OCR Interpretation


Der Vaterlandsfreund und Geist der Zeit. [volume] (Canton, Stark County, Ohio) 1837-1845, March 01, 1839, Image 1

Image and text provided by Ohio History Connection, Columbus, OH

Persistent link: https://chroniclingamerica.loc.gov/lccn/sn85025661/1839-03-01/ed-1/seq-1/

What is OCR?


Thumbnail for

MÄlugunücn:
1. D«r "Vkter and« freund u. Geist
der Zeit"
erscheint regelmäßig jeden Freitag.
2. Der Subscripttons-Prcis ist Ein a»
11 und 50 CentS, in Borausbezahlung, oder
LT ha I
er, falls die Zeitung nicht innerhalb der
ersten Hälfte des Zahrs bezahlt wird.
3. Die Der fcnd.mg geschieht auf Kosten der
Unterschreibet, und Briese an die Herausgeber
inüßen postfrey eingesandt werden.
4. Anzeigen werden dreimal das Viereck fur
Einen Thaler eingerückt müßcn aber so
gleich baar bezahlt werden, wo man nicht auf son»
ftige Art in Rechnung steht.
200 Acker schätzbares Land zum
Verkauf.
fthr Eigenthüiner bietet folgend
beschrebene Striche oder Lotten
f(-i* Land zum Bertauf an, nämlich Lotten
8 und 10 im 2ten Viertel des lo
ten Taunschips der 2ten Reihe, gelegen in Law
rente Taunschjp, Tuscarawas Caunty, Fhio, und
on dieGränzlinie von Stark Caunty stoßend.—
Besagtes Land liegt innerhalb einer Meile von
dein blühenden Stadtchen Bolivar, und oberhalb
der Waßerleitung über den Tuscarawas River.
20 Acter, welche geklärt sind, und in deren Mitte
sich eine vortreffliche Spring befindet, stoßengera
de an die Waßerleitung. Diese Lotten enthalten
reichlich Eisenerz, Kohlenbänte und Kalksteinbrü
che nahe der Waßerleitung. Etwa 100 Acker da
von sind bestes Dammland und das übrige gutes,
wohlbeholztes Hochland. Eine schöne Brücke,
nahe der Waßcrlcitung, spannt von diesem Lande
über den River, und bildet einen Thetl der von
Bolivar nach Wooster führenden Staatsstraße.
Auch befindet sich ein guter Mühlsitz auf den» Lan
de, wozu man das Waßer aus dein River benutzen
kann. Der Sandy und Beaver Canal trifft bey
Bolivar mit dem Ohio Canal zusammen» und die
tticrch diese Canäle entspringenden'IZortheile wer
den das Land sehr schatzbar machen. Die Bedin
gungen kann man erfahren, wenn man anruft in
der Druckest? von
e e
Kaufmann und
Nov. 23. b.v.
o
Teutsches Gasthaus
in Cincinnati,
am Mittelmarkt, in der 5ten Straße, (zwischen
der Dine und Wallnuß Straßen.) Der Endes
benannte empfiehlt seilt Gasthaus der Gunst seiner
Landsleute, indem er so eingerichtet ist, daß er
Reisende zu Fuß und zu Pferd oder mit Fuhrwe
sen auf die bequemste Weise logiren kann. Sein
Haus und seine Stallung sind geräumig seine
Schenke und sein Tisch mit dem Besten versehen
was der Markt darbietet, und seine Behandlung
und Rechnungen so. daß gewöhnlich die wieder
bey ihm zusprechen, die einmal bey ihm eingekehrt
fyctftcn. Wer die Probe mit uns machen will ist
herzlich willkommen.
a v i i s e e
Cincinnati, Februar 22.1839. b.v.
(L^Der ältere Redakteur dieses Blattes kann
aus Erprobung alles bestätigen was Herr P.
oben sagt.
Wohnungg Veränverunz.
56. ZMeser.
Teutscher Advokat und Notar,
macht hiermit einem geehrten teutschen Publikum
die Anzeige, daß er seine Amtsstube nächste Thu
re zu der von Herren LoomiS und Lahm, und zwar
beynahe gegenüber von der Cantoner Bank, ver
legt hat allwo er stets bereit seyn wird, den Ge
schäften seiner Klienten abzuwarten.
Gerichtliche Geschäfte nimmt er für alle umlie
gende CauntieS an.
Vollmachten in englischer, teutscher und fran
zösischer Sprache, so wie auch all.e andere Anstru
Mente, können bey ihm leicht ausgestellt werden.
N e u e
SeutseheAVothkSe
(n der Stadt Canton, an der südlichen
Seite von Hrn. Hawk's Gasthanse, im
Marktviereck, an derEcke der Tuscara
was und Markt Straße.
Die Unterzeichnetenbenachrichten hier
mit ihre Freunde und das Publikum
überhaupt, daß sie das früher vonSa
la und Klein betriebene Geschäft über
nommen haben u. daßelbe in allen sei
lienAweigen fortsetzen werden. Ihr Waarenlagcr
Irirt) immer aus den besten in ihr Geschäft ein
schlagenden Artikeln bestehen, welche sie zu billigen
)reisen ablaßen werden. Da A. Witting dieses
Geschäft in Teutschland erlernt nnd mehrere Iah
Apotheken, 1o wie chemischen Laboratorien v»r
gestanden hat, so schmeichelt er sich mit der Hoff
»ung, daß ihnen eine liberale Unterstützung zu
'heil werden wird.
,, Reccpte in lateinischer, teutscher und engli
Wer Sprache werden mit Gewißenhaftigkeit an-
1
(«fertigt.
Witting und Dunh am, Apotheker.
Canton, August 24. b. v.
Msuck's WKNSt
So eben empfangen
inen bedeutenden Borrath obiger Medizin, wel«
he I« verkaufen ist in der Apotheke von
i Witting tmd Dunham.
Eantsn,
^agebücher, Ledger, ic. in vorzüglichem
^-Einband, 75 Cents per Buch gewöhn
jcher Einband 50 Cents per Buch, zum
Verkauf in dieser Druckerey.
gf v v, vVa
RVter Jahrgangs Freyfaq, den Ästen Marz, 3,835
An das Publikum.
/«ine Anstellung wird von einem Manne gesucht,
V- welcher fähig und geneigt ist, Unterricht zu
crtheilcit im Teutschen Lesen, chreiben, Rechnen,
Sprachlehre, Geographie, Naturgeschichte, Reli
gionslchre, :c. wie auch im Orgelspiel und Piano
Forte auf allen Sciteninstrumenten, wie: Vio
lin, Viola, Violoncello, Contra-Baß, und im
vierstimmigen Gesänge.
Derselbe ist auch bereit, eine große Gärtnern
von allen möglichen Kuchengcwächscn, welche er
von Teutschland mitbrachte, anzulegen. Ebenfalls
empfiehlt er sich zur Anlage einer großen, vor
zuglichen Baumschule, wo er in Summa ^47crlcy
Obstartcn zu pflanzen verspricht nämlich 21 Sor
ten Sommcr-Aepfel, 15 do. Herbstäpfel, 114 do
Winteräpfel, wobey Sorten sind welche sich drey
Jahre lang halten. Auch vergeht derselbe den
Hopfenbau aus dem Grunde.
Obcu Erwähnter hat seine Bildung in Teutsch
land erhalten, lind durch Bestich berühmter aus
ländischer Bildungganstaltcn, Schutlehrer -Se
Miliarien, Musik-Collegicn, großer Knnstgärten
und durch über 20jährige Praxis in Europa sich
Kenntniße erworben, die ihn gewiß dem Zutrau
en des Publikums empfehlen werden. Ueberdies
kann er als ein teutscher Ockonomie-Verwalter in
allen möglichen Theilen der Oekonomie agiren, in
dem er dieses Fach nebst oben genannten Zweigen
wahrend der gemeldeten Reihe von Jahren betrie
ben hat. Das Nähere kann man erfahren, wenn
man sich persönlich oder in portofreien Briefen
wendet an die Druckerey von
Canton, Febr 15: 3m
N-B.^-Einsender obiger Anzeige kann auch
eine katholische Kirchenmusik mit vierstimmigen
teutschen und lateinischen Gesang, mit seiner eige
nen Familie aufführen so auch einen vierstimmi
gen Choralgcsu,g für eine protestantische oder lu
therische Kirche.
zI"Volksblatt in Cinc. beliebe 3m einzurücken II.
Rechnung an diese Drncterey jtt schicken.
u A o e k e
zum Zeichen des
Gold e n e n ö e S
M. TVtilglS und @p.
Äzeigen
ihren Freunden und dein 'uHr
fimt überhaupt ergebend an, daß sie Dr
BrcysacherS Spezerey Stohr, an
dcr Ecke der Markt und Tuscarawas
Straßen, gekauft haben, allwo sie auf
Hand halten und immer vorrätig ha-
(,m u rdcit, ein allgemeines Aßortement
Drugerey Waaren, Arzeneyen,Farben,
Oele, Farbestoffe, zc.
wie sonst noch jeden Artikel, der gewöhnlich in ei
nein Etablißement dieser Art gehalten wird alles
welches von guter Qualität und zu den annehm
barsten Bedingungen zu haben ist.
A. H. Weagly, welcher das Geschäft erlernt
hat, wird allen Personen aufwarten, die sie mit
ihrer Kundschaft begünstigen.
Bestellungen ans dcr Ferne sollen dankbar aN
genommen und pünktlich vollzogen werden.
Canton, Febr. 8. 6901.
OHIO FARMER,
CNDITIONS.
Columbus, Feb. 1. S. MEDARY.
Heugabeln und Re then, ausdrück
lich für diesen Markt verfertigt, zum Ver
kauf bey e n n i s u. K e ll y.
MaßiNn, Inny 1 bv
pflüge von englischen Mustern und Ma
fäktur werden zum Verkauf auf Hand ge
a e n e y e n n i
i u n K e y
fB u ch ff e. Als gut gearbeitet,
y warrantirt, werden zum Verkauf auf Hand
gehalten Tennis und K elly.
Maßillon, Zun») 1. K ».
Olsen UNv StAkl. Juniatta
v* gerolltes und gehämmertes Eisen jeder Art
schwedisches u. rußisches do. ntßischc Nagelstan
gen Sanderson und Brudersund Co. Stahlal
ler Arten, Nagel, Bars und Federn zu haben
in Maßjllpn,
bey Ue« n s und K e« p.
S«np l, 1837t Mt
A
M*
"Was that Dir, Thor, Dein Vaterland?—Daß Dir bey eines Namens Schall—Das Herz nicht hoher schlägt
M. SbtStoett'fl zzazaar!
Teutsches, Englisches und Französisches
Waaren-Lagcr, Cleveland, Ohio.
^7\ttrch neue Sendungen, enthalt dieses so all
gemein beliebte Etablißement, jetzt eins der
größten», forgfalligst ausgefuchtestenAßortementt
im ganzen Westen.
Kausieute vom Lande und herumreisende Handler,
sind hoflichst eingeladen, mich mit ihren Auftragen
zu beehren, und finden stets vorrathig Nürnberg
ger spielwaaren, Puppen, Musik und inusikali
sche Instrumente, Bürsten aller Art, Kamine je
der Gattung, englische u. französische fancy Sei
fen und Perfttmerien, Spielkarten, Zündhölzchen,
Scheeren, Meßer, Spiegel, Perlen, Ohrringe,
Fingerringe, Brustnadeln und anderes Geschmei
de, Zwirn, Baumwolle, Nadeln, Gardinen ^ran
zeit und andere Behänge, Kutschen und Canalboot
Bordirungen und Troddeln, Litzen Knöpfe, Re
gen und Sonnenschirme, Schreibfedern, Bleistif
tc, Echicftrtafeln, Cöllnisches Waßer, Damen
bretter, Schachspiele, Magische Laternen, Ta
schenbücher, Rasierkastchen, Damen- Toiletten,
Stahlfedern, Haarlocken fürDamen, Geldbörsen,
magnetische Thiere, Spiele, Rathscl dipektirte
Karten, Masken, Eigarren und Tabaks-Dosen,
Uhrketten, Hosenträger, militärische Equipirun
gen,
Tuschkastchen,
Etrcichriemen, Oblaten, sil­
berne Blcifcdern, Thermometer, Dominos, Mi
croftope, Fischleinen und Haken, FeuerkrakerS
und Knallerbsen, u. s. w.
im Großen und Kleinen
Indianische Curiositaten,
eine großeAuöwahl von Körben, Fächern, Pfeifen,
Maccaßins, Geldbörsen, Nadelküßen, Kricgs
schürzen u. s. w. verfertigt bei den in Green Bay
befindlichen Indianern. Als Geschenke ins Aus
land kann es gewiß keinen paßendern Artikel ge
ben, zumal, da derlei Artikel im Auslande, als
von der Hand des Wilden kommend, noch von
weit größerm Zntreße sind. Um zahlreichen Zu
spruch bittet dcr Obige.
Januar 18.1839. b. v.
Land zu verpachten
oder zu verkaufen!
re, oder zum Verkauf mit ausgedehntem Credit,
an. Das Land ist eine Abtheilung des Militär
landcs No. 6549 an dem Flußc Scioto und der
großen Miami.
Die Lage ist sehr gesund und die Genend nicht
von den gewöhnlichen periodischen Krankheiten
heimgesucht, es liegt nicht so tief und flach, wie das
Land von Wappacanata und hat daher bei weitem
den Vorzug vor diesem, es ist durchgängig mit
gutem Quell- Waßer verschen ein kleiner Bach
durchfließt daßelbe nach seiner ganzen Länge und
macht es daher sehr geeignet zu Errichtung von
Brauereien, Branntweinbrennereien und Gerbe
reien. Personen, welche derartigcGcwcrbc daselbst
betreiben wollen, können auch ein kleineres Stuck
Land von einigen Ackern erhalten. Aunt Ankauf
von Lebensmitteln findet sich überall Gelegenheit,
zu billigen Preisen, da die Umgegend zahlreich be
wohnt ist.
Personen, welche iust haben ritten Pachtver
trag oder Kauf abzuschließen, werden wohl daran
thun, sich so bald als möglich zu entschließen, weil
die ersten Ansiedler den Bortheil haben sich solche
Abtheilungen zu Wahlen, wo sich trockene Prai
rien befinden, die sogleich bebaut werden können.
Das ganze Land besteht ans 2666 Acker, von
diesen sind aber 666 Acker bereits angebaut, und
100 Acker zu Lotten ausgelegt für die Stadt
N u e u
Bon den ausgelegten Stadt Letten sind bereits
100 verkauft, und zwar fast alle an Teutfche.
Sobald noch 12 Abschnitte verkauft oder verpach
tet feilt werden und die Pachter oder Käufer mit
der Bebauung des Landes begonnen Habm- ver»
pflicht sich dcr Landsbcsitzcr ..
Eine Mahl- und Säge-Mühle^
welche durchDampfbetrieben werden soll, zu errich
tcn. Pächter haben, so lange ihrcPachtzcit dauert,
von 12 Büscheln Früchten, welche sie für ihren ei
genen Gebrauch mahlen laßen, blos eine Btijchel
abzugeben, ebenso, was die Sagemühle anbelangt,
von 5 Blöcken nur 1 Block.
e i n u n e n i e a w i i n k e i
nere Lotten von 40, 80 und 160 Acker abgetheilt.
Ein Miethsmann von einer 160 Ackerlotte hat
innerhalb 7 Jahren 60 Acker urbar zu machen und
zu umzäunen, dcr einer 80 Ackerlottc 35, der einer
40 Ackcrlottc 21 und während der Pachtzeit die
Taxen für seine Lotte zu bezahlen. Ist die Pacht
zeit abgelaufen, so hat dcr Pächter das Verkaufs
recht, auf das von ihm bebaute Land vor jedem
Andern, zu einem billigen Preis. Ist er nicht
geneigt zum Kauf, fo hat er eine angemeßene Ent
schädigung für Gebäude, Brunnen nnd andere
Einrichtungen, blos Zäune (Fenccn) ausgenom«
men, anzusprechen. Liebhaber haben sich zu wen
den an den Eigenthumer.
(TNcr Unterzeichnete bietet nachstehendes Land,
-S-/ in Goschen Taunschip, Allen Caunty, Ohio,
11 Meilen sudöWch von Wappacanate, 8 Meilen
von Round Head, 8 Meilen von Lewistown, und publikaners beschaffen jcyn müße." Im vierten
7 Meilen von 0t. Johns, unter sehr annehmba- Theilc zeigt erden Nutzen der Erziehung für alle
reit Bedingungen, zum Pachte auf 7—10 Iah- Glieder und Theilc der menschlichen Gesellschaft.
A
a u It e Pensc z
@e
w
t0.
Waldrons, GrMns,^,- »MA
Rockwalls u. Hinsdals 5
ptlmt Eornt
So eben empfangen tmd zu wohlfeilen Preisen
zum Verkauf, bey Tennis und Kelly.
Waßillon, Juny 1. bv..
£iniirtesgewöhnlicht
ste
(gerultes) Schreibpapier, fein-
und Sorten, itt
zu haben in
dieftr Drnckere^.
Vorschlag der Teutschen Convention
zur
Herausgabe eines Werkchens, betitelt:
Eine Abhandlung
über
Amerikanische Volks,Erziehung/"
von Peter Kaufmann.
e i n u n e n
1. Das Werkchen wird etwa 50 Seiten in Oc
tav enthalten soll auf gutes Papier, mit guter
Schrift und sauber gedruckt werden.
2. Das Namensverzeichniß dcr Unterschreibe!,
nebst der Anzahl von ihnen begehrter Exemplare,
soll dem Werke beigedruckt werden.
3. Der Preis des Exemplars ist von der Teut
schen Convention zu 25 Cents bestimmt worden—
zahlbar bey Abliefer tin g.
E e u n
1. Der Verfaßer hat sein EigenthumSrecht zu
diesem Werke, das ihm durch ein Copierecht ge
setzlich gesichert ist, unentge ldlich an die
Teutfche Convention mit der Bedingung abgege
ben, daß dcr aus dem Verkaufe des Wcrkchcns
erwachsende Gewinn in die Kaße dcs Schutlchrcr
Seminars gelegt, und gänzlich zu Gunsten dieser
Anstalt verwendet werde.
2. Der Verfaßer hat obiges Werk dcr zweiten
Teutschen Convention zur Untersuchung und Be
urthcilung vorgelegt, und folgendes ist, das Ur
thal und die Beschluß?, welche dieser Körper nach
reiflicher Erwägung dcr Sache, einstimmig darü
ber paßirte:
Doct. Groß, tut Namen dcr Committee des
Ganzen, stattete folgenden Bericht über Herrn
K a u a n n s A a n u n e A n e
rikanisch e Volk s cr z ichuttg," an dei
Convention ab, welcher, nebst folgenden Beschluß
en, einstimmig von diesem Körper angenommen u.
paßirt wurden:
Die Committee (und mit ihr dieConvevti
on) erkennt in dcr Abhandlung des Hrn. Kauf
mann ein Meisterwerk, welches Werth ist,
allen Bürgern der Ver. Staaten bekannt zu sepn.
Der Verfasser entwickelt zuerst das Wesen, die
Bedeutung u. den Werth der Erziehung über
Haupts dann weist er insbesondere die Wichtigkeit
und Notwendigkeit dcr Erziehung in Freistaa
ten nach. Im dritten Theil dcr Abhandlung erör
tert er die Frage? "Wie dieErziehung eines Re
Er beweist, daß nur durch Erziehung der Mensch
wahrhaft den Zweck seines Daseyns zu erreiche
im Stande sei) daß von der ErziehungdasGliick
des einzelnen Menschen, der Familien, des Staa
tes und des gesammten menschlichen Geschlechtes
abhangt. Endlich, im fünften Theilc, bezeichnet
dcr Verfaßer, als ersten Schritt zur Erziehung,
die Notwendigkeit der Errichtung von Lehrer
Scminatien.
"Da die Abhandlung sich eines Theils durch
Gründlichkeit und Tiefe, durch außerordentliche
Klarheit in den egriffsbestimmungen, andern
Theils durch möglichsteBiclscitigkeit, so wie in den
Beweisführungen durch vielfältige Berufung auf
die Erfahrung—und auf die Geschichte der Völ
ker—auszeichnet da sie sich durchaus als einWerk
darstellt, welches nicht nur befriedigend für den
Gebildeten, sondern auch verständlich sür dcn
gewöhnlichen Menschen ist ferner, da das Werk
sich nicht nur durch seinen Gehalt, sondern auch
durch die menschenfreundliche Absicht dcS Vcrfa
ßcrs empfiehlt—den aus dem Verkaufe des Wer
kes zu hoffendenErlös zum Besten des Seminars
zu verwenden—daher sey es
V e sch o e n: Daß die genannte Abhand
lun des Hrn. Kaufmann, auf dem Wege derSub
scription,in beiden Sprachen (nach Hrn. Kauf
utanns eigner Übersetzung) durch die Conven
tion zum
Drucke befördert werde.
e sch o e n, Daß wir das Anerbieten des
Hrn. Kaufmann, das durch ein Copierecht gesich
erte EigenthumSrecht zu obiger Abhandlung an
die Convention zum Besten des zu errichtenden
Lehrer Seminars, abzutreten, hiermit dankbar
annehmen.
s o z e a o e n e e e n a s e i n e
Committee hiermit ernannt sind, mit zum Drucke
bcsagtcr Abhandlung die erforderlichen Maaßre
gellt zu treffen, nämlich: Dr. Groß, Gasche,
Fcndrich, Mühl, Sciferhcld, Bauer, Everitt und
Strobel."
Den Inhalt des Werkes bildet die Erört
rung folgender fiinf Fragen
1. Ist Erziehung ettvas Wichtiges für denMen
fchen, oder nicht?
2. Soll der Bürger eines freien Staates die
Erziehung befördern helfen oder nicht?
3. Wie soll dieErziehung eines Republikaners
beschaffen seyn 1
4. Bringt die Erziehung dem Unde, denBür
gern, oder irgend einem Thcil derselben, Schaden.
5. Welches ist der erste Schritt, um zu die
ser Etzichung zu gelangen
{^Unterschriften zu obigem Werk«'
werden in dieser Druckerey angenomen.
(C/'Der Teutschen Sachegünstige Blätterwer
von um Einrückung obigen Vorschlags und An
nahmedut Subscribe»tcn ersucht.
Nov. 16. b. 3
AVK 5 ft g, beym Bärrel,
und der Gallone zum Verkauf bey
i ll e und u ll y.
Maßillon, July bv.
Sattler u. Geschirrmacher sind eingela
den ihre Aufincrksamkeit auf den Vorratb
Sattlerwaaren, plattirter montirter Schnallen
und Bitts platirte Steigbügel, Gurten tc. bester
Qualität, zu verkaufen in dem Hart-Waarcn
Stohr von
e.n «i s tt.
v.
MaMon, Swty i,
ML
Mk.
fNummer 33.
cherz uv® %Zxnn t.
(Aus dein Pittsburger Unterhaltungshlatt
Das Vögelein im Käfig.
Im Käfig sitzt ein Vögelein,
Ein andres schaut zu ii)M hinein,
Und dieses drauß' im Grünen spricht:
"Dir acht es doch so übel nicht,
Was Du bedarfst, wird Dir gebracht
Vom luft'gen Gitter treu bewacht
Kannst Du bequem und sicher ruhn,
Kein Geier kann Dir Leides thun
Und drückt Dich oft auch Langeweil',
So denkt und träumt man seinen Theil!"
Das Vöglein hinter'm Gitter spricht:
"Dein wester Trost, er frommt mir nicht.
Denn was man denkt, das ebin quält'
Und was mau träumt, das eben fehlt."
Die Tochter des reichen Mannes»
Es wird oft gesagt, daß die Zeiten sich
wunderbar geändert haben, und gewiß
kann man dieses von den Sitten der Mew
schen sagen. Beschäftigt zu seyn und zu
arbeiten nannte man ehrenvoll heutigen
Tages wird es für ehrenvoll gehalten zu
faullenzen. Es wird mit Recht über die
hohen Preise aller Lebensbedürfniße ge
klagt doch aber sieht man Eltern ihre
Töchter zum Spaziergehen und Geldver»
schwenden aufbringen.
In einer unftrcrScestadte lebt einHerr,
der von zwey bis drei Millionen Thaler
in Vermögen hat. Er hatte drey Töchter
und forderte von ihnen, daß sie abwech
selnd der Küche und dem Haushalt vor
standen. Glück und Gesundheit würden
dadurch befördert, sagte er, und außerdem
könne man nicht reißen, ob sie nicht durch
den Wechsel des Glückes vor seinem Le«
bensende gezwungen werden würden,
durch ihrer Händcarbeit ihren Unterhalt
zu erwerben und es wäre seineMeinnng,
daß sie nicht geschickt seyen Frauen und
Familienhänpter zu werden, wenn sie
nicht aus eigenerErfahrung den Haushalt
zu fühi en gründlich verstünden. Eine sei
ner Töchter ist i'etzt die Frau eines Gou
vernörs dieser Staaten—alle stehen an
der Spitze sehr achtbarer Familien—und
sie führen die Grundsätze aus, welche ih
ltcn von ihren achtbaren Eltern einge
pflanzt waren, und sichern sich dadurch die
Achtung ihrer ganzen Umgebung.
Mögen die schönen Töchter unseres Lan
des eine Lehre nehmen an den fleißigen
Müttern der Vorzeit. Die Lebensgefahr#
tinnen ftner Männer, welche die Schlach
ten der Revolution fochten, waren an
schwere Arbeit gewöhnt, und ebenso ge
wöbnten sie ihre Töchter. Gesundheit, Zu
friedenheit, Glück und Ueberfluß an Allem,
waren die Begleiter ihrerLebeustage. Das'
Mädchen, welche durch Fleiß und Ord
nungsliebe sich auszeichnete, den5^aushalt
am Besten verstand, und sich nicht scheitete
ihre Hände in den Waschzuber zu stecken,
die wurde von den jungen Männern jener
Tage vor Allem als Lebensgefährtin aus
erlesen. Heutigen Tages ist das aberganz,
anders manche unserer Schönen wollen
in Ohnmacht fallen, wenn sie an einen
Waschzuber vorübergehen—dem Putz und
der Verschwendung für Kleidungsstücke
hängen Alle mehr an, als dem gesunden
Zustand des Geldbeutels vieler Eltern zu»
träglich ist, und unsere jungen Leute ver
lieben sich oftmals eher in ein schönes
Kleid, als in ein fleißiges und tugendhaf
tes Mädchen. (Stimme des Volks»
Hier in Amerika hält man sich meist an
den Buchstaben des Gesetzes, und zwar
um deswillen, weil man dem. Richtet*
nicht so viel Spielraum zu Uugcrrechtigkeit
in seinem Urtheil geben will. Daher komt
es aber, daß man das Gesetz leicht unge
straft umgeht. Hier ein Beispiel hievon..
Ein junger Bursche kam zu einem Advo-»
katen und sagte: er liebe ein Mädchen,
dieses möchte er gerne stehlen, weil er es
sonst nicht erhalten könne. Er mochte ihn'
um Rath fragen, wie er es anfangen sol»
le um nicht gestraft zu werden. Gut, sagte
der Advokat, stehlen darfst du aber das
Mädchen nicht so geradewegs, der Buch
stabe des Gesetzes würde dich sonst erreich,
en. Aber weißt du was: laß das MädcheM
dir auf einem Pferde voranreiten, wo ihD
euch hinbegeben wollt, dann hat die Ger
liebte dich entfuhrt und das Gesetz verma«
nichts wider euch, denn es bedroht nichf
das Mädchen, welches einen IUnglm»
entführt, aber umgekehrt. Gesagt, gethnn*,
Der Junge bezahlte den Rath gut, dankte*
und glug davon. Der Advokat hatte ein#
einzige sehr schöne Tochter, die er, ich weiß
nicht was für ernemGentleman zugedacht
hatte. Am Morgen des folgenden Tao
war sie fort. Da war nun einmal em
Advokatenkniff gut angebracht. (P.Unbl
*i*xt

Canton, November 20. 1138. bv.
Witting mid Dunham's
November 30 v
K a u a n n u n o
FIFTH VOLUMNE
OF THE
AND WESTERN HORTICULTURIST.
The prospectus for the fifth volumhe of this
work is presented to the Agriculturists ot Ohio
and the West. The OHIO FARMER is the
oldest, exclusively, Agricultural paper prin
ted in the Mississippi Valley and although
scarcely meeting the expenses of the publica
tion, yet the proprietor is unwilling to see it
discontinued. He even hopes for an extension
of its circulation very considerably during the
ensuing year, and it is his intention to make
ariangements to that effect as well as increase
its interest, additionally, by variety«
It is useless to go into a detail of the subjects
to be treated of as the work is generally known,
and we are happy to say, have received many
testimonials of approbation from those whose
occupation is that of cultivating the soil.
Each volumne of this paper is furnished with
a Title Page and Index, expressly for bindi ng,
and will make about 200 pages. The first
number of the Fifth Volume will bepubli^U^
on the 1st day of January 1839.
The Farmer is published twice a month, a
$1 00 in advance. All notes on solvent Banks
received. Payment may be made at our risk,
free of postage. Persons obtaining 6 subscri
bers and forwarding the money, shall receive
a copy for their trouble.
QCj*All Editors, Postmasters and Officers of
Agricultural Societies are authorized Agents,
and requested to act as such.
s n o u S a k a u n y O i o e u k u n e a u s e e e n v o n W e e K A U k K N N U N V S o
Dayton, Jan. 10.1839. b. v.
n s e n.-^Waldras prime Grassen
sen, Harris C. S. do.^
Waters
C. S..
C. S.
Darlings
E 1 i i s e e n

xml | txt