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Der Vaterlandsfreund und Geist der Zeit. [volume] (Canton, Stark County, Ohio) 1837-1845, June 11, 1841, Image 3

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»erschiedenev an Derer darin erwähnter Dinge, werden
Sie daran» ersehen, daß der Secretär eine Unterfit
«hung über den Mißbrauch eingeleitet bat, welche fo
y Wohl grobe Vergehen, in Verbindung mit den mdiani
I schen Verträgen, die abgeschlossen wurden, als auch
4n den Auszahlungen an die Indianer, an den Tag zu
legen verspricht. Er berichte ebenfalls, daß schädliche
'Anordnungen in dem indianischen Departement in
i schwang kamen,die eine Bewilligung von mehr als
*t00,000 Dlls. erfordern, um ve bessert werden zn fbit
I [seit, und welche einer baldigen Beachtung des Con-
HresseS bedürfen.
Vi In Erwägung der schick! chen Mittel zur Vertheidi
I i'fmig dcS Landes, dürfen wir die Folgen, welche die
Hinsühruug und der Gebrauch der Dampfkraft auf
'hem Ocean im Kriege mit Seemächten wahrfclieinlich
Erzeugen wird, nicht übersehen. Wir können jetzt die
Jlnsdehnnng, die diese Kraft bei kr ege ischen Opera
fionett gestattet, noch nicht bestimmen, da sie sich ver
bindet mit neuen Verbesserungen in der Wissenschaft
derGeschützknnst und deö Bombenwerfens: allein wir
dürfen nicht befürchten, den tätigsten und gewandte
Ken Nationen, in Bezug ans diese Dinge. nachzustehen,
wenn das Genie und der UnternelnunngSgeist unserer
5 k Mitbürger gehörige Unterrichtnng und Ermulhigung
von Seiten der Regierung erhalt n.
Nichts desto weniger scheint die slPeiSlKit j« gebieten, unsere
Wefhmgeti, welche zumSchutz unserer Hauptstädte und Ankerplätze
'bestimmt sind, in einen vollkommenen Vertheidigungszustaud zu
fetzen. In Betreff der Verteidigung unserer ausgedehüten See
tuste, dürfen wir unser Vertrauen Hauptsächlich uuf unsere See
macht setzen, die durch jene Erfindungen, welche sich ton scflMt der
Aufnahme des Publikums empfehlen, kräftig unterstutzt wird al
lein es sollte keine Zeit verlorn gehen, um unsere vornehmsten
Gtadte an den Küsten des Meeres und den Seen in dcn sichersten
Verteidigungszustand gegen auslandische Angriffe zu jetzt».
«vir von den Ländern der alten Weit getrennt sind, iiitd insofern
nur wenig mit deren politilcheti Handlungen in Berührung font
Uten, sind wir glücklicher Weise von der Notwendigkeit befreit,
In Friedenszeiten eine stehende Armee ju halten. Die Staats
tlughkit. welche Herr Monroe, kurz nach der Beendigung dty
•letzten Krieges wit Großbritannien, gebrauchte, um einen reget
maßig erganisirten Generalstab in Bereitschaft zu halte», welcher,
fails es die Notwendigkeit erfoidetn sollte, hinreichend war, eine
große Militärmacht zu kommandiren, war sowohl auf Ökonomie
als auch auf Weisheit gegründet. Auf diese Weise sind Vorfeh»
7un en getroffen, ein schnelles und wirksames DiScipIinar.Sy
stein einzuführen, wodurch in dringendem Nothfalle die Nethen
und Glieder schnell ausgefüllt werden. Alles, was in Fliedens
jeittn erfordert wird, ist die hinlängliche Anzahl von Mannschaft,
-um Unsere Festungen zu bew.chen, und im Nothfalle in jßercit
fchaft zu stehen, den ersten Stoß des Krieges erwiedem zu kön
nen. Unser Vertrauen müssen wir hauptsächlich in unsere Miliz
setzen sie bildet den großen Körper unserer Nationalgarde, uitD
Wird, durch die warnte Liebe zum Vaterlande, angefeuert, zu jeder
i Seit bereit}« seyn, dasselbe mit Muth und Freude zu vertheidigen.
Ich zweifle nicht, daß es zu einer schicklichen Zeit von dem Ct ngresse
Ol« eine seiner hoch Ihn Pflichten betrachtet werde, Anstalten zur
D»llkommenen Organisation und DiSciplin der Miliz zu treffen.
Der Zustand des Pensions-Fonds der Seemacht erfordert die
Unmittelbare Aufmerksamkeit des Congresses. Durch die Opera«
Äonen der Acte vom 3ten März 1837, betitelt: „Eine Acte für
die mehr unparteiische Verwaltung des Pensions Fonts der See»
I macht," isi dieser Fond erschöpft worden. Es wird sich aus dem
beiliegenden Berichte der (Lcmmitsionare der Pension erweiten, daß
Y «in lstett July dieses Jahrs die Summe von 84,006 Dlls. Cts.
und atn lstett Januar 1842 die Stimme von 60,000 Dlls. erfor»
1
deriich werden. Zu diesen Summen wird ein Zuschuß v. 6,000 0.
erfordert, um die Rückstände der Pensionen zu decken, wozu wahr»
1 scheinfich zwischen dem lstett July dieses Jahrs und dem Ilten Ja
I nuar 184 2 Geldverwilligungen gestattet werden welches im ©an»
|tn die Summe von 150,006 Dlls. 6£ Cts. macht. Zur Bestrei*
fitng dieser Suifie sind blos 28,040 Dlls. unter der Controlle des
Departements, wodurch sich eine Fehlsumme von 121,966 D. 6| C.
ergibt. Seffentliche Treue und Glauben erfordern, daß unmittelbare
Dortehrungen fur die Zahlung dieser Summen getroffen werden.
V Um in da« Seewesen eine erwünschte Wirksamkeit einzuführen,
vird ein neues System der Verantwortlichkeit als unerläßlich
Upthwendig erfunden werden. Um einen Plan zur Reife zu briit»
gen der sich die Verwirklichung eine» so wichtigen Gegenstandes
ytiit Ziele setzt, und um den gerechten Erwartungen des Landes zu
Ititfimchen, erfordert es mehr Zeit als bisher dem Secretär an der
i Wpitze jene» Departement, gestattet war. Die Hoffnung wird ge-.
hegi, daß bis zur Zeit unserer nächsten regelmäßigen Sitzung,
Maaßreaeln von Wichtigkeit, i» Verbindung mit die «em Zweige
i tzes öffentlichen Dienstes, für eure Erwägung zur Reife gediehen
Hyn werden.
Obgleich die G»tze zur RegulitungdeS Postamt-Departemen.
4jtt, von deinBeamten, dem diePflichten von dessen Aegierung über«,
tragen, sind blos verlangen daß er seinen Bericht an die gewöhn
liche jährliche Sitzung des CongresscS abstatte, so hat mir doch der
»Peneral-PostmeMer einige Ihats.chen, in Bezug auf die si.
Man,teile Lage des Departementes mitgetheilt, welche der Ai.fmerk.
fitnfeit des Congresses würdig erachtet werden.—Aus dem beyfol
Senden Berichte jenes Beamten, geht hervor, daß die gegenwärti.
Hen Verbindlichkeiten jenes Departementes, nach Auszahlung al»
tcr ihm zu Gebote stehenden Mittel, immer noch wenigstens fünf
hundert tausend Dollars sind. Da die Gesetze welche diesen Zweig
Pes öffentlichen Dienstes reguliren, dessen Ausgabe aufseilte eigene
Einnahmen beschränken, so können darin vorkommende Rückfälle
nicht unter den gebräuchlichen Schätzungen der Regierungsausga»
fett vorgebracht werden. Es muß daher dem Congressc überlassen
«erden zu bestimmen, ob die Gelder welche anjetzt den Contracto
en fällig sind, aus der öffentlichen Schatzkammer bezahlt werden,
der ob jenes Departement unter seinen gegenwärtigen drückende»
iterbiWtnißen gelassen werden soll. Aus dem Berichte des Gene»
eal Postmeisters ist ersichtlich daß, da die kürzliche Aufttahme der
CEontracte in verschiedenen Staaten zu bedeutend verringerten
Preisen statt gefunden, man zum Glauben ermuthigt wird, daß
tiefe# Departement, wofern es aus seinen gegenwärtigen Schwie
rigkeiten befreit wird, seilte künftigen Operationen fortführe» kön
«e.ohne ferner die allgemeineSchatz
tatuittor inAnspruch zu nehmen
Die Gewalt. Aemter zu besrtzen, ist eine Gewalt zärtlicher und
verantwortlicher Natur. Die anstellende Gewalt ist für immer blos
gestellt.irre gelkitet zu werden. Mit ängstlicherBestrebung, jene für
Mentliche Sttllen auszuwählen, die am meisten Vertrauen verdie»
»en. kann niemand voraussetzen, daß ick, eine persönliche Kenntniß
tzon den Eigenschaften jedes ecktzelnen Applicanten befttze. Ich hal
ftt,« dah.r für schicklich, auf diese ganz öffentliche Weise, vonSei»
Ün des Senats, eine gerechte Untersuchung des Charakters und
iter Ansprüche jeder Person einzuladen, ausweiche ich dessen Auf
l-yerksamkeit durch die Form einer regelmäßigen Ernennung len»
en werde.—Wofcrne nicht Leute, die in jcder Hinsicht Zutrauen
verdienen in öffentlichen Diensten angestellt werden, muß Der
ldotbenheit und Unregelmäßigkeit unvermeidlich einreißen. Zch
«crte, mit größtem Vergnügen, mich mit der Entscheidung jenes
Körpers beruhigen, und da ich ihn als weislich constituirt betrach.
tt, dem executive,, Departemente in der Ausübung dieser deliea«
-t e n i e i z u s e e n w e e i e s s e n e n e i u n
jTi n Anrathe n" in dem Lichte betrachten, als blos zur Forde
-ung der besten Zntresscn des Landes gegeben.Zch werde ebenfalls,
itv der zunächst schicklichen Gelegenheit, die Aufmerksamkeit de«
Congresses auf solche Maastjexeln lenken, als nach meinem Er
•ineffcn atn besten berechnet stnb, die executive Gewalt in Bezug
auf diesen äußerst wichtigen Gegenstand zu ordnen und controUt
•rtn.—
Zch werde ferner, zu gelegener Zeit, Eure Aufmerksamkeit auf
tie gesetzlichen Verfügungen zur Unterdrückung des Sk(a*enh«n.
klS zu leiten suchet, welche vielleicht wirksamer in ihren Vorkeh
rungen gemacht zu werden erfordern. Man hat Ursache zu glau»
ken,daß dieser Handel am Zunehmen ist. Ob diese Zunahme der
Aufhobung der Sklaven Arbeiten innerhalb der brittischen besitz
imgin in unserer Nachbarschaft, und einer daraus folgenden Vet
Minderung in Hem Vorrathe jener Artikel, die zum allgemeinen
Verbrauche der Welt gehören, und wodurch die Nachfragen dafür
*cn anderen Seiten vermehrt, und deshalb zusätzliche Arbeit erfor
Serlich wird, zugeschneit werden kann, ist nicht nöthig ju unter
such—. Die htchst«« tgetMgvededt *#e»tlichet Ehre sowohl at$ Mt
Triebfedern der Menschlichkeit erheischen die Egreifung der träf.
tigsten Anstrengungen, diesen Handel zu unterdrücken.—
Ztttn Schluße, erbitte ich mir Eure besondere Aufmerksamkeit
für die Intress.n dieses Distriktes (Columbia). Auch zweifle
ich Vicht, daß, im Geiste einer liberalen Gesetzgebung, ihr so»
wohl dessen contmereielle (Handel«), als auch örtliche In treffen
zu befördern suchen werdet. Sollte es der Congreß für seilte
'Pflicht erachten, das bestehende Uitterschatzamt-Gcsetz (Subtrea«
fury) zu widerrufe«, so wird die Notwendigkeit einer schickli«
chenStelle zurNiederleguug der öffentlichen Gelder, die in diesem
Distr.et: erftrderüch seyn m^gen, Allen einleuchten.
Ich habe es al» meine dem. Lande schuldige Pflicht erachtet,
die vorhergehenden Gegenstände Eurer Erwägung und heberte*
g'mg vor zustellen. Andere, mit denen es uuschicklich schienEuch bey
einer ungewöhnlichen Sitzung zu beschweren, werden Euch in der
Zukunft vorgelegt werden. Ich fühle mich glücklich die wichtigenAn
Gelegenheiten ted Landes Euren Händen zu überlassen. Die Neig
ung der öffentlichen Meinung, geht, wie ich im vergnügten Glau,
ben dafür halte,dahin, daß in einem Geiste der Einigkeit undHar«
menie, solche Maaeregeln ergriffe» werden, welche die öffentlichen
Infresseit begründen. Solche eine Richtung der öffentlichen Mei
nung zu befördern, ist die Aufgabe hochmütiger Vaterlandsliebe.
Daß eine Meinungsverschiedenheit, wie diese erwünschte Zwecke zu
bewirken sind, obwalten sollte, ist vernünftigerweise zu erwar»
ten. ?luch tonnen nicht alle zufriedengestellt werden, mit irgend
einem System von Maasregeln. Allein ich schmeichle mir mit der
Hoffnung, daß die große Masse des Volkes sich bereitwillig zttr
Unterstützung jener vereinen werde, deren Bewcgaründe aus
einem uneigennützigen Wunsche, dessen Wohl zu befördern,ent»
springen weiche die Bundes und Staats-Regierungen ihren
Kreisen, und nach gerechten nnd ehrenvollen Gründen den
Frieden mit alle» Nationen der Eide zu erhalten suchen,wel
che Gehorsam gegen die Gesetze erzwingen, Freiheit und Eigen»
thutn mit voller Sicherheit uinschanzen, und während sie die streng
ste Sparsamkeit jti Rache ziehen, alle unnöthigen Ausgaben
beseiligen.
o n y e
Washington, Iuny 1, 1841.
Deutjche County Versammlung.
Laut deö Anftufts der Ccntral-Commitlee 'der deut
schen Convention, versammelten sich am 7ten ^»ny iti
der Stadtballe in Canton, Stark County, Ohio, eine
mehr als gesetzliche Anzahl deutscher Biirqer von Stark
County, um Delegaten zur 4teu dcutfchcu Convention
zu wählen, welche den 9tcn August 1841 in Philippö
bnrg. Beaver County, Pa., gehalten werde« soll.
Die Versamilisnug mm bc durch Herrn I. Baner zur
Ordnuug gerufen, und organisirte sich dura) Lrueunnug
von Sy I. Nothnagel zum Präsidenten I. P. Meyer,
von Paris, und A. Stahl, von Bethlehem, zu Vice-Prä
sidenten, und E. Krakau zum Secretär.
Nach Eröffnung des Zweckes derVerfammlunq durch
den Vorsitzer ward zur Wahl der Delegaten gefchritten,
woraus es sich ergab, daß folgende Herren regelmäßig
erwählt wurden
Für die Stadt und Ortschaft Canton:
Doct. F. Dallwigk, L. Schäfer und P. Kausmamt
Für Stark County:
Gottf. Strobel, von Bethlehem
Auf Antrag des Herrn L. Bucking ward befcblösten,
daß eine Committee angestellt werde, deren Pflibtes
sey, die auf schon derumgegai-genen Subscriptions-Li
sten nock anfgefchriebenen und nicht einbezahlten Gelder
zur Unterstützung des Seminars einzusammeln, und ftr
ner noch so viel neue Unterschriften als immer möglich
dazu zu erhalten suchen, und das eingesammelte Geld
mit den Delegaten nach der Convention einzusenden.
Folgende Herren wurden als diese Committee er
nannt:
Die Herren Bucking, S. Meyer, Baner,
G. Deuble, Glafer und E. Krakau, von Canton
P. Held und L. Lehmann, von Mafsillou M. Ruch
nnd D. Babst, von Fultou Doct. I. Weimer tt. Esqr.
Difhong, von Uniontowtt N. Siegle, von Pike Fet
ter und I. Benitz, von Sandy Townsdip A. Stahl
und G. Strobcl, von Bethlehem I. Kunz, M. Kugel
u. I. Meyer, von Paris I. Eisemann u. N. Blust,!
von Ornabnrq I. Meyer, von Washington H. Cleß
und F. Schmidt, von Leriugton Ph. I. Krumm und
M. Köhler, von Iackson.
Beschlossen, daß wir unsere Freunde in andern Ge,
gendcn des Landes ersuchen, eben solche Maßregeln zu
ergreifen wie obige, und ihre eingesammelten Collecten,
mit ihre« Delegaten, nach der Convention zu senden,
damit die noch auf das Seminar haftende Schuld abge
tragen und die Anstalt, wo möglich, auf die eine oder
andere Weife in Gang gefetzt werden könne.
Ferner passirten folgende Beschlüsse als Instruttio
neu für die Delegaten dieser Stadt und County: i
1) Den Sinn und Stand der Convention gegen die
"Nativ Amerikanischen- Gesellschaften" auszumitteln,
nnd dieselbe anzugehen, kräftige Maßregeln gegen die
selben einzuleiten
2) Die Convention zu ersuchen, ein geregeltes Sv
stem des Einsammelnd zu bewerkstelligen, und dasselbe
zu allgemeiner Kunde zu bringen
3) Dahin zu wirken, daß das Seminar auf eine oder
die andere Weise, in möglichster Bälde, in thätige Wirk
samkeit gesetzt werde, und daß Herr Bucking seinen, die
serhalb gegenwärtiger Versammlung vorgelegten Plan
schriftlich ausarbeiten und ihn den Delegaten vor ihrer
Abreise zur Benutzung einzuhändigen ersucht ist
4) Zu bewerkstelligen, daß der financielle Zustand
des Semiuars in einer specistcirteniRechnuug von der
Convention bekannt gemacht werde.
Beschlossen, daß diese Verhandlungen, von den Beam
ten uuterschriebeu, im "Vaterlaudsfteunde nndGeist der
Zeit" bekannt gemacht, und dann als die regelmäßigen
Begtaubigungsscheine unserer Delegaten und der Rich
tigkeit ihrer Erwählung als solche zu der Convention,
betrachtet werden sollen:
Ernst £«#*««, Secretär.
Vice-Präsidenten.
Der oberste Gerichtshof des Staats New York fällte
am 20. d. M. folgende Entscheidung in der Untersuch
nngssache gegen McLeod: „Nachdem der Angeklagte,
welcher des Mordes beschuldigt ist, vom Sheriff des
County Niagara auf ein "habeas corpus »'bent Gerichte
vorgeführt und auf seine Entlassung angetragen war,
stellte sich als unwahrscheinlich heraus, daß das Gericht
während der gegenwärtigen Sitzunq eine Entscheidung
geben könne. Es wird deßhalb befohlen, daß der Ange
klagte der AuftW des Sheriffs der Stadt und des
Connty New York übergeben werden soll. Sobald dieß
geschehen, soll der Sheriff des County Niagara nicht
langer für die Aufbewahrung des Angeklagten verant
wörtlich te Sache wird.bei der Sommersitz
ung de? Gerichtshofes wieder vorgenommen werden.
turns
Vaterlandsfreund
und
€Setet der %eft.
5®e™^re'if?eit wohnt, da ist mel
Vaterland!
ß®" Wir theilen diese Woche unfern Lesern tue
Botschaft des Präsidenten Tyler, ihrer ganzen Länge
nach, mit, und zwar mit Ausschließung vieler anderer
Artikel, die wir bereits für diese Nummer gesetzt hat
ten. Da Jedermann gespannt ist, die Maßregeln zu ver
nehmen, welche Tyler dem Congresse vorzuschlagen hat,
und die Grundsätze entwickelt zu sehen, nach welchen er
seine Administration zu führen gedenkt, so glauben wir
allerdings den Dank unserer Leser zu verdienen, ihnen
dieses nicht unwichtige Acteustück, in so kurzer Zeit, ob
gleich es uns bedeutende Mühe und Anstrengung koste
te, mitzutheileu.
Aus der Botschaft selbst wird man ersehen, daß Tyler,
obgleich von den Whigs als Vice-Präsident erwählt, und
dadurch denselben seine jetzige Stellung verdankend, den
noch nicht ganz seine frühern demokratischen Grundsätze!
verläng,len kann. Es bleibt nun nur noch übrig, wenn nicht-, al-daß^r stch.^rebe^w^
die Zeit des HanMtts kommt, zu sehen,wie weit der Pra
sideut in seinem vractischen Thun mit seinem theoreti
schen Bekeuntnisse übereinkommt.
Er weicht schon d.»rin schnurstracks von allen uns
bekannten Whigs ab, daß er dieErwählnng Harrison's
als keinen Beweis betrachtet, daß das Volk der Union
sich zn Guusteu einer neuen National Bank ausqespro
chen habe, indem er offen es als eine bekannte Thatsa
che gesteht nnd anerkennt, daß dieses gar nicht als et*
qentliche und bestimmte Frage vor das Volk bey letzter
Wahl gebracht worden.—Er erklärte sich ferner gcrade
zii gegen eine der Lieblingslehren der Whig Parthey,
nemlich: gegen die Uebernabme der Schulden der ein
zeluen Staaten dnrch die Bundesregierung. Und auch
in Bezug auf die Tariff Frage, hält er den größten
Theil seiner südlichen Ansichten fest während er der
Verkeilung desErtrages vomVerkanfe der öffentlichen
Ländereyen, nur so weit das Wort redet, als diese
Maasrcgel die Compromis'-Tariffsacte von 1833 nicht
beeinträchtige. Da indessen "Bekennen nndThnn",oder
"Glanben und Werke", zwei ganz verschiedene Din
ge sind, so wollen wir uns noch eine Weile gedulden,
und den Präsidenten nnd seinen Congreß "aus den
Früchten'' benrtheilen, denen in Bälde ihre Reife
bevorsteht, und unsere Bemerkungen mit des Vetera
nen i ch i e 's Worten schließen: "Nou* verrons."
Unsere Leser zu franse uud in der Ferne finden
in dieser Nummer die Verhandlungen der Wahlver
sammlnng dieser Stadt uud Connty zur tentschen Con
vention, und werden daraus ersehen, daß der Geist der
Ausdauer für deren aroße Zwecke noch immer in (Old
Stark"
lebendia ist. Wir erwarten, daß die Collections
Committee kräftig wirken und der Convention, wie schon
früher, zeigen wird, daß unser Glaube "fem todter,"
sondern "ein lebendiger^ ist, der sich nicht scheuet, an
"seinen Frrichten erkannt" nnd nach denselben
benrtheilt *it werden. Die Glieder der Committee in
den unterschiedlichen Tannships dieses Conntys werden
gewist nicht ermanqeln, zu Jtemett, daß überall et« uud
derselbe Sinn, in'Bezug auf diese große Sache, herrscht.
5ie«. ».*»11.tCSi.- «w» 4SS&-
Iac Barth, Columbiana Co. 17. IS.
Berstler, Trumbul 26. 13.
TL. Wartmann 44, 12.
©. Bachmann, Ashland, Ohtoi» 14, 12.
M. Holz, Start de. 32, 13.
£hr. Poder, auf Rechg. in Holz 5 2. S0.
Berichtiqnng.— Am 18.May, ward für
den Ebrw. G. Wevgandt, $ 1 50 ein bezahlt, wo
durch dessen Subscn'ption bis
*ti
No. 52 Ibg. 12 be*
zablt ist und welches irrthümlich als von Dr. & F. H.
Weicht einbezahlt, in No. 45 dieses Blattes, angezeigt
wurde.
F. P. Wilmsen's
i
e i s e K
n e e u n
siir Schule und Haus.
Die zweite vermehrte Aufsage obigen VucheS, mit einem f$^r
verbesserten und vermehrten Anhange, hat so eben die Presse ver»
lassen. Das *2*uch enthalt in seiner Gestalt 344 Seiten groß
tat», ist auf schönes Papier gut gedrwtt, dauerhaft gebunden, und
wir empfthlen dasselbe Lehrern und Schulvorstehern, wie allen
Familien, denen es um Bereicherung nützlicher Kenntnisse zu thun
ist, angelegentlich.
100 Eremplare, 30 Dlls. 50 Srempl., 18 Dlls
25 Eremvlare, 10 Dolls. —12 Exempt., 5 Dlls.
«nb 1 Eremplar, 50 Cts.
5?eficlrttngeti müssen bei diesem äusserst billigen Preise e
eingeschickt werden, und finden nur dann Berücksichtigung, wenn
sie mit dem Betrage begleitet sind, Gebundene Exemplare sind
vom ISten dieses an zu haben.
Aerzttiche Anzeige.
(TNeeter S. Gibbs, macht den Einwohnern von Unienfewit,
der Untugend, achtungsvoll bekannt, daß er fich in
jener Stadt, südlich dem Wirthause gegenüber, hauslich nie
dergelassen hat, und bereit ist die Heilkunde i« allen ihren ver«
fchiedenen Zweigen auszuüben.
Da er lange Zeit sich des Umganges mit den wissenschaftlich«
sten und besten Herzte erfreut hat, und eine ausgedehnte ?e«
kanntschaft mit den gediegensten Werken seiner Kunst kfT$t»
so hofft er einen Theil der Gunst eine«
Neue Hut
G.
Mammoch
1
v
Wesselboest'M Büchkändlnng,
No. 124, Nord zweite Straße.
£13e(tttuM£ctr «uf obiges Buch werden in dieser Druckerei
angenommen
großmüthtgm
zu verdienen und zu erhalten.
Uniontown, Stark Co. 4. Zuny 1841. 47—tm.
Wein! Wein!! Wein!!!
G? eben erhalten, und zu haben bey den tittferfchrietitttü, th
Maßillon, eine große Quantität weißer und rother französischer
Weine, von vorzüglicher Güte, worunter sich besonders die von
Bordeaux, Sauterttt und Cette, auszeichnen. Ihre Auswahl ist so
vollständig, al« sie in dieser Landesgegend nur angetroffen werden
mag, tt. sie sind gesonnen beständig, eine solcheAuswahl aufHand zu
halten, und dieselbe im Kleinen und Großen, beytn ©amen »der
halben Faß zu de« billigsten Pxeijen zu verkaufen.
o u i S e a n.
e i y
PiiMK
v
I Groß e n i n K e i n e
im Markt Biereck, die 3te Thüre südlich vonWm. Hoof#
Wirthskause, in Canton.
«Dankbar für den liberalen Zuspruch, mit welchem mich dieBe«
IjPJP wohner von Stark Taunty bis hieher begünstigt haben, u.
bemüht die Fortdauer ihrer Gunst pi verdienen, mache ich dem
Publikum hiermit bekannt, daß ich obiges Geschäft immer noch, i»
allen seinen verschiedenen Zweigen, fortfahre zu betreiben. Un»
ohne Neigung zu eigenem Lobe oder zur Pralere? zu füttlen. lad
chatte ein, welchezukaufen wünschen, ansprechen, u.
fur sich selbst
untersuchen «, ich nehme keinen Anstand zn sagen, daß sie dieWaa.
reit in Bezng auf Dauerhaftigkeit und Sauberkeit keiner nächste«
hend finden werden, die int Lande fatrijirt wird. Dachrinnen wer»
den gemacht und befestigt für irgend einen Theil des Landes, ju de«
billigsten Preisen, und auf die kürzeste Anzeige. «Personen a« der
fterne welehe Flickarbeit herein bringen, können dieselbe stetig |iu
rudt erhalten, bevor sie die Stadt verlassen.
2.000
Pfund altes Kupfer, ui eine enantitat Aim», WftW* vtrlAUgt,
für welche fcetr höchste Prei« in Maaren bezahlt wird^
W. B. Boies, Capitain,
^Verläßt Pittsburgh täglich [3onntag» ausgenommen) «Kf
Uhr, Bormittags, und A.aver um 1 Uhr Nachmittags «»d läustz
in Verbindung mit der
Pitts
ViHim7"
Regelmäßige Schnell-Li vie
welche aus den besten Packet« und Fracht Boten, ««f de«
sylvaniti und Shio.Eanal besteht, und gezogen»»« Pfe
den, die längs der Linie stationier ff tf n
Fracht und Paßagiere direkt von und nach lkvtlarto fit tr*rt#
portiren.
von Eanal Böten, von welchen jedes 40 Tonnen tragt, «Ut te4»qL
men Einrichtungen für Paßagiere, laufet, von und nach Akr»^
Maßiil»n, und alle andere Platze am Ohio Canal.
Die TanaZ Böte dieser Linie werten bey jedem Wasserst»»
des ohikflußes vom Dampf boote Fallston im Schlepptau direfL
von und nach Pittsburgh genommen und die Eigenthümer wer*'
den sich bemtchen den wohlbekannten Ruf ihrer Linie ftil,
Promptheit und Berantwor^liehktit zu bewahren.
Fnr Fracht und Passage wende wtm sich an Board oder
u
Morgen- und Abendopfeß
in
Gesänge«.
Nach »er «eunten »et mehrten und verbeßortett Srigtna?
ladt. Für die teutstben Bewohner Nord-Amerika'«
werthvotle Wertchen ist so eben erhalten «orde«. «fit wird
Cent? das Exemplar verkauft, in Nefer t) riitt« e e».
Editor der landwirthfchaftlichen Zeitschrift "Ceres.'
Bon obigem schätzbaren Werkchen haben wir ein« (feHw 1
^furn SSertAe tift er Hüfte«, ««d rathe
»tunfern te«tschew
q«th. sich Leiten mit einem CyeiMpfar defesbon zu
32»«:
Manufactur.
ZWevh»
irr
Macht achtungsvoll ft in
er, Freunde»,
und dem P»tUku« im Allgemein»« dekanM, Hf
»ledit da
Hm macher Geschäft
zu ^»treiben angefangen hat, und zwar in der Wert»
star che »er dteftm vonPeter lofler zum gleichen Geschäft gt+
braucht worden, und an dem südlichen Ende de? M«rktste»ß» t*
Canton gelegen ist, und allwo er fein Schild, den großen
ausgebangt hat, und mit großem Vergnügen alle jene tefeknra
wird, welche frei ihm anrufen wollen. In einigen Tagen wird tt
an Hand haben einen Borrath von
Otter-, einfachen, russischen und gemeinen Pelz-Hütea,
welche er bereit ist, für baare« Geld zu verkaufen, oder gegen Pelz I
von jeder Art auszutauschen. Er ist zu wohl in dieser Umgegend
bekannt, al« dag er es für nothig hielte, viel zu sagen oder ,» ver»
sprechen wgen der Qualität seiner Arbeit er bemerkt weitet
geben, und hofft dadurch einen liberalen Antheil der öffentlich-»
Gunst zu erhalten.
Eanton, Iuny 4, 1841. 47—13.
Kupfer,- Blech- und Eisenblech
a a e n
V'i
R. D. Auftrage an« der Ferne werden dankbar angenommen,
und aufs'schleunigste besorgt «crden. D. H. H.
Lunton, ü. May 14, 44* 1%
Neues Schtteidergeschaft.
er Uuterzeichnete, wohnhaft in der Tuscarawa« Strass«,
in Clinton, Hrn. Lohr's Stohr schräg gegenüber, jetqi
hiermit dem Publikum ergebenst an, daß er angefangen h*
das Schneidetgeschaft in allen seinen verschiedenen Zweimen a^
obiger Stelle, welche et käuflich erstanden hat, zu betreiben.-
Auch wird er stets einen Borrath von allen Sorten fertigeS
Mannskleider, nach den neusten Moden welche er von Zelß»
zt» Aett von den kstlichen Seestädten erhalt) auf Ha»d halte«.
Nebst diefem, wird et in feinem
Neuen Kleider-Stobr
eine vollständige Auswahl von feinen Tüchern, ffitssitneeri,
Caginetten, und überhaupt Stoffen aller Art halten, die Un
fein Fach schlagen, und in Etablisstmenten dieser Art gesucht
werten. Durch prompte Bedienung und billigen Preise hofft er
einen Iheil der öffentlichen Gunst zu verdienen und erhalten.
Nicolaus Bour.
Canton, May 23. 18«1. !Z.
Diese längst etoMitte Linie, hat kürzlich ihre Einrichtung«
grißert, und ist nunmehr in voller Wirksamkeit, ttiffeJtt i—
V
Agenten
und
Eigen
thumer. I
Massillo«, Ohi».^
ßlkron,
Newron FallS."
Waaren,
5
Voungstautt'
466. v. „2#
[-Xu»'
ÖW--
Das Ganze des Seidenbaus
von v
o a n e
v
'-V

I. Meyer, von Paris
?. Lehmann, von Mafsillou.
Canto», den 7ten Iuny 1841.
H. I. Nothnagel, Präsident.
John P. Meyer, Andreas Stahl,
e a i e a u ö e u n n u e i s e
Cnutow, v^rcitafj den lten Iuny, 1841.
rNt! 11 tl Ii si e tt über roähmtb der lktzteuWoche eilt#
^»^aelaufeneS Subierirtionsaeld.
A te. Merkel, Tarltou, -Ohio, Ro. 63, Ag. IS.
Philadelphia, den 8. May 1841.
SPUrfillon, May t», 1841. 4«. b.
burger und Cleveland«'?
Clarke und Co's, Transportations-Limc,
G. Harten nnd Co. No. 58,
Wasier-Strafie, Pittsburg
Clarke und Co. Beaver, Pa,
W. A. Otisu. Co. Cleveland, O.
L. und S. Rawfon, Agenten,
Wheeler und Co.
Iobn Campbell
5). Hubbard
G. S. Hubbard
Pittsbura, Beaver, Pa. May tl, l«4lT
I. H. W. Witschelö's
D. H. Hermann-.
Pittsburgh und Cleveland
Transportation's Linie

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