solcherart verhüt'en sie es. daß
sie von dem reißenden'"Strom heraus
aufs Gelände geschwemmt werden, wo
sie wahrscheinlich verloren sein viir
den, trotz ihrer Kletter^Fähi^keit.
a a s-
Eschtal ausniündende .Fleiinstal ist!^
größtenteils von Italienern oder La-?
dinern bewohnt, cib^r die überwälti-I
gende Mehrheit der.Leute sind Gegner!
der Irredenta zllnh .ij)rer Absichten.
Die Gemeinde Moena bekundete, diese
Gesinnung offen dadurch, daß sie be
schloß, ausdrücklich zu Kriegszwecken
gegen Italien zwei ^Kirchenglocken der^
Kriegsmetallsammlung zu spenden
auch die kleine .Fraktion Someda^
widmete eine Glocke ihre? kleinen
Kirchleins zu dem gleichen Zweck.
a
man ch astI nL brück -erläßt,
an die Geineindevorstehungen bie
Ausforderung, infolge Mangels am
Feuerwehrlnäiinern die weibliche Ve-!
-völkerung init dem 'Feuerwehrdieüst.
vertraut zu machen und sie rechtzeitig
einzuweisen. Zpm. Dedienen der
Spritze, beiin Schlauchlegen, Wasser
transport, Samaritexvienst u. s. w.
^kann weibliche von großeim
Nutzen sein. Der- Mufruf verleiht
der Hoffnung Msdruck, daß .sicher
Frauen und Mädchen'auch auf die
sem Gebiet ihre Mcht zu unterschät^.
zende Krast dem Volkswohle widinen
werden.
Jin Alter von 83 Jahren
iI der Wirkliche Gebeime Oberbaurat
7L
An die Gltem Mex Gchpl-H«abev.
MWtMW MAßt»
etwa 4«« KkaKett WM-n-MM-, WM» KM M-FV W
Ab AML«, Mr jetzt
verkaufen. MhaW« «Kse^e Kunpe« die KeKte PM/WznHeU, Hie Schulknaben
apsMGMn zu
.Dr. Jng. Fülscher in Kiel'nach' kur
zem Leiden gestorben. Als er Än
,fang der 80er Jahre, nachdein er vor
her Waffer-Bauinfpektor in Glück
ftadt gewesen war, zilr Kaiserlichen
.^i'analkomlnission in ^iel versetzt
worden war, wurde er nach kurzer
Zeit der tatsächliche Leiter der Vauten
des Kaiser-Wilheliii-Kaiials. Seiner
Tatkraft imd Umsicht ist es zu ver
danken gewesen, daß der Bau des
Kanals in fckneller Weise sortschritt
und das Werk mustergültig in fast
ali!en Beziehnngen wurde. N-i N-..
Kl
WWSSdS
SIS
17l
K^aMiS, «D HM? Z-tt, DM« MM y-GweMMen.
gmn des Bailes des Panamakanals'
'^stattete Fülscher auf Munsch der'
ai.'isrikanischen Regie'rimg eine gut
achtliche AdußerUng über die Aitlage
des Kanals.'
E ^H o.ch Or ni s
by Werke .in P!id.dlesboroiigh
war ununterbrochen 38 -Jahre lang
im Pctrieb.
N äch r^g ena u.e Sch t
zung beträgt -die Zahl der Vrillen-.
träger iin deutscheii ^^Heer ^etwa 3.3.
voiii Hniidirt.
MAL« Oie/dch „Dld Be»" Kohle gerade bie
GröHe iMe«Y FSwe« Ose«, Me i«
GevMuch haben, hat? We MWtMM keine Schlucken
««H WHZr We«iL MM. sL ÄZ' BZ'
,.OI^d Be«" ist in WahL^M M«e BequenÄMieit
im KeiM «ud der PrM W WKM.
AM?
Keuer in Koch HWe« HeizoM, 4M Kaminfeuexplak,
HiiijMx in Mm Mgradigc^ WleL
GW- md MeiiOUiWr W
T«l«ph»M «MI «. Z. «S7 S«. Tt«., «o« Js»a«d.
Ue.ber deii gleichzeilt
gen Heldentod zweier Brüder wird
aus Kärnten berichtet: Die Brüder
Daniel und Johann Pörtjchacher aus
Sl. Georgen am Längsee dienten im
selben Truppenkörper, lagen auf dem
Kriegsschaupiatze iin selben Schützen
graben und fielen am 21. Juni bei
eineni Sturmangriff im selbeii Au
genblick -durch' einen Kopfschuß uiid
zivar, wie die Kaineraden sagen, wäh
rend sie Seite an Seite heldenhaft
.käinpften, durch eii^e und diefelbe Ku
sel.
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