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Baltimore Wecker. [volume] (Baltimore [Md.]) 1851-1867, February 24, 1860, Image 3

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Mttimore
Wendung derSteu
e n h eit. — Da das Pro
.. 4,ag vor dem Washingtonfeste in
cudeshauptstadt abgehaltenen Steubeu-
in wenigen Tagen den deutschen
Zeitungs Redaktionen zugesandt werden wird,
so beschränken wir uns für heute daraus, das
Wichtigste von den Verhandlungen kurz mit
zutheilen.
Durch Delegaten waren außer Washington
vertreten: Philadelphia durch Hrn. Schüue
mann Pott und die Working Men's Association
von New-2)ork durch Herrn Richter, den Schö
pfer der Schiller-Büste. Von Baltimore, Har
risburg re. waren Briefe eingelaufen, worin die
betr. Steubeuvereine versichern, daß sie an dem
Plane eines in Washington zu errichtenden
Denkmales festhalten wollen. Auch die in
Washington versammelten Delegaten beschlos
sen, an diesem Plaue festzuhalteu. Ferner be
schlossen sie im Wesentlichen Folgendes: 1)
Es soll in Washington eine aus freier Vereins
wahl hervorgegangene Executive eingesetzt wer
den. 2) Der Steubenbuud soll sich vom Ber.
St. Senat iucorporiren lassen und baldmög
lichst in Washington einen passenden Platz für
das zu errichtende Denkmal ankaufen. 3) Der
Ber. St. Eongreß soll um Bewilligung des für
den Guß der Statue erforderlichen Metalls (aus
alten Kanonen) angegangen werden.
Der dem Senate vorzulegende Charter wur
de von den Delegaten bereits ausgearbeitet; er
wird sammt den anderen Beschlüssen den ver
schiedenen Steubenvereinen zur Genehmigung
zugesandt werden, ehe die eutscheidendenSchritte
beim Eongreß gethau werden.
Mehrere der hervorragendsten Congreßmit
glieder, namentlich Senator Seward, ha
ben ihre wärmste Verwendung für Bewilligung
des Charters und des erforderlichen Metalls zu
gesagt und ihre Ueberzeugnng dahin ausgespro
chen, daß Beides vom Congresse mit Vergnü
gen bewilligt werden werde.
Carl Schurz hat während seines Aufent
haltes in Washington versprochen, im Westen,
wo für die bis jetzt so gut wie
nichts geschehen ist, seine mächtige Stimme für
dieselbe zu erheben.
In Mechanics Hall war die vor
gestrige Washington-Feier sehr gut besucht. Hr.
Hacins gab in seiner Festrede eine mit großer
Sorgfalt ausgearbeitete Biographie Washing
ton's. Ihm folgte Hr. Heise mit einem von
ihm selbst verfaßten Gedichte zum Lobe des
Helden. Den Vorträgen folgte Musik und
Gesang.
Herr S ch ü n e m a u n - P o t i,
der gestern vorn Washingtoner Steuben-Con
gresse hier durchkam, sich aber leider nur we
nige Stunden aushalten konnte, hat versprochen,
in einer der nächsten Wochen wieder hieher zu
kommen und in der Turnhalle mehrere Vor
träge über die hochwichtigen Fragen zu halten,
die hier durch die Reden des Pastor Brickmann
und des Dr. Wiß so sehr in den Vordergrund
gedrängt worden sind.
Der „Patriot" gegeuden „Clip
p er." — Die Herausgeber des „Patriot" ha
ben gegen die Herausgeber des „Clipper" beim
Common Pleas Gerichte eine Klage eingereicht,
weil der „Clipper" behauptet hatte, der„Patriot
neige sich zur republikanischen Partei nur des
halb hin, weil er von ihr bestochen sei.
Die Feierlichkeit in Washing
ton. — Um 10 Uhr Vormittags brachte ein
Bahnzug von 15 Waggons die Hälfte der Ge
setzgebung von Maryland, die Rced Rifles von
Chestertowu, Md. und eine Menge Civilisteu
von Baltimore und den ländlichen Bezirken.
Als später das 7. Regiment von New Aork
und das Baltimorer Bataillon eintraf, erhob
sich aus der Menschenmenge, die sich an: Bahn
hof versammelt hatte, ein unermeßlicher Bei
fallssturm. Das Regiment mit seinen 40
Musikern und 21 Trommlern und das Balti
morer Bataillon mit Vollandt's Musik-Corps
marschirten dann auf den Paradegrund vor der
Stadthalle, wo sie wieder mit donnernden Hur
rahs empfangen wurden. Hierauf restaurirten
die Soldaten in Brown's Hotel, im United
States Hotel und in anderen ihnen angewiese
nen Quartieren den inneren Menschen.
Mittags erhob sich Kanonendonner und alle
Glocken wurden geläutet. Zwischen 2 und 3
Uhr, nachdem der abscheuliche Regen aufgehört
hatte, erschien das 7. Regiment wieder vor der
City Hall. Auch die anderen Milizen, die ver
schiedenen Militär-Compagnieen vom Distrikt
Columbia rc. stellten sich auf. Auch sah man
von allen Seiten bürgerliche Gesellschaften her- '
ankommen. Alle Trottoirs, alle Fenster rc. ,
waren dicht mit Zm'chauern gefüllt.
Als Großmarschall fungirte General-Major
Thomas S. Iesup von der Ver. St. Armee
Nlit einem glänzenden, aus Offizieren der Ver. i
St. Armee und der Milizen zusammen gesetz
ten Generalstab. Col. Cooke fungirte als Ge
neral-Adjutant. Dieser Generalstäb ritt an
der Spitze der sich nun formirenden Prozession.
Ibm folgte das Fest-Comite des Congresses,
bestehend aus den Senatoren Hammond, Hun
ter und Hamliu und den Repräsentanten Keilt,
Triau, Garrett, Adrian und Webster. Dann
kam ein Theil der Washingtoner Polizei, hier
auf ein Bataillon Ver. St. Marine-Soldaten
mit einem Musik-Corps, die Washington leichte
Infanterie-Comp., die National Guard, Mont
gomery Guard, Union Guard, NationalBlues,
die Cadetten von Georgetown, das 7. Regi
ment von New-Hvrk mit seiner prächtigen Mu
sik, eine Compagnie Ver. St. Artillerie mit 4
Kanonen, die Law Greys von Baltimore, die
Potomac leichte Infanterie, die Baltimore City
Guards, die Washingtoner Jäger unter Capt.
Schwarzmann und die Jäger von Alexandria,
die berittene Garde des Präsidenten, die Char
les County Cavallerie. Eine Menge prächti
ger Banner flatterten in den Reihen dieses
Militairs und die Klänge der Musik-Corps
brachten eine begeisternde Wirkung hervor.
Auf den militärischen Zug folgte der bürger
liche : voran Clark Mills, der Verfertiger der
Statue, daun der Festredner Bocock vom Re
präsentantenhause, Dr. Blake der Commissär
der öffentlichen Bauten, die Geistlichkeit des
Distr. Columbia, der Ver. St. Marshal vom
Distrikt Columbia, der Präsident der Ber.
Staaten, umgeben von einem glänzenden Stab
von Offizieren der Marine, der Armee und der
Milizen, hinter lhm die Departements-Chefs,
dann der Sergeant at Arms des Senats, der
Vizepräsident und der Senat, der Sergeant at
Arms des Repräsentantenhauses und die Mit
glieder des letzteren, das Obergericht der Ver.
Staaten, die städtischen Behörden von Wash
ington, der Orden der Templer, Freimaurer-
logen von Baltimore, Washington, George
town, Alexandria und Fredericksburg, einige
Schulen und endlich 100 für den Tag enga
girte Extrapolizisteu.
Die Prozession bewegte sich unter den Augen
von 50,000 Zuschauern die 3. hinunter
nach der Pennsylvania Avenue, von da westlich
nach dem froren Platze in der 1. Ward, wo die
Statue ausgestellt ist. Natürlich war sie noch
verhüllt; nachdem die Prozession sich um sie
gruppirt hatte, hielt Hr. Bocock seine Rede.
Mit glänzenden Farben malte er die Szene irr
der Schlacht von Princeton, wie Washington
das Tressen wieder herstellt, die Szene, welche
der Künstler zum Vorwurf seiner Statue ge
nommen hat. Dann entwarf er eine gelun
gene und beredte Schilderung vom Charakter
Washingtons u. begrüßte die Statue Washiug
ton's als den stillen Schutzgeist der Bundes
hauptstadt und unserer Institutionen.
Nachdem Hr. Bocock geschlossen, weihte der
Präsident der Ver. Staaten die Statue ein und
dann siel die Hülle. Das M litär präseutirte
das Gewehr, die Kanonen donnerten nud die
Prozession defilirte sodann vor dem Präsidenten.
Deputy - Poliz ci - Marshal. —
Dieser Posten ist von den Polizei-Commissären
dem Cot. A. P. Shutt übertragen worden.
Was das Marshals-Armt betrisst, so glaubt
mau, daß es Col. Kaue nur so lange bekleiden
wird, bis die Metropolitan tzolizei gänzlich or
gauisirt ist.
Nicht weniger als 105t) Meldungen um die
verschiedenen Aemler sind jetzt bei den Polizei-
Commissäreu eingelaufen. Unter denen, die
sich um Polizisteustelleu meldeten, ist ein gewis
ser Cole, der 10 Jahre in y r Londoner Poli
zei gedient hat und gute Zeugnisse voll den dor
tigen Behörden besitzt. Die Polizei-Commis
säre hatten mit diesem Manne eine Conferenz;
da die Londoner Polizei vielleicht die beste auf
der Welt ist, so sind die Rathschläge und Dien
ste dieses Mannes von Werth.
Es heißt, Col. Shutt habe das ihm angebo
tene Amt des Vize-Marshals positiv abgelehnt.
Die Frage über die Constitntionalitäl
des Metropolitan-Gesetzes wird also nächsten
Montag vor der Superior Court zur Ver
handlung kommen. Man glaubt, daß die Ent
scheidung der hiesigen Superior Court schon 6
Tage nach Beginn der Verhandlungen erfol
gen wird.
Beharrliches Pech. —- Das 7. Re
giment von New-'/)ort hat auf seinen Ansflü
gen beharrliches Pech. Als dasselbe vor einem
Jahr die Gebeine des Präsidenten Monroe
nach Rühmend begleitete, blieb es mit seinem
Dampfer im Potomac stecken und verlor einen
seiner Leute, der ertrank. Als es damals per
Eisenbahn über Washington heimtehrte, mußte
es auf dem Washingtoner Bahnhofe zwei Stun
de» warten, weil die Lokomotive in Unordnung
gerathen war. Beinah ebenso schlimm erging
es dem Regiment bei seinem diesmaligen Aus
fluge. In der Nacht von Dienstag auf Mitt
woch lief der Philadelphier Zug, auf dem sich
das Regiment befand, zwischen Perrymans
ville und Havre de Grace vom Geleise; die
Lokomotive warb dermaßen beschädigt, das; man
eine andere von Baltimore kommen lassen
mußte, was einen Aufenthalt von 4 Stunden
verursachte. Beim Relay-House auf der Bal
timore und Ohio Eisenbahn wurde der Zug,
auf dem sich daö Regiment befand, durch einen
Erdrutsch, der die Bahn versperrte, anfgehal
ten. Die wackeren Bürgersoldaten verloren
jedoch trotz dieser Unfälle, zu denen vorgestern
noch das abscheulichste Wetter kam, keinen Au
genblick den Mnth.
Mehr Pech auf der Eiseilbahn.
— Der Zug, der vorgestern Abend zwanzig
Minuten nach fünf Uhr von Washington ab
ging, bestand aus 13 Waggons, die mit Per
sonen gefüllt waren, welche den dortigen Fest
lichkeiten beigewohnt hatten. Als der Zug nach
kurzem Halt am Relay House weiter fuhr,
ten sich die Hinteren 10 Waggons von der Lo
komotive und den vorderen 3 Waggons ab.
Der Engineer merkte es in der Finsterniß nicht,
sondern fuhr ruhig weiter. Die 10 Waggons
blieben mit ihren höchlich erstaunten Passagie
ren eine halbe Stunde auf dem Geleise stehen;
da kam endlich die Lokomotive mit den 3 vor
deren Waggons zurück, iudem der Engineer in
zwischen seinen Verlust gewahr geworden war.
'Nachdem die Waggons wieder mit einander
verknüpft worden, fuhr der Zug ohne weiteren
Unfall nach Baltimore.
Glücklich zurückgekehrt. — Die
City Guards und Law Greys kamen gestern
Morgen hieher zurück. Die City Guards wa
ren vorgestern in Washington in die National
Armory eingeladeu worden, wo ihnen auf Re
gierungskosten ein splendides Mahl servirt
wurde.
Nach Hause. — Das 7. Regiment von
New Aork verließ gestern Nachmittag Wash
ington, kam aber in Folge schlechter Arrange
ments erst Abends 8 Uhr hier an. Es mar
schirte vom Camden Bahnhof sogleich nach dem
Bahnhöfe in Presidentstr., begleitet von Tau
senden von Neugierigen.
Ei g en 1 h üm li ch es Mißgeschick.
— Auf dem Zuge, welcher gestern Nachmittag
3 Uhr 20 Minuten von Washington abging,
befand sich ein Herr mit seiner Frau, auf der
Reise nach New-Aork begriffen. Bei Kendall
Green, ungefähr 3 Meilen von Washington,
wollte der Herr ein in Papier gewickeltes Stück
Kautabak herausziehen, erwischte aber statt des
sen ein Päckchen Banknoten. Seine Frau, in
der Meinung, daß es Kautabak sei, riß ihm
das Päckchen im Spaß ans der Hand und warf
es znm Fenster des Waggons hinaus. Die so
zum Fenster hinausgeworfene Summe betrug
nicht weniger als H250. Man machte den
Vorfall sogleich dem Condukteur bekannt, die
ser konnte aber, da der Zug ein durchgehender
Schnellzug war, nicht anhalten.
So mußte das unglückliche Ehepaar bis
hierher fahren, kehrte aber gleich mit dem näch
sten Zuge nach der verhängnißvollen Stelle zu
rück, um das Geld zu suchen. Mit welchem
Erfolge ? ist noch nicht bekannt.
Inquest. — Vorgestern Morgen wurde
die Leiche eines Frauenzimmers im Hinteren
Basiu nahe der Mündung der Jones Falls ge
funden. Coroner Sparklin hielt den Inquest.
Es ergab sich Folgendes: Dienstag Abend 7
Uhr hatten einige Personen in dortiger Gegend
einen Hülferuf gehört, aber es wurde kein Bei
stand geleistet. Mall glaubt, daß das arme
Frauenzimmer um diese Zeit in das Wasser
fiel. Die Leiche wurde von Niemandem er
kannt ; die Frau scheint eine Deutsche von un
fähr 40 Jahren zu sein. Verdikt: Zufällig
ertrunken.
Ein Muster-Coroner. —Der Co
roner Nelson hat auch einmal wieder einen
schmutzigen Streich begangen. Als er von
! dem in der Nacht von Dienstag ans Mittwoch
erfolgten Tod der Marv Kelly, No. 20 May
nabe Ebenste, gehöct hatte, eilte er nach dem
Hanse der Verstorbenen, und meldete, daß er
eilien Inquest abhalten werde. Die Familie
> nnd der Arzt, Dr. Healy bemerkten, daß dies
ganz nnnöthig sei, indem Mary Kelly an einer
> Herzkrankheit gestorben. Der Coroner jedoch,
dem nur an seinen Sporteln lag, trommelte
eine Jury zusammen. Einem der Geschwore
nen, Hrn. Hall sagte er auf dem Wege nach
dem Hanse der Verstorbenen, er wünsche, daß
die Jury das Berdikt fälle: Tod durch Herz
krankheit. Herr Hall trug der Jury den Wunsch
des Coroners vor, veranlaßte sie aber zugleich
zu folgendem, höchst verständigen Verdikt: „die
Verstorbene starb an Herzkrankheit, nach den
Aussagen des Arztes und des Coroners selbst ist
ein Inquest unnöthig." Mau kann sich die Wuth
Nelsons über dieses Verdikt denken. Er rief:
„Ich entlasse Euch alle und werde eine andere
Jury bilden." Herr Hall erklärte nun, er
werde den Coroner Sparklin holen lassen, da
mit dieser es ebenfalls feststelle, daß ein In
quest ganz unnöthig gewesen. Nelson accep
tirte nun das Verdikt, jedoch mit dem Bemer
ken, daß er es verbrennen nnd eine andere
Jury bilden werde. Die Inn» war jedoch
damit nicht zufrieden, sondern übergab ihr
Verdikt den Herren Ash und Russell an der
Ecke von Caroline- und Orleansstr., wo das
Dokument zurückgelassen wurde und dem Ob
mann der Jury zur Verfügung steht.
Feuer im Lande. — In einer der letz
ten Nächte brach in dem Wohnhaus auf der
Farm der Damen Watson am Chesapeake und
Ohio Canal in Washington Co. in unserem
Staate Feuer aus. Das Haus brannte gänz
lich nieder und die Besitzerinnen hatten kaum
Zeit, sich zu retten. Der Verlust beträgt meh
rere tausend Dollars.
Ein unverschämter Gemalt
st r e i ch. — Herr Robert Irons, ein Bruder
des Hrn. Emannel Irons, welch letzterer, wie
unsere Leser sich erinnern, kürzlich sammt seiner
Familie durch vergifteten Kaffee beinahe um's
Leben kam, erschien vorgestern Abend auf dem
östlichen Stationshaus, um den Polizisten Hor
ney, der kürzlich in seiner Familie einen Skan
dal angerichtet hatte, zur Rede zu stellen. Hor
ney wurde gerufen; sobald er aber des Hrn
Irons ansichtig wurde, versetzte er diesem einen
starken Schlag in's Gesicht. Ehe sich Herr
Irons znm Widerstande fertig machen konnte,
wurde er von den anderen Polizisten ergriffet)
und auf mehrere Stunden in eine Zelle gesteckt,
während es doch erwiesen ist, daß er der ange
griffene Theil war.
Ein Curiosu m. Kein Präsident der
Ver. Staaten, der Kinder hatte, wurde zum
zweiten Male gewählt. Dagegen wurden alle
Präsidenten, die kinderlos waren, wieder er
wählt, mit Ausnahme des Hrn. Polt, welcher
die Nomiliation ablehnte. Ob Hr. Bnchanan
kinderlos aus dem Amte tritt, ist noch nicht be
kannt. Dies Curiosum geht aus einer Zusam
menstellung des „Chicago Journals" hervor.
Gestrandet. —Die Brigg Suttou, Capt.
Pultz von Palermo, mit Früchten nach Balti
more bestimmt, ist bei Body Island gestran
det. Die Ladung wurde meist unbeschädigt ge
rettet.
V. S t. Circuit Court. — DasPlai
doyer in dem langweiligen Siuger'schcn Näh
maschinen-Prozeß ist endlich gestern zum Schluß
gediehen. Heute oder morgen erwartet man
daS Verdikt.
In den andern Courts kam nichts
von Bedeutung vor.
dteuer Hnt- nnd Mützen-La-en.
Meinen Freunden, Bekannten und überhaupt dem ge
ehrten Publikum tue ergebene Anzeige, daß ich aus dem Geschäft des
Hrn. Jacob Wahl ausgetreten bi, und ein Hut- und Mützengeschäst
No. 43 Baltimorestr., 2. Thür von Frederickstr.
auf meine eigene Rechnung etablirt habe, bitte daher, das mir in
meiner früheren Stellung geschenkte Vertrauen auch ferner zu über,
tragen und gebe ich die Versicherung, daß ich bei guter Waare die
billigsten Preise stellen werde.
Um gütigen Zuspruch bittet ergebenst
Ja26 3ml) Chas. Ziegler.
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Baltimore,
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Baltimore, den 20. Februar 1860.
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Cracker, 7 Cts P w
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Feigen CtS. d w. Korinthen 0 Cts., Citronen «2
25 Cts., OraiigenH2.50
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Guano, Pcruvianischer 2247 P Z61O62.
GypL, P Tonne L3-75O4.
Getreide, Weizen rothcr I29O180.
weißer guter 140O150, extra seiner 158.
Hafer, Birg, und Maryland 45O50, Penns. 43O45 CtS.
Corn, weißes 71O72, gelbes 72O75 Cts.
Roggen, Maryland 85 Ctö.. Penns. SO Cts.
Gewürz. Piemont 7>§ Cts. P ch. Netten I0O10ZL CtS , oslin
Ingwer 5>4O5)L. Muskatnuß 65O68, Pfeffer lO'.OIOt.,
Muskatblüthc 47O50 Cts.
Hopfen. P ch 14 Cts.
Hans, amerikaiistcher P Lonne Manilla Pch 7 C
russischer D. Lonne I200.
Häute, V lK25>L Cts., tose 9OII, getrocknete 14O15.
Heu , Tbimoty V Lonne Lt6O18, Klee, §12.50.
Kartoffeln. Mercer P Bush. 70O80 CtS. gewöhnliche SO C.
Käse. PW 10O11 Cts.
Kle esaa men. neuer k5.25OL5.50 P Bush.
Kohlen, seine Forstburg P Lonne r3.50, Run os the Mine
L.75, Lump r4.2b, Georges Crek alle Sorten K5.25. Anthra
cite für Stadtgebrauch Z5.25, Roth- und Weißaschcnund Bal
timoae Compagnie §5.25.
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ord. 10^ —11?4- 15O18)j, Laguayra
13>6O14. " *
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,, do. extra 7.00
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Kornmehl Z.62
Whiskey. City und Land P Gallone 25 Cts., Ohio 25.
Zucker, New-Orleans P 100 w r8.50, Porto Rico §6.37)4—
Z6.75, Cuba I6.75O7.25, Russin. Zucker steht in den've»
schiedenen Graden von L6.75OI2.33 je nach Qualität, xrima
r«.75O7.
Grocer's Sorten: No. 8—10 L6.75O7.50.
do, No. 12—14 L7.50O7.75.
do. No. 15—18 L8.50
do. No. 19—20 r8 7üOS.0V.
Coneerte und Balle,
z! Achtung! A
M Ball del Baltimore NiftenrellWU
(Schwarze Jäger.)
Genannte Comp, macht ihren Mitgliedern sowie dem
; Publikum überhaupt die ergebenste Anzeige vaß sie am
Montag den 27. Fcb r.
' euren Ball in den New-Assembly-Rooms abhalten wird. Capt.
Schreibers volles Musik Corps wird die neuesten Tänze aufspielen,
llebrigcns wird dem Publikum bekannt gemacht, daß der berühmte
> Wirlh Chr. Plerser die besten Speisen und Getränk-verabreichen
wird
Tickets 50 Cls. für einen Herrn und Damen,
i Um zahlreichen Besuch bittet
Das C 01» > te:
! Lieut. C. L. Frank, Corp. Maut.
Quartten» Neller. Jäger.Herold.
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gesühN. (Mai17,jl)
Office des Wasser-Board,
den 10. Dezember 185S.
Die S. Sektion der Ordonnanz. No. 43. wird hiermit zur Kennt
»ißnahme aller dabei inleresstrken Personen veröffentlicht, da das
Gesetz gegen alle Verletzungen streng durchaesetzt werden wird.
Jas. S. Suter,
Wasser Ingenieur.
Sekt. i>. Es wird hiermit befohlen, daß, wenn irgend ein
Eigner oder Eigner, ein Inhaber oder Inhaber irgend eines Hau
ses oder Miethöwobnuilg soll erlauben oder dulden, daß irgend ein
Hydrant ober Hydrants. zu solchem Hause oder MiethSwohnung
gehörig, mehr Wasser läßt, als für den Gebrauch des Eigners oder
Inwohners nöthiz ist, daß. wenn solch' abgelassenes Wasser durch
ras Frieren in irgend einer Straße, Laue, Alle» oder Heft» dieser
Stadt oder aus irgend einer andern Ursache Schaden oder Ünbe
guemlichkeiten für das Publikum oder Individuen veranlassen
sollte, dieser Eigner oder Inwohner bestraft werden und eine
-umme — von zehn Dollars nicht übersteigend — zahlen soll.
(Dzl3.iw Zan.lw Feb.lw)
Verlangt und gesucht.
Deutsches Arbeit-Nachweisnngs-Büreau,
Thamesstr. No. 55,
unter Aufsicht der „Deutschen Gesellschaft.«
Alle Diej »igen welche deutsche Handwerker. Arbeiter oder Dienst,
boten zu beschäsligen wünschen, sowie alle deutschen Arbeitsuchenden
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Nachstehend geben wir eme Uebersicht über Disconto-Sätze für
auswärtige Noten in Baltimore,
Maryland. Disc, Pottsvillc pCt.
Annapolis Chambcrsburg „
Frcderick pCt. Gettysburg
Hagerstem» .. Pittsburg .
Cuinberland ., Middletown ..
Westminster Virginia.
Williamspvrt .. Faumount X »
Easton Berkley »
Chestertown Whecling
Ftostbura H „ All »ther Virginia. ..
Distr. Columbia. Delaware ...)L
Washington x „ New Jersey
Georgetown „ South Carolina.ZL
Corporation-Noten N orth Car 0 lin „
Pennsylvania. Georgia X „
Philadelphia Ohio.
Lancaster ., Old Banks 1
Columbia .. Kentucky.
Easton ,. Old Banks.... 1 ,. /
Readmg .. Tennessee ..
Harrisdurg .. , Alabama 1)ä .
Hork „ ., j New-Orlean» X »
j ' s > --- v -e»?
. . H W.lÜLt'L-
Washington D. C.
Washington D. E.
Geschäfts-Verlegung.
De» UiUerzeichuetc erlaubt sich seinen Freunden und dem geehr
ten Publikum »iitzuthcile», daß er das geräumige u. elegante Haus
»European Hotel"
Ecke der 11. Str. und Pennsylv. Av.
auf das Bequemste die verschiedenen Branchen dieses
Etablissements auf eine Welse arrangirt Hai, die incht fehlen wird,
' allgemeine Zufriedenheit zu sichern
l Reisende können Zimmer per Lag over Woche zu einem sestge
setzten Preise bekommen uns entweder an einer regelmäßigen Lasel
oder nach Belieben speisen.
Das Hotel bietet große Vortheile für Herren, die Geschäfte mit
mit dem Gouvernement haben, indem dasselbe in ber Hauptstraße
d«r Stadt, zwischen dem Capitol und den verschiedenen Dcparlc
meitts der Centralpnnki ist.
Die Restauration wird schon gegen 6 Uhr 'Morgens geöffnet, um
Passagieren, die mit den Früh.Zügen ankommen, Gelegenheit zu
geben, sich restauriren zu können.
Um geneigten Zuspruch bittet
(Fb18,1mt) P. Emrich. Eigenthümer.
ZW Wirtlischasts-Änzcigc.
MMl» Der Unterzeichnete macht seinen Freunden und Gönnern
WM- hiermit die Anzeige, daß er in No. 558)6 siebente Straße,
gegenüber dem Centre Markte eine neue Wirthschaft eröffnet hat und
jeden Montag eine»
famosen Lunch
servirt. Delikates Lagerbier, sowie Liquors und Weine von bester
Qualität stehen stets zu Diensten,
Zu zahlreichem Besuch ladet ein
Peter Diu gs clter,
(Fb18,1mt) nahe dem Cenlre-Markl. Washington.
Washington D. E.
Deutsches Gasthaus
zur „Turnhalle,"
New Ierqey Avenue, nahe dem Depot.
Ich mache das reisende Publikum insbesondere auf mein in näch
stcr Nähe zum Bahnhof gelegenes Gasthaus ausiuerksam.
Bequeme Zimmer ,c. stehen jederzeit bereit.
Die besten Getränke sowie auch kalte und warme Speisen werden
stet« verabreicht.
(Ja21,jl) Math. Pabst.
Washington D. E.
DM Schnelles Hotel n»d Restauration.
Ich mache hiermit uuunen Freunden und Bekannten sowie dem
geehrten Publikum im Allgemeinen die höfliche Anzeige, daß ich am
lO.Zuli baS Hotel und die Restauration von A. Groß, E-Str.
nahe der 14. Str. und Pennsylvania Avenue No. 304 und 306
käuflich an mich gebracht habe und empfehle dasselbe allen Durch -
reisenden und Boardingern zur Berücksichtigung.
Vorzügliches Lagerbier, Weine und sonstige Getränke, sowie die
verschiedensten Erfrischungen und RcstauratiouS-Artckel werden stets
ui bester Qualität vorräthig sein und ich ersuche deßhalb Jedermann
um freundlichen Zuspruch. George Schnell.
(Ja2l,3»U) E-Ltr., zwischen 13. und 14. No. 304.
Washington D. C.
Alfred Schrick ina,
snä NOI'zitV VV0T11,
fWashiiigton D. C.
Vertritt alle Geschäfte bei den verschiedenen Departemenlcn der
Regierung, den Legationen und dem Congresse: collektirt Pi ivatsor.
derunaen m Washington lind Vermögenü-AuSstände in Deutschland.
Ansprüche auf Land, Pension und Guthaben wegen gewesener
Soldaten werden prompt verfolgt: TodeSscheinc oder Auskunft ver
mitte lt ,c. Ain l.jl
o 9- 8. A. (1 6 8'
(früher B. Schab's)
Union Refeetory,
südwestliche Ecke von Pennsylv. Av. und :r. Straße.
m 5 . c, . , , Washington.
Reisende stnd-n fcderzett freundliche Ausnahme und r.elle Be
dienung.
LK?- Dieses Gasthaus liegt an der Hauptstraße Washington'« in
unmittelbarer Nähe des Capitols und bietet Reisenden und Boar
vers alle Bequemlichkeiten.
Die Mstauration ist stets mit den besten Speisen, Austern
auch „,ji Getränken aus's Beste auSgeftattet.
Washington D. C.
Columbia-Hotel und Restauration
(früher Rupp'S Hotel)
No. 484 Pennsylvania Av.,
zwischen 3. nnd 4)6 Str. Washington D. C.
-SS- Reisende finden daselbst freundliche Ausnahme, gute Bedie
nung. ge«iumige Wohnung und vorzügliche Beköstigung.
«S- Die Restauration r.'t stets mit guten Getränken und kalten
und warmen Speisen versehen.
E Das Hotel liegt im Mittelpunkte der Stadt und in der besten
Geschäftsgegend. Mzl7,jl
Wirthschaft
Capitol-Garten. «iMU
Der Unterzeichnete erlaubt sich dem deutschen Publikum die An
ftige zu machen, daß er obengenannte Wirthschaft neu eingerichtet
hat und stets die Vesten Getränke und Speisen jeder Art bereit halt.
«S» sowie auch Boardcrs finden stets gutes Uuterkom.
men.
No20,jl C. Acklnann.
1o86p!, (»ertial-ckt's.
„Germania Hotel"
No. 346 C-Straße, zwischen 4L und 6. Str.,
Aslltz Washington D. C.
Otiarles Walter,
No. 397 D-Str., der Stadthalle gegennbe
Washington D. C.
empfiehlt sich als
Friedensrichter, öffentlicher Notar, Eommissair
der Oourt oi' Oluims und der verschiedenen
Staaten der Union.
Er besorgt die Erlangung von Patenten, Reisepässen, owie die
Betreibung von Forderungen an das Gonvernement. fertigt gericht
licke und außergerichtliche Papttre als DecdS, Leascü, ÄorlgageS,
Vollmachten u. s. w. au. befördert Passagiere von und nack Europa
»nt Dampf, und Seegelschiffen und besorgt Einkasfiniiiaen und
Auszahlungen von Geldern hier und in Europa.
Osficestunden von S Uhr Morgens bis 7 Uhr Abends an Wo.
chentagen, und von S—10 Uhr Morgens an Sonntagen.
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No. 480 Pennsylv. Av.,
zwischen 3. und Straße, Washington D. C.
Eine große Auswahl von Uhren und Juwelen ist stetsao .'äthig
und werden auch auf Bestellung verfertigt.
HA« Reparaturen werden schnell und billig besorgt. No8ß
„Mein Husten tödtet mich allmiihlig,"
sagen Hunderte, bis ich
Dr. Swayne's zusammengesetzten Syrup von
WildkirsLen
gebrauchte." Kein Mittel, so hoch als es auch g riesen werden
mag. kann demselben an die Seite gestellt weroen.
Dio Originale und ächte Zttbereltunq!
Auszehrung, Husten, Erkältung. Engbrüstigkeit. BronchiNS, Le
ber. Beschwerden, Blutspcien. schweres Attzmen, Schmerzen in
der Seite und Brust Herzklopfen, Influenza, Croup, nie
dergebrochene Konstitution, weben Hals. Nerven
schwäche, uns alle Krankheiten des Halse-,
Brustuud Lungen.
Die merkwürdigsten Euren, die noch je ver
richtet wurdet!.
Swayne's zusammengesetzter Syrup von
Wild ktrsch en kurirte Erwart, Hamvson. Germantown Road;
der vierten gegenüber, von einem Husten, Äbuahme des Fleisches;
er konnte weder stehen noch liegen ohne Beschwerlichkeit. Arbei
tet in George Sweeirkv'sHafaLret.Rikge Road, unterhalb Wallace.
Swayne's Wildkirschcn kurirten Ezekiel Tho
mas. nahe Phönixville, früherbin von Philadelphia, von Nacht
schwellen, fürchterlichen Husten, kurzem Athen»; sein ganzes Sy
stem war außerordentlich geschwächt — Dreizehn Jahre sind seit
dem verflossen nnd er erfreut sich noch immer einer guten Gesund
heit.
Swayne's Wildkirschen heilten die Frau des
Hrn. Denart. 95 Ost-Pennstraße, Rea ing- Ist fest überzeugt,
daß sie ihr Leben retteten. Sie hatte die Auszehrung im höchsten
Grave, wurde aber völlig gesund nachdem sie die Wildkirschen ge
brauchte. Hr. S. S. Stevens, Druggist in Reacing, dessen Wahr
heitsliebe Niemand bezweifelt, kann «bige zwei Kuren bezeugen
da die Medizin hei ihm gekauft worden.
Aerzte gebrauchen und emhfehlen es!
iDr. I. H. Ellison, Franklin County, Ky., schreibt: „Seit 12
Jahren habe ich eine starke Praxis und empfehle Dr. Swayne's
zusammengesetzten Syrup von Wildkirschen vor allen anderen Me.
dizinen. In den sosehr gefürchteten Lungenkrankheite», die sich
in Kentucky als so bö-arltg erweisen. Halle ihn für ein unschätzba'
reS Mittel."
Warnung. — Kaufe keinen Artikel der vorgeblich
schen enthält, dem Namen beliebter Aerzte angehängt sind, die
aber nicht- mit seiner Zusammensetzung zu thun hatten; frage aber
immer ausdrücklich nach ,,Dr. Swayne's zusammengesetztem Sy
rup von Wtldkirscken," »te einzig ächte Wildkirschen-Zuberettuag.
Swayne s überzuckerte
Sarsaparilla und Theer-PiÄen,
kurirrn Hartleibigkeit, Sodbrennen, Kopfweh, welches von einem
verdorbenen Magen herkommt. Uebelkeit. Unreinlichkett. Schmer
zen in und krankhafte Unthätigkett der Eingeweide, Blähungen,
Appetitlosigkeit, Geldsuckt rc. Es scheint, keine Pillen geben eine
so allgemeine Zufriedenheit. Ein sehr guter Plan würbe es sein,
wenn man diese Pillen etnnähme, während man die Wild kt r»
schen gebraucht.
Die obigen Medizinen werden nur zubcrettrt von Dr. Swayne
und Sohn, No. 8 Nord Siebente Straße, oberhalb der Marttstr.,
Philadelphia.
Derkauftbet:
Isaak P. Cook, 76 Baltimorestr.
S. S. Han re, 1C8 Baltimorestraße.
H. Hasen balg, Broadway und Lanton Avenue.
H. M. Köchling, 95 Broadway und hei (jl)
Medizinische Anzeige.
Habt ihr -en Husten ?
Dann gebrauchet Dr. Iayne ö Brnstreini.
gungsmittel.
Ergibt augenblickliche Erleichterung.
Seid ihr engbrüstig oder schwindsück:
Jayne's "
' frei» Zusammenziehung der Luftröhre «er
oerurs.cki des Schleime-, welcher dieselbe verstopft
rigleit keim Afhmm Schw.e
. Habt ihr den Keuchhusten
Minuten. Undenklich: es heilt euch in wenige»
Wenn ihr Luftröhren. L »
rung, chronisches Set ten siech kn"«??//
andere Brust 1 etben habt -- so
retniguna-mittel. Es ist das beste Heilmrtul fiE
ten und stehet unerreicht ca. was die Zeuan ff- '
davon geheilt wurden, beweisen. Tausender, welch,
Kommt Alle und geneset.
Blutung der Lunge.
Dr. D. Jad».. den 1. Januar 1858.
litt rinen Anfall von Blutung der Lunae wurv!
brauch ihre- Bcust»inigangSmittel >Ä!'e. ü"?
habe seither keinen wetteren Anfall acbab' — »»d
selbe Medizin mehreren Ktnrer, fl5 den ferner die-
und tmmer gefunden. Ls.ÄkL
verschaffte uno ihn zuletzt gehellt hat. """" Erleichterung
EhoS. H. Rolltns.
Uronoliitls Luftröhrcuschwiudiuch
» "E 0.. S, «...
ren hinzuzufügen. den vielen and,.
Bor ungefähr 8 Jahren hatt-e «ch einen schwere»
Bronchitis und wurde von den geschtck,esten Aer.,e»'ca
fUchtig erklärt. — Durch den ötlere» schwind
qungsmitteir genas ich. - Ich habe dasselbe n
uommen und ihre Anweisungen noch übere °ffe,
habe ich es in meiner Familie viel ana wa»d't ?rner Zeit
, tdcrnden und wtndtretb e n d e n s/m « 5
vcm besten Er/olge. Während der *
»er schwind,üchtigen Frau, waren Ihre Mrdizin?n
welche Erleichterung verschafften und wenn ste a»ck
die Krankheit in ein Smdium aetrelen wa
kannte- Mittel mehr Helsen tonnte) so lindern sie
zen. Wenn das offene Zeugnlß eines Mannes
alö sonst gewShnlich der stall ist von Krankheit aller
batte, für Sie unb cie Sache ber Menschheit eintaen bn!..k k ?r
sind sie willkommen zu dein weinigen- " Werth .hat, so
Achtungsvoll Ihr
r. r-Htll.
Von W. W. Wmters M. D
Dr. D.
len Krankheiten der
ihren lindernden Balsam bei starkem Auswurf und
bei biesen Krankbe.te7.Äd"L^L-L.^
MW. Winter-
Wassersucht und Krebs turirt.
Dr.D. J-yne!^u-.Mtss-.den24.Jan. 1857.
unL«'Li^L^
Nachbarn wurde durch ihre» Brustreintaer miVlink,,«»!'"
von Broncki.t- geheilt, nachdem er A Zhr lang auf rn
gelegen, und d.ei der
Crfolg ai, ihm erprobt hatten. Verschiedene Fäu.- nms
und Krebs wurden ebenfalls in meiner Wassersucht
Meine ,leine Tochter li>l tn. ietzien Novemk?.
des Halse», welcher sehr schnell zunab,n Ich a b
ihrem Alkrattve (Mischang-verä.ivernten M?vt?in) m.d
gänzlich gebe,lt. Danlbarkett gegen Ne und 4a
öffentliche Wohl haben mich bewogen an Sie
.ch -in Fremder zu Ihnen bin. u,.° Sic sind n eh?a ?
zur Verossen.ltchung dieses im Falle Sie es wünsche.
In Srcundschg/t Ihr
Eb-ma« L. Tunnel.
Neues von Schweden.
(Au.,zug au« einem Briest des Rev. Ehrw. A
Stockholm, Schweden, den 10. März I857 ) -"lberg d»t
Ihre unschätzbare Medizin - das Brustrc»niann.>a».i..-,
meinem Halse und meiner Brust große Dienst/!
kann kaum einen Tag obne dasselbe sein. Mehrc>?m- >cl,
welchen ich davon gab, versicherten mir ebenfalls
welche es ihnen leistete. ' gutenjjDtenste,
Asthma, Blutspeien rc.
telS gegen Husten. Asthma, Schwerathmigke»
oere Krankheiten der Lunge gehört haue s« « E an
davon und eine Schachtel GesundheitSplllen und ich 5-".^
Zhnen melden zu können, daß nach dem Gebrauck °
gungSmittelS ihr Husten verging, die Bekck»,^^.
veim Alhmen nachlteßen und in ciiieni Monak rii'u völl'Öom/"
Heilung tolgte.j " voustandlge
Z- P- Smith.
Ha sübe .
Dr. D. Iayn den 10. Sept. I857.
Weither Herr. — Meine Tochter wurde vor
ÄrlSübel befallen, welche- eine große Aehuttchkcir
bräune hatte. Ich versuchte verschiedene Arm. ien mm
alle ohne Erfolg. Eine Nacht nach der «"er
Kind tonnte keine Ruhe finden ; endlich verschaffte ick "Ä"
c,m Brustreintgmigsmlltrl und .
>un» I» f«d>, d,«dn>d nNM
Das Altcraltve habe ick a» mir selbst erprobt unk
es bet mir eine vollständige Umwandlung
zweckte, wo alle andere Mittel fehlschlugen. Ich war n
von Patentmedtzinen, bin aber letzt überzeuat da» «ck
Kli ML L
Wm. G. Goodrrp
Brustbräune und Blntspeien.
Dr D 1857
von Blut auswarf! auch hatte ich einen böse» Kuan'.'at
erst eine Flasche de-lindernden Balsa»- und -i
Vrustreinigungsmitteff und dieses stellte mich gänzlich wuAl
James E. Pan Horn. '
Epidenüjcher Catarrh u. FluMeber (Influcu-, i
W m. Lloyd.von Lishurn, Pa-, schreibt:
Ich bin soeben wieder genesen von einem .
Erkältung, Husten. Seiten- u. Brustschiuer
Werther Herr! Im Soatjahr e848 wurde ick '
gen Schmerz in meiner linken Seite unintt,e!ba?unt"
oefallcn. welcher mich aufs gräßlich,te marterte m.k L ,'
Sprache beraubte. Ich glaube, daß eine deftige
suche davon war. Zu. Laase einer Woche o„breite e /'
Schmerz über die ganze Brust und wurde von Tage
ger, so daß »reine Freunde in die größte Bekor»»/j- hc)k>-
probtrte hieraus ein ganzes Jahr lang alle möglujw
,er Anweisuna der berühmtesten Aerzte, aber
ohne allen Erfolg, schwär nahe daran, mich >1,
hin,-geben als ei» gütiger Freund mir den
reiiiigungsmittelS anrieth. Ich verschaffte mir B.utt
den und ehe ich sie noch völlig verbraucht hattet
von Besserung ein. und nach dem Gebrauch ter y
mich gänzlich wiederhergestellt. einzig durch die Kraft
baren Arznei. Achtungsvoll Ihr ' ihrer,-„jchatz
T.W.MHarvey
Tevre Haute. Jnd., den 8.^Ma/iE^^el,aner.Gcl,ic,nfr.
Anfall von Auszehrung.
Dieses mag bezeugen, daß ich vor unacsäkr g ....
Krankhett befallen wurde, die mich mit Auö!cl>nm?
überdies von emcm schmerzlichen Huste» .
von den berühmtesten Aerzteubehandei,.
verspüren. - Endlich, dar ch immer elender wurde .
nnch Dr. Jaynes Brustreinigungsmittcl zu prolffrcn
Gtduruch der ersten Flasche wurde ich etwas besser u
vori 3 Flaschen erfolgte meine völlige Genesung, Gebrauch
Liaar Croshy.
Halsbräune (Oroup).
John Harriman. Csq.. StewardStown N. H. sckr-ib..
Vor kurzem hatte eines meiner Kinder einen ,
Ansall von HalSbräune, welcher unzweifelbakt »b.
tödtlrch geworden wäre. Ich gab chu. ai.ge .Lffck'.
Brust»,Utel und nach Verlauf von Stund,, Grem
SSLASN
L-m.- «, D.nffH«.,, .
bin heute 8Meilen weit »achetkoas vo bIm ''
tel geritten, um eS meinen Kintkk
Ansall von Croup bedroht sind. Mgibc,,, welche mit einem
L . Pyll» öelphia
und ist zu haben IN Baltimore bei:
C. H. Duhorft. O'Neil L Fischer, W H. Brom» § ...
E. H. Stablcr L Co., Thomson L Block L
Ju Washington D. C. bei Vakunr.
tZa«l7,il,t.u.»J

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