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Der Vaterlandsfreund und Geist der Zeit. [volume] (Canton, Stark County, Ohio) 1837-1845, July 19, 1844, Image 3

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?.e »er deS 4. I n i.— Wir hören ans vielen
"heilen deS Staates, daß der 4. Juli von den Demo
kraten mit großem Enthusiasmus diesmal gefeiert wur
de, und besonders haben sich unsere deutschen Mitbür
ger überall ausgezeichnet. So schreibt der Ohio Sta.
tesman über die Feier unter Anderem
..Unsere deutschen geehrten Mitbürger, immer bereit
rei dem Rufe des Patriotismus und der Liebe für ihr
Woptivland, feierten den Tag durch ein öffentliches
Mittagsessen. Die deutschen Artillerie- Compagnien,
vie sich in militärischer Erscheinung und Dwciplin je
der im Staate zur Seite stellen können, brachten AlleS
I in gekörige Bewegung durch das Abfeuern einer Na
tianal-Salute."
In Louisville formirten die deutschen Demokraten
eme Prozession gegen 1500 Personen stark, die einen
imposanten Anblick gewährt haben soll, und sich später
I
Mit den englischredeuden Demokraten vereinigte. Die
Coon-Wings sollen sich bei ber Gelegenheit durch ihre
Schimpfereien, mit denen sie die Deutschen auf offe
ner Straße beehrten, ausgezeichnet babvn. Rur die
weise Mäßigkeit dieser soll deshalbige Ercesse verhütet
haben- (Volksblatt.
0
(N ist wahr, daß die National-Schuld eine Lieblings
tnaßregel der alten Föderalpartei war, und daß sie die
selbe cmtn ..National-Seemen" nannte.
Es ist wahr, daß die neueren Whigs ihre Vorliebe
für dieselbe Maßregel dadurch an den Tag gelegt haben,
haß ihre Staatsmänner beständig bemüht gewesen, die
Schulden der Staaten zu vermehren, und diese Schul
.den dann den National-Landereien oder der Nation auf
zubürden.
Es ist wahr, daß Thomas Jefferson, der gr»ße Füh
rer der Demokratischen Partei, eine Natioualschnld als
ein Uebel und einen fortdauernden Flucti auf der ehr
lichen Betriebsamkeit und produktiven Thätigkeit des
Landes erklärte.
Es ist wahr, daß eine National Bank der Finanwlan
des Alexander Hamilton, des Führers der alten F^de
rilpartei gewesen, um die Föderation zu stärken und die
Nechte der Staaten zu schmälern.
Es ist wahr, daß Thomas Jefferson die Nationalbank
als eine Anstalt betrachtete, die unserer Regierunsform
und den Prinzipien unserer Constitution äußerst gefähr
lich sei.
Es ist wahr, daß Henri) Clay in 1811 die stärksten
Beweisgründe gegen die Constttutionalität und Znncf
Mäßigkeit einer Ver. Staaten Baut, die vielleicht je in
dem Kongreß «egen jene Anstalt vorgebracht wurden,
aufstellte, indem er sie eine glänzende Aßcciation be
^günftigter Personen, die aller Strafbarkeit überhoben,
vnd tmt Begünstigungen und Vorrechten umgeben feien,
nannte.
Es ist wahr, daß jene glänzende Aßociativ« beaün
stigter Personen, welcher Hr. Clay in 1811 so «ntktne
Jben entgegen war, weil sie constitutionswidriq, nnzweck
»Mänq unnöthig, gefährlich, antirepuhlikanisch und mo
«arclnsch sei, ein Capital von nur 10 Millionen Thaler
"Rotte. Seitdem jedoch hat er eine ähnliche Anstalt von
36 Millionen Thaler, und erst kürzlich sogar eine von
'K0 Millionen unterstützt.
ist
wahr, daß die jetzige WHiqpartei der alten Fö
ganz gleich komt. Sie ist dieselbe in Grund
Sitzen, 'ßi egeln, Zwecken, Berfahrungsweise, feindse
-Mgen besinnnngen nnd sogar in Bezug auf Männer.
4* $s ist wahr, daß in drr Convention, die die Cousti-
Httion bildere, die alten Föderalisten sich offen für eine
Aiegierunqsform aussprachen, die denen der alten Welt
.'»lehr gleich käme, und offen erklärten, daß in allen frei
^cu Ländern Eigenthum allein Theilnahme an der Re
gierung bedingen sollte.
Es ist wahr, daß die Whigs heut zu Tage dieselbe
Ansicbt heqen, ohne jedoch den Much zn haben, sich of
ffen auszusprechen.
—5—
i i a s k v K i a N a i v i ö u s .- E i n e e N a
tive Amerika« Sprecheer machte vor einigen Abenden
einer Native-Amerika« Versammlung an der Ecke
Der 4ten und Georg Strasse folgende Bemerkung
..Rativ-Amenkaner! Wir wollen keinen ansländi-
Men Einfluß,—und unter allen Umständen wollen wir
6i Ankunft, wenn es irgend möqlich ist, es verhüten, daß
^ßein Franzose, Engländer, Irländer oder Deutscher ein
Amt erhält, ja nicht einmal als Strassenfeqer Und
wenn wir keine eingeborne Amerikaner bekommen kön
H»«en, die diese Arbeit thnn wollen, so laßt uns Neuer an
bellen Wie großmüthig und erhaben. (Dem.
0
A u a e n S e i e E n e n n u n e e n
o k und Dallas für die nächste Präsidentschaft
man von keinem Whigsieg m.hr gehört.
Iu dem Armenhause zu Schuylkill Co. Pa. starb am
20. v. Monats Dorothea Schneider in einem Alter von
108 Jahren. Sie war die Gattin eines Revolutions
floaten, dem sie zweimal ins Feld gefolgt war
#alte«enhaben
Neulich versuchte ein junger Nativ-Coon, einen Poke
Usch
zu erklettern. Das ärme Thier hatte kanm die
pitze erreicht, als es ausrutschte und sich das Genick
(gin* Warnung für Andere
„Ist Euer Eider Kart fragte ein eifriger Whig ei
„.neu deutschen Wirth. ..Nicht jo hart als in 1840
^bar die schnelle Antwort.
..Hurrah für Henry Clay für immer Nieder mit
anerkrant, Pork und Salat !v (Van Büren, Polk n.
schrie ein junger Nativ-Temperanz-Whig, der
chin Glas über den Durst getrunken hatte. ..Ganz rich
tig," erwiederte ein vorübergehender Demokrat,—..ganz
Wichtig Sauerkraut, Pork und Salat ist ein Gericht.
S« dem sich die Nativwhtgs im nächsten Herbst den Ma
^|en »erderbe« «erden Der Whig gab Fersengeld.
Herr Badger von Nord Carolina, einer der Sekre»
iläre unter dem Präsidenten Harrison, und auch geqen
Hvärtig noch ein ..eifriger, einflußreicher" Whig im Su
iten, äußerte (Ich über Herrn Elay in einer in 1838 ge
Rede, wie folgt:
..Sie gesehen, wie Herr Clay, der Staatsse
ifretär, ein Congreßmitglied zum Kampfe auf Leben n.
HÄ!od herausforderte, weil dasselbe im Senate wagte,
das Betragen des Sekretärs zu tadeln. Se haben fer
ner gesehen, wie derselbe Beamte, die Pflichten seiner
hohen Stellung vergessend, den Charakter eines her
umziehenden Redners annahm, und öffentlich Ver
sammlungen in Kentucky, Pennsylvanien u. Virginien
harangnirte, mit seiner Unerschreckenheit nnd Tugend
prahlend, und sich seiner Bosheit gegen Jackson, zuwei
len in den gemeinsten Schimpfwsneu und in der gott
losesten Berufung auf den Höchsten, entladend."
Wenn die eigenen Freunde von Hrn. Cla? ein sol
ches Urtdeil über ihn fällen oder fällen konnten -wie
muß es um den Charakter des Mannes stehe».—
0
W i a i e u n s i u n
e i e n U n e n k u n e
A e n
Der gegenwärtige Whig Tariff, der, aller Wahr
scheinlicdkeit nach, ganz unverändert bleiben wird, lie,
fert uns ein treues Bild von der Gesinnungsweise je
ner Partei qegen die weniaer bemittelten, arbeitenden
Klassen. Fast dnrchqänqiq sind auf die Artikel, welche
der Landmann, Handwerker und Arbeiter braucht, o
e auf Artikel hingegen, die blos der Reiche n. Wohl
begüterte kauft, nieder- Zölle geleqt. Wenn die
Whigpartei es besonders darauf abgesehen hätte, ein
System zu erfinden, nm den Arbeiter zu plündern nnd
Reiche zu begünstigen, so hätte es ihr denn itiAf besser
Olingen können, als mit der Passirnna des Tariff's,
nnter dem Namen der s ch w a z e a i be
kaunt. Nachstehend theilen wir einige Beispiele mit:
Artikel für die unbemittelten Klassen Soll Prozent
Farbiqe Kattuuwaaren, die nicht über
30 Cents die Quadrat-Aard kosten
Lederne Weiberschuhe
Brauner Zucker und MolasseS
Schwarzer Pfeffer
Salz
Kupferne Kessel
Gegerbte Kalbsfelle
Flanell, 20 Schillinge per Stück
Gestrafter Hemdenzeug
Nähseide
Artikel für reich« n. begüterte Lente
a i e K a n n w a a e n i e e
30 Cents die Quadrat Aard kosten
Seidene Weiber- n. Mannsschnhe
Mandeln nnd Feigen
Museatnüss,' und Gewürznelken
Parfttinerien n. Schminkwaaren
^eine Porzellanwaaren
Gegerbte Moroccofelle
Flanell, 50 Schillinge per Stück
Batist ii. feiner Hemden euq
Mit Gold- und Silberstoff durchwirkte
Seidenzenge
Vorstehende Liste könnte noch viel weite? ausgedehnt
werden. Sie wird indeß genügen, nm zu zeigen, wie
die Whigs verfahren, wenn sie die Macht haben. War
um denn will man den reichen Mann so zart «. glimpf
lich behandeln, die arbeitenden Klassen Hingegen mit
fast erdrückenden Steuern belasten
0-
Die Wechsel in Pennsylvanien gegen Hrn. Elay, in
Vergleich mit dem Wahlkampf v. 1840, ftlgt die De
mocratic Union", zerschmettern die Aussichten'von
WHiggery buchstäblich. Es ist kaum ein County im
Staate, in welchem die Abfälle von der Elay Partei
nicht beim Groß gezählt werden können. Wenn man
bedenkt, daß General Harrison's Mehrheit im Staate
blos 343 gewesen, so ist es leicht wahrzunehmen, daß
Clay nicht die geringste Tschänz hat den Staat zu be
kommen. Es ist kein County tm Staate, in dem diese
unbedeutende Mehrheit nicht von dem Polk- Sturm
weggefegt werden wird. Nirgendwo sind d. Wechsel je»
doch zahlreicher, als in dem Conitty Allegheny. Hurr
war die Mehrheit Harrison's über 3000—sie wird jetzt
knapp 900 Übersteigen Zum Beweis von diesem, be
namt die „Pittsburg Post" vom »Orienten Freitag fol
gende ausgezeichnete Herren die in 1840 alle khätige
nnd anführende Harrison Männer gewesen, aber jetzt
jeder einzige bittere und nnausgleichbare Gegner von
Henry Clay sind. Sie waren die wahren Stützen der
alten Whig- n. Aiiti Mäson Parteien in jenem County.
1. Neville B. Craig, Esq., lange bekannt als ein sä
higer Anti- Mäson Editor, der im vorletzten Jahre in
die Staatsgesetzgebung gewählt worden u. kürzlich der
Anti Mason Candidal für Congreß gewesen.
2. Doktor William Elder, letztheriger Recorder von
Allegheny County, und tin ). 1840 ein thätiger Whig
Stumpen Redner
8.
Alfred Sutton, Esq., vormaliger Protonotar
Allegheny County nnd ein Mann von ausgedehntem
politischen Einfluß.
4. Mayor Hay, Mayor der City.
5. Wm. E. Austin, Esq., ein besonderer Liebling bei
seiner Partei, und ein guter Redner.
6. Wm. Larimer, jr., ein anderer thätiger Harrison
Mann im großen Wahlkampf von 1840.
7. K. C. Fleeson, Esq., Editor des ..Spirit of Liber
ty" und vormaliger Postmeister v. Allegheny City.
8. David Gilleland, Esq., vormals Registrirer.
9. Rüssel Erret, Esq, früher der stehende Sekretär
der Föderal County Conventionen.
10- John Hattnau, Esq., vormals ein anführender
Harrison Mann, der so viele Zeit und Arbeit fur die
Sache opferte als einiger anderer Whig in dem Eoun,
tv.
11. Dr. Wm. A Penniman, vormaliges Whig-Mir
glied von der Staasgesetzgebung.
12. Achtb. Wm. W. Irvin, in 1840 von den Whigs
in den Congreß gewählt, durch eine der größten Mehr
heiten, die je tu jenem Count» gegeben «ordeu.
13. H. L. Bollman, ein anführender harter Harrifon
Mann.
14- Andreas Warsan, desgl.
15- Samuel W. Black, Esq. einer der fertigste» u.
vertrauungswürdigjkn Whig Stu«pe» Redner im
Jahre 1840.
e u u e i k o y i n K i n o e o o k
In Kinderhoot, dem Geburtsorte des Herrn Van
Buren hielten die Demokraten eine große Versamm
lung., bei der Herr Lawrene Van Bn?en den Vorsitz
führte. Ein junger Hickory Pfahl wurde errichtet, und
passende Beschlüsse zu Gunsten von Polk und Dallas
passirt. Die Bewohner von Kinderhook sind nicht allein
die Nachbarn, sondern auch die aufrichtigste» trrnt
sten Freundr Martin Bau Qurttts.
r?
eL'al)
43
39
-oll Prozent
39
32
Halle gmg zur Communion. Ehe er
fp,c ihm ein Junge vom der Emporkirche
auf den Kopf. Du Kanaille, sagte der Hallore in vol
^lcht aber morqeu-morgen
soll Dir ein heiliges Donnerwetter auf den Kopf fahren.
Wer ist James Polk (N. H. Palladium
Unser nächster Präsident (N. H. Register.
Demokratische Versammlung
In Folge gegebener Nachricht wnrde eine zahlreiche
und ansehnliche Versammlung der Demokraten von Can
ton Taunschip in der Stadthalle in Canton, am Abend
des 15ten Julis gehalten. Auf Antrag wurde E. D.
Albert zum Vorsitzer und James Armstrong zum Schrei
ber ernant. Nach gemachter Organisation erklärte Wm.
Dunbar Esq. den Zweck der V rsammluna, welcher sei:
..Eine Berattuing über eine zn haltende Maß Versam
lung der Demokratie des nördlichen und mittleren Ohios
bis kommenden Monat August, und d.iß es deshalb nö
thig sei, die uöthigen Vorkehrungen zur besagten Ver-
sammlnng zu treffen. Er schloß seine Bemerkungen, in
dem er der Versammlung folgende Beschlüsse, welche auf
Vors.hlag alle ei inimini^ angenommen wurden,verlegte«
Beschlossen, daß der Voryer dieser Versammlung ei
ne Vorbereitnngs -Committee ernenne, bestehend aus 5
Personen, drei von Massillon und zwei von Canton, um
d»e nöthigeu Vorkehrungen für die Maßversammlung
Der Demokratie des nördlichen und mittleren Ohios,
welche in Massillon auf den
22.
James Armstrong,
Schreiber.
30
V.
nächsten August behal­
ten werden soll, zu treffen.
Der Vorsitzer ernannte folgende Personen zur besag
ten Committee, nämlich: George Miller nnd Louis
Lehmauu von Massillou, E. Raffensperger von Beth
lehem, Wm. Dunbar und George Held von Canton.—
Nachdem die Geschäfte der Versammlung beendet wa
ren, wurde» George Miller Esq. von Massillon und
O. A. Starkweather von Canton aufgerufen, die Ver
sammlung anzureden, welches auch von Seiten Beider
ans eine kurze und bündige Weise geschah.
Auf Vorschlag wurde beschlossen,'daß die Verhandlun
gen dieser Versammlung in den demokratischen Blättern
des Conntys publizirt werden sollen. Sooann $ma
gutig.—
(21111,6
E- D. Albert, Vorsitzer.
Oeffentliche Feier.
i e e a n i a
passirte in ihrer regelmäßigen Sitzung am 22. Juni ei
nen einstimmigen Beschluß, den kommenden Iahrötag
e a n u 6 auf Mittwoch den 31. Juli 1844 ill
Verbindung mit dem Zweigverein M- S. No. 1 öffent
lich zu feiern. Anoere Zweigvereine und Glieder der
Germania von der Ferne sind höflich eingeladen, Theil
zu nehmen.
Nach der Feier werden die Mitglieder eine von Hrn.
Tascher zubereitete Mahlzeit einnehmen.
Philipp Stürhof
Schreiber.
Liste von deutschen Briese»,
welche sich bis zum isten Juli 1844 in der Post- Offie
in Canton befanden u. bis dahin nicht abgefordeit sind.
Beknel Heinrich
Berky Christ
Daum John, in Rothville
Fries Valentin
Haust Johann
bischer Johann Andreas
Fischer Jacob
Fischer Adam
Graas Heinrich
Huusicker Jacob
Kreicher Peter
Klär Heinrich
Klein Philipp
Lindemann Philipp
N a a e n
atl# Klein Lantenbach
und
aus Groß Lautcnbach
an» dem Landgerichte Alzenau, Königreich Baiern.
Dieftiben verließen ihre Heimath im Sommer 1837
nad haben bis jetzt «och nichts vou sich hören lassen.
Der Unterzeichnete, welcher vor Kurzem Nachricht von
ihren Verwandten bekommen hat, welcher dieselbe rnit
mittheilen soll, wünscht alsbaldige Kunde unter folgen
der Addresse
a k o S e n e i n
J«m 27, 1844.
Cttre of Lewis Heist,
Chambersburg, Fruuklin Co. Pa.
Juni 15. 1844.
W o i s a A n s e S e i a
ans Niedelbeerbach, im Großherzogthum Hessen, früher
Kaufmannsdiener zu Philadelphia. Derselbe wird von
dem Unterzeichneten aufgefordert, von seinem Leben n.
Wohnorte Nachricht zu geben, da ihm Berichte von In
teresse mitzuteilen sind, und zwar unter folgender A
dresse
Wo ist
W i e i u e i e
aus Stolzenau, Königreich Hannover?
Dtzf beiden, in Baltimore wohnenden Schwestern, Caroltn«
Riepe, nnd Johanna Riepe, jetzt verehelichte Jung, sind in Fol.
ge es erfolgten Todes ihres Vaters in Deutschland aufgeferdett
worden zu Empfangnahme des ihnen dadurch zufallenden
theil» eine gehörig ausgefertigte «nd beglaubte Bollmacht dahin
abjuschicten Sie ersuchen daher ihre oben genannte Schwester,
wo sie sich auch befinde» mag, ihnen .unverzüglich- ihren Auftnt.'
halt anzuzeigen, um r«s wegen ihrer Einwilligung u Namkn«.
Unterschrift Nöthige mit ih» verabreden z« können. Eine Mit.
tetluna hicruber, im Fall sie ihre Schwestern nicht persönlich setzen
könnte, wird pünktlich besorgt werden, wenn dieselbe an den Her»
au,gebe« dt» „Baltimore deutschen Demokraten" addresstrt wird.
ö y
Die Frau Withre Elisabeth Scheade. taefcft* im
3abrt 1833 iu dcr Rahe von Schippcnsburg, in Pennsylvanic»,
wohnte, und
\fixttr
nach btnt Staalc Fhio «c*c«en fettI
ren Addressc aber «ntckannt ist, habe ich
Die Angftbank
übersetzt und mit Anmerkungen versehen
boit
®ltet her Evangelisch.Lutherischen Synote
v o n O i o
Dieses äußerst gediegene, in einer populären Sprache
geschriebenes Werkchen, ist einem /eben «chüler der rein
christlichen Lehre zu empfehlen. Es ist zu haben beim
Groß oder einzeln bei
Canton, Juni 1844
Canton, den lote» Juni 1844.
rrp
9(-
ftil ttl
Sc.tcnshcr
lanb woiHtnfceH ®frwrtitrtftt ihre» verstorbenen Ehemannes, iu»
Austrage des königlichen Ministeriums, Mitlheilungen zum«,
che«, welche mit ihren durch den nunmehr rerstort'emn jTicrrn E
213. Kar a u s tu
hier auSgcdrücttcn Punschen übereinstii,,^
mcn 3d) bitte dieselbe daher, mir ihren jetzigen Ausenthalt aniti.
jt«»cn oder wenn sie nid wehr um iebcn sein sollte, so wird der
l'stmtistcr des Frtes, wo sie gewohnt hat. oder irgend eine «n»
derc Person oder Behtrde, gehorsamst ersucht, mich davon iw bt*
nachrichti^en.
Deutsch,
a u n i
Ktnigl. Prc-ßischer Eonsul.
I. F. a ft,
Canton, ©Jjfo.
Eine schätzbare Baüerei zu verkaufen.
Der Unterzeichnete wünscht seine Bauerei nahe bei
Cai'ton zu verkaufen. Besagte Bauerei ist ein Theil
\*\t W.V.ertels S. 10, T. 10, R. 8 nnd enfhS
147 46— 00 Acker. Das Land ist von der besten Qua
lität, vou welchem ungefähr 55 Acker reicher Wiesen-
ttf- Die Gebäude bestehen aus einem Wohnhaufe
und einer Scheuer, uud die Crieck, welche durch das
Laud fließt, hat hinlänglichen Fall, um eine Oehlmuhle
zn treibe«. Ein großer Theil der Baueret ist unter gu
ter Post und Rle.el-Fens und überhaupt ist alles in gu
tem Stand. Wenn jemand Lust hätte zu kaufen, dem
ober der Preis zu hoch ist für sein Vermögen, so kamt
er darauf rechen, daß es ein Leichtes für ihn sein wird,
wegen der Nahe zur Stadt einen Theil der Bauerei in
Lotten n verkaufen. Nur ein Tausend Dollars werden
als Angeld verlangt. Das übrige wird in solchen Zah
luugen mir Interesse angenommen, wie es für den Käu
fer am bequemste,, ist. Das Weitere kann man erfah
ren durch Nachfrage bei
reu durch Nachfrage bei
Vernachlässigt diese Notiz nicht!
alle, irnidie 6m Unter jeidiiieten schuldig (int, werde«
ersucht, innerhalb drei Monaten von diesem Datum ih
re Rechnungen oder Schuldscheine abzutragen, oder auf
andere Art «ef. ledi.qung zu geben. Nach Verlauf dieser
^e^er' ^vr diese Notiz versäumt, es sich
selbst zur Last legen, wenn er Unkosten zu bezahlen hat.
ix v F- A. Schue e r.
F- A. Schneider ist fast immer in seinem
ü) oh ii hü use anzutreffen. Außerdem werden auch Be
zahlungen für ihu angenommen an feinem alten Stokr
letzt im Besitze des Herrn Sarton,
a o s s e
Jfige dem Deutschen Reisepublikum ergebenstan, dass ereil»
R«cs
Deutsches Gast- und Wrthshaus
!vfLC h^''M"^(ttclant'. richtct hat, und einpfichlt das.
Iclle dem deutichen Publikum auf's Beste, und ersucht dasselbe,
«hn nut einem Theil der öffentlichcn Kundschaft zu deehi cn.
Neues Etablissement.
Blech, Kupfer und Eisenblech.
Der Unterzeichnete benachrichtigt das'Pnblikum, daß
er obiges Geschäft zu betreiben angefangen hat, u. zwar
V1 f0
n/
111
hält er beständig auf Hand, die von gutem Material u.
auf geschäftskundige Weise verfertigt sind. Seine Preise
sind den Zeitumständen angemessen.
stÄ-Altes Kupfer, Messing und Zinn wird in Tausch
angenommen.
E a n o n a i 3 1 8 4 4 4 3- 4
Macht dem achtuugswetthen Publikum hiermit die er
gebenste Anzeige, daß er einen neuen Grocery-Stohr er
richtet hat, und zwar in dem Canton?5aus, südwestliche
Seite des öffentlichen Markt-Vierecks, in welchem ^ohn
Bauer bisher Wirtschaft hielt. Sein Stohr wird stets
mt den vorzuglichsten Grocery- Waaren aller Art »er*
eben fem als: Casfee, Tkee, Candies, Schnnpf-Nauch
snnd Kautaback, von allen Sorten Salz, beim Bärrek
frische Weißfische beim Barrel, und allen sonstigen Arti
keln, welche die allgemeinen Haushaltsbedürfniss erhei
schen wobei noch bemerkt wird, daß letztqedachte eGegen
stände auch in kleinen Quantitäten verabfolgt werden.—
Es wird sein eifrigstes Bestreben sein, seine Kunden
durch billige Preise und prompte Bedienung völlig zusrie
den zu stellen.—Er bittet daher um geneigten Zuspruch.
wird in dieser Druckerei auf kurze Anzeige für billige
1
Preise verfertigt
A
sten Gebäude westlich von Weirich's Wirthshans und
beinahe gegenüber von Heckmanu's Grocery, wo er
K de Seit bereit sein wird, Aufträge fur Verfertiguna
von Dachrinnen
ic.
?c., so wie überhaupt für alle in fem
Vach schlagende Arbeite, auzunehmen. Ein antes
sortement von
Bl e ch, K
it fer.n.fld E ise n lech waar
e n

W a e i e n s V o k
U e e n y a y v o n s e i
n e n e i e n e n e u n e n
Wechsel in Allegheny County.
V a e a n s e u n u n e i s Z
51—75
130
61
43
37
100
65
39
37—38
50—58
25
30
23
40
35
a e u n A n w o -t
Canton, den II. Juli 1844.
Lesch
Oswald Ursula
Oertel Heinrich
Paring Michael
Pask Margaretha
Patra Heinrich
Reffer Jacob
Kimme! Philipp
Slobaugh ^eiurich
Schoff Andreas
Wittmar Franz Bernhardt
Nutz John
Ziller Andreas
Ziegler
W o i n I o a n n A a K u n k e
a a e a E z a s s e
V i o S e a
Pittsburg, Pa.
An ff o e u n
Baltimore, ten 23. Mai, 1844.
e k a n n a u n e n
Von TV. sitöin, N.
Professor der Tbcologie am Seminar der
Denrsch-reformirten Kirche,
Ehrw. A. B. Bierdemann, A. M., Ph. P.
F. A. S ch n rirr.
b. v.
N e u e o e y
a o E e
u k A e i
v o n e e A
^cr Tnscarawas-Straße, in dem er-
S a K a u a n n

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