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Der Vaterlandsfreund und Geist der Zeit. [volume] (Canton, Stark County, Ohio) 1837-1845, July 13, 1838, Image 1

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BcMußuuQeu:
1 e a e a n s e u n u n e i s
der 3 it" erscheint regelmäßig jeden Freitag.
2. Der Subscriptions-Preis ist Ein Thaler
u n 5 0 e n s i n V o a u s e z a u n o e 2 I a
e r, falls die Zeitung nicht innerhalb der ersten Half
st des Jahrs bczay.t trirb.
3. Die Versendung geschieht auf Kosten der Un
terschrciber, und Briefe an die Herausgeber mäßen
Postfrev eingesandt werden.
4. Anzeigen werden dreimal das Viereck fur E t
e n Thaler eingerückt müßen aber sogleich baar
bezahlt werden, wo man nicht auf sonstige Art in
Aechnung steht.
Agenten
ürtmVaterla:döfreunv und GeistderZeii
S a a u n y
e
Wagen und Kutfthenmacherey
iu der Stadt Danton, Starr Caunty, Ohio.
(7\er Unterschriebene zeigt seinen Freunden und
dem Publikum überhaupt an, daß tr ron nun
an die W a e n a ch e e y, in der Tuscarawas
Straße der Stadt Canton, gegenüber Philip We
ber'« Grocery Stohr, in allen Zweigen zu betreiben
angefangen hat. Er verfertigt alle Arten
Vergnügnngs- und Reise- Fahrzeuge,
wie auch Baucruwagen jeder Art und überhaupt alle
Art von Arbeit die in sein Fach schlägt, und wird sich
bemühen durch schöne und gute Arbeit, wie durch wohl»
feilet reift dieGewogenhei si inerKunden zu ve» dienen.
Jede Art brauchbaren Holzes wie auch Landespro»
dutte werden an Bezahluugsstatt angenommen.
Flickarbeit die in das Fach der Wagenmacherey
schlagt, wird auf kürzeste Anzeige gut und wohlfeil
halt Unterschriebener beständig einen Vor--
«afl» JöflJ für Schreiner und Holzarbeiter aufHand,
ten er zu billigen Bedingungen ablaßen wird.
a n i e A n e
Ca-ton. April 27. 3Mt.
frT&in fähiger Arbeiter in diesem Fache tarnt Ar»
»iterl,alten auch kann ein Lehrling von moralischem
«iarakter eine gute Stelle erhalten, wenn er sich
bah bev Obenunterschriebenem meldet.
'ttl
aaner« Arbeit wird vvtt tintar
xl5 schriebenem verfertigt für Baargeld, tandeS
Produkte oder auf guten Credit von 12 bis 18 Monat
50 tit I
Im,? 1.
Aflilt«
Eine Angabe
e
Ausgaben und Einnahmen von
Stark Caunty,
für das Jahr, welches am 7ten Iuny 1838
endigte.
A a a n Schatzmeister, in Rechnung
mit dem Caunty,
Tr. Einnahmen.
Bilanz in der Schatztammrr, am Sten $ CS. m.
Iuny 1837 1,499 41 5
Delinquent Taxen auf bewegliches Ei
genthum eingefamnielt 17 39 0
Rent für den Westtheil der Courthaus»
Lotte 36 00 0
Jntrrßcn der Surplus Rrvenü 2,069 98 6
Auktions Abgaben 10 52 0
Anleihe der Surplus Rmnu 6,000 00 0
Schauausstellungs Erlaubnißscheine 30 00 0
Jury Gebühren toilettirt 30 00 0
Kosten in Kriminalfalltn tollettirt 295 40 0
Kosten auf verwirkte Straßen Bonds 19 50 0
Kaufmanns.Erlaubnißscheine 112 08 5
Jiltrcßen auf Berkauf von Section 16 2,907 64 0
Drey Prozent Fund 290 15 0
Tax von nicht ansaßigen Landhaltern in
die Staats Schatzkammer bezahlt 7 21 7
Wirthshaus Erlaubnißscheine 547 66 0
Collektirte Strafgelder 880 22 5
Hengsthalter-Erlaubnißscheine 180 00 y
Reiner Belauf der auf den Duplikaten
für 1837 gesammelt wurde 18,854 14 4
Gesammtbelauf von Einnahmen
Gesainmtbelauf von Ausgaben
Bilanz in der Schatzkammer am 7ten
Iuny 1838
Caunty. und Fund.CommißionerS
Gebühren *,
Mrs. Swigart'S Ausbehalt im Ar.
menhaus Platze
Wahlkosten
Ofen für Recorders Amtsstube
M. Stump, für Platten und Pa.
pier für's Caunty
P. KaufmannfürDrucken 91 50 0
W. und G. Dnbar do. 92 00
I. und I. Sax ton do. 3 50
Constablers Gehalt in Court
Zeugen-Gebühren
Auditors Gehalt
Alpheus Brown letztheriger Audi
tor, ganzlicht Abrechnung
Jury Gebühren
Unrichtig bezahlter Tax
Schatzmeister'» Procentage auf Z7,
420 77 2 e
Schiedsrichter aufAnsprüche fürBa«.
ung des Armenhauses $1988 00 0""
bezahlt do. für Graben
«nd Ausmauern eines
Brunnens 63 00 0
bezahltdo.anfContrakt
für 25tiuunß Ttrsitctv
Hauses 1150 00 0
bezahlt für Ofen u. Ex
traArbeitfürArmenhauS 238 00 0.
Bezahlt für Schreibmaterial und Buchbin.
den für das Caunty
#2287 76 9
Belauf bezahlt fürKohlenfür dieAmtS
stube für den Commißionrr der Utt*
vermögenden
bezahlt A. Lind Entscheidung der
3480 37 0
1 1
für Constables und Friedensrichters
Gebühren in Kriminal Fallen
Coroners Gebuhren
Schul Funds
Armenhaus-Unkosten
Schul-Tax gesammelt in 1837
für Festnahme undAuSlieferung Ge.
fangener nach dem Gefangniß
Anleihe an die Farmers Bant von
Canton
Aßeßor'S Gebühren fur 2 Jahre
für Unterhaltung wahnsinniger Per»
sonen
Gehülfsrichter's Gebühren
Anwendungen an Brücken
Staats-Anwald's Gebühren
für Recordiren von Mortgages der
Surplus Rtvtnu
Schreiber der Court' Besoldung
203 44
165 49 8
720 23 5
176 00 0
»00 00 0
1
Geo. N. Webb für Kost, Unkosten,
Gehalt und Kleidung entblößter Ge»
fangener
AerztlicheAbwartung derGefangenen
Gefangniß Ausbeßerung
Weg-Tax gesammelt in 1837
Taunschip und Armen Tax gesam»
melt in 1837
Caunty Straßen Ausgaben
1
Fortbringung von Armen nach vtn
Armenhaus«
Feuerung für öffentliche Amtsstuben
Daniel Raffenfperger, Scheriff'S
Gebühren
Staatsstraße-Unkosten
Desk und Bücherschrank für Audi«
tors Amtsstube
1 1
8 25
6 60
6 00 0
Ol
187 00 0
ti
1
171 93 3
Ganzer Belauf von Ausgaben $30,499 56 7
Auf Befehl derCommißionerS.
a n i e o s a a u n y
AuditorS-Amtöstube, Auditor.
Eine Angabe der Ausgabe«
s
Stark Caunty Armenhauses,
vom 19ten July 1837 bis zum I8ten Iuny 1838, wie
dieselbe aus den Berichten der Direktoren besagter
Anstalt hervorgeht, die am letzterwähnten Tage
präsentirt und angenommen wurden.
Me Direktoren des ArmenbauseS^in Rechnung mit
der Anstalt.
Dr.
Geld empfangen vom Caunty Schatz« $ Ts. m.
Meister |U verschiedenen Zeiten 8600 00 0
und Geist der Zeit
Was that Dir, Tbor, Dein Vater lan d?—Daß Dir bey eines Namens Schall—Das Herz nicht höher schlägt?'
Ster Jahrgangs Freytag, den TÄten July, 1838. ^Nummer SS.
Einkommen der Anstalt 95 72 5
GanzerBelaufvon Funds in den Hin«
den der Direktoren $3585 72 5
Ganzer Belauf von Ausgaben bis Iuny
18, 1838 2933 45 5
Bilanz in den Händen der Direktoren
beim Rechnungsabschluß
Bezahlt für Gaulsfutter
do. Arbeit
do. Schreibmaterial
do. Begräbnißtoftcn
do. Superintendents Gchalt
do. Kleidung
do. Bauerngerathe
dt. Schmiede Arbeit
do. Bauernarbeit
do. Vieh
do. Lebensmittel
do. Hausgerath
do. Schreiberlohn
Iuny 18, 1828. 4M.
6 25 0
it
663 27 0
Ausgaben. Er.
Gefammt Belauf der Ausgaben $2933 45 6
Welche Rechnung, nachdem sie von den Commißio
iters von Stark Caunty untersucht und erlaubt wor
den, zum Druck beordert wurde. Auf Befehl der
o i i o n e e a n i e o s a
Auditors-Amtsstube, Caunty-Auditor
Wsrmon und Wtz
AZtnachnchtigcn die Bürger von Canton und das
v Publikum überhaupt ehrerbietigst, daß sie das
Hutmacher Geschäft in allen deßen verschiedenen
Zweigen zu betreiben angefangen haben, in dem Zim
mer, welches kürzlich von den Doktoren Bowen und
Fahneftock bewohnt worden, 2 Thüren nördlich von
Dr. Breylachers Apotheke, wo sie jederzeit ein großes
und allgemeines Aßortement Hüte auf Hand halten
werden, wie
Bieber, Otter, Nuter
wie auch weiße und schwarze Brusch-Hüte und weiße
und schwarze Seiden-Hüte, ferner
(L/itiedertöpfige, breitranftige
feine u. gewöhnliches)
W 0 ll -H e,
so wie dieselben von etlichen religiösen Gesellschaften
getragen werden ferner weiße und schwarze Seiden
Hüte für Knaben, MuSkratten Hüte aller Arten und
18 78 0 auf beste Weise verfertigt, welches Alles sie wohlfeil
für Baargeld oder Landes Produkte aller Art ver»
kaufen. Sie laden Alle, die zu kaufen wünschen ein,
anzurufen, ihren Borrath zu untersuchen und für sich
selbst zu urtheilen.
Sala'v Teutsches Kräuter-Elixir.
(7\ct
Unterschriebene benutzt diese Gelegenheit, dem
Publikum cherbietigst anzuzeigen, daß er, durch
die ungemeine Nachfrage nach seinen^ obengenann
ten Elixir bewogen, alle andere Geschäfte niederge
legt hat und sich ausschließlich mit Anfertigung diestS
nützlichen und heilsamen Artikels beschäftigt. Das
Teutsche Krauter Elixir ist beständig, im Großen und
Kleinen in seiner Wohnung in der Stadt Canton,
gegenüber der Amtsstube des Herrn ZolM Meyer,
Esq. (Insurance Office) zu haben. Bestellungen
aus der Ferne beliebe man postfrey einzusenden.
o n S a a
Folgende Herren sind Agenten für Sala'S Teut
sches Krauter Elixir, und haben daßelbe bestandig zum
Verkauf
Iuny 29. 6. v.
Noch mehr Zengniß^
Meister Sala—Ich bezeuge hiermit daß ich bey 2
Jahre nicht recht gesi«nd war und habe Schmerzen auf
der Brust gehabt, so daß ich ZeitenweiS nicht habe
arbeiten können und da ich viele Medizin probirt
habe und keine Hülfe dadurch empfangen, so brauchte
ich dann eine Bottel von Johannes Gala's TeutscheS
Krauter Elixir, und nun bin ich so gesund, als ich
schon seit zwey Jahren nicht war. Ich empfehle es
dem Publikum als eine vortreffliche Medizin an, und
wünsche die Leute thaten es probiren mir wenigstens
a e s s i e i e o e n e e a i e y
Slnkeny'6 Neues Hotel
Unterschriebene zeigt dein Publikum crgebenst
an, daß er in der Stadt Bridgewater, Beaver
Caunty, Pennsylvanien, an der nordöstlichen Ecke
des Markt-Vierecks, westlich von Clark und Co'S
SpeditionS und Commißions Waarenlager, ein neu»
es Hotel errichtet hat, woselbst er sich durch gute Be
dienung und billige Preise bemühen wird, die Gewo»
zenheit des Publikums zu verdienen. Seine Schen-
hat er mit den vorzüglichsten Getränken versehen,
sein Tisch wird mit allem versehen seyn, was die Iah
reszeit Gutes darbietet, und seine talle und sonstige
Accominodationen sind geräumig. Er ladet Reisende
ergebenst ein, anzurufen, und empfiehlt sich als des
Publikums ergebenster Diener.
e i n i A n e n y
W I. und W. Day's
4» Schnittwaren^und Specereyen
Scher? «m zZrnst.
Viel tausend Teutsche, müd' der Fürstenkniffe.
Bekamen von dem FreiheitSgeist Begriffe
Darum entschloß sich einer nach dem andern
Aus alter Teutscher Knechtschaft auszuwandern.
Doch—in dem Land der Freiheit angekommen,
War manches teutsche Herz gar sehr beklommen
Als es entdeckte, daß das laut Gerüchte
Bon Freiheit, sey ein bloßes Traumgesichte.
Denn seiner eignen Sprache süße Töne
War der Nativen Spott und ihr Gehöhne
An gleiche Rechte war gar nicht zu denken—.
Wie mußte das nicht brave Teutsche kranken
Wer nicht als Dötschman sich wollt' spotten saßen
Sowohl im Stillen, als auf offnen Straßen,
Der schaute wahrlich mit betrübtem Blicke
Nach seinem alten Vaterland zurücke.
Und dieser Unfug, sollt' tr langer wahren,
Und unsre Freiheit freventlich zerstören?
Nein, teutsche Brüder! das war' große Schande
Für uns, in diesem neuen Vaterlande.
Drum ward in Pittsburg neulich ernst berathen
Von Teutsche n—unbclaüscht von Potentaten—
Wie dieser Sach' wohl abzuhelfen ware—
Daß man uns Recht und Gleichheit uns gewähre.
Wohl war die Red' man solle sich nur füge»
In der Native» Sprach',—das würd' genügen.
Man solle sich nur geben alle Mühe
Recht gut zu lernen, englisch, spat und frühe.
Doch dieser Antrng wurde streng gerichtet
Von achten Teutschen, und alsbald vernichtet,
Weil eben dadurch man nur zeigen würde
Daß unsre Muttersprach' uns sey zur Bürde.
Nein, umgekehrt,—hieß es—muß man es machen,
Wenn unser Wunsch ist, daß nicht langer lachen
Die welschen Munkis über e u sch e Worte
Die lieblich tönen stets an jedem Orte.
Laßt dringen uns auf gute teutsche Schule»
Nicht langer um das Englische uns buhlen
Laßt stolz uns seyn auf diesen Ehrennamen,
Europens erstes Volt sind die Germanen."
Und laßt in Zeutsch uns haben die Gesetze,
Daß nicht so leicht man ziehe uns ins Metze.
Laßt uns behaupten unsre Freiheitsrechte
Und schämen uns zu seyn der Britten Knechte.
A S w a z
Volkssagen aus den Gegenden des
Rheins.
u E e n e i n
Am Tannußgebirg sind vier liebliche
Thäler, die derFrühling jedesJahr mit den
schönsten Blumen und Pflanzen beschenkt.
Zwischen diesen Thälern liegt auf einem
Berg das alte Schloß Eppenftein, in Oede
und Trauer. Es wurde vor undenklicher
Zeit von einem Ritter, Eppo mit Namen,
erbaut.—Dieser verirrte sich einst auf der
Jagd hierher—damals war aber die Ge
gend sehr wild und schauerlich. Cppo warf
sich, ermüdet, am Fuße des Berges, bei ei-
nem
FelsenbrünnleininsGrüne. Nachdem
er eine Weile geruht hatte, erhob er sich
wieder, und wollte den Heimweg suchen,
aber in diesem Augenblicke hörte er den
Gesang einer weiblichen Stimme. Das
Lied war traurig, und die Stimme schien
aus dem Berge zu kommen. Der Rittet
arbeitete sich durch das Gestrüpp, ob er
vielleicht einen Pfad auf dem Berg ent
decken möchte da auf einmal stand er vor
einer Felsenhöhle, und am Eingange der
selben stand eine Jungfrau von wunder
schöner Gestalt. Sie hatte das traurige
Lied gesungen, und weinte jetzt bittere
Thränen, und trocknete sich die blühende
Wange mit den langen, braunen Locken,
die um ihre Schultern hingen. Als sie den
Ritter erblickte, streckte sie die Arme nach
ihm aus und bat, mit leiser, zitternder
Stimme, sie zu retten.
Eppo fragte nach ihrer Herkunft, und
wie sie in diese Wildniß gerathen sei.
Ich kann euch mein Unglück nur mit
wenigen Worten erzählen, antwortete die
Jungfrau, denn bald ist die Stunde vor
über, während welcher ein tiefer Schlaf
meinen Verfolger gebunden hat.—Ich hei
ße Bert a und bin dort drüben auf der
Burg Bremthal geboren. Der Riese, der
auf diesem Berge haust, erschlug meinen
M! Bater und meine Brüder, und führte mich
jüld seine Gefangene hierher, und quält
a n u n S i i s e i n e i e e O a e e e n
Dur kr^iMinncrciaf^anf,^ Gewalt brauchen wollen, aber wenn
«WSW WS «GWH uch dann laut zu beten anfange, so weicht
sichtbar jede Kraft von ihm, unD tv t|i au
ßer Stand, mir ein LeidS zu thnn. Tag
(ich, in der Mittagsstunde, dewältigt ihn
ein Schlummer, aus welchem kein Mensch
ihn zu n ecken vermag. In diesem Augen
blicke ist er davon befallen, und liegt oben
auf der Bergkuppe.
Ich will den Unhold in die Hölle se«
den, rief Eppo, und zog sein Schwedt.
Ach, erwiederte die Jungfrau, den Rie
sen verletzt kein Eisen.
So will ich ihn den Berg hinabstürzen.
Auch das ist unmöglich. So lange er
schläft, können tausend Hände nicht
von der Stelle bewegen.
Der Ritter that ihr den Vorschlag mit
ihm zu entfliehen.
Seht ihr denn nicht, daß ich gefeßekt bin,
sagte Bertha, und zeigte avf die Kette an
ihrem Fuß. So oft die Stunde ferneK
chlafs naht, »nd so oft er avf Menfthen
blut ausgeht, schließt nr wich am Eingang
dieser Höhle an.
Ich will, ich mffß dich befreien, fchcmr
Jungfrau, rief der Ritter aus, und tvewi
es mein Leben kosten sollte.
Bertha sah ihn mit einem dankbaren
Blick an, und sagte: Wenn ihr das wollt,
so geht hinüber auf die Bnrg meines Va
fers, und laßt Euch vom alten Bvrgvegt
das eiserne Netz geben, welches mein Va
ter, als ein Wahrzeichen, aus Palestina
mitgebracht. Es ist mit wunderbarer
Kunst verfertigt, «nd darin wollen wir den
Unhold fangen.
Sie nahm noch weitere Abrede mit Ep«
po, der auch ohne Verzug auf die Burg
Bremthal gieng, und das Netz abholte, o.
sich damit am andern Morgen auf dem
Platz einfand, den ihm Ben ha angegeben
hatte. Er mochte eine Stunde lang im
Gebüsch gewartet haben als sie chm ans
dem Gitter der Felsenhöle zmief: Es ist
ein günstiger Augenblick, den Gott sendet,
sagte sie, der Riese sitzt an der Seite de»
Berges, und schneidet sich eine Querpfeife.
Gebt mir geschwinde dasNetz, und harret
hier, bis ich euch wieder rufe.
Der Ritter reichte ihr das Netz dvrch
das Gitter, denn es war biegsam zu jeder
Gestalt, und Bertha eilte damit auf die
Höhe des Berges, und breitete es aus auf
der Stelle, wo derRiese zu schlafen pflegte,
und bedeckte es sorgfältig mit MooS, und
streute übe» das Moos viele wilde Blu
men, die da umher blühten.
Die Mittagsstunde kam heran der
Riese nahte sich halb schlaftrunken dem
duftenden Bette, und freute sich ob der
Sorgfalt, welche seine schöne Gefangene
ihm bewiesen, lieber der Freude vergaß
diesmal auch, sie anzuketten, und warf sich
taumelnd auf daS Lager. Kaum hatte ihn
der Schlaf bewältigt, als sie das Netz über
ihm zuzog, und denRitter herbei rief. Ep
po hatte Mühe, den Berg hinan zu kom«
men, den der einzige gangbare Weg führte
durch die verschloßene Höhle alles rings
um war eine fast undurchdringliche Wild,
niß. Endlich gelang es ihm doch, sich auf
die Höhe hinanzuarbeiten. Die Jungfrau
trat ihm, züchtig erröthend, entgegen, und
bat ihm, sie nun nach ihrer Burg zu ge
leiten.
den
Das will ich gern, antwortete Eppo,
aber ihr seid dert nicht sicher vor dem Rie«
sen, dem es am Ende doch gelingen wird,
das Netz zu durchbrechen, und kein Mensch
in der Gegend ist vor ihm sicher, darum
muß er erst aus der Welt geschafft werden.
Bertha seufzte, denn ihr war bange um
den Ritter aber dieser führte sie sorglich
Berg hinab, und hieß sie dort feiner
warten, und kehrte dann auf den Gipfel
zurück. Er versuchte eS einigemale, den
Riesen, der am Abhang eines Felsen lag,
hinabzuwälzen, ader jede Anstrengung war
umsonst, der Unhold blieb unbeweglich.
Endlich schlug er die Augen auf, und fing,
als er sich umstrickt sah, so entsetzlich zu
brüllen an, daß es weit durch die Wiiste
hin tönte. Er machte einen Versuch, sich
I
er

Herr Alexander M'Cully, P. 331. Maßillon.
2D. Philips, P. M. Paris.
John Dl. Bauer, P. Uniontaun.
Charles W. Gallwitz, SchaneSviUe.
u i n u a u n y
Ehrw. J. P. Mahnenfchmidt, General Agent.
Herr Moses Strack, Esq. Cornersburg.
Peter Baily, Esq Canfield.
Julius Sciferheld. General Agent in Warr
M'Combs, Esq. Poland.
Robert lurnhilt, Esq. Jackson.
Peter Riel, Weathersfleld.
Andreas Xrero, P. M. do.
J. ). Tod. Esq. Milton.
George Mahnenschmidt, Berlin.
Cornelius lomfoit, Esq. Austintaun.
Jacob Psister, Newton.
Peter Mußer, Esq. P. M. Amity.
o u i a n a a u n y
Herr Friedrich Bpat, Esq. P. M. Petersburg.
Friederich Schwarz, Columbiana.
Ferdinand F. Beck. Neu-Lisbon.
John Peter, NeuSpringfield.
D. Weitert. Esq. Grecnvillagc.
—r A»hn G. LcSlit, North Lima.
Doctor Dellcnbach, North Georgetaun.
IameS Graham, Esq. New-Garden.
o a e a u n y
jStrr George Helfert, Edenburg.
Daniel Pounker, Schelersvillt.
George May, Randolph,
W a y n e a u n y
Herr Clerkes E. Grater. Wooster.
Z. M. Cooper, P. M. do
Ebrw. G. H. Meyqandt, Chipaway.
i a n a u n y
Herr H. M'Fall, Esq. Mansfield
Doctoren G. und C. Sesterlin, Aschland.
e v e a n d.—Herr Ih Uinbstatter, Esq.
Delaware Co.—Herr Friederich Anthony,
tanca ste r.—Doctor G. Mieße.
Chilicothe.—G. Cron.
31 w-Diochester, Wood Co.—Col. I. Elsenhauer.
Newark, Licking Co.—Herr Eugen Koos.
i ti a, Miami Co.—Joseph Willuian.
e u.P hiladelphi a.—W. C. Black, Esq.
JS fl ,* i ft» 11, Butler Co.—Conrad Schmidl.nan.
Benton, Holmes Caunty—Herr Anderson, Esq
Millersburg, do.—Herr Z. A. Sauers.
Marion, Marion Co.—Herr August Groll und
John Mayer.
W ei Liberty, Logan Co.—Z. M. White, Esq
Pendleton, Putnam Co.—John Amstutz.
Herr George Reichert, Reu Bremen, Mercer
Caunty, rhio.
Herr A. Z. Beach, Esq. Postmeister zu Belville,
Richland Caunty, Ohio.
jTvrr Robert H. Walter. Chmchhtll, Trumbull
^Caunty, Ohio. ,it,
Ehrw. A Schwarz, Malaga Taunschip, Monroe
Caunty, Ohio.
S a a e n n s y v a n i e n
K u tz a u n.—Herr Joseph Heist, Esq. P. M.
Reading —Herr Samuel Ritter, Esq. do.
e a v e r.—Herr Christian Gleim.
i S u g.—Herr Edw. Fehnderich.
i ll e S a u n.—Dr. A. Gcrasch.
W e st-S re en vi ll e.—Herr R. Kremin.
ll i n o i s.
i a o.—Herr Francis Keßler.
W a a sch Co.—Herr Jacob Seibert.
Ta?' eville Co.—Herr Joseph Gingerich»
V i i n i e n.
a n ch e st e r.—Herr Ludwig Schaal.
Herr Peter Trautman, St. Genevere, Mifeuirt
Iuny 18. 1833. 5 4M.
$32787 33 6
30499 66 7
Cr. A u s a e i
8375 29 2
2400 00 0
23 24 5
1000 00 0
532 50 0
59 00 0
235 00 0
517 00 0
500 00 0
58 91
40 00
860 20 5
1 00 0
91 23 0
3779 02 5
2715 67 1
186 97 0
139 20 0
26 95
64 38
25 81
105 00
111 37 5
665 48 0
1165 Ol 9
695 71 9
784 37 0
95 0
S K N V N S a k a u n y O i o e u k u n e a u s e e e n v o n U V K K U N N i E 0
Canton, April 27. II.
161 07 0
206 24 7
1 15 5
6 00 0
275 11 0
246 08 0
236 33 3
19 92 0
800 18 5
255 87 5
291 90 3
431 07 7
2 50 0
N e u e u t- a n u a k u
Dr. Levy Klein, Canton, Stark Co. Ohio.
Peter Bailey, Canfield, Trumbull Co. Ohio.
D. F. Miller, Neu-Lisbon, Columbiana Co. Ohio.
I. M. Schröck, Millersburg, Holmes Co. Ohio.
Abraham Harfthberger, Wallnuß-Criek, TuSca
rawas Caunty, Ohio.
Canfield, Trumbull Caunty, Shio.
in der Stadt Bridgewater, Beaver Co., Pa
(T\tv
Bridgewater, Nov. 17. b. v.
2E vlTrV onTV» fWlW* QmW ÖTTÄF IMIW
A Ra. 62, Superior Straße.
E n s i s a s e e n e i e i e K u n s
Die Convention der Tentschen in Pittsburg.
(Aus dem Philadelphia Demokrat)

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