OCR Interpretation


Der Vaterlandsfreund und Geist der Zeit. [volume] (Canton, Stark County, Ohio) 1837-1845, June 09, 1843, Image 3

Image and text provided by Ohio History Connection, Columbus, OH

Persistent link: https://chroniclingamerica.loc.gov/lccn/sn85025661/1843-06-09/ed-1/seq-3/

What is OCR?


Thumbnail for

SX?
de, deren gerade in dieser Jahreszeit so viele müssig
sind, würden ans einmal beschäftigt worden sein, wenn
die Panconcession anf die bestrittene Strecke der Bahn
schon erfolgt wäre, diese ist aber bekanntlich noch immer
nicht eingetroffen- Viele scheinen sich übrigens auch eine
übertriebene Vorstellung von den Vortheilen der Eisen
bahnarbeiten gemacht ztt haben ja es gicbt Veilte, in
welchen die fire Idee Wurzel gefaßt zu habe» scheint,
daß die Eisenbahn eine Art von allgemeiner Versor
gungsanstalt sei
Von München wird berichtet, daß zwischen den Iah
ren 1835 und 1840 aus Baiern 24,507 Personen ans
wanderten, von denen etwa 19,000 in dieVer. Staaten
giengen.
Der Plan zur uiederschleßischen Eisenbahn ist jetzt
von der prenß. Regierung genehmigt und der Kosten
an schlag vou 12 Millionen Thlr. festgesetzt worden.
^Aus circr Privatcorrespondeuz.)
A u s e a i e i s e n a z k e i s
v o 24. März 1848.—Was die Theurung hier
betrifft, so lege ich dir denMarktpreis aus dem Kaisers
lauterer Wocheublatte vou den Hanptmärkten des
Pfal^kreises bei, woraus du die gegenwärtigen Preise
uller Produkte ersehen kannst, nur bemerke ich die, daß
fleisch, Kartoffeln und andere kleinere Artikel ans den
Ortschaften, welche den Marktplätzen weiter entlegen
sind, um vier Drittheil höher im Preise stehen, als im
Marktpreise angegeben ist-
Die zwei letzten Jahre waren fast'gän. liche Mißjahre
Ich will dir hier von drei Jahren das Verhältnis der
Erträgnisse meines Gütchens, 60 Tagwerk (ein Tag
werk ist i44 Nürnberger Ruthen) geben, und du kamt ft
aus diesem ersehen wie das Verhältnis im Ganzen ist-
Im Iihr 1840 crudete ich 338 Hektoliter (1014
Vnschelj Früchte und für 200 Gulden Kleesamen.
1841 210 Hekt. (tt30 Busch.) 100fl Klees.
1842 186 (518 Busch-) Keinen Klees.
5'nfuttcr äußerst wenig und SDhmct gar keine.?, eben
so Kartoffel« sehr wenig und diese sind heinahe nicht zn
genießen, kosten aber dennoch 4fl, und wären sie etwas
besser znm essen, so würden sie noch mehr kosten.
ftolz* uud Futtermangel sieht man also vor Angen,
weßwegen sehr viel Vieh abgeschafft werden nnzßte,'wä
re dieses nicht geschehen, und ^hätten wir nicht starke
Anfuhren von Mehl und Früchten auf dem Wasser, so
würde alles noch viel theiiYrer nnd die größte Noth hier
seyn, es sind wirklich sehr viel arme nnd Mittellente
Iner, welche die qr^ße )ioth leiden nnd manchmal, ja
s gar sehr oft 8 Tage lang kein Vrod ins £atis bekom
men. sie würden gerne ver Tag um 16 -SO Kreu er auf
ihre eigene Kost arbeiten, wenn sie nur Arbeit bekomen
könnten.
Ich habe zwar für dieses Jahr für meine .vaushiil
tnng Brolflüchte senng, weil ich noch alte« Vor^ath
hatte, miier B,udcr. .aber, welcher 30 Tagwerse
Güter hat, muß wenigstens ltvrit f'!v 100 auch 1200 fl
Brodmebl faufeu.—Nun lieber Brnd« denke an andere
welche weniger oder gar keine Gnter haben, uud du
wirst dir begreiflich machen können, wie es bei uns im
Pfal^kreis aussieht.
Wir machen hier ans der erwähnten ?nn:nq vo??
Kaiserslanter einige Ans üge, dam't unsere VeiVr sih.'n,
wie die Preise in jener Gegend bis zum 2i l\virz stau
den
K a i s e a u e n W a- z v i y v- v o v
(ein Maß, das in a.in: 3 '^.ishel einhält-) 8fl 30fr.
Korn 7fl 56fr Sych 4-1 tfv Gerste 6si 45fr 5i'er
4fl 40fr Kartoffeln Li 4 kr-
S e y e K o n 1 2 e s e 5 s 3 2 k a
4fl 33fr.
Z w e i e W e i s e n O 5 7 K o n 7 5 3
Svelz 3fl 52fr (Herste Vsi 46fr Hafer 4? 52fr
.Kartoffeln 1st 30fr.
a i n z, Weiten 1st 14fr Korn 9fl 50fr Ger
ste 8ft 6fr.
Ein Killogr. KorNbrod kostet in Kai^ei slante-n -?lf.
1 Äer Weisibrod i2fr 1 Pfund Ochsenfleis lOfr.
Kalbfleisch 6fr, Hammelfleisch 6fr, S l'weinefle sl, 11fr.
V 0 e i n In gewisser ?-ez ei nnq stehen un
sere Answandernngsangelegenheiten a-tf nletchfm ^nst
mit unseru Preßaugelegenheiteu. Sohald i gentwo ein
Blatt auftritt» das mit größerer Freiheit nnd mit ein.
^lnedeuer Gesiuuung sich der Besprechung der offen lv
che» Interessen hiugiebt, gleich sind alle Kräfte nnd
alle Hoffnungen ihm zugewandt und betrachten es als
etn Asy!, das Nettnnq aus d. allgemein gefühltenPreß
noth verheißt. In gleicher Weife sind sofort alle Blicke
auf einen Punkt gerichtet, wenn jenseits des Meeres
ein Land auftaucht, da-5 cht Asyl für die bedrängten
deutschen Auswanderer zu werden verspricht. Preßiwth
—Answandernngsnoth Bedeutungsvolle nnd ominö
se Zusammenstellung Beiden liegt ein gleich allgemein'
gefühltes Bedürfniß zumGruude uud beiden wird gleich
wenig abgeholfen Der neue Pimft jenseits Meeres
welcher schon so manchen schwermürhigen Blick von
Vaterlandsmüden ans sich gezogen, ist die iteite belgische
Colonic in Gnatimala. Kanin ist das Terrain für die
neue Niederlassung ausgewählt, kaum verbreitet sich d.
Nachricht, daß die erste Erpedition ausgerüstet wird,—
und gleich folgt ihr die Hoffnung nnd die Ungeduld von
Tausenden, die, durch die traurigsten Erfahrungen so
vieler Vorausgegangenen von den übrigen Ländern zu
rückgeschreckt, auf das neu geschaffene Asyl alle die gün
stigen Voraussetzungen übertragen, welche anderwärts
so häufig uud so schrecklich betrogen werden- Es liegt et
was unendlich Wehmüthiges oder Bitteres in dieser
Auswauderiuigsuoth der armen Deutschen. Wie ein
böser Geist treibt es sie fort ans ihrem Vaterlande, in
dem ihnen so manche Hoffnung nicht in Erfüllung geht
und doch bietet sich ihnen kein neues, das ihre öoffnnn
gen erfüllen könnte. So viele Taufende stehen vielleicht
ihr ganzes Leben hindurch nur mit einem Fuß auf va
terländischem Boden, und doch können sie mit dem atv
dern Fuß das ausländische Gebiet nur in der Voraus
setzung betreten, daß sie in's Verderben gehen. Roth
und Unbehaglichkeit diesseits Roth nnd Verzweiflung
ienseits Hier keine Hülfe, die sie fesselt dort keine
Hülfe, die sie-rettet! Welches Land auf der Welt bietet
uns außer unserm Deutschland dieses Schauspiel? Wir
kennen keine?. Ach, das Meer, das Meer Keinem,wie
tm6, scheint es der Weg zu sein, der uns tu eine mm*
nen freilich ist nbcr der Zndrang so groß gewesen, daß,bessere Welt führt und Keinem, wie uns, wird es mir
bei weitem nicht alle Arbeitinchenden angestellt werden cut stygischer Niesen ström, der uns hinüberträgt in e,
konnten, und andere haben entlassen werden müssen, tt e Welt. Bl.
weilkeine Beschäftigung mehr für sie war. MehreHän
Ter
Der „Madisonian" veröffentlicht die Ernennung des
ßerrit Mallory zum Der- Staaten Gesandten in Con
stantinopel.—Präsident Tyler wird seine beabsichtigte
Nene nach dem Norden in etwa 14 Tagen antreten, n
hoffentlich überall von den Lokalbehörden mit der Acht
nng und 5)öflM)keit empfangen werden, die seiner höhnt
Stellung gebührt.
Ein spaßhafter Vorfall, sagt der Liverpeol Mercury,
ereignete sich vor einigen Tagen in dieser Stadt. Ein
Mann, der zum Personal einer ausgezeichneten Mena
gerie gehört, welche jetzt gezeigt wird, wurde Schulden
halber verhaftet- Nach einiger Unterredung lnd er den
Officianten des Scheriffs und feine Begleiter ein, die
Menagerie zu betrachten, ehe sie ihn in den Brummer
fuhren würden. Sie willigten ein er gab ihnen eine
Beschreibung eines jeden Thieres, und'endigte damit
daß er in den Käfig des Löwen gieng. Dieses"Wagstück
schien die Herren der Polizei sehr zn'ergeüen allein ihre
Bestürzung läßt sichzleicht denken, als er ihnen höflich
ii verstehen gab, daß er die Gesellschaft des Königs der
Wälder, der Gesellschaft der Löwen des Gefeites, vorzie
he nnd daß er beabsichtige, in feinem jetzigen Logis bis
Samstag Nacht ir.it 12 Uhr zu bleiben, wann, dem Ge
setze gemäß, ihre Autorität für diesmal aufhöre. Alle
Drohungen u. Bitten waren gleich vergeblich alle Ant
wort, die sie von ihm erhielten, war: das wenn fo viel
haben wollten, follten sie fonimen n. ihn nehmen Nach
einiger Zeit erschien^ der Kläger selbst nnd fand fo viel
Gefallen an dem epaf?, daß er die Sache gütlich mit
des Löwen Cameraden ausmachte. [Weltb.
A e i
n z e n e E i n u n I n Amsterdam,:,
hat cm Herr W'nddrapp eine Scl ithwichfe erfunden,
die Alles Übertrifft was man noch je von ähnlichen Er
fittdungen gel ört. Er sagt im Handclsblatt ,'.Meine
Wichse hält ewig, Ein Mal Stiefel nnd Schuhe damit
geglänzt, so dauert dieser Glanz wie ein Lack. Es mag
regnen, schmutzig ans der Strasse fein, meine Wichse
bleibt man mag imStanbe sich habe», d- Wichse bleibt,
ja, der ganze Stiefel kann in Fetzen gehen, i
ffi i ch s bleibt, sie schützt den Fnß wie ein neues
Leder.
An e a u u für jene Deutsche, welche bil
lia Land zu fanfen wünfchen. 511 Marsiball tut Staate
Michigan wird am nächsten 11. Juli, eine fehr bedeu-
ir
IViV
bat vi
Agenden des „V a e a n 6 e n n s."
W 0 0 6 e O i z a e s a e
f'tp. Richl ind Co, Ohio. Jacob
i s s e r,
i
0 n i vh:
Philipp Schmitt,
Schneider und Kappenm-ichcr, a s si i 0 n, 0hio, aus der
e y e n S e i e e s a n a s e i n e I i n ö i v o n W e s
Hotel,
bc,n Vl,Hihnn
tetlrnnt .ils'ffsalnntui.'c.ls Sjailt hif«rnTStVlJIh"fit!
tut Verdienste nothig wäre. [SHio Statesman
(LT'FblgeS Gasthaus iiept in 0 s u rn u s, Ohio, und wird
hiermit dem Publikum empfohlen.
a o o e
Gönnt» a n dmefser, wohnhaft
Taunschip l^Meil Nordwest von N e u i n
Solche Pcrscncn, welche Gelegenheit haben die Dienste des
County- Landmessers in Anspruch zu nehmen, werden prompt und
gewissenhaft bedient werden, wenn |tc ihre Briefe an die Neu
^crlin-Postoffice unter seiner Addrcssc schicken, w»rin die Zeit der
Vermessung bestimmt ist uud d,e Nuiniuern der Range »es Taun
schip und der Sextion genau angegeben sind— oder auch wenn lie
solche Briefe in Herrn Hawks Gasthaus in Cant-n /ass n
Tax-Titeln werden vermessen und das Resultat wird in
Ha w S «asthaus oder, wenn verlangt, an irgend einen
Ea nton gesandt werden, voransgesetzt, der Käufer sendet die Kauf
actten nach oben bezeichneter Weise.
... Gelegen
hcit ist ganz vorzüglich snr jene, welche billiges nnd gu
res Lan. zn haben wünfchen. Dasselbe liegt in der 'ge
nindesten Gegend des Staates nnd es ist erwiefen, daß
l'eiie Striche am Michigansee ein nnlderesClima haben
als felbst Gegenden in Illinois nndWisfonsin, die um
einige Grade südlicher liegen-
b:vc Postmeister von Pittsburg, David Lynch,
."er Woche bei der hier sitzenden Supreme
£0im euiejiiileymchuih.} seiner Defalcation gehabt, und
es cr«rtb bt'l bic:rr (tivfr^enhett, das die Jury ein
Verdikt v- $ 017r(»/04 gegen ihn einbrachte. Das Post
departeine.it mvir foinmcn, wen.i es lauter solche
IVar.ücn hat, veu d. nen bann n'chts zn fischen ist.
0
Der Unterzeichnete bringt hiermit z.-r aügeinei
».in .iieiinriiip, das? aiiju'r ihm, .verin Pe?er .Uiuifin inn
it:iC den in reit le ige fug ten '.'gencen dieses a e 0
i i i n a n e e i i s S u s i i o n s
e e u a S a e a n s e i i n u 1
3 e 1 st e Z e 1 t" zu empfan.'en nnd zn gnitti.en.
3 a e n e e n s i a n a i e n
0,'j
Fried
i" 'Ulen in sein Geschäft einschla­
genden Arbeiten, die er auf's ?cbonste, Best? «nd Wohlfeilste
verfertigen wird. Cr wird beständig auf Hand halten, fettige
Kleider und Kappen,
von der neuesten Mode, welche er zu billigen Preisen ablassen wird
Auch wird es immerdar sein Bestreben sein, durch prompte und
billige Bedienung seine Gönner in jeder Beziehung zufrieden tu
stellen.
9
in Iacks0n
.rCrrn
Crt
in
An die deutschen Einwanderungs-Vereine
zur Unterstützung hilfsbedürftiger
Einwanderer in den Seestädten
lind an andern Orten.
Obige Vereine, wo sie auch immer bestehe» mögen,
w e e n a n i e u i e e a n i a i n a n o n
ernannte, Unterstntznngscommittee für deutsche Ein.
wanderer aufmerksam gemacht und zugleich gebeten, ar
me hilfobcdnrftigc Einwanderer, welche durch diefe Ge
gend kommen, davon in Kenntnis zii sei en nnd selbige,
wenn möglich, mit einem Empfehlnngsfchreihen an ge
dachte Committee zn verfehen. Die Committee wird
en Bedürftigen jederzeit mit Rath und That beistehen
nnd in außerordentlichen Fällen sich für dieselbe bei der
Germania oder deren Zweige um weitere Hülfe
verwenden.^»
Unt,rsrützungsccmmitttt für dcutfche (Ehtwttdtrtr.
Philipp StÜr l) 0 f, Schreiber.
Canton, Juni 9 1843 48-4 m
fls^Deittfche Blatter, mit welchen wir wechseln,sind
ersucht Obiges einige Mal auszunehmen.—
31, W nnd und 3 a I) tt a U
cilipsieh sich dem gcchrtett Publiknin im
0 il beschriebenen Eigens ch a
?t.r iruicinc*i
a v 11 n begleitet mit rx i s, worüber er sich Attest
(ich it Sweisc n kaiin, lassen i l) n hoffe,., auch bei dem hiesigen
Publikum, in dessen Mitte er sich niedei znl.ils.n bcwo.?cn gefunden
I i i i K n i i 1 i i V 1 1 i n k a i n e i
auf i y n
511
ron
91 u u
für die n n Convention der Deutschen in den V.
Staaten, welche am '2teil Montage im Angnst, (I4teit)
184i ill ittsbnrg, Pa gehalten werden s^ll.
In Uebereinstimmuug mit dem 3teil Abschnitte der
Incorporaiionsakte der deutschen Convention,^welche
die Beförderung der gcmeinfchaftliÄ)en In
lereren der
Dciltschcu in dvn 2cr- Staaten, irnmeuiiich üi Bezug
auf Volfs uud Iugeudbilduug, bezweckt, werden hienmf
alle deutschen Bewohner der Union, welchen die Wohl
fahrt der Deutschen im Llllgemeinen, sowie namentlich
die Erhaltung ihrer Sprache und die Erziehung ihrer
Engend am Herzen liegt, aufgefordert, Delegaten in of
s'enlticher Versammlung zur obengenannten Convention
u erwählen, nnd indem wir zugleich auf die der tritt.
Couv. in Bezug aus diefe Wahlen, besonders die Be
ftimmiingen der Constitution, der zn Folge nnr deutsche
Bürger der V. Staaten von 51
bfim fr der Geburt als
stimmfähig' Delegaten erwählt werden können,verwei
fen, hegen wir die 5)"ffnnng einer allgemeinen Theil
nähme für diese Convention, so wie ihre das Wohl der
Deutschen berücksichtigten Zwecke.
in der
t.
Ivtehrjahrig.'
richten.—Nach dem allgemeinen Grundsätze sich rich-,
tend.d. ein Ligen!oi' nicht wohlklingend ist, tritt derselbe
nur iit ter bescheidene n Bitte aus, i n i 1T sc
n in ,"v a che 11 i ch z u übersehe n, sondern i n bei
vorrein'.nenden G.'lcgcnl'citcn zu Ol athe 31t ziehen, wogegen e
verstricht, zu e e Aeit bereitwillige Dienste zu e i
e i i n n u n w i i n e n a 1 1 e i i i e
35 e ii tnng seiner c, frei i y in nicht ver
e i e s u i s
Im Auftrage der Centralcommittee
der deutschen Convcntion:
F. E. S e y e e r, Präsident
Eine Daueret zu verkaufen.
Der Unterzeichnete wünscht seine, am Wege von
Canton it ach Osnahurg gelegene Bauerei,
enthaltend 76 Acker gutes Land, zu verkaufen. Die da
ranf sich befindlichen Gebäulichkeiten sind, ein 2 stockiges
Hans, eine lh stockige Küche, ein Spriugyaus, ein
^olzschop uud eine Frame Scheiiite von (iö Fuß laug
und 38 Fnß breit- Das Land, sowie die Gebaulichkei
ten befinden sich in gutem Zustand und bieten deshalb
dem Kauflustigen eine gute Gelegenheit da —Auch
wünscht derselbe zu verkaufen
ein 11 stockiges Frame Hans, nebst Lotte, gele
gen in Canton nahe bei der katholischen Kirche»
Kauflustige mögen obige zum Verkauf ausgebotene
Gegenstände felbst besichtigen und bei dem Unterzeichne
ten, dermalen in Osnabnrg, Stark Co., wohnhaft, das
Nähere erfragen, wo sie dann finden werden, daß feine
Bedingungen billig uud die ihuen hierin dargebotene
Gelegenheiten vortheilhast sind.
25rav.it,
$5,00
Osnaburg, Juni 2- 1843. 47. 4m
Ein Pferd gestohlen.
Dem Unterzeichneten wurde in der Nacht vom 13teit
auf den 14ten May aus einem gut eingefenzteit Felde
auf feiner Bauerei, 52 Meile» südlich von Canton, ein
fünfjähriges Pferd, ungefähr 15 bis 16 hand hoch, ge
stohlen. Es ist durchaus fchwarz, hatte zur Zeit keine
Eifen auf, ist ein gutes Arbeitspferd, und zeichnet sich
beim Reiten durch ein thätiges, fortwährendes Kopfni
ckeu aus.
Derjenige, welche mir das Pferd zurückbringt oder
zu dessen Wiedererlangung mir vertnlft, erhält $ 10 zur
Belohnung.
Canton, May26,1843. 46- 4m
Schwarze Liste.
Aus dem Rcadinger Adler.
e fr a u e e e a s w o n a in Rich
moud Tannsetiip, erhielt den „Readinger Adler" Über
3
Jahre lang, ohne jemals einen Cent fu bezahle«. Er
zog nach Ohio und hinterließ eine Schuld von $3 92.
e e N e u s w e n e i e e i n s e n
Readinger Adler" in Norwegian Tannschip,Schnt)lkill
iZanntt). Er wanderte nach Ohio und ließ eine Schul»
zurück zn dem Belaus von $10 Ol.
:)i a ch ch t.
In einer Versammlung der Bürger von Bolivar,
welche eine Berathnng der Mitteln, wie sich gegen die
Gefahren toller Hunde zu schützen, zum Zweck hatte,
wurde befchlosseu, daß ein Huud. welcher in den Straf*
sen der Stadt, oder in der Umgegend, von heute an
bis zum nächsten Ifen September, sich unbewacht blicken
läßt, getödtet werden soll, und daß eine Committee von
4 miaut werde, deren Pflicht es sei, diesen Beschluß
vollziehen.
Beschlossen, daß die Verhandlungen dieser Versamm
lung, von den Beamten unterzeichnet, im Tuscarawas
Advofat, Ohio Demofrat, Ohio Repository und in der
deutschen Zeitung von Canton veröffentlicht werden.
Neu-Lisbon Hotel
wieder erstunden.
Dem Unterzeichneten macht es Vergnügen seine
Freunde und das Pablifnm benachrichtigen it können,
daß er sein früheres Geschäft, die Wirtschaft, worin
er 4 Jahre abwesend war, wieder begonnen bat und die
Rückkehr der Gmtst seiner alten Freunde, sowie auch
Aufmerkf imkeit des Publikums im Allgemeinen erwar
tet- Cr hat das Hans renovirt und Vorkehrungen ge-
troffen, dasselbe in einen bessern und von dem früher»
vcrfiliiedeiieit Zustand zn fetzen. DieStalle nnd änßerett
Gebäude sind jetzt einer vollständigen Verböserung un»
terworfen, nnd da er an Erfahrung hinsichtlich feines
Geschäftes, seit 4 Iahren, während welchen er ausge
dehnte Reisen durch den Osten nnd Süden machte, be.
deutend bereichert wurde, glaubt er sich schmeicheln zu
dürfen, alle diejenigen, welche bei ihm anrufen, zu ihrer
vollen Zufriedenheit bedienen zn tonnen- Und da ferner
die Lage seines Hauses in Be ug auf Geschäfte ttustrei
tig die beste in der Stadt ist, fühlt er sich überzeugt, daß
er einen liberalen Th"il der öffentlichen Gunst erhalten
wird.—
-Seine Rechnungen werden jederzeit nach dem
bedruckten Zustand des Landes eingerichtet sein-
Jtbn Bprn 6.
Neu Lisbon, Juni 2., 1843. 47 sM.
Wohlfeiler Baargeld und Produkten Stobr.
a a k a e
tÄiil seinen E lohr in dis »veipe H-t:», d:rit neben jr« w k's
{^•Ovui lind geirtte gegenüber ven seinem früheren Stand
punkt, tt'-c er, in ?usay ju sc in cm frtihern Güter steck, jetzt eine
grcße und allgemeinett Ausn-ayl ven «taxcl
und.geschmackvollen
welche tt im Begriffe steht von Philadelphia zu erhalten, wo er
dieselbe im X-icnat Mar einf.uift: zn sehr nieder» Preisen und
daher im Stande ist dieselbe zu verkaufen gegen einen sehr gerin»
gen Profit für Baargelo und alle Arten von
Marktprodllkten.
D-uM'ar für fühere Begun'iiiUin^en, sfr er ehrerbietig die
^crtdaucr derselben. Auf seiner c^cite wird keine Mühe gescheut
werden, mii einen Theil der öffentlichen Gunst zu verdienen. Mei
ne freunde und Kunden find achtungsvell eiiigeladen anzurufen
bei mir, in md
11
G—4 $2,50
cm neuen 0tchr, um den nmen Stock Guter zu
untersuchen, welcher ihnen volle Gen'.-athuiinq qeben wird -?ol.
gendcs Verzeichnis enthalt einen Theil de» Guter, welche ich ^ettt
erhalten werde viele davon sind neue Muster und überaus fchön:
e
bis
Griin,
3,00
6—4 §2,50
Schwarz,
bis
C—4 $3,00
4,50
^laii,
6—4
5 a j! u e.
20
bis
12A
60
Cts. Bettpvillig, l^j bis
ltallclu,d)c
K:ff
ich
bis
Olircnfarbig,
$2,lb bis
4,00
4 00-
6-~4 Ks,75
bis
4
00
WD Schwarz, superfein,
6—4
s'l,00
bis 1,50
Cents Gebleichter Muslin,
25
Nahgarn beim Pfund Somtcnfchirmc, $ 2,00 Iis $ 4,00-toin»
gitut, 18j bis 37j Holländische Leinwand, 18j bis 28 Cts Can»
v.S Mutter und Steifleinwand, Musslin de i n e s, schön und
fehr wohlfeil —Allap«cka und Glanjwaarrn, ausgesuchten Karben
für Damen.
e i 0
Cr
fCr
64
bi»
Cts. Blauer Drilling,
15

u
tonst getauft werden kann. Palmblät»
^oinnicrhütt, eine große und schj.
ne Auswahl. Calicoes von allen Sorten und Mntfem t,#,»
6^ bis 25 Cts. per Pard schöner grüner Calic 0 e von 18^ bis
25 Cts. per Pard, rother Oehl- i 0 e' 25 Cts p"r Ard.
Eine große Quantität von braunen Muslin, von 61 bis 10 Cts
Seidcnwaaren, eme gute, wohlft.lc uno schöne Auswahl. XUxul
chwrjc cn de Sorde, einfach, blau,chwar Pon de Sorde ac
blnnit und streifig, ausgesuchte Serl-cn Gros de Rap., Rofa-'und
metKeii Satin, tiriimr^i«*,. ...
tveiße und farbige Zicgcnlcdcr'. "für'Damen %rrm
f?U0WaHandschuh
K
Wtt
O e e e
r"",c/
nuf
wi^^bezahlt vöä
ligst erfahren, daß ich
V-11tß S-n
,w
^"'dschuhen mit 'uud .hne
mnge., von 10 lis 75 Cts, per Paar. Satin und Seiden.A'e.
steuzeug. Obiges enthalt einen Theil der Hauptartikel auf toeL».
chen
die Aufmerksamkeit aller Kauflustig^ lenken möchte!
Auch roth Spanisch S-Wlever
Wr6m
vsxUn^'~Bargeld
für 2Ba«,m
I s a a a e n
4 4 2
Diejenigen, welche mit schulden, wollen arffif
1 verlange bei mir anzurufen,
vorläufig
e
«nd zu bezahlen
soviel sie können, damit ich dasselbe gegen bieiemaca
thun kann, welchen ich schuldig bin.

V a n a n, x'Vvi en 8st 3Sfr Korn 7fl 30fr ?'cr
ste 6fl 12fr .?afer 55 Ofr.
N e n s a W e i z e n O 2 K o n 7 s 2 6 e
ste 6fl 17fr vaf.u1 4fl 33fr
E i e w a y a n o- O i o
ö z e
(2 0 i II in i a 11 «, (Zelnmbiana Co., Ohio.
rii1i S ch tt a 1,
i i 0 e, Ohio. George 6" 0 ii-
Massillon, 0hio, Iuny 9., 1843. 48-3 M.
Franklin House
vBWtfett Tsp. 3unt S. Ii 3. 48»3 m.
e V a e a n s e a n u n e i s e Z e i
e k a 1 1 i i a i n i i
H- J. N 0 n a v
H.
I
O v e r-
Jacob Spnhler 1
I- Ecfell, i Massillon.
Martin Schäfer
Frid' SchneiderJ
Andreas Stahl,)
Ioh. Waibel, Bethlehem
Carl Landrock
Phil- Held, Fnlton
AdamWendiing 5
Mich- Dörrendinger, Bristol.
In Auftrag der e tit a n i a
Christoph Endres,
®eilte s i e ist in der Tnscarawas Street,
cine Thürc östlich
v 5 Gailhofs gegeiuil er.
a n o n u n i 1 1 8 1 3 4 8 -3 I N
i n e a 11 e v 5 Grcceri', S c--
I. G. a ck 0 s e u, Secr.
^.'ittsbnrg, Pa. 20ten Mai 1843.
A n o n Fuchs.
Joseph Gerber.
bis 0,00.
Gemischt, von 40 bis GO (!ents ©ran, von 40tis 75 Cents'
5lau, v#n 75 Cents bis $1,10 Grün, von
Schwarz, superfein, von 75 CeiNS bis 5l,2S.
K e n u k y e a n s
Guter Qualität, grau, 25 bis 37* Lents Extra, ditto 37#
bis eo Cents Superfein, 40 bis 75 Cents Sommerwck für
Herren, 40 bis 60 Cents.
I I n e e A i k e
pother Flannel.
18 Vits. Mcrius Shawls $ 3,00 bis $ 7,00 jeinene Tischtü-
a n o n a y 8 1 8 4 3

xml | txt