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Der Vaterlandsfreund und Geist der Zeit. [volume] (Canton, Stark County, Ohio) 1837-1845, August 02, 1844, Image 1

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Wenn in diesem Lande politiftl/er und religiöser Frei
hett, in dem gleiche Rechte und gleiche Privilegien Al
len garantier sind, wo die Segnungen enter freien Re
gierung gleich dem Than vom Himmel, auf alle ohne
Unterbiet» fallen—eine blasse unserer Mitbürger gro
ßere Vorzüge vor der andern zu haben berechtigt wäre,
so verdienten diese sicher unsere Adoptivbnrger.
Wir, die wir auf diesem freien Boden geboren Wr
den, haben niemals irgend eine Anstrengung zu machen
gebraucht, Burger zu werden. Wir ererbten dieses kost
i bare Gut von uu,ern Altern ohne unfern WiUen, Wis
sei» oder Zustimmung. Umstände, nicht Wahl machten
u«S zu frei gebornui Bürgern.— Wie aber steht eö mit
Jbem advptirten Burger Er ttt fernem Vaterlande hört
x*CH diesem .«Lande der Frcien," verlaßt darauf sein
Vaterhaus die £eimath |erner Kindheit, an die er mit
den heiligsten Bandengeknnpst ist, sagt-seinen Freunden
und Bekannten Lebewohl, opfert Alles tu seinem Vater
laute^uni (in freier Mann in bit fer Republik zu wer
ten. -Er macht das Mono zu feinem Wahlspruch 4
Freiheit wohnt, da ist mein Vaterland." So kommt er
unter uns und ent|agt nicht nur allen Verbindungen mit
^enteilt (^cburtölance, tvueern schwort auch ui Gegen»
wart jeines'Schöpfers, die Eonstikuiivn der Vereinigten
'Staaten zu unteritugen und nicht allein das, sondern
auch, sollte ein
fremder
Privilegien und Segnungen genießen sollen. Wir fra
»gen nun unsere „adopnrten Mitbürger"' welche der po
litischen Parteien des Tages jetzt am meisten gegen sie
arbeitet, gegen ihre Rechte, Privilegien, religiösen Frci
cheiten,.ihr Eigenthum, ihre Personen, ihr Leben i i—
«Und so wie Ihr diese wichtigen Fragen beantwortet,
rücksichtslos der Sophisterei politischer Demagogen, so
Äaßt die Ballotbor, das Palladium Eurer Freiheiten n.
Rechte, beweisen, daß Ihr mit Liebe Euerm adoptinen
Vaterlandeergeben siid, indem Ihr solche Männer un
terstützt, die den Stiftern unserer glorreichen Constitu
tion ähnlich sind, welche Ihr auf dem Altare Eures
Gottes zu vertheidigen und zu beschützen geschworen
habt. (Volksbl.
0-—-
S i n v i e W i 6 e o k a e o e
Whig s? Vielen wird diese Frage auf den ersten
Blick sonderbar erscheinen, dennoch ist sie nicht Ohne.
Denn regelmäßig alle vier Jahre, so oft von der Wahl
eines neuen Präsidenten die Rede ist, fallen die Herren
Whigs ein demokratisches Wechjelfieber, welches ge
nau bis zu dem Zeitpunkte dauert, wo die Stimmzettel
des Volkes in den Stimmkasten liegen, da aber plötzlich
«nfhbrt. In dieser Fieberperiode haben sie allerlei seit
fame Träume und Phantasien, sie stoßen dann wunder
same Reden aus, zum Beispiel: daß sie die e i e n t
lichen und wahren Demokraten seien, ihre Ge
genpartei aber, die sich die Demokratische nenne, in der
That nur aus einer Horde von Iacobinern bestehe, wel«
che von allen Grundsätzen verlassen, nur dazu vorhan
den sei, um den Staat und alle gute Ordnung darin
umzukehren«
Auf den Namen von Demokrat?« haben die
&h.
lungefähr eben fo viel Recht und nicht mehr, als das
«Pferd an dein Sattel, der ihm aufgeschnallt oder an
*em Wagen, welchen zu ziehen es bestimmt ist. Henry
Clay ist dcr Eigentümer der ganzen Whig-Heerde, er
sattelt, zäumt, spornt und hemmt sie, je nach seinem
Belieben. Wird er Präsident, so kann die getreue Heer
pt—pifj jetzt freilich nur nach Hoffnung verspeist und bei
dieser Kost ^»er hungriger wird—auch ihr Futter von
ihm erwarten, Jeder nach Stand und Würde. Die ge
treue Heerde im Allgemeinen, wird mit der ..breiten
Ktttelfüppk," «it Banknote» per yobsers $lpi( #it
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I»me« D». Molk
v o n e n s s
i e s i e n
Ctorge ZU. BflUas.
von Pennsylvanirn. !M
o e n e u v o n O
Wo Freiycit wohnt, da itt mein Vaterland.
«HE
i e Adoptivbürge r." Unter dieser Ue
berschnft enthält 5er Dayton Miamian, ein ausgezeich
netes demokratisches Blatt, folgenden vortrefflichen E
dnorial-Artikel:
Süio
Feind in dieses Land fetuerWahl
emsatlni, daß er unter den Ersten sein wird, dieselbe an
ttev Spitze der Bayonette das ..Sternbesäete Banner"
»ertheicujcn, sollte er selbst He Waffen gegen sein eige
nes Land und sein eigenes Vaterhaus fuhren müssen.
In Richen Gefühlen und Handlungen unserer adcptir
ten Burger 1st ntte Tiefe von Liebe fur Amenta's freie
und glorreiche Institutionen begründet, die nie ein Ame
rifauer (Gelegenheit haben kann zu verwirklichen. Und
$Mtou*
Der
holten Malen haben wir Falle gesehen, wo der
AdöptwbUlger einen weit ergebeneren Patriotism
iis,^!
^tie'tiefere strengere nud heiligere Vati rlanfsliebe bewie
feivhat, als felbst einige unserer freien emgeboi nen Bür
ger jemals zeigten.
Wir haben als eine Ndtiön der ÄL^lt efkläck, daß an
uiijerm Gestade die Unterdrückten ein Asyl finden sol
ICH daß hier die von Despoten UI Äuecht|d)aft gchal
teilen Untertanen die unveräußerlichen Rechte des Le
vens, der Freiheit und des Strebens nach Glückseligkeit
.genießen loiuien daß sie nicht als Fremde betrachtet
und behandelt, noch als Ausländer in tiefem Staate,
sondern daß sie nach einer vernünftigen Zeitfnst in die
i große Fanulie dieser Reptil
if auf.qttiemmen und ihre
Präsident Tyler und feine Gemahlin befinden sich ge
genwärtig zu Old Point Comfort, und werden in eini
gen Tagen nach Williamsburg, dem Wohnsitze.des Prä
sidenten, gehen, woselbst .sie eine Zeitlang Wbleiben
werden.
—o-——
e n o n e it. Es sollte allgemein bekannt sein,
daß die Pensionen für Wittwen der Nevoliitions-Dm
ziere wieder vom Congreß tis znm Jahre 1848 erneu
ert und erweitert worden sind, und 'daß solche Wiftwen
demgipnäß ihreHeren Pensionen wieder beziehen fütt
nen. Zeitungen belieben dies -zti veröffentlichen, da vie
le Wittwes dieser Pension benöthigt sind.
(^ationatztg.
10
Bank,
Whigs
Sil
nt o Stark-'Cauttty, Oh lv, gedtttckt 4it& herausgegeben Vo W I N o I S A e u n v o I Z
•l,^'^!,i
•g- "Was that Dir, Thor Dein Vat e la n d?—Octß 23tr bey seines NanenZ Schall-^Das Herz nicht höher schlägt?
Freitag, den Aken Anglist
ilemfern und drgl. gespeist. Das sind lachende Ans
lichten Kein Wunder, oaß jetzt schon aller Orten Paä
'7en und Trompeten erschallen und daß dieWhigs in fei
Glichen Prozessionen, wie die Kraniche, von Ort zu On
ziehen, die Ankunft des großen politischen Whigfrühlinge
oem Lande verkündigend. Solche Aussichten sind ee
Ichon werth, daß jeder gute Whig für die kurze Zeit des
Wahlkampfes in den sauer« Apfel beiße, nnv den 9b
men, ..demokratischer St e n i a n e r/:
Jefferson Demokrat" k. sich als Schild
Dvrhäuge. nm dem großen Grundsätze der ^ßhigö, uäm«
lich Herrn Clay neue Anhänger zuzuwenden, besonders
unter den hiesigen Deutschen, welche die ältbetinathU
cheit Monarchen und Aristokraten Herrschaft satt, mit
wenigen Ausnahmen allem Cue Reihen der
hiesigen Demokraten fliegen. Wird aber Hr. Clay Prä
liCeur, so wird auch selbst dieser kleine Zwang von den
Whigs weggenommen. Denn sicherlich wird unter seiner
vielversprechenden Herrschaft das alte Fremdeuaesetz
wieder hergestellt, wonach jeder Einwanderer fast zwei
vvlle'Dutzcnd Jahre hier gelebt nnv die Staatskosten
mitgetragen haben muß, um Stimme und gleiche Rech
te mit den Native Bürgern erhalten zu können. Diefes
Fremdengesetz ist das größte Meisterstück der Gesetzge
bung, welches die demokratisch republikanische Jefferson
WhiHpartei je erzeugt hat eine wahre Verbesserung
der Natur Denn wenn letztere die Menschen mit je
'dem Tage älter werden läßt, so werden durch jenes Ge
setz die ältesten und reifsten Menschen mit einem Schla
ge wieder in die Tage der Redlichen kindlichen Un
mündlgkeit zuriicfgcsCtzf und nicht bios fur einige Jah
re, vielmehr nm ein fast volles Vierteljahrbundert
Wirb, wie unter Hrn. Clays milder Herrfchaft zn ge
trosten, dieses Wfetz wieder eingeführt, "dmiu sind die
Whigs auf lange Zeit von ihrem regelmäßigen vier
jährigen Wechselfieber cnrirt, six.brauchen sich während
der Wahlperioden nicht mehr die ..ächte demökratische
a e i z u s i e n s i e s i n a u k e r
ch und innerlich Mn was sie sein sollen «nd
wollen, ..keine Demokrateil, sondern nur Whigs itnfc
n i s a w W i s W a a e
Connecticut, hat sich bör einigen Taneti
fluchtig gemacht, und in seiner Rechnung mit jenem In
stitut 'h.tt man ein Defizit von fitiigcn ^20,000 entdeckt.
W Al»
(A us de tit is cht tt Z i it 0 ät tt pp.)
Deiltschland.
tt, den 19fen May—Mit einer Thätigfn^ die
selbst im Winter nicht ganz unterbrochen wurde, wur
den die biengen Festnngs-banten fortgefetzt, und in we
nigen Iahren wiro Coin einer der festesten und größten
Waffenplätze, und eiiuti der stärksten Bollwerke an der
westlichen Grenze Deutschlands erscheinen. Ein Gürtel
von 12 starken Forts, von welchen manche eine Besat
zung von 3 bis 4000 Mann erfordern, und die mit ih
rem Fever sich gegenseitig unterstützen,nmgiebt im £\ilb
freife die Landseite der Stadt, deren Hohe, mit breiten
und tiefen Gräben umschlossene Welle, eine zweite/
gleich starke Verlheidignngslinie bilden. 4 bis 500 Men
schen sind täglich an dem Bau beschäftigt, für welche
durchschnittlich jeden Monat eine Summe von 25 bis
30,000 Thaler verwendet wird. Unsern Inqenienren
gebührt dabei das grdßle Lob, denn die Arbeiten zeich
nen sich nicht allein durch Solidität, sondern auch durch
Schönheit und Eleganz auf das Vorteilhafteste aus.
o e n z e n i s e n a y I n o e e E
mordung des Religionslehrers von Immeindorf, Jacob
Schatz, Hat man noch am gestrigen Nachmittage den
Knecht eines sehr wohlhabenden jüdischen Gemeinde
Vorstehers und Viehhändlers zu Immendorf, einen ans
dem Dorfe Miefen heim bch Andernach gebürtigen Is
raetiten, als der THeilnaHme an dem Verbrechen drin
gend verdächtig amtirt. Derselbe leugnet zwar, doch
liegen bedeutende Indizien gegen ihn vor. Auch erschien
er schon wemqe Stunden nach der That, des Nachts
um 1 Uhr, in dem eine Stunde davon entfernten Arz
heim, uM zu dieser ungewöhnlichen Zeit eine
Stnb
holen, wahrscheinlich aber nur, um allen Verdacht, wo
möglich, von sich abzulenken. Unsere thätige Gensd'ar
meric holte ihn gestern vom Markte zu Bendarf ab.
Noch hegt man gegen zwei andere Immendorfer Juden
Verdacht, und wir wollen hoffen, daß es der Behörde
gelingen werde, dieses Verbrechen in seiner ganzen Ab
schenlichkeit aufzudecken, da es nicht unwahrscheinlich ist,
daß die schreckliche Tödtung dieses angeblut»
süchtigen Lehrers förmlich vi"*—' .»«»rungs-laus
lticht WftYfet oejchlossen war. Viel-ihgpvt
„»ft 9jtan» spurlos verschwunden fei«
abzu­
1844,
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VepMett.
venn nicht durch eine Fügung des Schicksals jene Gä
ite im Wirthshause zn Arenberg den Hülferuf vernom
men, und Herznqeditt wären.—Nicht weit von der Leiche
crafen sie einen Juden von Immendorf, der für feine
Anwesenheit keinen annehmbaren Grund angeben feil
te ein zweiler soll, um den Herzueilenden auswei
chen, statt nach Immendorf, nach Ehrenbreitstein ge
gangen sein, und dort übernachtet haben. Fürwahr,
oiese That ist charakteristisch und bedeutungsvoll fur
unsere Zeit.
a u e n 7 e n a i V o n s e s ö n e
Wetter begünstigt, fand heute, am zweiten Jahrestag
der Zerstörung unserer St. Peterskirche, die Grundstein
legung zu dem neuen Gotteshanse statt, welches mit Be
nutzung der stehen gebliebenen Mauern und Pfeiler des
früheren Gebäudes errichtet werden wird. Das Inte
resse für denWiederanfban dieser unserer ältesten Haupt
kirche, welches sich schon von den ersten Tagen nach dem
Brande an fortwährend durch reichlicheSpenden zudem
Ban fond der Klrche dargethan hat, bekundete sich auch
wieder durch die allgemeine und lebhafte THeilnaHme
an der Heutigen Feierlichkeit, der die Behörden unserer
Stadt, das diplomatische Corps, und viele andere be
sonders Eingeladenc beiwohnten.
Belgien.
s s e e n S n a i E i n a u i e V o a
hat gestern Nachmittag den von hier nach Antwerpen
abgegangenen Eisenbahnzug bei derStation Vienr Dien
betroffen. Hinter der Locomotive waren zunächst drei
Karren mit Gütern angehängt, welche plötzlich von den
Schienen herabkamen, gegen einige andere dort stehen
de Waggons geworfen wurden, und dadurch in dem
ganzen ihneü nachfolgenden Auge einen so heftigen Stoß
verursachten, daß mehrere Personenwagen ganz zer
trümmert wurden, wobei denn leider auch verschiedene
Todesfälle und Verwundungen zu beklagen sind. Eine
Came wurde tobt unter den Trümmern eines Wagens
hervorgezogen, eine zweite starb nach einer Stunde, ein
Mann die Nacht darauf im Hospital, und eine ziemliche
Anzahl sind mehr oder weniger schwer verwundet.
Türkey.
o n st a n i n o e l, den ©ten Man—In Alba
nien gestalten sich die Verhältnisse täglich drohender, der
Aufitand ist jetzt über die ganze Provinz verbreitet, und
die einzelnen Banden haben sich in mehrere großeCorps
vereinigt,die allenthalben Schrecken «nd Verderben ver
breiten. Nach den letzten Nachrichten wurde Scotra v.
15,000 Atbaitcfen angegriffen, und eng eingeflossen.
Alt Bey eilte der hartbeorängtenStadt mit 3000 Mann
regulairer türkischer Truppen zu Hülfe. Nach einem
langen, Hartnacktgen Kampfe gelang es den Türken,die
Reiyen der Albanefen zu durchbrechen, und in die Stadl
zu dringen. Die türkischen Soldaten hatten sich tapfer
geschlagen, 'ließen aber 800 Tobte, und ihren Anführer
Ali Bey auf dem Platze. Obgleich die Garnison der
Stadt durch die eingedrungenen Tnrken um ein Beden
tendes vermehrt wurde, ^o ist sie doch immer von den
Albanesen eingeschlossen, welche sich nach jener Nieder
läge wieder gesammelt hatten. Huschetn Pascha, der
mit etuer Brigade von 5000 türkischer Soldaten ins
Innere Albaniens gedrungen war, erlitt bedeutende
•Verlufte, und war genbthigt, sich wieder nach Monastir,
dem Hauptwassenplatze der türkischen Armee, unter
den Befehlen ces Scraskiers von Rumilien, zurückzu
ziehen. Einem andern türkischen Corps war es jedoch
gelungen, die Defiles von Cubrula zn besetzen, woonrch
sie den Vortheil erlangten die §ommumcattott zwischen
Hoch-und Tiefalbanten zu verhindern. Aegripalauka,
«ine Stadt in Rumilien zwischen Uskup und Gystendil,
in der sich keine türkische Garnison befand, wurde von
den Albanesen eingenommen und geplündert. Die Al
banesen sollen dort über 1000 Christen ermordet haben.
Von hier ging diese Woche wieder em completes In
fantenmgtment, 3900 Mann stark, nach Monastir ab.
EMPttN.
A e a n i e n e n e n a y e V e k e
mit Ostindien nimt einen nngewötmlichen Aufschwung,
und übersteigt alle Erwartung der Transitgefellfchaft.
Die Dampfbote sind dermalen schon zu klem, um alle
Ladungen aufzunehmen. In den beiden verflossenen
Deutschland.
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Berlin^ w\\ Ipm
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1
o w v i n v i u w e n n e n o s e u n e e i e n a e n s i e a e i
Monaten wurden Äber 700 Reisende von Cairo nach wird ihm seine Freiheit gegeben werden bis dahin a
Snez befördert. Darunter waren auch Viele Deutsche, ber wird er zur Schmach Amerifas unter Dieben
welche ihr Glück in Ostindien und China versuchen wol-,fördern verweilen müssen, weil die Constitution der
len. Das zuletzt ass Calcutta eingetroffene Dampfboot'Union zur Lüge gemacht werden darf und kann, wo ei«
brachte unter anderen viele« seinen Waamt auch tiO verdorbener Aristokratenhaufen die Gewalt in seine
Ballen chinesische und ostmdische Seidenzeuge
(Alt« uad neue ALelt.)
jltt) l)ift gcbllCct MM Smp^ng und ,ur Bestattung »ou kam am Freitaq v°» St. ?°uis mit einem D»mvkb»t«
"i i1a ?,°!! WebersAsch die ». hier an. Bei ihrer Ankunft sagte sie dem Capitän bag
England hierhergeschast werden wird, und zwar auf ffe nicht Geld genug habe, ihre Waqe iu demhlen bie
K-sten der katdviuchen Stutiichfeii uon HBoorrfiehld iHk„,T.„ ikl mX~L .L L^:rr"
Kosten der katholischen Geistlichkeit vvn Moorefiehld
Chapel, welche dcr Wittwe des großen Tonsetzers den
Antrag gemacht hat, ihr diese Ehre zu gönnen. Am 10.
Juni reist der älteste Sohn Webers, em sehr geschickter
Ingenieur in preußischen Diensten nach England, um
sich die Gebeine se,seS Vaters übergeben zu lassen, und
sie Hie Her zu begleiten. Nach Beendigung der Trauer
ftierlichkeit wird das Committee seine Wirksamkeit auf
Errichtung eines Denkmals lenken, das wohl von ei
nem unfmr ausgezeichnetsten Bildhauer ausgeführt
wird.
schreibt dem „Hamborg ^^^^«henten"
..Während über
tticht an wunderlichen Auftritten und Ereignissen
litt ejyer grpkefl Htadt (c^lt4iy w^lGr d^r Andrang der
my
«-V_ H*0r ^Kl
S w e e n.—Wir haben einige Zeit warten wol
len, ehe wir über den Gang diefer neuen Regierung
beriil'ten. Es fifcint durchaus befriedigend, und König
Oscar fehr pepnlär. Eine der ersten Regierungsmaaß
regeln, lind die von großer Klugheit zeigte, war die
Aufhebung eines im Jahr 1812 erlassenen strengen Ver
botes gegen allen und jeden Verkehr mit der Familie
?es dortigen Königs Gustav Adolph der 4te. Eine kräf#
tigere Antwort Hätte dem Sohne dieses Fürsten, dem
Prinzen Wasa, welcher bekanntlich erklärt Hat, seine
Ansprüche nicht aufgeben zu wollen, nicht werden zu
können—Die Regierung sucht in dem Staatshaushal
te, namentlich dem Mtlitair-Drpartcment, die möglich,
sten Ersparnisse einzuführen, und wird Gelegenheit ha
ben, in dem außerordentlichen Reichstage, zu welchem
die schwedischen Reichsstände auf den Ilten ^uli beru
fe» wurden, ihr System näher darzulegen. Ob (Schwe
ben vom russischen Einflüsse sich frei erhalten will und
kann, ist eine andere, kaum befriedigend zu beantwor»
tende Frage, auf die wir zurückkommen werden.
Am 26teit Mai bat eine furchtbare Feuersbrunst die
tfolfte der Stadt e e a ch, im Regicrungsbezir
irke Arensberg, in Asche gelegt. Gegen 200 5änser
verbrannten, und weit über 400 Familien sind obdach
los geworden. Es ist nichts gerettet worden, denn die
Zerstörung war das Werk nur von zwei Stunden
Durch unvorsichtiges Schießen in der Stadt soll der
Lrand verursacht worden sein. (Deutsche Schnellp.
Mr. Thomas W- Dorr wurde durch den Scheriff am
verflossenen Freitag nach Providence und unmittelbar
varans' ins Gefängniß gebracht, zu welcher Strafe
fur die Dauer seines Lebens vernrtheilt worden ist.
Nur wenige seiner Freunde waren auf seine Ankunft
vorbereitet und empfingen ihn. Ruhig, als verrichtete
er ein gewöhnliches Geschäft, wanderte er nach dem
Gefängniß, wo er seine betagten Eltern tief betrübt an
traf. Die Scene des Abfchvds soll ungewöhnlich ruh-
end gewesen fein. Noch denselben Tag wurde yterr
Dorr nach seiner Celle gebracht und ganz der strengen
und entwürdigenden Gefäugniß-Disciplin unterworfen.
Schnell durchlief das Gericht von Dorrs Ankunft die
Stadt und ehe die Nacht völlig angebrochen war, be
wegten sich.große und äußerst aufgeregte Volkshaufen
den Strassen und dem Marktplatz. Die StadtbeH&r
de befürchtete den Ausbruch von Unruhe, weshalb fle
die verschiedenen Militär Compagm'en nach den Was
fenfälen cousigm'rte und das Gefängniß bewachen ließ.
Jedoch kam es zu keinen andern Demonstrationen, es
blieb bei Worten.
Der Vater des Hrn. Dorr, welcher sich nie mit de»
Ansichten fettles Sohnes vereinigen konnte, Hat an die
Assembly eine Bittschrift eingereicht, worin er um fei
nes Sohnes Freilassung nachsucht. Sie ist auf de«
Tisch gelegt worden. Von ihm selbst verlangt man Un
terwerfung. und was mehr ist, den Eid der Treue für
die gegenwärtige Constitution. Aber der stolze NeptiMt
faner beugt feinen Nacken vor feinen Tnrannen. Nur
Hände bringt und den Staat beherrscht. Das Beiwwl
von Rhode Island liefert den Beweis.
o-
ses indessen chr Mann, ein gewisser Riggs, der hier tu
be, thun werde. Sie begegnete demselben, nachdem
sie das Boot verlassen. Ecke der Front und Ladlow Str
and als er ihr unf ihre Frage, ob er sie Heirathen wol
le, eine abschlägige Antwort gab, ging sie in seinen
lerschop und warf seine Gemälde auf die Strass Hi
naus. Die herbeigerufenen Polizeidiener wollten sse
nachdem
Wachthaus
K
MM
j#frt
'snvft
/''r'i'V t* -fr
i 'I Wtfrlii iV" .to
(Niimmec 4.
Fremden jetzt so bedeutend ist, wie bei uns, so hat doch
folgender Vorfall, der sich in einem der ersten Hotels!
unter den Linden dieser Tage zugetragen hat, die be
sondere Aufmerksamkeit und Teilnahme des Publikums
auf sich gezogen. Der kürzlich hier eingetroffene Direk
tor des Kaiserlichen Findelhauses zu Moskau, Doctor
Hoeft, ward eines Morgens, vom Schlage gerührt, tobt
tü seinem Bette gefunden. Die ihn begleitende Gartt«
war durch diesen unerwarteten Schlag des Schicksals
einen an Wahnsinn grenzenden Anstand versetzt, und
man mußte sie mit Gewalt von der Leiche trennen.
Erst ttach zwei Tagen kehrte, bei sorgfältiger ärztliche?
Hülse, der Verstand der Unglücklichen zurück. Unter
dessen hatte cm Bösewicht den schrecklichen Zustand ver
Dame benutzt, sich der, mit einer ansehnlichen (wie man
hört, über 10,000 silberne Rubeln .größtenteils Gold
münze) Summe versehene Cassete/die auch die Juwe
len und andern Kostbarkeiten, die das Ehepaar auf der
Rtise mit sich geführt hatte, zn bemächtigen. Noch ist
es nicht bekannt, ob es der Polizei gelungen ist, den fre
chen Dieb zu entdecken. Die unglückliche Frau aber hat
von allen Seiten Beweise der innigsten THeilnaHme ge.
linden."
er
und
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brmgey c^ls sie erklärte, sie habe
Gift ^fhom:7,vVv Man brachte sie nq.h dem Hospital,,
"wo sie bald darauf starb. Ihr letztes Wort war der Rq
iye Verehrers Riggs (VolksbL-
Im Reilhans zu LolumbuS, O. brach am otcit d. A.
treuer »us. Dasselbe wurde bald gelöscht, icher «W
frqnke Mulattin kam in den Flammen itttv

David Tod.
Unterschle 'is.-Edlv^rd Zöill, Cashier Mi* Stäm
ford
w w i n i n n a i 1 6 u i S e s
re
n, best Jtcit jum—Cme Commtttee hat'Gin Frauenzimmer, ungefähr 27 oder 23 Satire

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