OCR Interpretation


Der Vaterlandsfreund und Geist der Zeit. [volume] (Canton, Stark County, Ohio) 1837-1845, May 29, 1840, Image 1

Image and text provided by Ohio History Connection, Columbus, OH

Persistent link: https://chroniclingamerica.loc.gov/lccn/sn85025661/1840-05-29/ed-1/seq-1/

What is OCR?


Thumbnail for

Wch
len
Agenten des Herrn Moffat.
#*Xi6
E
VkvlnLUngen:
Der «4^Sß «t e i lands freund und Geist
der
ericheint regelmäßig jeden Freitag.
2. Der utscrixnonS'Preis ist E i n al e u. K0 E e n S,
1n Vorausbezahlung, oder 2 Tha ler, faUs die Zeitung nicht in»
«er halb der Iften Hälfte des Jahrs bezahlt wird.
3. Die Versendung geschieht auf Kosten der Unterschreibe?,
«nd Briefe an die Herausgeber mutzen xosrftty eingesandt werden.
4. Anzeigen werden für die üblichen Preise eingerückt müßen
aber sogleich baar vrjahlt werden, wo man nicht auf sonstige
Art in Iicchnung steht.
Moffats vegetabilische Lebens-Arzeneien.
D'
Moffat's Lcbenep ll?u und Pbönir-Bttters
»OK den dadurch Genesen und Solchen, als vorher mitdenschö»
nen philosophischen Grundlagen nach denen sie zusammen geletzt
und nach denensie folglich wirken müßen, dankbar und öffentlich
anerkannt worden.
Die Leben s-Arzen ei en empfehlen sich mKranthetten jeder
Art und Gattung. Ihre erste Wirkung ist, alle Unreinigketten
und unverdaute Thcile. die sich beständig an den Hauten desMag
ens und der Eingeweide häufen, leszuweichen, und den harten
Unrath, welcher sich in dem Knaul der kleinen Darine saimnelt,
fortzuschaffen. Andere Arzeneien reinigen diese nur zum Theil,
und laßen solche gesammelte Maßen zurück, wodurch angewöhnte
Gebundenheit mit ihrem ganzen Anhang von Uebeln, oder plötz
licher Durchlauf mit seiner ohenden Gefahr erzeugt werden.
Diese Thatsache ist allen regelmäßigen Anatomisten, welche die
menschlichen Eingeweide nach demTode untersuchen, wohlbekannt
und daher schreibt sich das Vorurtheil dieser wohl unterrichteten
Manner gegen Quacksalbereien—oder gegen Arzeneien, die von
unwißenden Personen verfertigt und dem Publikum angepriesen
werden. Die zweite Wirkung der Lebens-Arzeneien ist, die Nie
ten und $
last tu reinigen, und dadurch dicierer und Lunge, deren
gesunde Aktien ganz von der Regelmäßigkeit der Urin Organe
abhängt. Das Blut, welches si me roth: Farbe durch dec Agent
fchaft der Leber und Lunge erha(
:,
solchergestalt durch diese gereinigt, und genährt durch Speisen etc
aus einem säubern Magen kommen, strömt es frei durch die
dern, belebt nev jeden Zhcil des Systems, und pslanzt trmmpht
rend das Bani«r der Gesundheit auf der blühenden Waitge.
Moffat's Vcsetal'ilische Lebens Arzeneien sind durch und durch
geprüft und als souver^ines Heilmittel fur folgende Krankheiten
erklärt worden: Dyspepsia, Blähungen, Herzklopfen, Appettts
verlust, Sodbrennen, undKopffchmcrz. Unruhe, Gemuthsverftiin
mung. Aengstlichkeit, Mattigkeit und Mclanch.l.c, Vcr,topf.mg,
Diaerhöa, Cholera, Fieber jeder Art, OUjcmnatteimis, Gicht,
Waßersucht aller Art, Gravel, Würmer, Engbrüstigkeit, und
Auszehrung, ESvrbut, Geschwüre, alle S^den, skorbut,,chc
Ausschlage und schlechte Gesicht^arbe ausbrechende Be^werd n.
bleiche, trübe und andere unangenehme Complexionen, Salzfluß,
Erkaltungen und Znfluenza, und verschiedene andere^e chwer
den, welche den menschlichen Körper belästigen. In Fibern be
sonders sind die Lebensarz neien so erfolgreich gewesen, daß letzt
'je Aerzte in den Fic^-distrkte-, t^selben allgemein verordnen.
Alles was Herr Mo,,»» von fciiKii Patienten verlangt, „t, daß
sie die Lebei.Sarzene en str ng ttavO *tn Verordnungen einnehmen.
Nickt durch Aeitungsanzei tn odcr ^«rch irgend etwas VON ihm
selbst Lobendes hoffe er Älauben j,u gewinnen-sondern nur durch
die Resultate ein-- p»iiheii1"chcn Versuchs.
o a S e i z i n i s e s a n u a a s u u s
rtr dcrGcsundheit beak,:chtigt. Dies kleinePamphlet. von^t. B.
Moffat, 375 Broadway, Ne» Port, herausgegeben, ist erschienen,
umDr. Moffat's Tbeorein der Krankheiten genauer zu erklären,
und wird von Leuten, die nach Gesundheit suchen, höchst »ntrexant
gefunden werden. Es han^tt von den herrschenden Krankheiten
und deren Ursachen. Preis ?5 Gen Zum Verkauf bey ft
Obige schätzbare Arzneyen sind zu haben ut Canton,
in I. Weagly's Apotheke, Ecke der T«scarawas und
M-rktstraße.
WoUkarten und Walken.
Publikum wird ergebenst benachrichtigt, Paß die Unter*
schriebenen jetzt bereit sind, obiges Geschäft anzufangen, in
threr Fabrik, in der fünftenStraße hinter Hrn. Schlott« Wirth«.
^Ä,'re Maschinen sind neu und nach dem besten Plan verfertigt
«nd daher berechnet, besonder- gute Arbeit zu liefern. Zudem ha.
ten die Unterschriebenen den Herrn Cyrus Timmel,
der als eingt«
^sickter Karter und Walter bekannt ist, angestellt, um dem Ge.
^Bi/?um?rften nächsten Octobers werten fi« im Stande seyn,
luch Äunehmen zum Walken und Abfertigen. Ebenfalls wer.
den fit Farberev von aller Art betreiben.
eeine Mühe soll gespart werden, denen Genüge »u leisten, wel
«he ihnen ihre Kundschaft schenken. Wolle wird »n Bezahlung zum
tiebsten Preis angenommen, wenn
Z U
Zeit'
.iese Arzeneien leiten ihren N»men von ihrer er»
wiesenen und fühlbaren Wirkung, mit der sie
t-if Quelle und Kanaie des Lebens reinigen und sie mit
erneuerter Kraft und Starte beleben. Zu vielen hun.
fccräcu von bescheinigten Fallen, die bekannt gemacht worden s'nd,
uüD in beinah jeder Krankheitsart, der das «nenschliche Systei»
Mtterworfen ist, sind die glücklichen Erfolge von
die Kunden dieses wünschen.
u.» wach.. ...»
roatt25 Vchwutmaschinen sind in der Fabrik fertig gemacht zu
,7,:
xn
e,t
a
„f kurze Notiz fertig geliefert werden. Eben.
e'iitcP.irthie gesagter Latten zum Pflastern, «. Patent Gaul«
Karten.
Stadt-Ordmaiiz.
Samttag
hierdurch
inr Abänderung der Srdinanz, betitelt: Eine
orkwan: die Märkte in der St.dt Canton zu errichten
Vrvinanz r»arktmcifter zu ernennen und deyen
rdOirtain 24 Julv 1839, und den Zusatz
«n
Pachten vorschrnb^'p^^w^
tR/lP S t) S verordnet durch den Stadtrath der Stadt
Abschmtt tei Stadt ein regelmäßiger Markt fur die
Canton^ in wimer derselben eingerichtet und welcher
Bequemlichkeit der „„t, Dienstag, Donnerstag
werden hierdurch als die re
und
jede cy Stadt erklärt, und daß an je.
d?r'Markt,«ei Stunden nach Sonnenaufgang
Sei es ferner durch vorbesagte Autherität verord
11, 5te und I2te Abschnitt der ordmanz, wozu dies
fltcr
grdinanz, welcher
ei« ^^Knmgjst- *n*Uttc^g^tacrn Thei'e besagter
widerrufen nnd. Wirkung von und nach der
Diese orduian^, tr.tt
trff
S
n
Paßirung und Betanntinach 6 0(h&fer,Recorder.
Gesetz gemäß. •«.
Cwap 9,1»®®*
Incorporations^
Ohio,
Der Geographische Bildersaal.
oder allgemeiner Ueberblick des Merkwürdigsten aller Länder $
enthaltend eine kurze Beschreibung der fünf Welttheile (Europa,
Afrika, Asien, Amerika und Oceania) und der verschiedenen Vrl
ker welche sie bewohnen, in Beziehung aufdie politischen, bürger
lichen und sellschaftlichen Verhaltniße der einzelnen Staaten
bis zu den rohsten Volksstammen in den entferntesten 2heilen der
Erde.—Bereichert mit mehr als 1000 feinen Abbildungen der
merkmürdigsten Gegenstände der Natur und Kunst von allen
Theilcn der Erde.
e i n u n e n i e s e s u e s e i n i n o e S a
form, n hat gegen 840 Seiten mit 1000 stereotypen Abbildungen.
DenSubscribenten wird es inExtraleder-Einband, denRücken mit
Goldverzierungen versehen, zu $3 5 und in einfachem Lederband
zu $3 50 abgeliefert werden, zahlbar bei Ablieferung.
Obiges Werk ist beabsichtigt, eine allgemeine Kunde von allen
Iheilen der Welt, von den neuesten Autoren und den Berichten
neuerRtiscnden zusammengestellt, zu geben.
Der HeriuSgeber suhlt überzeugt, daß kein Wort beredenden
Arguments nothwendig seyn wird, um ein verständiges und aufge
klartes Publikum zubewegen, die AufmerksamkeitundPatronage
auf dieses Werk zu wenden, welche es gcrcchtcrwe s.- verdient und
welche ihm in seinen Bemühungen für deßeii Verbreitung behüls
lich seyn werden. Der Preis des Werkes ist, wenn man tieOua
litat des Papiers und die Zahl der Stiche in Betracht zieht, sehr
gering geringer als es geliefert werden kann, wenn nicht seine
Äerbreitung sehr ausgedehnt werden sollte. Auftrage von der
Entfernung werden pünktlich beachtet von jedem der unterschrie
benen Agenten. Sidney Tullar, Agenten
Canton, May IK, 1S40.
^a«
ehe es zum Herzen lanfr, und
L. L. Harrington, S. für
4q.
Tanten April 3,1840. 4m.
A. Harrington,) Ohio.
Warnung und Anzeige.
Gerücht scheint sich verbreitet zu haben, als sey ich au«
Canton gezogen. Dics verhalt sich jedoch nicht so. Ich Hat
te freilich im Sinn, Canton zu rerlaßen, und verlieh deshalb mein
Haus an den Stohrkieper Jacob Schäfer. Nachdem aber bsanne
ich mich anders, beschloß hier zu bleiben, und sah mich, da ich mein
Haus schon an Herrn Schäfer verliehen, genothigt, ein Haus in
der Tuscarawas Straße, Webers Grocerey schräg gegenüber, zu
beziehen, allwo ich da«
Schneid er-G eschä ft
in allen verschiedenen Zweigen auf meine gewohnteArt, gut, NW*
tisch und wohlfeiler als sonst jemand, betreiben werde.
Meine frühere Kunden belieben aber gefälligst zu bemerken,
daß sie nicht an meinem Hause, welches ich Herrn Stohrkieper
Schafer verliehen, anrufen wenn sie zu mir wollen indem das
daselblt betriebene Schncidergeschäft nicht das meine, sondern das
des Herrn Stohrkieper Schäfer ist, welcher mir das Haus abge
lehnt hat und mm in demselben die Schneiderei betreibt, ohne daß
er durch ein Aushängeschild mit seinem Namen oder sonstige öf
fentliche Anzeige dies bekannt machte.—Frühere Kunden von mir
möge« vielleicht irrigerweise dort ansprechen, in der Meinung sie
wollten zu mir—die Arbeit aber die bei dem Stohrkieper Schäfer
gemacht wird, soll wie ich gehört habe, hauptsächlich durch Frau
enzimmer zusammengenäht werden, und man kann daher leicht
denken, daß dieses Stohrkiepers Arbeit keine so solide ist wie die
eines wirklichen arbeitenden Schncitcrmc»sters. So Gott will,
werde ich im nächsten Jahr mein Haus wieder selbst bewohnen,
und bis dahin bitte ich meine Kunden «nd das Publikum erge
benst, an meinem obengenannten einstweiligen Wohnort anzuru
fen, woselbst ich fähig bin, beßere und wohlfeilere Arbeit zu lie
fVrn, als irgend ein Stohrkieper der die Schneiderei hauptsächlich
u W e i s e u e e e i e n a i a e W e i e
Canton, May 15, 184X SMt.
A n z e i e
(TXem Gesetz gemäß ertheile ich hiermit die Nachricht, daß wenn
die mir schon lange zum Einbinden übercebenen Bücher,
besonders die des Doktor Förster von Millersburg nicht in Zeit
von drei »'onaten von heutigem Datum abgeholt werden, ich
dieselben öffentlich zum Verkauf ausbieteu laßen und die Unkosten
so wie meinen Arbeitslohn von dein Erlös abziehen werde.
Solchen, als vielleicht glauben, daß ich meine Wohnung »et
ändert habe, diene zur Nachricht, daß ich immer noch in meinem
allen Wotznhauft, im lsten Ward der Stadt Canton, in der
Straße gleich unterhalb des Canals wohne und mein Geschäft
treibe. Carl Wartenburg, Buchbinder.
Wo ist Michael Maier,
aus Reichendach 0.91. Waiblingen, Königreich Wür
tembcrg?
7\erselfre
hielt früher einen S tohr in Neu Paris Start Co.
0hio, seine Brüder in Teutschland wünschen zuwißen ober
noch am Leben sey. Antwort von Mai« selbst, oder von Perso
nen, welche Austunft über ihn,» geben im Stande sind, wird er.
e e n u n e e A e e i a e S o e e
May 22, 3m. Cincinnati, 0hio. __
Teutsche Gesetzbücher von D()to.
Wir machen unsern teutschen Freunden hi-rmit die
Anzeige, daß wir eine Anzahl Eremplare obigen Wer
keö zum Verkauf erhalten haben, —und das Stück zu
$1 50— dem von den Herren Herausgebern gestellteu
Subcriptionspreise, zu verabfolgen beauftragt sind.—
Das Werk wurde von den Herren Espich und Wal
ker, in Germantown, Ohio, auf Subscription heraus,
gegeben, und vor dem Druck der Revision eines prakti
schen Advokaten übergeben, um alle seit dem Druck der
letzten Statuten stattgesundenen Zusetze und Verände
rungen am geböriaen Ort undStelle einzuschalten.
Druck und Papier des Werkes sind vorzüglich gut,—
und so weit wir Zeit hatten die Uedersetzung mit dem
Original zu vergleichen, ist dieselbe möglichst richtig und
gerreu, so viel dies die Verschiedenheit der Idiome—und
die Sprct,ausdrücke der englischen Rechtspflege gestat
ten. Die Uedersetzung von Herrn Georg Walker.
Wir zweifeln nicht—dafi dieses Werk unsern teutschen
Mitbürgern äußerst willkommen nnd nützlich seyn wer
de, indem dadurch einem längst gefühlten nnd laut aus
gesprochenen Bedürfniße abgeholfen wird. Und da die
Verleger nur eine mäß'ge Anzabl Eremplare über jene
durch Subscription bestellten gedruckt haben, so dürften
dieselben in kurzer Zeit vergriffen seyn, und wir rathen
daher jedem der eins zu haben wünscht, bey Zeiten da
für anzusprechen, und sich den Besitz dieses nützlichen
Werkes zu sichern.
Das Werk enthält außer der Constitntton und den
Allgemeinen Gesetzen von Ohio, anch nvch die Unab
Kängigkeits-Erklärang mti) die Constitution der Ver.
Staaten, so wie auch die verschiedenen Congreß Geset
ze zur Einbürgerung für Einwanderer.
er vaterlaudLfrLund
Md Meist ux $
WaS that Dir, Thor, Dein Vaterland?—Daß Dir bey seines NamenS Schall—Das Herz nicht höher schlägt
tiiyZ®
Demokratische Nanonal-Cdnventton.
Am Dienstag den 5tenDieses,um 12 Uhr, versammel
ten sich die demokratischen Delegaten in der Stadthalle
zu Baltimore. Fdi* Grundy Esq. von
die Convention znr Ordnung nnd machte den Vorschlag,
daß Gouvernör Hill von ?iew-Hampshire einstweilen
als Präsident diene, und General Dir von Neu Aorl
als Secretär diene, welcher angenommen wurde.
Auf Antrag eröffnete sodann der Ehrw. 5)err Burke
die Convention durch ein Gebet, und erflehte den Sc
geu des RegiererS aller Welten für die angehenden
Verhandlungen.
Der Sekretär rief dann die Delegaten nach den ver,
schiedenen Staaten auf und es ergab sich, daß von 21
Staaten Delegaten anwesend waren.
Sodann ward eine Committee, bestehend ans emem
Mitgliede von jedem der repräsentirtcn Staaten, ange
stellt, um Beamten für die Convention in Vorschlag zu
bringen. Eine andere Committee von 9 Mitgliedern
wurde angestellt, um die Beglaubigungsschreiben der
verschiedenen Delegaten zu untersuchen.
Herr Grundy machte einige Bemerkungen darüber,
daL das Recht der Delegaten genau untersucht werden
solle, damit keinem Staat Unrecht geschehe, und sagte
dann, diese Convention müße eine freie und vollständige
Erklärung der Gesinnungen der republikanischen Par
thei an den Tag legen, und wenn dieselben recht seyen,
so würde eine große Mehrheit des freiheitsliebenden
Volkes sie unterstützen.
Herr Frazer von Pennfylvanien sprach die Hoffnung
aus, der Delegat von Tenneßee möge in seinenBemer
klingen fortfahren. Er sagte, er komme von de^nSchlu
ßelstein-Staat, der demGeneral Jackson eine Mehrheit
von 50,000 gegeben habe. Sein Staat würde auch dies
mal der Welt den ewigen Grundsatz verkündigen, daß
der Mensch zur Selbst'regierung fähig sei, und mit der
Hülfe des allmächtigen Gottes soll und wird das Volk
regieren.
gab eine Zeit, da der Name Whig angenehm
klang in den Ohren jedes Patrioten, aber die Zeit ist
dahin. Das waren die Whigs der RevoliMon-dte
Freunde des Landes. Unter denen war kein brittisches
Gold vertheilt, denn sie nahmen es nicht. Sie standen
unter keinem brittischen Einfluß, denn sie liebten ihr
Vaterland zu sehr. Menschen die böses thun, scheuen
das Licht—sie wollen ihre Thaten Nicht sehen laßen.
Ob rs nun das Bewußtseyn ist, daß sie unrecht han
deln oder Böses im Schilde führen, das will ich Nicht
behaupten, aber so ist es, die Whigs wollen chrenLauds
leuten ihre Grundsätze nicht aufdecken, noch sagen, ob
sie überhaupt Grundsätze haben. Muß man aber dar
aus nicht den Schluß ziehen, daß sie sich wohl bewußt
sind, wenn sie ihre Grundsätze nnd den Zweck ihres
Strebens sagten, daß das Volk sie nie in Gewalt erhe
ben würde? w «n -r
5err Grnudv berührte sodann die Art und Weise,
wi/man aus General Harrison einen großen Mann
fabriziren wolle, daß nach Beendigung des letzten Kne
ges, in Cincinnati kein Mann, Weib oder Kind, selbst
im Traume sich nicht hätte einfallen laßen, aus Harn
son einen Präsident machen zu wollen, nun aber wurde
der Versuch gemacht, aus dem simpeln Clerk rmer
Eannty-Court, der selbst die Geschäfte dieses?lmts ganz
durch andere Leute besorgen laße, einen wahreuö^erku
les an Geist und Verstand zu machen.
Herr Gruudy stellte sodann Vergleichnngen an, zw:
schen Präsident Van Buren und General Harrison,
und schloß mit der Versicherung, daß die Burger snueo
Staats niemals ihre Unterstützung einem Manne ge
ben würden, der von riner Committee bewacht, leine
Grundsätze nicht sagen dürfe, daß. sie aber mit dem zetz
igen freimütbigen, offenherzigen und talentvollen^ber
Magistrat zufrieden, und dem ihre kräftigste Unterstutz'
ung geben würde».
&
5?.
-rf 1^**
nc'
4
Herr Grnndy erhob sich sodann und sagte: jn emem
Stücke irrt Euch nicht, Mitbürger, ich bin ein Veteran
in der Sache der Demokratie, ich wurde als Demokrat
geboren it. habe als solcher länger als dreimal 20 Jah
re gelebt. Ich hade manchen heißen Kampf mit politi
sche'n Gegnern bestanden, und bin noch jeden Augen
blick bereit es mit solchen aufzunehmen.—Ich stehe hier
als wie ein Tenneßier hier stehen sollte, als em alter
Demokrat, und ich bringe einen mit mir, der seine
Schuldigkeit im Felde gethan hat. (Diese Anspieliinq
auf General Carroll, wurde mit großem Beifall auf
genommen.) Hier stellen wir uus der Demokratie der
Union dar, bereit eben so dreist zu sprechen, als wir im
Cabinet oder Felde gethan, wenn patriotischen Burgern
solches zukam. Dies bat aber wenig mit der vorliegen
den Frage-zu thun. Was ist denn unsere Pflicht? Auf
was für Grundsätze stehen wir? Wir sagen, daß wir
die renn de und Vertdeidiger gleicher Rechte sind, oder
mit andern Worten, daß jeder freie Mann auf der
breiten Plattform von Freiheit und Gleichheit stehe.
Wir wollen keine 5?ülse von ausschließlichen Privileg!
en oder Bank-Corporationen, aber wir müßen Acht ha
ben auf jene Anstglt, genannt die Ver. Staaten Bank.
Dieser nngeschorne Simson wird sich erheben, die ihnt
angelegten Stricke zerreißen, und sich über die Consti
tntion des Landes erheben. Betrachtet dieses Jnstru
ment, dnrch welches unsere Freiheiten gesichert sind,
und wo findet ihr etwas darin, welches zu dem Glau
e n e e i a a u n s e e w e i s e n V o v e i e A s i
hatten, daß Geld regieren solle, wo nur freie Manner
regieren sollten. Macht Geld den Mann, oder Fleiß,
Ehrlichkeit und Aufrichtigkeit Zeigt mir einen Mann,
der nur durch seinen Witz und auf Kosten Anderer le
ben will, und er ist keiner von uns er ist nn federau
stischer Aristokrat, und ein neumodischer Wh'g außer-
WM .WW
^Nummer
3 xaß
uuscrs
5
größte
Herr Clay von Alabama, von der betreffenden Com
mittee, berichtete folgende Herren als Beamten verTon
vention:
Für Sekretäre—Georg A. Starkwether von Neu
vork C. I. M'Nnlty von Ohio G. B. Andrian vo»
Neu-Iersey und Albert F. Bäker von New- Hamp
schire.
Der Bericht der Committee wurde einstimmig ange
nommen, worauf die Beamten ihrenSitz nahmen, und
die Convention sich bis 4 Uhr vertagte.
Nachmittags-Sitzung.
Nachdem der Präsident seinen Sitz genommen hatte.
redete derselbe hie Versammlung an, und schloß mit fol»
genden Worten: "Es ist die Sache desAmerikanischen
Volkes, welche uns hier zusammen gebracht hat, und
jeder Republikaner hat cm tiefes Intereße darin. Eck
ist eine Sache zur Förderung des Gltickes und der
Wohlfarth der Landleute, der großen Maße des VslkS«
Unser Thuu ist daher von höchstem Intereße fur alle
Republikauer, von denen jeder seinen Platz in den Ret
hen einnehmen, nnd die Schlacht männlich bis zum
nächsten November durchfechten sollte. Wenn wir daS
tbttn, so wird der Sieg unser seyn. Aber, Landsleute,
verlaßt Euch darauf, wir müßen Schulter au Schulter
stehe«—es muß kein Zoll breit Raum in uusern Rei
ben bleiben, wo der Feind Eingriffe machen könnte.
Geben wir ihm Raum, so mag eine Niederlage die Fol
ge seyn. Ich wiederhole aber, laßt jeden Republikaner
'in den Ver. Staaten seine Schuldigkeit thun, und be
sonders diejenigen, die hier anwesend sind, dann wird em
glorreicher Sieg die unausbleibliche Folge seyn."
Lautes anbauendes Beifallrusen folgte dieser Rede,
worauf der Ehrw. Herr Hancock ein der Gelegenheit
angemeßenes Gebet sprach.
Sodann wurde eine Committee angestellt, um Be
schlüge abzufaßeu, welche die Grundsätze der republika
nischeii Parthei der Union erklären, und eine ander«
Conimlktee, welche zur Unterstützung jener Grnndsätze
eine Wdreße an die Bürger der Union abfaße und
eine dcktte Committee, bestehend aus einem Mitgliede
von Mm Staat, unt Caudidaten für Präsident und
Vice-Mäsidcnt in Vorschlag zu bringen.
^ie Herreit Howard von Indiana, Duncan, Wal
ker~i»»d Smith, wurden sodann aufgerufen, und rede
ten nach einander die Versammlung an, und drückten
ihre Gefühle in warmen Worten aus, worauf dieCcn
sich vertagte.
Nachdem die Convention sich verammelt hat, richtete
der Ehrw. Herr Burke ein Gebet an den Thron de»
Höchsten.
A
Rrocivon einem Caunty Virgimen angestellte De
legaten wurden zugelaßen, welches Caunty in derjmV
neii Convention nicht repräsentirt war, die denBeschluß 5
faßte, daß Virginien keine Delegaten zur National
Convention sende.
Die Committee zur Abfaßung von Beschlüsse, berich
tete folgende:
1 Beschießen, daß die Föderal- oder BundeS Re
aierung eine von beschränktem Macht ist, welche sie nur
durch die Constitution erhält, und die darin zugestände
ne Gewalt sollte von allen Departementen und Ag-n
ten der Regierung geuan beobachtet, dagegen die Aus
Übung einer nicht ausdrücklich eingeräumten Gewalt,
als gefährlich vermieden werden.
2 Bcschloßen, daß die Constitution der allgemeine»
Regierung nicht die Macht ertheilt, eiuSystem innerer
VerveßerüugkN anzutreiben.
die Constitution der Bundes-Regierung
Anthorität nicht ertheilt, weder direkt noch indirekt, die
Schulden der verschiedenen Staaten zu übernehmen,
welche für örtliche Verbeßerungen, oder andereStaats»
zwecke, gemacht waren auch würde solche Uebernahm«
weder gerecht noch angemeßen seyn. ...
4 Daß Gerechtigkeit und ge,uude Politik der Bun-ij
des-Regierung verbieten, einen Gewerbszweig zu«M
Nachtheil des andern, zu begünstigen, oder einen TheiG
gemeinsamen Vaterlandes auf Kosten des aiw^
dern ni heben—daß jeder Bürger und jeder Theü un
seres Landes ein Recht haben, gleiche Rechte und Prt»
vileaieu. und Schutz des Lebens und Cigenthums, vor
innerer und äußerer W.llkübr, zu ftrderin
Daß es Pflicht jedes Zweiges der Regierung ist,
bei der Fuhrnng der öffentlichen Angelegenbeiten di^,
Sparsamkeit zu beobachten und zu erzwingen^
und daß die Einnabme nicht großer seyn sollte, als er»
forderlich ist, um die nötbigen Ausgaben zu bestreiten!' I
6 Daß Congreß die Macht nicht besitzt, eine Ratio»
imibank tu freibriefeu-daß wir eine solche Institution 1
als den besten Jnrereßen des Landes tödtlich feindlich,
betrachten, als unsern repnblikanischen Institutwnets
»nd den Freiheiten des Volks gefährlich, nnd als darauf
berechnet, die Geschäfte des Landes derHerrfthaft
konzentrirten Geldmachtzu
über die Gesetze und außer
lens tu stellen.
7. Beschloßen, daß
Macht nicht besitzt, sich
ver verschiedenen Staaten
kontrolliren, nnd daß
rechtmäßiaen Richter über ihre eigene Angelegeuheite»
ilnb die nicht durch die Ver. Staaken Constitution
all-A»such-
bie-
ch
5
I1
$imj
|.'|v•Jt4jjduI$eir„NelkswMalleinige,dieselben«nddreselbe^.Iuftitution^diede6„ConstitutionoderderBereichnachm.schenStaatenheimischenunterwerfen,demzudieinsolcheEongreß
u
»4


S K N 0 S a k a u n y
April 3, 1840, fr. Jan. 41.
itet, day der lstt, »te n i
ll'rr Jahrqang.^Z Frcytag, den SSIften May, 1840.
e u k u n e a u s e e e n v o n e e Z A S k S N N U N V 0
Für Präsident—General William Carroll vonTe«
ncficf
Für Vite-Präsidenten—Wm. T. Rogers von Penn
sylvanien Gouveruör C. P. van Neß
Wm. N. Edwards von Nord Carolina Dr. Chane»
Perry von Indiana Iotm Nelson von Maryland und
Alexander Monton von Louisiana.

xml | txt