OCR Interpretation


Der Vaterlandsfreund und Geist der Zeit. [volume] (Canton, Stark County, Ohio) 1837-1845, November 24, 1837, Image 1

Image and text provided by Ohio History Connection, Columbus, OH

Persistent link: https://chroniclingamerica.loc.gov/lccn/sn85025661/1837-11-24/ed-1/seq-1/

What is OCR?


Thumbnail for

k
*C*7H
äM LH
Sft'v Jahrgang.^
1 e V a e a u s e u u
Diib Geist der Z e i t", erscheint regel
mäßig jeden Freytag Morgen.
2. Der Subscriptions Preis ist E i u
K a e und 50 Cents, in Voransbe
Zahlung, oder 2 Thaler, falls die Zei
tung nicht innerhalb dem Jahre bezahlt wird.
3. Die Versendung geschieht auf Kosten
VerUnterschreiber, und Briefe an die 57crans
Heber müßen postfrey eingesandt werden.
4. Anzeigen werden dreymal das Viereck
fi'tr Einen Thaler eingerückt müßen
aber sogleich baar bezahlt werden, wo man
nicht auf sonstige Art in Rechnung steht.
Durch Privathandel
zu verkaufen.
Die Unterschriebenen sinv gesonnen, ihr
vachbeschriebenes Land, gelegen in Wayne
Taunschip, Tuscarawas Cauntv, Ohio, et
nut i Meile von den Falls der Zuckncrick u.
6 Meilen von der Stadt Bethlehem, durch
Privathandel zn vekaufen, entweder im
Ganzen oder theilweiS, wie es sich für Kau
fer schicken mag. Dasselbe enthält etwas
öder
SÖ5 Acker,
wovon etwa 100 Acker geklart, und prächti
g-s, ebenes Früchtland sind. Der übrige
Thnl ist Holzland. Die Verbesserungen
Gestehen aus
einem guten Wohnhaufe, mit
^^Meinem Vrnnnen nahe der Thür,
Scheiter, Stall, Wagenschapp
zc. und einem jungen Baumgarten» Das ge
klärte Land befindet sich unter guten neuen
Fensen, und die Staatsstraße von Schanes
Dille nach
läuft
durch dasselbe.
Die Bedingungen kann man erfahren und
das Land in Augenschein nehmen, wenn man
sich Hey den unterschriebenen Eignern auf
dem Platze selbst erkundigt.
o s e i n e i u u
o s e e e
November 17. 185?. 4trq.
tft. B.---Ungefähre Auskunft über die
Verkaufs-Bedingungen obigen Landgutes
kann auch in der Druckeicy dieses Blattes
««heilt werden.
W a u n
mein Sohn GeorgMerkel wi
derspenstiger und ungesetzmaßiger
Weise mein Haus verlassen hat, so warne
ich hiermit Jederman, meinen besagten
Evhn Georg Me'kel irgend etwas auf mei
nen Namen zu borgen oder lehnen, indem
ich.feinen Anspruch, der seinetwegen an mich
gemacht werden möchte, bezahle oder befrie
digen werde. Ferner nehme sich Jederman
in Acht, meinen besagten Sobn G. M. Ar
deit oder Beschäftigung zu geben, indem, da
derselbe noch minderjährig ist, seine Albeit
over der Preis mir gesetzlich zukömmt, oder
demselben Hufe nth alt zu Heben, unter Ge
fahr, den Strafen der Gesetze ausgesetzt zn
s y n e e e k e
Keppler mid .Caprano,
No. 4.'City Buildings,
S e v n v 10
Halten beständig ein großes und wohl af
sortirteö Lager von folgenden Ariirelen
welche sie zu den billigsten NeiuPorker Prä
sc» verlaufen,
A e S o e n
Birgmier manufakturirten Taback von den
beliebtesten Brands fein geschnittenen Kau
taback fNew-Pork fine cut] teutschen und
amerikanischen Rauch- und Schnnpflaback
Havanna und amerikanische Ci^arren von
Bist lQualität, Schnupftabackdoftn,Pfeifen
und sonstige Artikel zu dem Tadackshandel
gehörig.
K e e u n a a n a s i n I
porters von teutfchem Rauchtaback u. Ha
vanna Cigaren, haben die Agentschaft fin
einige Vilginier Tabacks Manufactur-n, u,
sind im Stande, Stohrhalter mit jet er Quan
titat von obigen Artikeln zu vesehen.
Julius Seiserheld,
A a n t,
in der Stadt Warren, Trumbull Co., O.
Zeigt hiermit an, daß so eben in seiner
Groc.-ly, in der Main-Straße erfaßter Ekadl
Marren eine dedeutende Quantität
Frische Auster«
^n?elangt sind, die er im Kleinen u. Groden
zu billigen baargeld Preisen anbietet. Fer
riet halt er beste Zigarren und alle in bit
Groceiy-Lmie schlagende Artik zum Ver
fAuf. Matten, O. Nov, 17. 1887.18 4m.
Stattet hiermit semen Freunden und ei.
nem geehrten Publikum überhaupt, seinen
verbindlichsten Dank ab, für das geneigt
Zutrauen, welches ihm seit seiner 18jahrigei
medicinischen Prärie in Canton geschenkt
wurde.
Er ist ferner zu jeder Zeit bereit, allen An
sprüchen in der
Medicin, Wund-Arzney,Kunst und
als Geburtshelfer
Genüge zu leisten.
Seine Office ist jn der Deutschen Apotheke
nordöstlichen Ecke der Tuscarawas und
Markt-Straßen. Canton, ^ov. 17. 1
887.
Columbus, Nov. 1. 18-17,
Spermacetti Oel,
von vorzüglicher Güte, wie auch Baumoel
bester Art ,• fernerHonck's berühmtes Pana
cea, so eben erhalten und zum Verkauf in der
deutschen Apctheke des
Srher? uns mvusst.
@n*.|t ist Daö Vvbcn—heiter die Kunst."
Beschluß dev
Bruchstücke aus dem poetischen Gemälde:
Die Schöpfung.
(Von Peter Kaufmann.)
Die Schöpfung des Menschen.
O Muse, die heilig, die himmlisch und hehr
Einst Milton und Klopstock begeistert.
Dich bitt ich zu lenken die schwankende Fähr/
Damit nicht der Strom mich bemeistert
Uud wenn mir'6 au dichtrischer Glut gebricht,
So stärke mich kräftig Dein himmlisches Licht.
Uud rastlos und irrend durchtobte dieWelt
er Thiere unendliche Menge—
Denn da, wo die Ordnung, die Heilige, fehlt.
Da herrschet Gewalt uud Gedränge
Da tönet vom Schöpfer es lieblich u. mild
Laßt schaffen uns Menschen, uns ähnlich
ein Bild!"
Es ordne gewaltig mit Kraft u. mit Muth
Sein Tüille die Länder der Erde—
Beherrsch' dasGeflügel, beherrsche dieFluth,
Den Hund wie die flockigte Heerde
Er breche durch brausende Wogen sichBahn—
Die Erd' sey, der Lustkreis, ihm unterthan."
Und siehe, da bildet aus irdischem Kloß
Den Körper des Menschen so prächtig
Der Schöpfer, und haucht in den sterblichen
Sproß
Ein Wesen, so kraftvoll, so mächtig.
V V I I V
Den Menschen allein schuf Gott sich zum
Bild!"
yy ... .rt
Ein Ähnliches war nicht im ganzen Gcfild:— ^och fruchtlos verschwendet er Wunsch uud
Pracht.
Hier wiegte vertraulich der zottige Leu
Das Län^mchcn in spielenden Klaneu
Dort gras'ten die Rinder im sonnigtcnMay
Es prangte der Gold schweif der Pfauen,
Und silbern durchrieselt mit sanftem A ch!
Die Blumen-Gesilde der klare
Und prängend dort unter der goldenen Last,
Lom Segen des Himmels bogen/
und Geist der Zeit.
^~'V/ Dein Saterland?—Daß Dir bey seines Namens Schall—Das Herz nicht höher schlägt?'
Freytag, den November, 18
Entsinken die Früchte dem schwankenden Ast
Zu Füßen für de n sie erzogen.
Und Neugier machet dem prüfende» Mund
Des Apfels, der Birne Wohlgeschmack kund.
Und prachtvoll erscheinen die Tulpe, die
Nos,'
Das Veilchen, den menschlichen Blicken—
Da bückt er, gereizt von dem duftende»
Schoos,
Dies Schöne sich näher zn rücken—
Und lieblich entsteiget Kelches Kluft,
Den Menschen erstaunend, der Nektar-Duft.
Und horch! was ertönt dort im blühenden
Hain
So schmelzend lieblichen Weisen?
Es schallen die Hymnen der Vögelein,
Den Schöpfer der Welten zu preisen—
Und prachtvoll klingt die das fröhliche Chor
Begeisternde Freude ins horchende Ohr.
Und staunend und sinnend betrachtet die
Welt
Der Mensch, und sich selbsten darinnen.
Und forschend durchschaut er dasSternenzelt,
Kaum wagt er zu trauen den Sinnen.
Doch endlich verscheucht deu zweifelndenBlick
Die Freude "zu sey des LebensGlück!
Umringet vonNäthseln tt. Wuuderu
umher
Sucht stets er die wirkende Quelle
Denn dazu ward ihm dieVernuuft, aufdaß er
Das Dunkle leuchtend erhelle.
Und freudig durchglüh'n die denkende Brust
Gefühle des Lebens, der Kraft und Lust.
Da treten, vom Winke des Schöpfers
gesandt.
Die Thiere in Haufen und Schaaren
Zum Menschen, und Wildheit und Gierde
entschwand
Als sie ihn erblickten, und waren
Vom würgenden Tiger zum sanften Lamm,
Geduldig Alle, und fromm und zahm.
Und der Mensch durcheilet mit prüfen
dem Blick
Die Haufechmtd Schaaren die kamen.
Und gab dann nach Sitten, Gestalt und
-r.' SYDl'l
Geschick,
Den Thieren bezeichnende Namen
Denn er war vom obersten Herrn der Welt
Zum Herrn der ganzen Erde bestellt.
Vom Elephant, Nashorn, Hyäne it. Bär,
Vom Panther zum schmeichelnden Hunde,
Vom Fuchse, der schleichend und listig umher
Durchwandert die nächtliche Stunde,
Erhielten sie all—bis zur kleinen Maus
Vom Mönschen zum Willkomm' den Na
menstraus.
Und mächtig erweitert dem Menschen die
Brust
Der Freude gewaltiges Entzücken,
Und tief in des Glückes unendlicher Lust
Möcht' Alles er um sich beglücke«
Denn Liebe uud Freude verebten das Herz,
Und Freundschaft heilt Wunden und scheucht
den Schmerz.
lind es spähet des Menschen scharf prü
feuder Blick
Der Wesen empfindende Spuren,
Damit er das tiefe empfüdende Glück,
Verdopple auf fruchtbaren Fluren
v
Müh,
Uud nirgends gewahrt er Sympathie.
Und fpirtend begrügen im hüpfendeü T.'»z freiten im Herzen verzehrende Gluth
tu Mensche» als Herrscher tic Thiere- U»d Sehnsucht de trauernten Dchwmgen
Den Menschen als Herrscher die Thiere
Und eben jetzt öffnet mit purpumem Glanz
Aurora die goldene Thüre—
Und zaubrisch ergreift mit siegender Macht
Den Menschen der Schöpfung unendliche
Stets freudig zu kämpfen zu ringen
Bis endlich, fast bis zu Thränen erweicht,
Ihn tröstend eilt sanfter Schlummer be
schleicht.
Und schlummernd^ entlastet vom drücken
den Schmerz
Sinkt sanft er auf^s Blumcnbett nieder.
Frey walltet ftinGeist jetzt schon hiüielwärts/
Und Schlaf stärkt die ruhenden Glieder—
Und zärtlich ertönet der sanfte Schall
Des klagenden Liedes der Nachtigall.
Und duftendeBlüthen entsinken dem Baum,
Hold murmelt des Gießbaches Welle
Da sinket dem Menschen der stärkende Muth gtschehen seyn) wenn wir nicht die
... iVftriftfii-fi«» SV?rtfrt» ttia fiA -TN
Und lieblich entsteiget dem Herzen ein Traum,
Entsproßeu aus himmlischer Quelle.
Den Menschen ergreifet mit Zlllgewalt
Des Traumbilds himmlische Göttergestalt.
Denn siehe, es träumt ihm: mit füh
lendem Hci-j
Entsteige—gerufen von oben—
EinWefen so lieblich, daß sehnender Schmerz
Und Seufzer die Brust ihm erhoben.
Gebildet von mächtiger Götterhand—
Von Allem nur i am nächsten verwandt.
Und lächelnd erwacht er: doch welch eilt
Gefühl
Durchzucket, wie sprühende Blitze,
Die Seele des Menschen mit holdemGefuhl,
Als nahe, auf rosigem Sitze,
"Mrt Unschuld u. göttlichemGlanz geschmückt
Das schönste der Wesen er vor sicherblickt."
Da stand sie, wie Rosen die Wangen, der
Mund,
Das Auge voll leuchtender Liebe,
Die Zähne wie Perlen, der Bnsen so rund—
Verkünden die keusch'steu der Triebe.
Da wankt er, zu saßen das liebliche Bild—
Doch flüchtig entschwand sie, wie schüchter
nes Wild.
Uud blitzschnell ereilet sein seh nichter Fuß
Der Liebe hell leuchtende Spuren—
Und schüchtern entbietet er sanft den
Gruß:
Willkommen, Du Köu'gin der Fluren!
Was fliehest Du, Holde, dies liebende Herz
Das Dein lang schon harret mit sehnendem
Schmerz?"
Und traulich begegnet ihr himmlischerBlick
Dem Seinen, und lieblich ertönen
Die rosigten Lippen: 2a, Du wirst das
Glück
Des Seym) mir, ich fühl' es, verschönen
Auch mir tönt es lispelnd im Herzensgrund:
Uus knüpf' an einander der heiligste Bund."
Und glühend umfaßt er die glühende
Braut
Mit tiefer unendlicher Milde
Denn sie, ihm vom heiligsten Priestcv getraut.
War hold, wie des Aethers Gebilde,
Da säuselt es sauft vom Sternenzelt
Merkwürdige Erhaltung eines
Kindes.
Mehrere Caunties von Ohio, haben hier
und dort noch unangebante Gegenden, wo
oft in einer Ausdehnung von mehreren Mei
len die A# des Holzmannes noch mcht die
Spnren der Civilisation hervorgerufen, son
dern der Urwald noch ganz in erhabener
Stille zu dem Gemüthe des Menschen spricht,
und diese Stille nur du^ch die znweiligeu
Leute und das vorbeieilcnde Geräusch wilder
Thiere gestört wird. Ein solcher Strich be
findet sich auch noch im westlichen uud süd
westlichen Theile von »Loraiu Cannty, uud
diese Gegend war vor einigen Monaten der
keine Anzeige in öffentlichen Blättern gesche,
hcn, so finden wir es zweckmäßig, zumal da
dieses Beyspiel. zugleich Leuten die in der,
gleichen Umgebungen wohnen als Warnung
dienen kann, es hiermit znr öffentlichen
Knude zu bringen.. Es würde dies schon
Mristliche Notiz, die wir bep einer Dnrchrei
w iener Nachbarschaft, von den gleitenden
Thatsachen, kurz nach Ereignisse, aufuehmeu,
verlegt gehabt hätte».
Nicht weit vyn der Stelle wo die Caunties
Wayne, Medina uud Loraiu an eiuauder
Kränzen, in Homer Tauuschip, letztheuanten
Eautttys, wohnt ein Mann Namens Albert,
von dessen Kindern ein achtjähriges Söhn«
chen am Donnerstag, dey 10ten verwicheueu
Augusts, etwa um 3 Uhr Nachmittags, tu
Begleitung eines kleinen Hündchens, sich
vom elterliche» Hause entfernte, um, wie
man glaubte,zu feinem Vater zu gehe», der
^Nummer
nicht weit vom Hause, in einer seiner Klar
ungen, arbeitete, Da aber der Vqter Abends
nach Hanse kam, ohne etwas von dem Kin
de gesehen zu haben, und dieses selbst, aus
blieb, so wurden die Leute unruhig, uny
fiengen schon Abends an nach demselben zu
suchen fanden jedoch keine Spur. Ms
nächsten Morgen die Sache ruchtbar ward,
ließen die Leute in her Umgegend ihrx Ar
beiten liegen, und machten sich in Masse zur
Durchsuchung des benachbarten Gehölzes
anf, fänden jedoch immer noch nicht die QCf
nugste Spur. Die Zahl der Sucher verf
mehrte sich von Tag zu Tag bis die Zahl sich
zu tausend bis zwölfhuudert Menschen beließ
von denen eine Menge ans einer Entfernung
von 12bis 14 Meilen mi.t löblichem .Eifer
hxrbeygeströmt war, und.-das. ^ganzp Corp§
sich unter regelmäßige Anführer, und gere
gelter Vertheilung des gesammten Grundes
orgauisirt hatte. Als mau jedoch 3 bis 4
Tage vergeblich alle 2lustrengungen gemaä
hatte, ohne auch nur das leiseste Zeichen tiev
dem Kinde zu entdecken, erhob sich dumpf
murmelnd unter einem Theile der.Nachsucl
er ein grausamer Verdacht qegcn. den Vaii
des Kindes, der in schmerzhaftem Hinbriu
ten über seinen Verlust, vielleicht nicht gerv.
de iu der besten .Gemüthsverfassung war,
dem giftigen Argwohn auf die beste Weift z.i
begegnen. Die Mutter des Knaben, war
während dieser ganzen Zeit herzenskrank it.
iu einer Gemittbslage, die sast an Wahusiu^
gränzte, und die sich eher denken uud ähu?-j
als beschreibe!! läßt. Der fünfte Tag, dco
Suchens war als der letzte bestimmtem
Falle man keine Spnr entdecken würde, uud
dann sollte eine strenge Untersuchung ihm:
Anfang nehmen, ob man nicht Spuren einer
verübte» Gewalt- und Grenelthat ausfindi
machen könne. Allein dieser entschied—sc
wohl für den unschuldig beargwöhnte». Va„:
fer, als auch für das verlorne Kind. Mon
gens kam nämlich das j^üiidchcit znnt Haufe
zurück, (jedoch ohue das Kind,) und war
beyuahe zu Tode gehungert. Von welche
Richtung Herdas treue Thier gclommcn^
konnte nicht ansgemittelt werde», und dieiu
te daher auch zu keinem weitern Leitfadens
Aber der Glaube ward doch nun wieder neu
und allgemein, daß das Kind wirklich int
Gehölze verloren gegangen, wenn auch gleich
der ausgehungerte Zustand des Hutideö we
nig Hoffnung für das Leben des Kindes
selbst übrig lieg. Die Nachsuchung ward
daher diesen Tag mit großem Fleiß^ uud
strenger Aufmerksamkeii fortgesetzt, und der
Erfolg war, daß man gegen Abeifd, an ei
nem Snmpfe (oder Schwämme) die ersteiwd
unverkennbare Spur von den Fußtapfen
des Kindes fand bis tief in die Nacht ward
das menschenfreundliche Werk fortgeseht) oh
ne jedoch etwas mehr als die erst benannte
Spur zu entdecken. Der nächste Tag vcr
gieng abermals, ohne für die gemachten An
strengungen ein glückliches Resultat zu lie
fern. Erst am siebenten Tage, gegen Soivx
nennntergang, nachdem das ganze Gedieh
die Kreuz und die Qncr durchstrichen, pnd
große menschenfreundliche Anstrengung der
suchenden Volksmenge belohnt. Man fanh.
daö Kind—es war noch am Leben sitzend
unter einem Baume. In d?r Hand hatte es*
den Rest einer Wurzel, Indian Tu miß jc*.
imir.it, und dem Anscheine nach sichten es
«och munter, obgleich fast zum Geripp abge»
zehrt. Die Gefühle.derEltern vermag Uiil
Sprache anzudcitten. Die Mutter sank ohy
mächtig zu Boden als sie ihren verlorneu
i^p^
nun wiedergefundenen Liebling an das Herz
zu drücke» versuchte. Auf der Stelle über-'
nahmen zwey gute Aerzte die Behandlung'
teS Kindes. Das that auch Noch deiu
seine Eingeweide waren durch übermäßiges'
Hungern und den GeuuK .uuzweckmäAigdr
Stoffe, (er^enoß ans Hunger, wie ausge-'
fuudeuward, Blätter, Kräuter, Wurzeln und!
sogar Grund,) so Zusammengeschnürt, dag
erst am dt i ten Tage ein Durchbrnch bewirkt
wcvdfil fviiutv-, und erst noch

Bethlehem
Sussield. Pottage Caunly,^
November 17. 1887. 18 4w.
Cleveland, Nov. 17. 1837. 18-4«).
Doc. Georg Breysacher,
The Ohio Statesman.
Ohio Statesman will be furnished tosub
srribers during the Session of the Legisla
ture Tri Weekly for $2 00 or the Daily States
man for 50, for the same length, of time, in
advance.
We shall be provided with Reporters of un
doubted ability and industry, who will not only
give the dry details of business, but sketch the
most important debates.
We expect also during the session of Congress
to be furnished by a regular correspondent with
the earliest intelligence in a condensed and inter
esting form of the proceedings and doings of tha
Ixxly. Every attention will be paid to the regu
lar and prompt mailing the papers.
Postmasters, or othert, who will furnish us with
five subscribers, shall receive a copy for iheir
trouble.
S. MEDARY &, BROTHERS.
Dr. G. V e y a ch e r.
Canton, Nov. 17. 1837. 18 tf.
Z w e y e T-s) e i
l.
S A N o N S a k o u n y O i o e u k u n e a u s e e e n v o n V e e W i U k k N N 0
S e y u a v e e
Euch, beherrschet die Welt!"

xml | txt