OCR Interpretation


Der Vaterlandsfreund und Geist der Zeit. [volume] (Canton, Stark County, Ohio) 1837-1845, August 02, 1844, Image 2

Image and text provided by Ohio History Connection, Columbus, OH

Persistent link: https://chroniclingamerica.loc.gov/lccn/sn85025661/1844-08-02/ed-1/seq-2/

What is OCR?


Thumbnail for

es
Tm
ft
I
trklärte
rm
Sjen
WM"Unsere Leser, die noch tut Rückstände sind, muf
fen wir diese Wocke erinnern, ihren Verbindlichkeiten
gegen unS unverzüglich nachzukommen. Wir sind es
müde, tin Geschäft länger fortzuführen, das uns nicht
genug einbringt, um ein elendes Leben fristen zu kon
neu. Die Schulden, die wir, wegen Mangel an Unter
stützung seit unserer editoriellen Laufbahn zu machen
"genöthigt waren,wünschen wir ehrlich zu bezahlen. Noch
mehr zu machen, sind wir nicht gesonnen. Wir sind ein
zu guter Demokrat, als daß wir uns entschlit ßen keim
ten, den Credit, den wir bei Andern haben, zu mißbrau
chen.—Mit Schmerzen auf die Zeit zu passen, wenn ein
Whig Congreß ein Bankerott Gesetz passirt, wonach
man in einem Tag und ohne Geld seine Schulden zu
bezahlen im Stande ist, verträgt sich nicht mit unser«
Grundsätzen.— Wir haben, Gott sei Dank noch andere
Hülfsquellen, und wir würden gegen uns und unsere
Familie ein großes Unrecht begeben, wollten wir unter
so bewandten Umständen noch länger ein armer Zei
tungsschreiber bleiben.—
VM"Wir müssen abermals unsere Leser wegen Ver
spätung unseres dieswöchentlichen Blattes um Entschul
digung bitten. Wir stehen gegenwärtig im Begriff, eine
Veränderung ln unserm Geschäft vorzunehmen eine
Veränderung, die unsere Lage unmittelbar erfordert.
Sobald w damit im Reinen sind, werden wir uusern
Lesern über das Nähere berichten.
i e e a n i a i e s e e s e s a i e a
vorigen Mitwoch einen öffentlichen Umzug in dieser
Stadt. Ihre Prozession war zahlreich und hatte ein gu
tes Ansehen. In einem Eichwald, südlich von Canton,
woselbst Bühne und Sitze errichtet waren, wurden die
Eeremonien vorgenommen und Reden in deutscher und
englischer Sprache gehalten. Zwei der Feier anpassen
de Lieder, das eine vor, das andere nach den Reden,
wurden gesungen. Alles endigte in der schönsten Ord
nung.—Eine nähere Beschreibung ter Feier, sewie die
Reden, die gehalten und die Lieder, die gesungen wur
den, werden nächstens in dem von her Gesellschaft ver
legten Blättchen „Germania" erscheinen.
a e
Wie kommt es, daß Henry Clav, der nach der Lehre
des deutschen Republikaners von Cincinnati ein Freund
der Einwanderer ist, noch nicht die Briefe beantwortet
hat, welche ihm von den Deutschen in Fulton zugesandt
wurden, worin sie ihn um seine Ansichten über die Na
tivesrage ersuchten ?—Entweder ist Clay ein entschiede
ner Native, oder er will durch den Aufschub der Ant
wort die deutsche Geduld und Gutmütigkeit auf die
Probe stellen.—Wie steht es, Ihr Deutschen in Fnlton?
UM"Wir werden schwerlich im Stande sein, nächste
Woche ein Blatt herauszugeben. Wir haben das letzte
Papier zu unserem heutigen Blatte verbraucht, und müs
sen nun geduldig abwarten bis wir im Stande sein roer
fcfit, neues zu kaufen.
.^Daniel GottschaU und General
Herr Nothnagel!
Lahm.
Schon lange beobachte ich das Betragen des Heraus
gebers vom Stark Co. Demokrat und seiner Mitarbei
ter gegen Gen. Lahm, und bin genöthigt, den Schluß
daraus zu ziehen, daß ein tiefgelegter Plan vorhanden
ist den General niederzubrechen, im Falle dies jemals
Frühjahrs
schweigen übergehen und blos einige kürzlich stattgefun
denen Thatsachen berühren. Als Gen. Lahm vor eini
gen Wochen eine demokratische Versammlung in North
Industrie anredete, und einen solchen Eindruck machte,
daß 68 Personen sogleich die Constitutionen des Hicko
ry Clubs unterzeichneten, unter welchen einige waren,
die früher mit der Whiapartei stimmten, und als er
ungefähr um dieselbe Zeit eine greße Versammlung in
Osnabnrg anredete, wo 85 Personen die Constitution
des Hickory-Clubs, unterschrieben, unter denen ebenfalls
mehrere waren, die früher die Whigpartei unterstützten,
bemerkte ich, daß es Gotschall, in seiner fluchtigen Er
wähnung heiter Versammlungen absichtlich vermeidet?,
Gen Namen Gen. Labms dabei zn erwähnen. Warum
Jeschah dies Die Antwort liegt auf der Hand. Es ge
jchah blos, nm der Demokratie des Countys nicht wis
feit zu lassen, daß Gen. Lahm, wie in 1840, wieder ge
gen die Whigs fechte und demokratische Grundsätze ver
theidigte—Roch mehr.
Am letzten Samstag Abend debattirte Gen. Lahm mit
Hiram Griswold, dem großen Whig Feldherrn, in uit-
Cvurthans, und am Dienstag in Bethlehem, und
und vertheidigte demokratische Grundsätze und
Maßregeln sehr erfolgreich, was selbst von den bittcr
teti Feinden Gert. Lahms zugestanden wird, allein Got
chatt zeigte nie an, daß je solche Debatten stattfanden,
»nd zwar aus derselben Ursache, 5?e ich oben anführte.
Herner
Es scheint, nach Gotschalls letztem Blatte, daß er ein
Memorandum von den Verhandlungen einer Vers^mm»
Jung in Verlin, am letzten Samstag, bei welcher Gele-
enheit Gen. Lahm die Demokratie in seiner gewöhnli
beredten Weise anredete, erhielt mit bei Bitte das
fctbe zu corregiren und zu veröffentlichen, und daß er,
iirftatt dasselbe zu corregiren, wie es seine Pflicht als
Editor gewesen, den Schreiber beleidigte und die Demo
traten, welche an der Versammlung zugegen waren, in
Dinem editoriellen Spottartikel für Dummköpfe erklär
ße, indem er sagte, daß er denselben nicht corregiren kön
fit, ohne ihn wieder schreiben zu müssen. Lejen Sie
ßeme Bemerkungen und beobachten Sie das Benehmen
ides Mannes, der alles dies ryat, weil Gen. Lahm zu
Ailig eine Rede an jener Versammlung hielt.—Ferner:
In seinem Blatte von dieser Woche, wo er den Abfall
Don iffl. Lemmon und Anderer erwähnt, geht er an «.
Mhlt all' die Namen solcher Personen auf) welche Ver
father an ihrer Partei wurden, und schließt seinen Ar
ßjkel, indem er Gen. Lahm auf die unverschämteste Wet
fp, zum wiederholten Male als einen Verräther erklärt
Sitb chn an die Seite eines Rives, Archer, Burden, Pen
»oft und andere stellt und dieses noch dazu, wenn Gen.
tat)«!, feit einigen Monaten nicht einmal seinen Mund
Gffnete und hart von Gotschall, noch von denjenigen.
Welche ihn unterstützen, zu sprechen, aber kürzlich be
fttip war, gegeu dnWhigs undihre Maaßregeln zu
aethan werden kann. Ich witl die unmännlichen und vollständig geworden, indem sich ein ge
infamen Angriffe, welche während letzten Winters und vlan!! bat. Drei hoffnnngs
FrnyzaHrs ans ihn gemacht wurden, für jetzt mit Still-
imm
WWWW
che Ihren Lesern mitzntheile». Es ist eine Pflicht, wel
che i£.ie der Partei und sich selbst, als Schreiber eir.es
demokratischen Blattes schuldig sind, Ihre Leser wissen
i» lassen, wo sie in Bezug auf solche Angelegenheiten
flehen, und ich toi iß, daß Sie die Unabhängigkeit besi
tzen, solches zu thnli.
e !,n
Ich Hoffe, Sie werden mir nicht zürnen wegen diesen
Zeilen, £r. Nothnagel, denn ich bin gesonnen/nächstens
noch mehr über diese drei hoffnungsvolle Menschen
in sagen. Für jetzt mag es hinreichen, um dem Herr»
Doktor zu zeigen, daß sein Schmierblatt bei den meisten
seiner Snbscribenten hier entweder aar nicht—oder mit
Abschen gelesen wird. (Cherusker.
Der „deutsche Republikaner" fragt:
..War James Polks Großvater kein Tory
Antwort. Nein er war einer der wärmsten Patrio
ten, wie wir bereits bewiesen haben Aber gesetzt auch
Polfs Großvater sei ein Tory gewesen, was'dann
Gesetzt der Großvater des deutschen Republikaners
in Cincinnati ein Whigblatt schreibt?
Die obige Frage liefert übrigens den Beweis, daß der
..Republikaner" ein Aristokrat und ein «Nativ" ist, den
nur der Aristokrat und der ..Nativ" (lud stolz auf ihre
Geburt^ Dem echten Republikaner gilt blos der Werth
eines Mannes, er fragt nichts da nach w o ein Mann
geboren oder was seine Eltern waren. Ist yerr „Doc
tor" vielleicht gar von Adel, ein ..Herr von Wenn
lo, so verpflichten wir uns, seinen ..Stammbaum" un
nugeldlich abzudrucken.
Der Republikaner fragt weiter
nickt Herr Polk eine große Anzahl Sklaven
Antwort: So viel wir erfahren können, bat Herr
Polk nie einen Sklaven gekauft aber wir wissen, daß
Henry Clay 80 bis 100 Sklaven eignet, die er einge
handelt haben muß, denn als ..Müllerbursche" hat er
doch wahrscheinlich in frühern Iahren keine Sklaven ae
eignet.
Der Republikauer frägt
..Stimmte Herr Polk niUOWtffMfMMeikGe
legenheiten gegen die Unterstütznngsbill der überleben
den Revolutionssoldaten und Ofsicire
Antwort: Nein Wenn der Republikaner seine Na
se in die Tagebücher des Congresses stecken will, so wird
er finden, daß Herr Volk bei fünf verschiedenen Gele
genheiten die Bill, M. Bartley, der Wbigcandi
bat für Gonverndr, und andere Whigs aber bei fünf
verschiedenen Gelegenheiten gegen die Bill zur Un
terstützung der Helden stimmten, die im Kampfe für die
Freiheit dieses Landes ihr Leben gewagt hatten.
WV^Wir beantworteten diese Fragen, die uns gera
de auffallen, um zn zeigen, wie blindlings, ohne eigenes
Urtheil der Republikaner englischen Whigblättern'alles
nachschwätzt. Diese Fragen plärrt er dem hiesigen be
rüchtigten Whigjournal NHff.
tih'w
fechten, ohne sich merke« zu lassen, taß er wisse, welche! DiedemokratischenWhigs.— ..Alles
unmännliche Schritte man gegen ihn verfolge— liegt int Namen pflegt man zu sagen und dies scheint
j|t dies recht Will die Demokratie von Stark Co. sich nirgends mehr bewähren zn wollen, als in den V.
juehen, daß ein treuer öffentlicher Diener, ettt1 Staaten. Wir wissen, daß schon bei der Entstehung nn
Maitn, der in den letzten vier Iahren der Partei mehr serer Republik der Versuch gemacht wurde, diese Staa
Dienste that, als Gottschall und alle seine Anhänger ju-tett so zn vereinigen, daß die Unabhängigkeit nicht tu den
sainmen, auf solche unedle Weise beleidigt niid verdäch Einzelnen Staaten, sondern in der Cenföderation läge,
tig gemacht wird, odrr null sie mit Donnerstimme ihren daß die Fdderalregierung unabhäuaia und die Staaten
Mtzin Freund der Gerechtigkeit.
Die Verspätung unseres heutigen Blattes ver,
hindert uns, unsere Ansichten über obige Thatsachen so
ausführlich zu geben, als wir es gerne möchten. Der
verehrliche Schreiber sollte übrigens wissen, daß wir
gleich anfangs, als die ersten Angriffe auf Gen. Lahm
gemacht wurden, das Verfahren einiger sein wollenden
Demokraten mißbilligten, indem wir uns überzeugt hiel
te», daß solche Schritte, wie sie von denselben genom.
men wurden, zu einer Spaltung in der Partei nnver
weidlich führen müssen. Wir hofften jedoch von Tag zu
Tage, von Woche zu Woche, daß sich die gehäßigen Ge
fühle gegen Gen. Lahm abkühlen und am Ende ganz
beilegen würden, allein es scheint—nein es ist nunmehr
gewiß, daß das Halb-Dntzend Schreiber am Stark Co.
Demokrat, sich dahin vereinigt hat, daß sie entweder sie
gen müssen, oder daß die Partei zerschlagen, und somit
dem Feinde der Triumph eingeräumt werden muß.
Heißt dies aber für Grund sätze und nicht für Männer
zu gehen, oder gehen diese Menschen für Männer und
nicht für Grundsatze Das Letztere scheint der Fall
zu sein.—Es ist in der That und Wahrheit nöthig, daß
sich die Demokratie dieses Conntys erhebt und diesen
verderblichen Streitigkeiten ein Ende macht. Wozu fuh
ren sie— was nützen sie? Dies sind Fragen, die sick:
jrder Demokrat leicht selbst beantworten kann. Es ist
Pflicht eines jeden Verehrers demokratischer Grundsätze
diese Fragen genau zu erwägen und zu beantworteNMnd
alsdann kräftig zu handeln.
(Eingesandt.)
er
Herr Nothnagel? Scl wachkepfe sind auch Men
schen, aber Türken keine Christen Daß der Doktor
Schmidt vom deutschen Republikaner von Cincinnati
auch ein Mensch ist, daran kann ich nicht zweifeln, wenn
ick sein Blatt lese, welches er, nebenbei gesagt, aus sei
ner Reise durch Canton für ein unabhängiges ausgege
ben Hat. Der Hr. Doktor giebt sich für einen Deutschen
ans, und ich glaube, er ist einer von denjenigen, welche
ihren Landsleuten gerne eaiid in die Augen streuen
möchten, wenn sie nur könnten, ungefähr so, wie ein
Kiderlen von der ..Alten und Neuen." Zwei hübsche
Männer, worauf der deutsche Volksstamm in der Union
in der That stolz sein kann Wie ich höre ist das
®ranl5e sein wer-
den, eine Judenkirsche zu produziren. Des Doktors Blatt
necht schon stark. Ich werde gewiß froh sein, wenn das
S ubjeriptionsjahr vorüber sein wird, denn ich kann es
gegenwärtig blos noch da aufheben, wo man seine Ge
schäfte gewöhnlich allein verrichtet.—
MMWWtzWDÄW«
WM«?
WWW
MM
glaubte, das Volk sei zu dumm und gleichgültig und
mil man doch einmal zu fühlen mußte, ehe mau derbe
daraus lossteuerte. Ach, die fetten, leckeren Braten, die
aus dem Freiheitskriege hervorgegangen waten, Kinder
und Kindeskinder hätten sich ja noch daran laben kön
nen Aber Jefferson war zu wachsam, Washington zu
gut—eö wollte uicht gehen Wir haben den Anfang des
Föderalismus gesehen,wir haben seineFrncht geschmeckt,
er wollte nicht munden was war zu flnin Er mußte
umgetauft werden und sie gaben ihm einen Namen,
hießen ihn Whig und ließen ihn laufen. Im Kaiups
fur unsere Unabhängigkeit war die Whigpartei nämlich
die Partei des Volks im Gegensatze zn den Tories (iri
sche Räuber), also ein beliebter Name, um einer ver
dorbeneu Sache wieder auf die Beine zu helfen. Den
Namen Whig leitet man als Partei
name von den Zci
ten Königs Jacob l. von England her, welcher die ir
ländisch™ Rebellen und Räuberbanden insgeheim ge
gen die Volkspartei, die vorzüglich von den schottischen
Bauern unterstützt ward, zu begünstigen schien. Er staun
entweder von Whigamores, wie man die schottischen
Bauern von dem Rufe Whigam, womit sie ihre Pferde
antreiben, nennt, oder von Whig, d. b. Molken, dem
Lieblinqsgetränk j.'ncr Bauern, her. Was that der jun
ge Whig, dieser Sprößliug des Volks Er wurde ge
scl lagen, erholte sich aber wieder in Hard Cider und Log
Hütten und setzte sich auf den Stuhl Washingtons er
gab uns eine tüchtige Portion Steuern, auf daß seine
reichen Söhne nicht verhungerten, und war im Begriff
uns alle, selbst wider nusern Willen, so reich wie Cröstio
zu machen, ta nahm der Herr ihm sein Öaupt und er
verschied. Doch seine Seele lebt noch und bewohnt ei
nen andern Körper. Aber—das arge, mißtrauische Volk,
man kann ihm doch nichts recht machen denn siehe, es
wollte sich nicht mehr bnmbugen lassen. Da muß man
seine Zuflucht denn wieder zu dem alte», mit Erfola ver
suchten
•iv
E s er e a 6.'
e a 6 u n a a e n e s e i u n e n e i n s e
?niibcr|lrtct)f deö (Svbbobciiä fctiu @cf)on jciit
habe» sich dert Tansende von Deutschen angebaut, und
es sollte uus nicht wundern, wenn später Teras und
Oregon das Ziel des großen Stromes der Einwande
rung werden wurde. Ans einer kürzlich erschienenen Ab
handlung übe netzen wir folgende Auszüge
..Buffalos sieht man in Heerde» von Tausenden im
Innern Teras obgleich sie in der Nähe der Ansiedln»
ge» schon seltener werden. Auf einem Blick sieht man
oft Hunderte von Hirsche« q»äsend auf einer Prairie
Bareuslft|ch ist in vielen Theilen von Teras erne sehr
gebranchüche Speise. Wolfe, obgleich sie den Schaafen,
Hnhnervieh k. des Farmers unwillkommene Gäste sind
sei sind den Menschen nicht gefährlich. W zschbären, Füchse
ist unberechenbar. Die herrlichsten Fische von fast jeder
Art finden ),ch tu den zahlreichen Flüssen von Tcrao
und vie besten Austern liefert die Bay von Galveston."
..Das herrlich? Klima von Teras eianet sich beson
ders zur Viehzucht. Das Zuchtvieh macht dem Farmer
^luter nicht mehr Mühe als im Sommer es hilft
sich selbst das ganze Jahr hindurch. Die Farmer brau
chen kein Heu aufzuhäufen, noch sonst für Winterfutter
zu sorgen, da die Wiesen und Ebenen das aatue
hindurch reichliches Futter liefern. Eine Person in Te
ras ist oft Elgentbumer von mehreren tausend Stück
im emem deiche« versieht und sie zu Markte treibt ober
Machtet. Schon jetzt findet man in Teras eine große
Masse von Schweinen, deren Fütterung keinen Cents
Ausgabe verursacht. Schaaft sind bis jetzt noch nicht so
zahlreich, obgleich sich die bergigten Gegenden sebr
Schaafzucht eignen.
ten^tt bi? zahlreichen Quellen des be^en^Trwkwas-
hVl?men
I ••!.
ÜÜM8
Dte V. St. Regierung und der König der Franzosen
haben es zur bessern Handhabnng der Gerechtigkeit und
zur Verhinderung von Verbrechen in ihren respectiven
Gebieten-für zweckmäßig gefunden. Personen, die ge
wisser Verbrechen beschuldigt sind und den Gerichten'ih
res Landes entflohen, einanter gegenseitig auszuliefern.
Deshalb kamen sie zn einem Traktate übereilt, der im
..Madlsouiau" pitblizirt steht. Die Verbrechen, welche
eine Auslieferung zur Folge Haben, bestehen in Mord,
Nothzucht, Wechselsälschnnn und Brandstiftung Die
Ue bereu? kunst soll so lange in Kraft bleiben, bis'sie eine
der Mächte nach sechsmonatlicher Anzeige aufgehoben
wünscht.
0——
u E i n W i a n i a s a e o n a n s A e n s
in einer Versammlung zu dem Volke, daß, wenn man
den jetzige» Tarif abschaffe, unser Land mir Banmivol
lenzeng van Sudamerika überschwemmt würde. Scha- -u~. ...
de, daß dieser Herr nicht im Congreß erwählt wird wir einer^Snmme Geldes gewesen sein. Ma.
wurden dann gewiß einen Tariff auf Eis vom Gols von '1 —cu «ls des ..Morce6 verdächti
Merico und auf Granatapfel von Island bekommen.
(B. a/ £.
0
c\abr
1
^^dungen, muß man selbst sehen
nm sie gehörig zu würdigen. Jede Art »aubo I S
man in denVer. Staaten findet, trifft man^ U Ul*
a», nebll anbern, di- man i„ den N S.aawn .i».
3nbi3°i
Puffer. ebm«Mume ,c fi!,ten
nch reichlich. Baumwolle und Zucker sind ieftr bie Pxn..«»
tolprocufte. Dte« wird Mr eicl aetiut iHrt (S«
konnte Ueberflnß gewonnen Wrbett. Waren unb^i»
b""g- .-ich- Sratwn." ©Sen
Orangen, Oliven, Feigen, Zwetschen, PKrschen fi„'
oct man int U-berftug, und di- kdstlichiien Blumen
'utiiäüi
?om'stmla,der Staat, der in 1840 "ffir ip n
nb
etne Mehrheit von 4000 Stimmen gab, bringt uns die
ersten Vorboten bes glänzenden Sieges, den wir im
nächsten Herbst erringen werden.
hart es auch den Whigs vorkommen mag, diese«
^'higstaat verloren zu geben, so hilft doch alles Streu-,
ben und Wenden nicht langer. Die Thatjache ist,
,1,1b in Louisiana empfindlicher aufs Haupt geschlagen
als sie gern gesteheu möchten. Wir haben eine Mehrheit
von 0 die Convention erwählt? und dies ist eine
Hauptsache, um die sich der Kampf drehte. Wir er*""*
wählten 3 Mitglieder im C?ngreß, die Whigs nur
Mitglied. Wir erwählten eine Mehrheit in das unter?
Haus der Gesetzgebung. Im obern Hause haben die
eine Mehrheit von 2 oder 3 Mitgliedern. Wenn
sich in Louisiana der geschlagene Coon jetzt schon Heufetttk
im Staube windet, wie groß wird die Trauer im Whiaq
lager erst sein, wenn die Wahlberichte von den dernW
kratischen Staaten eintreffen.
.Seitdem obiges geschrieben, bestätigten sich diese Nach»
richten sogar durch Whigblatter. So gut stand die D^i
makratie in Louisiana noch nie. Die Abänderung dev
ConstilUiion ist in den Händen der Demokratie und daK
ist die Hauptsache. Dte Volksstimme ist mit übertoi#^
gender Mehrheit für Polk und Dallas. Ehre dem de-,
m»kratischen Staat Louisiana, der sich aus den Klane»
der Coons glorreich befreit hat! (Weite-.-
o I n W e s o o k e n N e w -A o k i s a e a s
ein entsetzlicher Morl) vorgefallen. Ein Bürger von
^rocklin, Namens Stont, durch einen Schuß aufmerk
sani gemacht, fand mit Hülfe seines Hundes am letzten
Freitag die Leiche. Wir entnehmen folgendes der New
Uorker Staatszeltung
4Ju
der Nähe des Gebüsches angekommen, blieb der
7nnd wie vor Schnepfen stehen. Hr. Stout bemerkte
sich die Richtung und begann die Gebüsche uumittelbir
unter dem Felseuvorsprunge zu durchsuchen, als matt
Ulm Entsetzen aller den Schuh und Fuß eines Manne? $
unter einem Haufen Steine hervorstehen sah. Die St, t
tie scheinen erst kürzlich über einander gcworfen einige
»on. ibnen waren sehr groß, ließen sich jedoch leicht bei 1
Sette schassen. Unter ihnen befand sich die Leiche eine»
Mannes, dem Scheine nach eines Deutschen etwa 30
Jöhre alt und seine Kleider ganz mit Blut bedeckt AlS
ihm Wei?e uud Hemde geöffnet wurden, fanden sich m.
inner linken Brust zwei Stichwunden, wahrscheinlich,'..^,
von einem Dolche oder Messer herrührend, und ein*'
Die Hosentasche der linken Seite war herausgezogen iu
leer in der andern Tasche fanden sich 4 Souveräns
und $1—58 in Silber. Eine Uhr fand sick) nicht vor.
Die Stelle, an welcher sich die Leiche fand, war sehr
einsam verdeckt am Fuße des Felsens und in einiger
Entfernung von dem Pfade, der von Vanrhall Garde«
ans dem Hügel nach dem Berge führt. Es schien, es sei
die Mordtat begangen wo» den, wahrend der llugliitfV*
lie! e auf der Spitze der Felsenklippe stand, woranf'mau^
seinen Kbiper herabgeworfen und mit Steinen bcdec&V
hatte. Ans dem Umstände jedoch, daß Hr. Stont div
beiden Männer den Platz verlassen sah, sobald der Pt?"M
stolenschnß gefallen war. und daß E.uer über dem Fel-"
sen, der Andere unterhalb st nd, folge, te man den wähl
sch?inlicl eu echluß, daß die Mörder, nachdem v. S.out
wieder über den Sumpf gegauaeu war, me Leiche zu
rückkehrten und sie mit Steinen bedeckten."
Der Ermordete heißt Martin oder M^chin nnd ist.
ans Dänemark gebürtig und soll im Besitze werthroller
eingezogen. Er heißt Manetes, ist 19 3ahve alt, au„
Hannover gebürtig, wo er in einer Handlung war und
ist erst 3 Wochen in diesem Lande.
Was den Hauptverdacht gegen Menetes zu begrün
den scheint, sind ein Paar Beinkleiler, die mau in seinem
Koffer fand, und die an den Füssen sehr sch,nutzig sind,
gleichsam als ware ihr Träger in sumpfigem VJioraste
herumgewatet. Auch fand sich ein ausgerissener Hemd
buseu und ein Tuch mit Blutflecken vor.
S ch e ck i ch. In der Nähe vott Lyon, Frank
reich ereignete sich kürzlich folgender schreckliche Vorfall
.-Eine Frau ging, nachdem ihr Mann schon früher zu|"
Arbeit gegangen war, des Vormittags hinaus, um Fut-"
ter fur ihr Vieh zu holen, und übergab ihr in der Wiege
liegendes Kind ihrem 7jährigen Knaben zur Aufsicht.
Währenddem die Mutter fort war, ging der Knabe auf
die S tröffe, um mit seine» Kameraden zu spielen tr
zwischen kam ihr Schwnn von der Heerde nach Harn
und lief, nachdem es die Küche durch,chnöbert hatte, gt
rate ins Zimmer, wo das Kind in der Wiege lag,
o o
dasselbe heraus in den Hausgang und fraß solchem, soj^l
weit es nicht eingewickelt war, nämlich den Kopf, di
Arme und einen Theil des Rumpfes ab. Man kamt
sich leicht den Schrecken der Eltern denken, als dies
nach Hanse kamen und ihr Kind in diesem Zustand fat#
den—Man hüte sich also Kindern die Aussicht über tb-
re jüngeren Geschwister zu überlasftn, um ähnliches
Vorfallen vorzubeugen. (Westbote.
0— K.
v o
mtt 133 ymiuijKnii. AM in. «.
a u i n o a
mit 90 ™.£a9.cllAon BremeU
Äauf
bit
E n e o n e W i a O e n
b-uer ftolj auf den Statt sein, in dem a- aid
W-- --.men Si nimm, Li Ä™ fta» W»
a u s n i s e s i u v i Z S
da« Rindmel, in diesem Laude schon bu?6 iil m.kvS
gr°ß-V°MMaUW^ ®t6u|,
#»8»n den «Rario.aoicrifamSB, "J.
fchtn. »Ijiääfilungäfaiveit)« irnenb'7h,
Whigblatt nennen, das dasselbe tljiit«
diukiiUtM-
W
V&-.

1
I
i ft
r~'
riL
Tagen»
In Bremen soll
Urt'rfa""
(v.E.
I

e V e a n s e u n u n e i i e Z e i
E.nton, den 2tcn August 1814»
4 o u f-i a n a
A u k u n e u s e E i n N N e e e i n
Baltimore. Am 12. Juli, mir dem Schiffe O l^
Am 17. Juli, mit der Barmt*
Capt. Hors, in 48 Taae».

xml | txt