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New Ulm Post. [volume] (New-Ulm, Brown County, Minn.) 1864-1933, September 18, 1914, Image 4

Image and text provided by Minnesota Historical Society; Saint Paul, MN

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Dre Elsaß-Lothriuger. Wehrpflicht, 1894 mit 2070 Fällen, iStiaB^otqrmgen 370, für Westpreu
1898 mit 1680, 1904 mit 820 und ßen 1100 und für Posen 1210. Es
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Der Ginmarsch der Deutschen in Krankreich über Lnremönrg
Tie deutschen Truppen sind in das Großherzogthum eingerückt und befinden sich in Bewegung gegen die französische Festung Longwy.
in 1913 mit 370 Fällen. Mmmt man fragt sich nun, wohin die Elsaß-Lo--
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l^iF streich gegangen' s.n u°nd L°zÄ
fl Verbältnisse in Elsaß Lothringen 1883 über die Steigung von 1884 hvfen sich imebet nur Fünftel
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1889
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sien ^ayrc auf, uei ett ua -i r,:- iqaq rq7 hnn 1QOJ. «8 Velaien und Enaland.
Lothringer in das deutsche Heer ein
gereiht wurden Hier steht das Jahr
1875 mit 3880 Fällen der Wehr
Pflichtentziehung an der Spitze. Ei
ne verhältnismäßig hohe Ziffer zeigt
f:: auch das Jahr 1879 mit 2900, und
I? dann wohl unter der Nachlvirkung
der Boulangerbewegung das J-chr
1888 mit 2650 Fällen. Von da
an geht es, wenn auch nicht in gleich
mäßiger, fo doch in ständiger Ab
wärtsbewegung zum Jahr 1890 mil
2500 Fällen der föntetemma br
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IN Ellaß-L-thr.ngen
Die Wache an der russisch-deutschen Grenze.
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von je fünf Jahren den Durchschnitt, thringer, die sich der Wehrpflicht ent- Im übrigen dürften auch nicht
Die Unterfucfmna über die Wefir- sich, abgesehen von dem Ziehen, auswundern. Aus einer sta- Elsaß-Lothringer fein, Die sich
bflMUnlÄnam in eifafe'soifirin» «nmatigen Anst-ig-n um das Jahr Ks ifchm Zusamm°nst°llung du „ig „eija^Sdlringer" für Die grcin=
«en feit Anschluß an das Deutsch!
1fteic6 bildet einen interessanten Bei- r5älle der Wehrpflichtentziehung von dein^ethr 3912 ergab sich' nur jac^e des. Ruckganges des Zulaufs
aelchiS lichen^ md wMisSen
ständiges Zurückgehen der Stra^burger Staatsanwaltschaft aus denlegion anwerben lassen. Die Ur-
amgen nach Amerika der Schweiz,
Zweifellos haben die Elsaß Lo-
1908 und 444 von 1909 bis 1913.
Vergleicht man die übrigen deut
schen Grenzender mit Elsaß-Lo- resdienst entzogen, früher einen gro
thringen, fo ergibt sich, daß Elsaß- ßen Prozentsatz der Fremdenlegion
Lothringen keineswegs schlechter o°r ÄS'Äh Dohnanyt. der berühmte Pianfft,
diesen abschneidet Im Jahre 1310 nes WÄ? erzählt gern eine Geschichte von zwei
wurden
thringer, die sich dem deutschen Hee-
540 ja^te 1885 der änteil. to ®saB-
Prionen wegen Wehrpsliqlentz-. Lothringer dem Bestand der ,fiauf
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hung -bg-urt-ilt. In Ofipreufeen s«mdenlegi°n allein 45 Proz.nt. |geiöe Kfaßen ein Klavier, und sie
velief sich im letzten Jahr die cuu seither I,t der Prozentsatz stark zu- j,,. für nk daraus
pr-ch°nde Zahl auf 631, in Stfi- ruckgegangen. Man kann fast ein- Kl/Smri aß tte laaV^it
p?ub°n aus 1130 und in Posen aus PamHeltoeguiig mit der Abnahme ]6„ ein Freund'nahelegte, sie sollten
1200. 1911 betrua die Sahi »ur Oer Wehrpflicktenwebnna-n tonsta-
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34ren 1874 bis 1878 -m Dr.ttel der Wehrpflichtigen nach Eis„ß-L°thring-r zur Fremden-
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hinweg aus die franzosisch- Fremdenlegion
tiereu. Im Jahre 1897 betrug der
Prozentsatz noch 22 Prozent, 1900
noch 11 Prozent. Er wird in der
Folgezeit noch. weiter zurückgegangen
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Wehrpflichtentziehungen ist zum
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1893, haben anwerben lassen. D,e audern Berhältnisse, sowie zum Teil aus der
i,-chm Steigerung der Freude der
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verstehen,
Sie muf.f.iUfche Schatte«.
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Schotten, die in dem-
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6eib(5
„Ich bin nicht „nachtragend"" jag
te Herr Lehmann, als er seiner Frau
Pakete nach Hause bringen sollte, und
nahm sich einen Dienstmann.
„Sie sind sehr „teilnehmend" sag
te er, als ihm sein Nachbar, natür
lich aus Versehen, den noch halb vol
len Schoppen mit einem Zuge leerte.
„Ich behandle nichts „wegwerfend","
gestand er, als er den winzigen Zi
garrenstummel in der Westentasche
verschwinden ließ.
„Man soll nicht „aufsässig" ftin,"
meinte er, als ein Sonntagsreiter
das Gleichgewicht verlor.
„Du bist recht „schlagfertig"," sag
te er zu seiner Frau, als diese ihn
des Nachts 3y2 Uhr beim Nachhause
kommen tüchtig ....
„Ich bin sehr „niedergeschlagen","
sagte er, als ihm auf der Straße ein
schweres Firmenschild an den Kopf
gefallen und er am Boden lag.
Ach fo!
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„Nächste Woche bekomme ich zwei
Mädchen und einen Knaben!"
„„Aber, erlauben Sie .!?""
„Na, was denn ich heirate einen
Witwer mit drei Kindern!"
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Konlolidieruna der
too8nten
Klaviere in einem Zim-
mer ausstellen, da sie so Komposi
tionen für zwei Instrumente spielen
könnten. Die beiden Schotten san
den die Idee herrlich, und demgemäß
wurden die beiden Klaviere in das
selbe Zimmer gebracht. Nun übten
sie mit Fleiß und Ausdauer eine
Sonate für zwei Klaviere, aber der
Erfolg ließ ziemlich lange zu wün
fchen übrig die Schwierigkeit war
die, daß der eine in der Regel seinem
Part zwei oder drei Takte früher ald
der andere zu Ende gespielt hatte.
Nach langen Mühen gelang es ihnen
schließlich doch, den Satz zu gleicher
Zeit zu Ende zu bringen. Das glück
liehe Ereignis mußte gebührend mit
etwas Whiskey gefeiert werden, und
als dies geschehen, sagte der eine
strahlend: „Nun, Donald, nachdem
wir also den ersten Satz glücklich
können, so machen wir uns jetzt, wohl
an den zweiten?" Donald sah ihn
höchst erstaunt an. „Ja, Angus", rief
er, .,aber das war doch der zweite
Satz, den ich immer gespielt habe!*
„Donnerwetter, da schein^ ich kei
nett Hasen getroffen zu haben! So
schreit doch kein Hase!"
Beruhigung. „Nun, Herr
Doktor, und mein Onkel...?"
„„Beruhigen Sie sich. Er ist nicht
mehr zu retten.""
Der Gedankenlose.
Professor: „Das ist ja ein aller
liebstes Kindchen! Wie alt ist denn
das Bübchen?"
Mutter: „Sechs Wochen!"
Professor: „So so und ist es
Ihr Jüngstes?"
Wie gewöhnlich.
Prosessorsgattin: „Aber
Leonhard Dein Schirm!"
Redensarten.'» Der Ljebesschwur.
Schutz den Tieren. A.:
„Na, der Dichterling Verserl hat
ja wieder einmal- ganz elendig den
Pegasus geschunden!"
B.: „Gut, daß ich's jetzt weiß
den Rohling werde ich gleich beim
Tierschutzverein anzeigen!"
Ei, ei! Richter: „Sie nann
ten das Fräulein Eulalia ein Kalb?"
Angeklagter (kleinlaut): „Nun ja,
aber das ist doch was junges!"
Eulalia (erregt): „Ich bitte, Herr
Richter, er hat ausdrücklich gesagt:
altes Kalb sonst hätte ich gar
nicht gemerkt, daß es mich angeht!"
Es scheint!
Nicht a Richtige.
„Wenn auch mein Edgar nicht reich
ist, lieber Papa, so hat er doch eine
große Zukunft als Schriftsteller. Du
glaubst nicht, wie wunderbar fein er
Charaktere zeichnet!"
„„Quatsch! Aktien soll er zeich
nen.""
MÄMST
„Ach, Geliebte, könnte ich doch für
Dich mein Blut tropfenweise vergie
ßen!"
„Wir wollen lieber für einander
leben, Teuerster! Doch zur Erinne
rung schneide unsere Namen ein!""
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„In dte'iett Baum! Das will ich
tun!"
„Auxfch, jetzt Hab' ich mich in
den Finger geschnitten! Warum mußt
Du, alberne Gans mit solch ver
rückten Ideen kommen!"
Vielsagende Betrachtung.
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Kellner (eben eine Speise ser
vierend): „Es ist schrecklich, mit was
(ür Geheimnissen man den ganzen
Tag herumlaufen muß."
Ein Schalk. Herr (im
Wohltätigkeitsbasar): „Das Etui ko
stet 20 Dollars? Da müssen Sie
aber einen Kuß draufgeben!"
Dame (das Etui küssend): „Bitte
sehr das wäre!"
Hm!
Arzt: „Trösten Sie sich, Herr
Huber, Ihre Frau ist schmerzlos hin
übergegangen!"
,,„J dank Jhna halt recht schön,
Herr Dokta!""
Der Privatier. „Das
mit feer Fliegerei is nix G'scheites
was soll ma denn mit der viel'n
Zeit ansanga, wann ma überall
gleich dort is?"
Bei der Prüfung.
„Herr Kandidat, kennen Sie die
„Historie Alexanders des Großen"?"
„Jawohl, Herr Professor... so...
lern Namen nach."
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