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Der Vaterlandsfreund und Geist der Zeit. [volume] (Canton, Stark County, Ohio) 1837-1845, April 01, 1842, Image 4

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Betrachtungen eines Whig-SenatorS.
ES ist ein köstlich Ding ritt Senator zu seyn.
Man bildet nicht umsonst darauf sich etwas ein.
.Es hat auch in der That bei großen Gentelleuten
Der Tittel "Senator" schon gar viel zu bedeuten.
Begegnet einer ihm so rücket er behend
Den feinen seidenen Hut und macht ein Compliment.
Behutsam treten anch die größten Gentelleute
Dem Herren Senator niemals zur rechten Seite.
Ist einer so wie ich, ein himmellanger Mann,
So schaut man vollends gar, ihn mit Staunen an.
Weil hier die Meinung herrscht, die großen langenLeut,
Die waren eben auch der Länge nach gescheit.
Es ist nichts schlechtes wenn ein auserwäblter Mann
Die Kunst versteht, daß er auf Kosten lügen kann.
Doch bei derBankspietsch hat dieKuust mich fast betrogen,
Indem die Mehrheit sprach "vier fünftel ist gelogen.".
Es mag beim Stir vielleicht noch kommen daß dieWelt
Den größten Mann nicht mehr für den Gescheitsten hält.
Auf solche Weise ging mein Ansehn gar verloren.
Und alsdann wünschte ich, ich wäre nicht geboren.
Den halben Winter durch Hab ich bei Tag und Nacht
Wit diesem Meisterstück mir Kopfarbeit gemacht.
Jetzt hört man Leut gar lautauf darüber lachen.
Und sichtbar einen Spott von meiner Weisheit machen.
Ich bin doch in der That ein ganz gescheiter Mann
Kein Mann ist hier der mich mit Maulen bieten kann.
Es kommt mir aber vor als sollte ick auf Erden
Für meine Weisheit nie mit Dank belohnet werden.
Ich sebe in der That auch den gemeinen Mann
Dom niedcrtt Stand dafür auch nicht fnr tüchtig au»
Mein besterTrost ist der, es wird dieSchaar der Banken
Für meine Dienste mir noch in der Hölle danken
Hier folget ein Bericht von meinem Lebenslauf.
Ich eß', ich trink', schlaf ein unt wach wieder auf.
Des Abends um zwölf Uhr pfleg' ich zu Bett zu gehen
Und Morgens um zehn Uhr schon wieder aufzustehen.
Dann wasch' und kam ich mich' zieh meine Kleider an,
Und putze mich so schön als ich mich putzen kann.
Um zwölf Uhr habe ich mein Frühstück schon verzehrer.
Und einPeint Franzbrandwein schon vorher ausgelernt.
Ich schlucke jeden Tag imr einen Truthahn ein
Und trinke ebenso drei bis vier Botteln Wein
Um meine Rechnung kann ich ganz gelassen bleiben.
Es pflegt der liebe Wirth mir solche aufzuschreiben.
Will ich zu einem Ball und fehlet mir an Geld
So frage id den Wirth der Rechnung für mich hält.
Wenn der mir sagt wie viel Welschhahnen ich gemessen
So weiß ich wie viel Tag, ich war im Dienst gewesen.
Die Zabl steht richtig da, ich ziehe demnach schon
Für jeden den ich aß sogleich drei Thalcr Lohn.
Ich pfleg' mich noch einmal im Spiegel j« besehen
Und dann mitMadam Schnips zur Lustbarkeit zu gehe«.
Die Leute glaubten wohl ich sei ein Demok«M
Ich sage aber nein ich bin ein Advokat.
Deswegen diene ich nur solchen Leuten ebe«
Die mir für meinen Dienst die grdßtenSummen geben.
Es mag ein solcher auch der ärgste Bösewicht
Dieb oder Mörder seyn so ist es meine Pflicht,
Wenn er mich gut bezahlt daß ich auch für ihn rede
Bringt auch mehrSegen mir als wenn ick? sing' u. bete.
i s s r.
e e s e i e n e V i u o s E i n e
der wußte sich durch ein gehöriges "Eingesandt" einen
vollen Conzextsaal und die Mitwirkung der besten Vir?
tuosen einer Stadt zu verschaffen.
Nach der Symphonie ließ er aus lauter Höflichkeit
letzte alle ihre Solos und Conzerte zuerst ausfuhren.
(Das Publikum glaubte, er wolle dadurch die Höhe sei,
ner Kunst desto mehr ins Licht stellen, und ward aufs
Höchste gespannt.) Als endlich die Reihe an ihm war,
trat er hervor und sagte zu sämmtlicheu Musikern:
"Meine Herren, ich bin höchst überrascht von ihren au
perordentlichen Talenten. Sie spielen alle ungleich bes
ser als ich." (Sich zum Publikum wendend:) "Es
wäre unverschämt von mir, wollte ich diesem seltenen
Kunstgenuß durch meine geringeLeistnngen entweihen."
Der ganze Saal erschallte von Gelächter, indessen der
lockere Vogel sich mit der Kasse davon schlich. Ob Kunst
und Publikum bei manchem reisenden Musensohn viel
verlöre, wenn er diesen nachahmen würde (Fhs.
Man wundert sich weniger über daS hiesige native
Wesen in politischer Hinsicht und die starre Drthodorie
in religiöser Hinsicht, wenn man mit der Quelle, aus
welcher dieselben sich herleiten, mit dem Mutterland der
Anglosachsen, näher bekannt wird. So schreibt unter an
dern ein junger deutscher Litrerat, der sich längere Zeit
wissenschaftlicher Forschungen halber daselbst aufhielt,
folgendes:
"Die Pflege der deutschen Literatur sei in England
(wenigstens in und um Orford) so sehr vernachlässigt,
daß die Orforder weltberühmte Druckerei die größte
und vollständigste vielleicht auf der Erde keine deut
schen Lettern besitze Beiläufig besagt dasselbe Schrei
den, daß in Orford der starrste unerhörteste Pietismus
herrsche nnd daß kein Ausländerin dieser hochenglischen
Gegend auf eine Staats- oder Privat-Anstellung rech
nen dürfe, weil man zwar nicht (namentlich bei den vor
allen Andern wohlangeschriebenen Deutschen) die Tüch
tigkeit, wohl aber immer den religiösen Ernst der Aus
länder in Zweiftl ziehe.
Die Amesbury u. Salesbury Manufacturing Comp,
in Massachusetts wurde vor einiger Zeit um SIC,000
bestohlen. Alle angestellten Nachforschungen zur Ent
decknnq der Diede blieben vergeblich, bis vorige Woche
tingewisser Coffin mit seinem Sohne auf Verdacht arre
tirt und bei ihnen $15/000 des gestohlenen Geldes ge
fnnden wurden.
o e o w i e W a s i n o n i a n e
h. Temperenzleute nach einem neuen verbesserten Zu
schnitt,) wollen sich im Verlaufe des Monars April (be
deutungsvoller M^nat!) hier und der Umgegend auf
öffentlicher Prozession zeigen. Die Waschington-Tem
sperenz-Gesellschaft von Fulton bat hiezu den Sleu April
festgesetzt. Warum doch so viel Windbeutelei in einer
(Zj-Tlllt
mm*
M'Mg fir 9?nisf rii
ic Unterzeichnete lenken achtungsvoll die Aufinerksamkei
e a u e a u i e e s s e e W n
verfertigt in
Die Mühlen sind von trockenem Holze auf die dauerhaftest.Wei
sc geimtcht und werden garantirt 50 Büschel Waizen in einem
Zeiträume von einer Stunde von der Spreu u sondern welche«
die Unterzeichnete untrr aewohnlichen Umstand«,, als hinreichend
betrachten, obschon die Mühlen so beschaffen sind, daß sie beynihe
die doppelte Ouantitat in der angeführten Zeit zu säubern im
Stande sind'-Sie werden besonder« den llcm empfehlen,
um den Waizen von dem Brand und andern Schmutzt zn reim»
gen, der gewöhnlich von einem Rollsiebe fallt.
Anken
Personen, die sich eine solche Muhle anschaffen wollen,
iter ned) feint Gelegenheit hatten sie in Wirksamkeit zu sehen,
werden höflich a:: folgenden Herren zu Unterweisung gewiesen
Adam Hildelrand, Jackson Tsp.
CH. £. Skinner, Massilton.
Harman Stidger, Canton.
S. C. Goodwill,
John Black,
)ohn Reed, Brown!sp.
Adam Scortesty,
B. W. S. Koop. Pectin
3
est pH Hmt, Pari« Isp.
Daniel Ehively,
X. K- Gray, WayneSburgh,
Richard Mythe, Sand» Isp.
«Seorge TVegman'«
TabackS Manufaktur.
i
1t
Pittsburg, Pa.,
(7\tt Unterschriebene benachrichtigt hiermit da« Publikum de«
_} Staate« Ohio und der weftlichenStaat/a überhaupt, daß in
seiner Manufaktur, Ecke der Smithsfield Straße und der Dia.
mailt Alley, jede Art Taback verfertigt und zum VertaufaufHand
gehalten wird. Er versichert, daß atle seine Waaren, sowohl die
verschiedenen Arten Rauch, Kau« und Schnupf» laback al« auch
Zigarren jeder Art und Gattung, vorzügliche Artikel sind, und
verspricht reell« und pünktliche Bedienung. Kaufleute aus den west,
lich-n Staaten werden es zu ihrem besonder« Borthcil finden,
wenn sie zuerst bei ihm anrufen. Auftragen und Bestellungen an«
der Ferne so!l pünktliche AuNnkamkeit gezollt werden.
e o e W e v a n
»I4IIIIK Uil
Stin! Wein!! SScin!!!
So eben erhalten, und zu h.ibtn
bey den Unterschriebenen, in Mas
sitlon, eine große Quantität weiße«
und rother französischer Weine, von
'tüte, worunter sich besonder« die
Cette.ausz.ichnen. Ihre Auswahl if' ,wvui»u.,»,g,
al« sie in dieser Landesgegend nur angetroffen werden mag, und
sie sind gesonnen beständig, ein« solcheAuSwahl aufHand zu halten,
und dieselbe im Kleinen und Großen, beym Ganzen oder halben
Faßju den billigsten Prellen zu verkaufen.
y's
waSdie
De Saterlands Zfre'und und GeM der Zeit.
Neues Hotel,
in der Stadt Bridgewater, Beaver Co., Pennsylvanien.
(Tver Unterschiedene zeigt dem Publikum ergebenst an, daß er
^'iit dea Stadt Bridgwater, Beaver Lauuty, Pennsylva.
nie«, an der nordöstlichen Ecke de» Markt-Vierecks, westlich von
Clark und Co'6 Spedition» und Commißions Waarenlager,
ein neues Hotel errichtet hat, woselbst er sich durch gute e»ie
nung und billige Preise bemühen wird, die Bewogenhett des Pub
lituins zu verdienen. Seine Schenke hat er mit den vorzüglich,
sttn Getränken versehen, sein tisch wird mit allem versehen seyn,
Zah.reSzeit GuteZ darbietet, und seine talle und sonstige
Aecommodationen sind geräumig. Er ladetReisende ergebenst ein,
anzurufen, und empfiehlt sich al« de» Publikums ergebenster
i e n e e i n i A n e n
Bridgewater, Rvv. 17. b. v.
Macht drm Publikum die erzebendste Anzeige, daß er flch in
Canton Stark Co. Sh«o, niedergelassen h.»t, und gesonnen ist
demselben in seinem Fache gewissenhaft zu dienen. Seiue theore.
tische sowohl, als auch durch vleljahrige Uebung erlangte prakti
sche Kenntnisse, stoßen ihm das Vertrauen ein, seine Dienste an
zubieten, und berechtigen ihn Anspruch auf einen £heil der öffent»
lichen Gunst zu machen. Er behandelt Pferde, Rindvieh, Schaa
fc, Schweine, u. s. w. Zeder, der ihn mit seinem Zuspruch b*hrt
wird seine Preise billig und gerecht finden.
TI'Seine Wohnung, ist in Harzels Ha«S, östlich in der Tus
earawas.Straße, zwischen den Hausern von Gottlieb Blajer und
Grobschmidt Philipp Hahn.
£a»t»N, Ott. 15, 1841. 14.6 M.
Auflösung der PartnersWI
Partnerschip, welche hterzuvor zwischen den Unterjeichne
"X-y ten bestand, unter der Firma von o und E s e p, ist
mit zeg.nseitigerEinwiUiaung derBetheiligten, an heutigemTas
ausgelöot worden. Die Bücher, Noten und Duebilis sind zur Ab
rechnung in den Händen der Nachfolger im 8tjchäftt gelassen.
Canton, Januar 12,1848.
D".
Neue Part n ersch i
p.
Unterzeichnete haben unter heutigem Datum eine Part
nerschip gebildet, unter der Firma von
E s e u n o w n
Sie haben dieselbe Stelle eingenommen, die früher
von Foltz uud Estep besetzt war und werden sich
glücklich schätzen ihren Freunden und demPublikum
überhaupt ihre Äaare unter den annehmbarsten
Bedingungen verkaufen zu können. Sie haben das
Zutrauen, daß sie durch strengeAufmerklamkeit auf
das Gczcyast -durch einen Ausgesuchten Stock Güter und
durch jede Anstrengung Zufriedenheit zu bewirte«, einen Zhril
der öffentlichen Gunst verdienen »erden.
Canton, Januar 19,1649« 29.2M.
Wm. S. Tanneyhill,
Advokat und Rechts- Anwall, und Solicito
im Kanzlei-Gericht,
Dem
öffentlichen
Viereck
gegenüber,
Millersdurg, Holmes jaunty,
Ohio.
R»e«b«r, 1640. b.».
ABL Buch,
tut ganz neuen Schriften gedruckt und vielen Stiche«
verziert ist jetzt beim Einzelne«, Dutzend oder Gras
tSBetifr.jt*habe«mtiefet *11r
Dr. 5. 9• WiMWisK's
Deutsche Apotheke
in der Marktstraße, der Postoffice gegenüber, die näch
ste Thür südlich von Hr. C. Palmers Grocery.
Der Unterzeichnete empfiehlt seinen Freunden und dem
»ublikum überhaupt seine wohl eingerichtete Apotheke.
:r wird stet« eine große vorräthige Auswahl halten von
:n besten
Medizinen, Drugereien, Farbenwaaren, Für
und den besten chemischen Präparaten.
Obige Artikel werden zu den billigsten Preisen abgeladen, und
e« wird sein Bestreben sein, allen Einsprüchen durch reele Bedie
nung Genüge zu leisten, so wie Auftragt aus der Umgegend und
Recepten jeder Art werden pünktlich besorgt werden.
Ein erfahrener und gelernter Apotheker wird wahrend leinen an»
dern Beruftgeschaften das Geschäft «uf das gewiftenhaftestt ver»
sehen.
Zugleich stattet der EndeSbenannte achtungsvoll leinen Freu«,
den und Knnd.'n, für alle ihr bisher geschenkte sehr liberaleGunst
und Zutraucn seinen verbindlichsten Dank ab.
Durch vicljahrigcs Studium aufden bellen Universitäten, durch
längern Aufenthalt in den i rößten Hospitälern von Deutschland
uyd Frankreich, und durch langjährige Praxis in den Vereinigten
Staaten von Nordamerika ist er im Stande auch die s^wierigsten
und hartnackigsten Uebel in Bezug aus medizinische Behandlnng,
wie auch auf chirugische Operation, durch neue und zuverlaßi
ge Kurmethoden zur Heilung zu bringen.
praktischer Arzt, Wundarzt und Geburtshelfer, Mitglied der mc
dijiniscb-chirurgischen Facultat zu Baltimore, so wie Arzt vom
Start Caunt., Armenhauses.
Canton, May, 7,1841, fc. ».
(TXtr Unterzeichnete hat seine Werkstatte,
-^.'früher in der Süd-Markistraße, in die
die Ost-Tuecarawasstraße in Canton, west
(ich »eilt ..amcrican Hotel," iu das Gebau«
de, welches ehedem von Hrn. „Zacob Sitlix'
bewohnt wurde, verlegt, wo er die Fortdauer
der öffentlichen Gunst, die ihm bisher auf ei»
ne so liberale Weise zu Theil geworden, zu erhalten gedenkt. Er
halt beständig auf Hand ein ausgsuchtes Assortment von
e i n e n e n
von seiner eigenen Manufactur, die er wohlfeiler verkaufen kann
ils sie bei irgend einem Kaufmanne in Caneon zu haben sind.
-ZI/'Er garantirt, daß seine Hüte von dem besten Material und
nach der neuesten Mode verfertigt sind
MtVV.
Woknungs Veränderung.
S e e
Teutscher Zlbvokat, und Notar,
macht hiermit einem geehrten Untschen Publikum die AnzcigS,
daß er seine Amtsstube nächste Ihüre zu der von Herren Loo nie
und tahm, und zwar beynahe gegenüber von der Cantoner^ank,
verlegt hat allwo er stets bereitseyn wird, den Geschäften seincr
«(teilten abzuwarten.
Gerichtliche Geschäfte niifit er für alle umliegende CauntieS in
Vollmachten in englischer, teutscher und französischer Spra
so wie auch alle andere Instrumente, können be? ihm leicht aus
gestellt «erden.
Deutsches Gasthaus
aus der Westseite des Canals
In jtlassfllon, ©Mo.
^er EndeSbenannte bekundet hiermit leine Freunde und das
Publikmn daß er, das an obiger Stelle gelegene und unter
dem Namen "National-Haus," von Herrn Philipp Held gehal
ten, bequem eingerichtete Wirthshaus käuflich an sich gebracht,
und durch gute Behandlung, promrtcBcdienung und billige Nen
nungen, einen The«l der öffentlichen Gunst zu verdienen und er
halten hofft. Seine Schenke, Betten, Tische undStallung werden
so versehen und beschaffe» sepn, daß sie allgemeine Zufriedenheit iu
Anspruch nehmen werden.
MMliam Urmmon.
S n e i e u n K e i e a e
§^etundet seine Freunden und das Publikum, daß er nrch im»
V/ met fortfahrt, fein obiges Geschäft, auf seinem alten bekann
ten Standpunkte (imzweyten Stockwerke der alten Bant, ander
Nordwtst.Ecke des Marttviercckes,) in allen dessen verschiedenen
Zweigen zu betreiben.
Da er regelmäßig die Neuesten Moden und Zuschnitt» Regel«
von leit östlichen Seestädten erhält, so ist er dadurch mden Stand
gesetzt allen billigen Anforderungen ait seine Kunst z» entsprechen,
und wie er hofft, allgemeine Zufriedenheit zu gewähren. Uud er
ist völlig entschlossen, weder Fleiß noch Mühe zu sparen, seine al^
ten Kunden nicht nur beinhalten, sondern deren, durch solideAr.
freit und Behandlung auch immer noch mehr ja verdienen und er»
halten. Mache nur einmal den Versuch
ft
11
w ff U.
JACOB
Cincinnati, Februar 22. 1839. b.v.
(Xjȣet altere Redakteur dieses Blarret kann aus ErprobuN:
alles bestätigen wa Herr P. oben sagt.
Neues Schneidergeschast.
*g"Äer Unterzeichnete, wohnhaft in ^er Tusearawa« Strasse
MMni Canton, Hrn. Lohr's Stohr schräg gegenüber, zeig»
hiermit dem Publik« n ergebenst an, daß er angefangen bat
da Schneidergefhaft in allen feinen verschiedenen Zweigen ans
obiger Stelle, welche er käuflich erstanden hat, zu betreiben.—
Anch wird er stets einen Vorrath von allen Sorten fertigen
Mannskleider, nach den neusten Moden welche er von Zeit
zu Zeit von den ostlichen Seestädten erhalt) auf Hand halten.
Nebst diesem, wird er in seinem
Neuen Kleider-Stohr
»ine vollständige
(Auswahl
101
Nro. 06 Waßerstraße, Itij
S|ftt«rtg«ht(ft Fluß, wo die Dainpfboot« für den W
Westen sich befinden. yj
WAGMBR. i
^früher C. Uppermann.Z kj|
i s u 1
Teukfches Gasthaus tu Ciucinnari.
a n Mittelmarkt, in der 5ten Stra»je, (zwisichen der Vine mid
W«!l»uß Straßen.) Der EndeSbenannte empsiehltscin Gasthaus
d.r Gunstseiner Landsleute, indem er fo^eingerichtet ist, daß er
Meise »dt u Fuß und zu Pferd oder mit Fuhrwesen auf die br
quemste Weise logiren kann. Sein Hans und seine Stallun^
sind geräumig seine Schenke und sein Tisch mit dem Besten ver
sehen was der Mark darbietet, und seine Behandlung »,nd Rech
nungen so, daß gewöhnlich die wieder bey ihm zusprechen, die ein
mal bey ihm eingekehrt hatten. Wer die Probe mit uns macht»
w i i s i e z i w i k o e n a v i i s e e
von feinen Tüchern, Cass,meers,
Caslincttcn, und überhaupt Stoffen aller Art halten, die in
seilt Fach schlagen, und in Etablissiincnten dieser Art gesucht
«erden. Durch prompte Bedienung und billigen Preise hofft er
einen Iheil der iffentltchcn Guest |tt verdienen und erhalten.
er
Ricolans Bonr.
Hm*n, 9EU«f •§. !•*!. vy.
-$$
fm
Hier sind sie Für die Bauern!!
Am Maschinen-Schop, des Unterschrieben-«,
Dresch Maschinen und
Wkerve-KrKti
sowohl mitZug.Dand als auch mit den, Zahn.Getriebe
len den neuesten Verbesserungen i-, der Manufaktur obiger *r»
tikel. Zn Fertigung von Gußsachen, gebraucht er einzig da, fc
rühinte Salisbury Eisen, welches zu Geneva, N. P.
'"acht und garautirt wird. Auch verfertigt er, und hält beständig
anHand, Ailen 'sVier- und Z w e y- f» e k a ft sammt
Maschinen, miteiserncn Cylinder, die für jegliche dieserGewaltett
ebraucht werden können.—Ferner verfertigt «r I.D. BurraU'»
Pateutirte Klee- Müdl-Maschiuen,
Welche in den östi'chtn Staaten, [sowohl als in diesem]«!#
die entftbeidenst besien betrachtet werden, in dem sie mit einem riSa«
e den Sa.unen von der Spreu sondern ohne denselben »u bt
schädigen oder verschleudern.
Der EndeSbenannte kann zuversichtlich sagen daß dieM a sch ft
ne n und Kraft'Ar ten. berechnet sind dem Käufer größere?^
friedeuheit zu gewäi-ren, und sich selbst mehr anpreisen werden/
lewehl in Bezug aus deren Bergung als Dauerhaftigkeit, als
dic|er Anzeige ausgedrückt werden kann.—Da er den Wetteifes
sehnlichst wünscht, so verlangt er blos eine Gelegenheit .tin dieser»
ji'i ilichreit seiner Artikel und deren billige Preise beweisen zu
neu. Er ist entschieden keine Mühe zu sparen um den guten Ruf
seines Etablißementes fiir Pünktlichkeit, schnelle und gute Arbeit
zu e«halten. Und da sein Geschäft mit erfahrenen ArbeitSleutett
versehen, so darf er mit Zuversicht behaupten, daß e» nicht
troffen werden kann.
?lilSl tsser.ingen, werden auf die kürzeste Anzeigt, und zu
gcrn Bedingungen gefertigt, als in irgend einem andern
Utentt des Landes.
Er hat beständig auf Hand eine große Auswahl von Masch«,
nen Guß-?lrtikeln jeder Art. Ebenfalls Zink.Cylinder und P«l.
ly»Boxes. Obige Maschinen werden garantirt leicht zu geh«,
jauber zu dreschen und durchaus sorgfältig gearbeitet zu seyn.
Cj*@ein Schop ist zwischen der 'S«apliste».Kirche und demCan«l
Specerei Handlung im Großen und Kleinen
etablirt hat, und stets eine vorzügliche Auswahl von
Groeerien, Weinen. Liqueren, Selen, Tabak, Salz, Fischen,
Provisionen, Kaffee, Zucker, Thee, Tauen und Stricken, hel»
ländisch« Häringen, gedörrten Zwetschen, und allen sonstigen in
sein Fach einschlagenden Artikeln auf Hand halten wird.
Er kaust und verkauft auch
Mehl, Waizen, Steinasche und Landesprodukte
jeder Art.
(L/'Theodor Faber ist beauftragt, Vorschüsse auf Consignation,»
von Mehl, Pott' und Perlasche und andern Produkten zu mach»
e n i e a n s e i n e e u n e i e i a v o n a e u n i e
w i e h," in Ncw Prrk, gemacht und an ihn, in Cleveland, zur
Versendung eingebracht werden. Seine Freunde, F. «. 25-, w«t»
den gleichfalls Aufträge für Groeerien oder andere Güter, noch
den billigsten Bedingungen und auf« Pünktlichste, besorgen, wenn
diestlben durch End^sbcnannten an sie gelangen, und »»tweder
durch Tratten baar vorausbezahlt oder durch Verschiffung von
Produkten zu ihrer Consii-nationen dafür gedeckt sind.
(Tj Wtr Vollmachrcn und sonstig» Dokumente, tie von »Inen»
deutschen Consul lcgalisiet seyn müssen, bksorgt und befördert h«.
bcn will, oder auch Gelder von Deutschlaud zu beziehen oder htn|u.
senden hat, kann sich an m,c) wende», da ich alle dergleichen Au*,
träge, vermittelbst meines Uders, C. W. Faber. ch«rhes!ch,r
Consul und Präsident der deutschen Glsellstchast in New-P»,?
und vermöge innerer ausgedehnten Geschäfts. Vetblnduiißen in
allen Theilen Deutschlands, zur Zufriedenheit aller Betheiltatei»
besorgen kann.
e o o a e
Cleveland, Ohio, Juni 26, 1841. S».b ».
Mergel oder Kalkerde^
Bauern sehet hier!
Her reit Kaufmann u n o. Da ich nabe
tey meiner Mühle ein großes La^er von Merqcl ent
deckt babe, welches bey analy ischer Untersuchung von
90 bis 95 Procent Kalk zn enthalten sich erwiesen haf,
nnd da dessen Nutzen beym Ackerbau sowohl im Osten
als auch in Europa bekannt, so wird durch früde, e uns
gegenwärtig damit gemachte Versuche, desseuEchätzbar
keit auch im Westen immer besser anerkannt. Folgende
Zeugnisse werden deutlicher tarthnn, daß wenn derselbe
qemahlen, uud als ein Strcudiiu.ger angewandt wird,
er dem Sandusky Gyps gleich kommt, und au
wassergalligem Lande, denselben übertrifft. Damit kein
Betrug obwalten mdge, übergebe ich Ihnen aumit eine
A n a y s e e e e a e n a u s o e s e i e
so daft jeder Ackersmanu sie untersuchen und selbst nr
heilen kann.
[email protected] emahlener Mergel zum Verkanfa»
meiner Mühle, nahe bey Canton, zu dem geringen
Preise von S8 00 die Tonne. I pH« Sch rb«
Canton, Inny25,1841.
Bey einer chemischen Untersuchung von Herr« IM
Schorb's Mergel, babe ich gefunden daß derselbe zum
wenigsten von 90 bis 95 Procent Kalkstoff enthält.
kann daher denselben als einen vorzüglichen Artikel von
Mergel, und als von größerer Reinheit anempfeblen,
als ich je untersucht babe. Gemeiner Mergel enthält
gewohnlich von 40 bis 50 Prozent Kalkstoff^ nnd ich hat
be denselben von Landwirtben in Deutschland mit gro«
ßem Nutzen auf ihren Feldern anwenden sehen.
Canton C.?l'W i 11 i n q, Apotheker u. Chemiker.
""Ssa.itt rlmann,
Deutscher Advokat
in Reu-Philadelfhia, Tuscarawas Caunty, C*Ue
L)'Seine Office ist in der östlichen 25 tube de C»«ha?»ie
Gept. 3, 184? »-b.v.
Für Einwanderer und Kauflustige.
auereitn, (Farmen) von verschiedener Größe und,« atm
Preisen sehr billig zu verkaufen bei
loufs Äclaefer.
Canton Dezember, 31, 1841. 25»fr.
WBMHMTVMkWS.
wieder angefangen hat zu praetisiren
1
über«
billi-
Etabliße«
e u s e
Handlung im Großen und Mine»
ffveovor ^Kver,
91». 27. am Wasser, in Cleveland, )0H#,
Macht seinen Freunden und dem Publikum achtunß»»«!
kannt, daß er an obiger Stelle tine deutsche
i
i
i
ä\
Publikum überhant da«
als
Arzt und Wundarzt.
Seine Office ist in Canton bei Herrn Sch,«rer. 3«cif*tt
fei, R»rd»Martt Strasse.
teil. =S|.».

Middlebury, Summit Caunty, Ohio.
a e u n S a s s o
Middlebury, Dec. 3, 1841. 21»
Pittsburg, Pa.» Iuny SS, 1840. II.
Richard Elsen, Magnolia.
Georg Speaker, Sandvvitle.
A. Gilford, Perry Tsp.
D. Groff, N.»vara.
Zohn Patton, Bolivar.
Welty und Hayden, Dover.
t£. und D. Wyant, Milton.
John Be»ington' Mi. Eaton
Isaac Goodin,
Zohn Eberfole, Carollten.
George William», Canton.
Loms Lehmann.
Heinrich Hinderer. 5
üÄrtfiffen, May *», 1841. 46. b.
I o s e e
Thierarzt in Canton.
Hiram W. Foltz.
James B. Estep.
S92M.
James B. Gstep.
IameS D. Brown.
Dr. I. £. F. Dallwig k.
e schäftsver leg u n g.
Canton, Zuni 4, 1831 *7,13«
Canton, November 30. 183t. fr».
John Hinderer.
Masiillon July. 9, 1841. »2. b.v.
Canton, July 30, 1841. 3 v.
W i s a n s
»um IU]
i I
Z e u n i s s e
EXCHANGE BROKER^
5. W. Corner Wood and Fovrth HirteU^
PXTTSBUr GH.
Doctor G- Breysacher,
Benachrichtigt seine Freuude und das
o s e S S i n s
Maßtllon, Stark Co., Fhio, Jul» 23, 1841. a.b.».

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