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Der Vaterlandsfreund und Geist der Zeit. [volume] (Canton, Stark County, Ohio) 1837-1845, November 01, 1844, Image 2

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18.
er Materl'andsfvmnd
und Geist der Zeit.
®r Freiheit wohnt» da 1(1 mein Vaterland.
Canton, Freitag den lteti November 1844.
Seid Ihr Alle bereit?
Freunde von Polk und Dallas, Verehrer Eures Va
terlandes und Verteidiger der "gleichen Rechte", seid
Ihr bereit Habt Ihr Euch gerüstet für den nächsten
Freitag ?-Habt Ihr Euren lauenNachbar gesehen und
gesprochen, und Euch bemüht, ihn zu bereden nach der
Wahlurne zu kommen, und daselbst seine stimme ein
zugeben. Wenn nicht, so ist es Eure Pflicht solches
augenblicklich zu thun !-Sehet Ihr nicht Alle die Wich
tigkeit von solch einer Handlung ein?—Daher an die
Arbeit!—Laßt jeden Demokraten so arbeiten, als ob
das Resultat dieses Staates von den Bemühungen
eines einzelnen Mannes abhänge—gönnt Eurem Kör
per keine Ruhe, und Euren Augenliedern keinenSchlaf
sondern drängt vorwärts zum Sieg !-Ju der Sprache
e w i e n e e n e e i a e i e o
u e n E o u n n v o w S
die o o n n e Faßt den festen Entschluß, daß
Ohio aus den Händen des Föderalismus erobert wer
den muß-—Es ist kein Gebild der Phantasie—keine
eingebildete Spekulation eines Enthusiasten—sondern
dieMeinnng der demokratischen Partei irnAllgemeinen,
daß nämlich Ohio wieder erobert werden kann. Wir
rufen Ench daher noch einmal, und zwar zum letzten
Male zu Demokraten rüstet Euch Kommt, kommt
Alle zur Wahlurne nächsten Freitag!—Erfüllt Eure
Pflicht, die Ihr Eurem Vaterlande und dem Wohle
Eurer Nachkommenschaft schuldig seid! Rettet Euer
Vaterland vor dem Despotendruck einer Geldaristokra
tie und sichert Euren Nachkommen unsere freisinnigen
Institutionen, unter deren wohlthätige Einfluß Ihr
aufgewachsen seid und bisher als Freimänner gelebt
habt.
Sage d.inem Nachbar,
Er soll nicht vergessen nächsten Freitag an dem
Stimmkasten zu erscheinen.
S a e e i n e N a a a e s e i n e e
wichtigsten Wahlen ist, die seit der Bildung dieses frei
en Negiernngssystem stattfanden, und daß er seine
Bürgerpflichten schändlich verletzt, wenn er verfehlt
Theil daran zu nehmen.
S a e e i n e N a a a i e W i s
und die Nativs eins und dasselbe sind, und daß, im
Falle sie in dieser Wahl siegreich sind und einen Whig
Congreß erhalten, Senators Archers Ball in Beweg
ung gesetzt wird und die Naturalisations Gesetzen so
verändert werden, daß ein AljährigerAufenchalt in den
Wer. Staaten erfordert wird, ehe ein Eingewanderter
Bürger werden kann.
S a e e i n e N a a a i e i v i
schen Whigs von Baltimore einen achtbaren deutschen
Bürger ermordeten, und zwar deshalb, weil er Unab
hängigkeit genug besaß, offen zu bekennen, daß er ein
Demokrat sei.
S a e e i n e N a a a i a e
die Whigs eine vollkommene Control über die Regie
rungsverwaltung erhalten, sehr wahrscheinlich einVer
such gemacht werden wird, die alten Fremden- und
Aufruhrgesetze des altern Adams wieder zu passiren.
S a e e i n e N a a a i e a e i
die jetzt unter dem Namen "Whig" bekannt ist, von
denselben Grundsätzen geleitet wird, die die Föderali
sten von 1798 verteidigten.
S a e e i n e N a a r- a I a e s K. Volk,
der demokratische Candidal für Präsident, ein Mann
von unbescholtenem moralischem Charakter ist, und
weit erhaben über seinen Nebenbuhler .Henry Clay
steht, indem er noch nie ein Vermögen am Spieltische
verpraßte und noch nie seine Hand gegen das Leben sei
nes Nebenmenschen erhob.
S a e e i n e N a a a e s i a e
diese Thatsachen ins Gedächtniß rufen soll, ehe er seine
.Stimmzettel eingiebt, und daß er, wenn möglich, fei
nen irrenden Nachbar bewegen soll, mit ihm für Polk
und Dallas zu stimmen.
S a e e i n e N a a a u n s e a n
idat für Gouvernör, der achtb. David Tod, ob
gleich er eine Niederlage erlitten, dennoch nicht im
mindesten entmuthigt ist und gegenwärtig noch gute
Dienste für die glorreiche Sache der Demokratie leistet.
S a e e i n e N a a a e i n e w i n n
von einer Stimme in jedem Taunschip des
Staates den Staat Ohio für Polk und Dallas sichert.
Und endlich
S a e e i n e N a a -d a u i i
in der Beförderung der Sache der Demokratie wettei
fern, und dich bemühen wollest, die meisten Stimmen
für Polk und Dallas zu gewinnen.—Thue dies Alles,
jttöb yhip ist gewonnen
Hurrah für Arkansas!
Die Whigzeitungen waren sehr beschäftigt Nachrich
ten über die Wahl von Arkansas mitzntheilen, ehe sie
noch einen einzigen Bericht von dorther hatten. O die
ehrlichen Coons sie theilen (ich den Staat zu.—Die
Wahl fand daselbst am 7ten statt, und der "Little Rock
Banner" vom 9ten bringt Berichte von 7 Counties,
Worunter einige starke Whigcaunties sich befinde«, und
wonach sich eine demokratische Mehrheit fürGouvernör
von 990 sich.herausstellt. Soviel für Coonery, he
o 5 e 5 -e e o k a i s e S i e
i n e S a a i o e -D i e S a a l
timore ist wieder erobert. Jacob V. Davis, der demo
kratische Candidat für Mayor ist erwählt mit einer
Mehrheit über I. O. Law, der Whigcandidat von 503
Stimmen—Der Stadtrath steht wie folgt
Erste Branche, 20 Demokraten zu 8 Whigs,
Zweite io 4
Plüji mipteiiM «««st, ät^uiwseifl
-'«f
N e u I
e s e y .- i e A e e i n e W a a n e e n
falls kürzlich in diesem Staate statt, und Mar zuGun
sten der Whigs, indem Stratton, der Whigcandidat
für Gouvernör, mit der geringen Mehrheit von 1300
Stimmen erwählt wurde. Der Staat Neu Jersey gab
Gen. Harrison 2300 Mehrheit, und war immer ein fö
deralistischer Staat, dessen ungeachtet rechnen unsere
Freunde daselbst auf die Erwahler Stimmen fur.Polk
und Dallas.
Der "Deutsche Republikaner," vom 24. Okto
ber, enthält Folgendes:
"Der Canton Vaterlandsfrennd" vom 11. Oktober
enthält ein gut gelungenes Bild, das Wettrennen der
beiden Gouvernörs-Candidaten vorstellend.—David
Tod auf einem stetigen Esel reitet voran, während
Mordicai Bartly auf einem Rennpferde dicht hinter
ihm ist.-Tod, der vor Angst nicht weiß, was er anfang
en soll, wird bald hinter dem siegreichen Barkley zu
rückbleiben. Der Mann hat Ideen und macht den
Sieg der Whigs so »echt anschaulich. Wir hoffen, er
wird bald wieder ein Bild zum Besten geben."
Ei freilich. Ganz zu Ihren Diensten Herr
Republikaner!
Wie könnten wirIhnen diesen kleinen Liebesverdienst
versagen. Hier sehen Sie ein getreues Abconterfei et
nes deutschen Nativ-Whigs. Besehen Sie sich imSpie
gel und profitiren Sie dabei.
Zu ähnlichen Liebesdiensten finden Sie jederzeit be
reit dea
V a e a n s e u n
Leset! Leset!
Verzweifeltes Spiel der Föderalisten!
Mit einem verwogenen Gambler an der Spitze, wie
Henry Clay, ist es da ein Wunder, daß die Whigs wie
die alten Föderalisten zu den schlechten Mitteln ihre}»
flucht nehmen, um ihr auf ehrlicheWeise durchaus ver
lorenes Spiel gegen den Willen einer ungeheuren
Mehrheit des Volkes zu gewinnen. Zu solche» Mitteln
rechnen wir
1. Lügen und Erdichtungen gegen den Privatcharak
e e s e n o k w i e i e s n i k e o o a k
Geschichte im Staat Neuyork, wo eine Whigzeitung
aus einer erdichteten, gar nicht vorhandenen Reisebe
Schreibung einen Auszug deß Iuhalts machte, daß Herr
Polk einigen seiner Sklaven seinen Namen mit glühen
dem Eisen in die Haut gebrannt habe. Diese schurki
sche Handlung der Whigs wird jetzt vor den Gerichten
u n e s u e n e a e i s o e v o n n u n a n i e o o
back Partei heißen. Ferner verbreiten sie jetzt
kurz vor der Wahl Zeugnisse von Gouv. Jones von
Tennessee und andern grundsatzlosen Whigs, um zu be- Solchen
weisen, daß Herr Polk ein Todfeind des gegenwärtigen
Tarifs sei. Wer aber wird noch einer Partei Glauben
schenken, die sich schon so oft solcher schurkischen Lügen,
Fälschungen undVerläumdungen schuldig gemacht hat?
2. Liest man in den Philadelphias Zeitungen von
voriger Woche, daß e u y E a y sich so weit er
niedrigt haben soll, einen Brief an die dortigen Na
tivs zu schreiben, und sie seiner vollkommenen Billig
ung ihrer Grundsätze zu versichern. Man erwartet die
Veröffentlichung des Briefes kurz vor der Wahl. Soll
te dieses wahr sein, wie man keinen festen Grund hat
zu bezweifeln, beweist dies die verzweifelte Lage der
Whigs, indem ihre Führer in jenem Falle allenGrund
sätzen und Ehrgefühl entsagt haben. Eine Partei die
sich jeder beliebigen Faktion anschließt, wenn sie nur
ihre ehrgeizigen und eigennützigen Absichten dadurch
erreichen kann, verdient nicht das Zutrauen eines frei
en Volkes denn dieses kann sich niemals darauf ver
lassen, daß die von einer solchen Partei vertheidigten
Grundsätzen auch wirklich von derselben zur Ausfüh
rung gebracht werden.
Religiöse Männer, leset
Henry Clay stimmte dafür den Sabbath zu entheiligen.
Im Senat Samstag, März 2, 1839.—jnerr Pom
terter schlug vor, daß wenn der Senat sich vertage, der
selbe sich um 10 Uhr Morgen früh, Sonntag, wieder
versammeln soll, und forderte die Ia's uudNein's, wel
che wie folgt erschienen:
"Ja's"-Herren Bibb, Black,Bnckner, Clay:c.-l2.
"Nein's."—Herren Benton, Chambers, Dallas,
Dudley, Ewing, Foot, und Andere—23.—(Congreß
Debatten, Band 9, Theil 1—Seite 812.)
Diesem setzen wir noch folgenden Paragraphen aus
dem Neuyork Evangelisten, einer religiösen Zeitung,vom
23. März 1833, hinzu.
Sonntag Sitzung des Senats.—Am Samstag
Abend schlug Herr Pointerter vor, daß wenn der Senat
sich vertage, derselbe sich Morgen (Sonntag) wieder
versammeln soll. Mehrere Mitglieder des Senats wi
dersetzten sich dem unheiligen Vorschlag mit Wärme.
Herr Clay sprach zn Gunsten desselben aber ohne Er
folg. Es wurde endlich über den Vorschlag gestimmt,
und derselbe mit zwei Drittel der Stimmen verneint.
Clays Kartenspielen eingestanden von seiner
Hanptzeitung in Kentucky.
Der Herausgeber der Frankford Commonwealth,
des Staatsorgans der Whigs in Kentucky, von Män
nern, rote Gen. McCalla in Bezug anf Herrn Clays
Gämblen in die Enge getrieben, gesteht ein, daß Herr
Clay Karten spielt, und obendrein um Geld sp
i
e
allein sagt, er thue dies blos um "das In
tere sse
am Spiel zu erhöhe n." Hier sind seine eigene
Worte
"Ich würde nicht aufrichtig sein, wenn ich verhehlen
wollte daß ich gehört habe, er habe bisweilen zur qescl
ligeu Unterhaltung gespielt. Daß er bei solchen Gele
genheiten Geld gewettet hat, um das Inte
reffe am Spiel zu erhö en, wird gerne als
wahrscheinlich eingeräumt."
Gerade diefts ist aber da6 Gefährliche beim Spiel,
J-
ö
welches sonst eine unschuldige Unterhaltung sein kann
nämüch durch das Wetten von Geld wird das Interesse
oft so sehr erhöht, daß ein Mann sein Alles auf das
Spiel setzt, und zum Wahnsinn, zur Verzweiflung, ja
zum Selbstmord getrieben wird.
Abermalige Vereinigung der Whigs und Na
tivs in New- Jork! Henry Clay, der Prast
dentschafts-Candidat der Nativs Leset.
Die Whigs und Nativs sind bemüht, in New -Pork
einen ähnlichen Handel unter sich abzuschließen, als in
Philadelphia. Die New-Aorker Staatszeitnng schreibt:
"Letzten Montag hielten die hiesigen Natlvisten im
Park Place eine allgemeine Versammlung, die, obgleich
nickt sehr zahlreich, schon deutliche Spuren von sich gab,
daß die Coalition oder Verbrüderung der Whigs mit
den Nativisten im Gange ist. Der Whigcandidat für
den 3ten Congreßdistriki ist Hr-Phönir, &e'r Nativ-Can
didat Hr. Miller. Um beide Parteien zu vereinigen,
wurde vor einigen Tagen Herr Phönix (der zur alten
Whigschule gehört) ersucht, auf seine Nomination zu
Gunsten des Hrn. Miller zu resigniren allein er gab
zur Antwort, daß dies ja nicht nöthig sei, da Whigs
und Nativistcu einerlei Grundsätze egten, nnd folglich
die Nativisten unbedenklich für ihn stimmen könnten
Das hiesige Whigjournal vom letzten Samstag bringt
Auszüge aus der Rede, die dieser Nativcandidat in der
JMivversammlnng hielt.
In der Rede verpflichtet sich der Nativcandidat er
stens, im n ch st e n Congreß für die Veränderung der
E i n e u u s e e z e u n a s e N a i v a e
Nativmaßregeln zu stimmen. Ferner versichert er, daß
er für Henry Clay stimmen werde, und er hoffe,
daß alle Nativs Clay unterstützen werden, da Wlu'g
und Nativgrnndsätze enge mit einander verbunden sei
en. Dieser^Erklärnng folgte laut stürmischer Beifall in
der Nativverfammlung!
Das hiesige Whigjournal giebt diese Auszüge aus
der Nativrede, um damit zu beweisen, daß die Nativs
für Clay stimmen werden, uyd es prahlt gewaltig mit
diesem nennt Zuwachs
Haltet diese Thatsache einen Augenblick fest, deutsche
Mitbürger Die Nativs stimmen für Clay, und die
Whigs stimmen für die Nativ-Eongreßmänner.
Glaubt ein vcrnünftiger.Mall n, daß die Nativs für
Clay stimmen würden, wenn sie nicht die geheime Ver
sicheruug von Herrn Clay hätten, daß er ihrer schlech
ten Sache günstig sei. Sie müssen wisien, daß Clay kei
ne Nativbill mit seinem Veto belegen würde, sonst wür
den sie ihn nicht unterstützen!
Und glaubt endlich ein vernünftiger Mann, daß die
Whigs für e Congreßmänner stimmen werden, wenn
diese nicht sämmtlich gute Whigs wären und sich ver
pflichten für eine Nationalbank uud die übrigen Whig
Maßregeln zu stimmen? Welchen schlagender» Be
weis wollen wir, daß Nativismus uud Whiggene eines
uud dasselbe ist?
Und trotz solcher klaren Beweise haben noch deutsche
Whigprophekeu die schamlose Frechheit, sich mit ihrem
Waschweibcrgeschwähe vor das deutsche Publikum zu
^stellen, um Whüwric von Nativismus weißzuwaschen.
Menschen werden die Augen nach der Wahl
schrecklich aufgehen und der.rechtliche Deutsche wird mit
Fingern auf sie weisen. (Westbote.
Unter all mit der Ernennung der Herrn Polk ver
knüpften Umständen ist keiner erfreuliche! für die De
mokratische Partei als der, daß selbst die bittersten
Whigs gezwungen sind, seinen hohen Werthals pri
vat und Staatsmann anzuerkennen. Unter diesen ist
der Achtb. Iohu Banks von Berks Co., Pa., der in
i841 der Whigcandidat fnr Gouvernör gewesen. Im
täglichen Globe vom 22. April :836, wurde die Resign
nation der Herrn Banks als Congreßglied publizirt,
worin er dem Charakter des Herrn Polk folgenden
Tribut zollt.
"März 31,1836.
"Werther Herr—Indem ich Ihnen meine Resigna
tion übersende, kann ich nicht umritt Sie von der hohen
Achtung zn versichern, in der ich Sie als Privatmann
halte, und von meiner völligenBilligung Ihres Beneh
mens als präsidirender Beamte des Hanses. Ich will
noch hinzufmwn, daß sie meiner Meinung nach alle die
schwlerigenPflichten des Vorsitzes mit einer Liberalität,
Unparteilichkeit, Geschicktheit nnd Würde versahen,
die Ihnen selbst, so wie dem Körper, über welchen Sie
präsidirten, Et)re machten.
ÄU' l°L^'WcinArr, U
Achtungsvoll, ic.
"John Bank s.
Noch e i n W i z e u n i ß.-Der Editor der
Neuyork Tribüne (Clay) sagte in 1841 folgendes über
Herrn Polk:
"In 1839 trat James K. Polk, einer der fähigsten
Männer und kraftvollsten Redner des Südwestens,
ins Feld 2C.—lttid war seinem Opponenten im Reden,
an Kenntnissen, persönlicher EuipseMuL und Pola
rität bei weitem überlegen, JC.
Eine Beleidigung wohl beantwortet.
Bei einer nenlichen demokratischen Versammlung in
Maryland war Oberst Davezac (General Jackson's
Waffengefährte bei Nenorleans) einer der Redner.
Als er geendet Hatte, bat ein Whig um die Erlaubuiß,
ihm zu antworte«, welche gewährt wurde. Als er da
mit begann, Oberst Davezac vorzuwerfen, daß er ein
Ausländer sei, erwiederte jener
"Mein .Herr ungern unterbreche ich Sie aber ich
kann nicht zugeben, daß ein Mann eine solche Sprache
in meiner Gegenwart gebraucht. Nach Ihrer Persön
lichkeit zu urtheilen, war ich ein amerikanischer Bürger,
bevor Sie geboren waren. Ich habe einen Sohn, der
als amerikanischer Bürger geboren ist, älter als Sie.
W a s i s e s a n e i i n i 4 a n a u a
i s i w o e n Ich bin naturalisirt worden durch
die Sanctität des Tractates von Louisiana, der höch
sten gesetzlichen Form, welche unter der Constitution be
kannt ist. Die Rechte eines amerikanischen Bürgers
sind auf mich gekommen durch das Gesetz, wodurch die
Territorial Regierung von Louisiana eingesetzt wnrde
und ich wurde zu allen Rechten, Pflichten und Seg
nungen, welche ihr, meine Mitbürger besitzet, durch das
Gesetz zugelassen, welches den Staat Louisiana in un
sere glorreiche Confederation aufnahm." Dann sich zu
dem Whigredner wendend, indem seine Augen blitzten
rote emst anf dem Felde von Nenorleans, und indem
s e i n e z v o v o n u v o e n E i n n e u u e n ö e
M?. 11 i
als ov Sie zu wissen wünschten, wann und wo das 4#
Mal meiner Naturalisation gewesen sei, und wer «ei
ne Tanfzengen waren Der geheiligte Ort, wo ich
das Bürgerrecht emvfieng, war das Schlachtfeld von
Neuorleans, der Altar war Sieg das Taufwasser
war Blut und Feuer Andreas Jackson hob mich an
der Taufe, und Patriotismus, Freiheit und Ruhm wa
ren meine übrigen Tanfzengen." Die große Masse
der Zuhörer erhob sich plötzlich von selbst, und ließ den
tapferen Redner 9mal hoch leben. Der Coon wurde
bald nicht mehr gesehen. (York Gazetw.
Deutsche MiWrger!
Hütet Euch vor falschen (Stimm
zetteln
Hütet Euch vor Wahlbetrüge»
feien!
Hütet Euch vor den vielfachen
Verdrehungen,Lügen uudVerläum
düngen, die noch iu den letzten Ta
gen vor der Wahl ausgestreuet
roerden.
Traut nicht den Schmeicheleien,
den glatten Worten und den
sicheningen, die Euch noch vor der
Wahl von herumschleichenden be
zahlten Whigrednern gemacht wer
den, sie täuschen Euch, sie verspre
chen Euch irgendetwas—und wenn
die Whigpartei in Macht kommt,
thut sie w a 6 sie will. Denk
an is io
Erinnert Euch, daß tie Whigs
feit 1840 die Schuld um so Mil,
(ioiifii vermehrten, daß sie ein Van
kerottgefetz pajsicten, wodurch die
arbeitenden blassen um viele Mil
lionen betrogen wurden, nnd daß
Henry AlayderVaterdiesesschälid
lichen Gesetzes ist.
Hütet Ench voc den Süccilaren,
und Lügenheften, die Euch von den
Whigöaufgcdriingen werden, prüft
ehe Ihr glaubet, überlegt ehe Ihr
handelt!
Versprechen v o der Wahl und
Handlungen n a ch der Wahl sind
bei den Whigs sehr verschieden.—
Sie versprachen alles vor der letz
ten Präsidentenwahl und erfüllten
nach der Dahl nichts. Lasset Euch
nicht täuschen.
Seht, daß jeder Eurer Nach
barn am Stimmkasten erscheine.
Eine einzige Stimme mag den
Kampf entscheide».
Seid früh am MimiMkastM
Sucht dort so viel an Euch ist,
Frieden und Ordnung ausrecht zu
erhalten. Lasset Euch weder durch
Drohungen noch durch Schmeiche
leien, noch durch Versprechungen ab
halten, die hohen Pflichten nach Be
stem Wissen und Gewissen auszu
üben, die Ihr mit Eurem Burgcr
eide auf Euch nahmt.
Wir werden
siegen,
ativ Gesellschaft
Uli
i
wenn jeder
Demokrat seine Pflicht u t,—
Hunderte von Vchigs stimmen nicht
für Clay.
Auf denn, Demokraten! seid
standhaft, thut e ch und scheut
Niemand, unsre Aussichten lauten
günstig in allen Theilen des Staa
tes vertraut auf Eureacrechte
Sache, sie wird siegen.
i n
.1
Oh iof
±4
si

e A a e a n e -F e u n u n e i s e Z e i
John Banks und Polk.
ttötii» ff" .**.••
IM^Jn Cincinnati orgamsirt sich gegenMG eustt

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