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Der Vaterlandsfreund und Geist der Zeit. [volume] (Canton, Stark County, Ohio) 1837-1845, February 23, 1844, Image 1

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te
Jahrgang.)
Mbaamncm
e.
N a e n
e
(Don 33?. G. Saphir.)
Die Narren sind gm: keine Narren, daß sie Narren
sind ja, sie wären Narren, wenn sie keine Narren
wären Ich habe an den Narren ordentlich einen Nar
ren .qefressen ich kann Euch also Rechenschaft geben,
wie ein solcher Narr schmeckt, und ich kann Euch ver
sichern, daß ein gehörig zugerichteter Narr viel leichter
zn ertragen und zu verdauen ist, als mancher Kluge
Der Staat geht auch mit Recht viel zärtlicher mit Nar
ren um, als mit seinen Klugen Hat ein N a das
Gluck, daß seht Verdienst anerkant wird, u. dem wah
ren Narren entgeht das niemals, so baut mau ihm ei»
Narrenhans wie viel Kluge «der laufen nicht
herum, wie viel perfect Kluge, nnd Hat man ihnen je
ein Klngenhaus gebaut Der (Stet u der
Weisen hat schon viele Leute zu Narren g-rnaet t,
aber der Narren stein Oi»is .«tuliumm],
als ein Kluger, und Brod essen
nicht auf Eier setzen !z Dieses Sprichwort
dem Vorigen zusammen, da die Narren Km..,
C' !r
.®aü™^er
e fccr
brannte Betfußkohle, heilt und stiftet Schmerzen. Wie
viel muß ein Kluger reden, bis man ihm glaubt, er sei
klug! Ein Narr braucht nur zu schweigen, und man
glaubt, er sei klug Ich will lieber ein Narr werden,
a s e i n K u e a a n n i u S a e n k u
w e e n k a n n W a s i e e N a n i A e s v o
der Kluge hingegen giebt u a ch O, meine Freunde,
laßt uns Narren sein, so lange wir noch klug genug da'
zu sittd, es wird eine Zeit kommen, wo wir gerne Nar
ren sein würden, allein es wird zu spät sein, wir wer
den nicht mehr Klugheit genug d«zu haben. Wie glück
lich sind die Narren, ihnen gefasst ihre Kappe, fragt
aber unsere Weisen, ob ihnen ihre Kappe gefällt O,
nein dem Doctor gefällt der Hut uicht, er möchte den
Professorbnt u. f. w —Wer ist also klüger, die Narren,
oder die Klugen Narren reden die Wahrheit
da6 ist klug, daß sie die Wahrheit reden, weil sie Nar
reu sind ein Kluger aber wird sich hüte», ein solcher
N a z u s e i n u i e W a e i z u e e n E i n N a
macht hundert, u das ohne Katl eder, ohne Vor
lesung, ohne Anstellung, blos durch reine Narrheit, mit
eremplarischer Narrheit wie viele Kluge werden an
gestellt als Dectoreit und Proftssvrcn, ebne je noch ei
nen Klugeu zu machen ,E i n N a kann mehr fra
gen, als sieben Weise beantworten und sind
i e a e n a u n i k i s o s i n s i e o a e
weise, und doch können sieben W e i se sie auf
feilte Weise beantworten Narren haben mehr Glück,
als Recht/ und da haben sie gerade Recht! sie sind kei
ite solche Narren, daß sie Recht allein ha
bat, da k^men
sie an den Unrechten, es ist ein rechtes Glück, daß sie
Glück haben ,Wenn die Narren kein Brod äßen, sv
würde das Kern wohlfeil sein Nun aber ist das Korn
sehr wohlfeil, ein Beweis, daß die Narren kein Brod
essen was essen sie denn, gar nicht etwa Ja, Kit
dien Kucken essen sie welchergescheidte Mensch
ne N i n Der Kleidernarr findet eine Kleider
närrin, der Büchernarr eine Büchernärrin, der Wei
bernarr eine Männernärrin, der gute Narr eine gute
Närrin, ja, der kleine Narr findet noch immer sein lie
des N ch e n. Es giebt eine N a e n i e e,
«ber keine Weisenliebe, und ist uns nicht ein
N a e n s e i i e e a s e i n k u e S i k
L«ßt uns also alle Narren sein
e s
zwischen einem Whig und einem Demokraten über den
Tariff.
e o k a W e V e e a n s e n a i e n
Dokumenten, die dem jetzigen Cengreß vorgelegt wur
den ist es erwiesen, daß die Einkünfte unter dem ge
Henwärtigen Whigtariss bei 6 Millionen nicht Hinrei
tfien, um die Ausgaben der Regierung zu bestreiten, u
jetzt müssen neue Schulden gemacht, und die Rational-
die gc
wird also nicht lieber ein Narr sein, und Knchen cffvnZ|beu Staaten, denen sie geborten, an die Vier.
u u e i- u i i e v i u i i z u v e e i e n u e n i u
fo haben sie auch K n ch e n, und wenn sie K u ch- eie Bedingungen der ttebernahme gebunden, sie in die
lein Haben, warum werden sie sich erst auf Eier fez-. jganeiNichärfliche Kasse aller Staaten, in das Schatz
zen Die Kluc$ett hingegen sitzen beständig
denn sie brüten stets, und sagen immer
crir ant etil jvj-.
tändig
t}at bfr
auf E ern,
frt
Kluge ein Ei, so will er
qer fem, als die Henne Das p-ssirt den Narren nie. i„ng würde ein Bruch und eine Verletzung des Vertra
,Narreit wachsen ohne Begießen/ Seht aber die Kln-ges sein. Allein die Regierung hat fein Recht, den Ber
gen en, sie sind immer wie begossen, nnd wachsen
doch
n i s e a i e N a e w i e s ö n s i e e w a s e n n i u e u e i s e
weben doch 'recken! O, »ech mehrere Vorzüge befij.
ög'
jcitbie Narren vor dem Klugen Sehr einen Klugen deutlichen Ländereien mit Geldern aus der gemein
an, wie selten findet er ein weibliches Wesen, das eine ^schafilichen Kasse der Nation angekauft wurde, die aus
K U i n sein will, aber jeder Narr findet sogleich sei- Zöllen auf Einfuhr und ans andern Quellen erheben
wurden. Eine Vertheilung der Revenuen von dürfen
schuld vergrößert werden.
W i a s i s s w a s i a e e Z o a u
fremde Waare ist nicht hoch genug macht ihn libber
b.iö ist, was ich sage, die verd—Engländer sollen ihre
Waaren draußen behalten.
e o k a A e V e e w e n n e Z o s o o
gemacht wird, daß nichts mehr vom Auslande einge
fuhrt werden kann, so geht gar kein Zoll ein. und wo
von sollen die Regierungsabgaben bestritten werden
W g. Dnmme Frage was geht mich die Regie
rung an.—Je höher der Tariff, e billiger kaufen wir
unsere Waaren. Das ist's, worauf ich sehe
e o k a W i k i V e e I s e i e i n
Spitzkepf. Aber Hort Wir wollen annehmen, daß wir
jetzt 6 Cents fnr 1 Yard groben Stoff bezahlen. Wenn
der Tariff also noch einmal so hoch gemacht wnrde, so
müßte nach Eurer Rechnung die Aard auf 3 Cents fsl
len macht man ihn noch 4 mal so hoch, kriegen wir die
Yard für umsonst, macht man den Eingang^oll noch
4 mal jo hoch, so giebt man uns Bauern im Westen bei
jeter Uard, die wir kaufen, noch 3 Cents in den Kauf.
Ists nicht so, Vetter
Whig (ärgerlich) Ihr seid ein verd—Lecofoco—
zum Zenker mit den Locofocos und den Engländern,
ich baue mein Kraut selbst zum Heuker mit Van Bn
ren wir müssen einen Tariff haben, und ich sage, Ihr
Locofocos battel's mit dem Engländer, um das Land
aufzubrechen.
e o k a u i u A n o n A e i n s
müssen wir einen Tariff haben, darum sind die Demo
traten auch fur einen Tariff, der die Ausgaben einer
sparsamen Regierung bestreitet, und allen blassen glei
che« Schutz gewährt, und mehr brauchen wir nicht.—
Wenn Ibr aber sagt, daß wir es mit den Engländern
halten, so möchte ich Euch wohl fragen, ob es nicht die
Whigs waren, die in Neuyork die Königin v. England
bei einem Nachtessen dreimal hoch leben ließen und fidb
weigerten, auf die Gesundheit des Präsidenten zu trin
ken I (Der W! ig kratzt sich hinter den Ohren und
gebt beschämt von da mien
A e s s
amt zu thun, um sie zum gemeinsamen Nutzen aller zu
bedächtig ,e i iverwenden, zu Nakionalzwecken, nach den Bewilliaun-
™l(l „r -,,/Igen des Conaresies, .gemeinschaftlich mit andern Reve-
bjc auj
trag auftubeben, zu vernachlässigen oder zu verletzen
WnlÄ äl.berer, und zwar fehr «rofjer Tbeil der
Ländereien würde nichts anderes sein, als eine 2ertbev
lung der Zölle und der Einnahmen ans andern Quel
len unter die Staaten, ein Recht, das niemand ver
theidigen und für das Niemand streiten wird.
4 Weil die Tendenz der Vertbeilmtg die gerechte u
constitutionelle Unabhängigkeit der Staaten gefährdet.
^,Wec über die Revenuen gebietet, gebietet über den
Staat So weit die Generalregieruug über die Reve
nuen der Staaten zu gebieten hat durch Vertheilung,
soweit würde sie dieselben controlliren und einen ver
derbenden Einfluß auf ihre Angelegenheiten ausüben.
5. Weil wir unsere öffentlichen ?ändereien für eine
geheiligte, unverletzte und unveräußerliche Basis unse
res National-Credits betrachten. Als eine sichere, dan
-rnde und beinahe unerschöpfliche Heilquelle in gefahr
vollen Zeiten, in finanziellen Schwierigkeiten und im
Krieg, rote sie kein Volk in d. Welt besitzt, sollten unter
e I n e u Bedingungen sie von der Nation veräußert
werden.
Die Demokratie ist gegen Abschaffung und gegen die
r.4» v Xiifitt«,« Oi~ /XX
..<p></p>Veie-Kew-lk,
"Was Ida. Dir, T»or Dein Vat.rland?-Daß Dir bey seines Namens Schall-Das Herz nicht Köder schlägt?'
Freitag, den 23fen Februar X£4ä4£
zu decken DS deficit außer der öffenllichen Schuld ^fnafcn »n! der Interessen nicht repräsentirt
andern Quellen stießen Eine Verthei
wird zu Millionen angeschlagen. ^Veto-Gewalt ist liier ohne Widerspruch zum schütz der
2 Weil an beil der öffentlichen Ländereien von Mehrheit des Volkes der Staaten und der Inter»sse-i
Staaten
v
oca||e auer Staaten,
in
das Laiatz-
G£&
fit
1 Weit sie zum ganzen Regiernngssystem notbwen.
oig geHort, das die Vater des Landes unter d. Schutz
Oer göttlichen Vorsehung annahmen und für eine Na
riiMt entrichteten, die von Gott besonders begünstigt
amrte, und auf die Er Segnungen häufte, deren sich
kein Volk jemals erfreute. Unser Regierungssystem ist
ein besonderes, das, wie es klar ist, allen Verhältnissen
augepaßt werden kann, nnd enthält eine weit
und Höhere Weisheit tu sich, als die Gründer silbst be
laß at oder in dieselbe zu legen meinten. Die Rvpra
lentanteit im Congreß werden meistens von dem Volke
in besonderen Xtitrtftai d. einzelnen Staaten d. Urnen
a wählt. Die Senatoren werden von den Staaten als
)ouncräitc St. du ich ihre Gesetzgebung erwählt. Der
Präsident wird allein von dem Gesammtvolke der ciiv
zduen Staaten erwählt Der Repräsentant hat d. Volk
Ellies Distriktes zu seinem Constititenten, nnd ist blos
diesem verantwortlich- Die Gesetzgebung scutes Staa
^es^i)t de^r l^onstttnent des Senators, der blos dieser
oerantworlich ist. Der Präsident Hingegen Hat dasgan
e Volk oer einzelnen Staaten zu seinem Constitnen.
ien, nnd ist deshalb Allen verantwortlich. Er ist der
alleinige Repräsentant des ganzen Volkes aller 5taa
ten. und er allein ist vervflichtet, das Interesse Aller
un Auge zu behalten- Der Repräsentant bandelt für
seinen Distrikt, der Senator für seinen Staat,
Präsident allem fur das ganze Volk. Er allein über
blickt von 1
eurem hoben Standpunkt aus die mannich
faltigen Interesse» aller Sectionen und aller Klassen,
und
bit, nnd denkt, und handelt in dem
Interesse Aller.
Auf diese Weite wurden alle Elemente vereinigt, u.
die Gründer hofften, daß auf solche Weise der Wille
ller Parteien dieses Vertrags sich äußern könne. Ohne
Mitwirkung des Präsidenten b?i oem Erlassen der Ge
fetze, die Nationalgesetze sind und das ges.rmmke Volk
betreffen, wäre dieier Zweck nicht erreicht worden.
2. Weil dies Recht, eine von der Gesetzgebung ver*
ichtedcnc Meinung haben zu dürfen, notbwentig ist
ote Unabhängigkeit des Präsidenten z» erhalten, uu9
leine censtitutieiieUett Rechte, und Funktionen gegen d.
Verletzung v. Seiteudes Congresses ^nw.ibren. Dies
war ohne Zweifek ein Hauptzweck der Verfasser der
Constitution. Sie glaubten, daß eine (Meivaltamua
ßung auf die bestimmten Rechte euir-v andern Departe
ment eher von Seiten dcs Congresses, als von Seiten
des Präsidenten befürchtet werden könne un^ die Er
fahrung Hat ihre Meinung brfhruir. Jedes Deyufe
v
Die Demokratie ist gegen eine Vertheilung der Ein
kiinfie von oen Verkäufen der öffentlichen
?äutereien unter die Staaten. lei}uu} a e v inner Revbte des st ukerat notbweudig
1 Weil jetzt das Schatzamt der Ver Staaten zur
l,t
^inu'ung der finanziellen .'uigeleqeiiheiten der Regie CongrcijeS vcvacfoinrittMi, da st iXvtei Interessen oder
ritug bei selben bedatf. Tie Revenue bei dein jetzigen beion^ere V'erb:'.düngen zu besonderen Zwecken eine
hoben Beichiitzuugsji'ü ist selbst, wenn dieses Euikoin 5?teb bar in bcicert Häusern des Congresses bat, die
inen von den Vandcreien Hinzugenommen w ro. nicht
abhangig und ai'ein für die Aiisiibiuni feiner Funktio
nen und die Eefiillnng feiner constitntionellen Pstichtuu
verantwortlich sein Zur Sicherung diefer Uuabbän
gtgkeit u der Verantivortlichkeit des Präsidenten war
das Veto noitnvendrq.
3. Weil die Veto Gewalt inn ecbntze des schwäche
ren Tbeils und I '.t:vcssev des ^.nves aeqen die Vev#
,V:'d
bin» e el end, die Ausaal.'en des iWitioital Schatzamtes Iuteressen zu wahren, während sie d^Mehrheitd. Vel^s
Tv'e
Ms" Uittertr ickung u. Ungerechtigkeit einer Min-
werden mitsieit, und der Präsident hat ein Interesse n.
die Macht sich dazwischen zu stellen, und sie zu beschüz
zeit.
5. Wir halten die Vete-Gewalt für eine groste, kräf
tige Schiitzwehr aegen die Verletzuna der Constitution
von Seiten des Conqresses, als
nm Schutz des Volkes
iinfchräitf.mg der mit welcher dtt Vrä iSLi »«aeroniurt rat, oei einer
slden, dmch die Constiwtio» bekleidet i». Zw«dr.iiheleu in jedem Hause, dieses
grbfjere
mir
teickt mbq'.ich, nnd ist in der Geschichte des
der
gemeinsamen
verderbt e.enug ist. durch Gesetzgebung ihre
wesentlich
gegen
5iiiteimufel3un,a seiner Rechte durch
Außerdem kann die Veto Gewalt die Han^lungswei
se des Confesses nur auf kurze ?eit beschränken, bis
die Einsicht des Volkes auf die Streitfra-ie gelenkt ist
Hat der Präsident unrecht, so wird sich das Volk durch
die Erwählnng einer Mehrheit in dem Conareß gegen
ihn entscheiden, und Niemand wird sich einbilden, daß
der Präsident gegen den ausgesprochenen Willen des
Volkes Vcfi setzen werde.
Ueberdies kann der Congrefi, wenn d- Präsident fei
ne Vetogewalt anqewendet hat, bei einer Mehrheit v
Z w e i i e i e n i n e e a u s e i e s e s u n i
mache».
Mt
nothwendia
die Unterdrückung und
cue ungerechte
mtfrubrerifchc Partei Mehrheit im Congress Der be
sondere 5?auvtgi und fur die Abschaffuna der Veto Ge
wait, namentlich, daß die 3Solfsmehrbeitai stets gelten
sollen,
könnte eben so gut auf die des Senates u- des
Gerichtspersonals angewendet werden, indem bei der
Wahl oder Anstellung beider nicht von dem Willen der
Volksmehrheit die Rede sein kann. Wenn also der
Grund für die Abschaffung der Veto-Gewalt richtig ist,
so ist es auch richtig, den Senat abzuschaffen, im Fall
derselbe mit den Gesetzen des Repräsentantenhauses
nicht übereinstimmen k.'nn, und das Gericht anfzube
ben, wenn es sein richterliches Veto auf die Gesetze des
Präsidenten und beider yänser des Congresses legt, in
dem es ein Gesetz des Congresses für verfassungswidrig
nnd nichtig erklärt. Dieser Grnnd würde in der That
die ganze Constitution und das Regierungssystem, das
auf dieselbe gebaut ist, über den £uufai werfen, und
nichts weiter übrig lassen, als das Haus der Repräseu
kanten.
u.
ilmtt
(Nilininer 38,
Auf jeden Fall ist die Veto Gewalt nicht absolut und
entscheidend, mildern lediglich anfschiebend. Sie ka- n
bloseine Mehrheit d. Congresses eoutrolliren, die f..,
nc Mehrheit der Staaten, des Volkes und der Im»,
resscii rrpräseiitirt oder nicht repräsentirt.
Der Präsident ist der Vorsteber, und seine ©aralr
"I'd lerne Beschntznng stutzen sich lediglich auf diese Ge.
'etze, die vom Congest erlassen sind. Deshalb raubt
jedeö Veto des Präsidenten ihm die Ausführung eines
Gesetzes, das er vei weifen, u. beschränkt insofern sei
ne Gewalt.
Die Demokratie iff gegen die Iteberiufime der Staat
schulden durch die General Regierung.
1. Weil eine solche Ueberttabme durch das Genelill
Goin'ernent eine direkte und offenbare Verletzung der
Constitution. Dieses Dokument ermächtiget nirgends
zu einer solchen, noch kann bei d. ungebundensten'Av6
legnng in demselben eine Spur gefunden werden, ans
der dieselbe herauserklärt werden kann- Der eiuziqe
Schcingruud, auf dem diese Gewalt gebaut wird, ist
der, daß alle Regierungen für das allgemeine Mobl
errichtet sind nnd daß diese thun können, was sie zur
allgemeinen Wohlfahrt für it ö i halten- Dieser
Grund ist aber um kein xaar besser, als jener, der an
geführt wird, um die Veto Gewalt abzuschaffen, und
ift zwiefach unrichtig, wenn er auf die Regierung der
Vereinigten Staaten angewendet wird. Die Regierung
der Ver- St- ist zwar bestimmt, die allgemeine' Wohl
fahrt
befördern, aber nicht d- allgemeine WaHlfabrt
einer einfachen ".bfoliiten numerischen Mehrheit, son.
dem die Wohlfahrt der Generalregiernng. der ^taa
ten, des Volkes der Staaten zusammen nnd nach den
Bestimmnnqen der Constitution. Es kann aber nie
in dem Willen des Volkes sein, oder zur allgemeinen
Wohlfahrt fuhren, wenn die .Haupt Constitution te
letzt wird, weil tiefe der bleibende bdchste Wille d- Vol.
kes ist. der über jedem temporären Interesse steht. Um
anzuffthrew, was nicht in dersefbetfbestimmt ist, ist eS
notbig, die Constitution zu verbessern, nnd das kann re»
Ute heu, wenn die Zeitumstände e^ verlangen.
2- Weil eine solche tichrrimhute durch die Öjetterir«
Regierung ntehr auf die Ausfuhrung der fddcralistt
scheu Maßregel, die Staaten zu cons/lidiren, als alle
andere zusammen, hinarbeitet. Sie würde ans einmal
das schbne
fV'(nrfn}cm:cbr.
Da nun die Staaten, die am meisten nnter der Last
seufzen, meistenteils von der östlichen Seeküste am
weitesten entfernt liegen, so müssen ihre Einwehuer die
Last der Besteuerung durch die Generalregiernng, um
die 5ta-its to ill
bat zu bezahlen, noch schwerer empfin
den, als wenn sie Ovii ihren eigenen Staats Gcsetzge
Hungen für denselben Zweck direkt besteuert werden.
1
der Generalregiernng nnd den Iiegierungen der Staa
ten bestehr, vernichten, indem sie der Generalregiernng
^'ta ^t. ^es ^ep.rte ,ei Übergewicht nnd einen verderbenden Einfluß durch
ten gestattet. Die Staaten wurdes mehr zu Pension.:
rat deS Schatzamts herabsinken, it. das Besteuerungs«
recht zur Ve^ahlung der Staatsschulden nnd Staat/«
anSiiaben würde von selbst auf die Generalregiernng
ichergeben wobei die Staaten versucht werden, sich ?n
Schulden zit stürzen, und die Einkünfte zu vergeude«,
indem sie von der Verantwortlichkeit gegen das Voi?
befreit sind So lauge Gesetzgeber wissen, daß Schul
den, die auf ihr Geheiß gemacht lverden.. vom Volk drtf
Staates durch Steuern gedeckt werden müssen, und sie
leib für diese Steuern dem Volke verantwortlich sind,
so lange werden sie sich sehr hüten, verschwenderisch zu
Werf tu gehen allein übernimmt die Generalregie,
rung diese Schulden, dann fällt die Verantwortlichkeit
wea, und der Verschwendung ist Thor und Thür ae,
öffict.
3. Weil sie ctac essenbare Ungerechtigkeit gegen die
n i ch verschuldeten Staaten ist. Manche der Staa
ten er Uitioit sind o n e Schulden, während andere
durch den wilten Speki?lations Geist und durch den
Wahnsinn, öffentliche Werke anzulegen, getrieben, sich
in ungeheure Schulden stürzten. Und nun sollen alle
anderen Sraarcn, ve»schuldet oder nicht verschuldet
durch diesen nichtswürdigen Plan bei,latent, die tbr«
richten, unklugen eder be-algerischen Schulden zu de.
tab tat, bei deren ContraHi:
uttg sie nicht mitwirkten,
dieselbe nicht hintertrieben, nnd für welche sie nie ver
antwortlich gemacht werden konnten. Indern würde die
Ueberiubme der Staatsschulden durch die Generalre,
gterittig dem Volke dieser Staaten keine wirkliche Er.
leichtermtg verschaffen, weil die Regierung genothigt
ist, den Betrag vom Volke, entweder durch direkte Be.
steumtitg, oder durch eine Erhöhung des ohnehin be*
reits druckenden Zolles auf ausländische Waaren zu
erhalten- Direkte Besteuerung durch die Generalregie,
rung, wiewohl sie die einfachste und die am wenigsten
drückende sein mag, befriedigt das Volk nicht, u. wird
von keinem ^taatsmannne oder einer Partei vertha.
digt. Indirekte Besteuerung, durch Anflegung v Zb
len auf die Einfuhr, ist dem Volke lieber, wenn auch
in der That mehr drückend, besonders fur die Bewoh
ner des Westens und Sudens, die die meisten Ein
suhrartikel verbrauchen, und deshalb die meiste Steu.
er an die Regierung bezahlen, und die, weil sie weit
von den Plätzen, wo eingeführt oder fabrizirt wird,
wohnen, weit mehr Prozente, nicht blos auf die Fabrik
kate und das Eingeführte, sondern auch auf den Zoll
bezahlen müssen. Anf diese Weise müssen die Pflanzer
und Landwirtbe des Südens u Westens die schwerste
Last von der Besteuerung der Generalregiernng durch
den Tariff tragen, ebne daß die Regierung selbst etwaS
dabei gewinnt, weil der größte Tbeil iit die Taschen der
östlichen Fabrikanten, der Importeure und Kausieute
fiillt.
Staa­

a u a s V o k v o n O i o
(Fortsetzung.)
S a a i n k y O i e ö v u n a u s e v o n I A o N i u n v o
i 4. i. ...
Mj-^nung ton JCLC.N ansein iut Controlle über die Kaj)e nnd Revenuen der Staa-
das durch die Constitution

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