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Der Vaterlandsfreund und Geist der Zeit. [volume] (Canton, Stark County, Ohio) 1837-1845, July 02, 1841, Image 2

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unstreitig
btiirtch
ttft I
Nach hier eingelaufenen
kaum der Hoffnung
Aenerdings wieder hingewiesen hat. Es weifst der Erz
hischos immer die gem achten Vorschläge zurück und be
Karrt auf her völligen Zurücknahme der gegen ihn ge
schehenen Schritte durch die unbedingteRnckkehr anfden
Z^ischofsstnhl. Nachträglich erfährt man auch, daß die
desfalstg- Sendung eines hochstehenden Prälaten ans
tert sey.
An6 dem Brisgau, 17 April. Die Idee ei
*cr gent?t!tfchaftltchcn Bearbeitung der Grnndlinien fnr
Vi** Gefvfigebihtg uud Gerichtsverfassititg in den dent
D.'N ^ande.^staateit verdient in unserer Zeit alle Be
achtung. Bekanntlich wurde dieser Gegenstand schon
im Jahr 1819 durch eiue Motion des Frhn. v. Turk
focitit in der ersten Kammer der badischen Ständever
fint.it lnng in Anregung gebracht, und fand in und au
Her der Kammer den lebhaftesten Anklang. Sprache
Bild Recht sind das nuanflbslichste Band, wodurch Vel-
Vai*
wit der bisherigen Dednüng der Dinge daselbst
schneidendsten Widerspruche steht.
?. w e ii et e n, 15. April. Seit einten Ta ^en
ßie'^t wau durch unsere Stadt viel, Landleute wan
Aer», die sich bei den Erdarbeiten der F.'rtifikation
von Paris verwenden lassen. Sie erhalten einen lag«
lichen Loh» von vier Franken. Davon wird ein Fran
ken zur Me.iage in ilbzug gebracht.
Bade n. Uruer den kleinern Residenzstädten Deutsch
lands ist Karlsruh jelzt am fruchtbarsten an Tagbtät
tern und Zeitschriften. Es erscheinen daselbst 13, von
denen wir recht, herzlich wünschen, daß sie einen recht
w 'hlth.mgeit Einfluß auf Belebung des geistigen Ver
kchrs äußern mögen. Freilich möchten die.Herausgeber
derselben mit großen Schwierigkeiten zu kämpfen haben,
fe lange die nnleidiqe Eensur ctnf Baden, wie anfandern
deutschen Ländern lastet. [N. A. Stz
-»«SSSSHSSK^ EHKHSS«»«
0 n e j}-
Am 14. versuchte Hr. Preston zu zeigen, daß der Brief
des Hnt. Webster an den Gesandten For ein sehr ge
wiltiges it-ib patriotisches Staatspapier sei,' worauf
Hr. Beutow wiederlegend antwortete und die Ansicht
au jsprach, daß es über kurz oder lang im't England
jti.it Kriege kom nen müsse. Der fi'tfte Senat wählte be
kanntlich nach altem 5)erkommen eisten Drucker für den
nächsten Eongreß und ernannte die Hrn. Blair und Ri
ves zn diesem Geschäfte. Letztere sind die Hcratisaebcr
des W.tthmgtoit Globe und folglich der jetzigen Whig
Mehrheit des Senats verhaßt. Äm 15. wurde daher be
schlossen, daß der früher eingeganaene Contrakt mit
Blair und Rives nngiltig sey und T. Allen (Herausge
der des Madisoniän) Senatdrucker werden solle. 5)ier
auf schloß Hr. ÄnchaNän seine Rebe über McLeods Sa
che. Noch nie (sagt er) hatte etil Sterblicher eine so
glorreiche Gelegenheit sich änszikzeichnen, als Hr. Web
ßer nach der ausgesprochenen Drohung des Hnt For
es wäre seine Pflicht gewesen, dem britischen Gesi^ndten
zn sagen, daß die Ver. St. auf keine Drohworte hin un
terhandeln konnten. Auch Hr. Allen hielt hierüber eine
Rede und bemerkte, daß, wenn man diese Deutung des
Völkerrechts gelten liesse, sein Staat (Ohio) dabei be
theiligt und den Einfallen jener britischen Banditen
blosgestellt sey, wobei ihm nichts übrig bleiben würde,
als die Gesetze in seine eigene Hand zn nehmen und je
den E.igländer, der in seine Grenzen komme, nieder zn
Metzeln, wie es ihm gebühre. Großbritanien wolle in
Neser Sache weiter nichts, als die Ver. St. zur Ueber
«ahme der Staitz schulden zwingen. Am IG. Juni
hielt Hr1. W^odbnry eine Rede über den Bericht des je
tzigctt Schätzsecretärs (Ewing). M^ut hatte dies von
ü)itty d^M frühern Schatzsekretär, erwartet, dck Niemand
besser als er die Finanzverhältnisse wissen kann. Hr,
Woodbury zeigte, daß E-vings Report verworren und
widersprechend sey. Er widerlegte das oft wiederholte
Geschrei, daß die Administration des Hrn. Van Buren
eine Schuldenlast von 30 Mill, hinterlassen und mehr
ausgegeben als eingenommen habe selbst Hr. Ewing
könne mit viele Mühe nur 6 Mill. Schulden heraus
bringen, was gleichfalls falsch sey, und zu den.Mehraus
gaben der Van Bnren'schen Aoministation rechne man
fsgar die Depositen an die Staaten ausserdem habe
der Congreß in den beiden Jähren 1836, und 37 für 40
Mill. Dolls, mehr Appropriationen gemacht, als die
Administration verlangte, und dennoch wolle man dafür
Hrn. Van Buren die Schuld geben. Äm 17. blant
wortete Hr. Eoans diese Rede und suchte de n Bericht
des Hrn. Ewing zu vertheiidgen. Auf ihn folgte Hr.
Wright/ d^r den Ängctb^n des Hrn. Woodbury bei
stimnite. Am Schluße der Sitzung beantragte Hr. Bu
chanan einen Beschluß, wornach'der Präsident anfge
fordet werden soll, dem Senate eine Liste aller seit dem
4ten März vorgefallenen Amtabsetzungen einzusenden.
Am 18. setzteHr. Wright seineRede über dasFiuanzwefen
fort, worin er bewies, dctß b^r Schatzsecretar, anstatt
Einschränknngen zn beabsichtigen, in seinem Berichte die
Anszaben der Regierung um 30 oder mehr Mill, zu
..Setqern beantrage. Äm 19. hielt der Senat keine
Sitzung. ..
Im Repräsentantenhause hat die ewige Abolitions
Krage fortwährend viel Störung und VerwirrttilAver/
nSzic
fet.viIi i bej deutschen Bundes sich näher vmvaiibt u' beö £rn 3lbnmö, ber ©ittroc des Ge». Harri
von Nationnalität IN!10,1 5" schenken, S»r Diskus,,011. Mehrere Glic
wä heil und einen hökern Grad
tem
tvabrcitd lenken
geben nnd der Kanton, welcher.
yhn »rir mb«ftmM ^(ieij$^ fernem äluitite GfcfAcnf jii
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wie bC'5 reli^i.'seu ?if»ci\tlisi!itii3 kämpft, wirb tvitrbc btc ^chcnkuUA mit 122 ijf^cn 66 (£hinirtcit_flC
Hauptlager der schweizerischen Uirramontanen getvor#
den sein und sib einem Systeme unterworfen ft hen, das
anlasst. Obgleich das Haus eutschieden hatte, daß die
21. Ziegel der Geschäftsordnung nicht gelten und Aboli
tionsbittschriften zulässig sein sollten, |o wurde doch be
antragt, diese Etttscheivnng nochmals zn erwägen. Am
11. Inni hielt Hr. Wise hierüber eine gewaltige Nebe,
wornler er ohnmächtig wurde uud nach Hause getragen
werben muffte. Am 12. wurde dem Hanse eine Bitt
schrift ans Vermont (wo Philautrophie nichts anderes
als Abo'.in'on und Nationalbank heisst) eingereicht, wo
rtit die Abschaffung der Sklaverei in den Staaten und
Territorien verlangt wird. Große Aufreguug berrsch
te augenblicklich Hr. Andrew von Ky. rief, er stimme
für das Vorlesen dieser Bittschrift, nm zu hdeen, was
w. irjL v.
**&? W-stxha.-. in alle» Bähungen g-shci. 8ÄÄ
&KÄ&S
oldaten ferner abinweisen, oder den Nachkommen Ief
nebmigt. [N. ?). Stji
lll/^Wornach an andernPlährn so lange und eifrig
von den Deutschen gerungen wurde, das wurde den
Deutschen Louisvillcs von ihrem würdigen Mayor
und einem Stadtrathe, welcher gleiche Rechte aner
kennt und schützt, wir möchten beinahe sagen, von
selbst angeboten« Bor etwa. 10 Tagen hintellies
sen wir im Hause des Herrn Mayor eine Bitt
schrift von hiesigenDeutschen fürErrichtung deutsch.
englischer Schulen
auf
..
v.
Tisch beordert. Am 14ten wieder nichts als Abolitions
gezänk. Hr. Wise hielt eine ttstnndige wilde Rede. Das
"Ehaos" dauerte auch am 15. fort. Hr Rayner
(Whig) beklagte sich bitter über die Tyrannei seiner po
litischen Freunde, da er es der Höflichkeit der Demo
kraten 311 verdanken habe, daß er sprechen könne. H
Adams verglich den Hr. Wise mit der schwarzrothweis
sen (Sklaverei, Duell und Nullifikation) Fabne, und
als ihn Hr. Wife versicherte, daß er freundschaftliche
Ge
Gefühle
Ivten
^a(njtrM?r\rirt6ch',.rÄÄft nochmals in bic Haarcn, chc tic Gcschäftsrcjicln bedj^« naa TO'crmt much u»t. ESsoll
Ä» Ul-»'«
.*»*{ auchpr dcn w» «Cf» »»-°-s •"*«Dampfe kosten.
fltoß.u 3»ü»w« «Mint bibci. Durch eine nur d.c 2lftc aufgenommen,worich-r
Gescyvw» der wrfttuvbcnm
I'w «JS! ÄJ'kZZ
Rechnung der Stadt diese
Bittschrift wurde von ihm bei der ersten Sitzung
des Stadrrachs vorgelegt und fand allgemeine Billi
gung die Bittschrift wurde den Schulkommissarien
übergeben und denselben anempfohlen, die geeigne,
neten Anordnungen hierüber zu treffen. Am letzten
Dienstag begab sich eine Committee, nach erhalte
ner Anweisung, zu einigen der Hrn. Commissure
diese dlückten unverholen ihre Freude über das Ge
such der Deutschen aus und stellten sogleich Hrn.
Prediger Kröll als Lehrer für eine deutsche Schule
an, mit dem Bemerken, daß er seinen Schulunter
richt nächsten Montag beginnen und, sobald er 75
Kinder habe, sich um einen zweiten Lehrer umsehen
möchte. Deutsche Eltern werden daher wohl daran
der, welche sie nach dieserSchule schicken wollen, ein
schreiben lassen.
So dankbar wir ttnserrn Mayor und Stadtrath
sur ihre Unparteilichkeit und getreue Pflichterfül
lung sind, so können wir doch nicht umhin, unsere
deutschen Mitbürger darauf aufmerksam zu machen,
daß sie die Wohlthat dieser Schulen großentheils
auch der seit einiger Zeit unter ihnen herrschenden
Einigkeit zu danken haben, denn das vereinte und
sichtbare Streben derselben, ihre Pflichten als den
kende Wesen und als Staatsbürger zu erfüll en, hat
ihnen die Achtung ihrer Englisch redenden Mitbür
ger in hohem Grade erworben, und gerne bewillig
ten diese daher billige und gerechte Gesuche. Fah
ren dieDcutschen Louisvilles fort aufd-r betretenen
Bahn, erhalten sie die jetzt unter ihnen herrschende
Eintracht, schliessen sie einige moralische Krüppel,
welche das Gute zu hindern und Eintracht zu stören
suchen, von aller Verbindung aus und behandeln
Dieselben mit der ihnen gebührenden Verachtung, so
werden die Deutschen Louisvilles in kurzer Znt ih
ren deutschen Landsleuten in andern Städten derUi
ion nicht mehr nachstehen,sondern vor manchen sogar
einen nicht unbedeutenden Vorsprung gewinnen.
(Louisv. Volksb.
Webst« es amili e.— Daniel Webster, jetziger
Staatssekretär, scheint besondere Sorge für seine Fa
milie unv Verwmvten getragen zn ibeit. Sein Sohn
D. F. Wehster ist Unter Sekretär Oer Ver. Staaten
Israel W. Kelley, sein Schwager, wurde zum Mar
schall von Nen.Hamofhire ernannt Jel Eastman,
ein Verwandter, erhielt das Amt eines Distrikts At
torney in demselben Staat und Webster Kelly, ein
Nephew, wurde als Deputycollektoc vom Hasen in
Belfast angestellt.
So wäre denn die ganze Familie sammt denVer
wandten versorgt. Was kann doch so ein' Amtlicher
Vetter thitit! (Demokrat.
Die Untersuchungen im Neiv-Uorker Zollhause, sagt
der Erpreß, fahren fuft dieAnfmerksamkeit zn spannen,
und es fehlt der Untersuchungs-Eommißton keineswegs
an
Stoff. Es sind Sünden entdeckt, schwer genug, eine
gsattze Nation zu versenken.-Es wäre wohlgethan, wenn
man. statt so geheimnisvolle Winke auszustreuen, die
TlMachen bekannt machte, worauf sichdieftlben stütze,».
tl)un, wenn sie in Bälde bei Hrn. Kröll ihre Kin, bereit Jnhatt zuzueignen. Ungeachtet der anßerordent.
lichen Kunstfertiqkeit, mtt welcher Herr Biddle von sev
nett Anbetern belohnt worden, hat sich dennoch sem
•W
ö ses Zeichen der 3 e i
t.—Vorige Woche
juid in der Supreme Court von Nenyork in einem
Tage 12t, Advokaten eingeschworen worden. (ib.
Nach den neuesten Nachrichten aus Florida |vfyrt
dafelbst das Fieber fort, viele Sterbefälleu uuter den
Truppen der Vereinigten Staaten herbeizuführen.
Glücklicher Weife siud die Judianer fortwährend ruhig,
denn bei einem solchen Zustande unferer Truppen, wür
de et« kräftiger Widerstand unmöglich sein. Eben aber
diese Thatlosigkeit der Indianer, welche schon seit län
gerer Zeit sich zeigt, giebt Hoffnung zum 99steu Male,
der Friede werde alsbald abgeschloßen werden können.
Ein gewißer Col. H. S. Richardson inNen 9)orf soll
eine Erfindung gemacht haben, die, wenn praktisch als
gut erwiesen, die größten Erfolge verspricht: Die Er
findung besteht in einem Dampfboot, vermittelst dessen
man per Stunde 50 bis 80 Meilen zurücklegen zu kön
nen glaubt. Das Boot, welches unten zwei Kiele bat
und zwischen beiden Kielen Raum für das Waßerrad
läßt, wird durch einen darüber angebrachten Luftballon
so weit außer Waß.r gehalten, daß Mos dasRad darin
DaS an der Mündung des Missssiippl statiom'rte
Wachtschiss hielt neulich ein einmastiges Fahrzeug an,
und da der Capitän desselben keine hinlängliche Papiere
an Bord hatte, so wurde das Schiff untersucht, und
man in demselben mehre schwarze und ein weißes Kind
versteckt, welche wahrscheinlich gestohlen und so eng zu
sammengepackt waren, daß sie fast erstickt waren. Man
führte die Mannschaft zur ferner» Untersuchung nach
dem Gesangniße von Neu Orleans ab. (ib.
Ein Maler, Namens Howarth, ließ neulich zn St.
Louis ein Gemälde für Geld sehen und hatte die Ein
nähme in der Ankündigung für die Unterstützung der
nachgelassenen Familie eines Feuermannes bestimmt.
Er ging indeß mit der Entnahme durch, ohne der Fa
milie einen Cent zukommen zu lassen. Der Mensch
bewies/ daß er große Talente zu einem Bankdirektor
habe wenn man ihn erwischt, sollte ma« ihm eine An
stellung geben!— (ib.
Der bekannte Marmonen Phrophet I. Snllth ist
wegen Verrath am Staate Missouri angeklagt und ver
haftet worden. Nicht nur Smith ist ein Staatsverrä^
ther, sondern jeder Fanaticker, deren wir in Amerika
noch viele haben, verräth die Repnblick, denn Fanatis
mns ist eine unfreie Richtung des Geistes, welche dem
Staate sittliche Bürger rclnbt. Wenn aber unsere Re
publick einst untergehen sollte, so ist eine der Hanptnr»
fachen
mit: religiöser Fanatismus, der das Leben tttt»
heilig und entkräftigend durchdrungen, hat» FavatiS
mus mordet politische Freiheit.
Herrn Biddle^ "kleiner Finger." Zur Zeit, als die
Direktoren der Ver. Staaten-Bank dem obigen. Herrn
das Geschenk von einem silbernen Service machten,
zollte der Richmond Whig dem "kleinen Finger" fol
genden Tribut:—Der liebenswürdige und talentvolle
Herr Biddle, dessen "kleiner Finger'' mehr finanzielle
Kenntnisse besitzt, als die Korper und Seelen der samt
lichen Administratoren, sowohl der jetzigen, als der vor»
hergehenden, sollte so etwas nicht wünschen (nämlich
die Wiederverbriefimc) einer National-Bank). Laßt ihn
als einen PemWvamer zufrieden seyn, und seine Ope
rationen auf seinen eigenen Staat beschränken."—Nuit
ist wahrscheinlich der Richmond Whig überzeugt, daß
Herrn Biddle^sFinger nicht zu klein sind,umdieTa
scheu der Wittwen nnd Waisen zn erreichen, und sich
"kleiner Finger" sehr arg in Banmwollen-Ballen ver
wickelt. IWfltb.
Ans PhiladesMa wird geschrieben :—"Es sind aufs
neue wieder Unannehmlichkeiten im hiesigen Zollhause
vorgefallen, und es ist ohne Zweifel, daß der Präsident
der Ver. Staaten sehr wohl gethan haben würde, wenn
er gar keine Veränderung der Beamten in diesem wich
tigen Geschäfte vorgenommen hätte."—Die hiesigen
engl. Blätter äußern sich hart gegen alle Beamten des
Zollhauses, und es wird dem Präsidenten oder Senat
der Ver. Staaten nichts anderes übrig bleiben, als eine
Generalreform vorzunehmen, «m wieder Männer aiu
zustellen, die redlich und dem Geschäft gewachsen sind.—
Der "Spirit of the Times" spricht sogar von Ranbge
schichten, die von Zollbeamten sollen begangen worden
seyn.—Die Demokraten mögen stolz seyn, daß während
ihrer Regierung solcher General-Humbug nicht verge*
fallen ist.
Das schöne Dampfboot Oregon, welches erst vor ei*
mgcu Monaten in Cincinnati erbaut ward, ist 50 Mei
len unterhalb St.-Louis auf einen Baumstamm gera
den und gesunken. Es war mit Tabak, Blei und Rind
vieh geladen. Man meint,
daß sein Verlust gänzlich seyn
und man gar nichts von ihm retten werde.
Aus St.-Louis wird abermals ein Todtschlaq bench
tet, nnd Mörder scheinen daselbst ait der Tagesordnung
zu seyn. Einem gewissen Stephan Forrester, welcher
einen Kahn hatte, wurde derselbe von einigen liederli
che tt Kerlen gestohlen, mit denen nun der Besitzer in
Streit gerieth, die ihn aber dadurch sinqs zu Ende
brachten, day sie jenen auf der Stelle todtschluzen.
Etwi dreistig Ne ^rselaven vergifteten sich neulich z»
Baton-Ronie dadurch, daß sie ans einem Brunne«
tranken, in dem eine mit einer Dampsmaschiene in Ver
bind«»} stehende knyserne Rohre angebracht war. Drei
derselben sind, der ärztlichen Hiilse ungeachtet, bereits
daran gestorben.
Ans Pennsylva'tte.i schreibt min:—Der Blitz schlug
letzte Woche, während eines Gewitters, in ttts Vans
des öit.
I
M)rey, in Ober-M..n»'»tbetlet, N»rtkamton
Cotutry. Es befanden sich fi'mf sl-incr .Ander fit dem
Hanie, welche freilich durch de^t BtilMra1)l n-iedergew^r
fen, aber nicht beschädigt wurden, imd sich bald wieder
von der Betäubung erholten. ElnS der Kinder hat ein
Merkmaal am Arm erh-aken.
(Volksb.
«WWW
"^Ttththh»'——ft wif *—w hi I
Vaterlandöfreiind
und
Gkelst der ztil
Wo Freiheit wohnt, da ist mein SBafcHat* I
ITantOTT, Freitag den 2ten July, 1841.
BBBBiuaiäa
Feier des
mirb
William Dunbar, Schatzmeister, in Rechnung
mit Stark County.
Dr.
Fur Bilanz in der Schatztauuner Zuny 5, 1840, $ 4,840 60 0»
Betrag von Wirthsh.nis Licenzen,
Hengst. Pfcrd-Licenzen,
Jury. Gebühren,
Maklers Capital,
Kaufman»nschenErla«tniK,Schine
zum Bcrkaufca,
Auction-Licenzen,
e »erwirkten Bandern,
rüctfta'idigem Tax auf bewegliche»
Eigeilthum,
Fallen»
John Ta^or für 1841,
Ii« lfttielle Equalisati»ns-Board,
3ac. Scherrict (Haupt), Jos. jTinr«
vey und Jos. Hostetter, Gehulfs-
Schätzer v. liegendem Eigcnthum
in 1840,
für Co»nty-Straßen»Ausgaben,
Staats»
zurückerstattete Taxe», ohne Grund
eingesammelt,
an County-Cominis., als ihre Gebühren,
u n
für Reinigung, Holz «nd Reparatur dc»
CourthauseS,
Reparatur u. Reinigm»g öffentlicher
Amtsstuben.
Kohlen für öffentliche An^Sstube^
Aait-Ausgaben, mit Einschluß der
& Kost v. Gefangenen, Reparatur^
Feuerung, ic.
Arznei und ärztliche Sulfit
faltetiic iu der Iait,
Kleidung,
Todtcnlade für einen Gefangenen,
Verhaftung eines GfairKcntn
Kostgeld, ärztliche Hülfe, BrgrÄ».
nißkosten,
ic.
Gchvl)tctt des Statrts-Anwaldes,.
Canal-Brücke in Zackwn Taunsp.'
Derwitltsunse« für Staats- und
*w
July.
4U11
Ordnung des Tages.
Die Vorbereitnngs-Committee traf, in Bezug auf die'
Feier dieses Festes, folgende Ordnung
©n Anbruch des Tages wird eine Salve von 13 Ka
nonenschussen gegeben werden, nnd die deutsche Musik
Bande wird mit einem "H e i (5 0 ln i a" die Bür
ger unserer Stadt an die Wichtigkeit des zn feierndes
Tages erinnern.—Um 10 Uhr Morgens wird sich, un
ter der Leitung des Marschalls und seiner ?ldindanten,
eine Prozession in dem Markt-Biereck bilden, welche
nachdem sie durch verschiedene Straßen von Cantoir
gebogen, ihren Marsch nach Hardfords Wäldchen, eine
JJicue östlich von Canton, nehmen wird, allwo eine von
Herrn Chr. Kramer zubereitete Mahlzeit, so wie über
baupt Alles, was zu den gewöhnlichen Ceremonien des[
^.ages nothig ist, in Bereitschaft seyn wird. Die Verleg
snng der dreizehn regelmäßigen Trinksprüche wird von
13 Kanonenschüssen begleitet werden.
nung ^r°5C^°H
bilden in folgender Orb-
«v 2) Musikbande, 3) Präsident u
Vice-Prasident. 4) Svrecher des Tages? und der Le
ser der Un» bhängigoke t-Crkl^rnng, 5) Die Geistli
chen verschiedener Confessionen, 6) Revolutions- Sol
daten, 7) Anordnungs-Committee, 8) eingeladene Gä
sie, 9) Bürger. Zum Schlüsse der Feier wird am
Abend abermals eine Salve von 26 Kanonenschüsselt
gegeben werden.
tt n e N über mähreitd der letztcnWoche ein-
^-4gcla1ifcnc8 v?ulscriptic'nsgcld.
Pctcrsdurg, (Ic(.
Cr
auf Rechnung
$
2
tcrhaltcr, Canton, verrechnet bis No. 52, Jahrg. 13. Math.
Schmidt, durch ). Winterhalter, auf Divdm $ 1 95 (j. Phil.
Rachel, Canton, durch Winterhalter, auf Rechnung. $ 5 65
Mich. Weissere, Canton, verrechnet bis No. 17,13 Zabra Zac.
Au, Start Co., auf Rechnung, ül) Cts.
Angabe Oer Einnahmen und Ausgaben
von Stark County
für das mit dem Ilten Iuny 1841 endende Jahr.
E i n n a e n
Zac. Wi».
95-
Interessen von Ueberschußgeldern, 3,634 72 s
Im reinen Betrag de» Dupl. für
1840, fürCounty-, Schul-,Weg«,
Taunschip-, Armen-, öffentl Ge»
baude-, Brüctett» »u»d Schulhaus»
Tax, 17,851 57 5
Dructertosten, 62 00 O1
Interessen, erhalten v. Sect. 16, 8,811 27 56
Anteil des County»Taxes, bezahlt
durch den
Staatö-Schatz, 8 63 y
«„gesammelte Strafgelder,
^^esammt»Betrag der Einnahmen,
Ausgaben.
Für Betrag für Jury-Gcbührcn,
... 3 citjcn-. ©cinerea,
Wahl-Ausgaben,
das Arinenhaus, mit Einschluß von
Allem, was a. d. County-Schatz,
tcumner bis den Htm Iuny 1841
gezogen worden,
!.cnstable.Gtbührcn in der Court,
und Friedensrichter »Ge»
bühren in Criminal-Fallen,
Ott Seth Chase, Asscssors-Gcbühren, für
1840,
327 68 6
30 Ol (V
11 26 O»
514 45 6
fttt Aru^ außerhalb
des Arinenouses,
Arine ti.vch dem Arnd»»h. j»i briiHei^
Schreibumterialic:. für d'. County',
Buchl'in^en
fl
&

v. it it ch citv, IT April.
Vcieftn anS Rom darf man firf
ger Rom i nnd der HicrAxhtsteit gebt» Dank «et es
kl «itt« ,.w i.i ». W W m.r~i LA /.Lk
isich anch die Hrn. Gilmer und Underwood (beide Whigs
e a e a n 6 -F u u n e i s e Z e i
Coroners »Gebühren,
GclMfSrichter
PreinlUin auf SeidcnK.nr.
tt« Taunschip-Cleres f. Schul,. I« 1840,
TftrraCj. Richard, Start Co., bis No. 37, Jahrg. 13. Zohn
Eon,ad,
684 67
190 17 O
149 17
107 16 6»
216 22 V
16 00 0
67 75 0*
Antheil des CountyS am 3 )rotcitt«
Strnd, 186 81
der Staats-Verwilligungzum Fond
gemeiner Schulen, 1,918 55 S
Premium für Seidenbau, 82 27 &
Unkosten, gesainmekt von Criminal
11 45 0
195 00 0
$ 3.5,019 18 8
Cr.
672 05 2
376 53 O
334 20 O
1,193 12 5
94 00
323 62 &
360 00 O
152 00 0
501 00
201 44
74 71 K
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