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Der tägliche Demokrat. [volume] (Davenport, Iowa) 186?-1918, October 27, 1915, Image 6

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Stadt ulld Eonllty.
Mittwoch, d«U! 27. Oktober.
FlußVericht.
Gefahr- Wasser
'l -I lime stand
lvt. Vau!......... s14 4.7 —0/2
Red Wing...,,.,,, 1.^? —0.2
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LeTIaire 1(l 4.0
Davenpsrt IS
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d.iz 0.0
I 4 0 0
Et. Loui» SV 12.4 —0.3
Memphis SV i:Z.0 0.0
New OrleanZIS 9.!) 0.0
Omaha '1A 8.7 0.0
Kansas Tittz ....... LS 10.2 —0.2
bedeutet gestiegen bedeutet
gefallen.
Wetterbericht.
W a 2 7 O N
sv-iir Illinois: Heiter Mittwoch,
iivnrnier Donnerstag.
Für IÄVci: Heiter Mittwoch und
Donnerstag, ivärmer Mitüvoch
tiidler Donnerstag ini Nordwesten.
Lokaler Wetterbericht.
a 2 6 O
Durchschnitts Barometerstand 30.12
Durchschnitts Temperatur 53
Höchsie Temperatur heute 61
Nliedrijiste Temperatur lehte Nacht 46
Norinale Teniperatur für 33
Jahre '48
Durchschnittliche Feuchtigkeit der
Luft 66
Niederschlag in 24 Stunden 0.00
Borberrsck^ende Windrichtung W.
Wasserstand wn 7 Uhr Morgens 3.5
Grundcigcuthums Uebertragungen.
Eva Nahrgang an Henry F. Er
ret, Lot 6, Block 2, Allen's 1. Addi
tion. PI.
'Oakdale Cemetarh Co. an H. F.
Erlet, Lot 183, Sektion 16, Oak
tale Cemetery, ^60.
Valley Mace Jnvestnient Co. an
Louise Schindler, Lot 9, Block 7,
Vawden's 2. Addition, ^250.
I
a Ines W, Gum an an Peter Carl
sen, Lot 13, und Dheil von Lot 12,
Block 139, LeClaire's 13. Addition,
Hl.00.
F. S. Phoenix unÄ Frau an Eli
zabeth G. M^CIoskey, Lots 18, 19
und 20, Mock 7, Westholme Addition,
.1!25.
Peter Christiansen an Helen Chri
siiansen, Theil von oLt 9, Block 2,
West Park Addition, ^1.
William Heuer und Frau an John
L. Need, Lot 64, Lawndale Mdition,
tz290.
^rank Mchel, Vevivalter, an Ste
pheil Huesser, Theil von Lot 9, Block
O, Mitchell's Addition, tz2,100.
lUustin Crahhs und Frau an Em
ma H. Block, Lots 16 und 17, Block
2, Clifton Hill Addition, tz4000.
Hciraths Erlaubnisscheine.
Kenneth E. Patch und Ruth N.
Flickinger, Davenport.
Floyd Cutshaw uiÄ Jennie E.
Cook, Waterloo, Ja.
George DeCoopnian und Bessie
Gerber, Mbia, Ja.
Edwavd A. Spring und EtAel G.
Bartlett, Davenport.
Charles E. Huselt uird Olive Wag
ner, Chicago, III.
Er erzählt seiner Frau, was
ulNlv ihm gesagt. „Ich litt so, schreibt
.Herr Christian Salter von Monterey,
Aciun., „an einer innerlichen Krank
heit, welche die Aerzte nicht zu Ver
srehen schienen. Sie sandten mich nach
ei nein Hospital zur Untersuchung. Ich
ging hin und bezahlte. Sie woten
nnch operircn. Ich ging nach Hause
und erzählte meiner Frau, was man
niir gesagt hatte. Wir beschlossen.
tas ich zuerst noch einen Versuch mit
Fvrui's Alpenkräuter machen sollte.
Selbst wenn es nicht helfen sollte.
Zvürde ich vorziehen, daheim zu ster
ben, als in einem Hospital. Ich ge
brauchte sieben Flaschen Alpenkräuter
^iiid ivurde geheilt. Heute sühle ich
nüch ivohl. trotz meiner 63 Jahre. Ich
rathe jedem, einen Versuch mit For
ni'i.-! Nlpeukräuter zu machen, ehe er
die Hoffnung aufgiebt."
Taufende haben die gesundheitge
benden Eigenschaften von Form's Al
peiikräuter. dem alten, zeitbewährten
^^iräuterheilmittel, bezeugt. Ungleich
anderen Medizinen ist es nicht in Äpo
thekeu zu haben. Spezialagenten lie
fern es dem Publikum direkt vom La
boratorium. Man schreibe an: Dr.
Peter Fahrney Sons Co., 19—25
So. Hoyne Ave., Chicago, III. (Anz.)
v/8iiep8ia ssbletZ
Will kivilsvo Vour Inliigostion
vttx! LZ.
jlurt (^ivri»,
VÜtglied des Deutschen Theaters in
Daveuport.
Deutsches Tlieater.
„Und nnt Stolz darf sich die be
kannte Hochburg des Deutschthums,
'Davenport, wieder einer eigenen
deutschen Bühne erfreueu. eiues deut
schen Theaters, ^das sich überall sehen
lassen darf" so älnlich sprach am
onntag Abeno Herr Direktor Brück
ner und wir dürfen getrost iedes die
ser goldenen Worte unterschreiben.
Anr kommenden Sonntag winkt un
seren Theaterfreunden Nnederun: ein
aparter Genusz. Zur Aufführuug
tommt ein Gesangsstück, das den viel
versprechenden Titel „O, diese Wei
her!" siihrt ein Schlager aller
ersten Ranges, ein Grillenverscheu
cher von Übevvältigen0er Durch
schlagskraft. Die Hauptrolle spielt
der brillante Herr Göritz, der auch
wieder mit Couplets unterhalten
wird. Also ist der Erfolg von vom
herein gefichert. Jhni sekundiren in
anderen Hauptrollen und auch ge-^
sanglich Herr Hoffmann und^ Fräu
lein Gantzberg, die auch ^beide schon
Lieblinge des Publikums geworden
sind. Eine sogenannte Bombenrolle
spielt auch die ausgezeichnebe Frau
Brückner, eine das Stück mit tragen
de, und 'das ist immer erfolgsichernd.
Herr MüWhan, der sich in der
„Großstadtluft" als ein Bonvivant
vom besten Schlage, elegant und
seinkomisch erwiesen, spielt diesmal
einen Nawrforscher.
Auch Frau Dengler, ein erklärter
Liebling der hiesigen Theaterfreunde,
hat eine Rolle übernommen.
James Brückner kommt diesmal
als fescher, schneidiger Reitersmann.
während ldas liebliche Fräulein Ta
rau. die vorzüglichen Künstlerin ei
nen schelmischen Backsisch verkörpert.
Fräulein Barden, die sich am Sonn
ag sehr Vortheilhast einsührt, ist
gleichfalls mit einer hervorragenden
Partie bedacht. Herr Litukers, der
Vielverwendbare, nimmt eine über
aus heiter Figur, eiuen Allerwelts
vermittler. Die Regie liegt in der
bewährten Hand von Curt Göritz.
Das ausgezeichnete Stück wird sicher
wieder ein volles Haus ziehen.
Be fetz
UN
g.
Hans Moller, Oekononnerath
Kurt Göritz
Rosa, seine Frau Louise Brückner
Wally, Rosa's Nichte M. Gantzberg
Dr. Willibald Banisch. Naturfor
scher .. Wilhelm Mühl
han
Martha, seine Frgu Marg. Tarau
Lydia Heimbach, Solotänzerin
Barbeurre, Lohndiener
Albert Dettmann, Beamter
Oscar Hofsmann
Alerander v. Zorneck, Husarenoffi
zier James Brückner
Malchen, Martha's Haushälterin
Frau Dengler
Ernst Schubert
Spielleitung: .Kurt Göritz.
a
Isaak Kurlanski in St. Cloud,
Minn., einen Brief mit der Erzäh
lung von einem angeblichen Verwani)
ten, der ein rusiifcher Bankier gewesen
und sich jetzt in einem fpanifchen Ge
fängnisse befinde. Wie üblich bei den
spanischen Schatzschwindelbriefen, sucht
der Schreiber das Herz des Empfän
gers durch Hinweis auf seine Tochter
und durch Versprechen eines großen
Anteiles an seinem Vermögen von
i40,000 zu rühren. Der Brief war
von einem Zensor geöffnet und abge
stempelt worden.
W
siner Zeitungswesens, Addison
Emerson, wurde letzthin, im Alter
von 94 Jahren, in das Armenhaus
zu Joilet, III., eingeliefert. Der alte
Mann, der einst bessere Tage gesehen
hatte, er war im Jahre 1856 Heraus
geber und Gründer des Waukesha
Republican und 18S9 der White
water Gazette, war auch einer der
Delegaten, welche auf der Konvention
Lincoln zum Präsidenten nominier
ten. Nach dem Bürgerkrieg ging es mit
seinem Geschäft abwärts und hat er
sich in vielerlei Berufen versucht, ohne
wi^er festen Fuß zu fassen.
Detter Tttgendland-/,Suff^^
Durst nach ctwaS stärkcrem, als Wasser,
macht erfinderisch.
„Fünf Elemente, ininl^ iiesevt.
Und mit der Prohibition hat'ö siesäicN."
(Frer nach Schiller.)
Schnaps? Nein, beileibe nicht, ive
nigstens nicht nach dem Wortlaut des
Gesetzes. Aber doch ein Erfatz, und
zwar ein ganz fchneidiger, für Whis
ky. Er ist ein Prohibitions- Töler,
wie ihn die brennendste Kehle des
Schnapsföffels nur wünfchen kann!
Und das fchönste ist, daß er gar nicht
gekauft zu werden braucht, fondern
in jedeni Heim sich mit Leichtigkeit
und ohne befondere Apparate herstel
len läßt. In der Gebirgswelt von
Kentucky und Westvirginien ist er un
ter dem Namen „Old Hen" (Alte
Henne) bekannt und in kurzer Zeit
schon unheimlich beliebt geworden.
Mit der Verbreitung der Prohibition
wird er wahrscheinlich sein dämoni
sches Reich noch immer mehr erivei
tern.
Soweit sich ermitteln läßt, wurde
dieser Stoff zuerst im County
Greenbrier, W. Va., hergestellt, nach
dem diefer Staat „trocken gelegt"
worden war. Das Rezept feiner Be
reitung sei hiermit verraten, was aber
selbstverständlich keine Empfehlung
zur Anwendung sein soll:
Man nehme ein Viertel Vushel
(Peck) Maismehl, 6 Pfund braunen
Zucker, 4 Unzen Cayenne-Pfeffer und
10 Gallonen Regenwasser und mische
alles in einem Wafchzuber. Dann
stelle man die Mifchung an ein Plätz
chen, wo die Wärme der Sonne sie
gut erreichen kann, und lasse sie drei
Wochen hindurch von der Sonne be
einflussen. Daher auch der Name
„Alte Henne", welcher auf die Eier
Ausbrütungszeit Bezug hat. Nach
Ablauf dieser Zeit ist der Stoff voll
kommen reif und trinkfertig und
macht den Menschen zum Berserker.
Manche trinken ihn schon nach zehn
Tagen jedenfalls hat man um diese
Zeit „Erfrifchungen" im Waschzuber,
mit denen man sich und die geschätzte
Nachbarschast auf Wochen hinaus be
trunken erhalten kann. Trotzdem, und
trotz der heftigen Kopffchmerzen im
Gefolge des Rausches, verletzen die
jenigen, welche ihn anfertigen, keiner
lei bestehendes Einzelstaats- oder
Bundesgefetz.
„Alte Henne" ist ein neues Misch
werk von „fünf Elementen", einge
rechnet die Sonnenwärme und bietet
Alkohol in so bösartiger Form, wie
nur irgend ein anreizendes Getränk,
das unter den Bann der Prohibition
E a a
tes, destilliertes Getränk, und ebenso
a
Spirituosen und mit gegöhre
nem Traubensast hat es absolut
nichts zu tun. Obwohl einer seiner
Bestandteile Welschkorn Schrotmehl
ist, aus welchem auch Welschkorn
Schnaps gemacht werden kann, so ist
es doch keineswegs „Korn-Whisky",
wie wenigstens seine Freunde und
Gönner versichern. Kurzum, es ist ein
der Wissenschaft bisher unbekanntvs
Produkt, von welchem man mit dem
Dichter ungefähr sagen könnte:
„Was kein Verstand der Gelehrten sieht.
Das übet ein durstig Gebirgler-Gemüt!"
Und es ist nicht die erste „groß
artige" Erfindung, welche schlichte
Gebirgler auf diesem stets verlocken
den Felde gemacht haben, und
wird vielleicht auch nicht die letzte
sein.
Schwerlich werden irgend welche
Liebhaber von Bier oder Wein sich
jemals an die „Alte Henne" gewöh
nen. Aber viele, die etwas stärkeres
lieben, ohne Feinschmecker bezüglich
einer bestimmten Sorte zu sein,
Trinker, welche es nur nach wilder
Aufregung gelüstet, mögen massen
haft dem dämonifchen Zauberruf der
„Alten Henne" folgen und die ge
wöhnlichen Säufer-Erfahrungen noch
in teilweise neuer Form erleben und
in noch gefährlicherer, als sie bisher
gekannt Haben.'
Freilich ist es nicht ausgefchlossen,
daß die Prohibitions-Gesetze in sol
cher Form gedrechselt werden mögen,
um auch den obigen Tugendland
Suff in ihren Bereich zu bringen.
Aber damit wäre wohl noch ver
zweifelt wenig gewonnen. Denn wenn
sich die Prohibition schon gegen den
Handel mit Getränken so sehr
schwer durchführen läßt, um wie
viel schwerer noch gegen ein Getränk,
welches in jedem privaten Heim mit
geringer Mühe und sehr wenig Ko
sten massenhaft hergestellt werden
kann! Es erscheint darum kaum der
Mühe wert, überhaupt einen Ver
such dazu zu machen.
I W a
sich unter der Führerschaft des Arztes
Dr. S. I. Collins eine Gesellschaft
gebildet, die die Zucht von Silber
füchsen gewerbsmäßig betreiben will.
Die Gesellschaft führt den Namen
„Reedsburg Silver Black Fox Co."
und besitzt ein Betriebskapital von
P10,000, das eventuell später erhöht
werden mag. Eine Zuchtfarm wird
in unmittelbarer Nähe von Reedsburg
angelegt werden. Dr. Collins weilte
unlängst in Kanada und kaufte dort
ein Pärchen Silberfüchfe und acht
Paare von Füchsen an, i)ie nicht ras
serein sind. Man hosft, daß man aus
letzteren nach mehreren Generationen
reine Silberfüchse herauskreuzen
tvird.
Vom Anlande.
I
S a
zierganges verlor unlängst Frl. Bea
trice Calhoun aus Easton, Md., die
Tochter des früheren Staats-Sena^
tors I. C. Calhoun von Indiana,
ihre Handtafche, welche für P600 Ju
welen enthielt. Da es ziemlich stark
regnete, wurde vermutet, daß die
Handtasche durch den Regen ^^sortge
spült wurde. Ralph Marvel sand
mittelst eines Netzes die verlorene Ta
sche er erhielt von Frl. Calhoun P2S
Belohnung.
N a A a i
chen Berichte dcr Kommission für
öffentliche Betriebe sind in dem Ge
fchäftsjahr/ welches mit dem verflos
senen 3(). Juni zum Abschluß ge
langt ist, auf den Tief-, Hoch- und
Trolley-Bahnen innerhall) der Stadt
New York im Ganzen 1,807,632,726
zahlende Perfonen befördert worden
und die aus diesem Verkehr erzielten
Einnahmen haben die Höhe von P93,
644,428 erreicht. Im Vergleich mit
dem voraufgegangen Jahr bedeutet
dieser Verkehr eine Abnahme von
insgesamt 8,714,836 Personen.
sie beim Durchgehen eines Pferdes
erlitt, als sie aus dem Wagen her
ausgeschleudert wurde und einenB?in
bruch davontrug, erlag in Coleman,
Wis., die 18 Jahre alte Emily Er
mis, Tochter von John Ermis da
selbst. Zu der Verletzung war Blut
vergiftung und Mundsperre getreten.
Die Familie hat ein elgenartiges Ge
schick gehabt. Vor mehreren Wochen
wurde ein Bruder des Mädchens auf
der Jagd erschossen. Vor^ einigen
Jahren starb ein anderer Bruder, in
dem er im Flusse ertrank. Im gan
zen hat Ermis bisher zwei Frauen
und sechzehn Kinder begraben müssen.
A W a
sich in Wausau, Wis., der 69 Jahre
alte Fred Abraham das Leben ge
nommen, indem er sich auf ein Stück
Dynamit legte, diefes zur Explosion
brachte und auf diefe Weife sich tat
sächlich in unzählige Stücke zerreißen
ließ. Teile des Körpers waren im
ganzen Zimmer zerstreut und im
Fußboden, wo der Körper gelegen
hatte, befindet sich ein drei Fuß im
Durchmesser großes Loch. Abra
ham war ein Witwer, er hatte nur
einen 22.JaHre alten Sohn, welcher
aus einer Farm im Town Texas, 13
Meilen nördlich von Wausau, lebt.
Was, den alten Mann in den Tod
getrieben Hat,', konnte noch nicht fest
gestellt werdem
E
wurde^ der ^il^7^Aahre^ alte.James^ Edw.
Clancy, jun./,^ in '.Bclltimöre mit ei
nem Scheck in Höhe von P100 be
lohnt. Auf^dem Wege^.nach dem
„Hotel CaswM" verlor eines mor
gens ein Äi^gestÄter der Firma Heer
Schofield Company einen Diamant
ring im Werte-Yon P650. Mit der
.schwachen HoMung, den Ring viel
leicht wiedererhalten zu können, erließ
die Firma eine Anzeige in den Nach
mittags-Zeitungen. Wenige Stun
den nach dem Erscheinen der Zei
tungen traf im Bureau der Firma
die telephonische Anfrage ein, wie
hoch die Belohnung des Finders fein
würde. Die. Antwort war: P100.
Dann gab der Knabe seine Adresse'
an, und noch spät am Abend wur
de der Ring abgeholt und der Finder
erhielt die versHxachene Belohnung
prompt ausbezahlt.-
N a -e
war, ihren blinden Gatten zum ge
meinsamen Selbstmord zu überreden,
weil sie glaubte, daH sie der befreun
deten Familie, bei der sie lebten, zur
Last fallen würden, machte Frau An
nie Wilber in New Jork ihrem Dafein
durch Einatmen von Leuchtgas ein
Ende. In einem kleinen Zimmer in
dem Basement des von ihr mitbe
wohnten Hauses fand man die Le
bensmüde mit einem Gasschlauch im
Munde auf. Ihr Gatte Barney
Wilber wurde nach Kenntnisnahme
der Tatfache vom Schlage gerührt
und mußte sofort, in ärztliche Be
handlung genommen werden. Die
Familie Wilber war einst sehr wohl
habend und besaß zwet gutgehende
Bäckereien in New Brunswick, N. I.,
und in Perth Amboy, N. A- Rück
schläge traten ein, und zu allem Un
glück erkrankte Wilber an einem
rheumatischen Leiden, das ihm die
Sehkraft völlig nahm. Frau Wilber
suchte ihren und ihres Gatten Le
bensunterhalt durch ihrer Hände Ar
beit in New Jersey zu verdienen.
Vor einigen Wochen nahm sie ihren
Gatten aus dem Hospital und be
zog eine ihr von ihrer Jugendfreun
din Frau Mollie Decksler zur Ver
fügung gestellte bescheidene Wohnung.
Seitdem suchte Frau Wilber jeden
Morgen vergeblich eine Beschäfti
gung, um, wie sie ausdrücklich erklär
tes die Kosten des Haushalts ganz
mitbestreiten zu helfen. Das vergeb
liche Bemühen scheint ihr aber den
letzten Lebensmut genommen zu ha
ben denn Frau Decksler hörte sie
noch tagszuvor:.^^ mit ihrem Gatten
Selbstmordgedanken äustaufchen.
Frau Decksler und ihr^ Gatte suchten
das Ehepaar zu erheitern und ihre
Selbstmordgedanken auszureden, was
anscheinend jedoch .nur bei Wilber
gelang, während dessen Gattin ihren
E a a
AUerl-i fur's Hau».
Zur Reinigung dumpfiger Keller,
an deren Wänden und Fußböden sich
Schimmel bildet, verfährt man fol
gendermaßen: Man bringt in ein tu'
fes Gefäß e^twa zwei bis vier
Pfund 5kochsalz, übergießt dasselbe,
nachdem man es in die Mitte des
Kellers gestellt, alle Lustlöcher und
Türen zugemacht und an allen Fäf
fern dielSpunde fest verschlossen h.it,
mit Schivefelfäurei Ncichdem mau
die Schwefelsäure hinzugegossen hat,
entferirt^ man sich schleunigst. Der
Keller bleibt dann^ zwei Stunden
lang jedem Zutritt verschlossen, denn
würde man hmeingehen, so könnte
man Gefahr laufeu, zu ersticken.
Sind zwei Stunden vorüber, so öff
net man alle Kellerlöcher und läßt
sio'offen, bis das Gas verfchwunden
ift. Sodann kehrt man an den Wan
den und auf dem Fußboden den
Schimmel weg. Es wird durch die
ses Verfahren zugleich der Mooerge^
ruch entfernt.
a a
lauem Gallfeifen- oder in Kleienlvaf
fer zu wafchen. Sie müssen gleich
nach dem Wafchen gefpült und aus
einandergefchüttelt werden, da sich
sonst Streifen bilden. Man wasche
nicht verfchiedenfarbige Stoffe mit
einander.
a
entfernt man durch Aufstreuen von
Meerschaumpulver, das man einige
Zeit auf der betreffenden Stelle lie
genläßt. Man bürstet mit einer nicht
zu harten Bürste nach. Sollten die
Flecke nicht ganz verfchwunden sein,
reibt man mit etwas Zitronensaft
oder Benzin nach.
man, wenn sie frisch oder nicht gar
zu alt sind, durch Abreiben mit Zi
tronensast. Aeltere kann man mit
einer Lösung von 5 Gramm Zitro
nensäure ausgelöst in 60 Gramm
Wasser entfernen. Die Fleckstelle w'.rd
in diese Lösung eingelegt, während
man letztere zum Kochen bringt. In
reinem Wasser gut nachspülen! Ganz
alte Tintenflecke entfernt man durch
vorfichtiges Betupfen mit EhlorlaZk
löfung. Jemaliges tüchtiges Ausspü
len ist nötig. Sind Tintenflecke aus
Teppichen oder farbigen Stoffen zu
entfernen, so soll man bei dem Un
gliickssall sofort, die Tinte'mittels
Löschblatt auffangen, süße Milch
tupft man. dann aus die Fleckstelle,
läßt etwas ziehen und tupft dann
mit wollenem weichen Lappen oder
besser noch mit Watte ab. Mit/Gc.ll
seife nachgewafchen) geht der ^Fleck,
ohne schadhafte Stellen zu hinterlas
sen, nach wenigem-^Bemühcn weg.
Nicht mehr gan^ frische .Alecke feuch
tet man mit Wasser leicht an, sir^t
eine pulversörmige Mischung aus 2
Teilen Alaun- und 1 Teil Weinstein
Pulver auft In Pausen von S l)is
10 Minuten klopft man ab, beftuch-
tet mit Wasser und bestreut wieder
um. Dies wiederholt angewandt ent-,
fernt die Flecke.
a
Einfüllen von heißem Wasser nicht
zerspringen, wenn man sie zunächst
zirka 1 Zoll hoch mit kaltem Wasser
durch einen Trichter langsam so ein
laufen läßt, daß nichts davon an
der Glaswand herunterläuft.
W a a
Unze Kakao-Butter »nd 3 Unzen
Rizinusöl werden in einem flachen
Tiegel über kochendem Wässer glatt
gerührt. Vor dem gänzlichen Erkal
ten fügt man einige Tropfen Rosen
oder etwas Bergamotten-Oel darun
ter. In Büchsen aufbewährt, hält sie
sich sehr gut.
Reue Anzeigen.
1'urnei'»sN
Srsnlt Vpvrs ttouso.
Sonntag, den 31. Oktober,
Abends 8:15.
S.Borftellung
Urkomisch.
Operetten Posse mit Gesang und
Tailz in 4 Akten von Meinaü
und Bernauer.
75 Cents^ 50 Cents, 25 Cents.
Der Vorverkauf der reservirteN
Gen^al-Versammlung
wahl
Arp, Otto
Bryant, W. I.
Bensch, H. (5.
Burmeister, Sj. C.
Branthavevs F.
Bartemeyer, H.
Behrens «k? Bnenga
1 Brüning, F. (x.
L^anles!, Mrö. I.
'Bc'hrens, lNins.
Claussen, C.
Dalldorf, F. X!
Dishinger, E. I.
Duve, H. I.
Dalh, C. G. '/r
DePiesse, P.
Dick ck Nach
Edens, Wm.
Elllert, I. C.
Engel, E.H.
Fuscher,J. F.
Feeney, Jno. A.
Fulton, A. C.
Goldberg's Grocery
Gertz, Harry
Gertz Bros.
Goettsch, Emil
Gellman, E.
Geest, Jno.
.Hütlnsen, C. W.
Hansen, O.
1 HaskinS, R. "7'.^
Jsenberg, I.
'L Kloppenliurg, P.
Kroeger, C.
Kraft, Aug.
Leu, F. C.
Laker.^', I. P.
Limberg, Fred
.Meyer, W. F.
Mt. Ida C. O. D..
McD«rmott, E. I.?
Moeller, Emil
Moeller, Wm.
Meyer, Geo. E.
McGrath, P. F.
Moeller, C. F. 1
Meredith, Mrs. H.
.'N
I
Sitze
beginnt Donnerstag, den 28. Oktober,
in
Germania Kranken UnterstützungS
Berein.
und
am
8
Uhr!.
BeaintM-
Samstag, den
Wends
30.
Oktober,
Alle Mitgli?Ker^ sind
aufgefordert, zu diefer Versammlung
zu erscheinen.
C. H. Goettsch,/ Peter Ehmke,
Sekretär,' ''«PtäsideM
Reue Anzeigen.
Die Nordwcst-Dalicnport
Licdertascl
"l,^.wird am-
SMtag Abend, 30. Okt. 1915,
-W ihr jährliches
in der
Nordwest-Daveuport Turnhalle
abhalten und ladet ihre Freuude und
Göuner freui'dlichst zur Betheiliguilg
ein. Eiu sorgfältig auSgelvähltes Pro
graunu ist aufgestellt, uur den Z^ieil
nehmerU eiu^^n 'gcuus reichcu Abeud zu
bereiten. Der Eintritt ist 5t) Cents das
Paar, einzelne Damen Z5i Cents. Nur
von Mitgliedern Eingeladeneu ist die
Theiluahme gestattet. Einladungskar
teu sind jedoch bei allen Mitgliedern
erhältlich. Anfang Abends 8 Mr. Nach
Erlediguug des Programms: Ball bis
llur Morgens.
Musik von Albert Petersens Orchester.
Siir!i8 llilltss
Ehren Liste
Die Liste von Groceries-Geschäften in Davenport, in wel
chen nnser Essig ausschließlich verkauft wird. Suchen Sie nach dem
N a I
vsvenport:
Diese Grocerieshändler bezahlen von zwei bis vier Cent per
Gallone mehr siir unseren Essig wie siir minderwerthiqe Waare,
aber unser Essig klistet Ihnen nicht mehr wie die Imitationen.
Diese Groeerieshiindler sind zu Ihrer Kuudschast berechtigt.
Sie sind zum Besten berechtigt. Verlangen Sie
„Elk Vrand".
OavMpoi't VinsK^i' Lt
pioklins Worics
H-im von ,,EN Brand".
Nur ein Abend, Freitag, dU
29. Oktober.
^ulis Ssnclerson
vonsl«! v»^isn
»Zosspk Vswtkorn
In dem musikalischen Posseerfolg
"Itl8 kill fsW Utilll"
.Preise -7- 5l1c bis PZ.Vl)./,
Positiv keine FreUiste. /s,,
Sitze Perkauf heute.
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Steffen, N.
Stitt's Temple of Economy
Schaesfer, I. H.
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Struck, W. F.
Speth, I.
Schlaegel, N.
Schmall, H. A. '1'
Schnldt, E.
Schwenner, Ben
Schellhorn's Grocery
Sit?, R. "'V'
Schlichting, O. V. .n,
Stolle. H. 'i
Timmerman, H.
Thoren, F. 1
Wnndram's Grocery
Werner, W. F.
Wolters «Zi: HindrichS
W a O
Wenzel ck Sothman
White Grocery
Wanieke, A.
Wickleman, H. O., No. 2., ..
W N
West, L. A.
Wichmann, Geo.
'Mie Job «Muckerei des ,Der Demokrat»
empsiehlt sich zur raschesten llnd
saubersten Lieferung aller Druck-Ar
beiten bei billigsten Preisen»
Eiuige Eigenschaften nnserer
Sie brennen gut,
Sie breuneu reichlich,
Sie brennen langsam,
Sie brennen frisch,
Sie brennen stetig,
Sie brennen bedeutend,
Sie brennen regelmäßig,
Sie breuuen auf bis zu feiner Afche.
Brennen Sie Ihre Beestllnng nicht
anf, sondern schicken Sie uns dieselbe
jetzt zn.
eo»l. oo
42k Taylor Straße
Probiren Sie eine Kiste
Konrad
Schreier
Brewing Co.'s
Flaschenbier
Ans Flaschen gezogen in der
Brauerei zu Sheboygan, Wis.
Experten erkennen dies Bier als
von der feinsten Oilalitiit an.
2 Dntzend gros-e
Unz. Flaschen
Kt 5« per Kiste
Vertreter.
—Phone 380.

Amy Bender
Hansen's Drug Store.
Committees
Meyer, P. G.
MeDougall's Kirkwood Grocery
v)tcTonald, Ja^.. /'s.
Phone 136
327 westl. 2. Str., Davenport.

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