OCR Interpretation


Der Vaterlandsfreund und Geist der Zeit. [volume] (Canton, Stark County, Ohio) 1837-1845, December 15, 1837, Image 3

Image and text provided by Ohio History Connection, Columbus, OH

Persistent link: https://chroniclingamerica.loc.gov/lccn/sn85025661/1837-12-15/ed-1/seq-3/

What is OCR?


Thumbnail for

9)
^3
Geist der Zeit.
"Wo Freiheit wohnt, da ist mein Saterland.
Dem Achtb. Herr» Math. Shepler, Re
präse»tanten des 18te» Distrikts (Stark uitb
Way»e) im Congreß, statte» wir verbind
lichen Dank für die Uebersendung öffentlicher
Dokumente an »ns, ab.
pI°Jm gestrigen Staatsmann ist eine Ent
gegnung auf eine neulich in unserem Blatte
enthalteneMittheilnng, unterzeichnet "Ei
11 er der 0 mmitte e." Tie Entgeg
itung enthalt und dreht sich meistens um zwey
Punkte, die eigentlich^uns, und nicht dem
Einsender zugeschrieben werden mitßen. Der
erste ist die fnnfwöchentliche Verschiebung der
Mitthciiung, welche wir gut damit entschul
digeu können, daß die Mitteilung sehr lang
war, und wir nicht eher Raum dafür hatten.
Drucker müßen sich bey solchen Sachen nach
Umständen richten auch die Erscheinung der
Entgegnung hat etliche Wochen Zeit ge
braucht. Der 2te Punkt ist das 'Auslaßen
der Auszitge. lieber diesen entschuldigt uns
ebenfalls die Länge der Mittheilung und
Mangel an Raum.—Diese Auszüge befinden
(Ich ubch in itiiseri» Besitz, und können ans
erlangen gezeigt, oder werden vielleicht
nächstens von uns bekannt gemacht werden.
Will der Entgegtter u u 6 dieserwege» nicht
entschuldigen, so sind wir bereit ihm Hinsicht
Jjch dieser Punkte zn begegnen wie es sich
gebührt.—
N e u e Z e i e E s s i n u n s i e
fc Woche zwey neue, schöngedruckte Teutsche
Zeitungen znr Hand gekommen, nämlich:
der "Weltbürger," nuddas "Abendblatt."
e W e e w i i n u a o
Neu-Iork, von Hrn. G. Zahm herausgege
ben, und obschon sonst neutral, spricht der
Heratisgeber doch wie ein Mann gegen die
Aristokratie des Landes und ihre schändlichen
Versuche. Wir wünschen und hoffen, die
Deutsche Bevölkerung seiner Gegend werde
dem Weltbürger" die Anerkennung zolle«,
die seinen Bemühungen und Verdiensten ge
bührt..
a s A b- e n a z e i v o n e u o t
schritten der Deutschen Sache int Osten. Es
ist ein schönes Blatt, und wird in Nazareth,
Northampton Caunty, Pa. gedruckt.
Auch der Anti Maurer Wächter, tit
Harrisburg, Pa. kam in verschönertem Ge
wände ist aber noch immer der nämliche
heftige Lucifer, und
Will auch der Mantel ihn verhüllen,
Der Klaueufuß blickt doch hervor.
Wir ersehen aus der Anzeige der Her
ren Held und Co. in der Maßillon Bank
Zeitung, daß sie schon 3 Monate hindurch
für die Hrrn. WeUman gearbeitet haben,
u. nicht wegen politischerGesinnungen ent
liß-'N worden sind. Wir machen diese
Angabe, weil es unser Grundsatz ist, Nie
mand wißentlich mit Ungerechtigkeiten zu
beschuldigen, und beySaäM, wo zweierley
Behauptungen stattfinden, sind wir immer
bereit, die Angabe jeder Seite anzuführen.
Bothschast des Prasidente n.
Die Bothschast uuseres würdigen Präsi
deuten Martin Van Bnren ist ein wahrhast
demokratisches Dokument. Sie spricht fest
über solche Maßregeln und Gegenstände, als
jetzt von der einen Seite vorgeschlagen und
von der andern bestritten werden, und stellt
die innern und äußern Angelegenheiten der
Nation so klar und deutlich dar, daß es uns
möglich ist, in wenigen Sätzen einen lieber»
blick des ganzen Dokumentes zu geben. Un
fere Verhältniße mit dem
A u s a n e
werden folgendermaßen dargestellt:
Gr 0 ß-B rittanie tt.—Mit Bedauern
bemerkt der Präsident, daß die Frage wegen
unserer nordöstlichen Gränze noch nicht ent
schieden sey. Es ist nun schon übet em bai
des Jahrhundert her, daß die Brittische Re
gierung die Entscheidung dieser Frage ver
zögerte. Es ist jedoch neuerdings diese Sache
jener Regierung ernstlich vorbestellt worden,
und eine günstige, baldige Beilegung der
Sache wird erwartet.
a n k e i i a n k e i s e e n
wir jetzt im besten Verhältmß. Unsere Han
dels-Angelegenheiten können weder noch zn
beiderseitigem Vortheil bedeutend verbeßert
werde» und cd waltet kein Zweifel, über die
Beilegung einiger noch eristtrettder uubedeu
tender Schwierigkeiten.
u a n s e i u n s i n e s e n E i n
verstande. Unser neulich dahin geschickter
Gesandte wurde frei und herzlich, mit aller
Achtung für sein Land empfangen, und die
Paar Punkte, über die wir mit Rußland
noch niciit ganz einig sind, werden hoffentlich
bald und genügend entschieden werden.
Mit Holland, Schwede n, a it e
mark, Neapel und Belgien sind un
sere freundschaftlichen Verhältniße fortwäh.
rend erhalten worden.
Unser Handel mit der Turkey «. i e
ch e it a tt ist in gedeihlichen Verhältnis«.'».
Mit den Negierungen von S i a in und
Muskat sind vortheil haste Haudels-Ver
träge abgeschlossen worden.
Unser Handel mit den Inseln Cuba und
Porto Rico ist schweren Einschränkun
gen unterworfen, bereit Dauer nur dazu
dient, der Schiffahrt anderer Nationen auf
Unkosten der Spanischen und der Ver. Staa
ten Schiffahrt ztt schaden.
Die Ansprüche unserer Bürger an Pern,
Chili, Brasilien, der Argentinischen Repnb
lik, die ans Columbia nud Meriko gebilde
ten Staaten, hängen immer ttoch, ungeach
tet sie schon seit länger als 20 Jahre vorge
bracht worden sind. Daran ist der innere
unruhige Znstand jener Länder schuld. Neu
Granada, Venezuela und Equador habe»
jetzt eine Convention formirt, um Ansprüche
an die Republik Columbia zu berichtigen,
auf deren baldige Entscheidung der betheilig»
te Thetl unserer Bürger sich trösten muß.
Mit dem Peruauisch-Boliviauischeu Bunde
ist ein vorteilhafter Handels- Vertrag ge
schloße», der nur noch die Unterschrift jener
Regierung bedarf.
Die Fortschritte einer Negociation wegen
unserer Ansprüche an Peru,'sind durch den
Krieg jener Macht liiitEhili und der Argen
tinischen Republik unterbrochen worden.
e i k 0.—Es hat sich nmt klar ge
zeigt, daß Meriko weder die Ansprüche nn
serer Bürger befriedigen, noch Genug
tbuuitg für die unser» Bürger» vielfach er
wiesene» Beleidigungen gebe» will. Der
Präsident stellt die ganze Sache klar und
deutlich bar, und überlaßt tum dem Congreß,
was für Maaßregeltt zn ergreifen seyen.«Lus
Alsdann wendet sich Präsident Van Bn
ren zn untren
Einheimischen Angelegenheiten.
i n a n z e n A 1 a n 1 8 3 7 e a n
den sich in der Schatzkammer $45,968,523
Die Eiiittahmen dieses Jahrs
werden mit Einschluß der
ausgegebenen Schatzkam
mer-Noten, geschätzt, zu 23,499,981
dem freundschaftlichsten Fuße in politischer Diese hat 'seitdem ungeheure Maßen der fic
Hinsicht, wahrend sich unser Handel mit den-^Noten der alten Bank ausgehen laßen,
selben bedeutend vermehrt.
S a'n i e n wird noch durch innern Bür
gerkrieg schwer heimgesucht. Unsere Bürger,
die Ansprüche an die Schatzkammer jenes
Landes haben, müßen daher noch warten,
bis die Königin von Spanien die Hiilfsqiiel
lett des Landes zur Tilgung der auswärtigen
Schulden deßelbeu anwenden kann.
0 u a l.—Während wir portugiesi
scheu Schiffen die größt-möglichste Handels
freyheit erlauben, legt man in den Hafen
jenes Landes unseren Schiffen unverhalt
nißmäßige Abgaben auf. Der dortigen Ne
gierung wurde angedeutet, daß wenn diese
Belastungen amerikanischer Schiffe nicht ab
genommen würden, wir Gleiches mit Glei
chem vergelten müßten. Die Portugiesische
Negierung scheint indeß nicht geneigt, ihr
«»liberates System zu ändern.
it Zusammen $69,468,504
Davon werden die durch den
Congreß bestimmtenAusga
ben wegnehme» $35,281,361
Und die nominelle Bilanz am
nächste» Iste» Januar folg
lich betrage» $34,187,143
Vo» dieser Summe kau» man jedoch nur
$1,085,498 als anwendbar betrachten, indem
der übrige Thetl an die verschiedenen Staa
teil ausgeliehen oder »och in den Deposit
Banken befindlich ist. Trotz diesen ansste
henden Geldern wird die Ausgab? von nur
$4i Millionen Schatzkammer- Noten erfor
derlich scytt, nnd diese Noten können, wie
alle Hoffnungen dafür da sind, schon in 1838
wieder eingelöst werde».
U n e r- S a z k a e n a n n
empfiehlt der Präsident wieder seine» frü
her angegebene» Vorschlag, Unter- Schatz
kammern zn errichten, damit die Regierung
ihr.Einkommen selbst sammeln, aufbewahren
und ausgeben könne, ohne ber Hülfe ber
Banken zu bebürfeu. Er spricht darüber sehr
grünblich, unb wünscht, daß der Congreß
über die Art und Weise des Sammelns und
Aufbewahrend der öffentlichen Gelder noch
in dieser Sitzung verfugen möge, wie es dem
Willen und Wohl des "Volkes am angeme
ßenste» sey. Die Congreßlente hätten Zeit
genug gehabt, sich von der öffentliche» Ge
sinnung dieserwegeu zu überzeugen dabey
müße jedoch berücksichtigt werden, daß der
Ausgang etlicher neulicher Wahlen (in Neu
Aork und Maßachusetts) nur örtlichen In
treßen zuzuschreiben sey, und sich wenig ans
das Unterschatzkaminer-System der allgentei
neu Regierung beziehe. Mau darf nicht au
ßer Acht laßen, das? bey jenen Staats-Wah
leit über €«160 Millionen Bank-Capital ins
Spiel kamen, bereit Dauer oder Bestehen
größtenteils von der Nachsicht ber dortigen
Staats Gesetzgebungen abhieng. Dann
spricht ber Präsident von der letztherigen
N a i o n a l- a n f.— Der Freibrief
dieser Bank—der alten Vereinigten Staaten
Bank—lief am Mite» März 1836 aus. Kurz
vor Ablauf ihrkv Freibriefs übertrug sie die
O e s e i e u e n u n i e e u A s u n i e A n e e e n e i e n i e n e u- i k i e i ö e n i e e e u z u e e n
fche» Bundes staaten.—Mit den Re.-^incorporirten Staats-Bank (der neuenBank haben, Sicherheitstellen sollen.
gierunqen aller dieser Länder stehen wir auf der Vereinigten Staaten in Pennsylvanien. )l &
statt dieselben einzulösen, wie es ihre Pflicht
war. Im letzten October befanden sich noch
$10} Millionen der alten Banknoten im
Umlauf. Da »tt» die Ver. Staate» für ih
fett Stockautheil au der alten Bank mit der
neue» gesettelt habe», die Geschäfte der al
te» Bank aber bis im nächste» März gänz
lich gesettelt sey» rnüße», und immer noch
Noten der alten Batik, scheinbar als aiitho#
risirc die allgemeine Regierung dies BetteH
ret)c» Gelegenheit bekommen, die von ihnen
behauten Striche käuflich an sich zu bringen,
empfohlen.
i e A e e e a u e i u n s e e
Armee befindet sich jetzt in Florida, voller
Hoffnung, den Krieg dort zu einem baldigen
Ende zu bringen. Eine Verteuerung des
Militair-Wesens, und Vermehrung des Sta
bes und Ingenieur Corps wird vorgeschla
geu ferner, daß die Schüler der Militair
Schule zu West-Point 7 statt 5 Jahre zu
dienen verbindlich gemacht werden. Auch die
Errichtung einer National-Kanonengießerey
und einer Gewehr-Fabrik westlich der Alleg
heny Berge, wird anempfohlen, und wegen
aller dieser Punkte auf denBericht des Kriegs
Secretairs verwiesen.
I
n i a n e r.—Mit allen Indianerstäm
men sind Verträge wegen ihrer Transporta
tion nach dem jenseitigen Ufer des Mißißip
pi gemacht worden, außer mit den Wyatt
dotts, den 6 Nationen in Neu Mrk, den
Mcitctimitces, Mondans und Stockbridges
in Wisconsin und den Miamis in Indiana.
Mit allen diesen —die Menomonees ausge
nommen— werden noch dieses Jahr Attord
nnitgen zn ihrer Emigration getroffen wer
den. In ihrer neuen Heimath müßen die
Indianer gehörig versorgt und beschützt wer
den aber auch'unsere Gräuzen müße» ge
ge» die Indianer geschützt werden. Diese
'Gränze» unterliege» jetzt einer Untersuchung
unt schickliche Werke zur Anlage von Festun
gen uud anderer Vertheidiguttgs-Werkeaus
'zuwählen, worüber der Kriegssecretair bald
Bericht abstatten wird.
i e S e e a i e V o e n u n e s
Linienschiffes Pennsylvania, die vollkomme
ne Ansbeßeruug der Linienschiffe Ohio, De
laware und Columbus, gebe» unserer See
macht einen starken Zusatz. Unsere Geschwa
der im Stille» Meer und auf der Brasilia
nischen Station sind verstärkt worden, wäh
rend Commodore Dallas unser» Handel in
Westindie» kräftig schützte, Sclavenhandel
verhinderte, und mit der Florida Armee
operirte. Ein Geschwader zur Beschützung
imsers Küstenhandels wird anempfohlen.
Ein neuer Fahrweg, durch den die größten
Schiffe in den Neu- Aorker Hafen laufen
können, ist entdeckt worden auch sind die
George's Sandbänke zur größern Sicherheit
unserer Seefahrt genau ermeßett und ange
geben worden. Die Vergrößerung unserer
Seemacht hat bie Anstellung einer zusätzlichen
Menge See-Offiziere erfordert.
0 st w e se tt.—Die Postwege in denVer.
Staaten belaufen sich jetzt zu etwa 142,877
Meilen in den letzten 2 Iahren haben sie
sich um etwa 37,103 Meilen vermehrt. Die
jährliche Transportation des Postselleisens
ans diesenWegett bertcägt ungefähr 36,238,
962 Meilen, und hat sich seit den letzten 2
Iahren um 10,359,476 Meilen vermehrt.
Auch die Postämter Habe» sich von 10,770
zu 12,099 vermehrt. Ueberhanpt gesprochen
verwalten Postmeister und Contraktoren ihr
Amt mit Eifer und Treue. Das Postamt
nahm im Jahr, welches am 30ste» letzten
Inny endigte $4,137,056 ein und seilte
Ausgabe» beliefen sich auf $3,380,8471. Es
kamen $708,166 41 Cents mehr ein als im
letzten Jahr.—Die Errichtung eines sicheren
Gebäudes für dieses Departement wird em
pfohlen.
o n 6 E s w i a n e o e n a i
das öffemlicheGeld nicht betrügerischer Weise
zurückbehalten oder vergeudet werden könne,
schickliche Maaßregeln zu ergreifen nament-
n u lt a
fa(if((
men, ausgehen, so kömmt es dem Congreßj mangelhafte Gerichtsverfassung jedoch be
zu, zu entscheiden, ob die Regierung diesem sonders der Verbesserung bedarf.
unschickliche» Betrage» ruhig zusehe» solle.
e e y e E s w i a n e e e n
daß die jetzige Art des Verkaufs der öffeut
lichen Ländereyen die besten Folgen gehabt
habe. Das Land wird zn maßigen Baargeld
Preisen verkauft, und nur strichweis in den
Markt gebracht, so daß es sich nicht zu sehr
in einzelnen Händen anhäufen kann. Das
Verkanssgeld 'wird zu deu Ausgaben der Re
gierung verwandt, und dabei gewinnt die
Bevölkerung jedes Staates, indem durch
das Einkommen dieser Gelder die Taren
(Zoll auf nothwendige eingeführte Waaren)
verringert werden, und dies ist die gerech
teste Verkeilung dieser Gelder, welche sich
denken läßt, lieber 70 Millionen Acker Land
sind bereits verkauft worden die Bevölke
rung der Territorien stieg zwischen 1800 und
1830 von 60,000 zn 2,300,000 Seelen, uud
mag gegenwartig über 3$ Millionen Seelen
betragen, die 9 Staaten bilden, bereit Re
präsentanten jetzt 1 bes Senates und ein
Sechstheil des Unterhauses der Vereinigten
Staate» ausmachen. Alsdann wird eine
Herabsetzung und Abschätzung des Preises der
schlechteren öffentlichen Ländereyen, eine
Verringerung der Landa'.nts Beamten (da
in etlichen Distrikten wenig mehr für diesel
ben zu tbuit sey'» nnd eine Erneuerung des
Preemptions Gesekes, wodurch uugesetzma- lnttgen so zit sagen betrüg
ßige Ansiedler ans den öffentlichen Lände- Vanklente haben das Land mit Schinnpläster
„£1$ 3,,^
,cll -^'hrs gom Iste» Ottober nlm
1 steit April zu ändern, wird empfohlen.
a 0 0 e.-- Der Congreß wird
angewiesen den schrecklichen Unfällen durch
Dampfboote durch strenge Vorkehrungen vor
zubeugen, und endlich empfiehlt der Präsi
beut eine sorgfältige Aufmerksamkeit auf die
Angelegenheiten des
i s i k s o u i a w e e k e i n e
eigne Gesetzgebung hat, und unter der be
sondern Obhut des Congreßes steht deßen
e o k a i e o e e i e i e
Rechte—gleiche Gesetze für Reiche und Arme
—keine gesetzliche Vorzüge nnd Privilegien
für irgend Jemanden. Die Banklente'da
gegen fordern Bankprivilegien und wollen,
daß die Gesetzgebungen zu Gunsten der rei
chen Klassen besondere Gesetze erlaßen, nach
beut Grundsatz sorget für den Reichen und
der Reiche wird für den Armen sorgen," wel
cher die arbeitende Klasse in Europa zu Last
thiereit herabgewürdigt hat. Folglich sind
die Banklente Feinde gleicher Rechte und
also auch Feinde der Demokrrtie.
e o n s i u i o n s i e A e n
gleiche Rechte, setzt Gold uud Silber als
rechtmäßigen Geldumlauf fest, und fordert,
daß dieöffentlichenGelderin Schatzkammern,
nicht aber in Banken, niedergelegt werden
sollen. Die Banklente fordern aber das
Vorrecht, mit Lumpen, statt Silber, bezahlen
zu können, wollen auch, die Regierung solle
ihre Lumpen nehmen, sind gegen die Schatz
kainntern, für Niederlegung der öffentlichen
Gelder in zahlungs-uufähigen Banken, nnd
sind folglich e i n e der Constitution.
Oberherrschaft der Gesetze ist im Munde
der Bank leute ein leerer Schall. Die Ban
ken haben den Gesetzen zum Trotz ihre Zah
betrügerisch eingestellt
überschwemmt und dadurch die Gesetze mit
Fitßeu getreten. Banklente in Newyork
wollten eine Committee von 10,000 Mann
nach Waschington schicken, um Vau Buren
zu zwingen, das Schatzkammer Eirkular zn
widerrufen Banklente tit Boston wollte«
eine Revolution anstellen, weil der Postmei
ster Silber fur Briefe fordert und selbst der
unbedeutende Bankdrucker vom Miners
Journal in Pottsville, stieß die gefährliche
•CroHmtg aus, eruvlle eine ErtraMail nach
Philadelphia in Gang setzen, und Schinnplä
ster in Zahlung annehmen.
Dieses ist bereits Hinreichend, um unwi
derleglich anzuzeigen, baß bie Bankleute,
welche in Newyork gesiegt haben, Feinde ber
Oberherrschaft ber Geseße Feinde ber
Constitution und Feinde ber Democratic
sind! (Stimme des Volks.
Folgende Herren haben sich seit letzter Woche
gütigst erboten, bie Agentschaft für bieses
Blatt zu übernehmen.
u i u s S e i e e i n W a e n
Trumbull Cauuty, als General- Agent für
bie Umgegenb vo» Warre», an bie Stelle
von Ioh» Paltzgroff, welcher abgelehnt hat.
o n a u e o s e i s e i n U n i o n
taun, Stark CaittUy, an bie Stelle von Dr.
Parlemon, welcher fortgezogen ist.
Col. Tb. Eisenhaner, in Neu- Ro
chester, Woob Eaunty, Ohio:
G,ulttungen
über während der Woche, die sich gesteht en
digte, fitr den "Vaterlandsfreuud und
Geist der Zeit" eingelaufenes Subfcripti
ons-Geld:
Jacob Gottschall, Esq. Canton, für 1 Jahr.
John Lichti, Maßillon, bis No. 21, Jahr
gang 10, nebst Postgeld.
Samuel Ulrich, Lake Tauuschip, auf Ab
trag, 81 00.
DCf An die Herren Präsidenten und Glte
der der von der Teutschen Convention
ernannten Schul- Correspondent und
Wohlfahrts Committeen.
Da die Convention durch einen Be
schluß es der Central-Committee zur Pflicht
gemacht, als fortdauerndes erecutives Or
gan dieses Körpers bis zur nächsten Sitzung
deßelben zu handeln, um ihr Streben und
ihre Zwecke in dem von der Convention selbst
ausgesprochenem Sinne so weit als möglich
zu realisiren da ferner die Central-Com
mittee der nächsten Convention Bericht zu
erstatten Hat über die Führung des ihr über
tragcnen Geschäftes— so zeige ich den re
spectiven Chefs und Gliedern obiger Com
mitteen hiermit an, daß sie ihre an den Prä
sidetit, Franz I. Gru b, zu machen
den Mittheilititgen von nun an mich cinzu
senden belieben werden indem durch Hrn.
Grunds Abreise nach Europa mir die Pflicht
anheim gefallen, bis zur Wiederkunft dieses
Herrin als Präsident der Ceutral-Commit
tee zu agiren
e e K a u a n n a i e n e
Präsident b. Central-Committe.
Canton, Ohio, Dec. 1,1837.
O^rWäHrenb Herrn Grunds Abwesen
heit besteht nun bie Central Committee,
nebst mir selbst, aus solgeubem Personale:
Hr. Wilhelm Weber, von St. Louis, Mi*
ßonft, agirt als Vice-Präsib. b. Cent. Com.
Hr. Eduard Feudrich, von Pittsburg, Pentt
sylvanien, als eciretatr, und
Hr. Theobald Umbstätter, von Cleveland,
Dj als Archivar der Ctntral-Commtttee.
9
Schinken do. 10
9
1
Schweinefleisch do. 5 3
Rindfleisch d'o. 5 5
Butter do. 14 14
Unschliff do. 10 10
Hickryholz
Eichenholz
Der Ohio Zlnß ist noch immer in gut ritt,
schiffbarem Stands täglich fertitffen uns
gehen wohl befrachtete Dampfboote.'
e w u e e s e n a a n i z 6
Thaler 62 Cents das Bä.rel verdaust.
W i S e y ist a'ogcschlazen z» 34i biZ
85| Cents die Gallone.
S w e i n e i v e n i n o e A n z a
geschlachtet. Seit It'otem Samstag scheinen
die Käufer gerne 4 Tbaler für daö Hundert
Pfund zu gtbln. Einige sollen sogar mraJ
mehr geben wollen.
u -Z u ck e kostet 16 Bi» 18 CcntS
das Pfund. (Volksdlatt.
Frische Arzeneeyn.
S n a n ö K e i n
Zeigen hiermit den Einwohnern von Can^
ton und dem Publikum Überhaupt an,
daß sie so eben tn ihrer Teutsch und Cngli,
scheu Apotheke, von Philadelphia und PittS
bürg, ein vollständizes Asior^emeut
1()
Ktaft. 1 2 00
1
2 od
Hickryholz
Eichenholz do. I 50 1 50
E v e Di» i 10 10
Handelsbericht von Cincinnati.
Cincinnati, den 7. Dec»
I» allen 21 rten von LandeS-Produk-en iff
Der Handel sehr lebhaft,und die Preise stehen
hoch. In allen übrigen Haaren Verden rve$
nig Geschäfte gemacht.
Frische Medizinen und Färbe
Stoffe, Oele, :c.
erhalten haben, womntet sich fols
ge' riikel befinden, nämlich Kampfer,
Opium, Teufelsvreck, Saleratus, Senffsaa»
men, Weinstein, pimmet, Nelkeu, Scnna
biätter, Manna, Hafermehl, Geeste, Kam,
millen Blumen, Vlves^ Saltpetre, Baum«
Oel.Jastor-Oel, B-uchbänder, Fenstkr-GlaS
und Kitt, Terpentin, tc. ie.
Parentirte Medicenen:
Balsam de Malta, Gold Tinctur, Opo
deldoc, Bäteman's Tropfen, Brittisches Oel,
Teutsche Pillen, Andersons, Hooperß. LeeA
und Whitney's Pillen, HarleNt Oel, Spike
und Stein Oel, Rappe's AuKensalbe, ein
vortreffliches Mittel für wehe Augen, Augen
Woßer, Pferde Pulver.
Es ist beynahe unmöglich alle Medizin zu
nennen, die sie auf Hand habe». Sie haben
Hundeuerley, die nicht angeführt sind, die
sie alle im Großen und Kleinen Um die uitb'
riqsten Preise für Baargeld absetzen. Perfo
iten dleMedizincn zu kaufen wünschen, stab
ersucht anzurufen bcy
Canton, Dec. 15. 4m.
T/^Bestellungen von der Entfefnungj
werden pünktlich abgewartet.
2ßo ist Heimich Kühl, aus Nieder
Gründau, in Knrheften, Provinz Ha
nau, 8-mt Merho'.z, Kreis Gelnhausen—
Besagter Heinrich Kühl, ne'dst seiner unter
schriebenen Mutter ». seinen G-fchwistern.
entschloßt n sich, über Bremen nach Ameri
ka zu reisen. In Bremen fügte es sich, daß
die Familie getrennt wurde, indem der nun
Gesuchte nicht mit der Mutter und den Ge.
schwisiern auf dem ri^mlichen Schisse zur'
See gieng. Di« Unterschriebene langte
Neu-Pork an, und begab sich von dort nacy
Huron Cannty, im Ltaat Ohio. Seitdem
vernahm Unterzeichnete, daß ihr besagtet
Sohn in Baltimore gelandet sey da ihr
aber sein jetziger Slufeuthalk unbekaannt ist,
so ersucht sie jeden Menschenfreund, der
von dem jetzigen Aufenthaltsort de' H-in»
rich Kühl Auskunft geben kann, di.( itx' ge
langen zu laßcn an
o a n n e s K u s W e
Dicnnb. 15 4^.
Solchen unserer Herren College», al6 0»
bige Anzeige ausnehmen, und wir gern
reit Gegendienste zu erweisen.
v b»
JOB.WORK,

N e u e A e n e n
FNK VlNp
reiKt. Canton. I Ma Pi
Waizen Buscht. 1 00 1 00
9ioqqc» do. t2 Ü2
WelschkorN .ho. 62} 62i
Hafer do. 35 35
Gei ste. do. 56 56
Flachfsaamen do. 75 75
Tbimothvsaamen do. 1 25 1 25
Gruiibbirttctt do. 25 25
Steinkohle» do. 7 7
Bohne», kleine weiße do. 1 50 1 50
Gyps do. 50 50
Trockne Pfirsichen do. 1 25 1 23
Flatter Waizen Barrel. 6 00 ö oo|
Salz do. 2 50 1 2 50
Whiskey Gall. 314! 31
Mäpel-Zucker Pfund.
S a a u n K e i n
$1 a ti) 11 a fl t.
Huron P.O: Huron c-. Ohi#,
such as Blanks, cards* bills,
in Qcreurtt MA
will be* neatly, expctiftirAisty ancl
exeottl«! ni this Oftto«,

xml | txt