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Der Vaterlandsfreund und Geist der Zeit. [volume] (Canton, Stark County, Ohio) 1837-1845, April 06, 1838, Image 1

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iKMuküUQCU:
1. Der V a a n 6 frcnn und e ist
der Zeit" erscheint rcgcltthtRiß jeden Freitag.
2. Der Subscriptlknö-Preis ist E i n Thaler
un 5 0 e n s i n V o a u s z a u n o e 2 a
e r, falls die Zeitung nicht innerhalb der ersten Half
te des Jahrs bezahlt wird.
3. Die Vcrfendnng geschieht auf Kosten der Un
terschreibet, und Briefe an die Herausgeber mtt| cit
postfrey eingesandt werden.
4.
Anzeigen werden dreimal das Viereck fur E i
ncn a e eingerückt müpe.l aber sogleich hmr
bezahlt werden,
wo
Rechnung steht.
man nicht auf sonstige Art in
fur bett Vaterlandsfrennd und Geist der Zeit.
S a k a u n y
.fterr ?llexander M'Cullv, P. rOL Mamillen.
I u i n u a i
S
u g.—Herr Edw. Feynderich.
S.
V i i n i e n
N a o n u n V s y e
welche den gesammten Vorrath Eisenwaarcn von
/vrrtt Lewis Hogle angekauft, und in Ncu
mprt und Philadelphia einen neuen Zusatz erhalten
leiten, besitzen nunmehr ihre Auswahl von
Eisenwaarcn,
Farben
und
Early
iter Jahrgang.^ Freytag, den Eten April,
Ott
Oelen
voMändiq, bestehend zum Theil in folgeitden Arti-
a
(Ö Antbcßc, Schratibstocke, Gewehrlause
ten
tu Dutzend, Gewehrschlößer, Muhl- und Va^c
feiten, Londoner, Guß und tetitschen Stahl, Hand
I...d Tcnant-Saqen von allen Gröben, eme Auswahl
»ant uttl) OTcteinfl Hebet», Wwdelbohrer mtd
Bitts Streichmaape, stählerne und ctlcntc „i intet*
maatif Geviertmaaße und Nuten von Stahl mtd
ffiifen besten Guß- Englischen- Amerikant,chen und
Stcatl,, Steüiiyl'k*. Au-w.l.I -n. P-'.
Lußions-Kappen, Schuhmacher und Sat.ler-2Lerk
ua, Feder- Taschen- Tisch- Depert- und Tran,chtr
Wer Wagebalken, Schnappwagen, Sprmglan
»ttcn
Pferde-Aderlaß
Meßer, Zug und Halfterket-
n rateutirte Sagensetzer, patentirte, halb paten
tÜt'e und CoxeS achte Gcrbcrmcfier, Gig- und gela
dene Peitschen t.nd Schnüre, Blasebalge, Haus- und
mJ^rfchcilen, Korn und Grasienstn, Tcut^che do.
^i^ln
^.ti^ruita' ein ausgedehnter Vorrath Sattler
on .! eorit und teutschc Hacken, Theekcpel, ei
^Kesiel, Feuerhunde, Bettschrauben, Kaffemüh
l'n utsch Schleper und FallfchloUer, jehge, Dreh
Ci mciKcl, Fermis, Mortis und ^ocketmctfiel,
^,.iS
v i r,Damnschlößcr,
Schrauben, Kuhfcheh
S ÄflSinc, Kisten, Haus-Pult-undSchrank
&Sr Sel und Abziehsteine, Terpentinöl, raten-,
Sic und gemeine Strohmeßer, Fijchcl, Lctnol und
Wallrath? Gum Copal, Firniß. Malerptnftl, be tes
ianisches roth, Weißbley, -c.-nebst fast allen
andern Artikeln, die sonst in Eistnstohre.t zu finden.
Sie ersuchen achtungsvoll ihre Freunde und das
«nblttu
mim Allgemeinen, am alten Standpunkte
In derm Fogel anzurufen, ihren Vorrath ,u un
r'li" an» -n,ustl°». --°ch° 9«ie .panhl |.« ma.
i. können, ehe sie P'derswo einlegen.
^'etntcn, 3/1837- b. v.
'jx-1.r%
r~iLr?~
*4
£iuMJL -t*.
am 14fen nächsten April
das nachbefchriebenc liegende Eigenftmm zum'Ver
kauf anbieten, nämlich Theil des südostlichen Vier
tels der Section 'J, Taunfchip 10 (Pen Neilie 9
daßelbe isi '20 Geviert Ruthen in der nordwestlichen
Ecke erfagter Viertel-Section, und enthält 7 und ei
ne» haften Acker. Einbezogen als Eigentl'tiin von
Joseph Kendall auf Anrlage von Georae S. Breed.
Verkauf fangt um II Uhr Vormittags an—Bedin
gungen K.f,ch. Daniel a (f e n fp e e r,
chcriifß-Amf, Canton,) ScteriflF.
März 16, 1838.
$
5m.
^raft verschiedener Writs of vendi exponas,
eriaßen durch die Court von Common Pleas von
Stark Caunty, 0l,io, werde ich an der Tln-r des
Courtyausts erjagten Caunties, am
Samstag, den 14ten nächsten April,
nachbcschricbencs liegende Eigenthum zum Verkauf
anbieten, nämlich Theil des nordwesilichett Viertels
von Section II, Taunschip 19, Reihe 17, begränzt
w-c folgt: fängt an det norde,tlichen Ecke besagten
Viertels an läuft dann ~8 1-2 Pertcheö westlich nach
der Pariser Straße von dort südlich bc» 3:3 Grad
östlich erjagter Straße entlang 45 1.2 Perches von
dort nordlich 35 1-2 Ruthen nach dem Anf.utqsplal'e
—enthaltend 2 Acker, 2 Ruthen und Perches—
mehr oder weniger. Verkauft als Eigeutlnim von
OavidWear er auf Klage von
Mathias Wal!
ick. Ver­
kauf fangt um 10 Uhr Vormittags an Bedingun
gen tvä ch. a II. vi a ff nspergc r, Scher
Scheriffs-?lmt, Canton, März 10. 5üt.
eines Writs of ft. fa. je. erlasien durch
die Court von Coinmen Pleas von t.t rk Caun
t», r'hif, werde ich an der Thür des CoiirthauseS er
sagten Caunties, am
Samstaq, den ?4ten nächsten April
.'as nachbeschriebene liegende Eigenthum zum Verkauf
utbieteit, nämlich Theil des j'udwcj'tlichen Viertels
'er Section 4, Tannjchip 20, Reihe 7, begränzt wie
'olgt: anfangend an der nordtoesllichen Ecke des La»
'es von John Wctstone, von dort nördlich S Ketten
4 Glieder nach einem Pfojten von dort ö tlich 2
•vctten 88 Glieder nach einem Pfeilen in der S traße
on dort si-di-ch 8 Ketten 83 Glieder erjagter Straße
•utlang nach einem Pfosten von dort westlich 42 tc't
fett und 99 Lints nach dem Anf.-.ngsplatz, enthaltend
Z7 und 22-loOtheil?lker, mehr oder weniger.
e rite r:—Theil des
iff.
südöstlichen
Viertels
erjagter Section, Taunschip und Reihe, begränzt wie
folgt :—fangt an einem Pfosten an der nordöstlichen
Lcke erfagter Landstraße an, welche die nordöstliche
Ecke eines Strichs von 40 Acker ist, die Levi Haines
?em 2i3i:liam Hatcher tibertragen, von dort juHich an
der Leine besagter 40 Ackerlotte 40 Ketten 88 Links
nach dem südwestlichen Eckpfosten erjagter 40 Acter
Jette
dort westlich 2(5 Ketten 11 Links nach der
Mitte der Randolpher Straße von dort nördlich,
der Mitte erjagter Straße cutiang nach der Jicrdfei
ite besagter Viertel-Section von dort östlich an der
Ost und Wcstfeitti 26 Ketten und 40 Links nach dem
Anfangsplatze—enthaltend 106 und 12-100thcil Acker
—mehr oder weniger.
Eingezogen als Eigenthum von William Haines
und Anderer, auf Klage von John Lyman. Verkauf
fängt ttnt Uhr Oi£ac. mittagö an. Bedingungen—
klingende Münze.
a n a e n s e e S e i
Scheriffs-'Amt, Canton,
März 16, 1838, S 5nt.
N e u e e
7Xie Unterzeichneten haben soeben von Neu-^ork
erh.tltctt und eröffnet, ein allgemeines Aßortc
mcitt von
Frühjahrs und Sommer-Waaren,
bestehend in breiten Tüchern, Kaßimirs, SattinettS,
französische und engliiche Merinos, Merino und Mat
tirte Schawls, ein gutes ?ißortemcnt Damen Bea
ver Hüte, ein Aßertement von Kappen von guter
Qualität, Stiefel und Schuhe, Erden und Glas
waaren, Rcti-Porker Nagel von allen Arten betrat
Pfund oder Faß, Schneidcwaaren, Hartewaaren
und Trockenwaarbn.
V e k e u n o
A N e i s
(TNcr Unterfchriel'Cite zeigt hiermit dem Publikum
-Cy ergebettst an, daß er vem ljteit April dieses
Jahres das Wirtshaus bekannt unter dem Namen
üatfcnnl ü?aus,
in der Stadt V!aßillon, an der Westseite
des Kanals, bezieht,
allwo er sich bemühen wird, durch strenge Aufmerk
samkett auffeilt Geschäft, die Gunst des Publikums
zu verdienen. Sein Tijch wird immer nut dem Besten
versehen Jcyn, was die Jahreszeit darbietet feine
Schenke die ausgesuchtesten Getränke enthalten, und
feine geräumige S(»Illing feil durch fähige Hände
immer in der besten Ordnung gehalten werden.—
Kurzum, Reifende und Zusprechende feiten so zuvor
kommend, gut und dabey billig bedient werden, als
sie irgend erwarten können.
i i e
Inniatta ge-
rolltes und gehämmertes Eisen jeder Art schwe
disches und
rttßisches do. Guß-Stahf Spring-Stahf,
Tcutfcher do. Cowly's do. englisch und amerikanischer
do. Wird beständig auf Hand gehalten, in der
Mainstraße von Maßillon, bey
e 2 9 v e n n i s u n K e y
schmiede Blasebälge, beste Scheffielde
Amt5 c, chranbstöcke und titmer, zn ver
kaufen in Maßillon, bey
e 8 9 e n n i s n n K e
und Geist der Zeit
Was tl)at Dir, Tbor, Dein Vaterland?—Oaß Dir bey seines Namens Schall—Das Herz nicht höher schlaft
I Durch Privathandel
zu verkanftn.
7Ver
Itntcrfchrict'cite bietet hiermit das bekannte
V -V W s u s z u S i e v o n i e a i n
welches ait der Hauptstraße, die von Maßillon nach
Brookfield führt, in Perrn Taunschip, Stark Ca
un
ty, Ol'io, zum Verkaufe an. Dabei' befinden lieft 2
vortreMche Stäile, SchedS, eilte vortrefsiiche Pum
pe, wie auch
51 Acker gutes Bauland.
Kauflustige, die ein Geschäft dieser Art
betreiben wünjchen, können keine
MA.« iiiii%vfSfrc Gelegenheit finden, da temcUe--
ir.
tes WirtHsHaus als ein alter Stand
bekannt tif, an einer großen Straße liegt, die ,'e! .t
bald zu einem Turnpeik gemacht wird, und sich bedeu
tender Kundschaft erfreut. Bedingungen kann man
erfahren wenn man bey Unterschriebenem, wohnhaft
in erjagtem Wirthshaus anruft.
März 30. 4mq.
(L/Ungefähre Auskunft
in diefcr
über
Offis
Bedingungen kann
ertheilt werden.
Canlvil £)arCe I Achtung
Die Teutschc oder 3te Cent panic leiditer
Infanterie hat (ich am Montag, den 1 fiten
April dieses Jahres, tun 1 Uhr Nachmit
tags, in voller Sommer Unifmit, am ge
wöhnlichen Platze zu vcrjanimeln, allwo
eilte Wahl für lstctt und 2ten Lieutenant
gehalten werden foil. Nach der Wahl iji
Parade.
(^'Pünktlich" Bcywohnung wird erwar­
tet, indem fehlende Glieder der gesetzlichen Strafe un
terworfen stttd. Auch die, welche ihr 45stcs Jahr noch
nicht erreicht haben, werden atifgcferdcn zu erscheinen.
Auf Befehl deS Hauptmanns.
a a fa N a n in a tt, Feldwebel.
März SO. 3m.
^culscyes Gajthauv
in Cincinnatti,
am Mittelmarkte, in der 5ten Straße, (zwij'chen Race
und Vine Straßen.) DcrEndcsbcnaiinte empfiehlt
fein Gasthaus der Gunst feiner Landsleute, indem er
fo eingerichtet ist, daß er Reisende zu Fuß und zu
Pferd oder mit Fuhrwesen auf die (wiucmiic Weise
logiren kann. Sein Haus und feine Stauung sind
geräumig seilte Schenke und sein Tisch mit dem
Bcjictt verjeheu was der Markt darbietet, und seine
Behandlung und Rechnungen so, daß gewöhnlich die
wieder bey ihm zusprechen, die einraai ict ihm cuigc
i'ciut hatten. Wer die Probe mit uns machen wii!
ist herzlich willkommen.
a v i ft ff e e r.
Cincinnati, März 30. U :j3. tiMtq.
iXj^Dcr ältere Redakteur d-efes Blattes kann aus
Erprobung alles bestätigen was Hr. P. eben jagt.
©fühle.—Dutzendgewöhnlich-
i
'TKITTL
nnd beste
Stfiyle empfangen und zum Verkauf, bcv
a i o i e 2 9 v e n n i s u K e I I y
K-kherx'unv
"Ernst ist das t'cben—hnrvr die K nist."
IUI Ii I
I
II
I
ff 7"*1TTm T'TT T* IM i"t 1l""f 'i TTTi i"Jl^
Ein Prinz unter den £ari:rri.
DieVettler in London leben, mit Ansnabnie
Weniger, so, daß sie alles durch die Gurgel
jagen was sie einnehmen oder worum sie, be
ßer gesagt, ein woblthätiges Publikum betrü
gen und"bcschwinde!n. Der Gin ist bey den
Meisten die Hanptsache. Nur von Einem
weis man, der seine Einnahmen an schöne
Kleider bieng. Dieser, welchen man täglich
in der Nachbarschaft von Holboru sähe, wo
selbst er in den zerlumptesten Kleidern die
jemals um einen menschlichen Körper hien
gen, bettelte, gab regelmäßig schlag 0 Uhr
seine Berufsgeschäste aus, und in einer Stnn
de nachher konnte man ihn im Parlor eines
Wirthshanses inGray's Inn Laue sehen, wo
er bis
11 llt)r
Nachts blieb, seine Pfeife rauch-
te, seinen Brandy nnd Waßer schlürfte, nnd
in einem Anzug steckte, nnt^tulpeii-Stiefeln,
den kein Gentleman sich zu tragen tchä-
men brauchte. Kein Bürgermeister ist mehr
zur Turtel-Suppe geneigt, als dieses Volk
che« zu den guten Dingen des Lebens. Viele
von ihnen 'splittert wenigstens dm mal wö
chentlich ihre Gans oder Ente. Andere ver
sammeln sick in großen Gesellschaften, nnd
halten lustige Zusammenkünfte, bey welchen
Schmansereyen die Hauptsache sind. Ist die
Gelegenheit besonders festlich, so ernenuen
sie regelmäßig ihren Vorsitzer, haben ihre
Zahl Triukspruche, ihre Spietsches, ihre Ge
länge—just wie bey großen öffentlichen Fest
lichkeiten.—Es ist vc. schiedenen Personen be
kannt, daß König Georg der Vierte, als er
noch Prinz von Wales war, einst mit seinem
Freund Major Langer einer solchen Bettler
Lustbarkeir beywohnte. Der Pritij, welcher
wohl unterrichtet war wie sich zu benehmen,
erfreute sich des Spaßes chic geraume Zeit,
bis endlich ein Umstand ihn etwas außer Fa
ßung brachte. Der Bettler, welcher als Vor
sitzer agirte, erhob sich bey einer kleinen Pause
während der Lustbarkeit des Abends, deutete
auf den Prinz und sagte: Mit Erlaubnis?
der Gesellschaft fordere ich den Gentelman
dort im säubern Hemd zn einem Gesang auf."
All die lustigen Bettler klatschten diesem An
trag Beifall zu. Der jnnge Königssohn
blickte bedentungsvoU auf Major Hanger,
und stammerte heraus, die Gesellschaft werde
ihn entschuldigen, indem er nicht singen kön
ne. Durchaus nicht!" erwiederte der VoiV
sitzer. Wir wollen keine Verneinung an
nehmen, junger Mann," rief ein Anderer.
Vielleicht, inline Herren—sagte Major
Hanger—erlauben sie ihm durch Proxy zn
singen." Proxy riefen verschiedene
Stimmen auf einmal was ist Prory
Sin "iidi'eS
Ey, daß eine andere Person statt seiner
singe," sagte der Major. O gcwiß, wenn Methode werden die
er Jemand finden kann," sprach der Vorsitzer,! nicht gewoben, auch fein ,"vU
und ein Dutzend Summen gaben dieser Be#Ilten, sondern die W^'le wir'c
willigung Beifall, indem sie alle durcheinan- Maschinen so verar!
der schrieen O, ja, ja, dagegen läßt sich! ^nr beliebigen Dicke ge.
nichts einwenden." Kommen sie dann, sie iwalkt wird und bahn-.-
niiißvn es selbst thuit," spracl, der Prinz, znin Danerbaftigkeit erhält.
Major, und dieser sang mm inner großem jileii Figuren darauf vre."-.
Beifallsgellatsel, da6 ben den Londoner Bett-j nen und diese Avr
lern so beliebte Lied, "die Beitel-Hocl)zeit.
"itheil haben, daß
Ihr 5)erreu," sprach der Eigentümerdringen la^en. 7:r:
eines kleinen ungewaschenen nnrasirten Ge- jHerfaiwungeait if: vv.
sichts in welchem fast keineNase zn bemerlteu uechciit.
war laßen sie uns die Gesundheit des
Herren trinken, der so eben gesungen hat."
Auf die Gesundheit des Herren und für 9nc
seinen
aug
geüo:
junger Ii
Freunde ....
Augen durch die vielgenoßeue Feuchtigkeit
begeistert iimhcrroürcit. O, ich bitte um
yirrnclmiin. i?ir!" antwortete der ^rini.
Well, warum trinken sie jetzt nicht V" frag
te der Pausbäckige mit wichtiger M'enc. Der
Prinz füllte sein Glas, trank es auf dieGe
sundheit des Majers leer, nnd drei tc es
dann in der Hand hemm. Bravo du bist
einTminpf! dn kannst's gehen, Weißheind!"
riefen ein Dutzend Stimmen. Drey Hur
rah fur den Herrn der uns durch ein so vor
treffliches Lied beehrte!" rtefder Prinz, der
jetzt siel, mehr zu Haus zu fuMen anficng. 'tuuem andern fast
Eine Kaufmannsfran von Havanna, die trou'l'en durchziehen die Stra:
mit ii rem geheimen Grlielteit nnd ^30001 spaderborn, 8. ^an.
ihrem Gatten nach Nen-Orleans entfloh,|tuntiUtitrifclKr
machte ihrem Leben dureh eine starke Dosis weit"re:i ülelii Fol
Opium ein Ende, um sich vor den Bonvnr- „„breitete sich das Gent.
feu
gläw
„Laßen Sie sagt der Gentleman, greift
tu die Westentasche und legt dem Bettler
die Gabe tu die hohle Hand, mit der dieser
in seineuSchnappsack fährt und verschwindet
Der Gentleman fährt in dcrAnswahl fort.—
Endlich sind die beiden Steine gefunden.
Man handelt um denPreis, wird Nicht einig
der Käufer verliert die Geduld und emp
stehlt sich mit dürren Worten Schon ist er.,
Kleider frtret zusiichen. Er selbst wirft Nock,
Weste von sich, kehrt alle seine Taschen um,
und will sich entkleiden bins aufs Hemde.
Der arme Juwelier wir'' seiner Sache immer
ungewißer, nnd ist endlich froh, den Mann
mit vieler Unterwürfigkeit dahin zn bringen,
daß er ohne fernere Deklamation über ange
tastete Ehre den Laden verläßt. Der gute,
aber kurzsichtige Juwelier würde jetzt einen
Eid darauf geleistet haben, daß er sich geirrt
und dem Manne Unrecht gethau habe, hätte
ihm der Polizei Agent nicht auseinan
dergesetzt, daß der Gentleman und der
Bettler eine Ganne^-Eompagnie sei, und
jener diesem wahrscheinlich statt eines Penny
den eben zwischen denFingern gehabten Stein
in die Hand gedrückt habe, deßen Erlös sich
Beide nun theileit würden. (Allg. Zeitung.
In Nett Brighton, in Beaver Eauuty, Pa.
beabsichtigt man mit nächstem eilte Wollfa-
vtUuUlirl:
brick zn errichten, in welcher $'nu-.vv,
pets :c. auf eine ganz neue und schne-'e
nnd auch um bedeutend iui'hifWirvc xpv
als nach der jetzt gebrauch!!.neu
weise gemacht werden. Nif. v-r r,
uV i
Blatter aus Vi
l,n^chei,re
0
an
V.oitrnaf,
w
'«, n
te, daß die Geft^aebung
rer letzten Sii.'ung eine
habe, wonach dem Staat
ote unter s
verfallt lit S 10 St'
viel Aufregung nnd
Er stand auf und schwenkte sein leeres Glas! hätte ihn der Statte tu fun- Nu
mo,?.
um sich her, al6 wolle er die Hurrahs derjrettet) ist zun- Onuin'n-v :v -v 'V•
Andern leiten. Sogleich sprangen alle An-jtingeueingesetzt, nnd tZii.:
we sende auf die Füße, und ein belebendesfiopfe ftir die vtO: ,r
Geschrey tönte dem Major zu Ehren. Dieser Oberst hit irm, tvi:
Scene wurde noch eine geraume Zeit mit strenge Befehle ertheilt.
großer Lustigkeit aufgehalten, bis wenigstens ^ein t\if der Prorektor
die Hälfte der lustigen Bettler sich schlafen i Stndirenden, die sich üb -r
getrunken hatten, und wicEcdklöße der Lan-^ing von Seite des Militärs be
ge nach auf demBodeu ansgestrekt da lag- n !erklärt hat, seilte Gewalt h.i'e anfge
herrsch? tiefeStüle in der Stadt
$2 u v o
e u s a n
Oberst v. Winiclcr (derselbe, der vc
Iahren tu Hannover, während ein
Volkes die Gentanncviocasoviic ]i
frrvtreit
word
en:- v
tiu.
tritt neulich in die Bude eines Juweliers tu i Cutc die ^olkt.mabe iui
London,
sich
faßen
Käs
und der Gentleman beginnt^
welche lange währt, da je zwei und jirct!fcm Xfgc verorcuefe eut bovwtihgev unve'
In'n.ktt.!
wurde. Gegen 11 Uhr hörte man das
schrei: "Es lebe der Erzh-sbof hoch Pa
Henricns daneben!" D.i diezes ö)esu'rei
ganze Stadt durchdröhure, so wurden K.
Wachen verdoppelt, Soldaten oiullirtt
durch die Straßen und die win
ermahnt, nach Hause $u ge!icit tuid sich s.t
feu zu legen. D'.e Lebehoch, weiche tem
hi sel'ose und dein Pater gebracht wurden.
v
an der Ladeuthür, da überzählt der 3titrc-if*°^cn t^rt itiu rort
lier seine,Stein n. siehe da lEiner fehlt. Der h^
1
n
n
bestürzte Kaufmann theiU dem Gaste feine (Gewalt weojiiii'.hfcn, Ic seil vi Uithet iu
S
schnell sie, den ^atei* ^eiii
ju seiner Abführung fehlte ma
aber, die Wegmhrnug sei ans Fm
11«!: gl'.Ii
1
Furcht im*
blieben. Der Tumult dauertebisMorgenv
Uhr, wo sich die Veldhausen zevftinKvu. I'.
nächsten Tag blieb alles ruhig. vi.
Koblenz, f). Jan.—Heute um 12 Uhr ver
breitete sich hier plöl'lich das Gerücht, man
wolle den hiesigen Viear verhaften, wodurch
die ganze Stadt in Aufregung kam, und eine
unzählige Menschenmenge nach deßen auf
der Leerstraße gelegener Wohntnig zog. Das
durch Fanatismus aufgeregte Volk belagerte
te ganze Leerstraße, nnd das Wohnhaus des
Geistlichen von innen und von außen. Unge
achtet aller Ermahnungen und Vorstellungen
über das Unwahre dieses Gerüchtes von Sei
ten des Geistlichen blieb der Volkshaufe in
seiner drohenden Stellung, wozu gegen 4llhr
Nachmittags noch Tansende von 'Landleuten
der umliegenden Ortschafren sich gesellten.

W. Philips, P. M. Paris.
John N. Bauer, P. M. Unicntaiiti.
Charles 2ß. Gailtvitz, Schaitcövillc.
Ehnv. I. P. ?)?ahnenfchmidt, General Agcitt.
Herr Moses Strack, (£sti. Cornersburg.
Peter Baily, Esq. !anficld.
Julius Scifcrheld, General Agent in Marren.
M'CombS, (5fq. Poland.
Robert TnrnbuU, Esq. Jackson.
Peter Rief, Wcathcrsfield.
Andreas £mi\ P. M. do.
). J. Tod, Esq. Milton.
George M.ihin-itschittidt, Berlin.
Cornelius Toinson, Esq. Austin tau
it.
Jacob Pfitter, Newton.
Peter Mupcr, Esq. P. M. ?(mitn.
o i n i i a a a v
Herr Friedrich Spat, Esq. V- Petersburg.
Friedcrich Schwarz, Columbiana.
Ferdinand Beet, Neu Lisbon.
John Peter, Jlcv- priugsteld.
D. Weigert, Esq. Green^illage.
John G. Leslie, Nortl,-jima.
Doctor Dellenbach, Rorth-Gcorgctaun.
James Graham, Esq. New-Garden.
o a e a n n y
Herr George Helfert, Edenburg.
Daniel Pouuker, Sch.-lersci.lt.
W a it if a tt n y.
Herr Cbarles (£. Grater, Woeste.-.
J. M. Cooper, P. M. do.
Ehnv. G. H. Weygandt, Chipawan.
ich a lib a tt it y.
Herr H. M'.^all, Esq. Mansfield.
Doctoren &. v.ttd C. Oesterlin, ?(chlattd.
11 v e a n d.—Herr Thomms tt'.'.tbstätter, Esq.
Delaware Co.—Herr Frieder^ch Anthony.
a n a st e r.—Doctor G. Miene.
i i o e .- o n
Nen-R och ester, Wood Co.—Col. T. Eisenhauer.
Newark, Licking Co.—Herr Eugen Koos.
i u a, Miatni Co.—Joseph Willutan.
N e u-.P i a e i a.—Ä). C. Black, Esq.
n ilton, Butler Co.—Conrad Schinidtman.
Kenten, Holmes Cauuty.—Herr Anderson, Est
MillkrS tt g, de.—Herr J. A. Bauers.
a ric tt, Marion Co.—Herr August Groll und
^ohn G. Mayer.
W e st'-L i y, Legan Co.—). M. White, Esq.
Pendleton, Putnam Co.—JohnAmstutz.
S a a e s v a i i e
K u u a u i e o s e e i s E s
9t a i n g.—Herr Samuel fitter, Esq. do.
S3 ntfc r.—Herr Christian Gleim.
i tt e S a it n.—Or. A. Gerasch.
W e st-G tt v i lt c.—Herr Tu Kr curat.
Z U i n o i
Chicago.—Herr Francis Keßler.
W a a o e a o E i
a e v t! e C?.—Herr Zost-py Gingcrich.
a tt ch st r.—Herr Ludwig Schaal.
S e i s v e k a u e
ditto. Heu- und Mistgabeln, Gc-
i^raft eines Writs von ft. ft. :c. erlaüen durch die
Court von Common PleaS von Stark Cauuty,
Ohio, werde ich an der Thür des Coiirthausts crfaq
ten Caunties
danten, £*ct. 17, 1137. b. v.
Maßiften, Marz 30. 1838. 6Mt.
A s e N u n s s z i
N A n v n S a k a u n y O i o e u k u n e a u s e e e n v o n U v i E 1 I I I Z I U I U 0
John Ha in in r.
ler, der dem Prinz gegennler saß, nnd dtßeii

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