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Der Vaterlandsfreund und Geist der Zeit. [volume] (Canton, Stark County, Ohio) 1837-1845, November 30, 1838, Image 3

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Der ÄMerlandösreund
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Seist der
Zrtt,
Malert,int1 und de Uli ton Sic
und mit sen ^rhUtcii nerden
iCamoii, iSrnioi], De Ii yu. jiou. laas
DO*& e richtignn g.—In der An
zeig! des Auditors von Stark Cauuty, delinqueu
te iändercyen und Stadtlotten betreffend, welche
wir im Laufe dieses Monats puHiztrtcn, wurd.
der Derkaufötag, welches der letzte Montag tir
December ist, irrigerweise als der 24|te angege
ben. Es it der 31stc December.
Papier —Vielleicht smd in keiner ander«
8tgtnd der Welt Drucker so oft durch dicSchull
der Papiermüller in Verlegenheit gesetzt, als ge^
rate hier. Trotz dem daß die Preise citmit theu
«r sind, schicken lie doch bald fo schlechtes Papier,
daß nun es fast nicht brauchen hv.ni bald schir
men ftc ein zu kleines, bald zu großes Format, unl
tald laßen sie einen ganz im Stich, wie das schon
bey mehreren unserer College» im Cannty efters
der Fall war, und diesmal uns fast selbst so ge
gangen wäre. Lieber aber, als eine 2L'cchc ohne
Erscheinung ttitfercg lattcs rcrftreicheit zu laßen,
tauften wir einen Dorraty Papier von einer ent
fernteren, in einem andern Staat gc'egenenMüh
U, welches zwar nicht ganz fo gut als unser ge
wöhnliches ist demungcachtet aber unfern Lesern
den Beweis liefert wie sehr wir uns anstrengen,
«ufere Verbindlichkeiten gegen sie zu erfüllen.
Wetter.—Der Winter hat in vollem Ern»
*t fein Quartier in tinfrer Gegend aufgeschlagen.
Vorgestern fchneyete es nach Herzenslust, und
nur noch einige Boll mehr hätten gefehlt, um eine
»«cht anständige Schlittenbahn zu gewahren.
Die & upreme Court hat sich geweigert, in der
Prozeßsache de» Staats gegen Van Rcnßelacr
einen writ of error für ein neues Verhör ausge
hen zu laßen. Er witrde daher, feinem Urtheile
gemäß, nach dem Zuchthaus zu Columbus abflc*
führt
a n u e t- a o n v n ö V a n e
sich von den Schrecken der letzten Wahl so
iveit wieder erholt, daß er den litten December zu
einem Dank und Bettag bestimmt hat. Seine
Proklamation dicfcnvcgcinvtrd man in einer an
dern .spalte finden.
Auch Gonv. Marcy von NeU'Dort hat einen
Settag verordnet, und dazu den 22sten December
bestimmt^
Gesetzgebung.—Unfere Gesetzgebung ver,
-sammelt sich am nächsten Moutag zu Columbus.
S e i a W a e y e a 1 e n i
IStcn Congrcß-Distrikt ()efferson und Harrison
tauntieS) stattgehabten spccicllen 'iValst, um die
durch Hrn. Kilgorc'S Resignation gebildete
«nz aufjufiilleit, erhielt Henry Swärtitgcn, der
demokratische Candikat, tine Kfc (ende Mehrheit
über den Federalisten GA Erhrman.
e u e :—'Jim i.tzt.n Samstag Abend trau
te der lldes Hm Druschel, in dieser Stadt,
«ebst allem dann i\|tndlichcn Heu und einem da
ItV sicheren Heustcck, nicMr. Man weis nicht,
Mufwelche Art das ..euer entstanden-
Am Ilten zerstörte ein Feuer in Neu.Orleans
12 Gebilde am iStcn ceret..n«ten zu L^ussalc
«tlicht hölzerne Gebäude «in $ct lcv Schwan unt
Äöischinglcn Straße, u in UmrsviUt, Xcntticty,
ivurdc, durch Fahrlässigkeit eines Negers, ein
(cfull, nebst 6 darin befindlichen Räsgäuleu, ein
Raub der Flammen
Ei-, bey weitem größeres Unglück ist das des
Herrn A N Pettibone zu Bedford, Cm ahegc
Caunty, 0l)io, deßen Haus am 18ten DieseS mit
Allem Inhalt niederbrannte, und deßen beide hrsf-
«ungsvclle Söhne in den Flamilten umkamen.
Ca n a a.—PräsidentDan Citren hat am
Listen Dieses eine Proklamation eriaßcn, worin
«r alle amerikanische ?^üroer »rarnt, sich zu hü
t«, irgend Anthcil an den Unruhen tn Canada
|U nehmen, indem unsre Regierung sich durchaus
nicht einmischen würde, um Solche zu retten, als
den canadischen Authoritaten in die Hände fallen.
Dr. Thcller, welcher von den Britten gefangen
gesetzt war, und am ^ten Dieses, in v egleitimg
ItJ Hrn. Dodge aus dem Quebecker ©cfattgniy
entfloh, befand sich vcrgcstcrn in tiefer tadt,
»erweilte indeß nicht länger, als zum Einspannen
tädtjchpferte Zeit erfoi dert wurde Er
anderer
gteng nach dem festen. An seinen Handgelen. X""
een waren noch die Spuren der Feßeln sichtbar,
mit denen rittij'chc Tiranney ihn belastet Hatte
Den Berichten »rii t:n Unfällen der SreiHeitü
(tief,er in Canada meßett wir, bis sich l'ictcii'tn
als watjr bestätigen, durchaus keinen unbetingten
Glauben bey. Lie scheinen uns übercrieben.—
Äußerten auf der gegenüber stehenden Seite ge«
lieferten Berichten, ersehen wir noch aus einem
gestrigen Blatte, daß von der Patrioten-Macht
try Preston 500 getodtet und die übrigen gcfan
gen genommen feyn sollen, und daß sich Bill^ohn»
son und Gen. Birge im Verwahrsam eike» Ver
einigten Staaten Marschalls befinden.
Urthe.lc.—Bcyder neulichen Court in je»
lain Caunty wurden folgende Verbrecher uber
fuhrt und rerurthcilt:— Eliatim Baldwin, für
Haltung eines Apparats zur F,.lfchmünzcrey—
ins Zuchthaus a.is 7 Zahrc N ovell Meeeer
und V fahren, für Ausgabe falscher Ncten—
Zuchthaus 5 Zahl Erajius Finn, eben dafür, 3
3(tjht Anchthaus, uud Asah Crandall, ebcn dafür,
4#f1U Jahr ins Zuchthaus.
Die eure
Mit dem größten Vergnügen Tonnen
Hott solchen unseree Vcfev, als freudig An
theil ort Veredlnnq der Menschheit i.eh
men, benachrichtigen, daß das gute Werk
kräftig bomnfchrcttct. Die allgemeine
Stimmung unter den Te:-.tfchcn fängt sirf)
ft beroll an auszusprechen, und i?beral!
stimmt man dorm uberein, gute Lehrer
miigu wir haben, dan-'t unfere Kinder
zu aufgeklärten Manschen erzogen wer
den." Und dieserhalb fängt man an, den
Hauptt! eü der Beinnh.'lNgen der Pitts
burger Convention, wacher dieGrnndnng
eines Lehrers Seminars znm Zw--ck hat,
thätig
zu
nnterftüben. Im Westen und
Osten wird beigesteuert selbfi nnsre eng
lisch amerikanischen Mitbürger nehme»
lebhaft Theil an unfrei? Bemuhnnqen, n.
ifigcn durch Unterschriften von 10, 20, 50
bis 100 Thaler, wie viel ihnen auch da
ran liege Lehrer zu erhalten, die ihreKin-
*1
K iL'-t

1
?er mit untrer schonen vJiurttrtprartje de
kannt zu mache» im Stande seyen.
SBvit
feilet
den öffenklichen flattern beydcr
sprachen kömmt cinctf nach dem anvern
u Gunsten unseres i'ehrer Semin.irei, die
es ächten teutschen Werkes heraiid. ^or
hi geht der S ituiihtv CoiriT, das größte
icr englischenPdiladelphiaer Blätter ihm
wlgen, in der englischen Sprache, inelne
!-e Blätter in Cleveland, der Stark Cann
rt) Demokrat und andere. In der teilt
ichen Sprache haben sich die meisten Bläh
tcr flit- nil sere Sache ei klärt namentlich
jeichnen sich durch Eifer aus die alte und
neue Welt, der Pbilad. Demokrat der
Pittsburger Freyheitsfrennd, der Buffalo
Weltbürger, das Cincinnati Volkoblatt,
Franks Neu- Berliner Nepnblikaner, die
&arnsburger Morgenrötlie, HanoverGa
jette, (unseres eigenen Blattes, welches
gewiti nie kalt war, wo es sich um Rechte
und Sache der Tentschen handelte, nicht
zu ermähne«,) und noch Mehrere.
Und daß auch in den östlichen Cauuties!
von Pennsyivanien der Geist der Tent«!
schen erwacht, und zu verwundern ist e6,
daß er dort so lauge aes.hlummert, davon
giebt folgender Auszug, den wir ans der
gediegenen Orwigsburger Stimme des
Volks" entlehnen, deutlichen Beweis:
(Aus der Stimme des Volks.)
Die Teursche Convention.
Wir geben heute die Schlußverhand
hinge« der am 18teit October in Pitts
burg gehaltenen zweiten tcntschenConven
tion, ans denen sich im Ganzen ergeben
hat, daß brave teutsche Männer noch im
mer mit unermüdlichem Elser fiir die gute
Sache thätig sind, und weder Muhe noch
Kosten scheuen, das hohe Ziel zu erreichen,
welches hauptsächlich dann besteht, durch
Vorbereitung unsicher Kemmuße das
Ansehen der Teutschen zu fördern und
überhaupt die teutsche Bevölkerung der
Ver. Staaten auf einen Standpunkt zu
erheben, der ihrer Abstammung würdig
ist. Als zweckdienliches Mittel dazu, hat
man bekanntlich die Errichtung eines
SchnUehrer Seminars vorgeschlagen.
Man geht dabei von dem Gesichtspunkt
aus, daß gute Kenntniße nur durch gute
Schulen verbreitet werden föiutrii, das.
aber ohne gute Lehrer keine gute Schule»
denkbar sind, unv richtet deshalb auf die
Bildung von Lehrer zuerst die Ansmerk
saut feit des tauschen Wolfs, echeu voi
einem Jahre, ist von der angesteUiei'. Com
imliee, ein zum Sennuar pasilicheö Ge
bände iii Pi'tlippo^ing, am ^Ino. fiu
SöüliO angekauft wonen. Es hauu'lt sul
)t yt darum, dav diese Kaufsnmme bezahlt
und das Seminar nut Uli nfirtnltchn.
Mitteln, zur Unterhaltung tuiu,vv Vvi n't,
aiirflvstittirt ivt irr. Zur tie Teutsche», zt.
oereu Nutziu ticses llttcrnehme:i ange
r.iiigcii wurde, muste dieses ein Deichte?
«ey«, wenn jeder sein eu'i'iflfui irnitu,
Du zu beitrüge aber nicht villnii auf st.
«virc es bn »heu, cenn schall stnden wir,
Od, auch Mitbürger der eiglichen ^uiigt
ircige big cazn icisteiicnt.
l^chnvlkill Cauuly, testen Einwohnel
grvsjicnihtUei ans Tentschen bestehen, wa
bisher gänzlich Niilhätig in dieser Sache.
Es sind von hier waer Geldbeuiäge, noch
Delegaten zur Convention, ge schickt wo
et'ii. Das darf künftig nuvt so bleiben
eie Ebu de» Teiiisaifii von Schnylt'.u
Eauuty erforterl cc, daß sie nicht länget
hinter ihren Mitbürger»» i« ander» Y'e
enden znrnckstehen.
Wir miißcii nur bemerken, daß iitifn
geehrten Herren Collegen in Orwirgsbnrg
die Kanssnmme des Pittsburger Semi
nars trug angegeben. Die Summe, wel
che der Ban die,es prächtigen Gebäudes
bifrng
fiuitch So,UOO
doch snr
die Teutsche Sache günstige Ilm stände ge
statteten der Convention, daßelbe snr
öüu flt.zukaufcn, zu weUh Stimmt» die
Philipsduiger allein böUU herschoßen—
daß mir inch 2UOO fur das Gebäude zu
bezahlen bleibe».
Und bald wird durch die Beitrage der
Burger beyber Sprachen diese Summe
zusammen gebracht seyn und bald wird
em hinlänglicher Fund da seyn, nichtige
Lehrer zu bilden, und dadurch nnsereSchii'
U'u zu Erziehungsanstalten zu bilden, in
Zeilen der Amerikanische Bürger gebildet
wird wie er sollte—zum freyen, an'fgeklär
ten Manne Jeglicher sah
ig die hohe
Wurde des steten Selbstherrschers und
keiner irdischen Gewalt unterworfen, nicht
nur im Namen, sondern auch in der That
u tragen.
Proklamation
zur Haltung eines Dank- und Bet»Tags
Es war ein fester Gebrauch unserer Vater, am
Schluß des Jahres, und nachdem die Früchte der
Erde gereift und die?lrbeit des Mauers belohnt
waren, einen Tag d^s Da.tkS und Gerets zu uit
fcrni himmli,chen Vater, für feine befondcre Gü
te gegen sie als ein Volk, zu bestimmen Und da
dtes einer der guten alten Gebrauche ist, die dazu
führen, unsere Herzen mit dem Gefmil religiöser
Ergebenheit und DankeS zum großen Spender
alles Guten zt. begeistern, so ist eo schicklich, daß
'.)ir, ihre Abkommliugc, nicht von diesem ehr
würdigen Beispiel primitiver Christlichteit und
ftrjmmigteit in diesem Lande, abnxtchen sollten.
Deswegen, in Folge eines Bcschlußcs der Ge
setzgebung des Staats Ohio vom l?ttn Marz
1838, und gemäß dem Beispiele unserer christli
*en Vorfahren, bestimme ich Mittwoch, den
nächsten I9t«n December, zu einem öffentlichen
Dank- und Vet-Lag.
Und ich empfehle ernstlich a», daß dicftr Tag,
dem Gebrauch unserer Vorvater qttnÜR, feierlich
reltHiös beobachtet trtrdc, zur Mttaltn Pedenkuna
W'Ai "vk* 1~ "V'l-
oer muten, unv zur ^Uittinrany ^uc.gek voe^Ui
(c unter Ver-vandten, Nachbarn und oteuttden.
Und dieserh.tlb wird verlangt, daß an jenemTa
ge unsere Bevölkruug sich an den gewöhnlichen
gott.sdienstlichen Lrten versammle, um dem all
mächtigen «sott Gebete darzubringen, für den
Schutz und die zahllosen ÄÜoyltyaten, womit er
uns, als ein Volk, gesegnet.
Und während wir uns so zu uttfrem himmlischen
Vater wenden, sollten wir um semen Schutz und
Sorgfalt für die Vinnen und Dürftigen fleyen, u.
daß er in unsere Herzen den wahren Geist chtist»
lichen Wohlwollens uud Erbarmens psian^en mö
ge, auf daß wir mit liberaler und reichlicher Hand
ihre Roth lindern und daß Wahrheit, Maßig
keit und Fro:ninigt!eit in jedem Theil nnsrcs ge
liebten Landes geyegt wcrden und reichlich gedeihen
mögen nnd daß er in seiner großen Gua?e'Äbe,r
die Freiheit dieses Vclkes nnd die Unictt tiefet
Staaten wachen, und Ucsclbcn beschützen und ver
theidigen möge daß untre Gesetze uerrschcn, unse»
re Regierung treN'grführt wenden—und Rechtlich
keit, Tugend nnd Dankbarkeit die Herzen des
Volkes erfüllen mögen.
Und während wir unser» Dant und Prei» dar
bringen für tie Gesundheit der wir genießen
für das Glück, welches tutjre Anstrengungen in
unfern gewöhnlichen Geschäften krönte, und für
die tfwilc der 0(ahtttng und Kleidung im Erreich
unserer ganzen y erölkerung—sollten wir beson
ders und mit großer Detnuty den großen Urheber
des eyns snr die bürgerliche und religiöse ftrei
eit dittiCen, welche tut5 durch die Constitution ge
währt ist, wie auch für den unschätzbaren gegen
des Evangeliums unseres Herrn und Heilandes.
Gegeben unter meiner Hand und dem große'»
Siegel des Staats Ohio, zu Columbus,
am 16. Novemb. im Jahr des Hern i83ti.
o s e V a n e
Durch den Gouvernör—
Carter Harlan, Staats» ccretaic.
Nachschrift.
DaS Neueste von Canada.
u ff a o, November 24, 1838.
Wir erhielten dasOswego Bulletin mit
Trauerlmün umgränzt es berichtet wie
folgt:
Gestern Abend kam das Dampfschiff
Telegraph von Ogdenodnrg in den hiesi
gen Hasen. Der Per. Staaten Marschall
Hr. Garrow war an Bord deßelben, und
hatte den bewunderungswürdigen Bill
Johnson, General Birge, Hrn. Spragne,
^apitain des Schooners Charlotte, und
mehrere Andere in 'Serhaft, mit sie nach
üliilnmi zu biin cit. Non diesen hören wir
tie traurige Nachricht der gänzliche Nie
Verlage ter Pattioten zn Prescott. Fol
iy«des war ohngefähr der Hergang des
Gefechtes:
Vlm Freitag Abend wurden die britti
ichcu Truppen, 3000 Mann stark mit In
legt iff der Milizen, so gt stellt, daß die
Patrioten, die fiel) bei ter Windmühle
.uifgehalten, umringt waren. DteBrittni
ei offnem sedan ii ein Fener ans schweren,
Ge schist) geg'-n tu* von den Palleten be
setzlen Gehande, zwangen so tie Patrioten
ihre Lchiil)!!ia»ern zn verlassen. Diese
versuchten nun sich durch die brüfifche Li
nie diiichjiihanen, allein nicht mehr als
ein^inzig- |oll entkommen sein. Die Ge
l'aiiim^uHl der Patrioten war nur vhnge
fähr 150 Mann.
Ovi ift Woodruff von Salina soll unter
den Gefallentn fem.
Nach dem Ausgange dieses Gefechtes
überlieferte» sich Bill Johnson, General
Birge zc., selbst dem Ver Staaten Mar
schall, und befinden sich selbige qegeiiwär.
tig hier, um nach Auburii trauoportirt zu
werden.
4U rNachmittags Herr Jod« Wood»
rnff kam so ehe» vi.ni Ogtensburg hier an
Er vet lieg Ogdensbiirg gt stein Mittag
sah einen Mann—eineti Polen, der
entkommen war. welcher glaubte, daß er
der einzig iibrige Lebende sei. Die Patiio
ich
stiiizten ohngefähr bei Untergang der
Sonne mit 3 weißen Fahnen ans der
Muhle, wurden aber Alle niedergemacht,
so wie sie sich zeigten. Die Muhle füllte
sich schnell mir brütifchcit Loltaten, und
tcr Pole nehst 2 Andern, die sich in der
Muhle versteckt hatten, mischten sich unter
dieselben letztere 2 mitrctn ebenfalls nie
ders.ehaneu. und der Pole, durch feinen
Rock, den er am vorigen Dienstag dem
gesalleiienLicntenant Johnson ausgezogen
hatte, unkenntlich gemacht, entkam gluck
ltd). (Weltbürger.
ßrI"Trotz aller Unfälle geben die Pa
trivten ihre Hoffnung nicht auf. Revolu
one» schreiten uiv rückwä'-ts, und Canada
wird frey seyn ehe Königin Victoria eine
Heilige ist.
Unterschrieben tu Stark Camity fiir die
Errichtung des Philips burger Lehrer
Sc miliars.
c^ulttttngen über während derley
x^ttn Woche eingelaufenes Gubfcriptionsgcld
Isaac Gramling, Osnabnrg, bis 45, Jahrg. 10.
Jacob Kiefer, Churchhill, Trutnb. Co. bis 14, 10.
George Hering, do.. H,
io.
H. Feusieur, Maßillon, bis 13, 10.
am. Bicrv, Nord Georgetaun,
bis RÄ
•i
1 -VP
14,11.
Schreibpapier bester Güte, zu verkail-
fen tn dtefft.
SD u e e y
5 a
Am töten Oicf.s. in Aucker-Etict Taunfchip,
Jacob Wyandt, im Alter von 59 Jahren.
Hr W. war einer der erstenSettler jenes Zaun*
Ichipe, und einmal Eigenihümer des Städtchens
Mitten.
'"«iXCUrw
Ver!)tlratl)et:
Am 20stcn Diefes, durch den Ehrw.
E
chloßer,
Herr Samuel e chueider mit Miß Mary Bretz,
von Perry Tauuschip.
Am '2. steit Dicjif, durch Daniel ?tump, Esq.
Herr Daniel H. Smith, von Plain, mit Miß
Elisabeth Ager, von Zucker-Crick Tauuschif.
9tu 0. 0 DutiiUnm.
/Erwiederung auf den im Stark. Caunty Demo
w traten, ^aterlandsfreund, Staatsmann u.
einigen an. er» Blattern erschienencH Ar ikel in
^ezug auf mein v je«man r.hxti
i. iv tut Jchn Cala. Dtr Zweck dieser Er
wiedct uug ist durchaus nicht, mich auf ttui Ge
meinplätze des John Sala herttttizutuuimeln ich
überlaße ihm gern diesen 21:cg, der feinem Cha.
rafter und seiner Persönlichkeit entsprechen mag.
Dem Publikum allein stetie ich das Urtt cil über
mein erst kürzlich zubereitetes TeutscheS Lebens»
Elixir" a ihetin. cler die Güte und /techtheit im
Gegensatz zur Verfälschung, wie sich John Sala
auszusprechen beliebt, haben diejenigen Personen
entschieden, die es schon Jahre lang verfertigt ha«
bcn. Darüber ist aach besagter John ata gar
keines Urthcilß fähig, indem weder Er noch An
derc im Stande jtv.d, eine genügende Analyse (das
Ilesultat einer chemischen Untersuchung) über titt
von so vielfach zusammengesetztenVegetabilicn be
reitetes Elixir zu liefern. Audeiu n ar dazumal,
wo er über die Acchthcit oder Unachthtit meines
Elixirs sein Urtheil fällte, daßelbe nech nicht fer
tig, er konnte es also auch nicht untersuchen, viel.
weniger beurtheilen. Bcßcr hatte er gcthan, vor
her zu denken als zu sprechen. Sein Rezept hat
er weder von Teutschland gesandt nech aus seines
Daters Büchern erhalten, sondern von einigen
eingewanderten hier in der Gegend atNaßigen
Tentschen sie gaben es ihm auf seilt mehrmaliges
Aitfitchcn zur gewißenhafttn Anfertigung. Sehr
unbescheiden nennt er es seine eigene Erfindung
und belegt es mit seinem Name.
John Sala besitzt weder Patent noch sonst et
was, das ihm die alleinige Bereitung oder den
AUcin-Verrattf eines Elixirs zusichert auch v r
rath feine Maruung an das Publikum durchaus
nicht, daß es i bloS um das ÄLohl deßelbrn zu
thiut ist, sondern die 'Art und Weise, wie er seine
in der That lächerliche Zvuth gegen mich auslaßt,
ift Bcwe.s von niedriger Se.tstsucht u. Eigennutz.
Bei Verfertigung meines elixirs leitete mich
blos, ohne besagten Salad zu gedenken, der Ge»
danke, der leidenden Menschyet ein wohlfeiles und
gutes Arzneimittel für das .yaiis zn bereiten. Es
ist nnnötyig deßen Heilkräfte, die bekannt genu^
sind, besonders anzupreisen, seine Acchtheit jo wie
ein Nutzen ilt von d.nen, die das ^x-txir lange
Jahre hindurch in Teutschland bereiteten und die
das Rezept Sala und nur mitthciltcn, anerkannt
und du'ch Zeugniß bestätigt. Ich halte es unter
meiner 2Ll!ürdc als Arzt, mich weiter mit John
Sala cinzulaßcn, die ausgesetzten $100 schenke ich
i o e e s z u e w a s e e i n e
w e n i a s z u a e e i e n
Das Uvi m.,n vx-t-. t.i IC hiixir ist jU $1 und
$1 25 die Dottel zu haben, indem Drug-Stohr
v o n e o e e y s a e
A n a ö u i k u
c^ch bedaurc die OMptnNgfcit ungemein, wel
^3 che mich gegenwa.tig zwingt, vor dem Publj.
runt zu erscheinen. Ein Angriff auf meinen Pri
vatiCharakter ist gem »cht worden, durch Jemand,
den das Publikum, vermöge unserer Verwandt
schast, gewiß für den letzten halten würde, einen
Versuch zu machen ten guten Namen seines Bru.
ders zu ••ernichten.
Ich will mich jedoch in der Meinung des Pub
lilit ns nicht fo herabwürdigen, daß ich d»s niedre
S i w o e e i n n e u n e
a u e r" auf Johit Sala zurüctfchleudcre.
In feiner Addreße an das Publikum hat John
Sala behauptet,: aß ich jetzt beschäftigt sey, einen
v e s e n A i S a a 6 e u s e
a it e Elixir" gerannt, zu verfertigen
und zu verkaufen. (£6 ist blc S notwendig, das
Ptil'likut.! auf nachstehendes Certistkat von Dr.
Künc zu verweisen, um sich von der Acchthcit de»
ElirirS, welches ich jetzt verfertige zu überzeugen.
Eichenholz
Eyer
Jp
E i S a a
Canton» 'November 30. 4m.
e i i k a
C^ch btfchtltHge hiermit, day ich das von E. M.
Sala und George Breysacher von Canton
verfertigte Kräuter Elixir untersucht habe, und
erkläre solches ohne Bedenken snr
genau denselben Artikel, der vor Kurzem VON
John Sala und mir selbst verfertigt wurde, und
für den naütlichcn, der gegenwärtig von John
Sala verfertigt und verkauft wird."
Ebenfalls bescheinige ich, daß das Rezept, nach
welchem John Sala fein Elixir verfertigt, nicht
von ihm selbst herstammt.
e v i K i n e
o u u n e i ^cränverunH.
S e s e
Teutscher Advokat nnd Notar,
macht hiermit einem geehrten teutfchen Publikum
die Anzeige, daß er feine Amtsstube nächste Thü
re zu der von Herren Loomis und Lahm, und zwar
beynahe gegenüber von der Cantoner Bank, ver
legt hat allwo er stets bereit feyn wird, den Ge
schäften feiner kltcuten abzuwarten.
Gerichtliche Gefchäste niinuxt er für
alle
»inlie­
gende Caunties an.
Vollmachten in englischer, teutscher und fran»
zösischer Sprache, fo wie «uch alle andere Instru
mente, tonnen bey ihm leicht ausgestellt werden.
Oeff.'ntliche Verfteiyerungä
in Samstag, den Ilten nächsten December, sol
1 ten ant Hause des Unterschriebenen. inPlain
Taunschip, Start Caunty, öffentlich versteigert
werden:
jü* 3 Pferde, 1 Joch große und
i&l'rrS:^^xrfc Achsen, ein fetter Mastochs,
Pflüge, -2 Eggen, 11 Schafe, 3
J.o.utc Milchkühe, 4 Rinder, Wind­
mühle. Gäulsgeschirr, 18 Schweine, ewspänni
gcr Wagen, Heule! tern, ungefähr 12 Tonnen
Heu, Strohbank, Korn'trch, chva 50 AckerWai
zen im Grund, und sonst noch vielerlei? Artikel,
|M weitläufig zu melden. Anfang der Dendue 10
Uhr Vormittags—Bedingungen 9 Monat Cre
dit. Gebührende Aufwartung wird gegeben, von
fi
i-Ntieei,?.
i i k e a e
A i k e
Waizcn
Roggen
Welsch korn
a e
erste
Flachsfaamem
zhiinothyfaaine« *.
Grimdbirnen......
Steinkohlen
Bohnen, kleine weiß»
Gyps
Trockne Pfirsichen ..
a u e W a i e n
Salz
Whiskey
Mäpcl Zucker
Schinken
Schweinefleifch ....
Rindfleisch
Butter
Unschlitt
Hickorvholz
An das Publikum.
Der Endesbenannte stattet fotermtf
achtungsvoll seinen Freunden u. Kun»
den, für die ihm bisher geichenkte sehr
liberale Gunst und Zutrauen sein«
verbindlichsten Dant ab. Zugleich dt*
kündet er das Publikum im allgemeinen, daß er
sich dauerhaft ansäßig in Canton (Etart Caun«
ty, Shio,) gemacht hat «litte alle, die seiner
Dienste bedürfen, bey ihm anzurufen belieben
wollen. Durch vieljahrliche Studien auf den te»
sten Universitäten, und durch längern Aufenthalt
in den größten Hofpitälern von Teutschland und
Frankreich, so wie durch eine bedeutende Praxis
an verschiedenen Orten der Bereinigten Staaten,
ist er im Stande auch die langwierigsten und hart»
nackigsten Hebel, in Bezug auf medizinische De.
Handlung, wie auch auf chirurgische Operationen
durch neue und zuverläßige Kurmetho» en U»
Heilung zu bringen.
praktischer Arzt und Wundarzt, approtirt
in Teut chland und bey der medizinischen chir»
uraischen Facultät zu Baltimore, (Md.)
Cp'Seine Office ist in derMarktstraße nächste
Thüre Süd von Hrn. Palmers Grocerey Stohr.
Eanton, Nove über 30. b. v.
Cantoner Backhaus
u n
o e e e y S o
^cr Unterschriebene sagt den Einwohnern von
Canton und dem Publi um überhaupt sei»
nen ergebensten Dank für den fo liberalen Theil
der bereit'- genoßcncn Gunst, und benutzt zuglei»
eher Zeit diese Gelegenheit, anzuzeigen, daß et
einen frischen Donath bester Waarett von Nett«
Aork und Philadelphia erhalten hat, die fast alle
aus erster Hand von auswärtige» HandlungShäu«
fern bezogen wurden. Unter seinen Getränt»
empfiehlt sich besonders
Aeeiner Nkelnweln,
Würzburg'^ Steinwein, Portirttii,
ächterChampagnier, Madeira, Malaga,
Mitscateller tuittcutschcr und
scher rother und weißer Wein ferner
Alle Sorten feine Lq»öre
wie auch holländisch Gin, acyter fr«lt*
zösischer Brändy. achtes teutsche6 Ätr«
schenwaßer, Rum, Brandy, Whiskey, l(. ©eilt
Waarenlagcr enthält ferner folgende Artitel»»»«
züglicher Güte
Kau» Rauch und Schnupftaback
mehrere Sorte ii,
fpanifche, halbspani»
'/31 scht und amei ikamsche
Zigarren. Chokoi.'.de.,
Caffec, Thee, weißer Havanna Zucker, branner
Zucker, Salz, feffer, verschiedene Ärten Senf,
Reis. AUspeis, Eßig, Bred und Kuchen, Flauer^
Pulver, Echrot, Fensterglas, bester Molaße«,
Alle Arten Znckerwaaren,
Candy, Feigen, Quetschen, Zuckerbäckerey, RA«
(inen, Mandeln, Nüße, ic.
Aechte 5?olländifrbe Heringe,
ein vorzüglicherArtikel, Meißfifch, Pickerel, Ceti»
mon, .Viackerellen, Schäd, i
rout, LakeheriNge.
Unstern (OYSTERS)
von vorzüglicher Güte sind ebenfalls vorrathiß,
und überhaupt wird sich Unterfchriebener e» attge*
legen feyn laßen, durch beste Waare, reeUePreise
und prompt- Behandlung dieGunst Aller, mögen
sie im Großen oder Kleinen von ihm taufen, |U
verl ienen und zu erhalten.
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Ecke der Tuscarawa» und Canal Straße.
Canton, November 30. fr.v.
S e o e U s o O
:^at das Jntreße des Herten Utz im alten Etat
Ußemcnt gekauft und benachrichtigt die Bür.
gcr von Camon und das Publikum überhaupt
ehrerbietigst, daß er das Hutmacher Gefchaft
in allen deßen verfchiedenen Zweigen zu betreiben
fortfährt, in dem Zimmer, welches kürzlich von
den Doktoren Bowen und Fahnestock bewohnt
worden, 2 Thurm nördlich von Dr. Breysacher«
Apotheke, wo er jederzeit ein grofos und allgemei
nes Aßortement Hute auf Hand halten wird, wie
Bieber, Otter, Nuter
wie auch weiße und sthwarze Brusch Hüte »ckd
weiß und schwätze Seiden-Hnte, ferner
T^nitdcrtöpfige.breitranftjgc feine
u. gewöhAiche
W o ll e
so wiediefelben. von etlichen religiösen Gesellschaft
tengctragen werden ferner weiße und fchwarzr
Seiden- Hüte für Knaben, Mus kratren Hüte aller
Arten und auf beste Weift verfertigt, welches Al
les er wohlfeil für Baargeld oder Landes -Pro
dutte aller Art verkaufen. Et tadeii Alle, die
zu kaufen wünschen ein, anzurufeü, fein Dqrrath
zu untersuchen und für sich selbst zu urtheilm.
U e k a e n A u a U e
schriebener so eben einen Donath feine modische
Otter und gewöhnliche Kappe»
erhalten, welche er wohlfeil verkaufen wir^.,
Canton, Nov. SO. George Harm tu
N. Alle Solche, als über 6 Monate schul:
duz sind werden aufgefordert. Mt kommen ttw #f
Richtigkeit ^u marhen. -Vi!
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e a e a n s e u n u n e i s e Z e i
Matth Johnsen, Esq. MaßillowHss 00 D.
A. Starkweather, Esq. Canton, $20 00 Peter
Kaufmann, Esq. Canton, $50 00 Alex. McCttl
ly, Esq. Maßttlou. $10 00 Jacob Hostetter, Esq
Plain, $l(i 00 H. Stidger, Esq. Canton, ?10
Dan. Gottschi'll, Esq. do. $10 00 Win. Dunbar,
Esq. do. $10 00 Eli Sowers, Esq« do. $10 00
ZameS Welsch, Esq. Waynesburg, $10 00 John
Bauer. Canton, $10 00 August Witting, do.
$10 CO Philip Wcber. do. i'iOOO Haw recht
und Wink, do. $10 00 Is. Bogelgesang, Can
ton Taun'chip, -$5 00 Lorenz Bücting, Canton,
65 00 Gottlieb Glaftr, do. 00.
Bekannt gemacht auf Befehl der
Nov. 30. Central. Comm
I
tfe t.
Canton. November 30, 18-38. 4m.
Osnaburg, Nov. 20. 1838.
Attestat: Henry Warner.
Canton, November 30. 1138. bv.
Ncv. 23. ?m Jacob fi e er.
1 rtr. i Cant.
Dusch. 1 Oti ~TT2
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Barrl. 7 50 8 0#
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Klast. 1 76 oo
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Duft. 12 It
Dr. F. all wig?,
N e u e u a n u I
Can ton, April 'Z7. II.

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