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New Ulm Post. [volume] (New-Ulm, Brown County, Minn.) 1864-1933, November 20, 1914, Image 9

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Um schwerer lernt
Die Einführung der Schiffsschrau
be und die immer mehr fortschreiten
be Schiffsbautechnik machten es
dringend notwendig, ausgebildete
Taucher mit Apparaten an Bord zu
besitzen, die sich unter Wasser fortbe
wegen konnten und befähigt waren,
zu beobachten sie mußten auch' Ar
betten im Wasser unter dem
Boden eines Schiffes ausführen
können und wurden zum. Klarieren
Von Ankern, Ankerketten töer Leinen
verwendet.
Der in der deutschen Kriegsmarine
verwendete Tauchapparat wurde vor
41 Jahren von zwei Franzosen, dem
Mineningenieur Rouquayrol und dem
Leumant zur See Denayrouz6 er
funden.
Die Ausbildung von Tauchern fin
det in der Regel bei den Werftdivi-
sionen in Kiel und Wilhelmshaven
statt. Das Taucherpersonal gehört
nicht zum seemännischen, sondern zum
technischen Personal, d. h. Handwer
kerpersonal. Der Zimmermannsgast
mit gesundem, kräftigen Körperbau,
der von Natur kaltblütig und ruhig
ist, gute Lungen besitzt und nicht so
leicht transpiriert, ist für den Tau
cherdienst am besten geeignet. Die
Leute erhalten eine vorübergehende
theoretische und praktische Ausbildung
durch geeignete Tauchermeister. Hier
zu werden nur sehr zuverlässige und
erfahrene, im Tauchen ganz beson
ders geübte Unteroffiziere verwen
det. Die Hebungen der Taucherlehr-
Tiefsee-Tauchapparat, theilweise ange
zogen.
linge sowie die Nachprüfungen der
ausgebildeten Tauchermannschaften
werden an Bord eines Taucher-'
Prahms, eines Taucherfahrzeuges, ab
gehalten.
Der Taucherapparat ist in seinen
einzelnen Teilen sehr interessant und
verlohnt es sich, mit kurzen Worten
darauf einzugehen. Der Apparat
besteht aus der Luftpumpe, den Luft
zuführungsschläUchen, dem Manome
ier, dem Tornister, dem Atmungs
schlauche, dem Helme, dem Anzüge,
den Gewichten, der Signalleine bezw.
Das Tanchen in der deutschen Kriegsmarine.
Sicherheitsleinc und dem Messer mit
Gürtel. Zu jedem Apparat gehö
ren noch eine Anzahl Reserve- und
Zubehörstücke. Die Luftpumpe dient
dazu, Luft von demjenigen Drucke
zu erzeugen, welchen der Taucher für
die entsprechende Wassertiefe benö
tigt. Die aus Kautschuk Hergestell
ten Luftzuführungsschläuche haben
den Zweck, dem Taucher durch die
Pumpe komprimierte Lust zuzufüh
ren. Das oben genannte. Manonte
ter, auf dem Gabelstück der Luft
zuführungsfchläuche liegend, läßt an
seinem Zeiger den Druck der Luft er
kennen, die der Taucher atmet, die
Skala des Manometers ist nach Me
tern Wassertiefe eingeteilt. Der
Gang der Luftpumpe wird außerdem
so geregelt, daß das Manometer et
wa ein Drittel Atmosphäre mehr an-
Der Taucher kommt an Bord eines Torpedobootes.
gibt, wie die Tiefe des Wassers an
und für sich fordert. Der Helm
hat ein Kopf- und ein Achselstück.
Das vordere Fenster kann ein- und
ausgeschraubt werden, die anderen
Fenster sind dagegen mit dem Hel
me fest verbunden. Ein Hahn dient
zum Auslassen der Luft aus Anzug
und Helm, an der linken Vorderseite
ist ferner der Rohrstutzen für den
Atmungsschlauch angebracht. Der
Taucheranzug selbst ist aus einem
Stück gearbeitet, aus Baumwollen
stoff mit Gummiunterlage hergestellt
und zur Erlangung der größeren
Dichtigkeit mit flüssigem Gummi ge
tränkt.
Der Taucher begibt sich auf „einem
ttwas ungewöhnlichen Wege", näm
lich durch den Halsteil, in seine Be
kleidung hinein. Den Halsteil btV
det ein Kautschukkragen, der mit dem
Helm hermetisch verschlossen wird.
,Gummibänder und Manschetten aus
Kautschuk bilden den wasserdichten
Abschluß an den beiden Handgelen
ken des Tauchers. Da nun der Tau
chersmann ja nicht im Adamskostüm
in seinen eigenartigen Anzug steigen
kann, trägt er wie andere zivilisierte
Menschen Jacke, Beinkleid, Mütze und
Strümpfe, lieber den ganzen An
zug wird zur ^Schonung noch ein
Drillichanzug gezogen.
Russische Soldaten.
2
WM
Kampf gegen belgische Franktireurs.
Jeder Taucher hat in einem Iah
re drei Hebungen durchzumachen. Die
le Hebungen bestehen in 90 Minuten
Tauchen in 8 bis 10 Meter Wasser
tiefe und Aufsuchen von Gegenstän
den, 60 Minuten Tauchen im Strom
und bei bewegter See auf 14 Meter
Wassertiefe, 60 Minuten Tauchen im
Strom und bei bewegter See in 8
bis 10 Meter Wassertiefe und Aus
führung von Arbeiten unter Wasser.
Die vierte Hebung erfordert 45 Mi
nuten Tauchen unter gleichen Ver
hältnissen auf 20 bis 22 Meter Was
sertiefe. Die Taucher der in heimi
scheu Gewässern befindlichen Schiffe
müssen jedes Jahr eine dieser He
bungen an Bord des Tattcherfahrzett
ges bei einer der beiden Werftdivi
sionen unter Leitung des daselbst be-!
sinnlichen Lehrpersonals durchmachen,
fliarHrd) und «appoltswtlkr.
Eine der kleinen strategischen Bahnen
im Oberelsaß führt von Schlettstadt
boch in das Gebirge hinein nach Mar
kirch mit einerAbzweigung nachWeilex,
"'Z.
Markirch.
beides reizend inmitten hoher Berge
gelegene "Städtchen, von wo aus sich
die schönsten Ausflüge in die Waldes
Pracht des Wasgau machen lassen.
Auf der Fahrt nach Markirch kommen
wir an Kestenholz vorüber, wo im
Bauernkriege in einer entsetzlich blu
tigen Schlacht über 10,000 Bauern er
schlagen wurden.
Der Glanzpunkt dieser Gegend ist
die uralte Stadt Rappoltsweiler mit
ihren drei Burgruinen. Hier beginnt
auch die berühmteste Weingegend des
des Elsaß. Rappoltsweiler ist ein
Badeort, sein heilkräftiges Carolabad
wird von vielen Kranken,, namentlich
solchen, die mit Nieren- und Blasen
leiden behaftet sind, besucht. Hier
war früher das „Künigreich varender
Litte",
b.
h. der Pfeifer und Musi­
kanten der Vorzeit. An sie erinnern
noch die als „Pfeifertage" bekannten
Volksfeste, auf denen früher die Ge
schäfte des „Verbandes der fahren
den Leute" erledigt wurden. Diese
Volksfeste werden noch immer gefeiert,
Rappoltsweiler.
obschon der genannte Verband längst
aufgelöst worden ist.
Das Wahrzeichen der Stadt Rap
poltsweiler sind die drei Burgruinen
zu ihren Häupten: die herrliche St.
Hlrichsburg, der Höh Rappoltsstein
und der Giersberg.
.jf
Jobannes Scbcrr über die Eng
länder»
Es sei hier an ein Urteil über die
Engländer erinnert, das Johannes
Scherr im Jahre 1857 in seinem Ro
man „Michel, Geschichte eines Deut
schen unserer Zeit" fällte. Er schreibt:
„Wie bei den Franzosen die Eitel
tot, so entspringt bei den Engländern
der Hochmut aus ihrer Ignoranz.
Wie nach dem Glauben der Hindus
ihre heilige Stadt Benares, so liegt
nach dem Glauben John Bulls sein
I
Ostpreutzischer Landsturm überfällt russi
sche Ulanen.
Land um 80,000 oder gar um 300,
000 Stufen dem Himmel näher als
die übrigen Teile des Erdbodens.
Man würde aber irren, wollte man
annehmen, solcher Glaube sei eben
weiter nichts als die sixe Idee einer
insujarischen Bevölkerung. Es ist in
diesem Wahnsinn Methode, kauf
männifcher Kalkül. Da die Eng
länder die ganze Erde beschwindeln
und ausbeuten, zugleich aber auch ei
ne sehr fromme Nation sein wollen,
so sind sie auf das sinnreiche Aus
kunftsmittel verfallen, alle übrigen
Völker als untergeordnete Rassen, als
Göjim im althebräischen Sinne anzu
lehen, die von Gottes und Rechts
wegen der Beschwindelung und Aus
beutung durch das auserwählte Volk
Englands preisgegeben seien. Ein
grüngelber Faden von Heuchelei geht
durch das ganze englische Wesen, von
der kolossalen Leuckelei der enaliscke»
I
'.Verfassung an, unteren deren Schutz
etliche zwanzig Millionen Menschen
daheim, etliche hundert Millionen
in den Kolonien von etlichen tausend
Familien ausgebeutet werden, bis
herab zu der jämmerlichen Heuchelei,
welche vorgibt, die beiden größten
Dichter Englands, Shakespeare und
ByroN, seien mit der versauerten
Prüderie einer einfältigen Pensionats
Vorsteherin anzusehen. Wahrlich,
wir Deutsche haben unsere großen
Geister auch nicht auf Rosen gebettet,
aber doch wäre bei tins im 19. Jahr
hundert nicht mehr möglich gewesen,
was in England in dieser Richtung
geschah. Nie hat das stolze Albion
einen freiem Geist, ein edleres Ge
müt, ein liebevolleres Herz besessen,
als der arme Shelley war. Hnd
diesen Mann hat die grausame Gleis-^
nerei seiner Landsleute aufs brutal
ste angefeindet, im wörtlichen Sin
ne mit Faustschlägen mißhandelt,
verdammt, geächtet, in den Tod ge*
hetzt .. Ich bin überzeugt, das un
erbittlichste Mißtrauen gegen die vor
keiner Tjicke zurückschreckende englische
Selbstsucht wird mehr und mehr zumj
Katechismus eines Deutschen gehören
müssen, welcher sein Vaterland liebt
und nicht mehr jung genug ist, dgt
Köder liberaler englischer Zeitungs
Phrasen zu verschlucken.
Bekohlen eines Dampfers tot Hafen von
Tttngtau.
ftrottpriitz tßupprecbt
Ein vielfach verkannter Mann als
Schöpfer der Weltgeschichte.
Erst in diesen bewegten Tagen er
blickt man plötzlich einen Mann im
Brennpunkt öffentlicher Aufmerksam
ieit und Anerkennung, dem bisher
nur eine halb verschwiegene und ihrer
Begründung nicht ganz sichere Sym
pathie weniger gehörte.
Leise 'beginnt nun die Erinnerung
ein Bild nach dem anderen empor
zöheben, Bilder aus schlendernd ver
schwendeten Tagen im berückenden
Klima Münchens, aus denen man
sich in das Heute verbannt vorkommt,
wie auf einen fremden, eisenklirreti
den Stern.
Man entsinnt sich, wie man dem
Kronprinzen, einem großen Offizier
mit magerem Gesicht, unter den un
geheuren, feierlichen Pappeln der Leo
poldstraße zu begegnen gewöhnt war,:
wie er langsam, gedankenvoll, fast
selbstvergessen daherkam, die Hände
in den Taschen des bequemen, nicht
übermäßig eleganten Mantels, Ver
schlossenheit auf der hohen, schmalen
Stirn, auf den dünnen, vom eis
I Lippen, in den kühlen, hellen stum
grauen knappen Bart beschatteten
men Augen.
Die Zeitungen wußten nichts an
deres von ihm zu verraten, als daß
ct bald in dieser, bald in jener, bald
einer preußischen, bald wieder in
einer bayerischen Garnison eingetros
sen sei, seiner Pflicht als Inspektor
der vierten Armeeinspektion zu genü
gen. Hnd dennoch war deutlich zu
spüren, daß es falsch gewesen wäre,
in ihm nicht mehr als einen einsei
tigen soldatischen Eiferer sehen zu
wollen. Sein ebenso offener wie
scharfer Protest gegen zu weit gehen
dc Rüstungsforderungen des Flotten
Vereins
vor sieben Jahren,
1
die
einzi-
ge Gelegenheit, bei der er bisher in
die Öffentlichkeit trat, war niemals
zu vergessen. Außerdem aber traf
man nicht selten in den staatliHen
Sammlungen Dinge, die von ernent
empfindlichen^ und eigenwilligen Ge
schmack zeugten Kleinplastik etwa
bder exotische Geräte voll primitiven
und dennoch treffsicheren Reizes
1
als aus seinem Besitze stammend be
zeichnet.
Hnd weiter taucht jener Tag von
neuem empor noch ist seitdem nicht
ein Jahr vergangen an dem
Kronprinz Rupprecht zum erstenmal
diesen Titel trug und in vergoldeter,
nach allen Seiten durchsichtiger Ka-1
rosse durch die Spaliere Münchens!
einzog, vom brandenden Geläut der
Glocken, vom harten Hägelklang der
Trommeln umwogt. Da konnte man
es den breiten epaulettenbeschwerten
Schultern ansehen, man fühlte es im
unvergeßlichen Ausdruck, des mageren,
gebräunten Gesichts, daß eine keines
Wegs rastlose Befriedigung, eine miß
trauifche Fesselung in diesem Manne
lag, etwas wie Abneigung gegen Eh
ren, die keiner eigenen Tat entspran
gen.
Hnd die Erinnerung an einen an
deren Tag steigt auf, der weiter zu
rückliegt, tief in einem trüben Winter,
an dem die Kunde kam, daß seine
Gattin, die sanfte, rehäugige Prin
«ffm. hie angebetete Madonna des
Stets fehlte bisher der Öffentlich
keit für Kronprinz Rupprecht die
Formel: heute erst, wo "er uns
plötzlich wie von einem Blitz als sieg
reicher Heerführer, als ein Schöpfer
der Weltgeschichte gezeigt wird, ist
sie gesunden. Die Menge, die in dke
sen Augenblicken die blauweiß um
wimpelten Straßen und Plätze der
bayerischen Königsstadt erfüllt, sie
wird begreifen, daß die undurchsichti
ge Kargheit und Zurückhaltung sei
nes Wesens nichts anderes war, als
der Ernst und die kühle Ruhe des
Feldherrn, darin die weltlaute Tat
sich vorbereitete.
Die ffeftnng Verdun.
Ihre Geschichte und heutige strategi
sche Bedeutung.
Das zwischen den Höhen an der.
hier in fünf Arme geteilten Maas
eingebettete Verdun ist das alte Viro
dunum der Römer und gehörte unter
den Franken wie Totti zu Australien.
Historische Bedeutung gewann die
Stadt vor allem durch den berühm
ten, im August 1843 zwischen Kai
ser Lothar sowie seinen Brüdern
Ludwig dem Deutschen und Karl dem
Kahlen geschlossenen Vertrage von
Verdun, durch den das fränkische
Reich in drei Teile geteilt wurde
das mittlere Reich Lothars und das
est- und westfränkische, als welch letz
terett beiden Frankreich und Deutsch
land entstanden. Damals kam Ver
dun an Ostfranken und gehörte fort
an zum Deutschen Reiche. Als reichs-
freie Stadt in beständiger Fehde mit
Illustrierte Pariser Siegesdepesche: „Die
ersten FranAsen sind heute in Frank
fürt ct. M. eingerückt.
den Bischöfen' von Verdun, die das
Verduner Land gekauft hatten, ver
wickelt, riefen die. Bürger der drang
falterten Stadt im 16. Jahrhundert
Heinrich II. von Frankreich zu Hil
fe, toef zur Folge hatte, daß Ver
dun und sein Landkreis. 1552 von
A "5^-? XA inmiiiiiTiiiiiiiiiiiirr
rVHMiVuiTiY rtiTriViVrr Yt
Der Louvre in Paris.
bayerischen Volkes, in der Ferne, im
Süden gestorben sei. Da mischte
sich fühlbar etwas wie Groll gegen
den immer stummen und ernsten Gat
ten in die Trauer der Menge, als
cb es in seiner Macht gestänöen hat
te, den Tod von der Heiteren hin
wegzuscheuchen. Man deutete seine
Verschlossenheit in Gefühlsarmut um
und in Schroffheit. Erst als all
mählich bekannt wurde, in wie ein
ziger Sorgfalt er sich den Kindern
der Verstorbenen, den pagenhast schö
nett Knaben widmete, begann der
Irrtum zu weichen aber nur, um
anderen Erdichtungen Platz zu machen.
Palais bf Luxembourg in Paris.
Frankreich in Besitz genommen wurde,
um schließlich im Westfälischen Frie
den gleichzeitig mit Metz und Toul
in..aller Form tin Frankreich abge
treten zu werden,
Ihre hervorragende strategische Be-
beutung erhält die Festung Veröun
als Knotenpunkt der französischen
Ostbahn und Stützpunkt des Maas
Übergangs an der Ostseite der sckji^te
tigen Argonnenpässe und diese Be
deutung trat insbesondere in der Re-
volutionszeit bei dem Angriff der
Preußen 1792, namentlich aber 1870
hervor, wo die im Bastionsstil erbaute
und durch Flutgräben verstärkte Fe
stttttg erst nach achtwöchiger Belage
rung zur Hebergabe gezwungen wer
den konnte. Nach der Abtretung von
Ausmarsch mit den Bräuten
Metz erlangte Verdun für FranS-'
reich erhöhten Werl und wurde deM
entsprechend auch durch die Anläge
von elf Forts, von denen vier auf
dem linken und sieben auf dem rech
ten Maasufer liegen, in feinen Ver
teidigungsmitteln so wesentlich ver
stärkt, daß es heute als eine der stärk
stett Festungen Frankreichs gilt. Die
der Stadt in einem Hmkreise von 40
Kilometern
S
•V
'i?
I

I
vorgelagerten Werke
sichern die vorliegenden Höhenzüge»
während die auf dem rechten Maas
user angelegten Sperrforts speziell
dem Zweck gelten, die Verbindung,
mit dem verschanzten Lager von
Totti zu sichern. Im Westen der
Stadt erhebt sich die stark bastionier
ie Zitadelle über der Altstadt, die sich
mit ihren winkeligen Straßen am
linken Maasufer ausbaut. Freund
licher wirkt die von einer bastionier
ten Ringmauer mit nassem Grabeir
umgebene, mit hübschen Anlagen ver
sehene Neustadt am rechten Hser der
Maas. An monumentalen und ar
chitektonischen Bauten sind, neben den
alten Stadttoren und der aus dem
11. und 12. Jahrhundert stammen
den Kathedrale, das Stadthaus aus
dcm 17. Jahrhundert der moderne
Bischofspalast und die 25,000 Bän
de zählende Bibliothek anzuführen^
Auf der Place St. Croix steht die
Bronzestatue des hier geborenen Ge
nerals de (£hebert, die zusammen mit
dem Denkmal zur Erinnerung an die
Belagerung von 1870 den künstleri
schsten Monumentalschmuck der Stadt
bildet, die sich durch die Fabrikation
von Konfitüren, Drog6es und Li
kören besonderen Ruf in Frankreich
erworben hat und jetzt etwas über
21,000 Einwohner zählt.
"h
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