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Der Vaterlandsfreund und Geist der Zeit. [volume] (Canton, Stark County, Ohio) 1837-1845, April 16, 1841, Image 3

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vieler
Zuruckae
cherley
Knn vor
Vaterlandöfrcund
i\ und
V ©fcfst Jjcr %eft.
Wo Freiheit wohnt, da ist mein
Saterland!
Canton, Freitag den T6ten April, 1841
A n z e I e
Alle jene, welche sich noch im Rückstände gegenEndes
benannte wissen, sey cd für Druckbar beit over als Rest
ant ihre inWaaren, Trumbull (Lamity Ohio, herauöge
.aebene Zeitung, "Der Geist der Zeit"—werden hiermit
aufgefordert schleunigst ihre Posten
an x)rn. Kauf-
KV-Unser Freund John Fr—s—r, in Fairfield
Co Ohio, wird ous unserer heutigenNummer ersehe«,
tafiW Brief mit dem Gelde richtig bey uns eingetrof
fen ist.
Auf
unserer letzte» Reise, kamen wir nicht
feine Genend, und konnten uns daher nicht des^erguü
aens erfreuen sein gaitfrenndliches Haus zu besuchen.
Mit heutiger Post wird er ebenfalls 2 von unfern Ca
lendern fur sich auf der P. O. finden.
«S^Wir machen unsere Leser, auf die Anzeige des
frerrn Cron aufmerksam, bi: in einer andern Spalte
unseres Blattes enthalten ist. worin er nämlich seine»
fch'ifcbarcn Wirthshausstaud, dec dicht am Ohio Ca
nal. in Chilicothe liegt, zum Verkaufe, entweder ganz
oder in Zweckmäßigen Abteilungen feti bietet.—Da uns
bic iäÄM fcaufcjimb tefin. beteutnibe Geschäft
te
feit Unaen Jähren bekannt sind, so nehmen wir fei*
nen Anst uio es allen solchen nnsererLeser zu empfehlen,
die Geschäfte dieser Art treiben, oder unternehme.» wol
len.
Als Bürger derVereinigteu Staaten gebietet uns die
Pflicht tum Andenken der kürzlich aus dem Zeitlichen in
die Ewigkeit abgegangenen, höchsten '^)!agistratsperfoli,
Gen Wm. 5enry 5? «rrison unser heutiges Blntt als
Zeichen der Trauer schwarz einzusägen. Der uuerbltt
ttche Tod hebt persönliche und öohttlche Feindschaft auf
und ei.it, daß itnsei^ebcit, sowie alles was wi.' oft mit
so
Anstrengung zu erhalten streben, nichts Aude
res als ein flüchtiger Schatten tit.
Wahrscheinlich ist es, daß Gen. .wrison noch am?e
fccii wäre er auf leiueni Gute zu Nivtb ud iu stilltt
oaeubeit geblieben u hätte seinem, durch man-
Strapazen geschwÄclften Körper, lie Ruhe res
Alters und die erforderliche Aufmerksamkeit geschenkt
und hätte sich nie mit Stumpreveu, Logcabi« und
Hard
Seideraeschichten befaßt. Schon vor der Wahl be.'aup^
teteu seine poli isiben Ge.gncr, daß er hinsichtlich seines
hohen Alters und feiner geschwächtenConstitntiou, nicht
fäbia few, die Bürde des Amtes zu tragen, wozu ihn
feuie Anhänger bestimmt hatten allein dieses wurde
von denW )igs aaf das hartnäckigste gelautet nnd w:e
versprochen. Wer am richtigsten voraus gesehen, ha
die Erfahrung nun gelehrt. ttuim hatte er alle dleGast
mäler Balle und andere geräuschvolle Ehrenbezeugun
qen uberstanden, als er schm von Hunderten von Aem
teriäaern bestürmt wurde und nebenbei noch dle vielen
Pläne und Projekte eines Websters n»d Clay anzuho
reit nnd zu 'wi'ligen hatte. Solche physische und zu
gleich auch geistige Anstrengungen erfordern die Kraft
und Rüstigkeit e'.ites noch liuaeschwächten und vollkom
men gcswiben Koepers, deßen sich Gen. Harrison aber
leider nicht zu erfreuen hatte. Er erlag nur zubald der
Bürde seines Amtes und dem Dranqe der Umstände
nnd fiel ein Ovfer seiner ehrgeizigen nnd durchParthei
touth verstärkten Anhänger. In Beziig auf seine Amt
verwaltung thncr weder Gutes noch Vchlnnmes. Die
viele gewaltsame Anttsentsetz'inge'.i, die wahrend einem
Zeitraum von vier Wochen ersolatcn, sind Ucherlich nicht
fein Werk- Sie kommen von einem Webster, Clay und
Ewina und andern, denen Freiheit und Mt »tfcbcui cehti
blos Gew inder find, hinter welchen sie ihre ehrgeizigen
und herrschsüchtigen Pläne verstecken. Viele, die schon
als Opfer der Herrsch- und Rachsucht dieser Föderal,
ften bestimmt waren, rettete Gen. Harnfon wieder und
andere wurden ausgestoßen, denen der President die
V--rsichernna aegeben hatte, daß sie verschont bleiben
sollten nnd denen er nachher fagte, daß er von ihrcrAlv
fetsung nie gewußt habe. Wer kann ©en.(». »arnfon
beschuldigen, wenn in der letzten Woche seines Lebens,
als ihn so iu sagen die kalte .vnnb des Todes schon be
rührt hatte, noch mehrere Schreiber der Departemente
entladen wurden mit der ansdriicklkbenBedentung, dar
es eimia und allein aus Politiken Gründen geschehen?
Unter diesen letz'gefallenenOvfern befindet sich nament
lich der Schweiber der Schatzkammer, Herr Gonge, der
talentvolle Verfaßer des gehaltreichen Werkes "her
^Dcr^Nachfotger von Gen. Harrifon, Herr Tyler, ist
ein Mann in der Bl'tthe feiner Jahre, und felbstandig
aenna, nm den Stand der Dinge nach eigenen Kräften
'-benrtheilen zu kbnnen.-
Es steht in ver,nwhen, daß er von derWichtigkett sei
-nes Amtes, zn welcher er fo zu faaen durch einen Fnw
..erteia der Vzrfehnng gelanate, völlig durchdrungen ist
und der aewaltfamen Verbannung der demokratisch
-aeilnntenBeamten Einhalt thnn wird.-Uebcrhauvt laßt
'sich erwarten, daß nun viel Nachtheiliaes unterbleiben
-wird, was unter Gen Harrison und D. Webster und
^Co's Administration sich ereignet hatte. Herr Tt)ler, ist
*'etit Schn Virqiniens. nnd war, allgemein bekannt stets^
«aeaen eine National Bank, geaen Nationalfchulden. gc.-,
4eit einen beschützenden Tanff, gegen untere Verbeße
-rnnaen der allaemeinen Regierung und einVertheldiaer
•^er südlichen Grundsätzen Im Falle er aber diese
"Gruudfä^e, kraft seines Amtes bürdet fuhren gedenkt,
'findet er in Clan imb Webster eutfrhtebeite Gegner,
niitb in «llen denen, die ihre etmtge mtf diefe
-?wei Jndividneu festen, nemlich: Die Abolitiomsten,
-Hntimafvns und die Vertbeidiqer einer Nat»onalbank
s
hen werden.
n
seinem Tode wurde Ger^ Garrison von ei-.
freunde ans Cincinnati besucht. Der
V a e a n s
VV
Beamten, welche ihren AmrScniftup bet der Presioen
tenwabl nicht gegen ihn ausübten, nnabgesettt lassen wol
le. Die Philadelphia U. States Gazette sagtjedoch: frr.
5^arrison habe sich nach solchen Beamten umgesehen,
aber keinen einzigen derartigen gefunden, d. h. also, er
'werde rein auskehren. Man sieht, $)x. Harrison oder
Webster möchte gern nicht absetzen,aber er muß ja! Bra
vo, die Sache erhält hiermit einen logischen Anstrich.
jPsifsig muß man sein! Doch wozu die Ziererei? Es er
e e i o n e i a n k e n i n S a o i n a a
ben beschlossen, daß sie dem Gesetz keinen Gehorsam lei­|ntait
der für Cougreß, Staats-Gefeßgebung :c.,alle siud De
mokraten.
Warum siegt bey jeder Wahl in diesem Staate, die
Demokratie so erfolgreich
Weil er keine Schulden hat, und sich darum nicht trt
den Teufels-Klauen des Bank-Systems befindet.
Warum Hat er keine Schulden?
Weil das Ruber der Regierung schon seit enter
langen Reihe von Jahren ununterbrochen der Leitung
von ehrlichen und nnbestechlichen Demokroten anver
tränt war.
Warnm kann die Schmarotzer-Pflanze, der F^dera
lismns, dort nicht fortwuchern
Weil sie in den ftcrzeti der braven, freiheitsliebenden
Neuhamps.nrer, die so fest wie ihre Granitfelsen sind,
keine Wurzel fassen kann.
Weil seine Bewohner sich ihren Erwerb auf eine sich
ere nn folide Weise suchen nicht durch wahustnniges
?peeuliren und Geldmachcn mit Faullenzen ans llnko
sten der Arbeitenden, nicht durchBankprellereien u. s w.
Weil in ihnen der ächte nnd reine Geist v. '76 noch
lebt unverdorben durch aristokratiichen Lurus und
meuhlichc Bequemlichkeit.
Weil sie sich nicht von dem grundschlechten und verach
tuuvswürdigeu, neue», vouden Föderalisten aufgestell
ten Grundsatz leiten lassen „Laßt unsere Nachkommen
für sich sorgen, wir sorgen für uns, und wenn auch die
Republik dabei zu Grunde geht!" nein sie denken
nicht so, ihr Grundsatz ist "Was wir durch das ver
gossene Blut von unser« Vorvätern ererbt haben, bleibe
unfern Enkeln, durch unser Festhalten Demokratie
und Entsagung des Lurus und weichlicher Beqnmlich
keimt."
Weil sie sich nicht dnrch Bank-Versprechnngs-Noten,
durch Geschrei von harten Zeiten und kommenden bes
fern Zeiten, dnrch Reform Verheißungen blenden, noch
int HartCider Saufen, uud scheckichten Fähnlein, Gas
senliedern, Verlänmdungen gegen ihre Beamten u. f. w.
von den Föderalisten belügen n. hnmbngcn lassen.
Darum bleiben die Neubauipfbirer frei v. Fodcralis
mns, und ihr schuldenfreier Staat unabhängig von
Schwinbel-Banken und derenVolksbebrücknngS-System
(Lyc. Dem ok
U n e S a a 6 e e r.-WbigBlätter verkün
den daß ein Sohn des Staatsfecretairs Webster als Un
ter Staatsfecretair" angestellt worden, nnd daß er
ein junger Mann von "fchönen Talenten" fey. Der
"Public Ledger" aber meinte eine Stelle wie "Unter
Staatssecretair" wäre iiiiferii Gesetzen nnb Constitnti
on fremd, und er könne daher nichts anders als blos
erster Schreiber feyn.
Man habe diesen fchönen Titel von England entlehnt,
um Webster junter mehr Ansehen damit z» geben. Der
.^Ledger" will nicht glauben, daß der junge Websicr ei
neu so talentvollen Mann machen werde wie fein Va
•er einer ist, nnd die Bemerkung über die fchönen Ta
[eilte" dieses jnngen Mannes, betrachtet er als ein Bei
«viel jenes vereinten "Pnssens/' wodurch Männer
manchmal voreilig mit Gewalt auf eiue Höhe getrieben
würden, die sie von selbst nicht hätten ersteigen können
und von der sie dann oftmals plötzlich gefährlich herab
stürben. (Alte n.n. W.
Der Präsident, der der Constitution gemäß keine Ge
schenke von auswärtigen Potentaten annehmen darf,
at von Bürgern der Ver. Staaten folgende Geschenke
ins einem Tbeile von Waschmgton's Kutschwagen, ein
Geschenk des Bischoffs Meade, von Virginien, Über
reicht durch Hrn. (5ustis, von Arlington, nnd endlich 31
:ut gemästetes Kalb, 384 Pfund wiegend, und in Eis
.'ingepackt, um es vor dem Verderben zn schützen, ein
beschenk des Herrn Isaac Newton, von Springfield,
Delaware Camty^ Po.—Heißt das nicht mit Wursten
nach Speckseiten werfen [Sitte n. n. Welt.
A n n a o i s 2 7 v i e e e
Senatder Gesetzgebung von Marylrnd ein Quorum
und verhandelte die Tax-Bill, welche am lte« d.
M. mit 13 zu 0 Stimmen znm Gesetz wurde.
In Hause pasfirte die Bill, welche den Banken
es Staates von Maryland die Strafen erläßt, wel
chen sie wegen Zahlungs-Einftellung verfallen wa
ren, und das gnädige Haus gewährt ihnen iiberdies
noch, Noten im Werthe zwischen 1 und 5 Thalern
auszugeben.
Daß man kleineDieb? hängt und große lauftn läßt,
ist etwiS Altes daß man aber große Diebe uoch fa
vorisirt, dies ist etwas ganz Neues, das dem ame
rikanifcheu Ersindungsgeiste Ehre macht. (Cor«
niedergelegt, weil die Gesetzgebung die von ihm ge
thanen Schutte in Ansehung einiger Flüchtlinge,
£, 5.,. die sich nach Nu-York begeben haben, nicht billigen
Prasi-Moute.
vertrat mit vieler ?erüi^keit auf ihn *n und sagte Bey den Wahlen, die kürzlich tn Cano^a gehal
init großem Nachdruck: "Srr, ich freue mich von gart»
tfn
»ewicmftt Sie iy»sehen denn ick weist, daß Sie abaefefet —indem die liberale Parthey und die Ko
^nigichg.stnnt.n Zander in bi« W°°e
wurden, hat es Ohrfeigen und blutige Ncsen
wartet uud verlangt ja Niemand etwas anderes nur wie es heißt, vom alten Generalpostmeister, jebech mit
schweige man später hübsch mäuschenstill, wenn sich das Zustimmung des neuen, etlaßen worden, und es lastt
Blatt wieder wenden wird. [Tu A. Stz. sich daher diestMcißregeln weder allem der vorigen noch
der jetzigen Administrationen die Schübe schieben Crs
bleibt indeßen ein höchst bedauerlicher Umstand, daß
das allgemeine Beste dem närrischen Getriebe
engherzigen Geistlichen et
nnddasNolk,we!
erhaltender Nach
richter leidet, sollte tfch ernstlich gegen solches Verfahren
N e u a s i e i e S a e e e i e i t- W i e u u n i e s e V e o n n e z w e k e n urt
.bf. ,v
bat in diesem kleinen Staat, mit einer Mehrheit von
über GOOO Stimmen obgesiegt. Gouverneur, Mitglie
Gouvernör Gilmer von Virginieu hat sein ?tmr theilt, daß Musik, besonders wenn sie einen eigenthum-
ine pievbiumumrr »hren Lan^e
Staat mit der Kirche zu verewige«, bald in Erfüllung
gehen sehen.
Wenigstens haben sie es bereits, trotz vielseitiges De
monstration dagegen, dahin gebracht^ daß vor kurzeu
ein Rescript des Generalpostmeisters ati alle Poftmei
stcr der Urtiort erschien, worin denselben verboten wirb,
Packete und Briefe, außer auf wenigen Hauvtronken,
an Sonntagen weiter zu befördern. Das Rescripts ist
Ierheben imb durch Bittschriften an den Congreß cme
:Z.-w SV
^Vuf 11UU it über während der u"£ttU Woche cm
gelaufenes Sulscri» ticnsgcld.
David Schuck, auf Rechnung $9.
Jacob Winterhalter bezahlt bis July 15,1841.
Georg Weseuer, Greenville, bis No 37, Jahrg. 13.
Philipp Kobleutz, bis No. 45, Jahrg. 13.
Peter Graeter, bis No. 34, Jahrg. 13.
Joint Friesner, bis No. 10, Jahrg. 13.
John Stoß, auf Rechuung $2. 50.
I
i
cob Buck, bis No. 39, Jahrg. 11.
Daniel Evans, auf Rechnung $2.
Daniel Lichtenwald, bis No. 37, Jahrg. 13.
Deutsches predigen.
der Ehw. M. Miller, ein deutscher Methodisten Missio
när, wird bis Sonntag, den 25. dieses, um 10. Uhr
Vormittags zu Greeutowu, und denselben Tag, Nach
mitags 2 Uhr in der hiesigen Methodisten Kirchee in
deutscher Sprache predigen.
^. Trockene ^'a?pcl aderCichene rd,werden vn rückständigen
Unterschreiben! anZahlungsstatt in dieser Druckerey angenommen.
Wer solche zu entbehren hat, der melde sich zeltig.
Oeffenttiche Versammlung.
Samstag Abend den 24sten Dieses, wird eine Ver
simmlnng ui der
Stadthalledahier
gehalten werben,um
Anordnungen zn treffen, znr baldigen Errichtung des
Knabenseminars uud der evangelischen Kirche.
?llle die für die Beförderung dieser Zwecke sind
den hiermit ersucht der Versammlung beizuwohnen.
e k a n n a n n s o e e
Ein guter teutscher Seh?f,
Wird verlangt von Endesbenanntem inParis, Stark
(5auutt), Ohio.—Und wenn er seinGeftl)äft gkik versteht,
und untadelhaft in seinem Betragen ist, so kann derselbe
vom Ende kommenden May's an, auf langeBeschäflig
ung und guten Lohn rechnen. a v i n s o n.
Specerey-Händler (GROCEF,)
im Großen,
Verrichtet Handels- und Kaufmanns- Geschäfte auf
Commißion,
und hält einen Vorrath von Pittsburgh Fabrikaten.
Üj-Jcutc welche Geld von Teutschland zu beziehen, oder ftschcs
dorthin zu versenden haben, können dicscArt Geschäfte durch
Pasfavant besorgt bekeminen, wenn sie bey il'in ansprechen, iutem
er direkte Geschäftsverbindungen mit Teutschland fcat*
LluswaHl beliebter deutscher Zlrien,
o e
V
E A N Y
XRRANGED FÜR TUE VOICF & PIANO FORTE,
it
deutschem Orriginal-Tert und englischer Ue
bcrsctzung.
Unter diesem Tittel ist die 3. viummer einer mnsika
kalischenMonatsschrift erflucnen, welche zum Zweck hat,
o.is amerikaniscl,e Publikum mit jenem in Deutschland
so beliebtenArieu und deren herrlicherMustk vertraut zu
machen. Gesänge ernsten und Heitern Inhalts, Hym
neu, Balladen, Serenaden, Schweizer nndTyroler wie
der werden miteinander abwechseln, und eine Manig
faltigkeit gewähren, wie sie dem Hiesigen Publikum noch
nie dargeboten wurde. Der Deutsche findet in diesen
Blättern die Melodie wieder, die oft sein Herz in der
veimatl) entzückte, der Amerikaner^ welcher Frenud
der deutschen Musik, aber unbekannt mit der Sprache
ist, findet in getreuen Ueberschuugen deuselbeuGeist zind
Charakter des Originals—Mehre Herren, bekannt alo
nichtige Musiker, haben uns ihren Beistand zu diesem
Unternehmen znqesagt. Die neuesten Werke imGebiete
der Musik werden regelmäßig von Deutschland verschrie
ben und das auserlesenste davon dem Publikum mitge
theilt werden. Jeden Monat wird ein Heft von 8 Sel
ten nnd einem Umschlag für den Preis von $1 50 in
Vorausbezahlung fur den Jahrgang, oder $1 fur den
halben Jc hrgaug, erscheinen Einzelne Hefte werden zu
I8j Cents verkauft. Briefe und Gelder sind portofrei
einzusenden.
Bei diesem kostspieligenUnternehmen hoffen und rech
neu wir mit Zuversicht auf eine liberale Unterstützung
desdeutschen Publikums, da uns nicht blos die Forde
rung der Kunst nnd die Mittheilnng der intereßantesten
Kompositionen, an deren unser altes Vaterland so retth
ist, am Herzen liegt, sondern die Ueberzeugung uns,
die auch ein erleuchtetes Publikum unfehlbar mitleiict
lichen, ansprechenden und nationcllen Charakter trägt,
indem sie lief und ergreifend auf das Gefubl wirkt, rot
bedtfi wichtiges Bildungsmittel des Charakters werden
ifaun. Wie vieler Völker beßereEigeuschaften bestätigen
'biefe Behauptung, und wer möchte oder könnte dieseBe
bauptnng verkennen, daß die deutsche Nation denWertb
der musikalischen Kunst, und hauptsächlich des Gesangs,
gm höchste« $« würdigen vermag und anzuschlagen Ur
fache hat Wir übergeben daher unser Vorhaben ver
trauungsvoll dem richtigen Sinne miserer deutsche!
tini, vvn
i.i. .Ii iVi
:aK
würdig finden werden
Philadelphia, Dez. 1846.
«yorctouiD Edemas, No.
wer-
1
mr gclrost erwarten
rcdlung
unftrerIugend Ltch
zu-r Erheiterung unseres Gemüths so viel bnzutrage«
vermag, ihrer Aufmerksamkeit und Unterstützung gewlß
134,3totd4fe Ötraffe.
Bortheilhaste Gelegenheit
(7xst Willens feinen gewesenen alten Wirthshau,ffM»,
,^5 (den er erst ganz kürzlich vevkaßcn) aus freier Hand zu vtt»
^Derselbe liegt in der Deer Creet Straße,nahe am Lanal. D4«
jotte it 84 Fuß Fronte und 183 fttff Tiefe. stehen darauf
.Varnhalt er. mit 9 Stuben, nebst Llücht, Keller, RallchhnuS, et
guter Ptimfdrunnen, und 2 von einander abgesonderten raue«,
'velche g.rauinig genug sind um 30 Stück Pftrde jtt fteUcn, s^1™»
Hafer und Korn. Behälter, alles in eftcr erdnnng'. Beranme?»
maße« hat obiger Standpunkt seit langen Jahren her, sich des be«»
ten Rufts und Zuspruches zu erfreuen gehabt.—Der
alt ein unbestreitbares Recht (d. h- einen guten Xttt1) und kann
auf der Stelle in Besitz des Eigenthmns treten.
o n ist geneigt, int Falle t'tch kein Käufer zumGanjcn slNver
obiges Eigenthum in 3 abgesonderten Theilcn ju verfmifen, wtl»
ches die Lage der Gebaulichkeitcn ganz voruiglich gestattet.-----^«'
Bedingungen w.rden billig seyn, und sind nebst sonsligcrAuSrunfl,
entweder durch persönlichen Zuspruch oder tU,f
'5™.
beym Eigcnthümcr. unter ler Addreße "Georg Erön, CH» icottze^
Ofte/' zu erfragen.
«5l)ilic.-thf, C. April 7,1841.
Slwitiidtttt Staaten
v o n
Wtorv-Ameriks,
v?m Jahre 1497 bis 1841.
Zum Gebrauch für deutsche Familien und Schulet
Nach dem Englischen von
I. o st und Andern, und
unter Benutzung der deutschen Übersetzung
von Wi h. ?. I. Kid er len.
Unter cttfttm Titel Aedentt dcr Unttrschricbene em fur ,edt»
deutschen Amerikaner sicherlich höchst intereßantes Werkt)crau««
»uneben,
sobald
crJ
40-
Oeffentliche VerfteigerunA
tenden jum öffentlichen Verkaufe.'.ussttzen, neulich.
Lotten No. 174,122, 142, und 143,
iTmunt'ich aelcaen in Danton, und alle,
mehr
oder wentger m»«».
bäulicdkeiten versehen. Auf Lotte 143 steht ei» Wagnerschox, der.
wenn er nicht rerstelgert, auf Rente hergegeben wtrd^
Unter dem beweglichen Eigenthum »st vorzuglich zu Wnerken s
yteuÜMvti'lXutt*!, cine 8 Tag Uhr.^aulsgelch.rr
600^.
i n e s e i n e e n e s o n s i e A i k e z u z a e i z u n a
2n „»rtig..,. I,.9 un° 0... «ommaj.»
Ulli iljmi anf-'"9 i'cljii'cn, alte« 9"« SVbiu und N,
Bedingungen bekannt gemacht werden von A- n Schal«».
tauten, April 16,1841.
3
3m
e s i e
de
er sich durch eine hinlängliche Anzahl vonSuvseri«
benten wegen dcr soften der Unternehmung gesichert fiihlt.
Wenn es überhaupt keinem Menschen gleichgültig seyn sollte^
die Geschichte des ZandeS zu kennen, in dem er w-hnl. so muß e«
jedem Einwohner unsreS freien Landes desto mehr darum zu thutt
ie»n, Itch und seineÄinder damit bekannt zu machen, als er durch bi«
rexublirmnfth« ^crf''ßung de^elben berechtigt und verpflichtet ist,
an der Reaicrung und Beförderung der Wohlfahrt des Landes I»
,o fern Xhcil zu nehmen, daß er ferne Stimme beider Erwah utt»
der Ncgicrun^S-Beamtcn und dcr Staats- und BcIts^)icpre|kN.
tanten, so wie bei etwaigen Veränderungen dcr Staats- oder tan«
des- Konstitution zu geben, und also vorher zu untersuchen hat wtl»
che Pat thei er zu ergreifen habe, um sich und den @einigen, und
dem Saterland ich Ganzen die Segnungen dcr Freiheit zu sicher»
und zu erhalten In dieser Unternehmung nun kann ihm die Ge
schichte gute Dienste leisten. Abcrauch in mancher andern Hinsicht
kann diese Geschichte sehr nützl ch seyn. Wird uns darin beschrieb
ben, mit wie vielen Schwierigkeiten und Gefahren die ersten An«
siedUr in diesem Abendland zu kämpfen hatte, so muß es den »nRu«
he und Wohlstand Lebenden zum Dank^ und dew in den hinternGe«
gcnden mit ähnlichen Mühseligkeiten Kämpfenden zur Geduld und
Ausdauer ermuntern. Die Geschichte der tyrannischen Bedrüctun«
gen, unter denen unsre Vorfahren seufzten, und der daranfgefolg.
ten Revolution, in dcr unsre Freiheit so theuer erkauft wurde, muß
uns dieses köstliche Gut doppelt schatzbar machen. Finden wir fcr«
iter, daß bey wichtigen Fragen in dcr Politik unseres Landes auf
beiden Scitcn rcchtschaffcnc Manner standen, so muß uns das vor'
dem heutzutage so hoch gestiegenen Partheihaß warmn, der so leicht
fur alle verderblich werden kann. Aufdiese und andere Art wird sich
diese Geschichte von Anfang bis zu Ende als nutzbar bew«»ft»^ür
jeden, der sie bedachtsam durchließt.
e
e i n u n e n
1) Dieses Merk, welches über 400 Seiten Großduetz enthalte»
wird, soll mit guten Garmond-Schriften, auf schönes Papier, und
sauber gedruckt, gnt eingebunden, und frey an die Subscribente»
überliefert werden.
Der Preis tur ein einzelneSBuch, einfach ik Leder gebundq»,
.st Ein Thaler 25 Cents, mit vergoldetem Rücken aber Ein 2p«
(er Fünfzig Cents, zahlbar beym Empfang des Buchs.
3) Wer für 10 Copien unterschreibt und bezahlt, erhalt die eilste
ratiS, and mit Buchhändler werden besondere Verträge gemachte
Das Werk soll bald möglieh anfangen, und von da an in sech»
Monaten, bey Lebeu und Gesundheit zurUeberliefcrung fertig wer«
den. Alle Freunde dcsDcutschen und unseres gemeinschaftlichen, all
cins ob angeboren oder angenommenen Vaterlandes werden nm»
iiöfiich eingeladen, durch zahlreiche Unterschriften dieses Vorhabe»
zuuuterslützcn und zubesördcit. David Hue to n,Drucker.
Paris, Stark Co. F. Marz 1841.
(zI-Subscriptioncn auf obiges Wett werden in unserer Off«?
angenommen^
Wvhnungs-Veränderung.
(TSfr Unterschriebene zeigt hiermit dem Publikum ergebenstaM',
daß er seinen ji leiderstot r, sowie das Geschäft überhaupt wiK»
der zurück in sein nenes backsteinernes Gebäude in der Mttrffb
ftraße, Ecke der Sten Straße, gegenübrrZchn S axtons Wohnha«.'
sc, verlegt hat. nnd dort jeder ?eit bereit seyn wird, aufdasS chnet»'
dergeschäft Bezug habende Auftrage zu übernehmen, welche er »llf
der größten Pünktlichkeit zu erfüllen sich bestreben wird.
Auch hat er stets ein schönes Aßortemcnt von fertigen KleidunW^^
stücken aufH.'nd, die ihrer Güte, sowie den billigen Preisen wegeni
höchst empfchlenswerth sind. 90ii chaei 2B eifert.
Canton, April, 9.18 1, t. v.
Wttt(rVl^clsck)mltd
Kchop.
fTXer Endcsbcnaunte macht hiermit seinen Freunden und d«M
Publikum überhaupt bekannt, daß er obiges Geschäft lij?
Pc* Tuscarawas Straße, gerade gegenüber von Heinrich Schf«Mfc
ftr's WirthShanfc (jetzt schatten von Christian Ärtmcr,) in utif*
deßen verschiedenen Zweigen zu betreiben angefangen, und dusch»
qute Arbeit, billige Preise und prompte Bedienung—einen X&tit
der öffentlichen Gunst zu verdienen sich bestreben wird.—
g^Da Reisznde vom Osten nach Westen oder umgekehrt-ger«^
de an seinem Schop, vorbey »ttußen, so bittet et um ihren geneiW«
ken Zuspruch. Carl Meßn»er.,
Canton, April 9,1641. 6m.
Kalender für 1841 siud noch etliche Dutzend vörräthD
i e s e i e

e i i I W i n k
Canton, Ohio, den 5ten April, 1840.
Paris,'Ohio, April, 16,1841. 40- 4m.
S. K. MWävant,
No. 108, 2te Straße, in Pittsburgh,
Pittsburgh, Pa. April 9,1841. 39« 6ÜDtt.
S e o s o n
in Chilicothe, Roß Cannty,

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