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New Ulm Post. [volume] (New-Ulm, Brown County, Minn.) 1864-1933, December 25, 1914, Image 3

Image and text provided by Minnesota Historical Society; Saint Paul, MN

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fco f04—Täglich, neue Linie 4:25 morg
Durchzug nach den Zwillingsstädten und
dem Osten.
No 22—Sonnt auögen.alte Linie. 6:25 morg
Macht Verbindung bei Kafota nach den
Zwillingsstädten und in Mankato
Juv.tion nach dem Osten
9io K14—Täglich, neue Linie 3:39 nachw
Durchzug nach den Zwillingsstädten und
dem Osten.
No 24—Täglich, alte Linie 3:41 nachm
No 14—Sonnt ausgen, neue Linie.6 ö5 abvs
Macht Verbindung in Mankato nach
Plätzen südlich auf der Omahabahn.
W
No R17—Täglich, neue Linie—1:30 nachtd
urchzug von den Zwlllingsstädten und
dem Osten.
Ro 13—Sonnt ausgen. alte Linie. 8:12 morg
Durchzug nach Tracy
No ^03—Täglich, neue Linie.... 1:39 mittags
Durchzug von den Zwillingsstädten uud
dem Osten.
No 23—Täglich, alte Linie... 1:35 mittag
No '27—Sonnt ausgen, attt ^iaie..8:50 abbs
Macht Verbindung in Kasora mit Zügen
von den Zwillingsstädten und in
Mankato Junction mit Zügen
pym Osten,
stundenvlan der Turnschule.
1. Knabenklasse, Alter 6-11 Jahre, Mittwoch
Nachmittag 4.30 bis 5.30, Samstag Mor-
Hvn 9.00 bis 10.15
Knabenklasse, Alter 11 -14Jahre, Montag
und Donnerstag Nachmittag 4.30 bts h.dO
Köglinge, Alter 14-17 Jahre, Montag Abend
7.30 vis 8.45, Freitag Abend 7.30 bis 8.a0
1. Mädchenklasse. Alter 6—11 Jahre. Diens.
tag Nachmittag 4.30 bis 5.30, Samstag
Morgen 10.15 bis 11.30
8. Mädchenklasse. Alter 11-15 We, Diens.
tag und Freitag Nachmittag 4.30 bis^5.30
Damvnt'.asie, Alter über 15 Jahre, Mittwoch
und Samstag Abend 7.30 bis 8.30
Damen- u. Frauenklasse, Donnerstag Abend
8.00 bis 9.00
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Aktive. Dienstag und Freitag Abend, 8.dü
his 9.45
Minneapolis and St. Louis
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New Ulm & St. Paul 5:15 morgens
Nach den Zwillingsüädten—1:38 nachm.
Lokaler Frachtzug 3:45 nachm.
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New Ulm & St. Paul 8:45 nachm.
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625F8t-Waahtngtan.
V. C-
Freudige1M»Mtrio
tilchc ÄunMilMigen
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^lilf
Nachrichteü spärliH.
Berlin, 19. Dez., drahtlos nach:
Sayville. Das amtliche Nemgkeits
bureau", hat "gestern. folgendes bekannt
gegeben:
w$)er
Besuch, den deutsche Kriegs-
schrffe neulich der englischen Küste
abstatteten und tta über die Russen
im Osten errungenen Sieg "'.geben
hier immer noch Veranlassung zu
neuen freudigen und patriotischen
Kundgebungen.
„Wenngleich die von dem Haupt
quartier ausgegebenen Berichte be
tresss der Einzelheiten dieses Sieges
sehr vorsichtig abgefaßt sind, so ist
man hier doch der festen Zuversicht,
daß die den Russen zugefügte Nie
derlage eine vernichtende ist. Nach
den bis jetzt gemeldeten Einzelheiten
kann man behaupten, daß der Sieg
Deutschland für lange Zeit gegen die
Gefahr eines Einfalls seitens der
Feinde geschützt hat. Die Oesterrei
cher scheinen ihre Arbeit ebenso
gründlich besorg: zu haben. Die
politische Wirkung d?s Sieges wird
mit Bezug auf solche Mächte, deren
Haltung von der Entwicklung des
Krieges abhängr, ebenfalls von Vor
teil sein.
„Während die gesamte hiesige
Presse geneigt ist, den Sieg des Feld
Marschalls von Hindenburg dahin zu
deuten, daß die Russen vollständig
vernichtet sind, fs schlägt der Mili
tärkritiker des Vorwärts", des Or
gans der Sozialdemokraten, bei Be
sprechung der Angelegenheit einen
gemäßigteren Ton an. In einem
in der gestrigen Ausgabe erschienenen
Artikel heißt es:
„Alles Gerede von einer vernich
tenden Niederlage der Russen ist vor
läufig eine unsinnige und irrefüh
rende Uebertreioung. Eine Armee
von einer Million, u?ie die russi
sche, die während der letzten vier
Wochen allerdings schwere Verluste
gehabt, die aber noch immer imstan
de gewesen ist, die Lücken mit Re
kruten auszufüllen, läßt sich unter
gegenwärtigen Umständen auf einer
Front von mehreren hundert Kilo
meiern nicht vernichten.
„Der Wiener Bericht deutet an,
daß die Russen in den Karpathen
immer noch in der Offensive
sind, sich aber an unteren Stellen
zurückziehen. Daß Feldmarschall v.
Hindenburg die ton ibm errungenen
Vorteile bis zum äußersten ausnut
zen wird, kann man zuversichtlicher
warten.
„Nach einer aus Genf eingetroffe
nen Spezialdepesche haben Vertreter
der verschiedenen Gruppen der egyp
tischen Nationalpartei Vertretern de:
italienischen Regierung mitgeteilt, daß
die Egypter bessere Nachbarn für
die Italiener sent würden als die
Briten. Berichte aus Neapel besa
gen, daß türkische Truppen nur fünf
zehn Meilen von dem Suez-Kana!
entfernt sind.
„Ein Spezialkomitee der konferva
tiven Partei in Rumänien hat be
schlossen, aufs nachdrücklichste zu
befürworten, daß Rumänien neutral
bleibe.
„Die Norddeutsche Allgemeine Zei
lung" sagt betreffs des französischen
Gelbbuches, das soeben hier eingetrof
fen ist, daß es Abschriften von Do^
kumenten enthält, dt? offenbar zu
dem Zweck ausgewählt und zugestutzt
worden sind, dm Bzweis dafür zu
liefern, daß Rußland den Krieg
nicht heraufbeschworen sondern daß
Deutschland dafür verantwortlich ist.
und um Deutschland und Oesterreich
zu entzweien und neutrale Staaten
vor allem Holland und Dänemark
gegen Deutschland aufzuhetzen.
„Man kann' üeftimmt behaupten,
daß der sogenannte offizielle deutsche
Bericht betreffs der Verstärkung der
deutschen Armee, den der französi
sche Kriegsminister angeblich im
März 1913 erhalten wben soll, eine
plumpe Erfindung ist."
Bei einem Feuer, das gestern
in Terre Haute, Ind., bedeutenden
Schaden anrichtete, wurden zwei Per
sonen getötet und etwa zwanzig'der
letzt.
In Dana. Indiana, wurden
ein Theater und ein Hotel durchs
Feuer-zerstörte SKiden $106.000.
Panzerzug mit Munition «nd
Lebensmitteln vetaden.^
Italien bleibt neutral.
Amsterdam, über London, 19.
Dez. Nach einem in der heutigen'
Attsgabr der Bitdippstei 'Zeitung
„Pesti Naplö" oiroffntlrchten Berichs
wurde gestern russischer Panzer
zug, der mit Munition "und angeb
lich mit Lebensmitteln geladen, von
Lemberg nach denKarpathen unterwegs
war, in die Lust gesprengt. Nach der in
der Depesche angegebnen Route
„Lemberg nach Den Karpathen" scheint
es, daß der Zug von den Russen ab
geschickt worden ist, seit einiger
Zeit Lemberg besetzt h.iben. Wenn
dieser Bericht aus Wahrheit beruht,
beweist er über jeden Zweifel, daß
die Kommunikatwnslir ie der russi
schen Streitkräfte, die in den Kar
pathen operieren, erfolgreich ange
griffen worden ist.
Rom, 19. Dez. Nachdem bei
italienische Sem', gestern einstimmig
einen Beschluß angekommen hatte,
demzufolge Italien tu klärt, daß es
unter allen Umständen neutral blei
ben will, vertagte er sich. Premier
minister ©alanoia hielt eine Rede,
in der er sagte, er hoffe, daß das
Jahr 1915 Frieden bringen werde,
ebenso wie das Jahr 3.815 nach dem
napoleonischen Krieg? Frieden ge
bracht habe. Des weiteren verlieh
er der Hoffnung Ausdruck, daßJta
lien nach dem Friedensschluß sich
noch größer und ruhmreicher gestal
ten werde. Mit großem Nachdruck
betonte er, daß alle Gerüchte von
einer Mobilisierung dcr italienischen
Armee erfunden sind.
Nur ruyig warten.
Entwicklung der Lage wird noch
einige Tage dauern.
Angeblich viele Gefangene.
Berlin, über Haag und London,
19. Dez. Berlin feien immer noch
den aus Polen verichttten Sieg aber
das Publikum scheint ein wenig ent
täuscht zu sein, weil die offiziellen
Kriegsberichte so kurz gehalten sind.
Einzelheiten übe? den Sieg sind nicht
erhältlich. Die Zeitungen weisen
darauf hin, daß es mehrere Tage
dauern wird, bis die gegenwärtige
Entwicklung der Lage in der östlichen
Kriegsarena das Stadium erreiche
wird, in dem die Netto-Resultate
wenigstens annähernd festgestellt wer
den können.
In der Zwischenzeit sind verschie
dene Gerüchte im Umlauf, denen
zufolge die Deutschen eine ganz un
gewöhnlich groß? Anzahl von Ge
sangenen gemacht habpn.
Rudolph von Valentini, der Ches
des Geheimen Zivilkabinett des Kai
fers, hat heute auf ein: von der ost
preußifchen Synrde an den Kaiser
gerichtete Depesche folgendes geant
wortet:
„Seine Majestät vertraut fest dar
auf, daß der unbeugsame Wille des
deutschen Volks, zu siegen mit Got
tes Hilfe das Vaterland durch die
gegenwärtigen Stunden der Prüfung
einer glücklicheren Zukunft entgegen
führen werde.
„Auf kaiserlichen Befehl
gezeichne*
In den fäbeihyften Ringen, welche
ljetzt Euwpa^ Böden in bisher nie ge*
•o*.. kämpfen zwei um
ldm?
Mt. und Völker einen-
WnschenHMichen Lebenswandel,
führen, daß sie* bewußten oder nichtbe
wußten Aktionen und.Verhältnissen ihr
Leben' verdanken,' ihren Platz än der
Sonne habendum ^später einmal vom
Erdboden zu verschwinden.
Aus beidm S.eiten steht nun eine
Großmacht die sich im Kanonendonner
das „to be or not to be" vor Augen halten
muß V- -'v.
Die geschichtliche Entwicklung der
österr.-ungar. Monarchie hängt mit der
Geschichte der letzten neun Jahrhunderte
Europas eng zusammen. Unter de.r
größten Hapsburger,Karl 5. und seinem
Sohne Maximilian 1., herrschte das
Scepter dieser Familie über einem
Die Monarchie vereinigt in sich die
Spitzen so vieler Rassenzungen, läßt
eine Abgrenzung nach den verschiedenen
Rassen und Sprachen nur in einer Ein
teilung in Sektaren durch. Hier nun
wollen verschiedene Staaten Keile, op
portun oder nicht,eintreiben und diese
als Promontore ihrer Größenwahiyiolitik
bilden lassen. Ein österr. Diplomat
der ehemalige Botschafter in Rom,
I Graf Lützov hat einaml gesagt, daß
wenn Oesterreich nicht bestehen würde
so müßte man es schaffen, da daß
sektarsörmige Gebilde des österr.-ungr.
Wir leben
Valentini."
I Aeroplan gestrandet.
Deutscher Offizier uno Soldat in
Danemark veryafter.
I London, 19. ,^.'ez. ^ach einer aus
Kopenhagen bei der hiesigen „Ex
change Telegraph Co." eingegange
nen Depesche ist ein deutscher Aero
bian in der Nähe der dänischen In
sel Fano in der Nordsee, in der Nä
he der westlichen Küste von Jiitland,
gestrandet. In oem Acroplan befan
den sich em Offizier tmd ein Sol
dat. Sie wurden verhaftet und wer
den in Dänemark bis zum Schluß
des Krieges interniert werden.
Gegen das Völkerrecht.
Franzosen werfen Bomben in unbc
festigte deutsche Ortschaften.
London, 19. Dez. Eine von Ber
lin eingelaufene Depesche' meldet, daß
französische Militärflieger Bomben in
Rieding und Heining, zwei Dörsei
im deutschen Elsaß, fallen ließen.
Zwei Soldaten wurden getötet und
ein Dienstmädchen schwer verletzt.
Auch wird gemeldet, daß in Saar
burg eine Perfpft durch französische
Bomben gelötet ioutbc Die-gena^nV
ten Orte firtd: alle' unbesMat.
ja
Weltreiche in welchem die Sonne nie-! Resolution.^ Als endlich die Abstim
mals unterging, das damals entstände-1
ner AEJOU '„Austria Erit In Orbe
Ultima" ist seit her ein geflügeltes Wort.
Nach diesen beiden größten Fürsten
reduzierten sich die Habsburgischen Län
der in sehr bewegten Jahrhunderten:
auf einen einzelnen großen gegenwärtigen
Block im Herzen Europas, der jetzigen
Oesterreich-Ungarischen Monarchie. In
nerhalb dieser Grenzen leben und blühen
dreizehn Nationen heterogener Rassen
die sich manches Mal einander fragen
werden, was sie zusammen gebracht hat.
Gewiß nichts Anderes als der Zwang
von Jahrhunderten.
Sprachenterritoriums ein konstanter
Grund zur Bekämpfung unter den einzel
nen Rassen bei den gegebenen poten
zierten Nationalismus unseres Jahr-.
Hunderts bilden würde.
I
in einer Zeit in welcher
man ein vollwertiger Arensch nur in
seinem eigenen Lande und nur unter
seinem Volke ist, während man im Aus
lande ipso facto zu einem inserieren
I Menschengeschöpse herabsinkt. Genaue
Kenner der heutigen Verhältnisse in
England und Frankreich werden finden, I
daß trotz der rührenden Entente zwischen
diesen beiden Ländern eine nngeheurige
Antipathie zwischen den beiden Rassen
herrscht. Tommy Atkins betrachtet und
lernt dies schon in der Schule Jacques
Bonhomme als einen unsympathischen
Schmierfink, während der Letztere ein
Engländer, der ja nicht, die Bildung,
Geistesgewandheit und intellectuelle Rou- S
tine des Franzosen hat, einen hochnäsigen
Dummkopf sieht. Während des Boxer
krieges in China sendete jede Großmacht:
ihre Detachements nach Peking um im
verbrüderten Ringen die Revolte zu be
kämpfen. Es war ein tägliches Ereig-1
nis, daß die Franzosen die Briten mit!
dem Worte Kulis verhöhnten, worauf
dann fest ans einander geschossen wurde.
Es ist dies eines der vielen Beispiele für
den in Europa herrschenden Rassenhasses
der übrigens dem Amerikaner als „Out-1
fiber" Europas gänzlich unbekannt ist.
Es ist dieser Haß der Haupttrieb um
jetzigen Kriege gewesen, es war dieser I
das Kesselfeuer mit dem die russische^
Politik ihn trotz seiner Zwecklosigkeit
populär gemacht hat. Rußland hat es
diesmal auf die vollständige Vernichtung
der österr.-ungar. Monarchie abgesehen
und wird nicht eher ruhen wollen als bis
es dieses Reich völlig zermalmt hat ober
selbst durch die zahlreichen Hiebe ge
schwächt einen ihm unerquicklichen Frie
I den annehmen muß. Es ist diese
Sentimentalität selbst in der russischen
I Kriegsführung zu erblicken. Rußland
läßt sich lieber von Deutschland dreimal
I vernichten bevor es von Oecherreich ein
mal Haue bekommt und wirft sich immer
I wieder mit einer ungeheuren Ueber
macht auf den habsburgischen Gegner um
hier die Oberhand zu beHalter. Wir
I wissen aber, daß selbst diese Strategie
Rußland nicht vor Niederlagen ge
schützt hat was die Schlachten von
Krasnik beweisen, während die öfter.
ungar. Truppen bisher nicht eine Nie
derlage, nicht einmal ein Zurückwerfen
zu erleiden hatten, und ihr zweimaliges
Zurückgehen nur aus rein strategischen
Gründen ohne Flintenschuß vorgenom
men worden war. Die Armee Oester
reichs hat sich in diesem Kriege den
Deutschen als vollkommen ebenbürtig
erwiesen, was dem Ausland im allge
meinen sehr unerwartet kam und nur von
wenigen Kennern geahnt wurde. Die
Armee Oesterreich-Ungarns ist mit der
deutschen, nach welchem Schema sie ge
baut ist, die beste Europas, und mit
einer gräßlichen Naivität und echt
mnskovitischer Grausamkeit hat der
russische Kriegsminister seinen Respect
vor den österreichischen Generalen ge
zollt als er auf den Kopf des k. u. k.
Generals Victor Dankleine Summe von
80,000 Rubel festsetzte. Man kann ja
nicht behaupten, daß diese Art der
Kriegsführung sehr chevaleresk ist doch
liegt es eben imCharakter desMuskoviten
eine „Schweinerei" hie und da zu begehen.
Oesterreich ist sich nun wohl bewußt,
daß der Kampf gegen Pnß land, ein
Duell'auf Tod und? Leben ist n)' stüd zül
vo^rrliMchem
OäMchufWessen werden will. W
MtWliM ^Prohibition im
hause abgelehnt.
Unter»
Die Hobsön Resolution, ein Ver
fassungs-Amendement für nationale
Prohibition, das den Staatslegisla
turra:
übermittelt werden sollte, wür
de Dienstag abend im Abgeordneten
hause mit 197 gegen 189 Stimmen
verworfen. Eine Zweidrittel-Mehr
heU, war zur Annahme der Resolution
erforderlich.
Die Parteigrenzen hatten sich gänzlich
verschoben. Der demokratische Führer
Underwood und der republikanische
Führer Mann kämpften Schulter an
Schulter an der Spitze der Gegner dieser
mung erfolgte, waren unter den 197
Abgeordneten gegen die Resolution, 114
Demokraten, 68 Republikaner, Ii Fort
schrittler und 4 unabhängige Repub
likaner.
Die Prohibitionsführer sind trotz
dem äußerst optimistisch und erklären,
daß sie mit ihren Stimmen vollkom
men zufrieden seien. Sie hätten eine
Zweidrittel-Mehrheit auch garnicht er
wartet.
Es war Dienstag abend noch nicht
sicher, ob eine ähnliche Resolution im
Senat noch in dieser Session zur Ab
stimmung gelange.
Die Verwaltung ist hingegen der
Ueberzeugung, daß eine Abstimmung
nach dieser Entscheidung des Abge
ordnetenhauses nicht im Senat zu er
wirten ist.
Das Wohnhaus von Caspar
Green in der Nähe von Morgan wurde
Donnerstagmorgen durch Feuer zerstört.
Man glaubt, daß das Feuer durch die
Explosion angesammelter Gase im Lust
Heizapparat entstanden sei. Die Fami
lie konnte sich nur mit großer Müde
retten.
ALCOHOL 3 PER CENT
INFANTS /CHILDREN
JUx-Senna
JiuseSetd
JJ DOSES
-35^ENTS
Genaue Copie des Umschlags.
Dehnte, Georg Wilhelm Otto, geb. 9.
August 1893 in Wilster, Regierungs
bezirk Atlona. Zuletzt im Bethel
Hotel, St. Paul, wohnhaft.
Esperstedt, Bernhard, Dachdecker, geb.
12. Februar 1863 in Frfurt.
Esperstedt, Wilhelm, Bäcker, geb. 28.
März.186S in Erfurt. r/
Kohl, Karl Christian Emil, Schlosser,
geb. 18. Juli Ml in EbeMörf, im
Herbst 1883 von dort nach Amenka
ausgewandert.^. .. .. 7
Koops, genannt Menck, Carl Theodor
Friedrichs geb.' 18. Januar 1855 zu
Hamburg, 1893 nach New Aork aus
gewandert.
Müller, Franz, Maler und Tapezierer,
geb. 19. Juli 1852 in Berlin, 1892
in Chicago wohnhaft gewesen.
Voigt, Herman Albert, $pe$). 22. März
1890 in Äreiz, am 8. August d. I.
in St. Paul.
FLORIDA
CASTORIA
für Säuglinge nnd Kinder,
Sorte, Die Ihr Immer
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Trägt die
Unterschrift
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Chicago and North
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5
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Gebrauch
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Backtag Sorgen
Wenn Ihr das reine und gesunde Produkt
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verfehlen gute Resultate zu erzielen «nd zwar
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