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New Ulm Post. [volume] (New-Ulm, Brown County, Minn.) 1864-1933, July 24, 1914, Image 2

Image and text provided by Minnesota Historical Society; Saint Paul, MN

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Rechtsanwalt
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Uchangelegmheuen zugewandt. Prattt.
Gert in allen Staats- u.SuWsaencbter
New Ulm, Äm.
Wezjeyer ZSaden
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Üeu) Ulm, IKtun.
und gesalzenes Fleijch, Schmitv
Md die Sorten Wurst MS an hand,
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OR. A. FRITSCHt,
Arzt uiiD Wundarzt.
ll I Minv.
GpZsschstunden, 1 bt6 4 ncdjnuxtafaS.
0#tc# über der tirotvti 5,ovnt^ 4)atu.
Ätobnuncv 2«' 5üM*ertnmftrafie.
illiam Pfaeviier Agentur
Allgemeines
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Versichetl gegen Feuer, Hagel, Tor^
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Sttficherung in den beitcn Versiehe
Mngs Gesellschaften
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Gesetzliche Dokumente jeglicher Ar:
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Emil Wiueller
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Mw Wim, Minnesota.
JMr^e^ninatn en tut MeUrftall von W. ... Sl. (Sit
cniH.iitM^r:rv,*tmen
Berlierew Sie keinen Schlaf wegen
Husten in der Nacht.
Nehmen Sie Foleys Honey and Tar
Compound. Es verbreitet eine heilen
He, besänftigende Schicht über die entzün
iictc-:. Mäche der Kehle. Das bedeutet
fjpfartige:' Erleichterung. Es lockert die
Mengung! auf der Brust, hemmt das
stapfe: keuchende Atmen und erleichtert
Mwfylternden, zerrenden Husten. Kin
Mx lieben es. Schlagen Sie Surrogate
g6. Enthält keine Betäubungsmittel.
l)üüiü bei allen Händlern.
Minneapolis & St. Louis.
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SaLaa izraq,-zug 3:45 nachrn
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Siimch Offlee. 625 B* 8t- Waeblneton. l. C.
Befreien sie sich von der Folter des
Rheumatismus.
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ter sie waren, ehe sie Rheumatismus,
Rü^-^'nerzen, geschwollene, schmer
gilbe: *e'ejfe und steife, schmerzhafte
Muslin hatten? Möchten Sie nicht
wieder so fühlen?" Sie können es!—
Nehmen Sie nur Foley Kidney Pillen.
Beginnen.
Der Prozeß gegen die
Mörderin Ca lmettes.
Frau Joseph Caillaux.
Heute mittag de« Assisen borge»
führt. Maitre Labor! fuhrt bic
Verteidigung. Menschenmenge
halt trotz eines Landregens das
Gebäude schon früh umlagert.
„Figaro" hat pathetischen Artikel
zum Lobe des Toten und greift
die hinter der Fran Stehenden
an. Gehirnsturm als Verteidi
gung. König tootr England
nimmt die groß? Flotten-Parade
ab und wird Konferenz zur Beile
gung der irischen Schwierigkeiten
selbst präsidieren.
Blattes kalten Blutes niederknallte
Der Prozeß begann um die Mittag
stunde mit Richter Louis Albane!
als Vorsitzer. Lange vor dem Beginn
der Stunde hatte sich trotz dem Re
genwetter, eine große Menschenmenge
Der „Figaro" sagt heute morgen:
„Die Partei, die Calmette ermordete,
versucht ihr Bestes, sein Andenken
zu besudeln. Zu diesem Zwecke ist
sie vor nichts zurückgeschreckt und
hat sich nicht gescheut, Vertrauens
brüche zu begehen. Man kann also
ahnen, was alles vorgebracht werden
wird." Der Artikel schließt mit ei
nem Panegyrikus auf den toten Re
dakteur: „Diejenigen, die ihn von
hinten und meuchlings ermordeten,
möchten ihn zu einem Charakter
stempeln, der seine Stellung zu
zweifelhaften Finanzoperationen be
nutzte zu einem Piraten. Cail
laux, nur voran damit! Geniere
Dich nicht! Du hast scharfe Zähne,
ein massiges Unterkinn und ein
durch Blut gereizten Appetit. Aber
die Ehre Calmettes kann nicht an
gezweifelt werden. Sie ist in Mar
mor gemeißelt. Du kanst nicht hin
tinbeißen!"
Alle übrigen Zeitungen haben
spaltenlange Artikel Sie wollen in
Erfahrung gebracht haben, daß eini
ge der hervorragendsten Männer im
politischen Leben aus dem Zeugen
stand erscheinen werden. Die Aus
sage des Präsidenten Poincar^wird
zur Verlesung gelangen.
Die Staatsanwaltschaft ist bereit,
den Nachweis zu führen, daß Frau
Caillaux mit Vorbedacht handelte,
als sie Calmette erschoß. Die von
Maitre Labori geführte Verteidigung
wird hingegen bestrebt sein, darzu
tun, daß seine Klientin dem Redak
teur nur Schrecken einflößen wollte,
und daß sein Tod durch einen un
glücklichen Zufall verschuldet worden
sei. Den Geschworenen werden vor
aussichtlich folgende Frgen vorgelegt
werden: „Ist die Angeklagte des
vorsätzlichen Mordes schuldig?" und
„Geschah der Mord mit Ueberle
gung?" Sollten die Geschworenen
beide Fragen bejahend, beantworten,
muß die Todesstrafe verhängt wer
den. Die Bejahung der ersten und
Verneinung der zweiten Frage wür
de die Verurteilung der Angeklagten
zu lebenslänglicher schwerer Zwnzs
arbeit zur Folge haben, es sei denn,
daß Milderungsgründe geltend ge
ma(j^
diese befreien geschwind Ihr Mut sichern Fafle das Urteil von fünf
Mn den Gtsten, die Ihre Schmerze^Jhr gtoQn^g Jahren Zwangsar
Elend und Ihren marternden Rhen- ]autaen ^nnte
marternden
An'ismus verursachen. Zu haben bei
ütilen Händlern.
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J.JAhSkaa
1«U1 »uie oy ill) Iieaier.\
und angenommen würden, in
Dem präsidierenden Richter sieht
ds Recht zu, die Frage zu stellen:
„Ist die Angeklagte der Zusügung
von Verletzungen schuldig, die den
Tod herbeiführten, ohne dan sie die
Absicht hatte, zu töten?" Die Beja
bung dieftr Frage durch die Ge
fchworenen würde nur eine Zweijäh
rige Freiheitsstrafe nach sich ziehen,
die, da die Angeklagte nicht voroc
firoft ist, suspendiert werden könn
te.
Auch das „Gehirnsturm"-Argu
merit, das den amerikanischen Million
närmörder Harry Thaw nicht vor
den Folgen der Tötung Stanford
Whites völlig schützte, wird bespro
chen. Es gilt als wahrscheinlich,
daß Anwalt Labori aus dieses Ar
gument seine Verteidigung stützen
wird. Die Verfolgung wird ihre
stärkste Waffe aus dem Vorbedacht
machen, der unzweifelhaft vorhanden
war, mindestens am Mittag vor
der Begehung der Tat. Und die
ssiisf.i
«e
teidigu'ng wird geli:.:b machen, daß
die Angeklagte über die erwartete
Veröffentlichung sehr heikler Privat
Briefe durch den „Figaro"-Redakteur
in eine schreckliche Nervenkrise gera
ten sei und „wie ein aufgeschrecktes
Tier" gehandelt habe.
Portsmouth, England, 20. Juli.
Die britische Flotte, bestehend aus
Mehr als 200 Kriegsschiffen und
eümsovielen Submarinbooten, Torpe
do^erstörern und anderen Fahrzeugen,
fuhr heute unter der- Führung des
Königs Georg zur Parade hinaus.
Seine Majestät war an Bord der kö
niglichen Jacht und war vom Prinzen
von Wales, von Winston Spencer
Churchill und den übrigen Lords der
Admiralität begleitet. Bei der Ein
fiihrt in den englischen Kanal ging die
J^-cht des Königs vor Anker und die
Schiffe fuhren in Parade vorbei. Es
dauerte zwei Stunden, ehe das letzte
"Schiff vorbei war. Eine Menge von-
Paris, 20. Juli. Ganz Paris be
schäftigt sich heute mit dem Beginn
des Prozesses der Frau Genevieva
Henriette Caillaux, die am 16. März
den Celjfredakteur des „Figaro", Ga
ston Calmette, in der Redaktion des S-waltige Demonstratwn der See-
Verteidigung wird fast kemö der dies^.
bezüglichen. Aussagen leugnen nbertz firntlfnitr '4'5
sie wird dieftlben anderer SetfMj t2/UIUlUl£
erklären. Der „Gehirnsturm" jedoch??'
wird ihre Hauptstütze sein. Die Ver- I Morgen' beginnt der Prozeß
Aeroplanen segelte gleichfalls über oer
Jacht des Königs weg. Es war eine
macht Englands.
London, 20. Juli. Die Nachricht,
d.iß König Georg eine gemeinsame
Konferenz der Führer aller politischen
Parteien des Königreiches zur Dis-
am Place Dauphine und Boulevard kussion der Krisis in der Provinz M
jter unter 1 einem persönlichen Vorsitz
einberufen hat, hat allgemeine Befrie
digung hervorgerufen. Man glaubt
jetzt, daß eine Einigung erzielt wer
den wird, die selbst von den Extremi
sten beider Parteien in Irland an
genommen werden muß. Der König
ist gleich nach der Flottenparade bei
?pithead nach London zu einer Kon
ferenz mit Premier Asquith zurück
gelehrt.
du Palais angesammelt in der Hofs
nung, die wenigen Plätze, die dem
Publikum angeräumt sind, zu er
obern. Fast der ganze verfügbare
Raum ist den Berichterstattern und
den Advokaten eingeräumt. Die An
geklagte sah das Publikum nicht.
Sie wurde auf einem geheimen
Gange ans der Conciergerie in den
Gerichtssaal gebracht. Die übrigen
Hauptpersonen in der Tragödie je
doch wurden von dem Publikum er
kannt. So der Generalstaatsanwali
Jules Herbaux und Ferdinand La
bori, der berühmte Dreisus-Verteidi
ger, der Frau Caillauz verteidigt.
Gmn-gold-rot.
Hundertstes Stiftungsfest.
Würzburg, 20. Juli. Ganz Würz
burg glänzt grün-gold-rot. In allen
Straßen und an fast allen Häusern
der aüen Universitätsstadt wehenFah
nett und Fähnchen des Korps „Moe
nania", das sein lOOjähriges Jubi
läuttt feiert. Aus allen Teilen des
Landes sind alte „Mainländer" her
beigeeilt, um zufammen mit £em
jungen Nachwuchs, der Aktivitas,
das Jubelfest, das bis zum nächsten
Freitag dauern wird, zu feiern.
Am 6. Juni 1814, aifo in der
gleichen Zeit, in der Würzburg dem
Königreich Bayern einverleibt wurde,
ist die Gründung der „Moettanta"
erfolgt. Mit besonderem Stolz kann
die Chronik der „Moenania" Vermel
den, daß der Bestand des Korps im
ganzen Jahrhundert auch nicht eine
Stunde unterbrochen war. Unter den
Stiftern befand sich der als Ober
appellations Gerichtsrat gestorbene
Philipp Geigel. Er gehörte gleich
dem im Jahre 1816 ins Korps auf
genommenen Juristen Andreas
Quante, der, ein glühender Kämpfer
für Deutschlands Einheit, später aus
dem Staatsdienst schied, 1848 der
deutschen Nationalvers
ammlnng in
Frankfurt a. M. an. Einer der er
sten Senioren des Korps war der
ruhmgekrönte Erschließet Japans
Philipp von Siebold. Der älteste le
bende „Moertanett" Philister und
gleichzeitig wohl auch der älteste le
bende deutsche Korpsstudent ist der
fast 95jährige Stadt- und Landrich
ter Kummer in Landshut. Die
„Moettanta" ist das Zweitälteste der
sieben Würzburger Korps. Das äl
teste ist „Franconia", gestiftet im
Juli 1805.
Münster in Westfalen, 20. Juli.
Das mit großem Gepränge gefeierte
fünfzigste Stiftungsfest des tatholt
schen Studentenvereins „Germania",
des stärksten Gliedes des im Jahre
1865 gestifteten „Kartell-Verbandes
der katholischen Studentenvereine
Deutschlands", ist gestern zu Ende
gegangen. Das Programm, das sich
aus mehrere Tage erstreckte, brachte
ein feierliches Hochamt, eine Festvor
stellung im Stadttheater, einen Fest
kommers, einen Ausflug in die Um
gebung und ein Monstreftuerwer?.
Außer Hunderten von alten
waren als Ehrengäste zu dem golde
nen Jubiläum der „Germama" zahl
reiche Kirchenfürsten erschienen.
New Haven-K.snZcr^.
Resultat mit Spannung in Wa«tzü:g
ton erwartet.
Washington, 20. Juli. Das
Re­
sultat der auf Heute anberauiiueu
iton'ferenz zwischen ©eneroianroo'i:
Reynolds und einem 5coir.ilsc r:
Direktoren rats der New Have::-Pü!,.n
wird in offiziellen Kreisen mit j'ial
lem .Interesse erwartet. Präsident
Hnstis der New Haven Bahn H: die
Konferenz veranstaltet. Er ist Mit
rilied der Kommission, der auch Ä.
W. Gregory. Spez'.al Anwalt d?r
V^hn, und F. M. Swacken, Sachver
ständiger 'in Zivi)chensiaa:lichen Hau-
der Frau.
Erschoß Redakteur des „Figaro".
Paris, 18. Juli. Frau Caillaux,
die Gattin des früheren französischen
Premiers und Finanzministers, wird
morgen aus vew St. Zugute v^ua^
nis in die Conciergerie neben dem
Justizpalast gebracht werden. Ihr
Prozeß wegen der Ermordung des
Redakteurs des Figaro, Gaston Cal
mette, beginnt Montag. Sie erschoß
ihif am 16. März. Der Prozeß wird
wahrscheinlich fünf Tage dauexn. Der
übrige Raum im Gerichtszimmer
wird fast ganz den Berichterstattern
eingeräumt, deren 142 an der Zahl
Sitze erhalten haben. Frauen werden
überhaupt zum Prozeß nicht zugelas
sen.
Anti-Prohibition.
Deutsche Sänger setzen sich ins
Einvernehmen.
Major Leutz^ Erklärung.
New York, 18. Juli. Auf Anre
gung feines Präsidenten Major Carl
Lentz von Newark, N. I., hat sich der
„Nordöstliche Sängerbund" vor eini
ger Zeit mit den zwecks vereinter
Stellungnahme gegen die Prohibi
tionsbewegung auf einheitlicher
Grundlage in Verbindung gefetzt. Der
Erfolg dieses Schrittes hat nicht lan
ge auf sich warten lassen, denn so
wohl der „Nordamerikanische" als
auch der „Nordwestliche Sängerbund"
haben sich zur Schließung des ihnen
angetragenen Schutz- und Trutzbünd
nisses bereit erklärt. Es steht zu
erwarten, daß der „Pacific-Sänger
Bund" wie der „Texas-Sängerbund"
diesem Beispiel folgen werden. Die
_, ersten getiteinfamen Beratungen fol-
Lvürzburg trn Schmuck der Mö len in der am 26. Juli in Scranton,
nanenfarben.
Pa., stattfindenden Sitzung des Di
rektoriums des „Nordöstlichen Sän
gerbundes" gepflogen werden. Ue
ber die Art der Abwehrbewegung
sprach sich Bundes Präsident Major
Lentz, der Vater des Gedankens, fol
genderrnaßen aus:
„Unsere Abwehrbewegung gegen
Prohibition beruht auf vollkommen
idealer Grundlage. Sie entspringt
verletztem Rechtsgefühl und dem
Drange, die schwer bedrohte persön
liche Freiheit zu schützen. Wir füh
ren den Kampf aus eigener Kraft int
Vertrauen auf die Opferwilligkeit
des Einzelnen wie der Gesamtheit,
und die Interessen der von den di
rekt interessierten abhängigen Gewer
ben kommen für uns nicht in Frage.
Demzufolge würden wir jede uns von
dieser Seite angebotene finanzielle
Unterstützung zurückweifen. Daß in
den Kreisen der Sänger Verständnis
für die unserer Bewegung zu Grun
fcc liegenden idealen Motive herrscht,
das beweisen die von ihnen bisher
gern und willig aufgebrachten Mittel.
Und nachdem sich nun auch andere
große Sänger Verbände mit uns
solidarisch erklärt haben und auf
gleicher Grundlage mit uns gemein ja
tne Schritte unternehmen werden,
wird es unserer Bewegung nicht an'
Kraft und tiefem moralischen Ein
druck fehlen."
In der am 26. Juli in Scranton,
Pa., stattfindenden Sitzung des Di
rektoriums des „Nordöstlichen Sän
gerbundes" wird über die Aenderung
des bisherigen Preisrichter Systems
zu Gunsten des von Baner ausgestell
ten Systems Beschluß gefaßt werden.
Ferner soll über eine Empfehlung
des Musik-Komitees ueraten werden,
die Bestimmungen, daß Sänger, die
mehreren Vereinen angehören, beim
Preissingen überhaupt nur einmal
austreten dürfen, dahin abzuändern,
daß diese Sänger in jeder Klasse ein
mal austreten dürfen. Scranton,
wurde als Ort der nächsten Tagung
des Bundes-Direktoriums gewählt,
weil die dortige Sängerschar durch
die erfolgreiche Wühlarbeit der Pro
hibitionsfanatiker sehr entmutigt wor
den ist und deshalb der moralischen
Unterstützung bedarf.
Germanistisches Museum.
Er erhält weitere $57,000 von Frau
Ad. Busch.
Boston, Mass., 17. Juli. Frau
Adolphus Busch, die Witwe des all
bekannten St. Louiser Brauers, hat
weitere $57,000 für den Fonds zur
Vollendung des neuen Germanisn
schen Museums der Harvard-Univer
siiät geschenkt, dessen neues Haupt
gubäude den Namen „Adolphus Busch
Halle" tragen soll. Busch selbst hat
zu seinen Lebzeiten $250,000 für das
Museum geschenkt. Frau Busch hat
Die neue Gabe, von welcher Prof.
Kuno Francke, der Kurator des Mu
seums, der zur Zeit- in Giebertsville,
N. 2)., weilt, heute die erste öfsent
liche Mitteilung von der Schenkung
gemacht hat, die gemäß dem Wunsche
des verstorbenen Bauers sür ver
schiedene Bau- und Einrichtungs
zwecke des Museums verwendet wer
den soll, für die in der ursprünglichen
Vuschschen Stiftung keine Vorsorge
getroffen war.
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ALCOHOL 3 PER CENT.
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Facsimile Signatare of
NEW YORK.
At 6 months old
35 DOSES-35CENTS
Genaue Copie des Umschlags.
Soeben erhalten
vM:
Dil M, Iii 1 In
Trägt die
Unterschrift
Rugs, Liiiolcnm, Möbrl, Tapctcn usw.
welche je in New Ulm gezeigt wurde.
Wenn Ihr Euer Heim taprziren lassen
wollt, so sucht Cntr Tapeten jetzt aus.
John H. Forster
Der leitende Möb,Ihünvler und Leichenvestatter.
Rein. Sütz, Gesund
Diese drei Worte beschreiben ausführlich die Produkte
unserer Mühlen
Die Hausfrauen Mnntesstas kennen gutes Mehl und
tvtr würden uns schämen zu versuchen ihnen etwas Anderes
zu geber.
Das ist ein Gruno von Vielen, welche uns bewogen
haben jede Vorsicht zu gebrauchen nur ein erstklassiges Mehl
sabriciren.
Wir sind ausgestattet dies zu tun'.
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